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Michael Kull, Marketing & Race-Support Manager, wird uns heute durch die heiligen Hallen führen
Michael Kull, Marketing & Race-Support Manager, wird uns heute durch die heiligen Hallen führen
Schwalbe Headquarter – wir sind richtig
Schwalbe Headquarter – wir sind richtig
Für Fahrradfahren haben wir heute leider keine Zeit – dabei ist das Wetter so schön ...
Für Fahrradfahren haben wir heute leider keine Zeit – dabei ist das Wetter so schön ...
Willkommen beim Support!
Willkommen beim Support!
Corporate Identity in allen Bereichen. Unser Tag bei Schwalbe beginnt mit einem Kaffee
Corporate Identity in allen Bereichen. Unser Tag bei Schwalbe beginnt mit einem Kaffee
Die einzelnen Büros und Lager von Schwalbe in Europa
Die einzelnen Büros und Lager von Schwalbe in Europa
Sorgt einerseits für gute Luft, andererseits für Schallisolation
Sorgt einerseits für gute Luft, andererseits für Schallisolation - Im Support-Office von Schwalbe wird man von einer Mooswand begrünt ... äh, begrüßt
Michael Kull beschreibt die verschiedenen Standorte von Schwalbe
Michael Kull beschreibt die verschiedenen Standorte von Schwalbe - Neben dem Hauptstandort mit 115 Mitarbeiten im oberbergischen Reichshof gibt es noch in Holland und Großbritannien große Lager, von denen diese Länder direkt beliefert werden. Außerdem gibt es in den USA ein Lager mit Marketing und Vertrieb, ein weiteres Lager befindet sich in Asien. Weitere Büros finden sich in Italien und Frankreich, für alle anderen Länder gibt es Vertriebspartner.
Alles frisch auf den Tisch: Die Kantine ist noch ziemlich neu – und das Essen definitiv lecker
Alles frisch auf den Tisch: Die Kantine ist noch ziemlich neu – und das Essen definitiv lecker
Hier und da blitzt in den Bürogängen ein Bild unseres Lieblingssports auf
Hier und da blitzt in den Bürogängen ein Bild unseres Lieblingssports auf
Schwalbe-Hausbesuch-final-85
Schwalbe-Hausbesuch-final-85
Im Büro von Michael Kull
Im Büro von Michael Kull - unvergessen Steve Smith, der hier lebensgroß alles überblickt
Am Beispiel eines Magic Mary zeigt Michael Kull, wie vorgegangen wird: In der 2D-Zeichnung wird zunächst festgelegt, wie die Stollen zueinander stehen, wie offen das Profil wird und wie "aggressiv" der Reifen beispielsweise designt werden soll
Am Beispiel eines Magic Mary zeigt Michael Kull, wie vorgegangen wird: In der 2D-Zeichnung wird zunächst festgelegt, wie die Stollen zueinander stehen, wie offen das Profil wird und wie "aggressiv" der Reifen beispielsweise designt werden soll
Der Querschnitt des Magic Mary Reifens im "Section View"
Der Querschnitt des Magic Mary Reifens im "Section View" - in diesem Fall wurde trotz Produktion einer aufwändigen Mold nochmal eine weitere Form hergestellt, weil man mit dem Winkel der Seitenstollen noch nicht vollständig zufrieden war
Markus Hachmeyer mit der neuesten Kreation
Markus Hachmeyer mit der neuesten Kreation - der ehemalige XC-Racer ist Product Manager für alle Mountainbike-Reifen und immer noch ziemlich schnell.
Im Büro mit Markus Hachmeyer und Michael Kull von Schwalbe
Im Büro mit Markus Hachmeyer und Michael Kull von Schwalbe
Gummiball-Demo
Gummiball-Demo - Unterschiedliche Mischungen dämpfen auch unterschiedlich – im Video wird es ersichtlich, was es mit den Kugeln auf sich hat
Am Beispiel eines Magic Mary-Reifens erklärt Markus Hachmeyer, worauf es bei einem Stollenreifen ankommt
Am Beispiel eines Magic Mary-Reifens erklärt Markus Hachmeyer, worauf es bei einem Stollenreifen ankommt - bei dem bekannten Gravity-Reifen kommen große Stollen zum Einsatz. Besonders die Reihe der Schulterstollen ist sehr massiv, das gesamte Profil eher offen
Durch die offene Bauweise können sich die Stollen sehr gut mit dem Untergrund verzahnen
Durch die offene Bauweise können sich die Stollen sehr gut mit dem Untergrund verzahnen - zu hoch dürfen die Stollen aber auch nicht werden, sonst würde der Reifen sehr schwammig werden
In den Stollen selbst befinden sich noch v-förmige, "V-Grooves" genannte Einschnitte - in Kurven verschieben sich diese Einschnitte und bilden so weitere Griffkanten, die für eine noch bessere Verzahnung mit dem Boden sorgen
In den Stollen selbst befinden sich noch v-förmige, "V-Grooves" genannte Einschnitte - in Kurven verschieben sich diese Einschnitte und bilden so weitere Griffkanten, die für eine noch bessere Verzahnung mit dem Boden sorgen - im Mittelblock wechseln sich scharfe Kanten (Bremstraktion) mit angefasten Stollen (bessere Laufeigenschaften) ab. In Finalläufen werden meist ganz frische Reifen eingesetzt, um maximalen Grip zu erzielen
Wie wird eigentlich ein Schwalbe-Reifen hergestellt? Das ist vermutlich aufwändiger, als man zunächst denken würde
Wie wird eigentlich ein Schwalbe-Reifen hergestellt? Das ist vermutlich aufwändiger, als man zunächst denken würde
Ruß, Silikat, Schwefel, Öle, Weichmacher und Pigmente
Ruß, Silikat, Schwefel, Öle, Weichmacher und Pigmente - ganz grob sind dies die Grundstoffe, aus denen ein Reifen unter anderem besteht. Die wichtigsten Zutaten fehlen aber noch!
Kautschuk: Ein Naturprodukt, das aus Gummibäumen hergestellt wird
Kautschuk: Ein Naturprodukt, das aus Gummibäumen hergestellt wird
Synthetischer Kautschuk: Hiermit kann man bestimmte Reifeneigenschaften noch besser beeinflussen
Synthetischer Kautschuk: Hiermit kann man bestimmte Reifeneigenschaften noch besser beeinflussen
Alle Komponenten werden in einem großen Mixer zusammengemischt, um anschließend durch solche Siebe gepresst zu werden. Hierbei werden beispielsweise Fremdstoffe entfernt
Alle Komponenten werden in einem großen Mixer zusammengemischt, um anschließend durch solche Siebe gepresst zu werden. Hierbei werden beispielsweise Fremdstoffe entfernt
Nachdem alles ausgesiebt wurde, bleiben solche Gummifelle übrig
Nachdem alles ausgesiebt wurde, bleiben solche Gummifelle übrig - diese müssen direkt verarbeitet werden, um nicht zu verderben. Konsistenz zu diesem Zeitpunkt: Knetmasse.
