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Vom Pragser Wildsee im Westen bis zum Karnischen Kamm an der Grenze zu Osttirol im Osten erstreckt sich die Urlaubsregion 3-Zinnen Dolomites. Bisher nur für Skitouristen ein Begriff, haben wir von unserer Osttirolerin Marie den Tipp bekommen, dass die Region für die Sommersaison 2017 sich auch unter Mountainbikern einen Namen machen will. Teil dieses neuen Konzepts sind unter anderem der Bau von Mountainbike Trails und die Erweiterung der Infrastruktur. Nico alias IBC-User “Eisbein” war mit seiner Crew von AlpineBiking mal wieder unterwegs.

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Die Anreise

Nachdem der Juni uns bisher mit bestem Mountainbike-Wetter verwöhnt hatte, versprach auch das letzte Wochenende des Monats staubige Trails, strahlend blauen Himmel und jede Menge Action. Somit stand dem Spot Check in den Dolomiten nichts im Wege. Freitagnachmittag hieß es dann Autos packen und los ging’s gen Süden. Sexten ist von Innsbruck aus in rund zwei Stunden über die A13 Brennerautobahn zu erreichen. Die Ausfahrt Brixen-Nord weist den Weg ins malerische Pustertal an dessen Ende der Weg nach Sexten abzweigt.

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Giro Enduro Bike-Tour

Vor Ort treffen wir uns mit unserem Guide Arno, der uns freundlicherweise von der Bike Academy Sexten zur Verfügung gestellt worden ist. Nach kurzer Lagebesprechung am Parkplatz nehmen wir die Gondel von Vierschach auf den Monte Elmo, um die vorab besprochene Giro Enduro Bike-Tour zu beginnen.

Tour-Info

  • Strecke: 46km
  • Höhenmeter mit Bike: 360hm
  • Höhenmeter mit Bergbahn: 4500hm
  • Schwierigkeitsgrad: S1-S2
  • Zeit: ca. 4-6 Stunden

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Nach zirka 10-minütiger Gondelfahrt erwartet uns der einzige Uphill des Tages. Rund 250 Höhenmeter geht es teilweise recht steil am Karnischen Kamm entlang, vorbei an alten Bunkerbefestigungen aus dem 1. Weltkrieg, bevor wir unterhalb des Helmhauses in den Trail Richtung Sexten/Moos einsteigen.

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Guide Arno zeigt uns, dass er nicht zum ersten Mal auf einem Rad sitzt und schießt auf seinem Enduro den flowigen, aber durch den schottrigen Untergrund nicht ganz einfach zu fahrenden Trail hinab. Auf halber Strecke kommen wir an einem Biken-Verboten-Schild vorbei, welches aber laut Guide für geführte Touren nicht gilt. Zum Glück sind wir heute mal legal unterwegs …

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Nach der ersten Abfahrt müssen wir unfreiwillig der Werkstatt der Bike Academy einen Besuch abstatten, da die Bremse einer unserer Leute streikt. Nächstes mal vielleicht doch besser Made in Germany kaufen… Das Problem ist aber schnell behoben und weiter geht es zur Rotwand, wo der erste gebaute Trail auf uns wartet.

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Oben angekommen erwarten den ambitionierten Mountainbiker viele verschiedene Wege hinab ins Tal und es lohnt sich auf Entdeckungsreise zu gehen. Wir entschließen uns dazu den Standschützen-Trail ins Tal zu nehmen. Adjektive die diesen Trail am besten beschreiben: flowig – schnell – rumpelig. Der Trail ist ein historischer Steig, der stellenweise etwas für das Mountainbiken erweitert wurde, aber seinen natürlichen Charakter behalten durfte.

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Nach einer ordentlichen Trailhatz geht es mit der 3-Zinnen Bahn auf den Stiergarten. Von dort hat man einen atemberaubenden Weitblick auf die 3-Zinnen sowie die weiteren Dolomiten. Einige Fotos später wartete dann das Trail-Highlight des Tages auf uns: Der eigens nur für Mountainbiker angelegte „Erla-Trail“. Der Trail schlängelt sich durch den lichten Wald unterhalb der Bahn und ist mit einigen Anliegerkurven und Holzelementen versehen, jedoch wurde beim Bau Wert daraufgelegt, dass man bewusst so wenig wie möglich die Natur verändert.

