Zeigt her die "Gravel Bikes"

Dabei seit
24. Mai 2007
Punkte für Reaktionen
2.723
Zusammenfassend kann man festhalten:
Ein Sequoia-Rahmen in Kombination mit einer Awol-Gabel ergibt ein haltbares Specialized-Gravelbike.
 

talybont

Rheinländer im Exil
Dabei seit
11. Februar 2004
Punkte für Reaktionen
664
Standort
Wiesbaden Biebrich
Leute, versteht es doch: er hat die Gabel lackiert und deshalb lehnt Specialized jegliche Ansprüche ab. Das ist legitim. Deshalb sollte auch niemand seinen Helm bemalen oder einen Aufkleber draufkleben, damit erlischt ebenfalls die Gewährleistung. Vielleicht müssen viele erst mal die AGB etc. lesen, bevor sie hier etwas posten.

Es spielt nun auch keine Rolle, ab das Lackieren etwas mit dem Riss zu tun hat oder nicht, ob er vorher da war oder nicht. Das Lackieren stellt einen Haftungsausschluss dar, fertig.
 
Dabei seit
12. August 2012
Punkte für Reaktionen
107
Leute, versteht es doch: er hat die Gabel lackiert und deshalb lehnt Specialized jegliche Ansprüche ab. Das ist legitim. Deshalb sollte auch niemand seinen Helm bemalen oder einen Aufkleber draufkleben, damit erlischt ebenfalls die Gewährleistung. Vielleicht müssen viele erst mal die AGB etc. lesen, bevor sie hier etwas posten.

Es spielt nun auch keine Rolle, ab das Lackieren etwas mit dem Riss zu tun hat oder nicht, ob er vorher da war oder nicht. Das Lackieren stellt einen Haftungsausschluss dar, fertig.

genauso so ist es!

Gruss
 
Dabei seit
21. Juni 2006
Punkte für Reaktionen
253
Das stoßdämpfende Material an sich kommt gar nicht in Kontakt mit Lösungsmitteln. Die Außenhaut ist aus einem anderen Kunststoff. Das kann freilich jeder für sich entscheiden wie pingelig man das sieht. Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass ich nicht aufgrund eines Aufklebers ein SHT oder schlimmer durchlebe.
 
Dabei seit
11. Februar 2010
Punkte für Reaktionen
1.055
Klar haben die das so gedreht, dass sie fein aus dem Schneider sind. Allerdings hatte ich auch schon mal bei einer anderen Marke nachgefragt ob die Garantie erlischt wenn ich neu lackieren lasse. Antwort damals: Wenn es ein Profi macht bleibt die Garantie. Das hängt aber allerdings vom jeweiligen Sachbearbeiter ab.

In deinem Fall find ich, dass die zumindest die Gabel anschauen. Man kann sehr wohl abschätzen warum die Risse entstanden sind.

Aber bei meinen Sequoia LR hatten die auch erst gar nicht gewollt, dann kaum was rausrücken wollen.

Ich finds sehr billig von Speci, die LR waren einfach nur Schrott, was sogar sie selber wissen, aber dann nicht zum Mangel stehen wollen. Aber auch da, es war wohl eine Person die das entscheidet...

Schade
 
Dabei seit
14. Februar 2013
Punkte für Reaktionen
656
Ich habe meinen Lack abgeschliffen, der Riss ist immer noch da. Der Lack ist daher nicht! Anhang anzeigen 837534
es kann immer noch sein, daß der Riss nur deswegen auch im Lack drunter ist, weil der obere Lack den unteren mitgezogen hat. Das heißt zumindest, Du hast gut gearbeitet mit dem zwischenschliff, die Haftung des Lackes passt.

Die Frage ist, was in der Matrix selbst ist. Schleif mal den unteren Lack runter, bis Carbon kommt.
Wenn die Gabel nicht komplett nur aus UD-Gelegen besteht ist normalerweise auch als oberste Faserschicht ein Gewebe ohne lebenswichtige strukturelle Eigenschaften.

Irgendwie sieht das nicht aus wie ein Riss in der Matrix. Das würdest Du auch merken am drastisch verringerten Flex.
 
Dabei seit
13. Oktober 2009
Punkte für Reaktionen
225
Ich habe meinen Lack abgeschliffen, der Riss ist immer noch da. Der Lack ist daher nicht!
Also die Tatsache, dass die Risse auf der Vorderseite parallel von beiden Bremssattel-Sockeln ausgehen und auf der Rueckseite zum Loch verlaufen, ist ein Indiz dafuer, dass es sich hier nicht nur um einen Lack-Dehnungsriss handelt. Das waere schon ein komischer Zufall.

Wieso sind nicht an anderen Stellen Dehnungsrisse? Wieso ausgerechnet dort?

