Der Jahreswechsel bringt einmal mehr einige Veränderungen im internationalen Fahrerfeld mit sich. Insbesondere in der Damen-Equipe aus dem Hause Ghost gibt es zahlreiche Veränderungen zu vermelden. Neben dem Abgang zweier langjähriger Leistungsträger konnte das Team aus Waldsassen aber mit Sina Frei und Barbara Benko ebenso namhafte Zugänge ankündigen. Außerdem wechselt die amtierende Vize-Weltmeisterin Annie Last ihren fahrbaren Unterbau. Sie wird in der kommenden Saison in den orangenen Farben des KMC-Ekoi SR-Suntour-Teams unterwegs sein. Außerdem: Ein neues Bike-Festival und die Eingliederung deutscher Rennen in eine internationale Rennserie.

Wechselspiele im Team Ghost – Karriereende bei Alexandra Engen

Neun bzw. sechs Jahre im Team Ghost: Sich das Team Ghost ohne Alexandra Engen und Lisi Osl vorzustellen fällt schwer. Jahrelang waren beide ein erfolgreicher Teil des Teams, nun aber trennen sich die Wege. Für die mehrfache Sprintweltmeisterin Alexandra Engen bedeutet der Abschied vom Team Ghost sogar das Karriereende, die Gesamtweltcupsiegerin von 2009 Lisi Osl wird in den kommenden Jahren weiter auf der Rennstrecke an der Seite von Adelheid Morath im jb Brunex Felt-Team zu sehen sein.

Für Alexandra Engen endet mit diesem Schritt eine lange Leidenszeit. Nachdem sie 2010 in der U23-Kategorie erstmalig das Regenbogentrikot überstreifen konnte, begann zwei Jahre später ihr Durchmarsch an die Weltspitze. Insbesondere im Eliminator-Sprint dominierte sie die Szene und konnte sich 2012 und 2013 den Weltmeistertitel sichern. Auch im Cross-Country-Weltcup wusste die junge Schwedin zu überzeugen. Ein fünfter Gesamtrang im Weltcup 2013 deutete ihr Potenzial für die Zukunft an. Doch von da an sorgte eine langwierige Krankheit für das frühe Aus in der Saison 2014, von der sie sich nie richtig erholen konnte. Nun folgt also der Schlussstrich unter die kurze, aber sehr erfolgreiche Karriere der Schwedin.

Zwei Jahre lang war Alexandra Engen das Maß der Dinge im Cross-Country-Eliminator. Nun beendet die Schwedin nach einer langen Leidenszeit ihre Karriere
# Zwei Jahre lang war Alexandra Engen das Maß der Dinge im Cross-Country-Eliminator. Nun beendet die Schwedin nach einer langen Leidenszeit ihre Karriere - Foto: Ghost

Auf eine noch längere Zeit im Team Ghost blickt Lisi Osl zurück. Die Österreicherin, die bereits in ihrem ersten Jahr im Team mit dem Gesamtweltcupsieg 2009 alle überraschte, war stolze acht Jahre Mitglied der Damen-Equipe. Doch eine gewisse Stagnation ihrer Leistungen auf Top 15-Niveau im Weltcup in den vergangenen Jahren ließ sie zu dem Schluss kommen, eine Veränderung anzustreben. Nun folgt der Wechsel zum jb Brunex Felt-Team, an die Seite vom Bronzemedaillengewinner der WM des vergangenen Jahres, Thomas Litscher, und der Deutschen Adelheid Morath.

Acht Jahre lang im Team Ghost unterwegs. Nun verlässt die Gesamtweltcupsiegerin von 2009, Lisi Osl, das Team und wechselt zum jb Brunex Felt-Team
# Acht Jahre lang im Team Ghost unterwegs. Nun verlässt die Gesamtweltcupsiegerin von 2009, Lisi Osl, das Team und wechselt zum jb Brunex Felt-Team - Foto: Hoshi Yoshida

Während zwei Leistungsträger des Teams die Segel streichen, wird der Platz frei für neue Gesichter. Die entstandene personelle Lücke im Team sollen die beiden Neuzugänge Sina Frei und Barbara Benko kompensieren. Die Schweizerin Frei gilt als eines der größten Nachwuchstalente im Mountainbikesport und bringt sogar das Regenbogenjersey der U23-Weltmeisterin mit ins Team. Sie tauscht sozusagen die Plätze mit Lisi Osl, denn sie kommt just vom besagten jb Brunex Felt-Team. Die Ungarin Barbara Benko wechselt vom Focus XC-Team und konnte im vergangenen Jahr mit Top-Ten-Plätzen im Weltcup aufhorchen lassen. Der neunte Platz bei den Weltmeisterschaften in Cairns markierte ihr bis dato bestes Karriereresultat.

