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Der Bionicon E-Ram
Der Bionicon E-Ram - passt an beinahe jedes Fahrrad mit BSA Innenlager
In dieser Einheit steckt alles
In dieser Einheit steckt alles - Motor, Getriebe, Leistungselektronik, Sensorik
Der Motor sitzt scheibenförmig links.
Der Motor sitzt scheibenförmig links. - Er baut 45 mm breit, der Q-Faktor wächst auf 193 mm
Um das Fahrverhalten des Bikes möglichst wenig zu beeinflussen
Um das Fahrverhalten des Bikes möglichst wenig zu beeinflussen - wird der Akku im Rucksack getragen. Was zunächst ungewöhnlich scheint, hat aber auch bei den EGO-Kits bereits ganz gut funktioniert.
Ein Beispiel für einen passenden Rucksack
Ein Beispiel für einen passenden Rucksack - Der Stecker wird durch Magnete am Rahmen fixiert - im Falle eines Abstiegs löst sich der Stecker.
Der Akku
Der Akku - wiegt 2,1 kg und soll sich per Schnellladegerät in 1 h aufladen lassen
Polsterung außen
Polsterung außen - Saft innen - der Prototyp hat 287 Wh Energieinhalt. Wofür das reicht, hängt wie immer stark von der Verwendung ab.
Das System kommt vollständig ohne Knöpfe und Einstellungen aus
Das System kommt vollständig ohne Knöpfe und Einstellungen aus - Wer Informationen über seinen Ladezustand und vieles weiteres will, der kann auf dem Smartphone eine App installieren.
(K)ein neuer Achsstandard?
(K)ein neuer Achsstandard? - Keine Sorge: Die Nabe bleibt unangetastet. Lediglich Achse und Rahmen sind hier anders ausgeführt.
Ziel der neuen Konstruktion:
Ziel der neuen Konstruktion: - Schneller und sicherer sein, als die bisherigen Lösungen

Neben Fatbikes zählten E-Bikes weiter klar zu den Trends auf der Eurobike. Erstmals fahrbar war der Bionicon E-Ram, ein an quasi jedes Bike nachrüstbarer Hilfsmotor. Hier unser Eindruck vom Konzept.

E-Ram

Der Bionicon E-Ram
# Der Bionicon E-Ram - passt an beinahe jedes Fahrrad mit BSA Innenlager

Die Idee hinter dem E-Ram: Eine Motor-Getriebeeinheit, die sich an möglichst viele Mountainbikes nachrüsten lässt. Warum? Damit der Kunde weiterhin sein Traumrad wählen kann – und damit bei der Konstruktion des Rahmens der Motor nicht im Weg ist. Der E-Ram lässt sich also tatsächlich in ein gewöhnliches BSA-Innenlager schrauben und ersetzt eine Kurbel-Innenlagereinheit. Während die Antriebsseite recht gewöhnlich aussieht, sitzt links eine Scheibe mit 45 mm Breite zwischen Kurbelarm und Rahmen. Das vergrößert den Q-Faktor (er liegt bei 193 mm) und wiegt laut Datenblatt nur 1,5 kg. In Sachen Leistung ordnet sich der E-Ram dem Gesetz unter: 250 ” und Unterstützung nur bis 25 km/h, damit geht ein nachgerüstetes Bike als Pedelec durch und braucht keine Zulassung. Das Drehmoment, das an der Kurbel eingeleitet wird, liegt bei über 60 Nm. Erreicht wird das durch ein außergewöhnliches Getriebe, das den Elektromotor mit 1 : 30 untersetzt. Ein Exzentergetriebe schafft diese Leistung ohne viele Zahnradstufen.

In dieser Einheit steckt alles
# In dieser Einheit steckt alles - Motor, Getriebe, Leistungselektronik, Sensorik

Das Konzept sieht weiterhin vor, dass der Motor, falls nicht bestromt, vollkommen auskuppelt – das Rad wird dann zum Mountainbike, mit nur minimalem Mehrgewicht, aber unveränderter Geometrie, Schaltung und Effizienz. Am Lenker sind keine Knöpfe oder ähnliches nötig – verschiedene Unterstützungsstufen sollen sich über den Knopf am Stecker einstellen lassen, alles weitere regelt der Drehmomentsensor in der Tretlagerachse und die Elektronik, die ebenfalls im Motorgehäuse sitzt. Den Akku platziert Bionicon wie EGO-Kits im Rucksack des Fahrers – das Bike bleibt leichter und muss keine Montagemöglichkeit für den Akku bieten. Ein Magnetstecker verbindet Ross und Reiter.