Zumal in dem Bereich der Gabel eher wenig bis kein Flex sein sollte - waere recht unvorteilhaft fuer den Bremssattel einer Scheibenbremse und koennte ergo Vibrationen verursachen. Dein Schliff-Bild bestaetigt dieses Indiz insoweit: Der Riss ist immer noch klar erkennbar und auch haptisch fuehlbar, wie wir annehmen muessen.
Wenn ich mal vermuten darf, haben sich bereits die intern verklebten Alu-Teile leicht von der Carbonfaser geloest bzw. verschoben. Das wuerde naemlich auch diese spezielle Position der Risse erklaeren.

Fahren kannst du mit der Gabel - Bremsen kann aber katastrophal enden.

Bitte geh kein Risiko ein! Gesundheit geht vor. Ich wuerde eine Neue kaufen - die hier z.B.: http://www.dedacciai.com/website2016/index.php/en/serie-carbon/forks/f-56-db-detail
 
Dabei seit
13. Oktober 2009
Punkte für Reaktionen
225
Die Carbongabel hat einen gewissen Flex, den der Lack nicht mitmacht und daher reisst.
Du hast einfach den falschen Lack genommen.

Weiterfahren.
Klar - er haette den Spezial-Kunstharz-Lack mit flexibler Fluxmatrix nehmen sollen. :rolleyes:
Zahlst du ihm die Arztkosten, wenn was passiert?
 

talybont

Rheinländer im Exil
Dabei seit
11. Februar 2004
Punkte für Reaktionen
664
Standort
Wiesbaden Biebrich
Irgendwie sieht das nicht aus wie ein Riss in der Matrix. Das würdest Du auch merken am drastisch verringerten Flex.
Naja, weniger Flex sondern gleich durch....ganz ehrlich, in dem Bereich da unten flex nicht viel, da hier Gewindeeinsätze bzw. Verstärkunegn drin sind, die das Rohr am Verformen hindern. Aber wenn das Rohr richtig aufbricht, möchte ich nicht auf dem Rad sitzen!
 

talybont

Rheinländer im Exil
Dabei seit
11. Februar 2004
Punkte für Reaktionen
664
Standort
Wiesbaden Biebrich
Aber bei meinen Sequoia LR hatten die auch erst gar nicht gewollt, dann kaum was rausrücken wollen.

Ich finds sehr billig von Speci, die LR waren einfach nur Schrott, was sogar sie selber wissen, aber dann nicht zum Mangel stehen wollen. Aber auch da, es war wohl eine Person die das entscheidet...

Schade
Laufräder werden gerne als Verschleissteile betrachtet. Ein guter Händler wirkt hier Wunder, die haben einen besseren Draht zum Hersteller als Versender oder welche, die nur zehn Räder im Jahr verkaufen.
 

Wbs_70

Dude of Sneznik
Dabei seit
3. Januar 2013
Punkte für Reaktionen
1.838
Standort
Sneznik
Was sind das für Schutzbleche und taugen die was?
Crud Products Road Racer MK3
und ja, sie taugen mir echt gut.
sind leicht und formschön
die erste Montage dauert ca. 30 Minuten, dann sitzen die Klebepads mit den Klettverschlüssen aber akkurat.
danach kann man jederzeit beide Bleche wieder abnehmen , ganz schnell und ohne Werkzeug.
halten tun sie, habe sie jetzt bei 620 km Fahrt im Regen und Wind und unterschiedlichen Terrain testen können.
passen aber nur bis 38mm / 700c - ich hatte 35mm drauf und war es gut, breiter würde ich nicht gehen.
 

hw_doc

Temporary out of order - work in progress...
Dabei seit
26. November 2004
Punkte für Reaktionen
3.059
Standort
Hannover
Klar haben die das so gedreht, dass sie fein aus dem Schneider sind. Allerdings hatte ich auch schon mal bei einer anderen Marke nachgefragt ob die Garantie erlischt wenn ich neu lackieren lasse. Antwort damals: Wenn es ein Profi macht bleibt die Garantie. Das hängt aber allerdings vom jeweiligen Sachbearbeiter ab.

In deinem Fall find ich, dass die zumindest die Gabel anschauen. Man kann sehr wohl abschätzen warum die Risse entstanden sind.

Aber bei meinen Sequoia LR hatten die auch erst gar nicht gewollt, dann kaum was rausrücken wollen.

Ich finds sehr billig von Speci, die LR waren einfach nur Schrott, was sogar sie selber wissen, aber dann nicht zum Mangel stehen wollen. Aber auch da, es war wohl eine Person die das entscheidet...

