Fox Float X2 Live Valve Neo-Dämpfer im Test: Dank Elektrik-Update zur Uphill-Rakete

Schön, dass von Fox ebenfalls Neuentwicklungen auf dem Gebiet der elektronischen Fahrwerke inkl. Federung herausgebracht werden. :daumen:

Weniger dezentrale Sensorkits wären allerdings von Vorteil. Bestenfalls die Gyrosensoren und Beschleunigungssensoren direkt in den Geräten integrieren (wie Flight Attendant es zumindest partiell handhabt), so dass die ohnehin aufzuladenden Geräteakkus auch Sensorfunktion speisen.

Dazu etwas umfassendere Fremdfabrikatskompatibilität bzgl. Pedalsensorik, so wäre es wünschenswert, verschiedene Ant+ oder BT LE Konzepte auf dem Markt direkt für die Fahrwerksanalyse verbinden zu können. Spart Sensoren ein und somit auch separate Akkus.

Bspw. Powermeter bereits am Rad? Mit der Gabel/Dämpferkombi koppeln und viele nötige Sensordaten sind bereits vorhanden. Das sehe ich als wichtigen Schritt in den nächsten Jahren, um das Übermaß an proprietären Einzelkomponenten zu reduzieren.

Die UVP ist natürlich wieder.. nun ja.

Anderer Aspekt, welchen ich begrüßen würde: minimalistische zentrale Spannungsversorgung ermöglichen, bspw. durch Di2 Anbindung mittels kompakten Koaxleitungsverbindungen oder eigene robuste, kompakte Leitungen. Diese dann um eine Verteilerbox im oder am Hauptrahmen ergänzen, in welche ein Akku gesteckt wird, welcher auch extern geladen werden kann. Wie es bei elektronischen Schaltungen partiell etabliert ist.

Das erleichtert das Handling deutlich.
 
Schön, dass von Fox ebenfalls Neuentwicklungen auf dem Gebiet der elektronischen Fahrwerke inkl. Federung herausgebracht werden. :daumen:

Weniger dezentrale Sensorkits wären allerdings von Vorteil. Bestenfalls die Gyrosensoren und Beschleunigungssensoren direkt in den Geräten integrieren (wie Flight Attendant es zumindest partiell handhabt), so dass die ohnehin aufzuladenden Geräteakkus auch Sensorfunktion speisen.

Dazu etwas umfassendere Fremdfabrikatskompatibilität bzgl. Pedalsensorik, so wäre es wünschenswert, verschiedene Ant+ oder BT LE Konzepte auf dem Markt direkt für die Fahrwerksanalyse verbinden zu können. Spart Sensoren ein und somit auch separate Akkus.

Bspw. Powermeter bereits am Rad? Mit der Gabel/Dämpferkombi koppeln und viele nötige Sensordaten sind bereits vorhanden. Das sehe ich als wichtigen Schritt in den nächsten Jahren, um das Übermaß an proprietären Einzelkomponenten zu reduzieren.

Die UVP ist natürlich wieder.. nun ja.

Anderer Aspekt, welchen ich begrüßen würde: minimalistische zentrale Spannungsversorgung ermöglichen, bspw. durch Di2 Anbindung mittels kompakten Koaxleitungsverbindungen oder eigene robuste, kompakte Leitungen. Diese dann um eine Verteilerbox im oder am Hauptrahmen ergänzen, in welche ein Akku gesteckt wird, welcher auch extern geladen werden kann. Wie es bei elektronischen Schaltungen partiell etabliert ist.

Das erleichtert das Handling deutlich.
Die Sensoren sind ja bewusst an der ungefederten Masse, also an den Bremssätteln, damit diese auch den Untergrund aufnehmen können.

Der Zentrale akku und Kabelgebunden hatte ja das alte Live Valve.
 