Sehr wichtig für die Konstruktion eines Reifens: Die Karkasse. Drei verschieden fein gewobenen Karkassen werden grundsätzlich bei Schwalbe genutzt, die sich in ihrer TPI/EPI-Anzahl (threads / ends per inch) unterscheiden
Sehr wichtig für die Konstruktion eines Reifens: Die Karkasse. Drei verschieden fein gewobenen Karkassen werden grundsätzlich bei Schwalbe genutzt, die sich in ihrer TPI/EPI-Anzahl (threads / ends per inch) unterscheiden - Karkassen mit einer groben EPI-Anzahl sind generell günstiger, die feiner gewobenen Karkassen teurer – rollen dafür aber beispielsweise besser. Viele Reifen werden mit der mittleren Variante hergestellt
Die blanke Karkasse sollte nicht schutzlos als Seitenwand genutzt werden – daher wird diese vorher in ein Gummibad "gedippt"
Die blanke Karkasse sollte nicht schutzlos als Seitenwand genutzt werden – daher wird diese vorher in ein Gummibad "gedippt" - im Anschluss wird die gedippte Karkasse auf eine "building drum" gesetzt, auf welcher die einzelnen Reifensegmente von einem Mitarbeiter zusammengesetzt werden
Michael erklärt uns die einzelnen Beads
Michael erklärt uns die einzelnen Beads
Der Bead – hier entscheidet sich es zwischen Faltkernen und Draht, welcher nicht geknickt werden kann
Der Bead – hier entscheidet sich es zwischen Faltkernen und Draht, welcher nicht geknickt werden kann - zu sehen ist die Falt-Variante, die logischerweise flexibel sein muss
Nach der Karkasse und dem Bead wird der sogenannte Laufstreifen aufgesetzt. Dieser ist zuvor aus den Gummifellen extrudiert worden
Nach der Karkasse und dem Bead wird der sogenannte Laufstreifen aufgesetzt. Dieser ist zuvor aus den Gummifellen extrudiert worden - im Laufstreifen befinden sich auch schon sämtliche Gummimischungen, die für den Reifen eingesetzt werden
Ein fast fertiger Rocket Ron: Inklusive gefalteten Karkassen, Bead und Laufstreifen und Labels
Ein fast fertiger Rocket Ron: Inklusive gefalteten Karkassen, Bead und Laufstreifen und Labels - "Green Tire" nennt sich so ein Reifen, bevor er vulkanisiert wird und seine endgültige Form bekommt
Der "Green Tire" wird auf einen Airbag gespannt (links). So, wie er in der Mitte dargestellt wird, kommt er in die Mold – rechts ist der fertige Reifen nach der Vulkanisation zu sehen
Der "Green Tire" wird auf einen Airbag gespannt (links). So, wie er in der Mitte dargestellt wird, kommt er in die Mold – rechts ist der fertige Reifen nach der Vulkanisation zu sehen
Der fertige Reifen, wie er aus der Mold kommt
Der fertige Reifen, wie er aus der Mold kommt
Was ist eine Mold eigentlich? Hier kann man es gut erkennen: Ein Negativprofil des Fahrradreifens, in dem der Reifen unter Hitze vulkanisiert wird
Was ist eine Mold eigentlich? Hier kann man es gut erkennen: Ein Negativprofil des Fahrradreifens, in dem der Reifen unter Hitze vulkanisiert wird - Durch den Druck des Airbags presst sich der erwärmte und dadurch sehr weiche Gummi in das Profil hinein, überschüssige Luft wird durch sogenannte "Air Vents" nach draußen transportiert (daher kommen übrigens diese kleinen Fäden, die man öfter an den Stollen sieht)
Gute Sache: Schlauchrecycling. Alte Schläuche werden von Schwalbe zu 100% recycelt
Gute Sache: Schlauchrecycling. Alte Schläuche werden von Schwalbe zu 100% recycelt
Langeweile war gestern – Schwalbes Maschinen bekommen selbstverständlich alle einen Namen
Langeweile war gestern – Schwalbes Maschinen bekommen selbstverständlich alle einen Namen
Dauertest, wie er sogar unserem kritischsten Leser gefallen würde
Dauertest, wie er sogar unserem kritischsten Leser gefallen würde - auf dem Hallendach hängen Schläuche und Reifen
Grund dieses Test: Dauerbeständigkeit gegen Hitze, Kälte, Nässe, UV-Licht
Grund dieses Test: Dauerbeständigkeit gegen Hitze, Kälte, Nässe, UV-Licht - also alles, was ein Reifen auch sonst miterleben muss
Ein toller Raum für Schwalbe, ein Horror für Testreifen: Willkommen im Labor
Ein toller Raum für Schwalbe, ein Horror für Testreifen: Willkommen im Labor
Auf dieser Maschine wird der Rollwiderstand gemessen
Auf dieser Maschine wird der Rollwiderstand gemessen
"Die Rolle" heißt das Gerät nicht von ungefähr: Hier werden die Testreifen ordentlich in Bewegung gebracht
"Die Rolle" heißt das Gerät nicht von ungefähr: Hier werden die Testreifen ordentlich in Bewegung gebracht
Das Fallbeil. Testmaschine und Zubehör
Das Fallbeil. Testmaschine und Zubehör
Kein guter Blick auf das, was da gleich kommen mag: Das Fallbeil
Kein guter Blick auf das, was da gleich kommen mag: Das Fallbeil
Mit einem Silberstift werden die Bereiche zwischen den Stollen markiert - der rote Laser zeigt an, wo das Fallbeil auftreffen wird
Mit einem Silberstift werden die Bereiche zwischen den Stollen markiert - der rote Laser zeigt an, wo das Fallbeil auftreffen wird
"Das Fallbeil"
"Das Fallbeil" - hiermit werden Durchschläge simuliert. Auch bei Mountainbike-Reifen wird allerdings nur auf die Karkasse zwischen den Stollen (statt genau auf die Stollen) gezielt, um das schlechtmöglichste Szenario darzustellen
Mit voller Wucht stanzt die Guillotine in den Reifen
Mit voller Wucht stanzt die Guillotine in den Reifen
Jede Menge Schläuche zum Testen ...
Jede Menge Schläuche zum Testen ...
Breit gebaut, braungebrannt, 100 Kilo Hantelbank
Breit gebaut, braungebrannt, 100 Kilo Hantelbank - hier wird von Hannes nicht simuliert, die Testfelge aus Vollmaterial ist tatsächlich ganz schön schwer
Felgen in allen möglichen Durchmessern und Größen werden für die Testaufbauten eingesetzt
Felgen in allen möglichen Durchmessern und Größen werden für die Testaufbauten eingesetzt
Ein weiterer Testaufbau: Der Drücker
Ein weiterer Testaufbau: Der Drücker
Gestatten: Der Pumper!
Gestatten: Der Pumper!
Der Name "Pumper" kommt nicht von ungefähr: Hier werden Testreifen mit starkem Druck aufgepumpt. In diesem kommt Wasser zum Einsatz, denn Luft wäre definitiv zu laut
