XC World Cup 2021 – Nove Mesto: Ergebnisse und Rennberichte der Eliterennen

XC World Cup 2021 – Nove Mesto: Ergebnisse und Rennberichte der Eliterennen

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Obwohl das Biathlonstadion in Nove Mesto aufgrund der fehlenden Zuschauer nicht in ein komplettes Tollhaus verwandelt wurde, boten die weltbesten XC-Fahrerinnen und -Fahrer einmal mehr packende Rennen beim zweiten Lauf des Cross Country-Weltcups. Hier gibt es die Ergebnisse sowie die Rennberichte der Eliterennen.

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XC World Cup 2021 – Nove Mesto: Ergebnisse und Rennberichte der Eliterennen
 
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525Rainer

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Beim zeitfahren mag die stunden ftp mehr entscheidend sein.
Mvp hat nach dem albstadt rennen einen durchschnittswert von 350w stehn.
der output 800 hm pro h. Alles inkl die abfahrten. Das ist das faszinierende.
 
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Wieso nicht? Der aktuelle Stundenrekord von Victor Campenaerts wurde mit ~330W erzielt und der wiegt über 20kg mehr. Aeroposition kostet sicher etwas Leistung, aber das ist wahrscheinlich irgendwo im mittleren einstelligen Prozentbereich anzusiedeln.

Ist zugegebener Maßen ein Gefühl … (das falsch sein könnte ...)

Du hast recht, bei dem Gewicht ist 300W ein sehr ordentlicher Wert. 450W FTP sind wiederum extrem hoch. MVDP soll aber bei der Strade Bianche aber 90min lang 439W getreten haben.
 
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Sollte man da nicht noch das Gewicht vom Fahrrad berücksichtigen?

Bei einem 50kg Menschen macht die 10kg XC-Schleuder gleich einmal 20% vom Körpergewicht aus; bei einem 75kg Menschen nur noch 13%
 

KäptnFR

systemirrelevant
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Nino muss sich halt überlegen, wann der beste Zeitpunkt ist, die Karriere zu beenden. Wenn ich mir anschaue, was da gerade passiert, würde ich lieber jetzt aussteigen, als nach hinten durchgereicht zu werden.
Rennergebnisse sind für Sponsoren heutzutage zweitrangig.
Solange Nino 3x soviele Instajünger hat wie Pidcock ist doch alles im Lot.
Pidcocks Leistung war schon beeindruckend, v.a. auch seine Fahrtechnik rauf UND runter o_O
Bei seinem "MTB testing" Video waren schon paar kurze Abfahrtssequenzen drin, das sah richtig schnell aus für so ne CC Mühle. Vielleicht fährt er zum Spaß ja mal ne EWS mit. Wenn ihm die Stages entgegen kommen, könnt er selbst da verdammt weit vorne landen. Spätestens dann wäre eine Namensänderung in "Bigcock" angezeigt :D
 
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Sollte man da nicht noch das Gewicht vom Fahrrad berücksichtigen?

Bei einem 50kg Menschen macht die 10kg XC-Schleuder gleich einmal 20% vom Körpergewicht aus; bei einem 75kg Menschen nur noch 13%
Auf der Straße wahrscheinlich ja ( Aerodynamische Aspekte mal außen vor gelassen) im Gelände vor allem bei den Bedingungen wie am WE ist der Rollwiderstand wahrscheinlich die entscheidendere Größe.
 
