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Den Prototypen hat Rob gebaut wie ein Surfbrett
Den Prototypen hat Rob gebaut wie ein Surfbrett - aus Hartschaum herausgeschliffen, dann darauf laminiert, vakuumiert und ausgehärtet. Anschließend noch viel, viel geschliffen, gefüllt, und lackiert. Das Ergebnis sieht absolut makellos aus, und zwar auch noch nach 2 Jahren Benutzung.
So sieht ein leichtes Heck aus
So sieht ein leichtes Heck aus - kein Schaltwerk, keine Kassette - das ist günstig für die Federeigenschaften
Den Drehgriff sieht Zerode nicht als Nachteil
Den Drehgriff sieht Zerode nicht als Nachteil - wenn man sich daran gewöhnt habe, würde man in anderen Situationen schalten, dann aber teilweise sogar schneller und passender.
Die Kettenumlenkung ist nötig, aber noch nicht final
Die Kettenumlenkung ist nötig, aber noch nicht final - für ein Enduro stand "geräuschlos" weit oben auf der Prioritätenliste.
Das wird das Serienbike
Das wird das Serienbike - hier ein Formmuster aus dem 3D-Drucker
Simpel und funktionell
Simpel und funktionell - der progressive Eingelenker wird für die Serie dennoch einem umgelenkten weichen.
Chris King Naben
Chris King Naben - sie sorgen am Hinterrad für direkten Eingriff und einmaligen Klang
Das Beeindruckendste an diesem Rahmen
Das Beeindruckendste an diesem Rahmen - Rob hat alles, wirklich alles, selbst gemacht. Vom Konzept über den Rahmen an sich bis zur Lackierung.
Das Bike ist seit 2 Jahren im Einsatz
Das Bike ist seit 2 Jahren im Einsatz - Dank Getriebe hat sich der Verschleiß laut Besitzer auf ein neues Ritzel und eine neue Kette beschränkt.

Zerode Bikes ist bereits seit einiger Zeit für seinen Getriebe-Downhiller mit hohem Drehpunkt bekannt. Jetzt arbeiten die Neuseeländer an einem Enduro-Bike, das kommende Saison auf die Trails entlassen werden soll. Wir haben uns den Prototypen näher angeschaut.

Die Idee hinter dem Bike ist einfach: Die Prinzipien des Downhillbikes in ein Enduro packen, um auf mehr Trails davon zu profitieren. Das heißt: Getriebe und hoher Drehpunkt, kombiniert mit 165 mm Federweg. Damit das Ganze schön leicht wird, wird der Rahmen komplett aus Carbon gefertigt und fertig ist der bisher noch namenlose Prototyp.

Den Prototypen hat Rob gebaut wie ein Surfbrett
# Den Prototypen hat Rob gebaut wie ein Surfbrett - aus Hartschaum herausgeschliffen, dann darauf laminiert, vakuumiert und ausgehärtet. Anschließend noch viel, viel geschliffen, gefüllt, und lackiert. Das Ergebnis sieht absolut makellos aus, und zwar auch noch nach 2 Jahren Benutzung.
So sieht ein leichtes Heck aus
# So sieht ein leichtes Heck aus - kein Schaltwerk, keine Kassette - das ist günstig für die Federeigenschaften
Den Drehgriff sieht Zerode nicht als Nachteil
# Den Drehgriff sieht Zerode nicht als Nachteil - wenn man sich daran gewöhnt habe, würde man in anderen Situationen schalten, dann aber teilweise sogar schneller und passender.

Warum ein solch ungewöhnlich hoher Drehpunkt? “Weil die nach hinten gerichtete Radhebungskurve dafür sorgt, dass das Bike mehr Geschwindigkeit über Stufen mitnimmt, weniger hängen bleibt”, erklärt Rob Metz sein Design. Auch das im Rahmen liegende Getriebe ist für ihn alternativlos: “Im Grunde schiebe ich Masse vom Hinterrad in den Hauptrahmen. Das verringert die ungefederte Masse und erhöht die gefederte – das Rad liegt wesentlich besser, die Federung wird agiler.”