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Unten angekommen nehmen wir erneut die Bahn auf den Stiergarten, jedoch zweigen wir oben auf den Weg in Richtung „Klammbach-Alm“ ab. Bei köstlichem Kaiserschmarrn und eiskaltem Weißbier verrät Arno, dass in nächster Zeit noch weitere Trails folgen sollen und das Angebote für Enduristen weiter ausgebaut wird. Bis dahin empfehlen wir aber eindeutig seine Guiding-Kenntnisse …

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Der Spotcheck im Video

Unsere Empfehlungen

  • „Erla-Trail“ am Stiergarten fahren
  • Kaiserschmarrn auf der Klammbach Alm essen
  • Guiding mit Arno (fragt nach dem Spezial Trail)
  • Panoramafoto mit Blick auf die 3-Zinnen schießen
  • Den Abend mit einer Pizza im Helmhotel ausklingen lassen

Fazit

Die Region Sexten bietet mit ihren vier Bergbahnen ein riesiges Trail-Potential, was nur darauf wartet, von euch erkundet zu werden. Wer jedoch auf allen Trails legal unterwegs sein will, wird um einen Guide nicht herum kommen. Aber auch die zwei gebauten Trails (Standschützen & Erla) bieten einiges an Spaßpotential, auch für nicht ganz so versierte Fahrer. Die Liftpreise sind mit 36 € für die 3 in 4 Tageskarte mehr als fair und wir hoffen, dass die Region den Biketourismus weiter fördert, denn unserer Meinung nach ist ein riesiges Potential vorhanden!

Das AlpineBiking Team wird unterstützt von: Alpina Sports | EVOC | GHOST Bikes | MAGURA | SQLab | triple 2 – eco bikewear

Mehr Fotostories von Alpinebiking findet ihr hier:

Information: MTB-News.de steht in keiner Weise in finanzieller Verbindung zu Verfasser, Fotograf oder Organisator des Berichts. Der Bericht wurde uns von Alpinebiking kostenfrei zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen zum Angebot findet ihr den Link zum Anbieter im Artikel.


Weitere Informationen

Website: www.alpinebiking.de
Text & Redaktion: AlpineBiking | MTB-News.de 2017
Bilder: AlpineBiking

  1. benutzerbild

    cschaeff

    dabei seit 09/2010

    powjoke
    Wie im Artikel erwähnt befindet sich der Biketourismus dort noch in den Kinderschuhen.
    Is klar, den stoneman gibt es ja auch erst seit diesem Jahr...vom Dolomiti Superbike ganz zu schweigen
  2. benutzerbild

    physshred

    dabei seit 01/2014

    Tyrolens
    Ist halt so wie früher mit den Anstandsdamen. :D
    schraeg
    Vielleicht haben die Guides ja die Verbotsschilder aufgehangen ;) :lol:
    getriebesand
    Ich dachte immer einen Guide bräuchte man nur für den Urwald oder die Wüste....:lol:
    Ich find die Entwicklung extrem bedenklich. Die meisten wissen oder sollten zumindest wissen wie man sich am Berg verhält. Ich für meinen Teil hab mich dazu entschlossen alles zu boykottieren was ausschließlich für Biker frei gegeben, aber keine reine Downhillstrecke ist.
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  4. benutzerbild

    schraeg

    dabei seit 08/2004

    physshred
    alles zu boykottieren was ausschließlich für Biker frei gegeben, aber keine reine Downhillstrecke ist
    ... das verstehe ich nicht so ganz ... du befährst keine Strecken die Ausschliesslich für Biker da sind aber auch keine Downhillpiste ist ?
    Das geht m.M. nach nicht ganz auf weil es ja gerade die Downhilstrecken in den Parks betrifft. Naturtrails sind ja eher den Wanderern vorbehalten, außer in ganz wenigen Regionen z.B. Sölden.
    Dann müsstest du eigentlich grundsätzlich schonmal Österreich komplett boykottieren weil es dort ja aufgrund der Gesetzeslage offiziell nicht anders geht
    Aber ich denke bei dir geht es ums gleiche Prinzip wie bei mir auch ... gegen Ghettoisierung ?
  5. benutzerbild

    physshred

    dabei seit 01/2014

    Ja, darum gehts mir. Ich mach um Österreich auch nen Bogen, bzw. bleib in Bayern/Grenzgebiet.

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