Wuppertal und Umgebung - Teil 2

Downhillrider

Radfahrer
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Wenn ihr etwas über den legalen Trailbau lernen wollt, unbedingt einen Blick in die Niederlande werfen;).
das ist wohl wahr, ich bin schon ein paar coole CC Loops in NL gefahren (Schoorl, Westenshouwen, Dronten...). Bei uns sind ausgeschilderter CC Trails wenn es sie denn überhaupt gibt in der Regel langweilige Forstwegstrecken.
 

DR_Z

und der alte Mann
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Na ja, es gibt auch Holländer, die wir gerne in Deutschland sehen :D
Was mir in der Diskussion auffällt ist die Stoßrichtung für Veränderungen.
Wenn sich Nutzergruppen auf begrenztem Terrain begegnen, dann ergeben sich immer Reibungspunkte. Liegt im Wesentlichen daran, wie sie sich begegnen. War früher schon so bei den Bergsteigern und den Wanderern, die in steigender Zahl in den hochalpinen Bereich vorgestoßen sind und dort mangels Training und Ausrüstung Probleme machten und ihren Müll dort hinterließen.
Kommt irgenwie zeitnah vor wenn man die Nutzergruppen austauscht :(
Auch die Wanderer und Reiter tragen ein ewiges Konflikpotential mit sich herum.
Wesentlich für die Härte der Auseinandersetzung ist fehlendes gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme.
Ich muss ehrlich sagen: "Es gibt keine Gruppe die so viele egozentrische und asoziale Mitglieder in sich birgt wie die MTBiker. Ist leider so."
Hier wurde ja auch schon verwundert festgestellt wie sachlich der Umgang miteinander ist aber das ist die Ausnahme, wenn man das Niveau der Threads mal zum Vergleich heran zieht.
Nun athmet erst mal ruhig durch bevor ihr über mich her fallt.................
Ich war in den letzten Tagen bei uns an der Halde um den Einstieg in den Flowtrail zu verlegen weil die Gravity-Fraktion aus unserer Gruppe einen Gap über den Flowtrail gebaut hat - ohne Absprache. Kollisionspunkt: der Oberkörper des Flowtrailnutzers.
Ich verlege nun des lieben Frieden willens den Flowtrail. Was mir dabei auffiel:
Wir haben wegen Corona (Auflage Ordnungsamt) und der Wetterbedingungen den Downhill gesperrt, der Flowtrail ist etwas besser gegen die nassen Bedingungen präpariert und blieb offen. Die Sperrung bestand aus rot/weißen Kunststoffketten mit Schloss. Ihr dürft jetzt raten was am Wochenende passiert ist.
Die Ketten wurden zerbrochen und die Landeszonen nach den Gaps, die natürlich auf dem Chickenway umfahren wurden, völlig zerfurcht.
Gleichzeitig wurden im Wald auf der Falllinie senrechte Line eingefahren, die außerhalb der Warnzone für die Läufer die Forstwege kreuzen.
Muss ich mehr sagen? Das ist unser Hauptproblem, von dem ich nicht weiß wie wir es lösen sollen. Hier setzen auch die Behörden an: An dem Kreis der Biker, denen alles egal ist und setzen uns mit denen gleich.
Da nutzt es nicht viel wenn ich mit meine Gruppe und auch viele anderen Biker auf Tour extreme Rücksicht auf Wanderer, Kinder, Hunde und Reiter nehmen. Der einzige Weg, der mir einfällt ist die Fraktion der Gesetzestreuen verhandeln mit den Behörden und halten sich an die Regeln und die Gesetzeslosen müssen gnadenlos aus dem Verkehr gezogen und auch sozial isoliert werden.
Hört sich hart an aber wer ein besseren Weg für die Zukunft weiß soll ihn vorschlagen!
Ich war übrigens schon in Rabenberg und bin über die Infrastruktur dort begeistert.
Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied. Die Region ist sehr schwach besiedelt. Man muss die Biker gezielt anlocken. Bei uns ginge das nur, wenn die Kommune einem entsprechend Interessierten Gewerbefläche und volle Unterstützung zur Verfügung stellen würde. Ob das jemals passiert ???
 
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Stuntfrosch

Apnoe Biker mit Trail Demenz
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Für ein paar schöne Stunden fahre ich gerne nach Stromberg.
(aus Umweltgesichtspunkten mindestens fragwürdig)
Bei anderer Infrastruktur würde unsere Gruppe auch gerne mal länger bleiben.

Im Wissen, dass man auch dort Probleme mit der Verwaltung hat, die aber anders geartet sind,
hat man dort ein PayPal Konto für freiwillige Kostenbeteiligung, was ich als sehr sinnvoll ansehe.

