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User Onkel C
User Onkel C - hier beim Test in Finale Ligure
Schwalbe Magic Mary
Schwalbe Magic Mary - Vorderreifen für die gröbere Gangart
Schwalbe Nobby Nic
Schwalbe Nobby Nic - Die Neuauflage des Klassikers ersetzt auch den altbekannten Fat Albert
Vee Tire Crown Gem
Vee Tire Crown Gem - Gröberes Produkt für das Vorderrad der aggressiveren Konfiguration
Vee Tire Crown R
Vee Tire Crown R - Spezialist fürs Hinterrad
Vee Tire Crown F
Vee Tire Crown F - Allrounder von Vee Tire
Onza Canis FRC
Onza Canis FRC
Onza Ibex FR
Onza Ibex FR
WTB Trail Boss
WTB Trail Boss - Der Allrounder von WTB
WTB Vigilante
WTB Vigilante - Gröberes Profil für die aggressivere Variante am Vorderrad
Maxxis High Roller II
Maxxis High Roller II - bei uns gemeinsam mit dem...
... Maxxis Minion DHR II
... Maxxis Minion DHR II - im aggressiveren Set aus dem Hause Maxxis
Maxxis Ardent
Maxxis Ardent - Allrounder aus dem Hause Maxxis
Kenda Honey Badger Pro
Kenda Honey Badger Pro - Der "kleine Bruder" des Honey Badger DH mit geschlossenerem Profil und geringerem Rollwiderstand
Kenda Honey Badger DH
Kenda Honey Badger DH - Grob, griffig, abfahrtsorientiert
Kenda Nevegal X (rechts)
Kenda Nevegal X (rechts) - Prädestiniert fürs Hinterrad
ICB2.0 Reifen
ICB2.0 Reifen - Preise und Gewicht (jeweils fürs Set) in der Übersicht. Ungewöhnlich dabei: Die günstigsten Reifen sind auch die leichtesten.
Stimmungsbarometer Reifen
Stimmungsbarometer Reifen - Auf dem Podium stehen drei Reifen, nämlich jeweils die aggressiveren Kombinationen von Maxxis, Onza und Schwalbe.
Ergebnis Reifenwahl
Ergebnis Reifenwahl - Es wurden insgesamt deutlich stärker die Varianten gewählt, die einen dezidierten Vorder- und Hinterreifen wünschen.

Wenn auch in der Prioritätenliste für unser Projekt relativ weit unten angesiedelt, haben Reifen doch entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten und den Charakter eines Bikes. Egal wie gut und progressiv Geometrie und Kinematik geworden sind – hält der Reifen nicht Schritt, wird man das Bike nie artgerecht bewegen können.

Reifen am ICB2.0

Die Frage für unser ICB 2.0 ist aber: Was ist artgerecht?

In allen Bereichen der Konstruktion liegen wir zwischen den etablierten Kategorien, unser eigener Anspruch war ein schnelles, verspieltes, aber auch aggressiv zu fahrendes Trailbike. Pro Hersteller gibt es deshalb zwei Wahlmöglichkeiten:

  1. Aggressiv: Vorder- und Hinterreifen sind unterschiedlich profiliert und übernehmen sehr spezialisiert einzelne Aufgaben. Der Vorderreifen ist für die Übertragung der Brems- und Lenkkräfte verantwortlich und muss dem Fahrer Vertrauen und Gefühl für den Grenzbereich vermitteln. Der Hinterreifen generiert nur einen geringen Rollwiderstand und zeichnet sich durch gutmütiges „schmieren“ im Grenzbereich aus. So ausgestattet lässt sich das ICB 2.0 beherzt am Limit bewegen und knabbert am Endurothron.
  2. Allround: Vorder- und Hinterreifen sind gleich oder ähnlich profiliert und decken jeweils einen breiten Eisatzbereich ab, ohne übermäßig spezialisiert zu sein. Sie verleihen dem ICB 2.0 einen gutmütigen Allroundcharakter und sind in der Regel etwas leichter als ihre aggressiven Kollegen.

Für jeden Hersteller haben wir zuerst die aggressive, dann die Allround-Variante aufgeführt.