Die Meisten sind doch schon mit einem normalen Fahrwerk komplett überfordert ein passendes Setup zu finden und jetzt kommen zusätzliche "Einsteller" in ner App dazu 🙈 Viel Spaß da beim Braketing 😂

Mal im Ernst - wo war den bitte hier das Problem noch eine Art Telemetrie mit einzubauen (Hub, Schaftgeschwindigkeit, Beschleunigungen usw.) und zumindest schon mal Daten vom Fahrer sammeln zu können um evtl. dann später - gegen in App Käufe - Einstellempfehlungen zu geben 🤷🏻‍♂️ Hab ich da grad was erfunden um den Kunden noch weiter zu melken 🤔 😅

Frag mich wie bei dem Ding die Serviceintervalle bzw. die Kosten sind? Bei der Transfer Neo kostet der Service bei Cosmic 40% mehr als bei der analog variante bzw. 199€, sprich der Aktuator muss auch überholt werden☝️
 
Die Sensoren sind ja bewusst an der ungefederten Masse, also an den Bremssätteln, damit diese auch den Untergrund aufnehmen können.

Klar, das lässt sich jedoch durch Integration im unteren Teil bspw. der Gabel lösen. Bei RS FA wird via Sensoren in der Gabel analysiert. (Letztlich werden Bikes selten mit "nur" Dämpfer oder "nur" Federgabel einer Technologie ausgerüstet, wenn es nicht gerade ein Hardtail darstellt.)

Gibt noch andere Möglichkeiten, gerade mit just aufkommenden Reifendrucksensoren quasi prädestinierter Punkt für Beschleunigungs/Federkräfte und ohnehin mit eigener Knopfzelle (meist) versehen. Da ließe sich dann sogar eine Bewegungsdynamofunktion integrieren, denn in Bewegung sind sie ohnehin bei Betrieb. Nie wieder Knopfzellen tauschen..

Ich bin kein großer Freund von X kleinen Sensorpäckchen überall am Fahrrad und habe die letzten Jahre auch "unzentralisierbare" Komponenten zentralisiert in Verbindung mit Pedelecakku.

Wenn es nicht stört, X kleine Knopfzellen oder Akkus auszutauschen.. sicher, was soll es. Für mich ist das kaufentscheidend (oder erzwingt Modifikation).
 
Ich zitiere mich mal selbst:

[...] Gebt mir Bescheid, wenn das Ding in Echtzeit LSC/HSC/LSR/HSR an die Fahrsituation anpassen kann :)

Wobei einen potenziellen Punkt hat das ganze:

Man könnte bei der Auslegung der Rahmen ganz andere Kinematik incl. Anti Squat Werten realisieren mit der Live-Valve und FA Geschichte.

Aber das wird lange nicht passieren, solange der Großteil des Line Ups noch "normale" Dämpfer gespect bekommt.
 
Ich zitiere mich mal selbst:



Wobei einen potenziellen Punkt hat das ganze:

Man könnte bei der Auslegung der Rahmen ganz andere Kinematik incl. Anti Squat Werten realisieren mit der Live-Valve und FA Geschichte.

Aber das wird lange nicht passieren, solange der Großteil des Line Ups noch "normale" Dämpfer gespect bekommt.
Genau das hat orbea mit seinem rallon gemacht
 
also mich kotzt dass preisgejammer auch immer an, aber 1400€ für den dämpfer u. dann muss ich noch für 480€ so ein batterie/sensor kit dazu nehmen ist sehr mutig von fox:lol:
aber das selbe war ja auch schon bei deren wireless dropper. wird sicher ein paar abnehmer finden.
mich würds jedenfalls nicht flotter oder mutiger bei der linienwahl machen;)
 
also mich kotzt dass preisgejammer auch immer an, aber 1400€ für den dämpfer u. dann muss ich noch für 480€ so ein batterie/sensor kit dazu nehmen ist sehr mutig von fox:lol:
aber das selbe war ja auch schon bei deren wireless dropper. wird sicher ein paar abnehmer finden.
mich würds jedenfalls nicht flotter oder mutiger bei der linienwahl machen;)
Ich denke Fox macht das mit der Preisgestaltung schon richtig. Zumindest für den Einzelhandel.
Setz einen (uninformierten) Kunden auf ein Bike mit einem mies eingestellten Dämpfer und anschließend auf ein Bike mit dem Live Valve. Es reicht wenn Du den auf dem Parkplatz vor dem Laden drei mal über ein Kantholz fahren lässt und der wird einen deutlichen Unterschied spüren.

