Zum Positionspapier des BUND Baden-Württemberg: Mehr legale MTB-Trails gefordert

Zum Positionspapier des BUND Baden-Württemberg: Mehr legale MTB-Trails gefordert

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In einem Positionspapier äußert sich die Naturschutz-Organisation BUND zum steigenden Nutzungsdruck durch Mountainbiker im Wald. Während man einerseits eingesteht, dass dieser nicht abnehmen wird und man als Lösung mehr legale Trails fordert, wird andererseits an der 2-Meter-Regel festgehalten.

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Zum Positionspapier des BUND Baden-Württemberg: Mehr legale MTB-Trails gefordert
 

sickrider

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Sehe es auch so, dass mehr geduldete Trails erforderlich sind, auch um mehr Diversität in die Traillandschaft zu bringen. Dann braucht man auch nicht offizielle Trails befristen.
Hat jemand schon Erfahrungen mit der Abstimmung mit den Pächtern/Förstern bzgl. der Duldung von inoffiziellen Trails?
 
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Da war wohl mal wieder kein Mountainbiker beim erstellen des Papier dabei...
Die 2 Meter Regel ist meiner Meinung nach total sinnfrei und fördert eher den Konflikt, da ein Sport gebilligt wird (wandern) und biken eben nicht.
Eine Lösung wäre doch:
Entweder man legt großflächige Trailcenter auch mit schwarzen Trails an oder man killt die 2 Meter Regel und ändert die Gesetze zur Haftung auf fremden Grundstücken. Die meisten Waldbesitzer haben einfach Angst haftbar gemacht zu werden.
Sobald man das mit der Haftung ändert, ändern sicher auch viele Waldbesitzer ihre Einstellung zu den Bikern.
Grüße Anton
 
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Was wäre Deutschland ohne Verbote, unendlich viele Regularien und ewig währende Bürokratie...
Ich kann voll und ganz verstehen dass nur die Wenigsten den langen und beschwerlichen Weg gehen einen Trail zu legalisieren. Wenn ich lese dass es Jahre dauern kann...

Baut und habt Spaß da draußen! Die Natur gehört niemandem, und wenn, dann uns allen!
 
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Sobald man das mit der Haftung ändert, ändern sicher auch viele Waldbesitzer ihre Einstellung zu den Bikern.
Grüße Anton
Es gibt aber noch mehr Interessengruppen, die da ein Wörtchen mitzureden haben (oder es auch tun). Z.B. die Jäger, die ich persönlich für eine Interessengruppe halte, die nicht offen auftritt, aber im Hintergrund starken Einfluß ausübt. Ist wie gesagt, aber nur eine Vermutung, habe keine Belege für diese steile These.
 

mhubig

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Ich finde es erstaunlich dass von Naturschützern der Bau von MTB-Trails im Wald oft als ein so großes Problem wahrgenommen wird. Die eigentlichen Probleme der Wälder in Deutschland sind ja sicherlich zum größten Teil eine Folge des Klimawandels und der industriellen Forstwirtschaft!

Wenn ich mir anschaue was die Holzernte dieses Frühjahr hier im Schwarzwald wieder angerichtet hat, da kann man aber lange Trails bauen bis man eine ähnliche Verwüstung angerichtet hat ...
 

DerandereJan

Bonvivant du Palatinat
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Die Natur gehört niemandem, und wenn, dann uns allen!
So siehts aus.

Klar ist es scheiße, wenn ungefragt ein Trail angelegt wird.... setzt man diesen aber ins richtige Verhältnis zu den wahren Umweltzerstörungen in unserer Welt, wird das ganze sehr schnell lächerlich...
 
