XC Bike als Kompromiss zwischen Gravel und Trail-Hardtail?

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...ändert aber nichts daran, dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden. Nichts anderes hat PetroK auch beschrieben.
Ist zwar OT, aber kannst du dazu irgendwas genaueres sagen, weil es dem widerspricht, was ich bisher erfahren habe!?

✌️
 

McDreck

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dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden
Diese These will ich anzweifeln. Der menschliche Körper ist für das Laufen ausgerichtet. Welchen Sitzwinkel hat man da? Wiegetritt?

Ein übermäßig, wobei nicht definiert ist was übermäßig bedeutet, steiler Sitzwinkel hat in der Ebene seine Probleme, da er die Balance auf dem Rad ändert. Der Fahrer muss mehr von seinem Gewicht irgendwo vorne abstützen, was allerlei Ergonomieprobleme aufwirft, nicht aber an der Treteffizienz.
 
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Alma. Und da sitzt man im Vergleich zum Exceed oder anderen XC Rädern steil,
Genau richtig würde ich sagen. Fahre selber überwiegend XC das Procaliber mit 73,8 und das Blur mit 74,8. Beide Sitzwinkel könnten für meinen Geschmack etwas steiler sein, nicht viel aber beim HT so 74,5-75 und beim Fully um die 75,5.

Aber das das Alma einen steilen SW hat, höre ich zum ersten Mal. Die meisten XC HTs pendeln sich gerade zwischen 74,5 und 75 ein.

RR hatte mein BMC vor Jahren schon 73,5 genau wie mein Gravel jetzt. In der Ebene passt das. Fahre ich aber mit Druck oder länger im Uphill, hätte ich um 0,5 oder 1,0 mehr steileren SW auch kein Problem.

Das Bonero ist da ja besonders steil, erst recht wenn man vielleicht von 72 oder so kommt.
 

McDreck

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Ich denke er hat sich verschrieben und meinte das Bonero. Da sitzt man ja tatsächlich verhältnismäßig steil.
 
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Meine Meinung: sobald Du Spaß am im Wald und hoch-runter fahren hast, Asphalt und Forststrassen gerne hinter Dir lässt, ist ein MTB spitze. Für den Rennradler/Pendler, der auch mal ungeteerte Wege wählt, ist ein CX- oder Gravelrad passend. Ansonsten find ich auch: RR, CX, HT, Fully, Stadtschlampe und Tandem brauche ich ganz dringend. Wenn ich hier (Odenwald und Umgebung) nur ein Stadtrad und ein weiteres haben dürfte, wäre das Weitere ein HT. In Bremen oder Leipzig wäre es CX mit 2-fach Antrieb.
Erdnah
Und was in Osttirol? Frage für einen Freund ;-)
 
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Ich besitze 2 echt gute MTB's, einmal ein 9,8kg Orbea Oiz Fully mit Dropper und ein altes BULLS Black Adder Team XC Bike mit 8,8kg......für mich braucht es nicht mehr...fürs Grobe gehts aufs OIZ mit dann 2.4er Reifen damit fahre ich auch Trails S3 und für die Flotte Rund gehts aufs Bulls, was ich jetzt noch mit nem 38KB optimiert habe und 40mm Gravelreifen. Ich bin schon fast 50 und brauche die Federgabel ;-) aber was die Schnelligkeit angeht, ist das Xc mit den schmalen Reifen und etwas steilerem Vorbau echt Klasse....Ich konnte meine 70km Runde (Schotter, Deichwege usw. eigentlich nits für ein XC Bike) von einem 25er Schnitt auf nen 28er steigern...somit spare ich mit das Gravelbike und kaufe mir lieber schöne Carbon Teile :)
Und früher sind wir doch auch alles mit dem XC Bike gefahren...da gehen doch auch dicke Schlappen drauf...so bin ich auch vom Watzman zum Mont Blanc gefahren...ein altes merida Matts, 100mm Manitou mit 2.35 Schwalbe und 180mm bremsen ...ging super!!
 
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Du vergleichst Trail, AM und DC mit XC. Also Fokus auf Berg ab vs Berg auf und Berg ab. Und ja man gewöhnt sich an alles, ändert aber nichts daran, dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden. Nichts anderes hat PetroK auch beschrieben.