Aber wie DR Z schon schrieb; sehr wenige, sehr schwarze Schafe bereiten sehr viele Probleme.
 
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Für mtb torismus ist ja reichlich potenzial da. Wenn man sich die trail center an der Polnisch Tschechischen Grennze anguckt waren das vorher alls irgendwelche Dörfer die bald von der Landkarte verschwunden wären und jetzt haben die wieder eine floriende Wirtschaft
 

Bambiberg

💯 Prozent
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Das Problem ist halt Deutschland ,für alles und nichts Gesetze/Genehmigungen usw.Da liebe ich mir doch Bella Italia.Hoffen wir Mal das es im Bergischen alles gut verläuft.Ride on
 
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: Für die Themen "Tourismus" und "Aufwertung der Region durch ein attraktives MTB Konzept/Angebot" hatten zumindest die Vertreter des Wuppertaler Forstes am ersten Runden Tisch nicht wirklich ein offenes Ohr. Erste Reaktion: "Dann kommen ja noch mehr hierhin
Wer sich dafür interessiert wie der neue OB tickt sollte sich mal folgende Bücher besorgen " Die große Transformation " von Uwe Schneidewind und " Unsere Welt neu denken " von Maja Göppel.
"Wuppertal attraktiver machen" meint bestimmt nicht Menschen dazu zu animieren womöglich hunderte Kilometer Auto zu fahren um dann am Zielort ein paar Kilometer Fahrrad zu fahren.
Wuppertal ist immer noch eine Großstadt, im Bergischen Städtedreieck leben ca 700000 Menschen. Die Herausforderung ist die Wirtschaft fit für dieses Jahrhundert zu machen. Zentrale Bedeutung haben da die Ansiedlung von Hightech Firmen, die Uni , das Wuppertal Institut und Circular Valley.
Verkehrswende, Urbanes Leben , Stopp der Zersiedlung , CO 2 Neutralität usw. sind die Ziele die Schneidewind im Auge hat.
Dafür buhlt man unter anderem mit anderen Regionen um Firmenansiedlungen aus diesem Bereich und entsprechende Fachkräfte.
Da ja nun viele jüngere , gut ausgebildete Menschen MTB fahren oder anderen Outdoorsportarten nachgehen, kann eine Region die auch in dieser Hinsicht attraktive Angebote hat durchaus im Vorteil sein.
Zusätzlich sind Menschen die in ihrer Freizeit aus Spaß viel radfahren oder laufen wesentlich leichter dazu zu bewegen das auch im Alltag zu tun.
Als Vorbild eignet sich von daher eher Santa Cruz in CA , als eine dünnbesiedelte Region im Sauerland.
 

retrospecs

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Da ja nun viele jüngere , gut ausgebildete Menschen MTB fahren oder anderen Outdoorsportarten nachgehen, kann eine Region die auch in dieser Hinsicht attraktive Angebote hat durchaus im Vorteil sein.
Zusätzlich sind Menschen die in ihrer Freizeit aus Spaß viel radfahren oder laufen wesentlich leichter dazu zu bewegen das auch im Alltag zu tun.
@specialized99 : Das sind definitiv zwei weitere sehr gute Argumente, die wir so bisher nicht konkret auf der Liste haben. Besten Dank dafür!! 👍 👍
 
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ACHTUNG, WICHTIG:

Einige der Burgholz Locals haben als Konsequenz aus dem Zusammenstoßen von vor 2 Wochen den bisherigen Ausstieg des Rollercoasters dicht gemacht!! Da er weder von oben noch von unten einsehbar ist und man auf dem letzten Stück keine Chance mehr hat zu stoppen, ist das Risiko weiterer Zusammenstöße einfach zu groß!
Dafür gibt es jetzt rechts von dem bisherigen Ausstieg einen neuen, welcher deutlich weniger gefährlich aber immer noch attraktiv ist. Bitte achtet aber auch bei diesem Ausstieg darauf, dass Ihr nicht mit Mach100 auf den Asphaltweg rausschießt!!

Bitte respektiert diese Änderung in der Trailführung und versucht nicht den bisherigen Ausstieg wieder freizulegen!!
 

DR_Z

und der alte Mann
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ACHTUNG, WICHTIG:

Einige der Burgholz Locals haben als Konsequenz aus dem Zusammenstoßen von vor 2 Wochen den bisherigen Ausstieg des Rollercoasters dicht gemacht!! Da er weder von oben noch von unten einsehbar ist und man auf dem letzten Stück keine Chance mehr hat zu stoppen, ist das Risiko weiterer Zusammenstöße einfach zu groß!
Dafür gibt es jetzt rechts von dem bisherigen Ausstieg einen neuen, welcher deutlich weniger gefährlich aber immer noch attraktiv ist. Bitte achtet aber auch bei diesem Ausstieg darauf, dass Ihr nicht mit Mach100 auf den Asphaltweg rausschießt!!