Eines der größten Talente im Mountainbikesport: Sina Frei
# Eines der größten Talente im Mountainbikesport: Sina Frei - Foto: Ghost
Platz neun bei den Weltmeiterschaften in Cairns war das Karrierehighlight bis dato für Barbara Benko. Gelingt ihr mit dem Wechsel ins Mädels-Team von Ghost der nächste Karrieresprung?
# Platz neun bei den Weltmeiterschaften in Cairns war das Karrierehighlight bis dato für Barbara Benko. Gelingt ihr mit dem Wechsel ins Mädels-Team von Ghost der nächste Karrieresprung? - Foto: Ghost

Weiterhin im Team unter der Leitung von Thomas Wickles sind die Dänin Malene Degn, die Niederländerin Anne Terpstra und die Österreicherin Lisa Pasteiner.

Von Großbritannien nach Frankreich – Annie Last in Orange

Es war eine der großen Überraschungen der Saison 2017. Mit einem extrem couragierten Auftritt konnte die Britin Annie Last in Lenzerheide erstmals einen Weltcup gewinnen und ließ die favorisierte Konkurrenz alt aussehen. Und das, obwohl sie zuvor lediglich 2012 einmal auf dem Podium eines Weltcups stand. Dass dieser Erfolg keine berüchtigte „Eintagsfliege“ war, konnte sie dann bei den Weltmeisterschaften mit dem Gewinn der Silbermedaille bestätigen.

Völlig überraschen gewann Annie Last in Lenzerheide ihren ersten Weltcup. Kurz darauf bestätigte sie dieses Ergebnis bei den Weltmeisterschaften mit dem Gewinn der Silbermedaille. Nun folgt der Wechsel zur französischen Ekoi-KMC SR Suntour-Equipe.
# Völlig überraschen gewann Annie Last in Lenzerheide ihren ersten Weltcup. Kurz darauf bestätigte sie dieses Ergebnis bei den Weltmeisterschaften mit dem Gewinn der Silbermedaille. Nun folgt der Wechsel zur französischen Ekoi-KMC SR Suntour-Equipe. - Foto: Sebastian Schieck

Die Verantwortlichen des KMC-Ekoi SR Suntour-Teams sicherten sich nun die Dienste der 27-jährigen, die vom britischen OMX-Team über den Ärmelkanal wechselt. Damit landet die Britin im Team mit vielen vielsprechenden französischen Top-Fahrern wie Jordan Sarrou und Victor Koretzky.

Ex-Juniorenweltmeister Baum auf Rocky-Mountain

Auch auf nationaler Ebene hat der ein oder andere Fahrer den fahrbaren Unterbau getauscht. Allen voran der Ex-Juniorenweltmeister Lukas Baum, der vom Kurschat Consulting Racing Team zum Maloja-Rocky Mountain-Team unter Leitung vom ehemaligen Straßenprofi Udo Bölts wechselt. Das bisherige Craft-Rocky Mountain-Team war hauptsächlich auf der Langstrecke aktiv und erweitert jetzt mit dem jungen Top-Talent aus Neustadt an der Weinstraße sein Portfolio. Anvisiertes Ziel für Baum sind die olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Lukas Baum wird in der kommenden Saison erstmals in der Eliteklasse unterwegs sein. Und dort wird er neuerdings auf Rocky Mountain-Rädern unterwegs sein.
# Lukas Baum wird in der kommenden Saison erstmals in der Eliteklasse unterwegs sein. Und dort wird er neuerdings auf Rocky Mountain-Rädern unterwegs sein. - Foto: Hoshi Yoshida

Weiterhin vertreten Sascha Weber und die Niederländerin Hielke Elferink das Team als Speerspitze auf den Marathonevents rund um den Globus, der Österreicher Uwe Hochenwarter ist hingegen in der kommenden Saison nicht mehr im Aufgebot der Equipe.