Und weil der Kompromiss zwischen Aero und Ergonomie bei Triathlon Richtung Aero gefällt wird.
Hast du dafür Belege? Aus PetroKs Beschreibung kann ich nur beim Druck auf die Hände einen direkten Zusammenhang zum Sitzwinkel ableiten und die Meinung in der Wissenschaft scheint gegenteilig zu deiner, siehe https://www.slowtwitch.com/Tech/What_science_says_of_seat_angles_222.html
 
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Du vergleichst Trail, AM und DC mit XC. Also Fokus auf Berg ab vs Berg auf und Berg ab. Und ja man gewöhnt sich an alles, ändert aber nichts daran, dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden. Nichts anderes hat PetroK auch beschrieben.
Was du beschreibst ist die Definition von Moutainbike (MTB Bergrad).
Ich vergleiche also ein MTB mit einem MTB. Das macht in meinen Augen mehr Sinn als ein MTB mit einem RR zu vergleiche. Wenn ich mit 71° LW und 400 Reach in XL bergab im Gelände fahren will, nehme ich ein Gravel, also fast ein RR.
Will ich integriert im Bike sein, das ist was die modernen Geos erreichen wollen bei MTBs, nehme ich ein MTB und da komme ich nicht um einen steileren Sitzwinkel herum.

Die Vergleiche RR und MTB hinken extrem in meinen Augen und sind nutzlos, da sich in den letzten Jahren extrem viel geändert hat bei MTBs. Für mich persönlich zum positiven und ich möchte nicht mehr auf die alten Sachen steigen. Ich sehe es aber aus der Sicht des MTB Bikers der für sich selbst diese praktischen Erfahrungen gesammelt hat und diese nicht aus der theoretischen Sicht des RR Fahrers bewertet.

Die Entscheidung ob Gravel oder HT liegt beim TE was ihm wichtig ist.
 
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OT:
Nur mal eine kleine Überlegung zu der ganzen Thematik:
Angenommen man hat zwei 750ml Trinkflaschen am Rahmen. 1,5KG insgesamt.
Wäre ja ziemlicher Blödsinn, die an den Rahmen zu packen, wenn man Berge deutlich besser käme, würde man diese an seinem Rücken befestigen.
Fahr mal mit einer Trinkflasche am HipBag bergab, nicht gerade auf Asphalt. Ist bei mir regelmäßig der Fall, 800ml am Bike und 750ml am HipBag verstaut.
Ich mag das Gewicht am Bike nicht, aber noch weniger am seitlich am HipBag. Ich mag aber auch keine Rucksäcke mehr, den 20l habe ich in den letzten 2 Jahren genau 1x genutzt, der neue 10l liegt seit fünf Monaten ungenutzt im Schrank.
 

polo

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ja, leider
flasche mittig im hipbag. bergauf dann rahmenflasche saufen und oben mit voller hipbagflasche tauschen.
 
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Fahr mal mit einer Trinkflasche am HipBag bergab, nicht gerade auf Asphalt. Ist bei mir regelmäßig der Fall, 800ml am Bike und 750ml am HipBag verstaut.
Ich mag das Gewicht am Bike nicht, aber noch weniger am seitlich am HipBag. Ich mag aber auch keine Rucksäcke mehr, den 20l habe ich in den letzten 2 Jahren genau 1x genutzt, der neue 10l liegt seit fünf Monaten ungenutzt im Schrank.
Kann ich gut verstehen. Ich mag Rucksäcke und saufe wie eine Ziege. Habe sogar meinen gesamten Trinkvorrat im Rucksack. Fahre allerdings auch anders und halte bei schöner Aussicht an zum trinken.
 
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Und was in Osttirol? Frage für einen Freund ;-)
Hi ziag, Dein Freund kann sich dort vermutlich an Alban Lakata wenden?! Der fährt dort RR, Gravel, HT, Fully.
Sofern Dein Freund google maps nicht gut lesen kann: in den Tälern gleicht Osttirol dem dt. Flachland, zB Leipzig, Bremen, sobald er bergauf/-ab fährt ähnelt seine Heimat dem Odenwald.
Geheimtip wenn er topografische Diversität auf kleinem Raum sucht: Big Island oder Teneriffa. Schwarzwald is aber auch klasse ...
Erdnah
 
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dann :bier:
sehe gerade: die evoc hipbags sind ja gaga teuer!?
In meinen Augen jeden Cent wert, zumindest der teure.
Geht extrem viel rein, richtig viel (hab mir den Ergon BA2 Rucksack kommen lassen, dachte da geht nie das vom HipBag rein), gut verarbeitet, die blauen Bändel zum schnell verkürzen bergab sind clever und taugen richtig gut, nichts wackelt.