Bitte respektiert diese Änderung in der Trailführung und versucht nicht den bisherigen Ausstieg wieder freizulegen!!
Gute Entscheidung, auch wenn ich weiß wie schwer es einem fällt einen Trail, den man gerne fährt, zu schließen.Ich hoffe mal, dass eure Entscheidung auch von den anderen Bikern so akzeptiert wird.
 

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Gute Entscheidung, auch wenn ich weiß wie schwer es einem fällt einen Trail, den man gerne fährt, zu schließen.Ich hoffe mal, dass eure Entscheidung auch von den anderen Bikern so akzeptiert wird.
Wir hoffen auch, dass es akzeptiert wird! 🙏 Es ist ja auch nicht der ganze Trail geschlossen worden, sondern nur der Ausstieg wurde umgelegt, daher sind wir optimistisch...
 

osbow

soso
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Gute Entscheidung. Auch, wenn der Ausstieg die Kirsche auf der Trail-Torte war, hat man doch immer im Hinterkopf gehabt, dass von links oder rechts andere Radfahrer oder Wanderer kommen könnten, die einen evtl. nicht sehen.

Das Erlebnis hatte ich am Lippe DH, als kurz vorm Ausstieg zwei eBiker herumstanden und dort Pause gemacht haben. Zum Glück haben die mich noch rufen gehört.
 
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Ich finde es auch sinnvoll anhand der aktuellen Besuchszahlen. Andere Biker nutzen auch gerne mal die kleinere Abfahrt an der Stelle vorbei, um viel Schwung für den kommenden Uphill mitzunehmen.
Und die E-Biker sind auch ein Argument. Es sind mehr Leute mit normalen E-Treckingrädern dort unterwegs, weil es damit einfach geht. Mir ist an anderer Stelle was Ähnliches passiert: ich konnte zwar links ins rechts Einblick haben und habe auch in etwas weiterer Entfernung Radler gesehen. Ich habe aber deren Geschwindigkeit auf dem E-Bike unterschätzt. Mein „Vorsicht, langsam“ rufen, um den mir folgenden zu warnen, haben die dann etwas übel genommen, weil sie es vermutlich auf sich bezogen haben.
 
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rad fahren lernen hilft.
natürlich kann man da stoppen.

aber klar, wenn ich so wie die breite masse oben schon mit blockiertem hinterrad reinfahre dann nicht mehr....
Finde auch, dass man gut stoppen konnte, der neue Einstieg regelt dies aber jetzt stärker für die Unwilligen mit. Steil runter in ne Kompression und dann erst schräg auf den Weg.
 

retrospecs

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Im Ausstieg selber natürlich nicht 😂 aber kurz davor.
Sag ich ja, du hast im Ausstieg keine Chance mehr zu stoppen und knallst dann direkt runter auf den Weg...daher der neue Ausstieg mit der Kompression/Senken die einen zwingt abzubremsen bevor man raus auf den Weg kommt...👍
 
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Der Ausstieg von 2/2 bzw. Needle & Roots ist auch entschärft worden. Dort ist die direkt, 'ich schepper auf den Wanderweg und blockiere cool das Hinterrad'-Line zu, die langsame Umfahrung rechts ist frei.
 
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Ehrlich gesagt kommen mir mind. 2/3 aller Trail-Ausstiege nicht gerade konfliktneutral vor. Nicht nur dort in der Gegend, auch anderswo in Wuppertal. Kenner wissen sicher welche gemeint sind …
Der Ausstieg vom Rollercoaster war vor ein paar Jahren ja nur die (von unten gesehene) linke Rinne. Mittlerweile ist rechts daneben etabliert eine Strava-konforme schnellere und ausgelutschte gerade Linie nach unten. Da hat man allein schon wegen des geringeren Trail-Anspruchs mehr Geschwindigkeit, wenn man auf's allerletzte Stück zufährt. Anhalten kann man bis unmittelbar der steilen letzten 3 Meter mMn nach schon, aber eben nicht den asphaltierten Weg nach rechts oben einsehen.
Ähnlich auf dem letztem Stück vom 2/2: da sieht man nur etwas, wenn man auch bewusst gucken will und sich die Zeit zum Abbremsen nimmt. Machen ja bekanntlich nicht alle und der kleine Teil, der es nicht tut, fällt allen dann letztendlich auf die Füße.
 
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