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Das Problem bei schwereren Fahrern ist der höhere Energieverbauch, als 80kg Brocken muss man irgendwie auch die ganze benötigte Nahrung zuführen. Da macht es für das Verdauungssystem schon einen Unterschied, ob man sich 5.000kcal oder 10.000kcal in einer Etappe reinknallen muss. Bei einem 90' Rennen natürlich eher irrelvant, da holt man das praktisch komplett aus den Glycogenspeichern.
Das mag ja sein, aber hier geht es ja erstmal um ein XC-Rennen, also um eine Belastung im Falle von Nove Mesto zwischen 80 und 90 Minuten. Da wird nicht großartig Energie nachgeschoben. Bei einer GT-Etappe ist das natürlich anders. Da gebe ich dir Recht. Aber auch hier gilt: Es gibt Fahrer, die können sich während der Fahrt den Bauch mit allem vollschlagen und es macht ihnen nichts aus und dann gibt es andere Fahrer, die sind super empfindlich und für die ist essen unterwegs ein Killer. Natürlich brauchen 5000kcal weniger Energie zur Verdauung als 10000kcal. Dagegen gibt es nichts einzuwenden.
Mir geht es einfach um die Annahme, dass ein geringeres Gewicht automatisch einen Vorteil am Berg bringen soll und dass ist einfach nicht wahr. Geringeres Gewicht bei gleicher FTP bringt einen Vorteil, aber nicht das Gewicht alleine.
 
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Damit keine Missverständnisse aufkommen ...

Mir geht es einfach um die Annahme, dass ein geringeres Gewicht automatisch einen Vorteil am Berg bringen soll und dass ist einfach nicht wahr. Geringeres Gewicht bei gleicher FTP bringt einen Vorteil, aber nicht das Gewicht alleine.

Da bin ich ganz bei dir. Nur Abnehmen ohne die Leistung im Auge zu haben ist suboptimal.
 
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Auf der Straße wahrscheinlich ja ( Aerodynamische Aspekte mal außen vor gelassen) im Gelände vor allem bei den Bedingungen wie am WE ist der Rollwiderstand wahrscheinlich die entscheidendere Größe.
Geht mir eher um die Hubarbeit, bei der das Systemgewicht linear eingeht.
Im Ebenen/auf der Straße dürfte es noch am ehesten egal sein.
 
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Zahlenspiel mit 50 und 75kg: Beide 6W/kg FTP, ergibt bei Pidcock 300W und bei MVDP 450W.

Ich glaube nicht, dass Pidcock bloß 300W FTP treten kann ;-).
300w FTP bei 50kg Gewicht katapultieren dich in die Weltspitze und genau da ist Pidcock ja angekommen ;-).
Wie auch immer, letztlich habe ich keine Ahnung, was genau der FTP vom Pidcock ist. MvdP geht ja ziemlich offen mit seinen Leistungsdaten um. Pidcock ist da eher so der Heimlichtuer. Hier und da sickert mal was durch. Ganz ehrlich, ich bin aus dem ganzen Leistungsding auch seit vielen Jahren draußen und verfolge das daher auch nicht mehr so. Mich hat das einfach mal bei Pidcock interessiert, was der so leisten kann "im Labor" und hab dann gegoogelt. Irgendwo habe ich dann Zahlen gefunden, die so bei 6,irgendwas w/kg FTP lagen. Ich halte die Zahlen für realistisch, aber das waren sicherlich eher "vermutete" Zahlen, die anhand von den wenigen Leistungsdaten die er öffentlich gemacht hat, abgeleitet wurden. Vielleicht ist Pidcock ja auch leistungsfähiger von den nackten Zahlen her. Ich weiß es nicht.
 
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Geht mir eher um die Hubarbeit, bei der das Systemgewicht linear eingeht.
Im Ebenen/auf der Straße dürfte es noch am ehesten egal sein.
Klar in der Ebene ist es egal, auf Bergetappen auf der Straße sind Rollwiderstand und aerodynamik vernachlässigbar. Auf dem MTB hat der Untergrund immensen Einfluss auf den Rollwiderstand. Die Hubarbeit die Du ansprichst wird sich am stärksten beim überwinden von Felsstufen, Wurzeln etc bemerkbar machen. Da verliert wieder das schwerere Gesamtsystem, oder?
 

ghostmuc

bergauf is geil
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kommst du aus holland:
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?

