Viele Indikatoren beeinflussen ein gutes Gefühl auf dem Rad und häufig fängt das Forschen nach dem perfekten Sitzen am falschen Ende an. Da wird am Rad rumgeschraubt und Geometrien für gut oder schlecht befunden. Es werden persönliche Vorlieben analysiert und muskuläre Probleme mit dem fehlenden Ausgleichssport in Verbindung gebracht. Viel Schönes was ein Radfahrer sitzenderweise auf dem Rad erlebt, steht und fällt mit dem „sich wohlfühlen“ auf dem Rad.

Das Canyon Factory Enduro Team ist zum Besohlen angetreten.
# Das Canyon Factory Enduro Team ist zum Besohlen angetreten.
Zeigt her eure Schuh ...
# Zeigt her eure Schuh ...

Dummerweise ist der Mensch Gewohnheitstier und richtet sich auch schon mal gerne in einer Problemzone ein. Darüber vergisst er ganz, dass es vielleicht auch anders sein könnte.
Das vermindert im schlimmsten Fall die Leistungsfähigkeit. Umgekehrt kann eine Optimierung der Kraftübertragung einen zufriedenen Fahrer noch zufriedener machen. Gerade auf langen Renndistanzen, Etappenrennen, oder einem Bikeurlaub trennt sich manchmal schnell die Spreu vom Weizen, alleine über das nötige Wohlgefühl auf dem Sportgerät.

Ein Physiotherapeut kann auf so manches Fehlverhalten auf dem Rad hinweisen und Ratschläge geben. Als weiterer Schritt kommt eine Sitzpositionsanalyse in Frage. Jedoch fängt schönes Sitzen zu allererst bei den Füssen an. Es gibt kaum einen Menschen, der nicht in irgendeiner Art und Weise eine Fehlstellung des Bewegungsapparates aufweist.

Die SOLESTAR Control Road Einlage, man erkennt deutlich das Stabilisationsdreieck und den Black Fiber Kern.
# Die SOLESTAR Control Road Einlage, man erkennt deutlich das Stabilisationsdreieck und den Black Fiber Kern.
Die sehr hochgezogene Seitenwand stabilisiert und führt das Sprunggelenk.
# Die sehr hochgezogene Seitenwand stabilisiert und führt das Sprunggelenk.

Hier setzt die Firma SOLESTAR mit ihren Carboneinlagen an. Hier geht es nicht nur um die perfekte Kraftübertragung auf die Pedale. Effizient und anhaltend den Bewegungsapparat zu unterstützen, ist auch ein Ziel dieser Einlegesohlen. Man hat sich hier auf die Sohlen geschrieben durch eine kleine Veränderung eine große Wirkung zu erzielen.

Kleine Veränderungen im Fussbett, können sofortige Auswirkungen in der Stellung des Beckens und der Knie nach sich ziehen. Hier setzt die Einlage an. Dort wo der Fuß Unterstützung braucht, um das Becken in der richtigen Position zu halten, geben die Sohlen den nötigen Halt.
Fehlstellungen können somit effektiv korrigiert werden. Aber auch wo auf den ersten Blick keine Korrektur nötig erscheint, kann die Einlage unterstützend gegen Ermüdungserscheinungen und leistungsfördernd wirken. Besonders auffallend ist die sofort spürbare Abstützung des Sprunggelenks durch die ausgeprägte Seitenwand der Einlage.

Wie bei neuen Schuhen gilt auch hier: Die Sohlen müssen eingefahren werden. Es sollten vor der ersten großen Tour oder dem ersten Wettkampf die Füße an das neue Fußbett gewöhnt werden. Es können andere Muskelpartien stärker beansprucht werden, als ohne die Einlagen.

Die Analyse des Bewegungsapparats steht am Anfang einer optimalen Anpassung.
# Die Analyse des Bewegungsapparats steht am Anfang einer optimalen Anpassung.
Was nicht passend ist wird vom Fachmann passend gemacht.
# Was nicht passend ist wird vom Fachmann passend gemacht.

Die Solestart Kontrol Carboneinlagen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, je nach Einsatzgebiet zum Preis von 99 €. Darüber hinaus gibt es sie noch für Skifahrer und in einer Customausführung.

Ob sich die Mehrinvestition für eine individuell gefertigten Carboneinlage zum Preis von 249 € lohnt, ist abhängig davon, inwieweit die massenkompartiblen Einlagen des Models Kontrol bei der Unterstützung der Füsse an ihre Grenzen stoßen.

Solestar freut sich darüber, vielen namhaften Rennfahrern auf der Suche nach der perfekten Kraftübertragung und dem dazugehörigen Wohlgefühl geholfen zu haben. Der Hobbyfahrer stellt sich dabei immer die Frage:

„Nutzt es auch was bei mir, der ich nicht auf der Jagd nach der schnellen Sekunde bin?“

Für jeden, der nur ansatzweise mit Schmerzen in Knie und Leiste zu kämpfen hat, könnte genau hier der Ansatz zum Ende einiger Leiden liegen.

Unter dieser Voraussetzung ist der stattliche Preis von 99 € eine verschmerzbare Investion. Über die Homepage findet ihr mehr Informationen und wie ihr an eine Beratung über den Fachhandel, z.B. KOM-Sport in Köln gelangt.

Wer es dann ganz genau wissen will, der kann die Neubesohlung der Füsse auch direkt mit einer Sitzpositionsvermessung auf dem eigenen Rad einhergehen lassen. Das Thema richtiges Sitzen, Vermessung und Analyse wird in den nächsten Wochen noch einige Male in den News thematisiert werden.