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Eine Lösung wäre doch:
Entweder man legt großflächige Trailcenter auch mit schwarzen Trails an oder man killt die 2 Meter Regel und ändert die Gesetze zur Haftung auf fremden Grundstücken. Die meisten Waldbesitzer haben einfach Angst haftbar gemacht zu werden.
Sobald man das mit der Haftung ändert, ändern sicher auch viele Waldbesitzer ihre Einstellung zu den Bikern.
Grüße Anton
Ich will in kein Trailcenter kanalisiert werden, sondern gleichberechtigt auf allen Wegen in BW fahren dürfen.
Dort wo es regelmäßig zu Überbelastungen und Stress kommt, kann sicherlich mit sinnvollen Maßnahmen umgeleitet und entschärft werden.
Die 2 Meter-Regel muss weg, da gebe ich Dir Recht.
Die Haftungsfrage stellt sich beim vorhandenen Wanderwegenetz nicht. Nur bei speziell gebauten Trails und Strecken. Das ist doch längst geklärt.
 
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Nein! Nutzt das vorhandene! Und pflegt es! Aber nicht höher breiter weiter neuer .....
Oft ist doch gerade der Mangel an vorhandenen Trails der Grund für illegale...
Meist sind es doch Kinder und Jugendliche die nicht die Möglichkeit haben mit dem Auto zu den Trails zu fahren und dann vor der Haustüre Abhilfe schaffen.
 

RWBiker

Bergauffahrer
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MIt dem BUND reden? Hm, meine Erfahrungen sind da etwas anders, bei den Vertretern, mit denen ich bislang zu tun hatte, hatte ich eher das Gefühl, dass sie glauben die Hoheit über die Natur zu haben und alleinig bestimmen wollen, was im Wald passiert.
Aber Fakt ist, dass der Wald von vielen genutzt wird was auch leider zu Auswüchsen führt, die z.T. nicht hinnehmbar sind. Ich denke, dass man den Kompromiss suchen sollte und dabei die entsprechenden Verantwortlichen mit einbeziehen muss. Das bedeutet auch, dass es Gebiete gibt, die für das Mountainbiken tabu sind, aber im Umkehrschluß gibt es auch Gebiete, in denen das Mountainbiken erlaubt ist. Das hören vielleicht nicht alle gerne, aber nur wenn man miteinander redet und bereit ist, auf andere einzugehen, kann man etwas für sich erreichen. Vielleicht sollte man sich man anschauen, was die Koblenzer geschafft haben (bzw. geschafft haben werden, denn der Beschluß offiziell wird)
 
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Oft ist doch gerade der Mangel an vorhandenen Trails der Grund für illegale...
Meist sind es doch Kinder und Jugendliche die nicht die Möglichkeit haben mit dem Auto zu den Trails zu fahren und dann vor der Haustüre Abhilfe schaffen.
Trails sind oder genug da, aber halt 8hne Sprünge... Usw... Und genau das buddeln solcher Sachen ist das Problem! Und Abhilfe schaffen klingt viel zu positiv, für das was das für unseren Sport bedeutet! Das wird schneller als uns lieb ist dazu führen daß wir nur noch in seltenen getthos fahren dürfen... frag Mal Kletterer auf wie viele Felsen sie verzichtet haben um andere zu retten, nur um dann diese auch angenommen zu bekommen ..
 
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Das bedeutet auch, dass es Gebiete gibt, die für das Mountainbiken tabu sind, aber im Umkehrschluß gibt es auch Gebiete, in denen das Mountainbiken erlaubt ist. Das hören vielleicht nicht alle gerne, aber nur wenn man miteinander redet und bereit ist, auf andere einzugehen, kann man etwas für sich erreichen.
Frag Mal die NRW Kletterer... Stichworte (Stenzelberg; Niedeggen; Hönnetal).... Die Erfahrungen sind alle negativ...
 

pseudosportler

Bis zum bitteren Ende
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Was wäre Deutschland ohne Verbote, unendlich viele Regularien und ewig währende Bürokratie...
Ich kann voll und ganz verstehen dass nur die Wenigsten den langen und beschwerlichen Weg gehen einen Trail zu legalisieren. Wenn ich lese dass es Jahre dauern kann...