Der Name "Pumper" kommt nicht von ungefähr: Hier werden Testreifen mit starkem Druck aufgepumpt. In diesem kommt Wasser zum Einsatz, denn Luft wäre definitiv zu laut - für unseren Test ist ein Nobby Nic montiert. Bevor er auf die Apparatur aufgezogen wird, wird der Innendurchmesser gemessen
Beim Test wird ein Reifen hier auf Maximaldruck hochgepumpt – in diesem Fall ein Nobby Nic, der auf 3.7 Bar aufgepumpt werden darf
Beim Test wird ein Reifen hier auf Maximaldruck hochgepumpt – in diesem Fall ein Nobby Nic, der auf 3.7 Bar aufgepumpt werden darf - Im Anschluss wird der Reifen auf das 1.6fache (die Norm sagt nur 1.1fach) des Drucks weiter hochgepumpt, in diesem Fall auf 5.6 Bar. Dieser Druck muss eine Stunde vom Reifen gehalten werden
Nach einer erneuten Messung des Innendurchmessers wird der Reifen zum Absprung gebracht – indem er immer weiter aufgepumpt wird
Nach einer erneuten Messung des Innendurchmessers wird der Reifen zum Absprung gebracht – indem er immer weiter aufgepumpt wird - Bei 7.1 Bar fliegt der Reifen von der Felge. Ja, beim ersten Versuch erschrickt man sich
Dank Scheibe gibt es keine Sauerei im Labor ...
Dank Scheibe gibt es keine Sauerei im Labor ...
... aber saubergemacht werden muss trotzdem.
... aber saubergemacht werden muss trotzdem.
Der Alte. Hammerschlag-Lack, Nieten, unzerstörbar – die älteste Prüfmaschine für den Rollwiderstand bei Schwalbe
Der Alte. Hammerschlag-Lack, Nieten, unzerstörbar – die älteste Prüfmaschine für den Rollwiderstand bei Schwalbe
Ein Dauerdauerdauertest: Hier wird getestet, wie lange Schläuche ihre Luft behalten
Ein Dauerdauerdauertest: Hier wird getestet, wie lange Schläuche ihre Luft behalten
Der kleinere der beiden Prüfräume: Hier befinden sich unter anderem "Der Schwinger", "Die Folterkammer" und "Der Replikator"
Der kleinere der beiden Prüfräume: Hier befinden sich unter anderem "Der Schwinger", "Die Folterkammer" und "Der Replikator"
Will keiner erhalten, aber für's Testen ist er ziemlich wichtig: "Der Schwinger"
Will keiner erhalten, aber für's Testen ist er ziemlich wichtig: "Der Schwinger" - Dieser Dauertester gehört zu den Drumtestern. Hier wird der Aufbau eines Reifens getestet
5000 Kilometer
5000 Kilometer - so viel absolviert standardmäßig ein Reifen auf dem Schwinger. Sinn des Ganzen: Halten Karkasse und Lauffläche fest zusammen, wann geht der Reifen kaputt? Neben einfachen Aufbauten wie hier lassen sich für Mountainbike-Reifen auch Schlagleisten ("Bumper") aufbringen, welche die mechanische Belastung nochmal verstärken
"Der Stecher"
"Der Stecher" - Sollte klar sein, was hier gemacht wird: Reifen werden professionell durchstochen.
Sascha Ochmann zeigt uns "Das Auge"
Sascha Ochmann zeigt uns "Das Auge" - ein sündhaft teures elektronisches Mikroskop, mit dem Karkassen, Stollen und mehr vermessen und überprüft werden
Die Fäden einer Karkasse mit 20facher Vergrößerung
Die Fäden einer Karkasse mit 20facher Vergrößerung
Aber es geht noch präziser
Aber es geht noch präziser - mit 200facher Vergrößerung ist dieser Karkassenfaden zu sehen und man erkennt, dass auch dieser winzige Faden aus dutzenden weiteren Fäden besteht. So lassen sich die einzelnen Komponenten vermessen
Ein stark vergrößertes Foto eines Stollens
Ein stark vergrößertes Foto eines Stollens - klingt noch nicht so spektakulär ...
... spektakulärer wird es mit dem 3D-Modell, welches automatisch mit dem Mikroskop erzeugt werden kann
... spektakulärer wird es mit dem 3D-Modell, welches automatisch mit dem Mikroskop erzeugt werden kann - hiermit prüft Schwalbe, ob die Stollen auch maßhaltig sind
"Der Schlitzer"
"Der Schlitzer" - Man kann sich denken, was dieser macht. Und nein, der Reifen ist danach nicht mehr zu gebrauchen ...
Produkte aus dem "Replikator"
Produkte aus dem "Replikator" - Mithilfe von Wachs als Trägermaterial werden hier 3D-Modelle von neuen Reifen gedruckt und entsprechend coloriert, sodass man direkt vor Ort ein erstes Modell des neuen Profils überprüfen kann
Hier geht's lang: Sicherheitsfußweg. Es kurven nämlich ganz schön schnelle Staplerfacher herum!
Hier geht's lang: Sicherheitsfußweg. Es kurven nämlich ganz schön schnelle Staplerfacher herum!
Michael Kull vor Halle 2
Michael Kull vor Halle 2
Aussicht: Ganz hinten und ganz oben!
Aussicht: Ganz hinten und ganz oben!
Reifen warten auf ihre Auslagerung
Reifen warten auf ihre Auslagerung
Hier herrscht ganz schön geschäftiges Treiben
Hier herrscht ganz schön geschäftiges Treiben - überall kurven flotte Gabelstapler herum
Im Winter sicher wieder gefragt: Spike-Reifen von Schwalbe
Im Winter sicher wieder gefragt: Spike-Reifen von Schwalbe
Wir durften mal mitfahren – aber selbstverständlich angegurtet. Es ging nämlich ganz schön weit nach oben
Wir durften mal mitfahren – aber selbstverständlich angegurtet. Es ging nämlich ganz schön weit nach oben
Die Lagerung bei Schwalbe erfolgt chaotisch – sollte eine Halle mal abbrennen, hat man so weiterhin alle Produkte auf Lager
Die Lagerung bei Schwalbe erfolgt chaotisch – sollte eine Halle mal abbrennen, hat man so weiterhin alle Produkte auf Lager - so weiß tatsächlich nur der Computer, wo dieses oder jenes Produkt liegt
Viele Reifen und viele Felgen
Viele Reifen und viele Felgen - und diese liegen und hängen nicht nur rum, sondern haben auch einen Grund
In diesem Raum werden unter anderem alle möglichen Felgen- und Reifenkombinationen getestet.
In diesem Raum werden unter anderem alle möglichen Felgen- und Reifenkombinationen getestet.
Im Musterlager
Im Musterlager - hier finden sich einzelne Produkte, die nicht in Großpackungen ausgeliefert werden – und auch wir bekommen beispielsweise Testreifen aus diesem Lager
150 bis 200 Pakete werden täglich aus dem Musterlager verschickt
150 bis 200 Pakete werden täglich aus dem Musterlager verschickt
Hierbei handelt sich es um Pressemuster, Reklamationsersatz ...
Hierbei handelt sich es um Pressemuster, Reklamationsersatz ...
... oder Spezialreifen, die von Bikeshops über den Großhändler angefragt werden
... oder Spezialreifen, die von Bikeshops über den Großhändler angefragt werden