mal schnell überschlagen muss mvdp ca. 140w mehr an der schwelle treten als pidcock :eek:
wird auf sehr flüssig und rund zu fahrenden "rollerstrecken" sehr interessant das ganze - wobei mir gerade im wc keine einfällt.
Sorry, nur Deutschland,aber Hauptquartier des XC Teams
 
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Mal Themenwechsel, was würde es wohl für einen Nachwuchstalent geben, wenn Loana und Tom ein Paar wären und Kinder in die Welt setzen würden? :D
- da hab ich ehrlich gesagt zuerst mal Julien und Pauline auf dem Zettel 😁😂

Und wenn wir den Faden gerade mal weiter spinnen - für ein Fahrtechnik-Ass sondergleichen kämen Jolanda und Luca in Frage 🙈
 
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Also laut procyclingstats wiegt Pidcock 58kg, vdP 75kg.

Mathieus Fahrt auf Strava für alle die ein paar Zahlen studieren wollen. 17min zwischen 440-540W, 12min über 540W.

Zum Thema Hobby vs. Pro...
Auf meinen Hometrails ist seit einiger Zeit auch Georg Egger unterwegs (Albstadt 33., gestern 66.), und wenn man da so Strava-Zeiten vergleicht lässt sich erahnen wie groß der Unterschied ist. Auf einem flachen Trail wo es heißt einfach kurbeln fährt er die gleiche Zeit wie ich bei 40-50 Pulsschlägen weniger. Ich bin auch schon mit ihm und einem weiteren Weltcup-XCler gefahren, wie die ihr Rad beherrschen und leichtfüßig um die Ecken schmeißen ist einfach nur beeindruckend, das kommt im Fernsehen nichtmal ansatzweise so rüber :eek: :anbet: :anbet:
 
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Also laut procyclingstats wiegt Pidcock 58kg, vdP 75kg.

Denke auch, dass 50kg etwas arg wenig wäre.

Mathieus Fahrt auf Strava für alle die ein paar Zahlen studieren wollen. 17min zwischen 440-540W, 12min über 540W.

Zum Thema Hobby vs. Pro...
Auf meinen Hometrails ist seit einiger Zeit auch Georg Egger unterwegs (Albstadt 33., gestern 66.), und wenn man da so Strava-Zeiten vergleicht lässt sich erahnen wie groß der Unterschied ist. Auf einem flachen Trail wo es heißt einfach kurbeln fährt er die gleiche Zeit wie ich bei 40-50 Pulsschlägen weniger. Ich bin auch schon mit ihm und einem weiteren Weltcup-XCler gefahren, wie die ihr Rad beherrschen und leichtfüßig um die Ecken schmeißen ist einfach nur beeindruckend, das kommt im Fernsehen nichtmal ansatzweise so rüber :eek: :anbet: :anbet:

Ging mir auch so, neben der Strecke wurde ich demütig ;-). Insbesondere der Speed innerhalb der roten Zone. Bin immer wieder Baff wie die Pros in diesem Zustand die technischen Passagen bewältigen. Glasiger Blick, kurz vorm „kotzen“, ... trotzdem mit Highspeed durch den Rockgarden etc..
 
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Mathieus Fahrt auf Strava für alle die ein paar Zahlen studieren wollen. 17min zwischen 440-540W, 12min über 540W.
Durchschnitt über die gesamte Renndauer laut Strava 336W :oops:
Zum Thema Hobby vs. Pro...

Achtet ab Minute 35 mal auf Watt und Hf...
Es geht immer um w/kg und denke viele Hobbyfahrer wären nach den ersten Rennen auf Zwift enttäuscht von der eigenen „Leistung“ oder ungläubig. Mir ging es zumindest so :lol:
Also ich bezweifel nicht, dass Profis doppelt so schnell sind wie ein Normalo!
 