Baut und habt Spaß da draußen! Die Natur gehört niemandem, und wenn, dann uns allen!

Selbst wenn die "Natur" uns allen gehören würde, hätten dann auch alle darüber ab zu stimmen was damit pasiert.
Da die "Natur" aber immer jemanden gehört, Privatperson, Kirche oder Staat und das meiste gleich der Landwirtschaft, forstwirtschaftlich bearbeitet wird, haben eine Handvoll MTB´ler das nicht zu bestimmen.
Dort wo keine Forstwirtschaft betrieben wird sind meist Schutzgebiete, wo sich bauen erst recht von alleine verbietet.
Das einfach mal verstehen und akzeptieren, mit wilden bauen schadet eine kleien Gruppe sehr vielen anderen.

MfG pseudosportler
 

mw.dd

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@Gregor
Kannst Du mir erklären, wie Du auf dieses Framing in der Überschrift gekommen bist? Wenn man das Positionspapier liest, fallen einem tausend andere Sachen auf; dass Du Dir das einzig Positive pickst ist ziemlich schräg. Und wenn man das noch gründlich liest, stell man fest - die Ansprüche die da geäußert werden dienen eher der Verhinderung als der Förderung attraktiver naturnaher Radfahrstrecken im Wald.

Die Haftungsfrage stellt sich beim vorhandenen Wanderwegenetz nicht. Nur bei speziell gebauten Trails und Strecken.
Nicht mal dort.
 
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Der Einschnitt in die Natur ist durch von Hand angelegte Trails ein Witz.
Im Vergleich zu Waldautobahnen wo 1000 von Tonnen Schotter in den Wald gekarrt werden um die Holzerte zu erleichtern.
Was aber an den Eigentumsverhältnissen zunächst mal nichts ändert.
Oder wäre es für Dich okay, wenn ich mir ungefragt ein Bier aus Deinem Keller hole? Hast ja noch nen ganzen Kasten.
 

mw.dd

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Was aber an den Eigentumsverhältnissen zunächst mal nichts ändert.
Oder wäre es für Dich okay, wenn ich mir ungefragt ein Bier aus Deinem Keller hole? Hast ja noch nen ganzen Kasten.
Er hat Dir ja ein Betretungsrecht einräumen müssen, hat ein paar hundert Kästen und zerdeppert regelmäßig ein paar Flaschen beim Versuch Ordnung zu machen.
Also ja, eine Flasche ist ok.
 
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Der Einschnitt in die Natur ist durch von Hand angelegte Trails ein Witz.
Im Vergleich zu Waldautobahnen wo 1000 von Tonnen Schotter in den Wald gekarrt werden um die Holzerte zu erleichtern.
In meiner Nähe wurden Windkraftanlagen mitten im Nutzwald gebaut. Um jedes Windrad herum gibt es eine „Lichtung“ die ich auf mindestens 60-70m Durchmesser schätze. Die Zufahrtswege sind auch nach der Renaturierung noch so breit, dass problemlos PKW Begegnungsverkehr möglich ist. Inklusive Grünstreifen ist die Schneise für diese Wege ca. 15-20m breit.
Was nicht alles möglich ist, wenn man Ökostrom erzeugen will.

Das soll jetzt ausdrücklich kein gegenseitiges Aufrechnen sein. Aber vielleicht sollte man auf allen Seiten mal besser darüber nachdenken was für eine Wirkung nach außen die eigenen Handlungen haben.
 
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Der Einschnitt in die Natur ist durch von Hand angelegte Trails ein Witz.
Im Vergleich zu Waldautobahnen wo 1000 von Tonnen Schotter in den Wald gekarrt werden um die Holzerte zu erleichtern.
Witz hin Witz her... Gerade wenn die trails Dann auch noch in Schutzgebieten entstehen ist es einfach Scheiße und mit nichts zu rechtfertigen!
 
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