Mitten im tiefsten nordrhein-westfälischen Wald steht sie: Die Firmenzentrale der Ralf Bohle GmbH, deren wichtigste Marke euch unter einem anderen Namen bekannt ist: Schwalbe. Rund 30 Minuten von Köln entfernt befindet sich im oberbergischen Reichshof die internationale Zentrale des bekannten Reifenherstellers. Von hier aus wird alles entschieden und gesteuert, werden neue Reifen entwickelt und auch getestet wird auf unzähligen Prüfständen direkt vor Ort. Produziert wird seit jeher in Indonesien – im Video erfahrt ihr, warum dies für den europäischen Marktführer schon immer die beste Variante war.

Vor Ort verabredet haben wir uns mit Michael Kull, seines Zeichens Marketing & Race-Support Manager, der neben seiner Arbeit im Oberbergischen auch mit dem Schwalbe-Truck bei allen möglichen Rennen anzutreffen ist. Viel Spaß beim Hausbesuch!

Diashow: Hausbesuch bei Schwalbe - Grip für die Welt
Das Fallbeil. Testmaschine und Zubehör
Im Winter sicher wieder gefragt: Spike-Reifen von Schwalbe
Ein weiterer Testaufbau: Der Drücker
Was ist eine Mold eigentlich? Hier kann man es gut erkennen: Ein Negativprofil des Fahrradreifens, in dem der Reifen unter Hitze vulkanisiert wird
Die Fäden einer Karkasse mit 20facher Vergrößerung
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Von Reichshof-Wehnrath hinaus in die Welt

Reifenhersteller gibt es viele, und doch ist die Geschichte von Schwalbe eine besondere. Während viele Großhersteller neben der Herstellung von Autoreifen auch eine Zweirad-Abteilung betreiben, produziert das Familienunternehmen aus Reichshof-Wehnrath seit jeher Fahrradreifen. Begonnen jedoch hat alles ganz anders: Zunächst importierte man lediglich Fahrradkomponenten aus Asien und vertrieb sie von Deutschland aus. Im Jahr 1973 verließ dann der erste Schwalbe-Reifen das indonesische Stammwerk und ebnete den Weg für das riesige Portfolio an Produkten, die heute von der Firma angeboten werden.

Michael Kull, Marketing & Race-Support Manager, wird uns heute durch die heiligen Hallen führen
# Michael Kull, Marketing & Race-Support Manager, wird uns heute durch die heiligen Hallen führen
Schwalbe Headquarter – wir sind richtig
# Schwalbe Headquarter – wir sind richtig
Für Fahrradfahren haben wir heute leider keine Zeit – dabei ist das Wetter so schön ...
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Willkommen beim Support!
# Willkommen beim Support!
Corporate Identity in allen Bereichen. Unser Tag bei Schwalbe beginnt mit einem Kaffee
# Corporate Identity in allen Bereichen. Unser Tag bei Schwalbe beginnt mit einem Kaffee
Die einzelnen Büros und Lager von Schwalbe in Europa
# Die einzelnen Büros und Lager von Schwalbe in Europa
Sorgt einerseits für gute Luft, andererseits für Schallisolation
# Sorgt einerseits für gute Luft, andererseits für Schallisolation - Im Support-Office von Schwalbe wird man von einer Mooswand begrünt ... äh, begrüßt
Michael Kull beschreibt die verschiedenen Standorte von Schwalbe
# Michael Kull beschreibt die verschiedenen Standorte von Schwalbe - Neben dem Hauptstandort mit 115 Mitarbeiten im oberbergischen Reichshof gibt es noch in Holland und Großbritannien große Lager, von denen diese Länder direkt beliefert werden. Außerdem gibt es in den USA ein Lager mit Marketing und Vertrieb, ein weiteres Lager befindet sich in Asien. Weitere Büros finden sich in Italien und Frankreich, für alle anderen Länder gibt es Vertriebspartner.
Alles frisch auf den Tisch: Die Kantine ist noch ziemlich neu – und das Essen definitiv lecker
# Alles frisch auf den Tisch: Die Kantine ist noch ziemlich neu – und das Essen definitiv lecker
Hier und da blitzt in den Bürogängen ein Bild unseres Lieblingssports auf
# Hier und da blitzt in den Bürogängen ein Bild unseres Lieblingssports auf
Schwalbe-Hausbesuch-final-85
# Schwalbe-Hausbesuch-final-85

 

