Dieses Frühjahr hat RockShox den Klassiker RockShox Pike wieder aufgelegt. Neben neuem Äußeren hat man auch eine neue Dämpfung, “Charger” genannt, als Neuerungen präsentiert. Hannes und ich haben herausgefunden, was die Modelle mit Solo Air und Dual Position Air Luftfederung können und wie die Steifigkeit von 26″ und 27,5″ ausfällt. Solo Air, Dual Position Air, schwarz und weiss – folgend die Ergebnisse unseres Doppel-Tests! Zu unserem Test des ebenfalls neuen Rock Shox Monarch Plus-Dämpfers geht es hier.

Update: hier findest du den Rock Shox Pike RCT3 Test im Endurogabel Vergleichstest

Im MTB-News-Doppeltest: Die Pike von Rock-Shox
# Im MTB-News-Doppeltest: Die Pike von Rock-Shox

Test: Rock Shox Pike RCT3

Allgemeine Informationen

Federweg: 26”/27,5” – 150 mm, 160 mm; 29” – 140 mm, 150 mm
Laufradgrößen: 26″, 27.5″, 29″
Gewichte: 26” – 1835 g, 27,5” – 1861 g, 29” – 1876 g *
Federungsoptionen: Dual Position Air, Solo Air
Einstellmöglichkeiten: Zugstufe extern, Low-Speed-Druckstufe, 3-Positionen-Druckstufe
Maximaler Scheibendurchmesser: 200 mm
Farben: Schwarz, weiss

* Gewichtsangabe mit 265 mm langem, zulaufendem Aluminium-Gabelschaft, Solo Air

Preis: 884 € – 979 € UVP, günstigster Online-Preis (Stand 21.11.2013, via Google Shopping): ab 600,90 €

Fette 35 mm Standrohre in schickem Schwarz, asymmetrisches Casting, 15 mm Steckachse
# Fette 35 mm Standrohre in schickem Schwarz, asymmetrisches Casting, 15 mm Steckachse

Ich kann mich noch erinnern, da hat Rock Shox die erste Pike vorgestellt und mein Kumpel Flo hat sie sich ins Rad geschraubt. Dann wurde die Pike überarbeitet, eingestellt und abgelöst. Jetzt ist sie zurück. Flo fährt seine Erste immer noch und sie funktioniert ohne Pflege seit mehr als einem Jahrzehnt – Respekt. Daran muss die neue Pike erst einmal anknüpfen!

Was hat sich in einem Jahrzehnt getan? Damals stieß man mit der Pike mit bis zu 140mm Federweg in Neuland vor, und auch wenn damals kaum einer (außer Specialized…) von Enduro gesprochen hat, war die Gabel dafür gemacht und die Fahrer machten genau das damit: Sich bergauf ein kleines bisschen mehr als nötig quälen, aber bergab deutlich mehr Spaß haben. Bei der neuen Pike war das anders: Rock Shox hatte den Markt der leichten 160er Gabeln zu lange Fox mit der 34 überlassen und musste jetzt kontern – also auch hier durchaus hohe Anforderungen an das neue Produkt.

Technisches

Um den Ansprüchen gerecht zu werden, hat man sich auch etwas einfallen lassen und neben neuer Optik (schwarz anodisierte Standrohre, die an die Blackbox-Modelle aus dem Weltcup erinnern, aber technisch nichts damit zu tun haben) auch im Innenleben neues im Angebot.

War laut Rock Shox gar nicht mal die leichteste Aufgabe: Das Aufbringen der Sag-Tabelle auf die schwarzen Standrohre
# War laut Rock-Shox gar nicht mal die leichteste Aufgabe: Das Aufbringen der Sag-Tabelle auf die schwarzen Standrohre

Die “Charger” genannte Dämpfung verfügt im Inneren über einen Bladder. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein strang-gepresstes Gummi-Bauteil, das als elastische Hülle für das obere Öl-Reservoir funktioniert. Beim Einfedern wird nun das Öl der Dämpfung durch die Ventile gedrückt und fließt nun nicht in eine mit Luft gefüllte Kammer, sondern in den luftleeren Bladder, der sich ausdehnt, um die Volumenänderung zu kompensieren. Der Vorteil: Das System ist an sich vollständig dicht, was den Wartungsaufwand verringern und für gleichbleibendes Fahrverhalten sorgen soll.