Kann ich gut verstehen. Ich mag Rucksäcke und saufe wie eine Ziege. Habe sogar meinen gesamten Trinkvorrat im Rucksack. Fahre allerdings auch anders und halte bei schöner Aussicht an zum trinken.
Bin Jahre mit 3l Trinkblase gefahren und unnötigem Mist im Rucksack. Glaube hatte 6-9kg immer dran.
Jetzt plane ich lieber wo ich meine Flaschen nachfüllen kann und hab die IXS Flow Vest darunter wenn es scheppert.
Der tolle Evoc Trail Pro 10l liegt immer noch ungenutzt da. Zum Glück kann ich den großen 20l zum Wandern missbrauchen 🤣
 
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Ich habe die Quelle allerdings nicht zur Hand: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8884480/
Nicht zur Hand oder nie gelesen? Im Kern ist das paper in der Überschrift zusammengefasst: Bei unterschiedlicher Körperlage gibt es unterschiedliche Muskelaktivierungsmuster.

Davon, "dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden" steht da nicht ansatzweise was. Im Gegenteil "The pedaling task described in this paper differs from conventional cycling." Offensichtlich, wenn die Probanden auf ein Brett geschnallt werden (https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0021929001000148-gr1.jpg) und insbesondere Winkel von 0°, 40° und 80° untersucht werden. :D
 
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Nicht zur Hand oder nie gelesen? Im Kern ist das paper in der Überschrift zusammengefasst: Bei unterschiedlicher Körperlage gibt es unterschiedliche Muskelaktivierungsmuster.

Davon, "dass bei zu steilem Sitzwinkel die Muskeln im unteren Rücken, Po und Rückseite Oberschenkel nicht richtig genutzt werden" steht da nicht ansatzweise was. Im Gegenteil "The pedaling task described in this paper differs from conventional cycling." Offensichtlich, wenn die Probanden auf ein Brett geschnallt werden (https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0021929001000148-gr1.jpg) und insbesondere Winkel von 0°, 40° und 80° untersucht werden. :D
Das Experiment, dass Du zitiert, ist eine Teilstudie um den Effekt der Orientierung der Schwerkraft zu untersuchen. Eventuell bezieht sich mein Link nur auf diese Teilstudie.
Brown et al haben aufgezeigt, dass bei steilen Sitzwinkeln der Oberschenkelbeuger weniger aktiviert wird. Po und unterer Rücken werden durch den Hüftwinkel aktiviert (der wiederum von Sitzwinkel bei gleichem Stack und Reach abhängt). Bin mir aber nicht mehr sicher, ob Hüftwinkel auch in dieser Studie untersucht würde.
Ich denke, wenn Du nach "Brown et al seat angle" googlest, wirst Du entsprechende Zitate finden.
 
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Das Experiment, dass Du zitiert, ist eine Teilstudie um den Effekt der Orientierung der Schwerkraft zu untersuchen. Eventuell bezieht sich mein Link nur auf diese Teilstudie.
Brown et al haben aufgezeigt, dass bei steilen Sitzwinkeln der Oberschenkelbeuger weniger aktiviert wird. Po und unterer Rücken werden durch den Hüftwinkel aktiviert (der wiederum von Sitzwinkel bei gleichem Stack und Reach abhängt). Bin mir aber nicht mehr sicher, ob Hüftwinkel auch in dieser Studie untersucht würde.
Ich denke, wenn Du nach "Brown et al seat angle" googlest, wirst Du entsprechende Zitate finden.
Wenn du dich auf studien berufst dann bring doch bitte mit quelle und genauem zitat. So kann niemand nachvollziehen was du meinst.
 
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Wenn du dich auf studien berufst dann bring doch bitte mit quelle und genauem zitat. So kann niemand nachvollziehen was du meinst.
Da hast Du allerdings Recht. Die mir bekannte Ausgabe liegt in Papierform in der Unibibliothek, daher keine wortwörtlichen Zitate mit Seitenangaben. Wen das Thema interessiert, wird mit dem Link, ein paar Schlagworten und Google dennoch genug im www finden.
 
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Ja, aber in diesem Thread geht es darum, ob ein XC ein brauchbarer Kompromiss zwischen Gravel und Trailbike ist.
DU schreibt pauschal mit einem Bonero kann man nur bergauf fahren und es überlastet diverse Muskelgruppen.
Ich antworte aus praktischen Erfahrungen dass dies nicht der Fall ist.

Die Frage ist halt was der TE will, aber pauschal nur bergauf stimmt einfach nicht. Ich fahre auch 60km Touren mit meinem Trail-HT oder Fully.

Diese Diskussion wie theoretisch unfahrbar steile Sitzwinkel sind, führe ich als Fahrer und Liebhaber von steilen Sitzwinkel seit Jahren. Meist mit Leuten die nie sowas länger gefahren sind.
 
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DU schreibt pauschal mit einem Bonero kann man nur bergauf fahren und es überlastet diverse Muskelgruppen.
ok bergunter geht auch, sitzt man je eher selten. Keine Ahnung wie Du auf "überlasten" kommst, habe ich aber nie geschrieben. Sondern:
"Außerdem wird die Muskulatur weniger effektiv genutzt."