Team Bulls verstärkt die Nachwuchsförderung

Nachdem bereits vor einigen Wochen das Team Bulls mit dem Gesamtsieger der Bundesligaserie des vergangenen Jahres der U23-Kategorie, Simon Schneller, ein junges Talent verpflichtet wurde, vermeldeten die Bullen nun erneut einen jungen vielversprechenden Neuzugang. Leon Kaiser, Jahrgang 2000, konnte im vergangenen Jahr Bronze bei den deutschen Meisterschaften gewinnen und gilt als eine große Nachwuchshoffnung im deutschen XC-Sport.

Sieger beim Bundesliga-Rennen in Freudenstadt, nun Mitglied im exklusiven Club der "Bullen": Leon Kaiser (Bildmitte) wird auch im kommenden Jahr noch in der Juniorenkategorie unterwegs sein.
# Sieger beim Bundesliga-Rennen in Freudenstadt, nun Mitglied im exklusiven Club der "Bullen": Leon Kaiser (Bildmitte) wird auch im kommenden Jahr noch in der Juniorenkategorie unterwegs sein. - Foto: EGO-Promotion/Andreas Dobslaff

Drittes Bike-Festival in Saalfelden/Leogang – eigene Marathon- und Enduroserie

Aller guten Dinge sind drei! Das dachten sich wohl die Verantwortlichen der BIKE-Festivals in Riva am Gardasee und Willingen. Denn in diesem Jahr wird es ein drittes vergleichbares Event in der österreichischen Bike-Destination Saalfelden/Leogang geben. Beide Orte können inzwischen unzählige Organisationen von Großereignissen vorweisen und bietet auch landschaftlich einen würdigen Rahmen für ein dreitägiges BIKE-Festival.

Diese Bild wird es in diesem Jahr dreifach zu sehen geben. In Riva, Willingen und Saalfelden/Leogang werden heuer BIKE-Festivals veranstaltet.
# Diese Bild wird es in diesem Jahr dreifach zu sehen geben. In Riva, Willingen und Saalfelden/Leogang werden heuer BIKE-Festivals veranstaltet. - Foto: Henning Angerer

Hauptattraktion soll einmal mehr das große Expo-Gelände werden, das die Chancen ermöglicht, erste Ausblicke und Testfahrten auf den Bike-Modellen 2019 zu machen. Auch für die Rennfahrer ist einiges geboten. Sowohl ein Marathon-Event als auch ein Enduro-Rennen werden am Eventwochenende durchgeführt. Gemeinsam mit den einzelnen Veranstaltungen der beiden anderen Festivals wird es eine Serienwertung geben.

Die Termine der BIKE-Festivals 2018:

  • BIKE Festival Garda Trentino powered by FSA: 28.4. – 1.5.2018
  • BIKE Festival Willingen: 19.5. – 21.5.2018
  • BIKE Festival Saalfelden Leogang: 31.8. – 2.9.2018

Drei deutsche UCI-Rennen in internationaler Rennserie

In Saalhausen, Solingen und Wetter an der Ruhr werden im kommenden Jahr UCI-dotierte Cross-Country-Rennen ausgetragen. Die bisher hauptsächlich belgisch und niederländisch geprägte „Benelux“-Rennserie wird nun zum „Drei-Länder-Cup“ transformiert. Die kurzen Wege zu den Nachbarländern bescherte den Veranstaltern des NRW-Cups und des langjährigen Bundesligarennens in Saalhausen stets hohe Starterzahlen. Nun folgt also der nächste Schritt – die Möglichkeit, wichtige UCI-Punkte zu ergattern, wird vermutlich wieder viele Starter anlocken. Einzig das Rennen in Wetter ist bisher nur unter Vorbehalt im Kalender der Serie.