Entwicklung eines Reifens: Am Anfang war der Stollen

Erstmal ein Profil schnitzen und dann mal schauen, ob es klappt? Weit gefehlt: Bevor bei Schwalbe ein Reifen produziert wird, wird in der Produktentwicklung lange am richtigen Profil für den richtigen Einsatzbereich geforscht. Doch das Profil ist nur einer von vielen Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Reifen gut funktioniert oder nicht. Neben dem Profil entscheidend ist vor allem der perfekte Materialmix, der je nach Situation den sinnvollsten Kompromiss aus Rollwiderstand, Grip und Dämpfung darstellt – womit wir die drei wichtigsten Komponenten genannt hätten. Während die Dämpfung bei einem reinen Downhill-Reifen eine große Bedeutung hat, braucht der XC-Fahrer in erster Linie einen schnellen Reifen. Grip wollen aber immer alle, und davon möglichst viel, und einen Durchschlag soll der Reifen auch abkönnen, bitteschön! Wie Schwalbe bei der Entwicklung des richtigen Compounds vorgeht und wie man dazu den richtigen Stollen entwickelt, erklärt euch Schwalbes Product Manager Markus Hachmeyer.

Im Büro von Michael Kull
# Im Büro von Michael Kull - unvergessen Steve Smith, der hier lebensgroß alles überblickt
Am Beispiel eines Magic Mary zeigt Michael Kull, wie vorgegangen wird: In der 2D-Zeichnung wird zunächst festgelegt, wie die Stollen zueinander stehen, wie offen das Profil wird und wie "aggressiv" der Reifen beispielsweise designt werden soll
# Am Beispiel eines Magic Mary zeigt Michael Kull, wie vorgegangen wird: In der 2D-Zeichnung wird zunächst festgelegt, wie die Stollen zueinander stehen, wie offen das Profil wird und wie "aggressiv" der Reifen beispielsweise designt werden soll
Der Querschnitt des Magic Mary Reifens im "Section View"
# Der Querschnitt des Magic Mary Reifens im "Section View" - in diesem Fall wurde trotz Produktion einer aufwändigen Mold nochmal eine weitere Form hergestellt, weil man mit dem Winkel der Seitenstollen noch nicht vollständig zufrieden war
Markus Hachmeyer mit der neuesten Kreation
# Markus Hachmeyer mit der neuesten Kreation - der ehemalige XC-Racer ist Product Manager für alle Mountainbike-Reifen und immer noch ziemlich schnell.
Im Büro mit Markus Hachmeyer und Michael Kull von Schwalbe
# Im Büro mit Markus Hachmeyer und Michael Kull von Schwalbe
Gummiball-Demo
# Gummiball-Demo - Unterschiedliche Mischungen dämpfen auch unterschiedlich – im Video wird es ersichtlich, was es mit den Kugeln auf sich hat
Am Beispiel eines Magic Mary-Reifens erklärt Markus Hachmeyer, worauf es bei einem Stollenreifen ankommt
# Am Beispiel eines Magic Mary-Reifens erklärt Markus Hachmeyer, worauf es bei einem Stollenreifen ankommt - bei dem bekannten Gravity-Reifen kommen große Stollen zum Einsatz. Besonders die Reihe der Schulterstollen ist sehr massiv, das gesamte Profil eher offen
Durch die offene Bauweise können sich die Stollen sehr gut mit dem Untergrund verzahnen
# Durch die offene Bauweise können sich die Stollen sehr gut mit dem Untergrund verzahnen - zu hoch dürfen die Stollen aber auch nicht werden, sonst würde der Reifen sehr schwammig werden
In den Stollen selbst befinden sich noch v-förmige, "V-Grooves" genannte Einschnitte - in Kurven verschieben sich diese Einschnitte und bilden so weitere Griffkanten, die für eine noch bessere Verzahnung mit dem Boden sorgen
# In den Stollen selbst befinden sich noch v-förmige, "V-Grooves" genannte Einschnitte - in Kurven verschieben sich diese Einschnitte und bilden so weitere Griffkanten, die für eine noch bessere Verzahnung mit dem Boden sorgen - im Mittelblock wechseln sich scharfe Kanten (Bremstraktion) mit angefasten Stollen (bessere Laufeigenschaften) ab. In Finalläufen werden meist ganz frische Reifen eingesetzt, um maximalen Grip zu erzielen

 

Reifen-Herstellung: Aus der Mitte entspringt ein Bead

Wer denkt, dass man nur das Gummi mischt, alles in eine Maschine schmeißt und am Ende ein Reifen rauskommt, liegt ganz schön falsch: Die Reifenherstellung besteht aus unzähligen Einzelschritten, die nicht maschinell durchgeführt werden können. Zunächst werden Ruß, Kautschuk, Silikate und weitere Zutaten zusammengemixt und gefiltert, dann wird das Karkassennetz in Gummi gedippt und alles zusammen mit dem Draht – Bead genannt – übereinandergelegt. Ganz zum Schluss wird der Reifen vulkanisiert und erhält in der Mold seine fertige Form. Dieser Prozess findet bei Schwalbe in Indonesien statt – Michael kann es uns trotzdem anschaulich im Hauptquartier demonstrieren.