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d.h. gute Amateure (m) können im Damenrennen mit der Spitze mithalten, würden dort vielleicht sogar gewinnen.
Weiss nicht aus welcher Erfahrung du da sprichst ... ja die besten Jugend (U19) Fahrer fahren das Tempo der top Damen. Allerdings sind diese Fahrer weit über dem Niveau gut trainierter Amateure (auch wenn man in dem Jahrgang natürlich selber noch Amateur ist, weil da noch niemand ein komplettes Sponsoringprogramm hat, jedenfalls zu meiner Zeit nicht), eventuell ist die Frage hier eher wann aus einem überdurchschnittlichen Amateur eine Semi-professioneller wird ;)
Hauptsache uns ist allen bewusst, dass es da auf der Strecke gewaltig abgeht selbst wenn es dem ein oder anderen zu "fad" erscheint :D
 
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2016 ist Jolanda in Riva beim Marathon die Grande gefahren, Gesamt W/M 10. 8min langsamer... Wie sie in die schwierigen Stellen gefahren ist, war laut Mitfahrer extrem. Sicher waren nicht alle Profis vor ihr, aber alles Fahrer die schon Einiges erreicht haben.
Zur Strecke in Nove Mesto, ich bin letztes Jahr dort zum Marathon gewesen und es hat auch schön geschüttet. Es rollte so gut wie gar nicht, dazu die Wurzeln. War aber sehr schön dort.:bier:
 
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Was mich mal interessieren würde wäre ein Vergleich von den aktuellen Podestfahrern zu den "typischen Platz 15-30 Fahrern" wenn beide freie Fahrt hätten bei den gleichen Streckenbedingungen.
Das ständige ausrichten des eigenen Tempos an voraus fahrende, das das Mittelfeld ja ständig hat, stellt am Tagesende ja kaum die wahre eigene Leistungsstärke da.
Also einfach mal die Leistungsvergleiche w/kg der oben genannten Fahrer, denke die liegen sehr nah beieinander. Fahrtechnisch sind glaube ich vorallem die jungen, frisch im Elitefeld, nicht nennenswert langsamer als Schurter oder Flückiger.
Leider lässt sich das kaum herausfinden :confused:
 

525Rainer

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Durchschnitt über die gesamte Renndauer laut Strava 336W :oops:


Achtet ab Minute 35 mal auf Watt und Hf...
Es geht immer um w/kg und denke viele Hobbyfahrer wären nach den ersten Rennen auf Zwift enttäuscht von der eigenen „Leistung“ oder ungläubig. Mir ging es zumindest so :lol:
Also ich bezweifel nicht, dass Profis doppelt so schnell sind wie ein Normalo!

Kannst halt ned einfach so umlegen. 400w auf einem wurzeligen technischen anstieg is was anderes. Dazu dosieren, lupfen und balancieren. Was meinst warum schurter diese ganze innere haltemuskulatur trainiert.
Noch dazu das mentale. Wenns überhaupt ned rollt, wenn du die bremse schleifen hörst, wenn gegenwind, wenn dir der gegner langsam davonfährt, wenn du ständig das gefühl hast, gleich muss ich ausklicken und laufen.

In der abfahrt funktionieren die einfach. Ist autopilot.
 

mete

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Achtet ab Minute 35 mal auf Watt und Hf...
Es geht immer um w/kg

Wenn es immer nur um Leistung/Gewicht gehen würde, bräuchte man keine Rennen zu fahren. Es gibt auch durchaus Rennformate, da spielt das Gewicht fast gar keine Rolle, sondern nur der absolute Poweroutput. Genauso gibt es Rennformate, da ist Fahrtechnik die entscheidende Komponente. Anderswo ist die Taktik rennbestimmend.

Zu Zwift: eine nette Spielerei, für einen seriösen Vergleich absolut unbrauchbar. Ein Powermeter ist ein Trainingswerkzeug, kein Tool zum Leistungsvergleich, dazu sind die Schwankungen auf der absoluten Skala viel zu groß. Beim Fahrergewicht verhält es sich genauso.
 
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