Die deutschen Termine des Drei-Nationen-Cups 2018:

  • Shark-Attack Bikefestival Saalhausen (C2): 14./15.04.2018
  • BIA Mountainbike Cup Solingen (C3): 21./22.04.2018
  • Wetter/Ruhr (unter Vorbehalt): 09.06.2018
Jahrelang war das Shark Attack Bike Festival in Saalhausen Teil der Bundesliga-Serie. Nach einer Pause im vergangenen Jahr wird es in diesem Jahr wieder um UCI-Punkte gehen, aber als Teil des 
"Drei-Länder-Cups".
# Jahrelang war das Shark Attack Bike Festival in Saalhausen Teil der Bundesliga-Serie. Nach einer Pause im vergangenen Jahr wird es in diesem Jahr wieder um UCI-Punkte gehen, aber als Teil des "Drei-Länder-Cups". - Foto: Marius Maasewerd

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Über den Autor

Gabi

Gabriel "Gabi" Sindlinger, Jahrgang 1997, ist der Jungspund im Team von MTB-News.de. Seit 2006 sitzt er auf dem Bike und fährt seitdem Rennen im Cross-Country- und Marathonbereich. Auf diese Bereiche richtet sich deshalb auch sein Hauptaugenmerk. Ebenso gern fährt er nebenher Enduro und Downhill und bevorzugt daher technisch anspruchsvolles Terrain auf den Trails.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    scale007

    dabei seit 05/2006

    In der Summe stimmt das genau was Markus Bauer treffend äusserte Gelder und Mittel werden gekürzt.
    Es wird dadurch im XCO jedes Jahr weniger Teams und deshalb in der Masse auch weniger Fahrer geben. Wer diesen Sport erfolgreich gestalten möchte ist quasi von wenigen Möglichkeiten abhängig sowie der 100% Unterstützung von Familie/Eltern was auch bei Simon Schneller und Leon Kaiser der Fall war/ist und jetzt 1 Chance bei Bulls gefunden haben.
    Das Team Bulls setzt aber eher auf Marathon statt auf XC trotzdem 1 Glücksfall.
    Ehrlich gesagt wer würde einem U 23 Fahrer raten eine Rad Kariere einzuschlagen?! Keine Eltern und kein Trainer (so wie ich es bin)
    Man ist sogar aufgefordert ihnen diese Illusion zu nehmen und auf 1 solide sichere Lebensgrundlage zu setzen, das Talent ist dabei nicht entscheiden da gerechnet der Risikofaktor zum Durchbruch einfach zu hoch ist!!

    Meinen Dank hier auch an die Berichterstattung von Tobias und Gabriel Sindlinger die hier im Forum Ganzjährig die XC und Marathon Berichte gestalten ein Lichtblick für die Zukunft des MTB Rennsports
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Fortis76

    dabei seit 03/2012

    Wieder schöne Zusammenfassung.
    Nochmal zum Thema MTB als Profisport. Wie es laufen könnte zeigen Bulls und Centurion, sie bieten für Fahrer gute Möglichkeiten auch abseits von XCO. Natürlich nicht nur aus "Menschenliebe". Aber gerade auf die Marke Bulls wird oft etwas herabgesehen, obwohl sie doch viel für den Sport machen.
    Es ist halt mal aber so, dass wenn man vom Radsport leben will oder muss, es auf der Straße bessere Möglichkeiten gibt.
    Aber selbst dort verdient man als Profi nicht so üppig. Und wenn man überlegt was für eine Plagerei es doch ist, ist das nur für die wenigsten erstrebenswert.
    Das sieht beim Fußball anderst aus, dort verdienen schon mittelmäßige Kicker recht hohe Summen.
  4. benutzerbild

    baloo

    dabei seit 01/2004

    scale007
    In der Summe stimmt das genau was Markus Bauer treffend äusserte Gelder und Mittel werden gekürzt.
    Es wird dadurch im XCO jedes Jahr weniger Teams und deshalb in der Masse auch weniger Fahrer geben. Wer diesen Sport erfolgreich gestalten möchte ist quasi von wenigen Möglichkeiten abhängig sowie der 100% Unterstützung von Familie/Eltern was auch bei Simon Schneller und Leon Kaiser der Fall war/ist und jetzt 1 Chance bei Bulls gefunden haben.
    Das Team Bulls setzt aber eher auf Marathon statt auf XC trotzdem 1 Glücksfall.
    Ehrlich gesagt wer würde einem U 23 Fahrer raten eine Rad Kariere einzuschlagen?! Keine Eltern und kein Trainer (so wie ich es bin)
    Man ist sogar aufgefordert ihnen diese Illusion zu nehmen und auf 1 solide sichere Lebensgrundlage zu setzen, das Talent ist dabei nicht entscheiden da gerechnet der Risikofaktor zum Durchbruch einfach zu hoch ist!!