  1. benutzerbild

    Aninaj

    dabei seit 03/2015

    felixh.
    Andererseits - in so viel zu breiten komplett ungeformten FiveTen - ist eh Hopfen und Malz verloren. Für 5.10 bräuchte man einen quadratischen Fuß...
    Ist das so? o_O Mir sind die zu eng... :oops:
  2. benutzerbild

    Wandersmann

    dabei seit 03/2016

    Wahrscheinlich fast alle (ungeklärten) Rückenschmerzen, Knieprobleme und auch Fußprobleme kommen von falschen Schuhen, unnötigen Einlagen und vor allem vom falschen Gehen, welches der moderne Mensch wahrscheinlich seit dem Mittelalter praktiziert.

    Die festen Sohlen, Absätze, Fußbett und Einlagen erzwingen den Fersengang (orthopädisches Abrollen) etwa ab einem Alter von 3 oder 4 Jahren. Der Fuß hat hierbei keinerlei echte Aufgabe mehr, wodurch das Fußgewölbe einbricht und Einlagen notwendig werden. Der Fersengänger trainiert das Längsgewölbe beim Treppengehen, Rückwärtsgehen und leider nie beim Vorwärtsgehen, da der Fuß nur nach vorne wegklatscht.

    Einlagen können das Problem scheinbar lösen, da sie den Fuß passiv aufrichten. Der Fuß kann sich nun noch weiter ausruhen und wird damit meistens noch mehr geschwächt. Am Ende kennt der Fuß nur noch die Form der Einlagen und Gehen ohne diese Einlagen wird unmöglich. Das nenne ich ein gutes Geschäftskonzept.

    Besser ist es den Fuß so zu verwenden, wie es die Natur vorgesehen hat. Barfuß oder in Barfußschuhen. Also ohne Absätze, ohne Fußbett, ohne Einlagen und extrem flexibler Sohle (sollte man aufrollen können). Empfehlen kann ich die Barfußschuhe von Senmotic und SoleRunner.

    Das Gehen barfuß oder in Barfußschuhen erfordert den Ballengang (Details Internet) und ist eine Herausforderung. Es sollten einige Monate Muskelkater und Fußschmerzen auch unter dem Fuß eingeplant werden.

    Beim Radfahren ist das alles weniger interessant, da man ja nicht geht. Aber wer beim Radfahren seine Füße trainieren möchte, sollte sie nicht in Gips (Schuhe) einpacken ... auch nicht mit einer zusätzlichen Einlage (Fußbett-Erweiterung).
    Auch hier bieten sich Barfußschuhe an. Training für die Füße ist besser als jede Hightech-Lösung.
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  4. benutzerbild

    psychorad!cal

    dabei seit 08/2006

    DH mit Barfuss?Kenne da auch so einen der hat das einmal gemacht mit Flipflops und nie wieder,die Pins stachen durch die Sole am Ende des Tages
  5. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Wandersmann
    Wahrscheinlich fast alle (ungeklärten) Rückenschmerzen, Knieprobleme und auch Fußprobleme kommen von falschen Schuhen, unnötigen Einlagen und vor allem vom falschen Gehen, welches der moderne Mensch wahrscheinlich seit dem Mittelalter praktiziert.

    Die festen Sohlen, Absätze, Fußbett und Einlagen erzwingen den Fersengang (orthopädisches Abrollen) etwa ab einem Alter von 3 oder 4 Jahren. Der Fuß hat hierbei keinerlei echte Aufgabe mehr, wodurch das Fußgewölbe einbricht und Einlagen notwendig werden. Der Fersengänger trainiert das Längsgewölbe beim Treppengehen, Rückwärtsgehen und leider nie beim Vorwärtsgehen, da der Fuß nur nach vorne wegklatscht.

    Einlagen können das Problem scheinbar lösen, da sie den Fuß passiv aufrichten. Der Fuß kann sich nun noch weiter ausruhen und wird damit meistens noch mehr geschwächt. Am Ende kennt der Fuß nur noch die Form der Einlagen und Gehen ohne diese Einlagen wird unmöglich. Das nenne ich ein gutes Geschäftskonzept.

    Besser ist es den Fuß so zu verwenden, wie es die Natur vorgesehen hat. Barfuß oder in Barfußschuhen. Also ohne Absätze, ohne Fußbett, ohne Einlagen und extrem flexibler Sohle (sollte man aufrollen können). Empfehlen kann ich die Barfußschuhe von Senmotic und SoleRunner.

    Das Gehen barfuß oder in Barfußschuhen erfordert den Ballengang (Details Internet) und ist eine Herausforderung. Es sollten einige Monate Muskelkater und Fußschmerzen auch unter dem Fuß eingeplant werden.
    Beim "normalen" Gehen, ev Laufen, gebe ich dir recht. Das werde ich ausprobieren.

    Beim Radfahren ist das alles weniger interessant, da man ja nicht geht. Aber wer beim Radfahren seine Füße trainieren möchte, sollte sie nicht in Gips (Schuhe) einpacken ... auch nicht mit einer zusätzlichen Einlage (Fußbett-Erweiterung).
    Auch hier bieten sich Barfußschuhe an. Training für die Füße ist besser als jede Hightech-Lösung.
    Du meinst Barfußschuhe auf normalen flachen Pedalen (hoffentlich nicht mit Pins :lol:; obwohl, das wär sicher auch eine Art Training :cool: :D).? Oder gibt es eigene Barfußradschuhe :confused:?

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