"Beim Specialized XY für 10 000 Euro gibt es den miesen Dämpfer, bei 12 000 Euro ist der Dämpfer für 1880 plus der kabellosen Sattelstütze für 1099 Euro dabei..."

Das ist schon ein geiles Verkaufsargument das Fox hier liefert.
 
Mal drüber nachgedacht, ob nicht der OEM Markt den Komponentenherstellern eine Art Preisrichtung vorgibt?
Zum Beispiel liegen Fox Factory oder DT Swiss immer im obersten Segment der Ausstattungen. Würden diese Hersteller gleiche Preise wie Mitanbieter verlangen, wie solle dann ein Bikehersteller seine teuren Bikes begründen umd verkaufen ?
 
einfach mal nen highperfomer werden...dann kann man sich das alles schön leisten.

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also mich kotzt dass preisgejammer auch immer an, aber 1400€ für den dämpfer u. dann muss ich noch für 480€ so ein batterie/sensor kit dazu nehmen
Dazu noch der Rahmen, ab 4000€ aufwärts. Da fallen die 1400 oder 1900€ auch schon nicht mehr ins Gewicht.
mich würds jedenfalls nicht flotter oder mutiger bei der linienwahl machen;)
Laut Fox, laut mtb-news.de&Co Test macht es (dich)
spritziger, effizienter und schneller.

Was leider oft vergessen wird, wenn das Rad dann mit elektronischem Fahrwerk, automatischer Gangwahlschaltung und Reifenluftdrucküberwachung ausgestattet ist, braucht man sich nur mehr auf das Fahren konzentrieren.
 
An sich finde ich das LiveValve Neo Konzept von Fox richtig gut. Ich habe den DHX LiveValve Neo jetzt ein Jahr gefahren, aber mir fehlt einfach, dass es kaum Software- oder Firmware-Updates und keine neuen Tunes gibt.

Man muss sich zwar in die Einstellungen einfuchsen und auch einen Account erstellen, aber genau da sehe ich Potenzial: Es wäre sinnvoll, wenn es z. B. eine Art Datenbank gäbe, in der man Tunes hochladen und untereinander teilen kann.

Vom Ansatz her ist das System wirklich gut, aber meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht. Deshalb habe ich mich auch wieder entschieden, den Dämpfer zu verkaufen, was zum Glück noch ganz gut geklappt hat, auch wenn die Nachfrage eher gering war.

Insgesamt würde ich mir wünschen, dass Fox das LiveValve-Thema nicht so stiefmütterlich behandelt, weil genau dieses Gefühl bekommt man bei der Nutzung.
 
Klar, das lässt sich jedoch durch Integration im unteren Teil bspw. der Gabel lösen. Bei RS FA wird via Sensoren in der Gabel analysiert. (Letztlich werden Bikes selten mit "nur" Dämpfer oder "nur" Federgabel einer Technologie ausgerüstet, wenn es nicht gerade ein Hardtail darstellt.)

Gibt noch andere Möglichkeiten, gerade mit just aufkommenden Reifendrucksensoren quasi prädestinierter Punkt für Beschleunigungs/Federkräfte und ohnehin mit eigener Knopfzelle (meist) versehen. Da ließe sich dann sogar eine Bewegungsdynamofunktion integrieren, denn in Bewegung sind sie ohnehin bei Betrieb. Nie wieder Knopfzellen tauschen..

Ich bin kein großer Freund von X kleinen Sensorpäckchen überall am Fahrrad und habe die letzten Jahre auch "unzentralisierbare" Komponenten zentralisiert in Verbindung mit Pedelecakku.