Was der Fahrer von der neuen Dämpfung zuerst bemerkt? Zunächst einmal fällt die Abstimmung der Gabel leichter, aber weniger technisch aus, da die Druckstufe einfach in drei Positionen zwischen ganz offen und stark gedämpft eingestellt werden kann. Daneben lässt sich separat die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufen-Dämpfung einstellen, das war’s auf der Seite der Dämpfung – umfangreichere Informationen gibt es in unserem Artikel zur Rock Shox Pike.

Auf der Federseite stehen ebenfalls verschiedene Optionen zur Wahl: Das Solo Air genannte Luftfedersystem und das Dual Position Air getaufte System mit verstellbarem Federweg. Während die Einen sich über ca. 70 g weniger Gewicht freuen dürfen, können die Anderen den Federweg der Gabel um 30mm reduzieren. Wer welches Merkmal mehr schätzt, und was sich außerdem noch ändert, haben wir ausprobiert.

In jedem Fall ist die neue Pike leicht. Gerade einmal 1830g für eine 160mm Gabel – Respekt. Diesen Gewichts-Vorteil machen sich auch all jene, die auf 650b oder gar 29” setzen, nur ein wenig kaputt, 29”-Fahrer müssen außerdem mit reduziertem Federweg auskommen. Die 650b-Gabel wiegt 30 g, die 29″-Gabel 40 g mehr, letztere kommt aber nur mit 150 oder 140mm Federweg. Das Tauschen der Laufradgröße ist derweil nicht wie bei einigen wenigen Mitbewerbern möglich, sowohl Innereien als auch die äußeren Komponenten sind verschieden für 26″, 27,5″ und 29″.

Die leichtere Maxie-Steckachse bereitete keine Probleme
# Die leichtere Maxle-Steckachse. Leicht, schicker, einfach auszurichten

Um in Sachen Steifigkeit nicht hinter anderen Gabeln mit viel Federweg zurück zu bleiben, fährt die Pike mit 35 mm Standrohren auf – so viel wie übrigens auch die Modelle Lyrik und Boxxer aufweisen, und ein Millimeter mehr als an der direkten Konkurrenz von Fox. Das sorgt technisch für mehr Steifigkeit, sowohl beim Bremsen, als auch beim Lenken. Das Magnesium-Casting ist erstmals auch abgesehen von der Bremsaufnahme asymmetrisch ausgeführt: Die gesamte Bremsseite ist mit mehr Material versehen, um die Steifigkeit zu erhöhen. Außerdem sind die unteren Enden des Castings links und rechts unterschiedlich ausgeführt, um das Luftvolumen anzupassen.

Das geringe Gewicht macht nicht nur im Uphill Spaß
# Das geringe Gewicht macht nicht nur im Uphill Spaß

Auf dem Trail

Fahrer: Stefanus

Begeben wir uns aber auf den Trail, wo die Pike hingehört. Bei mir flog für die Dual-Position-Gabel eine Lyrik 170 raus, was mit einem um 250g geringerem Gewicht und 13 mm weniger Einbauhöhe sofort spürbar war. Durch die Maßnahme wird – so der erste Eindruck – aus einem stark abwärts-orientierten Bike ein handlicheres, nur mehr leicht abfahrts-orientiertes Bike; so der erste Eindruck. Bergauf und auf leichten, fast ebenen Trails kommt das natürlich sehr gelegen: Es spielt sich leichter, springt sich besser, einfach quirliger. Die Losbrechkraft ist dabei äußerst gering, die überarbeiteten Buchsen und Dichtungen machen sich bezahlt, auch in der Charger-Dämpfung scheint quasi nichts zu reiben. Federt man über die ersten Millimeter hinaus, durchläuft man eine gleichmäßige Kennlinie, die ganz kontinuierlich etwas progressiver zu werden scheint. Was also sahnig soft beginnt, baut sich nach und nach zur gewünschten Federhärte auf; auch bei einem strafferen Setup kann man einen Negativ-Federweg von 25% im Stehen leicht erreichen.

Ich hab die Landung kaum gespürt, der Gesichtsausdruck ist nur vom Regen, ich schwör's
# “Ich hab die Landung kaum gespürt, der Gesichtsausdruck ist nur vom Regen, ich schwör’s”

Auf Durchsacken, wie man es bei früheren Luftgabeln kannte, hat die neue Pike so gar keine Lust, nur in richtig steilen, sehr langsamen Passagen gibt sie mehr Federweg frei als nötig wäre. Hier zahlt sich allerdings die auf drei Stellungen runtergebrochene Druckstufen-Einstellung aus. Den Hebel kurz gedreht und deutlich spürbar setzt die Gabel dem Durchsacken mehr entgegen, wiederholt man die Übung und dreht auf “ganz zu” ergibt sich ein Pumptrack-taugliches Setup.

