Neuheit am Lenker: Die Revolution Suspension Grips sind so aufgebaut, dass der Griff keinen direkten Kontakt zum Lenker hat und sich so in alle Richtungen leicht bewegen kann, um Vibrationen zu reduzieren. Das soll vor allem bei kleinen Schlägen wie Bremswellen sehr angenehm sein.

Kurz & knapp

  • Gummi-Einsätze trennen den Griff vom Lenker
  • Die Härte der Griffe kann über verschieden harte Einsätze reguliert werden
  • Durchmesser: 31 mm, 34 mm
  • Länge: 130 mm
  • Gewicht: 44 g pro Griff
  • Preis: 109.95 $
Funktionsweise des Griffes
# Funktionsweise des Griffes

Die Revolution Suspension Grips richten sich an Fahrer, denen eine Federgabel nicht genug Komfort bietet. Der Griff liegt auf Gummi-Einsätzen auf und kann sich so – in einem durch die Lock-Ringe begrenzten Bereich – leicht bewegen und Vibrationen und kleine Schläge aufnehmen. Die Griffe können sich in einem begrenzten Bereich drehen und leicht nach oben und unten bewegen – nur seitliche Bewegung gibt es nicht. Der benötigte Platz zwischen Lenker und Griff ergibt sich daraus, dass die Griffe einen etwas größeren Durchmesser haben.

Die Härte der drei bis vier Millimeter „Federweg“ kann durch verschieden harte Gummi-Einsätze reguliert werden. Dazu ist der Griff für verschiedene Handgrößen mit 31 mm und 34 mm Durchmesser erhältlich.

In ersten Berichten macht die Innovation aus Amerika eine recht gute Figur. Was haltet ihr von der Idee: Interessante Erfindung um die Arme zu schonen oder Kategorie „Dinge die die Welt nicht braucht“?

Lieferumfang
# Lieferumfang
31 mm oder 34 mm Durchmesser
# 31 mm oder 34 mm Durchmesser
Special Edition in weiß
# Special Edition in weiß

Weitere Informationen: revgrips.com




Über den Autor

Sebastian Beilmann

Sebastian Beilmann, Jahrgang 1992. Ich komme aus Bad Kreuznach und bin dort auch häufig auf den Trails anzutreffen. Studierter Wirtschaftsinformatiker und bei MTB-News als Redakteur, Tester und Fotograf tätig. Von Bikepark über Enduro bis zu Alpenausfahrten – Hauptsache auf dem Mountainbike. Webseite: sebastianbeilmann.com

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Datenwurm

    dabei seit 01/2006

    Beim GDC in Klinovec habe ich mit @slayer80 gesprochen, der die Griffe mittlerweile fährt: Er ist zufrieden damit was den reduzierten Armpump angeht - das war in Klinovec das Hauptproblem der meisten Fahrer.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Smilingtom.

    dabei seit 12/2010

    Mir sind minimum 32mm Durchmesser einfach zu viel. Deswegen hab ich das recht schnell wieder verworfen und mich dieses Jahr durch Ergon GD1 slim und die ESI grips getestet. Was den Armpump angeht sind die GD1 jetzt nicht sonderlich hervorzuheben, aber bei den ESI Grips spüre ich am zweiten Tag im Bikepark weniger nachwehen vom Vortag als bei anderen Griffvarianten.
  4. benutzerbild

    andrewam

    dabei seit 04/2014

    Ich dachte nur frauen können wehen bekommen :ka:
  5. benutzerbild

    slayer80

    dabei seit 04/2005

    HansGuenther
    Als Mountainbiker hat man mit Mikrovibrationen kaum zu tun, sofern man eine funktionierende Gabel besitzt und entsprechenden Luftdruck fährt. Ferner sind hier Steifigkeit und Präzision bei Gabeln und Laufrädern wichtige Kriterien; die Griffe bewirken eher das Gegenteil. Der Stadtbiker, dessen Rad 20 € wert ist, wird sich da kaum Griffe für mindestens 109 € dranschrauben. Dem wäre mit Ballonreifen eher geholfen. Auch wenn ich viel für Tüfteleien und frische Ideen übrig habe: ich sehe hier absolut keine Zielgruppe. Vielleicht die E-Bike/Pedelec-Ü60-Fraktion, die schon die ganze Produktpalette von Ergon durchhat und lieber in den Tod geht, als mit weniger als 4 Bar in den Nobby Nics am Xduro zu fahren.
    Doch, die Vibration hast Du. Und zwar hat Dein Lenker ziemlich sicher eine Eigenkreisfrequenz von ca. 25 Hz, und die hat Dein Unterarm ebenso. Das Resonanzproblem macht sich ganz primitiv als Armpump bemerkbar.
    Wenn Du nun eine zusätzliche Feder dazwischen schaltest, hast Du das Resonanzsystem "verstimmt". Kein Armpump mehr. So viel zur Theorie. Ich weiss übrigens wovon ich spreche, arbeite bei einem Rahmen- und Komponentenhersteller. Wir haben vor 2 Jahren mal mit einem Prüfinstitut zusammen die Frequenzspektren beim DH-Fahren gemessen und analysiert (nennt sich Modalanalyse).

    Zur Praxis: Ich fahre die Griffe. Praktisch kein Armpump mehr. Ein schwammiges Gefühl entsteht beim Fahren nicht, da die Grife sich nur um wenige Grad drehen lassen, die translatorische Bewegung beträgt vielleicht einen mm, die ist nicht negativ spürbar.
  6. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    ---
    Kann man die Dinger auch traveln?
    Klar.
    Token rausnehmen, dann haste 5mm Federweg!

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