User Onkel C
# User Onkel C - hier beim Test in Finale Ligure

Neben den etablierten und bekannten Marken möchten wir auch ein paar interessante Alternativen vorstellen. Conti ist leider nicht in der Auswahl. Warum? Unserer Erfahrung nach überzeugen die Produkte mit Black Chili Compound – diese sind aber in Deutschland hergestellt und deshalb quasi nicht zu bezahlen – zumindest nicht für ein Komplettbike.

 Auswahl

Schwalbe

Schwalbe war während unseres Usertests auf allen Bikes montiert, um die unterschiedlichen Konzepte und Fahrwerke vergleichbar zu machen.

Aggressiv: Die Kombination aus MagicMary vorne und dem neu entwickelten NobbyNic hinten, ergab ein sehr ausgewogenes Fahrverhalten auf dem Trail, der hohe Rollwiderstand der MM fiel aber besonders auf den Asphalt Transfers auf. Trotzdem eine gelungene Paarung für das ICB.

Schwalbe Magic Mary
# Schwalbe Magic Mary - Vorderreifen für die gröbere Gangart
Schwalbe Nobby Nic
# Schwalbe Nobby Nic - Die Neuauflage des Klassikers ersetzt auch den altbekannten Fat Albert

Allround: Tauscht man an der Front die MagicMary gegen den NobbyNic, spart man mit einem Schlag 150 Gramm und erhält einen deutlich geringeren Rollwiderstand. Der NN verrichtet seine Arbeit auch am Vorderrad souverän, lässt aber das letzte Quäntchen Vertrauen in den Endlosgrip der MM vermissen; man fährt das ICB etwas verhaltener.

Vee Tire

Auf der Taichung Bike Week ist uns der Stand von Vee Tire aufgefallen. Die Reifen machen einen sehr hochwertigen und modernen Eindruck, um den entsprechenden Grip kümmert sich niemand geringeres als Downhill Altmeister Mike King.

Vee Tire Crown Gem
# Vee Tire Crown Gem - Gröberes Produkt für das Vorderrad der aggressiveren Konfiguration
Vee Tire Crown R
# Vee Tire Crown R - Spezialist fürs Hinterrad
Vee Tire Crown F
# Vee Tire Crown F - Allrounder von Vee Tire

Aggressiv: Der Crown GEM ist ein grob profilierter, recht breit bauender Enduroreifen. Besonders in tiefen und waldigen Böden dürfte er deutlich mehr Grip besitzen, als der aufs Vorderrad spezialisierte Crown F.

Allround: Allerdings sprechen für den Crown F ein Gewichtsvorteil von 30 Gramm und ein geringerer Rollwiderstand. Am Hinterrad kommt der Crown R zum Einsatz, ein recht filigranes Profil in der Reifenmitte, kombiniert mit massiven und gut abgestützten Seitenstollen ergeben einen schnellen und mit viel Kantengrip gesegneten Hinterreifen. Alle Vee Tire kommen mit 120Tpi Karkasse.

Onza

Onza konnte die Reifenwahl zum ersten ICB gewinnen und geht somit als Titelverteidiger ins Rennen. Die Schweizer waren nicht untätig und haben auch für das ICB 2.0 schlagkräftige Paarungen am Start.

Onza Canis FRC
# Onza Canis FRC
Onza Ibex FR
# Onza Ibex FR

Aggressiv:Der Ibex war der Gewinner bei der Wahl zum ICB 1.0 und steht hier nun als aggressive Variante am Vorderrad zur Wahl. Das Profil mit klarer Seitenkante und den abgeflachten Profilblöcken in der Mitte verspricht Kurvengrip und geringen Rollwiderstand bei hoher Bremskraftübertragung.

Allround: Der Canis ist der Allrounder im Onza Programm, ihn zeichnen geringer Rollwiderstand und gutmütiger Gripp in nahezu allen Situationen aus. Wie alle Onza Reifen kommt er mit 120Tpi und spart im Vergleich zum Ibex etwa 100 Gramm.

WTB

Für Basti subjektiv eine der am stärksten unterbewerteten Marken aktuell. Neben hervorragenden Felgen baut WTB auch wirklich sehr gute Reifen, die den Vergleich zu den aktuellen Platzhirschen nicht scheuen müssen.

WTB Trail Boss
# WTB Trail Boss - Der Allrounder von WTB
WTB Vigilante
# WTB Vigilante - Gröberes Profil für die aggressivere Variante am Vorderrad

Aggressiv: Der grob profilierte Vigilante vermittelt an der Front sehr hohes Vertrauen und gutes Feedback über den Untergrund. Sehr gut kontrollierbar und mit hohen Gripreserven.

Allround: Der Allrounder Trail Boss rollt trotz ausgeprägter Profilierung recht gut und ist am Hinterrad ein gutmütiger Partner in jedem Gelände. Am Vorderrad sorgt sein enges Profil allerdings für ein unpräzises Lenkverhalten in feuchten und tiefen Böden, gutmütig bleibt er aber auch hier.

Maxxis

Gefühlt schon immer der Geheimtipp unter Racern und Szenegrößen, bleibt Maxxis der ganz große Durchbruch in Deutschland verwehrt, international sieht das aber ganz anders aus. In der riesigen Auswahl und Variantenvielfalt findet sich natürlich auch Entsprechendes für unser ICB.

Maxxis High Roller II
# Maxxis High Roller II - bei uns gemeinsam mit dem...
... Maxxis Minion DHR II
# ... Maxxis Minion DHR II - im aggressiveren Set aus dem Hause Maxxis

Aggressiv: Für den ambitionierten Einsatz auf Trails steht die Kombination aus Minion DHR 2 an der Front und Highroller 2 am Heck zur Wahl. Wahlweise kann die Kombination auch umgekehrt gefahren werden, mir (Basti) gefiel der gutmütige DHR 2 an der Front besser, als der sehr traktionsstarke, aber auch mit einem schmalen Grenzbereich versehene Highroller 2.

Maxxis Ardent
# Maxxis Ardent - Allrounder aus dem Hause Maxxis

Allround: Die Allround Paarung von Maxxis kommt in Form des Ardent. Gutmütiges und berechenbares Verhalten, gepaart mit gutem Rollwiderstand und wenig Gewicht machen diesen Reifen aus. Dafür ist er kein ausgewiesener Traktionskünstler, sondern sortiert sich in allen Lagen im Mittelfeld ein.

Kenda

Wer in diesem Jahr auf Events war oder Magazine gelesen hat, dem dürfte Kenda aufgefallen sein. In einigen Bereichen Weltmarktführer, war Kenda bislang auf hochwertigen Bikes eher selten spezifiziert. Dies soll sich jetzt mit neuen Produkten und dem Input einer ganzen Profi Armada ändern.

Kenda Honey Badger Pro
# Kenda Honey Badger Pro - Der "kleine Bruder" des Honey Badger DH mit geschlossenerem Profil und geringerem Rollwiderstand
Kenda Honey Badger DH
# Kenda Honey Badger DH - Grob, griffig, abfahrtsorientiert

Aggressiv: Mit dem klebrigen und dadurch griffigen Honey Badger DH sollte am Vorderrad ordentlich Grip generiert werden. Der Nevegal X am Hinterrad verfügt über ein abgeflachtes Profil in der Mitte und ausgeprägte Seitenstollen, bei gutem Rollverhalten sorgt er so für berechenbaren Kurvengrip.

Kenda Nevegal X (rechts)
# Kenda Nevegal X (rechts) - Prädestiniert fürs Hinterrad

Allround: Ersetzt man den schweren Honey Badger DH durch die leichtere (und schmalere) Pro Variante, sinkt das Gewicht um etwa 200Gramm und auch der Rollwiderstand verringert sich deutlich.

Übersicht

Hier haben wir nochmals eine Übersicht mit allen detaillierten Angaben zu Breite, Gummi und Karkasse – wir haben jeweils die unserer Meinung nach passendste Variante ausgewählt:

Hersteller Reifen vorne Gewicht Reifen hinten Gewicht
VEE tire Crown GEM tackee 120Tpi 760 Crown R double compound 120Tpi 710
Crown F tackee 120Tpi 730 Crown R double compound 120Tpi 710
Schwalbe MAGIC MARY SnakeSkin, TL-Easy, Trailstar 835 NOBBY NIC SnakeSkin, TL-Easy, Trailstar 685
NOBBY NIC SnakeSkin, TL-Easy, Trailstar 685 NOBBY NIC SnakeSkin, TL-Easy, Pacestar 685
Onza Ibex FRC120, TLR, RC²55a compound 695 Canis 3C, TLR, RC² compound 600
Canis 3C, TLR, RC² compound 600 Canis 3C, TLR, RC² compound 600
WTB Vigilante TCS Light/fast, Dual compound 758 Trail Boss TCS Light/fast, Dual compound 758
Trail Boss TCS Light/fast, Dual compound 758 Trail Boss TCS Light/fast, Dual compound 758
Maxxis Minion DHR 2 TLR EXO 3c MaxxTerra 790 HighRoller 2 TLR EXO Maxxpro 865
Ardent EXO Maxxpro compound 700 Ardent EXO Maxxpro compound 700
Kenda Honey Badger DH Double compound LGC 980 Nevegal X DTC double compound 740
Honey Badger Pro double compound 785 Nevegal X DTC double compound 740

Wie immer spielt natürlich auch der Preis der Komponenten eine Rolle – in der folgenden Grafik haben wir wieder eine Übersicht darüber, mit korrekten Abständen aber ohne Angabe konkreter Einkaufspreise von Alutech. Man beachte auch die doch erhebliche Gewichtsstreuung: Zwischen der leichtesten und der schwersten Konfiguration liegen über 500 g rotierende Masse – das merkt man doch deutlich!

ICB2.0 Reifen
# ICB2.0 Reifen - Preise und Gewicht (jeweils fürs Set) in der Übersicht. Ungewöhnlich dabei: Die günstigsten Reifen sind auch die leichtesten.

 

Stimmungsbarometer

Jetzt ist es wieder an euch, uns wissen zu lassen: Welche Reifen würdet ihr für das ICB2.0 von Alutech bevorzugen? Wir werden eure Wahl bei der Konfiguration der Sets, über die dann verbindlich abgestimmt wird, berücksichtigen. Bis Montag Abend (15.12.14, 19:59) habt ihr Gelegenheit, uns eure Präferenzen mitzuteilen. Wie erwähnt: Wir sammeln hiermit ein Meinungsbild ein – in den Paketen können durchaus verschiedene Favoriten vorkommen, je nach dem, wie dieses Ergebnis hier aussehen wird.

Zur Umfrage gelangt ihr durch einen Klick auf diesen Link oder die Umfrage hier. Die Umfrage läuft bis Montag Abend (15.12.14, 19:59). Um doppelte Abstimmungen zu vermeiden, werden IP-Adressen zwischengespeichert. Nach dem Aussortieren werden diese gelöscht.

Ergebnis

Wir haben ein recht interessantes Ergebnis: Maxxis Minion DHR II / Highroller II liegen gemeinsam mit Onza Ibex / Canis und jeweils etwa 20 % der Stimmen vorne. Auf Platz 3 rangiert ebenfalls eine Version mit dezidiertem Vorder- und Hinterreifen: Schwalbe Magic Mary und Nobby Nic kommen auf 16 %. Insgesamt heißt das für uns: Es wird ganz klar ein anderer Vorder- als Hinterreifen gewünscht. Wegen des geringeren Gewichts und niedrigeren Preises ist Onza für die Ausstattung des Komplettbikes natürlich noch attraktiver als Maxxis, da werden wir in Kürze schauen, was bei den Paketen drin ist.

Stimmungsbarometer Reifen
# Stimmungsbarometer Reifen - Auf dem Podium stehen drei Reifen, nämlich jeweils die aggressiveren Kombinationen von Maxxis, Onza und Schwalbe.
Ergebnis Reifenwahl
# Ergebnis Reifenwahl - Es wurden insgesamt deutlich stärker die Varianten gewählt, die einen dezidierten Vorder- und Hinterreifen wünschen.

Inzwischen geht es auch mit dem 3D-Design des Rahmens gut voran – hier werden wir in  Kürze ein Update präsentieren, woraufhin wir dann auch wieder bereit für Diskussionen zu Details der Gestaltung sein werden!

  1. benutzerbild

    foreigner

    dabei seit 04/2009

    Der Satz hier im abschließenden Statement sagt eigentlich alles:
    "It goes up, down, and around with minimal fuss, but it lacks that defining characteristic, the one that pushes it out in front of the other contenders competing for the top spot."
    Wenn keine herausragende Eigenschaft vorhanden ist, die es besser kann als andere Bikes, dann ist das zwar vielleicht von der gesamt-Performance gut, aber es fehlt der Kaufgrund. Ich finde Begeisterung hört sich anders an, vor allem bei einem 6400$ Bike. Vor allem wenn man mal schaut, wie gut in letzter Zeit mancher Konkurrent (mit schärferem Profil) aus dem Test kam.

    Ich sag auch nicht, dass das ICB 2 für jeden das Traumrad wird. Mir gefällt es im Verlauf des Projektes immer besser und es erfüllt auch immer noch die anfängliche Zielsetzung. Dass das ganze im IBC tendenziell gerne abfahrtslastiger ausgelegt wird, ist ja kein Geheimnis und war eigentlich auch klar. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass das Bike den "Endurostempel" verdient; das ist es nämlich bei weitem nicht. Es fehlen hinten 3-4cm Federweg, vorne 1-2cm, was das Fahrwerk sehr viel straffer macht, die Geometrie ist wendiger und verspielter und die Ausstattung ist immer noch recht leicht.
    Es liegt halt irgendwo zwischen den sehr leichten und CC-lastigen Trailbikes wie dem Rocky und leichten Race-Enduros. Eigentlich eine Lücke, die durchaus viele potentielle Kunden hat, aber bislang höchstens von Banshee oder Transition bedient wird, wobei das IBC an Performance gegenüber den Konkurrenten durchaus eine Schippe drauf packen könnte und dazu den Vorteil seiner Einfachheit hat.
    Die Maxxis wären mir aber auch too much, genauso wie die recht schweren Laufräder (auch auf Grund fehlender Alternativen wie WTb i23 oder Spank oozy trail). Aber das letzte Wort ist ja noch nicht gesprochen...
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Kerosin0815

    dabei seit 01/1970

    foreigner
    wobei das IBC an Performance gegenüber den Konkurrenten durchaus eine Schippe drauf packen könnte und dazu den Vorteil seiner Einfachheit hat.
    Quod esset demonstrandum.......;)
  4. benutzerbild

    ONE78

    dabei seit 10/2008

    foreigner
    Der Satz hier im abschließenden Statement sagt eigentlich alles:
    "It goes up, down, and around with minimal fuss, but it lacks that defining characteristic, the one that pushes it out in front of the other contenders competing for the top spot."
    Wenn keine herausragende Eigenschaft vorhanden ist, die es besser kann als andere Bikes, dann ist das zwar vielleicht von der gesamt-Performance gut, aber es fehlt der Kaufgrund. Ich finde Begeisterung hört sich anders an, vor allem bei einem 6400$ Bike. Vor allem wenn man mal schaut, wie gut in letzter Zeit mancher Konkurrent (mit schärferem Profil) aus dem Test kam.

    Ich sag auch nicht, dass das ICB 2 für jeden das Traumrad wird. Mir gefällt es im Verlauf des Projektes immer besser und es erfüllt auch immer noch die anfängliche Zielsetzung. Dass das ganze im IBC tendenziell gerne abfahrtslastiger ausgelegt wird, ist ja kein Geheimnis und war eigentlich auch klar. Allerdings wehre ich mich, dass es immer den "Endurostempel" bekommt; das ist es nämlich bei weitem nicht. Es fehlen hinten 3-4cm Federweg, vorne 1-2cm, was das Fahrwerk sehr viel straffer macht, die Geometrie ist wendiger und verspielter und die Ausstattung ist immer noch recht leicht.
    Es liegt halt irgendwo zwischen den sehr leichten und CC-lastigen Trailbikes wie dem Rocky und leichten Race-Enduros. Eigentlich eine Lücke, die durchaus viele potentielle Kunden hat, aber bislang höchstens von Banshee oder Transition bedient wird, wobei das IBC an Performance gegenüber den Konkurrenten durchaus eine Schippe drauf packen könnte und dazu den Vorteil seiner Einfachheit hat.
    Die Maxxis wären mir aber auch too much, genauso wie die recht schweren Laufräder (auch auf Grund fehlender Alternativen wie WTb i23 oder Spank oozy trail). Aber das letzte Wort ist ja noch nicht gesprochen...
    Naja aber immerhin schaft es mit 422er streben, reifenfreiheit für 2.4er und eine umwerferoption.
  5. benutzerbild

    Kharne

    dabei seit 05/2012

    "Reifenfreiheit" wie bei Conway oder echte Reifenfreiheit? ;) Und wie gut tut´s der Umwerfer?
  6. benutzerbild

    foreigner

    dabei seit 04/2009

    Naja, in carbon einfacher und Einbußen bei der Lagerstützbreite und schlechterer Kinematik (wegen tiefem Drehpunkt) für 1x11

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