Fordern wir die Pike richtig heraus und konfrontieren sie mit Geschwindigkeit und großen Schlägen, für eine Feder-Dämpfer-Einheit die größte Herausforderung: Es muss viel Federweg frei gegeben werden, damit die großen Schläge gedämpft werden, aber auch schnell wieder ausgefedert werden, denn sonst steht nach einigen Schlägen kein Federweg mehr zur Verfügung. Ich kam, wie gesagt, von einer Lyrik RC2DH, die in diesem Metier gute Arbeit leistet und mit ihrem mehr an Federweg und dickeren Standrohren den Eindruck macht, als wäre sie hier überlegen. Umso erstaunter war ich, eher das Gegenteil zu erleben: Die Pike ist eine Macht, ihre Dämpfung funktioniert so gut, dass sich unweigerlich Begeisterung einstellt: Zuerst, weil sie den ersten Schlag so gut abdämpft, als nächstes, weil sie sehr schnell wieder ausfedert, ohne dabei zu springen.


# Ob Flowtrail oder Steilstück – die Charger-Dämpfung macht Spaß

Insgesamt fährt man, verglichen mit der RC2DH-Dämpfung, höher im Federweg. Die Gabel bleibt noch agiler und bewegt sich mehr, was vielleicht auch an der reduzierten Masse der Tauchrohr-Einheit liegen kann. In jedem Fall scheint der Ölfluss bei kleinen Bewegungen recht ungehindert vonstatten zu gehen, während große Stöße stark gedämpft werden. Was ebenfalls richtig gut gefällt: Mit dem einfachen Setup, welches der aufgeklebten Drucktabelle folgt, erreicht man eine ziemlich optimale Einstellung für die meisten Fahrsituationen. Und trotz offenen ersten 10-20% des Federwegs sorgt die Endprogression für ganz schön sanfte Drops; ein richtiges Anschlagen habe ich auch mit Gewalt nicht hingekriegt.

Die Absenkung der Gabel kann neben der besseren Uphill-Eignung auch genutzt werden, um ein Rad kompakter und verspielter zu machen
# Die Absenkung der Gabel kann neben der besseren Uphill-Eignung auch genutzt werden, um ein Rad kompakter und verspielter zu machen

Gabel-Absenkungen erfreuten sich in den vergangenen Jahren wieder geringerer Beliebtheit, auch weil oft die Federungsperformance darunter litt und das Mehrgewicht störte – zumal die Absenkung selbst auch oft genug versagte. Über Dual Position Air können wir bis jetzt nur Gutes berichten, es fährt sich nahezu identisch zu Solo Air und wiegt nur wenig (70 g) mehr. Ob man die Funktion braucht, kommt ganz drauf an: Auf die Geometrie des Fahrrades, die Vorlieben des Fahrers und den Einsatzbereich. Ich persönlich habe es genossen, mein kleines ICB mit der kürzeren Gabel noch kompakter zu machen und damit auf den Pumptrack zu gehen. Wer’s nicht braucht, kauft die Solo Air – Erfahrungen damit hat Hannes gesammelt, der mit seinen 105 kg auch nochmals andere Belastungen auf die leichte Gabel wirken lassen konnte.

Fahrer: Hannes

Rock Shox Pike. Der Klang dieses Namens erinnert an das Gabelmodell, das vor Jahren für viele Fahrer die Referenz im damals noch nicht so genannten Enduro-Segment wie auch im Dirt- und Street-Sektor darstellte. Viele schwärmten noch bis vor Kurzem von den Vorzügen der für damalige Verhältnisse sehr robusten und dennoch leichten Gabel – umso erstaunter waren wir im vergangenen Jahr, dass es eine neue Auflage der Pike geben sollte. Dem alten Namen sollte jedoch ein neues Gewand angezogen werden: 15mm-Achse, tapered Gabelschaft und die neuartige Charger-Dämpfung, die weiter oben näher erklärt wurde.

