New Joke – No Joke – Too Tight – Angry Pirate und dann die letzten Kurven – so lautet grob die letzte Stage 5 des vorgestrigen EWS-Rennens in Whistler. Wer den schwarzen “Technical”-Trail “No Joke” kennt, weiß, dass man diesen als durchschnittlicher Fahrer definitiv ernst nehmen sollte – Dan Atherton knallt hier herunter, als gäbe es kein Morgen mehr. Vierter Platz für Dan auf dieser Stage.

Lehnt euch zurück und seht 15 Minuten feinste Bikepark-Trails aus Profi-Perspektive (mit Enduro-Bike und 4 harten Stages in den Beinen!).

Zur Orientierung:

1:50 min

Anneke Beerten auf No Joke
# Anneke Beerten auf No Joke

2:20 min

Dan Atherton auf "No Joke"
# Dan Atherton auf "No Joke"

2:52 min

Martin Maes in einem Steinstück auf New Joke
# Martin Maes in einem Steinstück auf New Joke

Alle Artikel zum Crankworx 2015 in Whistler




  1. benutzerbild

    jan84

    dabei seit 08/2005

    Freesoul
    [...]
    Krass ist, wie Dan diese Strecken einfach gnadenlos hackt, gerade den Einstieg in eine No Joke-Sektion (4:19) springt man als Ottonormalfahrer eigentlich als Double. Dan überspringt den einfach und nimmt das Ding als Triple.

    View attachment 411396
    Da dachte ich mir auch nur "wtf" und hab ein paarmal zurückgespult... Die Stelle wirkt im Video ja noch viel kleiner als in Realität...


    Herr_Schmidt
    [...]Ist bei solchen Stages (mit bereits vier davon im Körper) eigentlich das Risiko noch gut abschätzbar? Es kommt mir ziemlich krass vor, sich - selbst mit Trainings auf den Stages - sämtliche Schlüsselstellen aller Stages merken zu können... Die halten doch häufig einfach mal rein, oder?!
    Ich hab jetzt ne ganze Menge Endurorennen, auch paar EWS Rennen, in den Beinen, bin nicht der Langsamste, aber das Tempo kann ich natürlich bei weitem nicht fahren, da liegen Welten dazwischen. Aber wenn ich das mal hochskaliere würde ich sagen: jain. Das Risiko ist definitiv höher als wenn man frisch in sone Abfahrt geht, allerdings weiß man auch was man auf dem MTB tut wenn man so ein Rennen mitfährt.

    Beim Training in Endurorennen versucht man idR nicht die gesamte Stage voll auffm Schirm zu haben. Man kriegt ein Gefühl für die Stages, weiß uUst. ob man das Setup zwischen Stages anpassen muss und merkt sich 2-x Schlüsselstellen pro Stage. Viel geht dann aber auch aussm Bauch raus. Ich pers. kann mit DH-Rennen jetzt nicht soviel anfangen weil man da extrem weit ans Limit gehen muss. Im Enduro ist hier - wahrscheinlich selbst in der Weltspitze - die Reserve noch etwas größer, wenn auch sehr klein wie man an der Leistungsdichte sieht...


    Grüße,
    Jan
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Interessant. Walter Röhrl sagte mal, dass er 80% der Streecke im Kopf hat, aber nicht mehr zu 100% zuordnen kann, was jetzt wirklich konkret kommt. Wenn aber der Geistdörfer neben ihm vom Roadbook runter liest, ist alles vollständig und richtig in seinem Kopf rekonstruiert.

    Gefühlsmäßig würde ich auch sagen, dass in der EWS nicht so oft ans Limit gegangen wird. Andererseits wird dann deoch sehr viel gestürzt. Kaum einer, der an einem Rennwochenende nicht gestürzt ist.
  4. benutzerbild

    tawasbij

    dabei seit 02/2010

    Respekt! Man kan eindeutig Dan's Taktik erkennen: mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit!


    Und das hat er durchgezogen. Wahnsinn!
  5. benutzerbild

    Alumini

    dabei seit 04/2015

    Wie ich mir bei sowas immer denke: Wie geil, wenn Du das auch könntest! Das hält dann aber meistens nur bis zum nächsten Crash-Video an...

    Unfassbare Leistungen, die die Jungs und Mädels da abliefern. :anbet:
  6. benutzerbild

    le-zero

    dabei seit 06/2009

    Ich habe feuchte Hände!

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