Ich antworte aus praktischen Erfahrungen dass dies nicht der Fall ist.

Die Frage ist halt was der TE will, aber pauschal nur bergauf stimmt einfach nicht. Ich fahre auch 60km Touren mit meinem Trail-HT oder Fully.

Diese Diskussion wie theoretisch unfahrbar steile Sitzwinkel sind, führe ich als Fahrer und Liebhaber von steilen Sitzwinkel seit Jahren. Meist mit Leuten die nie sowas länger gefahren sind.
Mein Cannondale hat glaube ich 75°, fahre ich auch Strecke mit.
PetroK hat's aber nicht so gefallen.

Aber ist ja auch egal, niemand nimmt Dir Deine Liebe zum steilen Winkel weg.🍻
 
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ok bergunter geht auch, sitzt man je eher selten. Keine Ahnung wie Du auf "überlasten" kommst, habe ich aber nie geschrieben. Sondern:
"Außerdem wird die Muskulatur weniger effektiv genutzt."

Bei 76° sind schnell Hände oder Schulter überlastet, wenn Du im flachen fährst.
Würde ich jetzt anders sehen.

PetroK hat's aber nicht so gefallen.

Nach nur 15 min fahren, taten mit aber die Handgelenke und Handballen weh, was an der ungewohnten Haltung mit dem für mich sehr breiten Lenker zu tun haben könnte.

Am Freitag habe ich zwei Rose Bikes testen können. Einmal das Bonero 1 in M und das Backroad carbon auch in M.
Beide waren mir natürlich zu klein, doch ich konnte mit beiden eine Runde in einem Park drehen.
Wie will man aus der falschen Rahmengröße darauf schließen wie sich das Bike in der richtigen Rahmengröße verhalten könnte?

Ich hatte 2014 für 4 Wochen ein Alama. Ist ein sch... Fahrrad. Oder lag es daran, dass es mir der Händler mit 1,86m und SL 88cm in M verkauft hat?
 
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Das Experiment, dass Du zitiert, ist eine Teilstudie um den Effekt der Orientierung der Schwerkraft zu untersuchen. Eventuell bezieht sich mein Link nur auf diese Teilstudie.
Brown et al haben aufgezeigt, dass bei steilen Sitzwinkeln der Oberschenkelbeuger weniger aktiviert wird. Po und unterer Rücken werden durch den Hüftwinkel aktiviert (der wiederum von Sitzwinkel bei gleichem Stack und Reach abhängt). Bin mir aber nicht mehr sicher, ob Hüftwinkel auch in dieser Studie untersucht würde.
Ich denke, wenn Du nach "Brown et al seat angle" googlest, wirst Du entsprechende Zitate finden.

Da hast Du allerdings Recht. Die mir bekannte Ausgabe liegt in Papierform in der Unibibliothek, daher keine wortwörtlichen Zitate mit Seitenangaben. Wen das Thema interessiert, wird mit dem Link, ein paar Schlagworten und Google dennoch genug im www finden.
Ganz schön viel Text um "Nein, ich habe keine Belege" zu sagen.
Wen das Thema interessiert, wird schnell den gegenteiligen Eindruck zu deiner Meinung bekommen, wie z.B. im vorher schon verlinkten Artikel https://www.slowtwitch.com/Tech/What_science_says_of_seat_angles_222.html in dem auch die Quellen benannt werden. Diese attestieren Winkeln von >=76° Vorteile, auch, bzw. insbesondere an Straßenrädern im Flachen. Die Erfahrung von @Orby aus der MTB Praxis scheint sich im Labor zu bestätigen....

Die Erfahrung von Druck auf den Händen im Flachen bei steilem Sitzwinkel habe ich allerdings auch schon gemacht. Allerdings fraglich, ob man das nur auf den Sitzwinkel reduzieren kann. Jedenfalls habe ich das Problem nicht mehr. Ob's an Gewöhnung oder Änderung anderer Parameter liegt, oder ob ich keine ähnlich flachen Strecken mehr gefahren bin 🤷‍♂️ Jedenfalls will ich keine flachen Sitzwinkel mehr.

Am Ende ist das beste Rad immer das, bei dem man sich nach jeder Fahrt schon auf die nächste freut. Daher würde ich das Rad empfehlen, bei dem sich eben genau dieses Empfinden einstellt.
Bonero, Alma und Backroad sind alles gute Räder. Gerade bei Einsteigern lässt sich der tatsächliche Einsatzbereich sowieso nur bedingt abschätzen. Sollte sich der TE z.B. fürs Backroad entscheiden, wird er auch die Touren entsprechend auswählen. Wenn dann irgendwann die Lust auf Trails steigt.... n+1. Das gilt für die anderen analog.
 
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