Beste Aussicht, kleiner Absatz. Gute Bedingungen für die Pike
# Beste Aussicht, kleiner Absatz. Gute Bedingungen für die Pike

War ich bisher eingefleischter Marzocchi 66- und noch mehr Rock Shox Lyrik-Fan, waren meine Erwartungen an die neue Pike RCT3 hoch – das saubere Ansprechverhalten und die dreiteilige RCT3-Dämpfung hatte ich bisher bei der Vorstellung in Sedona testen können und war begeistert, aber mit Presse-Events ist es oft wie mit einem guten Wein im Urlaub – zuhause schmeckt´s irgendwie doch anders. Integriert wurde die Gabel als 27,5″-Modell daher zuhause ins eigene Carver ICB, das mithilfe der langen Ausfallenden auf 27.5″-Laufradgröße aufgebohrt wurde. Die Richtung war somit klar: wohlfühlen sollte sich die Pike nicht, liefern sollte sie. Für einen Fahrer im dreistelligen Kilo-Bereich vornehmlich bergab. Im Bikepark, auf den heimischen DH-Trails und auf der Standard-Hausrunde. Beweisen musste sich die Gabel außerdem im Lapierre Spicy 27.5″ in Whistler.

Waren mir die Druckstufen-Einstellungen an der vorherigen Lyrik für den täglichen Hausgebrauch immer eher zu umständlich gewesen, um sie öfter einzustellen, gefällt mir die dreiteilige Low-Speed-Druckstufenregulierung von “lock” über “pedal” bis “open” gut – diese reicht für nahezu alle Situationen vollkommen aus. Mit meinem Fahrergewicht von rund 105 Kilo muss ordentlich Druck in die Gabel, sodass vom sahnigen Ansprechverhalten im klassischen Experten-Parkplatz-Einfedermodus wenig übrig bleibt. Begibt man sich aufs Bike, sieht die Sache schon anders aus: Auf dem Weg zum Trail wird die Druckstufe mit zwei Klicks dichtgemacht, das Rad spurtet im “Lock”-Modus willig durch die Stadt.

Was bei der ersten Testfahrt in Sedona meine Lieblingseinstellung war, hatte sich auch bei allen folgenden Testfahrten nicht geändert: Der “Pedal”-Modus als mittlere Druckstufeneinstellung ist und bleibt die Allround-Variante. Für unebenere Uphills bietet diese Einstellung gerade genug Dämpfung, andererseits kann man gepflegt im Sitzen weiterfahren, ohne ständig unbequemes Feedback vom Boden zu erhalten.

Beim Versuch, an Duncan Riffle dranzubleiben. Da hilft leider auch keine Pike. Bild: Adrian Marcoux
# Beim Versuch, an Duncan Riffle dranzubleiben. Da hilft leider auch keine Pike. Top Of The World, Whistler. Bild: Adrian Marcoux

Auf Trails in der Ebene wippt die Gabel trotz meinem hohen Fahrergewicht in der “Pedal”-Einstellung kaum, die Dämpfung ist auch bei größeren Sprüngen passend und sorgt auch mit schneller Zugstufe dafür, dass man nicht unkontrolliert ein- und ausfedert. Auch bergab bin ich meistens im mittleren Modus unterwegs, da die Gabel hier schlichtweg optimal reagiert. Sinnlos ist der offene Modus als dritte Stufe dennoch keineswegs: Auf den lokalen DH-Trails sowie der im September bereits ordentlich ausgefahrenen Downhillpiste Winterbergs wurde der Druckstufenhebel oft ganz nach links gedreht – das tat der Gesamtperformance insbesondere in den Stein- und Wurzelpassagen gut, außerdem bot dieser Modus der Armmuskulatur ein bisschen Entlastung. Die Spritzigkeit des Pedal-Modus geht leicht verloren, dafür sorgt der offene Modus dafür, dass man auf ruppigen Pisten weniger starke Rückmeldung vom Untergrund erhält und das Rad an Laufruhe gewinnt.

Die Informationen, dass die Pike mit 15mm only-Steckachse kommt, wurde in den Kommentaren oft mit hochgezogenen Augenbrauen und gerümpfter Nase quittiert – das könne nicht halten, 20mm sei sinnvoller, das sei doch viel zu weich und sowieso ist das alles Marketingquatsch. Auch ich hätte rein aus Erfahrungswerten meiner bisherigen Gabeln nichts gegen eine dickere 20mm-Achse gehabt – nun galt es aber, der 15mm eventuelle Steifigkeitsnachteile zu entlocken. Nachdem ich mich in dieser Saison nun Dutzende Male mit ordentlich Wumms in Anlieger geschmissen habe, durch enge Kurven gezirkelt bin und sonst eigentlich alles versuchte, der Pike eben jenen vermuteten fiesen Flex zu entlocken, lautet mein Ergebnis: Kommando zurück – es ist steif genug, auch in höheren Gewichtsklassen wie meiner. Steifigkeitswerte einer Doppelbrücke vermittelt die Pike wahrlich nicht, aber im von mir auf Mini-DH ausgedehnten Einsatzbereich ist flextechnisch alles im grünen Bereich geblieben – auch in 27.5″. Selbst auf “Angry Pirate” und “Too Tight” – zwei der Whistler´schen Top-Referenzen für enge, technisch-verwinkelte Wurzel-Abfahrten, agierte die Pike bestens und ließ den Fahrer fast vergessen, dass man gerade lediglich mit dem Enduro die Berge in Whistler hinunterknallt.

Fazit

Stefanus

Leicht, schnell und effektiv anpassbar, und vor allem mit einer genialen Dämpfung gesegnet: Für mich ist die neue Pike ein absoluter Gewinner. Einziger Haken, wenn man die Neue auch wieder 10 Jahre fahren will: Mit 27,5” ist die 26″-Variante nicht kompatibel – ob das in der Zukunft zum Nadelöhr werden könnte, müssen wir abwarten. Fest steht: Das enorm stimmige Gesamtpaket hat erneut das Zeug zum Klassiker. Wer für alle Eventualitäten gerüstet sein will, kann auch die 27,5″-Version kaufen. Die hat 552 mm statt 542 mm Einbaulänge, ist also quasi gleich lang wie eine Lyrik 170 (555 mm). Das führt (bei Verwendung eines 26″-Vorderrades) zu einem ca. 0,5° flacheren Lenkwinkel. Wer dann auch noch das 650b-Vorderrad montiert, flacht seinen Lenkwinkel um insgesamt leicht mehr als 1° gegenüber 26″ ab.

Hannes

Zuviel Lob ist oft verdächtig und macht den Gelobten überheblich – schätzen wir uns glücklich, dass die Pike kein menschliches Wesen ist, denn das Lob ist angebracht. Über mehrere Monate und weit über 600 gefahrene Kilometer sollte die Pike abliefern – und das tat sie. Von Up- zu Downhill, von felsig bis waldig-flowig, vom Absatz bis zum 2m-Drop und von der Pumptrack-Welle bis zum Wurzelbrett – die Rock Shox Pike 2014 ist eine absolute Top-Gabel, die in jedem Terrain von Trail- bis hin zu leichtem DH-Einsatz bestens zurechtkommt.

Preisvergleich RockShox Pike RCT3 Solo Air

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Zusammenfassung
Datum
Produkt
Rock Shox Pike RCT3
Bewertung
51star1star1star1star1star
  1. benutzerbild

    fr-andi

    dabei seit 07/2004

    Sumsemann schrieb:
    Bisher gibt es nur eine 2014er...

    Ob es eine veränderte 2015er geben wird ist noch nicht bekannt.

    2015 ist nur neu, dass dpa in schwarz gibt!
  2. benutzerbild

    PR-Music

    dabei seit 05/2013

    Kann man die Pike RCT3 auf 170mm traveln?
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Irie Guide

    dabei seit 01/2015

    Meine Gabel knarzt ziemlich. Erst dachte ich es ist der Steuersatz. Diesen habe ich erneuert, aber das Knarzen ist immer noch da.
    Bei der Solo Air kommt das Teils von der Verklebung an den Gabelschaften. Es heißt jedoch, dass dieses Problem bei der RCT Dual nicht vorkommt.
    Habt ihr Tipps wovon das Knarzen dann kommen kann?
    Soll ich die Gabel zu Rockshox einschicken?
  5. benutzerbild

    hnx

    dabei seit 12/2011

    Meine DPA wurde wegen Knarzens komplett getauscht, es kommt also schon vor.
    Ursache ist meist Dreck der sich in, durch arbeitende Materialien, entstehende Mikrospalte setzt. Daher hilfts manchmal großzügig die Gabel an den Stellen mit WD40 o.ä. auszuspülen.

    Testen kannst du obs wirklich die Gabel ist, wenn du diese ausbaust und in den Schraubstock steckst.

    Geh mit der Gabel zum Händler, der kann das Ding einschicken, von privat nimmt SRAM/RS nichts mehr an.
  6. benutzerbild

    jatschek

    dabei seit 07/2004

    Das Knarzen kommt vom Gabelschaft. Der bewegt sich minimal in der Passung der Gabelkrone. Dreck kommt rein, alles arbeitet und macht Geräusche. WD40, Spülen etc dürfte da weniger helfen.

    Wenn man die Möglichkeiten hat, Schaft auspressen, alles reinigen und mit "Passungkleber" einkleben. Dann hat man Dauerhaft Ruhe.
    Ansonsten zu Rock Shox schicken. Man bekommt meist eine Austausch-Krone/Gabelschafteinheit und hat erstmal Ruhe bis zum nächsten nervigen knacken.

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