Wie wird eigentlich ein Schwalbe-Reifen hergestellt? Das ist vermutlich aufwändiger, als man zunächst denken würde
# Wie wird eigentlich ein Schwalbe-Reifen hergestellt? Das ist vermutlich aufwändiger, als man zunächst denken würde
Ruß, Silikat, Schwefel, Öle, Weichmacher und Pigmente
# Ruß, Silikat, Schwefel, Öle, Weichmacher und Pigmente - ganz grob sind dies die Grundstoffe, aus denen ein Reifen unter anderem besteht. Die wichtigsten Zutaten fehlen aber noch!
Kautschuk: Ein Naturprodukt, das aus Gummibäumen hergestellt wird
# Kautschuk: Ein Naturprodukt, das aus Gummibäumen hergestellt wird
Synthetischer Kautschuk: Hiermit kann man bestimmte Reifeneigenschaften noch besser beeinflussen
# Synthetischer Kautschuk: Hiermit kann man bestimmte Reifeneigenschaften noch besser beeinflussen
Alle Komponenten werden in einem großen Mixer zusammengemischt, um anschließend durch solche Siebe gepresst zu werden. Hierbei werden beispielsweise Fremdstoffe entfernt
# Alle Komponenten werden in einem großen Mixer zusammengemischt, um anschließend durch solche Siebe gepresst zu werden. Hierbei werden beispielsweise Fremdstoffe entfernt
Nachdem alles ausgesiebt wurde, bleiben solche Gummifelle übrig
# Nachdem alles ausgesiebt wurde, bleiben solche Gummifelle übrig - diese müssen direkt verarbeitet werden, um nicht zu verderben. Konsistenz zu diesem Zeitpunkt: Knetmasse.
Sehr wichtig für die Konstruktion eines Reifens: Die Karkasse. Drei verschieden fein gewobenen Karkassen werden grundsätzlich bei Schwalbe genutzt, die sich in ihrer TPI/EPI-Anzahl (threads / ends per inch) unterscheiden
# Sehr wichtig für die Konstruktion eines Reifens: Die Karkasse. Drei verschieden fein gewobenen Karkassen werden grundsätzlich bei Schwalbe genutzt, die sich in ihrer TPI/EPI-Anzahl (threads / ends per inch) unterscheiden - Karkassen mit einer groben EPI-Anzahl sind generell günstiger, die feiner gewobenen Karkassen teurer – rollen dafür aber beispielsweise besser. Viele Reifen werden mit der mittleren Variante hergestellt
Die blanke Karkasse sollte nicht schutzlos als Seitenwand genutzt werden – daher wird diese vorher in ein Gummibad "gedippt"
# Die blanke Karkasse sollte nicht schutzlos als Seitenwand genutzt werden – daher wird diese vorher in ein Gummibad "gedippt" - im Anschluss wird die gedippte Karkasse auf eine "building drum" gesetzt, auf welcher die einzelnen Reifensegmente von einem Mitarbeiter zusammengesetzt werden
Michael erklärt uns die einzelnen Beads
# Michael erklärt uns die einzelnen Beads
Der Bead – hier entscheidet sich es zwischen Faltkernen und Draht, welcher nicht geknickt werden kann
# Der Bead – hier entscheidet sich es zwischen Faltkernen und Draht, welcher nicht geknickt werden kann - zu sehen ist die Falt-Variante, die logischerweise flexibel sein muss
Nach der Karkasse und dem Bead wird der sogenannte Laufstreifen aufgesetzt. Dieser ist zuvor aus den Gummifellen extrudiert worden
# Nach der Karkasse und dem Bead wird der sogenannte Laufstreifen aufgesetzt. Dieser ist zuvor aus den Gummifellen extrudiert worden - im Laufstreifen befinden sich auch schon sämtliche Gummimischungen, die für den Reifen eingesetzt werden
Ein fast fertiger Rocket Ron: Inklusive gefalteten Karkassen, Bead und Laufstreifen und Labels
# Ein fast fertiger Rocket Ron: Inklusive gefalteten Karkassen, Bead und Laufstreifen und Labels - "Green Tire" nennt sich so ein Reifen, bevor er vulkanisiert wird und seine endgültige Form bekommt
Der "Green Tire" wird auf einen Airbag gespannt (links). So, wie er in der Mitte dargestellt wird, kommt er in die Mold – rechts ist der fertige Reifen nach der Vulkanisation zu sehen
# Der "Green Tire" wird auf einen Airbag gespannt (links). So, wie er in der Mitte dargestellt wird, kommt er in die Mold – rechts ist der fertige Reifen nach der Vulkanisation zu sehen
Der fertige Reifen, wie er aus der Mold kommt
# Der fertige Reifen, wie er aus der Mold kommt
Was ist eine Mold eigentlich? Hier kann man es gut erkennen: Ein Negativprofil des Fahrradreifens, in dem der Reifen unter Hitze vulkanisiert wird
# Was ist eine Mold eigentlich? Hier kann man es gut erkennen: Ein Negativprofil des Fahrradreifens, in dem der Reifen unter Hitze vulkanisiert wird - Durch den Druck des Airbags presst sich der erwärmte und dadurch sehr weiche Gummi in das Profil hinein, überschüssige Luft wird durch sogenannte "Air Vents" nach draußen transportiert (daher kommen übrigens diese kleinen Fäden, die man öfter an den Stollen sieht)
Gute Sache: Schlauchrecycling. Alte Schläuche werden von Schwalbe zu 100% recycelt
# Gute Sache: Schlauchrecycling. Alte Schläuche werden von Schwalbe zu 100% recycelt

 

Testlabor: Foltermeister mit Spitznamen

Kreativ sind sie schonmal, die einzelnen Prüfstände – aber abgesehen von den prägnanten und humorvollen Namen werden hier wichtige Tests für Reifen durchgeführt. Stechen, drücken, schlitzen, reiben, durchschlagen: Jeder Reifen, der das Prozedere durchlaufen muss, tut uns schon vorab leid. Auf der anderen Seite können die Schwalbe-Tester so natürlich noch besser herausfinden, was einen Reifen noch haltbarer, schneller oder griffiger macht – und das passiert in diesen Tests.