Der Motor sitzt scheibenförmig links.
# Der Motor sitzt scheibenförmig links. - Er baut 45 mm breit, der Q-Faktor wächst auf 193 mm

All das ist offensichtlich noch im Prototypenstadium. Der ausgestellte Motor war fahrbar – wann ein Serienstart möglich sein wird, ließ man auf der Eurobike offen.

Um das Fahrverhalten des Bikes möglichst wenig zu beeinflussen
# Um das Fahrverhalten des Bikes möglichst wenig zu beeinflussen - wird der Akku im Rucksack getragen. Was zunächst ungewöhnlich scheint, hat aber auch bei den EGO-Kits bereits ganz gut funktioniert.
Ein Beispiel für einen passenden Rucksack
# Ein Beispiel für einen passenden Rucksack - Der Stecker wird durch Magnete am Rahmen fixiert - im Falle eines Abstiegs löst sich der Stecker.
Der Akku
# Der Akku - wiegt 2,1 kg und soll sich per Schnellladegerät in 1 h aufladen lassen
Polsterung außen
# Polsterung außen - Saft innen - der Prototyp hat 287 Wh Energieinhalt. Wofür das reicht, hängt wie immer stark von der Verwendung ab.
Das System kommt vollständig ohne Knöpfe und Einstellungen aus
# Das System kommt vollständig ohne Knöpfe und Einstellungen aus - Wer Informationen über seinen Ladezustand und vieles weiteres will, der kann auf dem Smartphone eine App installieren.

Neue Hinterachse

Vor der Messe war mir ehrlich gesagt nicht bewusst, dass an den Steckachsen unserer Bikes Verbesserungsbedarf besteht. Aber Bionicon hat sich gemeinsam mit Entwicklungspartner Novatec dennoch Gedanken darüber gemacht. Das Ergebnis sind neue Ausfallenden und Achsen, die jedoch mit Standard 12X142 mm Naben kompatibel sind. Ziel: Sicherer, komfortabler als die bisherigen Lösungen. Dazu wird ein Ausfallende nach unten offen, eines geschlossen ausgeführt. Die Achse bleibt immer in der Nabe, kann also nicht verlegt werden (aber auch im ausgebauten Zustand die Kette nicht sichern).

(K)ein neuer Achsstandard?
# (K)ein neuer Achsstandard? - Keine Sorge: Die Nabe bleibt unangetastet. Lediglich Achse und Rahmen sind hier anders ausgeführt.

Zur Montage wird das Rad eingesetzt (wobei es bereits auf beiden Seiten aufsitzt). Dann wird die Achse ins geschlossene Ausfallende geschoben. Eine Feder sichert das Rad jetzt schon, so dass es nicht mehr herausfallen kann. Zur vollen Fixierung wird jetzt noch die Achse im Rahmen verschraubt, wobei rechts eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird.

Ziel der neuen Konstruktion:
# Ziel der neuen Konstruktion: - Schneller und sicherer sein, als die bisherigen Lösungen
  1. benutzerbild

    SLichti

    dabei seit 12/2002

    Mich würde mal interessieren an wievielen modernen Rahmen die E-Nachrüstlösung überhaupt möglich ist...
    Der Antrieb sitzt ja fast direkt an der linken Seite an, da wird es sicher bei den meisten Rahmen am Platzbedarf zur Schwinge oder Kettenstrebe scheitern!
  2. benutzerbild

    RobG301

    dabei seit 08/2012

    Mich würde vielmehr interessieren was so eine sehr formschön integrierte Lösung kosten würde.

    Interessant wäre auch wie schnell sie komplett zu montieren/demontieren ist, dann könnte man ganz normal fahren und bei Bedarf sie montieren, sei es für alpine Touren oder Ähnliches, wo die "Kondition nicht ausreicht" :D
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  4. benutzerbild

    wigomat

    dabei seit 04/2012

    in jedem Fall eine der interessantesten Lösungen bisher!
  5. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    das wichtigste ist wo und wann man das ding testen kann. man kann ein e bike nicht anhand von daten und fotos beurteilen. niemals. wann und wo wird man es testen können?

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