Wenn es nicht stört, X kleine Knopfzellen oder Akkus auszutauschen.. sicher, was soll es. Für mich ist das kaufentscheidend (oder erzwingt Modifikation).
Dann kannst aber anfanngen die Laufräder wirklich zu wuchten wenn du noch mehr Technik in die Reifendrucksensoren packst. Zumal die ja auch nicht ganz günstig sind und für die breite Masse komplett untinterresant.
Das externe Anbinden hat eben den Vorteil, dass man zum Nachrüsten nicht gleich den Neupreis investieren muss damit es funktioniert da man neben dem teuren Dämpfer auch noch eine teure Gabel braucht.
Ob es später mit elektronischer Gabel noch die Option geben wird, dass da schon die Sensorik verbaut ist und du die zusätzlichen Sensoren nicht braucht ist doch noch gar nicht bekannt da es ja nur den Dämpfer jetzt erst einmal gibt.
 
Krass halt auch immer der Euro Aufschlag:
Price: $1,169/1,399€ (Factory series shock) + $419/479€ (Sensor & battery kit)
Eigentlich müsste es heißen 992,75€ + 355,83€.
Solche Systeme werden aber wenn dann eh eher in Kompletträder verbaut und da wird der Radhersteller wohl kaum die abgehobenen Preise zahlen müssen.
 
Krass halt auch immer der Euro Aufschlag:
Price: $1,169/1,399€ (Factory series shock) + $419/479€ (Sensor & battery kit)
Eigentlich müsste es heißen 992,75€ + 355,83€.
Solche Systeme werden aber wenn dann eh eher in Kompletträder verbaut und da wird der Radhersteller wohl kaum die abgehobenen Preise zahlen müssen.
Dir ist schon bewusst, dass die US - Preise eigentlich immer ohne Steuer sind?
 
Eines Tages werden wir, bevor wir dieses und andere elektronische Features nutzen können, eine handvoll Ads auf dem Handy oder auf dem Radcomupter anschauen müssen. Dann wird es ähnlich, wie bei Autoherstellern.

Du willst xxx % Bandbreite deiner Schaltung nutzen? 5EUR/Monat! Alle drei Lockout Modi des Dämpfers? 5 EUR im Monat.

Mark my words!
 
Dann kannst aber anfanngen die Laufräder wirklich zu wuchten wenn du noch mehr Technik in die Reifendrucksensoren packst. Zumal die ja auch nicht ganz günstig sind und für die breite Masse komplett untinterresant.

Klar, die Reifendrucksensoren liegen bestenfalls jedoch im einstelligen Grammbereich.

Reifenunwuchten sind zumindest bei 26" und 27,5" (bei 29" noch nicht gemessen) teils auch größer als die Laufradunwuchten. Kenne dennoch wenige Nutzer, welche beide so platzieren, dass sie sich gegenseitig bestmöglich aufheben. Wer weiß, mag es geben.

Dazu sind die Geschwindigkeiten im allgemeinen Fahrradbereich (fernab von Trails und DH) zu gering, um den Aufwand zum Standard zu erheben.

Das externe Anbinden hat eben den Vorteil, dass man zum Nachrüsten nicht gleich den Neupreis investieren muss damit es funktioniert da man neben dem teuren Dämpfer auch noch eine teure Gabel braucht.
Ob es später mit elektronischer Gabel noch die Option geben wird, dass da schon die Sensorik verbaut ist und du die zusätzlichen Sensoren nicht braucht ist doch noch gar nicht bekannt da es ja nur den Dämpfer jetzt erst einmal gibt.

Einerseits richtig, andererseits ist der Preisbereich derart hoch für diese Komponenten, dass es ohnehin nur eine Option für wenige Nutzer darstellt.

Bleibt abzuwarten, wie sich der Markt der elektronischen Fahrwerke für Fahrräder entwickelt. Und auch die Anbindung an Pedelecs bspw.
 
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