Die Kettenumlenkung ist nötig, aber noch nicht final
# Die Kettenumlenkung ist nötig, aber noch nicht final - für ein Enduro stand "geräuschlos" weit oben auf der Prioritätenliste.
Das wird das Serienbike
# Das wird das Serienbike - hier ein Formmuster aus dem 3D-Drucker

Anders als beim Downhillbike wird das Enduro nicht mit einer modifizierten Shimano Nabenschaltung ausgerüstet, sondern einem Pinion-Getriebe. Für die Serie will er anders als hier auf ein P1.12 setzen, da dies ein gutes Stück leichter ist und ebenfalls genug Übersetzungsbandbreite bietet. Dadurch wird auch nur eine Kette nötig, die zweifach umgelenkt wird, um die Längung der Kettenstreben mitmachen zu können. An der Kettenumlenkung ändert sich für die Serie aber noch deutlich etwas, damit diese geräuschlos arbeitet.

Simpel und funktionell
# Simpel und funktionell - der progressive Eingelenker wird für die Serie dennoch einem umgelenkten weichen.
Chris King Naben
# Chris King Naben - sie sorgen am Hinterrad für direkten Eingriff und einmaligen Klang
Das Beeindruckendste an diesem Rahmen
# Das Beeindruckendste an diesem Rahmen - Rob hat alles, wirklich alles, selbst gemacht. Vom Konzept über den Rahmen an sich bis zur Lackierung.

Während dieser Prototyp als einfacher Eingelenker ausgeführt ist, wird das Serienbike eine etwas kompliziertere Kinematik aufweisen. Der Dämpfer soll dann im Hauptrahmen liegen statt zu stehen. Die Geometrie ist dagegen schon final: 65° Lenkwinkel, ein Reach von 440 mm in Größe L und 432 mm Kettenstreben, die allerdings im Sag ein gutes Stück länger werden.

Das Bike ist seit 2 Jahren im Einsatz
# Das Bike ist seit 2 Jahren im Einsatz - Dank Getriebe hat sich der Verschleiß laut Besitzer auf ein neues Ritzel und eine neue Kette beschränkt.

Preise und Gewicht stehen noch nicht fest – die Serienbikes sollen nächstes Jahr auf die Trails entlassen werden.

  1. benutzerbild

    schweddl

    dabei seit 02/2002

    Rob ist fleissig und baut die ersten Zerode Enduros fürs Crankworx Rotorua auf!

    [URL]https://www.facebook.com/zerodebikes[/URL]
  2. benutzerbild

    lulu1818

    dabei seit 05/2014

    Der hohe Drehpunkt ist aber leider auf der Strecke geblieben. Auf Vital haben haben sie ein paar Bilder und ein paar Worte dazu: [URL]http://www.vitalmtb.com/photos/features/Carbon-Enduro-Gearbox-Bike-The-Zerode-Taniwha,9891/Slideshow,0/sspomer,2[/URL]
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  4. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    Sieht aber echt schön aus :cool:

    G.
  5. benutzerbild

    schweddl

    dabei seit 02/2002

    Die Kollegen in Übersee sind fleissig und haben einen guten Artikel inklusive Interview mit dem Meister himself auf die Beine gestellt:

    [URL]http://www.pinkbike.com/news/zerode-taniwha.html[/URL]

    Sicher das vielversprechendste Pinion-Bike bisher. Was haltet ihr davon?
  6. benutzerbild

    wosch

    dabei seit 10/2006

    Im Gegensatz zum eingangs vorgestellten Prototypen stinkt das Endprodukt doch ziemlich ab. Ok, es ist ein ganz anständiges Carbon-Pinion-Bike, aber an diesem Bike fehlen alle Zerode-Gene, wie: der hohe Drehpunkt der Schwinge, das eigenständige Design des Oberrohrs... na ja, eben alles, was der Prototyp noch hatte.
    Sicher wird Rob Metz mit diesem Bike mehr Geld verdienen als mit allen bisherigen Rahmen, und das sei ihm auch gegönnt.

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