Langeweile war gestern – Schwalbes Maschinen bekommen selbstverständlich alle einen Namen
# Langeweile war gestern – Schwalbes Maschinen bekommen selbstverständlich alle einen Namen
Dauertest, wie er sogar unserem kritischsten Leser gefallen würde
# Dauertest, wie er sogar unserem kritischsten Leser gefallen würde - auf dem Hallendach hängen Schläuche und Reifen
Grund dieses Test: Dauerbeständigkeit gegen Hitze, Kälte, Nässe, UV-Licht
# Grund dieses Test: Dauerbeständigkeit gegen Hitze, Kälte, Nässe, UV-Licht - also alles, was ein Reifen auch sonst miterleben muss
Ein toller Raum für Schwalbe, ein Horror für Testreifen: Willkommen im Labor
# Ein toller Raum für Schwalbe, ein Horror für Testreifen: Willkommen im Labor
Auf dieser Maschine wird der Rollwiderstand gemessen
# Auf dieser Maschine wird der Rollwiderstand gemessen
"Die Rolle" heißt das Gerät nicht von ungefähr: Hier werden die Testreifen ordentlich in Bewegung gebracht
# "Die Rolle" heißt das Gerät nicht von ungefähr: Hier werden die Testreifen ordentlich in Bewegung gebracht
Das Fallbeil. Testmaschine und Zubehör
# Das Fallbeil. Testmaschine und Zubehör
Kein guter Blick auf das, was da gleich kommen mag: Das Fallbeil
# Kein guter Blick auf das, was da gleich kommen mag: Das Fallbeil
Mit einem Silberstift werden die Bereiche zwischen den Stollen markiert - der rote Laser zeigt an, wo das Fallbeil auftreffen wird
# Mit einem Silberstift werden die Bereiche zwischen den Stollen markiert - der rote Laser zeigt an, wo das Fallbeil auftreffen wird
"Das Fallbeil"
# "Das Fallbeil" - hiermit werden Durchschläge simuliert. Auch bei Mountainbike-Reifen wird allerdings nur auf die Karkasse zwischen den Stollen (statt genau auf die Stollen) gezielt, um das schlechtmöglichste Szenario darzustellen
Mit voller Wucht stanzt die Guillotine in den Reifen
# Mit voller Wucht stanzt die Guillotine in den Reifen
Jede Menge Schläuche zum Testen ...
# Jede Menge Schläuche zum Testen ...
Breit gebaut, braungebrannt, 100 Kilo Hantelbank
# Breit gebaut, braungebrannt, 100 Kilo Hantelbank - hier wird von Hannes nicht simuliert, die Testfelge aus Vollmaterial ist tatsächlich ganz schön schwer
Felgen in allen möglichen Durchmessern und Größen werden für die Testaufbauten eingesetzt
# Felgen in allen möglichen Durchmessern und Größen werden für die Testaufbauten eingesetzt
Ein weiterer Testaufbau: Der Drücker
# Ein weiterer Testaufbau: Der Drücker
Gestatten: Der Pumper!
# Gestatten: Der Pumper!
Der Name "Pumper" kommt nicht von ungefähr: Hier werden Testreifen mit starkem Druck aufgepumpt. In diesem kommt Wasser zum Einsatz, denn Luft wäre definitiv zu laut
# Der Name "Pumper" kommt nicht von ungefähr: Hier werden Testreifen mit starkem Druck aufgepumpt. In diesem kommt Wasser zum Einsatz, denn Luft wäre definitiv zu laut - für unseren Test ist ein Nobby Nic montiert. Bevor er auf die Apparatur aufgezogen wird, wird der Innendurchmesser gemessen
Beim Test wird ein Reifen hier auf Maximaldruck hochgepumpt – in diesem Fall ein Nobby Nic, der auf 3.7 Bar aufgepumpt werden darf
# Beim Test wird ein Reifen hier auf Maximaldruck hochgepumpt – in diesem Fall ein Nobby Nic, der auf 3.7 Bar aufgepumpt werden darf - Im Anschluss wird der Reifen auf das 1.6fache (die Norm sagt nur 1.1fach) des Drucks weiter hochgepumpt, in diesem Fall auf 5.6 Bar. Dieser Druck muss eine Stunde vom Reifen gehalten werden
Nach einer erneuten Messung des Innendurchmessers wird der Reifen zum Absprung gebracht – indem er immer weiter aufgepumpt wird
# Nach einer erneuten Messung des Innendurchmessers wird der Reifen zum Absprung gebracht – indem er immer weiter aufgepumpt wird - Bei 7.1 Bar fliegt der Reifen von der Felge. Ja, beim ersten Versuch erschrickt man sich
Dank Scheibe gibt es keine Sauerei im Labor ...
# Dank Scheibe gibt es keine Sauerei im Labor ...
... aber saubergemacht werden muss trotzdem.
# ... aber saubergemacht werden muss trotzdem.
Der Alte. Hammerschlag-Lack, Nieten, unzerstörbar – die älteste Prüfmaschine für den Rollwiderstand bei Schwalbe
# Der Alte. Hammerschlag-Lack, Nieten, unzerstörbar – die älteste Prüfmaschine für den Rollwiderstand bei Schwalbe
Ein Dauerdauerdauertest: Hier wird getestet, wie lange Schläuche ihre Luft behalten
# Ein Dauerdauerdauertest: Hier wird getestet, wie lange Schläuche ihre Luft behalten
Der kleinere der beiden Prüfräume: Hier befinden sich unter anderem "Der Schwinger", "Die Folterkammer" und "Der Replikator"
# Der kleinere der beiden Prüfräume: Hier befinden sich unter anderem "Der Schwinger", "Die Folterkammer" und "Der Replikator"
Will keiner erhalten, aber für's Testen ist er ziemlich wichtig: "Der Schwinger"
# Will keiner erhalten, aber für's Testen ist er ziemlich wichtig: "Der Schwinger" - Dieser Dauertester gehört zu den Drumtestern. Hier wird der Aufbau eines Reifens getestet
5000 Kilometer
# 5000 Kilometer - so viel absolviert standardmäßig ein Reifen auf dem Schwinger. Sinn des Ganzen: Halten Karkasse und Lauffläche fest zusammen, wann geht der Reifen kaputt? Neben einfachen Aufbauten wie hier lassen sich für Mountainbike-Reifen auch Schlagleisten ("Bumper") aufbringen, welche die mechanische Belastung nochmal verstärken
"Der Stecher"
# "Der Stecher" - Sollte klar sein, was hier gemacht wird: Reifen werden professionell durchstochen.
Sascha Ochmann zeigt uns "Das Auge"
# Sascha Ochmann zeigt uns "Das Auge" - ein sündhaft teures elektronisches Mikroskop, mit dem Karkassen, Stollen und mehr vermessen und überprüft werden
Die Fäden einer Karkasse mit 20facher Vergrößerung
# Die Fäden einer Karkasse mit 20facher Vergrößerung
Aber es geht noch präziser
# Aber es geht noch präziser - mit 200facher Vergrößerung ist dieser Karkassenfaden zu sehen und man erkennt, dass auch dieser winzige Faden aus dutzenden weiteren Fäden besteht. So lassen sich die einzelnen Komponenten vermessen
Ein stark vergrößertes Foto eines Stollens
# Ein stark vergrößertes Foto eines Stollens - klingt noch nicht so spektakulär ...
... spektakulärer wird es mit dem 3D-Modell, welches automatisch mit dem Mikroskop erzeugt werden kann
# ... spektakulärer wird es mit dem 3D-Modell, welches automatisch mit dem Mikroskop erzeugt werden kann - hiermit prüft Schwalbe, ob die Stollen auch maßhaltig sind
"Der Schlitzer"
# "Der Schlitzer" - Man kann sich denken, was dieser macht. Und nein, der Reifen ist danach nicht mehr zu gebrauchen ...
Produkte aus dem "Replikator"
# Produkte aus dem "Replikator" - Mithilfe von Wachs als Trägermaterial werden hier 3D-Modelle von neuen Reifen gedruckt und entsprechend coloriert, sodass man direkt vor Ort ein erstes Modell des neuen Profils überprüfen kann

 

Logistik und Lager: Einer von 80 Millionen

Ganz so viele sind es nicht, aber was versteht ein Gesangsroboter wie Max Giesinger schon von Reifen? Satte 3 Millionen Reifen und 5-6 Millionen Schläuche in rund 2600 Artikelgruppen lagern bei Schwalbe dauerhaft in vier riesigen Hallen, täglich werden Reifen aus 3-4 High Cube-Containern angeliefert und wieder rausgeschickt. Von hier aus wird fast ganz Europa beliefert – und meistens werden eher größere Pakete verschickt statt Einzelreifen. Auch alle großen Bikefirmen, die ihre Bikes in Deutschland aufbauen, werden direkt von hier beliefert. Michael Kull führt uns herum.

