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Der Haufen ist startklar für Tag 4
Der Haufen ist startklar für Tag 4
Der erste Anstieg des Tages
Der erste Anstieg des Tages
Auf dem Weg ...
Auf dem Weg ...
... zum Start von Stage 1
... zum Start von Stage 1
Drift on Mars
Drift on Mars
TP Tag 4 (6 von 8)
TP Tag 4 (6 von 8)
Anka Martin mit einem stattlichen Drift
Anka Martin mit einem stattlichen Drift
Kurze aber knackige Stages
Kurze aber knackige Stages
So langsam werden meine Beine müde und ich finde den Flow an diesem Tag erst spät
So langsam werden meine Beine müde und ich finde den Flow an diesem Tag erst spät
Ines Thoma stürzte fies...
Ines Thoma stürzte fies...
...und wurde notdürftig versorgt
...und wurde notdürftig versorgt
Wohlverdiente Mittagspause
Wohlverdiente Mittagspause
Die Aussicht vor Stage 3 genießen
Die Aussicht vor Stage 3 genießen - Gewitter im Anmarsch
Ein Gewitter kündigte sich an, zog aber zum Glück vorbei
Ein Gewitter kündigte sich an, zog aber zum Glück vorbei
TP Tag 4 (10 von 8)
TP Tag 4 (10 von 8)
TP Tag 4 (4 von 3)
TP Tag 4 (4 von 3)
TP Tag 4 (5 von 3)
TP Tag 4 (5 von 3)
TP Tag 4 (6 von 3)
TP Tag 4 (6 von 3)
Selten sieht man, wie steil eine Abfahrt wirklich ist
Selten sieht man, wie steil eine Abfahrt wirklich ist - Hier schon
Enge, felsige Passagen erwarteten uns heute mehrere Male
Enge, felsige Passagen erwarteten uns heute mehrere Male
Ergebnisse Tag 4
Ergebnisse Tag 4 - Sebastian hält seinen 16. Platz wacker

Heute erwartete uns ein relativ “entspannter” Tag bei der Trans-Provence – so lassen es zumindest die Zahlen vermuten. Wir starteten in Valberg direkt mit dem Rad von unserem Camp. Unsere Route führte uns bis nach Valdeblore, unterwegs warteten noch zwei Shuttle-Fahrten auf uns.

Heute standen wieder vier Stages auf dem Programm. Die zu überwindende Distanz von 36,18 km mit 1.200 Höhenmetern hält sich in Grenzen. 3.129 Tiefenmeter sind jedoch recht beachtlich.

  • Distanz: 36,18 km
  • Höhenmeter: 1.200 m
  • Tiefenmeter: 3.129 m
  • Stages: 4
Das Höhenprofil des vierten Tages bei der Trans Provence
# Das Höhenprofil des vierten Tages bei der Trans Provence - satte 3.129 Tiefenmeter stehen auf dem Plan für heute!
#
Der Haufen ist startklar für Tag 4
# Der Haufen ist startklar für Tag 4

Stage 13: Life on Mars

Heute hieß es um 6:00 Uhr aufstehen. Die letzten Tage konnte ich immer etwas länger schlafen, da ich in der zweiten Shuttle-Welle bin. Während die erste Welle schon um 7:30 Uhr aufbricht, haben wir immer noch etwa eine Stunde mehr Zeit. Müde schlurfe ich zum Frühstück, öle die Kette und bringe mein Gepäck zum Sammelpunkt. Dann geht es los aufs Rad – so richtig fit bin ich heute allerdings nicht. Die Beine und Arme fühlen sich mittlerweile leicht erschöpft an, aber eher bin ich insgesamt einfach müde.

Der erste Anstieg des Tages
# Der erste Anstieg des Tages
Auf dem Weg ...
# Auf dem Weg ...
... zum Start von Stage 1
# ... zum Start von Stage 1

Zum Start von Stage 1 ging es in gewohnter Manier zunächst auf einer entspannten Schotterstraße und dann über einen Singletrail-Uphill. Besonders viele Höhenmeter mussten wir dabei zum Glück nicht treten. Über einen recht anspruchsvollen Singletrail, der über eine Mischung aus rotem Sand und Felsen führt, geht es zum Start der ersten Stage für den Tag. Diese trägt den passenden Namen „Life on Mars“ und führt 705 Tiefenmeter bergab. Doch zu früh gefreut, 40 Höhenmeter bergauf sollten trotzdem für Erschöpfung sorgen.