Schade
Salsa (US) versagen einem die Garantie, wenn neu lackiert wird. Hatte vor ein paar wenigen Jahren mal angefragt.
 

triteacher226

plantbased athlete
Dabei seit
6. Mai 2011
Punkte für Reaktionen
156
Weiteres zum Thema Schutzbleche...
Ich hatte letztes Wochenende Petrus angemailt und ihm gesagt, er solle es mal ordentlich schütten lassen. Und mein Gott, hat der mal Wort gehalten:anbet: Hier im Bergischen Land hat es gekübelt, als gäbe es kein Morgen. Perfekt, um meine neuen SKS "Speedrocker" auf Herz und Nieren zu testen.



Für mein Topstone war ich auf der Suche nach einem Satz Schutzbleche, die ich ohne Probleme und vor allem SCHNELL montieren und demontieren kann. Problem: Ich fahre 43mm GravelKing SK - und egal wo ich auch suchte, es war nichts für diese Breite zu finden, was nicht nach MTB-typischem "Waschbrett" aussah. Dann stolperte ich mehr oder weniger per Zufall über die SKS "Speedrocker" (Was haben die sich eigentlich bei DEM Namen gedacht:ka:?) und da sie eine Woche später erscheinen sollten, ging die Bestellung raus.
Bin sie jetzt eine knappe Woche durch wirklich höllisches Wetter gefahren und konnte die neuen Fender somit ausgiebig testen.

Der initiale Aufbau dauerte ca. 30 Minuten, alles ausrichten, Streben anpassen, Riemen kürzen, Schutzkleber anbringen, nochmal ausrichten... alles nicht dramatisch, die minimalistische Anleitung reicht tatsächlich vollkommen aus. Entgegen der Empfehlung habe ich die Fender nicht 15mm über dem Reifen montiert, sonder 7-8mm darüber gesetzt. Gefällt mir optisch besser.
Die Streben sind SEHR flexibel montierbar, so dass man die gummierten Aufsatzstücke ganz nach Belieben an (Rad-) Streben und Gabel platzieren kann. Diese werden dann hinten mit gelochten Gummiriemen, vorne mit Klettstreifen mit innenliegender Gummierung sicher fixiert.





Man sieht auf den Bilder gut die zwei Stellschrauben, einmal zur Justage der Strebenlänge und einmal zum fixieren des Strebenwinkels.
Im oberen Bereich hinten wiederum Gummiriemen, vorne Klett, wobei es vorne etwas komplizierter wird, da hier der Klettstreifen gleichzeitig das vordere, kleine Fenderstück fixiert, welches lediglich im Winkel variiert werden kann:



Am Sattelrohr wird mit einem weiteren Gummi fixiert. Clevererweise kann man hier das Blech um bestimmt 15cm in der Länge ausziehen, und so die optimale Länge erreichen:



Einmal ausgerichtet, was bei den 43er Pellen sehr genaues Arbeiten erforderte, sitzen die Bleche bombenfest und machten schon vor der ersten Ausfahrt einen sehr stabilen Eindruck. Ausgelegt sind die Teile laut SKS für Reifenbreiten von maximal 42mm, breitere Gummis als meine 43mm werden sie nicht abdecken.
Der Kunststoff ist deutlich fester als bei den fest montierten SKS Bluemels, die ich lange an meinem CaadX gefahren bin. Dementsprechend zeigen die Fender auch während der Fahrt - selbst in ruppigstem Gelände - nahezu keine Bewegung oder Verformung. Das Rad bleibt komplett geräuschlos, nichts klappert oder zittert - WUNDERBAR!
Die Laufräder werden in großem Radius umschlossen, an den Enden weiten sich die Bleche jeweils noch in eine Art angedeuteten "Mudflap" aus, was perfekt als zusätzlicher Spritzschutz funktioniert.
Von der Funktionalität bin ich wirklich begeistert. Nicht nur nur sind Rad und Fahrer bestens spritzgeschützt, auch das unaufgeregte Verhalten der Bleche, die gnadenlos formstabil sind macht Spaß.
Ich kann die Bleche in unter einer Minute perfekt montieren und ausrichten, genau so wollte ich es. Was die Optik angeht, haut es mich nicht vom Hocker, aber das ist letztendlich Geschmacksache. Für demontierbare Bleche wahrscheinlich ganz okay, im Vergleich zu edlen (fest montierten) Schützern aber eine Beleidigung fürs Auge :cool:.

Und bitte, SKS, muss man über die gesamte Länge des hinteren Bleches den Aufdruck "Speedrocker" anbringen?!? Abgesehen von diesem beknackten Namen ist weniger oft mehr, denkt mal drüber nach :winken:.



Fazit:

Preis (knapp 50,-): ----------- 3/5 Punkten
Material: ----------------------- 5/5 Punkten
Handling: ---------------------- 4/5 Punkten
Performance: ----------------- 5/5 Punkten
Optik: -------------------------- 3/5 Punkten


Okay, ist glaube ich erst mal alles gesagt. Bei Fragen, fragen! Habe zudem noch mehr Bilder im Album. :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben