Bikepark Winterberg – es gibt eine Menge Neuigkeiten. Nach vielversprechenden Fotos in den sozialen Netzwerken und vielen Winterberg Videos im Videoalbum entschlossen wir uns, selber mal hinzufahren und die neuen Strecken im Bikepark Winterberg sowie den noch fabrikfrischen 6er-Sessellift auszuprobieren, bevor es beim Dirt Masters Festival wieder rappelvoll wird.

Zum Interview haben wir uns mit dem Bikepark-Koordinator Gah Krämer getroffen – zusammen mit knapp zwei Handvoll Mitarbeitern kümmert sich Gah um den perfekten Ablauf in Winterberg. Alles über die neuen Strecken, die Umbauten zum Festival und warum der Berg Line-Parcours wohl demnächst nicht mehr so stehen wird – hier im Interview.

Neue Beschilderung und etwas kürzere Wege
# Neue Beschilderung und etwas kürzere Wege

Bikepark Winterberg: Streckenplan

Bikepark Winterberg Streckenplan
# Bikepark Winterberg Streckenplan - Strecken: 1) Übungsparcours 2) Continental Track 3) RockShox Slopestyle 4) Flowshore 5) Four Cross 6) Free Cross 7) North Shore 8) Freeride 9) iXS Downhill 10) Single Trail Schwierigkeitsgrade: 1 + 2 - Blau: Ideal zum Erlernen der Fahrtechnik. Die Herausforderungen sind nicht sehr anspruchsvoll. 3-8 - Rot: Für fortgeschrittene MTB-Fahrer geeignet. Die Streckenführung mit Tables, Jumps und Drops ist flowig, erfordert aber gute Kenntnisse. 9+10 - Schwarz: Sollte nur von geübten Fahrern genutzt werden. Hier findet ihr Holzelemente, sowie Gaps, Dirts und Drops in verschiedenen Schwierigkeitsgraden vor.

Video: Die neuen Strecken im Bikepark Winterberg

Bikepark Winterberg 2014 – Bock auf Ballern! von Freesoul – mehr Mountainbike-Videos

Fotostory

Der neue Lift im Bikepark Winterberg

Der neue Lift: zwar in der Woche, aber bei Top-Wetter im Mai - Liftschlangen sucht man vergeblich.
# Der neue Lift: zwar in der Woche, aber bei Top-Wetter im Mai – Liftschlangen sucht man vergeblich.

Beim ersten Mal hakelig, dann extrem einfach: Die Halterung, ähnlich aus Lac Blanc bekannt
# Beim ersten Mal hakelig, dann extrem einfach: Neue Halterung
Und auf geht´s...
# Und auf geht´s…

...ordentlich verbreitert: Die Sechser-Sessel.
# …ordentlich verbreitert: Die Sechser-Sessel.

Die stark vergrößerte Liftstation von oben
# Die stark vergrößerte Liftstation von oben
Ankunft in der großen Lifthalle oben
# Ankunft in der großen Lifthalle oben

Blick auf die Strecke: Alles beginnt nun ein ganzes Stück weiter oben. Im Bild die Zufahrten zu Downhill/Freeride (links), die Serpentinen der North Shore und die Auffahrt zum Freecross
# Blick auf die Strecke: Alles beginnt nun ein ganzes Stück weiter oben. Im Bild die Zufahrten zu Downhill/Freeride (links), die Serpentinen der North Shore und die Auffahrt zum Freecross

Der mächtige Wallride im North Shore
# Der mächtige Wallride im North Shore
Wallride und kleine Holzbrücke im oberen Teil vom North Shore-Trail
# Wallride und kleine Holzbrücke im oberen Teil vom North Shore-Trail

Die Drops wurden verkleinert, dafür sehr sanft springbar
# Die Drops wurden verkleinert, dafür sehr sanft springbar

Am Lift oben
# Am Lift oben

Neue Beschilderung und etwas kürzere Wege
# Neue Beschilderung und etwas kürzere Wege
Hier geht´s lang!
# Hier geht´s lang!

Alle Strecken beginnen nun an einem zentralen Punkt recht weit oben.
# Alle Strecken beginnen nun an einem zentralen Punkt recht weit oben.

North Shore

North Shore-Trail: Mini-Dropbatterie und Wallride...
# North Shore-Trail: Mini-Dropbatterie und Wallride…
Wallride von unten
# Wallride von unten

...gefolgt von einer Brücke, die über die Singletrail-Strecke verläuft.
# …gefolgt von einer Brücke, die über die Singletrail-Strecke verläuft.

Links, rechts, links, rechts: Der North Shore-Trail ist schön flowig gestaltet
# Links, rechts, links, rechts: Der North Shore-Trail ist schön flowig gestaltet

Doppelte Holz-Konstruktion: Hier kann man es laufen lassen
# Doppelte Holz-Konstruktion: Hier kann man es laufen lassen

Einfahrt zum zweiten North Shore-Teil
# Einfahrt zum zweiten North Shore-Teil
Fast ein kleiner Erd-Wallride...
# Fast ein kleiner Erd-Wallride…

...eine flowige 170°-Kurve.
# …eine flowige 170°-Kurve.

Freeride

Oberer Teil der neuen Freeride-Strecke: Dürfte den meisten Bikern noch als erstes Steinfeld im alten DH bekannt vorkommen.
# Oberer Teil der neuen Freeride-Strecke: Dürfte den meisten Bikern noch als erstes Steinfeld im alten DH bekannt vorkommen.

Alles angepasst: Flowig zieht sich die Freeride...
# Alles angepasst: Flowig zieht sich die Freeride…
...über die alte Downhillpiste ins Tal, das Steinfeld 10m weiter hinten musste ebenfalls weichen.
# …über die alte Downhillpiste ins Tal, das Steinfeld 10m weiter hinten musste ebenfalls weichen.

Panorama-Shot an der Freeride: Hier war vorher das alte DH-Steinfeld
# Panorama-Shot an der Freeride: Hier war vorher das alte DH-Steinfeld

Freeride-Anlieger unter der Brücke des DH
# Freeride-Anlieger unter der Brücke des DH

Leichte Bremswellen, aber trotzdem flowig
# Leichte Bremswellen, aber trotzdem flowig

Rückwärtig gesehen: Holzbrücke im DH mit steiler Abfahrt, im Vordergrund ein Hipjump der Freeride
# Rückwärtig gesehen: Holzbrücke im DH mit steiler Abfahrt, im Vordergrund ein Hipjump der Freeride

Unterer Teil der Freeride: hier wird´s richtig schnell, griffig und flowig.
# Unterer Teil der Freeride: hier wird´s richtig schnell, griffig und flowig.

Kurve im unteren Freeride-Teil
# Kurve im unteren Freeride-Teil

Downhill

Steinfeld mit verschiedenen Linien, erster Teil...
# Steinfeld mit verschiedenen Linien, erster Teil…

...und der zweite Teil von unten
# …und der zweite Teil von unten
Steinfeld
# Steinfeld

Mit Volldampf geht es nach der Stein-Sektion...
# Mit Volldampf geht es nach der Stein-Sektion…

...in das Wiesenstück...
# …in das Wiesenstück…

Ausnahmsweise viel Verkehr auf Freeride und DH
# …es ist ausnahmsweise viel Verkehr auf Freeride und DH…
...und danach über die Brücke
# …und danach über die Brücke

Der steile Abgang im Downhill
# Der steile Abgang im Downhill

Einen neuen Abschlusssprung der DH gibt es ebenfalls - mit wetterfestem Absprung.
# Einen neuen Abschlusssprung der DH gibt es ebenfalls – mit wetterfestem Absprung.

Die gleiche Halterung wie im Lift kommt auch beim Bike-Wash zum Einsatz.
# Die gleiche Halterung wie im Lift kommt auch beim Bike-Wash zum Einsatz.

Preise Bikepark Winterberg

Eintritt und Streckennutzung sind kostenfrei. Hier findest du die Liftpreise für die Saison 2016:

TageskarteErwachseneKinder
ab 9:30 Uhr29,50 €21,00 €
ab 10:30 Uhr28,00 €19,50 €
ab 11:30 Uhr26,50 €18,00 €
ab 12:30 Uhr25,00 €16,50 €
Nachmittagskarte ab 13:30 Uhr22,50 €15,50 €
Vormittagskarte bis 13:30 Uhr22,50 €15,50 €
MehrtageskarteErwachseneKinder
2-Tageskarte54,00 €38,50 €
jeder weitere Tag22,00 €4,00 €
Fahrtenkarte**ErwachseneKinder
10 Fahrten24,00 €16,00 €
20 Fahrten43,00 €25,00 €
SaisonkarteErwachseneKinder
April bis November 2016360,00 €200,00 €

* Kinder bis einschließlich 17 Jahre
** Die Fahrtenkarte kann von mehreren Bikern gleichzeitig genutzt werden

Adresse Bikepark Winterberg

Mit dieser Adresse findest du leicht in den Bikepark:

Kappe 3, 59955 Winterberg
Parkplätze gibt es direkt seitlich des Kappe-Weges, die Parkscheinautomaten solltest du beachten.
Telefon: 02981 9199909

Interview

MTB-News.de: Hallo Gah – stell dich doch bitte kurz vor.

Gah Krämer: Ich bin der Gah, 31 Jahre alt und seit 2010 festangestellt beim Bikepark Winterberg. Ich bin über Trial und Co. zum Mountainbiken gekommen, habe mir Ende 2004 meinen ersten Downhiller geholt und seitdem auch praktisch Kunde hier im Bikepark Winterberg. 2010 habe ich als Mechaniker hier angefangen, bin hauptsächlich auch für die ganzen Fahrtechnikkurse verantwortlich gewesen und alles was so anstand im Park – Shop, Radverkauf…

Seit diesem Jahr ist mein Aufgabenbereich etwas erweitert worden – Koordination des Bikeparks: sprich Streckenbau, Shop und Unterstützung für meine Freundin, die die ganzen Administrationsgeschichten wie beispielsweise eMails, den Online-Shop, die Homepage und Facebook betreut – außerdem Gutscheine und auch Fragen sämtlicher Art (aktuell natürlich viel zu den Dirt Masters). Carolin hält mir dadurch ganz gut den Rücken frei.

Koordinieren mit dem restlichen Team den Bikepark: Carolin Bürger und Gah Krämer.
# Koordinieren mit dem restlichen Team den Bikepark: Carolin Bürger und Gah Krämer.

Wieviele Leute seid ihr hier?

Wir haben jetzt auf drei Streckenjungs aufgestockt, im Shop sind wir mit zwei Mechanikern… Insgesamt sind wir acht Leute ohne Liftpersonal.

Wo du den Lift grad ansprichst – darauf haben sich die meisten Leute ja gefreut. Was genau ist neu am Lift?

Es ist jetzt eine Sechser-Sesselbahn, die auskuppelbar ist – sprich, sie wird langsamer, wenn man losfährt und ankommt. Die neue Bahn schafft jetzt im Sommer 4 Meter pro Sekunde, im Winter sogar 4.5 Meter. Vorher waren das 1.5 Meter pro Sekunde, das ist schon ein krasser Unterschied. Ich will keine falschen Zahlen sagen, aber vorher waren es ca. 400-600 Biker pro Stunde – jetzt können rund 1400 Leute pro Stunde befördert werden. Befördert werden können drei Bikes: Man hängt die Bikes mit dem Vorderrad in eine spezielle Halterung ein, die von der Firma Doppelmayr eigens entwickelt wurde und hier in Winterberg als Prototyp getestet wird. Das ist eine ähnliche Vorrichtung wie zum Beispiel in Lac Blanc – aber so wie es hier steht ist es ein einmaliger Test, der bisher super läuft.

Der neue Lift: zwar in der Woche, aber bei Top-Wetter im Mai - Liftschlangen sucht man vergeblich.
# Der neue Lift: wir waren zwar unter der Woche da, aber bei Top-Wetter im Mai – Liftschlangen sucht man vergeblich.

Wie lang braucht man jetzt hoch?

Jetzt sind es zwei Minuten Fahrzeit, vorher sieben.

Kommen wir zu den Strecken: Der alte Downhill ist Geschichte – was wurde stattdessen gebaut?

Erstmal muss ich sagen, dass die Idee von unserem Mechaniker Fabian kam. Die Downhillstrecke ist eh nicht mehr up-to-date, mega-breit und ja als „Waldautobahn“ bekannt. Fabian meinte: „Lass uns die Strecke so umbauen, dass es eine Freeride-Strecke mit Sprüngen und Anlieger-Kurven wird!“ Teilweise sollten auch Wallrides rein, das haben wir aber zeitlich nicht mehr umsetzen können. „Flowig“ war das Stichwort – eine Strecke für jedermann. Das ist auch unser Konzept – dass die Strecken sicher, flowig und gut befahrbar sind.

Unterer Teil der Freeride: hier wird´s richtig schnell, griffig und flowig.
# Unterer Teil der Freeride: hier wird´s richtig schnell, griffig und flowig.

Die Downhill-Strecke ist zu ca. 60% neu gebaut worden, die Freeride zu 90% neu. Das ist auch so ziemlich die längste Strecke bei uns. Es sind keine Big Air-Sprünge dabei, aber flache, weite Tables – ihr werdet eine Menge Spaß haben.

Was ganz neu ist, ist die von Joscha Forstreuther gebaute North Shore-Strecke. Die Hauptidee war es, da Holzelemente zu verbauen wo es auch Sinn macht und nicht alles mit Holz zu überbauen, nur weil es eine North Shore-Strecke ist. Wir haben uns entschieden eine Strecke zu bauen, die zu 70% aus Erde und Anliegerkurven besteht, um da auch wieder den Flow reinzubringen. Da wo es vom Flow her passt, haben wir Holzelemente hingebaut. Highlight der Strecke ist auf jeden Fall der große Curved-Wallride, wo man rausspringen kann.

Der mächtige Wallride im North Shore
# Der mächtige Wallride im North Shore-Trail

Wie ist die DH-Strecke aufgebaut?

Was uns zu denken gegeben hat, ist der Startpunkt: Der wurde weiter nach oben verschoben, um die 100 Meter nach oben – wie auch alle anderen Strecken, die durch den neuen Lift weiter oben starten. Wir haben uns auch entschlossen, die Freeride so zu bauen, dass diese der Zubringer zur DH-Strecke ist – diese splittet sich dann im ersten Teil der Strecke aus der Freeride-Strecke nach der Fußgängerbrücke ab.

Sie ist etwas länger geworden: flowig im oberen Teil, im mittleren Teil technisch mit Wurzeln, Schräghang und Anliegern, einem verlängerten Steinfeld und zwei Absprüngen, Wiesenkurven und einer Brücke, die über die Freeride führt – sieht spektakulär aus. Die Brücke führt im Anschluss wieder in die ehemalige Downhillstrecke unten rein. Einen neuen Zielsprung haben wir ebenfalls gebaut.

Steinfeld
# Teil des neuen Steinfelds

Der Startpunkt ist jetzt weiter oben – das heißt, zu den Dirt Masters macht ihr keine großen Veränderungen?

Doch, der Start wird wie vorher direkt am Conti-Lift stehen, die erste Tretpassage wird rechts am neuen Lift vorbeiführen und unter dem eigentlichen Start dann etwas anderes abgesteckt. Es soll einfach fair bleiben: Die Locals, die keine weite Anfahrt haben, können halt jeden Tag trainieren – damit es wenigstens ein bisschen fair für Leute von weiter weg ist, konzipieren wir die Strecke oben etwas anders.

Wie lange habt ihr für die Umbauten im Park jetzt gebaut, habt ihr da auch zusätzliches Personal gehabt?

Ja, wir hatten auch Aushilfen dabei – Shoppersonal war genauso dabei wie die Leute, die teilweise im Kletterwald angestellt sind, der auch zu uns gehört. Alles, was verfügbar war, war auf den Strecken zugange: zwischen 8 und 12 Leuten, verteilt auf drei Teams. Über einen Monat haben wir dran gebaut. Was uns aufgehalten hat, war wirklich die Freeride-Strecke, denn: Eine bestehende Strecke so umzubauen, dass trotzdem alles passt und nicht komplett alles neugebaut wird, ist nicht so einfach. Die Downhill-Strecke ging leichter, weil die mehr oder weniger naturbelassen ist.

Den Fun Ride gibt es auch noch?

Nein, das ist der nächste Punkt: Den Fun Ride gibt es nicht mehr, und zwar aus einem bestimmten Grund – der ist einfach so steil, dass wir keine vernünftige Streckenpflege betreiben können und weder mit dem Quad noch mit Schubkarren, Baugeräten oder Erde da reinkönnen. Und man muss bedenken! Je steiler, desto schneller wäscht es sich aus: Wasserrillen, Schlaglöcher, Bremswellen, die Leute meckern „macht die doch mal zu!“ – aber erstmal dahinkommen mit dem Material!

An einem Stück von 5-10m bist du einen Tag lang dran, weil du einfach kaum mit dem Material reinkommst, der Kosten/Nutzen-Faktor geht einfach nicht auf. Deswegen haben wir uns entschieden, dass wir die Fun Ride komplett zumachen, die Holzelemente abreißen und stattdessen eine komplett neue Freeride-Strecke bauen. Zur Information: Das weiterhin beliebte Roadgap und die kleine Dropbatterie bestehen weiterhin!

Hier geht´s lang!
# Hier geht´s lang – den Fun Ride gibt es aber nicht mehr.

Ist sonst irgendwas verändert worden an den anderen Strecken?

Nur die letzten drei Kurven an der Conti sind verändert worden, sonst sind die Strecken weitgehend geblieben. Am Ende des Jahres wird der Diddie (Schneider, Anm. d. Red.) nochmal vorbeikommen, dem Bell Freecross einen komplett neuen Shape verpassen und gewisse Umbauten machen. Nicht so steil, sodass weniger Bremswellen entstehen und man eher etwas quer zum Hang fährt.

Ich hoffe auch, dass wir am Slopestyle etwas verändern werden – es steht im Raum, dass wir die Berg Line komplett plattmachen. Wir haben festgestellt, dass diese wirklich nur von einer Handvoll Leute gefahren wird und das ist einfach nicht Sinn und Zweck der Sache – wir wollen schon einen Park machen, in dem jeder fahren kann und wo jeder seinen Spaß hat.

Was würdest du dir da persönlich wünschen?

Ich würde mir persönlich wünschen, dass es wieder etwas wie früher wird – dass man mit Hardtails wie auch mit Big Bikes irgendwo seine Line findet. Momentan – wenn man mit dem Big Bike da durchfährt – gibt es nur eine Line und das war´s. Der Rest ist mit dem großen Rad kaum befahrbar. Ich würde mir wünschen, dass es wieder eine Box gibt, dass ein paar Tables da sind, gewisse Wallrides wieder da sind, wie beispielsweise diese lange Wallride-Kurve früher.


# Gute alte Zeiten: Die Slopestyle-Box 2009

Trotz dass die Berg Line nicht stattfindet, gibt es ja einen Slopestyle-Contest – wie wird der ablaufen?

Die Profis werden die Berg Line befahren, die Amateure die linke Dirtline bis zur Bowl. Zusätzlich wird es einen TSG Best Trick Contest geben.

Generell zu den Dirt Masters: Was müsst ihr für das Festival für Veränderungen und Umbauten an den Strecken durchführen?

Die Streckenführung für den iXS Cup bestimmt André Baumbach von iXS in Zusammenarbeit mit den Streckenjungs von uns, die ihre Ideen mit einbringen. Die Strecken werden schon etwas umgesteckt. Auch für die Whip Offs am Fourcross wird der Absprung etwas modifiziert und umgeändert, damit der auch „vernünftig“ springbar ist. Das wird auf jeden Fall besser als letztes Jahr. Am Slopestyle werden die Rampen etwas nach hinten gezogen… sonst wird nicht so viel passieren.

...in das Wiesenstück...
# Wiesenstück auf dem DH – hier dürfte sicher noch etwas umgesteckt werden.

Noch eine andere Geschichte: für demnächst ist ja ein Trail Park in Winterberg angedacht – über wen läuft das, auch über euch?

Nein, das macht die Stadt Winterberg – die hat es genehmigt und das wird auch gebaut. Laut Medien, die es schon publik gemacht haben, wird der Trail Park im Oktober diesen Jahres fertiggestellt. Welche Strecken und wieviele Kilometer es sein werden, kann ich leider nicht sagen. Der Trail Park wird genau gegenüber vom Bikepark sein  – deswegen ist das für uns auch sehr interessant. Wir werden auch vermehrt – wenn Nachfrage besteht – Enduro-Bikes mit in den Verleih mit reinnehmen. Aber nicht für den Park, sondern nur für die Trail Park-Geschichten.

Habt ihr einen Plan B für die Strecken bei den Dirt Masters, falls es richtig mieses Wetter wird?

Ne, das findet einfach so statt. Man sagt ja immer als Biker: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Bekleidung und schlechte Bereifung…

Danke für das Interview!

 

Mehr zum Bikepark Winterberg?




Über den Autor

Hannes

Johannes Herden, 1986 geboren, ist das Nordlicht des Teams und wohnt am obersten Rand von NRW nahe des Teutoburger Waldes. Studierter Sportwissenschaftler und bei MTB-News als Redaktionsleiter tätig - außerdem kümmert er sich um Tests, Interviews, News und Fotos jeglicher Art. Mountainbike-technisch am liebsten auf flowigen bis technischen Trails unterwegs, aber auch Dirtbike, Downhillrad und Rennrad werden rege genutzt. Website: johannesherden.de

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Mahoni82

    dabei seit 12/2013

    hey....war vor ein paar Wochen schonmal in Winterberg und nächstes Wochenende geht's wieder hin!!!! echt klasse was ihr diese Saison gebracht hab auch wenn es mit dem funride etwas schade, aber verständlich ist...geb euch ne 1 für den park und alles drum rum!!! allerdings wie man auch im letzten bikewashfoto sieht, liegt die halterung im lift an der vordergabel an und scheuert leider nach ein paar liftfahrten den lack vom dämpfer...is zwar eh ein Gebrauchsgegenstand und kratzer bleiben eh nicht aus, aber mal als kleine Anmerkung für park und oder Konstrukteure des lifts....trotzdem alles in allem top!!!
  2. benutzerbild

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    Kharne

    dabei seit 05/2012

    Ich hoffe mal, dass die Strecken in 4 Wochen wieder in vernünftigen Zustand sind nach der Matscschlacht dieses Wochenende ;)
  4. benutzerbild

    stephan-

    dabei seit 11/2006

    Andreas.blub
    Warum wird deutsches Mittelgebirge mit Whistler verglichen? Es sollte doch jedem klar sein, dass niemand sowas hier auf die Beine stellen kann. Die Infrastruktur ist nicht da, die Akzeptanz ist nich da und vor allem Dingen fehlen die richtigen Berge...
    Es geht hier (zumindest in meinem Beitrag) weder um die Menge der Höhenmeter, noch die Länge der Strecken, sondern darum, WIE die Strecken gestaltet, geplant und gebaut sind. Auch auf einem Hügel kann man mit intelligenter Streckenplanung eine einzige Strecke realisieren, auf der alle viel Spaß haben. Sehe nicht, inwiefern das vom Berg ansich abhängen soll, aber evtl. übersehe ich einfach was.
  5. benutzerbild

    Flohjob

    dabei seit 04/2010

    Also ich muss sagen die Strecken in Winterberg sind gut. Allerdings wenn man dort häufig fährt fehlen einfach Schlüsselstellen. Ich meine die Steinfelder sind alle recht zahm eben so die Drops oder Ähnliches. Wenn anspruchsvollere Sachen da sind (Bergline, Roadgap) sind sie halt direkt recht krass. Zum Beispiel fehlt mir einfach ne Dropbatterie von nem Meter bis drei Meter gestaffelt. So dass man sich schön rantasten kann. Ebenso die Bergline. Die Sprünge sind für wenig leute fahrbar. Ich habe es zweimal versucht und nachdem sich vor meinen Augen jemand heftigst da zerschossen hat (bewusstlos--> Abholung mit Heli) hab ich es dann auch nicht weiter versucht. Der Singletrail macht Spass, aber im Unteren Teil is er echt strange.

    Sehr gut ist die North Shore. Der Wallride is klasse für Anfänger bis Profi einfach nen geiles Teil
  6. benutzerbild

    sevenfilms_micha

    dabei seit 10/2006

    So,
    der Umbau ist ja jetzt schon ein paar Monate her und ich muss sagen, dass mir die neuen Strecken sehr taugen.
    -Der Freeride ist ne für mich sehr unterhaltsame Strecke geworden. Schnell, flowig und spassig. Eigentlich dürfte es kaum Bremswellen geben, denn fast alles geht Vollgas.
    -Die Downhill halte ich ebenfalls für ne recht lustige Strecke. Ein wenig technischer als die Freeride. Klar, es ist kein Mörder DH. Aber ich hab mit dem Enduro viel Spaß da, weil man auch mit 160 mm alles Fahren und Springen kann. Mit einem DH kanns tatsächlich sein, dass man sich ein bisle langweilt. Aber der Park und auch die Strecke soll ja alle ansprechen
    -Der Northshore macht mir auch irre spaß. Oben ein paar kleine flowige Holzleitern und dann dieser Traumhafte Wallride. Schmackofatz! Der untere Teil ist ebenfalls recht flowig. Nicht ganz so sehr wie der Freeride, aber voll ok. Schade das die Strecke nicht bis zum Lift führt.
    -Der Singletrail ist grad bei Regenwetter mein lieblingstrail. Technisch, wurzelig und teils ein bisle Steiler. Wer auf der DH Langeweile hat, kann ja da nach Topzeiten suchen. Allerdings ist das Stück ab dem letztn Weg zum Lift etwas einfallslos.
    -Conti ist weiterhin in altbekannter form. Die kleine Änderung unten finde ich gelungen
    -4x Der neue Table mach Bock! Leider finde ich die kurven mittlerweile etwas flach. Ein neuer Shape täte denen gut.
    -Freecross. Die ersten kurven sind mega. Schön steil, so dass man Vollgas reinkann. Der erst der Strecke gefällt mir persönlich garnicht mehr. Hohe aber flache kurven. Man steht viel auf der Bremse. Bin gespannt auf den Umbau
    -Der Lift ist Bombe. Wer sein Radl nicht reinhängen kann, kann sich vom personal helfen lassen. Im übrigen wurden die unteren aufnahmen Gummiert, damit der Gabel auch nichts passiert ;)

    Wenn ich mir noch ne Strecke wünschen dürfte, dann sollte sie in etwa so aussehen:
    Den Flow und die Kurven der Freeride. Die Tables wie in der Fourcross. Ein bis zwei dicke curved wallrides und gerne auch n schnelles roadgap

    Alles in allem hat Gah und sein Team sau gute Arbeit geleistet!
    Allerdings wünsche ich mir mehr streckenpflege. Ich weiß es ist wenig personal, das die Jungs haben und viel Streckenkilometer, aber die Bremswellen und die Löcher in den Kurven sind teils Brutal! Genre bezähl ich ein paar euros mehr, denn nach 4 Tagen am Stück sind meine Fingerknöchel fertig :D

    Cheers and out!

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