Noch immer nicht ganz wach starte ich also in Stage 13. Zunächst geht es technisch über eine Mischung aus roten Felsen und Schotter am Hang entlang. Irgendwie erinnert mich die Szenerie an Moab. Das eine oder andere Mal zweifele ich an meiner Linienwahl, kann aber doch irgendwie die Felsstufen herunterpoltern.

Drift on Mars
# Drift on Mars

Dann wird der Trail schneller und führt über eine Wiese mit vielen Kompressionen. Ich versuche das Rad hindurchzudrücken und Kraft zu sparen. In einer besonders tiefen Kuhle, in der sich eine matschige Pfütze befindet, versinkt mein Vorderrad jedoch komplett und ich katapultiere mich mit über 30 Sachen über den Lenker und überschlage mich den Hang hinab. Zum Glück ist die Wiese recht weich und ich kann ohne eine einzige Schramme zu meinem Rad zurück sprinten.

TP Tag 4 (6 von 8)
# TP Tag 4 (6 von 8)
Anka Martin mit einem stattlichen Drift
# Anka Martin mit einem stattlichen Drift

Der Trail wird daraufhin wieder gröber und felsiger und zieht sich in vielen engen, schottrigen Spitzkehren den Hang hinab bis ins Ziel. Besonders toll war meine Leistung wohl nicht, sollte aber auch nicht allzu schlecht ausfallen.

Weiter geht es auf einem Singletrail, der sich in stetem Auf und Ab den Hang entlangzieht. Einige Passagen müssen wieder einmal geschoben werden, aber relativ schnell erreichen wir Stage 14.

Stage 14: Rubi

Nur 230 Tiefenmeter, aber die haben es in sich. In fiesen, engen Schotter-Spitzkehren zieht sich der Trail den Hang hinab. Ich komme überhaupt nicht in den Flow und erreiche in einer Mischung aus Rutschen und Stolpern das Ziel. Scheinbar ist heute wirklich ein wenig die Kraft raus, es will nicht richtig laufen.

Kurze aber knackige Stages
# Kurze aber knackige Stages
So langsam werden meine Beine müde und ich finde den Flow an diesem Tag erst spät
# So langsam werden meine Beine müde und ich finde den Flow an diesem Tag erst spät
Ines Thoma stürzte fies...
# Ines Thoma stürzte fies...
...und wurde notdürftig versorgt
# ...und wurde notdürftig versorgt
Wohlverdiente Mittagspause
# Wohlverdiente Mittagspause

Zum Glück wartet jetzt erstmal ein gutes Mittagessen und ein Shuttlebus auf uns. Danach müssen wir noch etwas über 500 Höhenmeter bergauf treten. Die Steigung der Schotterstraße ist moderat, die Hitze wie gewohnt ziemlich krass.

Stage 15: Wimbledon

Auf einem grünen Bergrücken angekommen, müssen wir jedoch aufgrund von Problemen bei der Streckenbeschilderung noch kurz warten bevor wir auf den Trail dürfen. In der Ferne sehen wir ein Gewitter heranziehen und werden schon leicht nervös. Außerdem wird es recht kühl, weswegen ich meine Regenjacke anziehe.

Die Aussicht vor Stage 3 genießen
# Die Aussicht vor Stage 3 genießen - Gewitter im Anmarsch
Ein Gewitter kündigte sich an, zog aber zum Glück vorbei
# Ein Gewitter kündigte sich an, zog aber zum Glück vorbei
TP Tag 4 (10 von 8)
# TP Tag 4 (10 von 8)

Doch dann geht es schon los. Der Trail ist ein absoluter Traum mit knapp 800 Tiefenmetern – komplett frisch angelegt. Endlich finde ich auch wieder halbwegs in mein Tempo.

Direkt nach dem Start wird über einen frisch geräumten Wiesentrail mit leichtem Gefälle gesprintet. Dann geht es in einem traumhaft flowigen Trail mit losen Kurven, die man sehr schön driften kann, bergab. Sehr zufrieden und dank Regenjacke komplett verschwitzt komme ich im Ziel an. Das Warten auf die Beschilderung hat sich jedenfalls gelohnt, denn der richtige Weg ist eigentlich nicht zu verfehlen. Die nächste und letzte Stage wartet schon in 50 Meter Entfernung auf uns.

TP Tag 4 (4 von 3)
# TP Tag 4 (4 von 3)
TP Tag 4 (5 von 3)
# TP Tag 4 (5 von 3)
TP Tag 4 (6 von 3)
# TP Tag 4 (6 von 3)

Stage 16: Saint Sauveur

Nur noch knapp 600 Tiefenmeter und danach in die Bar – das klingt nach der vorhergehenden Stage doch richtig verlockend! Doch die letzte Stage des Tages hat es nochmal richtig in sich. Nach einer schnellen Schotter-Sektion wird es eng, technisch und felsig. Harte, schnelle Felssektionen wechseln sich mit technischen Spitzkehren ab. Dann kommt eine enge Felssektion, die mit einem Ausrufezeichen als schwierig markiert ist.

Selten sieht man, wie steil eine Abfahrt wirklich ist
# Selten sieht man, wie steil eine Abfahrt wirklich ist - Hier schon
Enge, felsige Passagen erwarteten uns heute mehrere Male
# Enge, felsige Passagen erwarteten uns heute mehrere Male

Ich entscheide mich in die Felstreppe zu fahren, komme gut durch, bleibe aber in der Ausfahrt an einem Felsen hängen und fliege vom Rad. Zum Glück nichts passiert und weiter geht es auf dem Trail, der gegen Ende nochmal mit fiesen Steinfeldern und engen Spitzkehren aufwartet bevor ich mit brennenden Unterarmen ins Ziel rolle. Das Gewitter ist übrigens vorbei gezogen – Glück gehabt.

Morgen geht es am vorletzten Tag nochmal richtig zur Sache: 1.700 Höhenmeter, 4.300 Tiefenmeter und 65 Kilometer stehen uns bevor. Das wird nochmal anstrengend, doch langsam rückt unser Abschluss am Meer näher.

Ergebnisse

Ergebnisse Tag 4
# Ergebnisse Tag 4 - Sebastian hält seinen 16. Platz wacker

Video: Trans Provence 2017 – Tag 4


Hier findest du alle Artikel zur Trans Provence 2017

Weitere Informationen: www.trans-provence.com
Text & Redaktion: Sebastian Beilmann | MTB-News.de 2017
Bilder: Sebastian Beilmann, Sven Martin, Sam Needham, Gary Perkin, Duncan Philpott

  1. benutzerbild

    Moritz

    dabei seit 01/2016

    @SEB92 stell dich bitte nicht so an. Das bisschen Hitze wird man ja wohl noch aushalten. Außerdem werden ihr jeden Tag mit dem Auto nach oben gefahren, den Rest der Arbeit erledigt sowieso die Schwerkraft. Ein Platz auf dem Podium ist noch drin. Enttäusch uns nicht!
  2. benutzerbild

    Bike_Mike84

    dabei seit 11/2014

    Hey Sebastian, echt sehr taffe Leistung und klasse Bilder!
    Gibts dafür irgendwo gpx-Dateien, damit man das mal entspannt nachfahren kann?
    Weiterhin viele Spaß und gute fahrt!!!
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  4. benutzerbild

    Thomas

    dabei seit 09/2000

    Bike_Mike84
    Gibts dafür irgendwo gpx-Dateien, damit man das mal entspannt nachfahren kann?
    Das war explizit in den Teilnahmebedingungen untersagt, deswegen findest du auch bei keinem der Teilnehmer Strava-Aufzeichnungen der Tage.
  5. benutzerbild

    jnlkt

    dabei seit 02/2005

    Thomas
    Das war explizit in den Teilnahmebedingungen untersagt, deswegen findest du auch bei keinem der Teilnehmer Strava-Aufzeichnungen der Tage.
    Finde ich gut so.
    Ich mache schon seit 26 Jahren jedes 2te Jahr in der Nähe von Embrun Urlaub und man findet dort selber eine unmenge an tollen trails. Wenn alle perfekten Trails aber offen gelegt würden, dann wären die nimmer lange perfekt.
    So verdient man sich perfekte Trails mit harter Arbeit und hat sogar noch das Wissen, dass die allerwenigsten in den Genuss kommen, dioese fahren zu können.
    Ist ja auch ein Anreiz in sich dort mal mitzumachen.

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