Hier geht's lang: Sicherheitsfußweg. Es kurven nämlich ganz schön schnelle Staplerfacher herum!
# Hier geht's lang: Sicherheitsfußweg. Es kurven nämlich ganz schön schnelle Staplerfacher herum!
Michael Kull vor Halle 2
# Michael Kull vor Halle 2
Aussicht: Ganz hinten und ganz oben!
# Aussicht: Ganz hinten und ganz oben!
Reifen warten auf ihre Auslagerung
# Reifen warten auf ihre Auslagerung
Hier herrscht ganz schön geschäftiges Treiben
# Hier herrscht ganz schön geschäftiges Treiben - überall kurven flotte Gabelstapler herum
Im Winter sicher wieder gefragt: Spike-Reifen von Schwalbe
# Im Winter sicher wieder gefragt: Spike-Reifen von Schwalbe
Wir durften mal mitfahren – aber selbstverständlich angegurtet. Es ging nämlich ganz schön weit nach oben
# Wir durften mal mitfahren – aber selbstverständlich angegurtet. Es ging nämlich ganz schön weit nach oben
Die Lagerung bei Schwalbe erfolgt chaotisch – sollte eine Halle mal abbrennen, hat man so weiterhin alle Produkte auf Lager
# Die Lagerung bei Schwalbe erfolgt chaotisch – sollte eine Halle mal abbrennen, hat man so weiterhin alle Produkte auf Lager - so weiß tatsächlich nur der Computer, wo dieses oder jenes Produkt liegt
Viele Reifen und viele Felgen
# Viele Reifen und viele Felgen - und diese liegen und hängen nicht nur rum, sondern haben auch einen Grund
In diesem Raum werden unter anderem alle möglichen Felgen- und Reifenkombinationen getestet.
# In diesem Raum werden unter anderem alle möglichen Felgen- und Reifenkombinationen getestet.
Im Musterlager
# Im Musterlager - hier finden sich einzelne Produkte, die nicht in Großpackungen ausgeliefert werden – und auch wir bekommen beispielsweise Testreifen aus diesem Lager
150 bis 200 Pakete werden täglich aus dem Musterlager verschickt
# 150 bis 200 Pakete werden täglich aus dem Musterlager verschickt
Hierbei handelt sich es um Pressemuster, Reklamationsersatz ...
# Hierbei handelt sich es um Pressemuster, Reklamationsersatz ...
... oder Spezialreifen, die von Bikeshops über den Großhändler angefragt werden
# ... oder Spezialreifen, die von Bikeshops über den Großhändler angefragt werden

Wir hoffen, dass euch der Hausbesuch Spaß gemacht hat! Und welcher Testmaschinenname ist euer Favorit?




Über den Autor

Hannes

Johannes Herden, 1986 geboren, ist das Nordlicht des Teams und wohnt am obersten Rand von NRW nahe des Teutoburger Waldes. Studierter Sportwissenschaftler und bei MTB-News als Redaktionsleiter tätig – außerdem kümmert er sich um Tests, Interviews, News und Fotos jeglicher Art. Mountainbike-technisch am liebsten auf flowigen bis technischen Trails unterwegs, aber auch Dirtbike, Downhillrad und Rennrad werden rege genutzt. Website: johannesherden.de

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Enginejunk

    dabei seit 03/2010

    LB Jörg
    Es sollte halt nur auch die Quallität passen...tss. Da kauft man nach Jahren mal wieder Schwalbe o_O
    Das sind die am schlechtesten eingespikten Reifen die ich je in der Hand hatte o_O
    Abgesehen davon hat einer noch einen Höhenschlag o_O

    Hier mal vier Bilder von unterschiedlichen Stellen...so gehts aber rundum.
    Selbst einrollern auf Teer, zum Setzen lassen ist so nicht, die Außenspikes würden sofort fliegen und sich niemals reindrücken.
    Selbst auf den Innenstollen würden sie sich teilweise nur durch Fahren nie in die Einfassung drücken.

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    Scheinbar schon beim Transport rausgeflogen....

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    G.:)
    Schon Reklamiert?
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    adrenochrom

    dabei seit 08/2015

    dafuer ist doch der thread hier gedacht:ka::o
  4. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    Enginejunk
    Schon Reklamiert?
    Ne, Kosten-Nutzen-Aufwandverhältnis zu hoch o_O
    Hab gerade die 131 schiefen Spikes, vom ersten Reifen, mit dem Nokian Werkzeug da hingebracht wo sie hin sollen. Beim zweiten Reifen waren es ""nur"" 10 die nicht gepaßt haben o_O
    Komplex dabei war nur, ich mußte alles mit links machen, da bei rechter Hand gerade ein Finger kaputt ist o_O
    Wieder runtermördern, einschicken, warten, wieder draufmördern war mir zu stressig o_O
    Mein neuer Lieblingssmilie o_Oo_Oo_O

    G.:)
  5. benutzerbild

    adrenochrom

    dabei seit 08/2015

    LB Jörg
    Ne, Kosten-Nutzen-Aufwandverhältnis zu hoch o_O
    Hab gerade die 131 schiefen Spikes, vom ersten Reifen, mit dem Nokian Werkzeug da hingebracht wo sie hin sollen. Beim zweiten Reifen waren es ""nur"" 10 die nicht gepaßt haben o_O
    Komplex dabei war nur, ich mußte alles mit links machen, da bei rechter Hand gerade ein Finger kaputt ist o_O
    Wieder runtermördern, einschicken, warten, wieder draufmördern war mir zu stressig o_O
    Mein neuer Lieblingssmilie o_Oo_Oo_O

    G.:)
    das gejammer biite das naechste mal in den mimimi thread :o
  6. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    adrenochrom
    das gejammer biite das naechste mal in den mimimi thread :o
    Ich jammer wo ich will:p :mad: :p

    G.:)

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