    Meinen Dank hier auch an die Berichterstattung von Tobias und Gabriel Sindlinger die hier im Forum Ganzjährig die XC und Marathon Berichte gestalten ein Lichtblick für die Zukunft des MTB Rennsports
    Dass die Budget letztes Jahr und diese Sasion kleiner sind, war schon immer so in den Nach-Olympischen Jahren, warts mal ab, nächstes Jahr wenns wieder so langsam auf Olympia zugeht und auch wenn der E-Bike Boom wieder etwas abgeflaut ist ist wieder mehr Geld da!

    Schliesslich gibt es ja auch wieder komplett neue Teams wie zB. Absolute Absalon oder bis dato kleine Teams rüsten auf, siehe JB Brunex Felt Team, dort macht Joe einen super Job als Teammanager und Talentförderer !!!
  5. benutzerbild

    scale007

    dabei seit 05/2006

    baloo
    Dass die Budget letztes Jahr und diese Sasion kleiner sind, war schon immer so in den Nach-Olympischen Jahren, warts mal ab, nächstes Jahr wenns wieder so langsam auf Olympia zugeht und auch wenn der E-Bike Boom wieder etwas abgeflaut ist ist wieder mehr Geld da!

    Schliesslich gibt es ja auch wieder komplett neue Teams wie zB. Absolute Absalon oder bis dato kleine Teams rüsten auf, siehe JB Brunex Felt Team, dort macht Joe einen super Job als Teammanager und Talentförderer !!!
    Olympia:
    Bei Olympia da verschiebt zwar der Fokus und die Medienwahrnehmung daraus würde aber nur profitiert werden wenn ein Podestplatz oder besser 1 Olympiasieger hervorgeht und in die Medien/Warnehmung rückt !
    Alles ausser 1 zählt in unserer Gesellschaft nicht viel und selbst da gab es bei den Siegern schon verlierer,-) sie BMC vor 2 bis 3 Jahren.

    Immerhin sehe ich die Chancen bei Olympia für 1 vordere Platzierung für D deutlich besser da die Leistungsdichte nicht ganz so stark und die Schweizer und Franzosen nur 2 - 3 Starter stellen ,-)

    Teams:
    Es wird immer neue Teams geben und ebenso viele verschwinden aber im Profi Teambereich wo die Kasse richtig klingelt werden es definitiv weniger ,-)
    Ich halte mit Herzblut auch daran fest und fördere was möglich ist bei den Radfirmen geht es nur um das Geld und die Medienwahrnehmung.

    Sponsoring XC:
    Würde das zwar generell auch gerne so sehen das die Unterstützung wieder anzieht aber dagegen sprechen 1 fach die Zahlen der Radhersteller die 1 klare Ausrichtungen auf Umsatz haben und deshalb keine Wahl und da steht im MTB der Reihe nach.

    E-Bike > "hohes Erwartungspotenzial"
    Bikes im Federwegssegment 120 - 160 Millimeter > Zuwächse
    Bikes im Federwegssegment 100 - 120 Millimeter > Konstanter Absatz
    Danach
    Hardtails mit verschiedenen Ausläufern meistens 29" mit Race,Trail,Tour,Stahl, Alu Carbon - Arbeits-Alltagsrad und dann noch Fatbike 27,5+ /29 + hier sind keine Zuwächse nur extrem vielseitige Ausläufer was für 1 Hersteller das noch schwieriger macht!!!

    Entwicklung:
    Die Vereine Bikeabteilungen haben eigentlich kaum Zuwächse und wenn dann in der Altersgruppe von 8 bis 16 Jährigen hier fehlt dann oft gutes Ehrenamtliches Personal für Ausbildung und um die Jugend zu begeistern.
    Sobald das fahrende Bikefolk sich dann einigermassen sicher auf dem Rad hält gehts dann lieber in den Bikepark 1 willkommene alternativ die seit 2 bis 3 Jahren aus dem Boden sprießen und gut zugänglich überall gefördert.
    Schließlich ist dort Action angesagt 2 Meter - 4 Meter durch den Anlieger gedrückt auf zu 8 Meter durch die Luft fliegen geil, anschließend mit dem Lift oder Shuttle entspannt mit dem Red Bull schlürfend noch ein paar stages...das ist biken 2018.... bis ,-)

    Zukunft:
    Ich sehe die Zukunft für den XC Profi Sport schwierig die allgemeine Radsport Entwicklung wie sie ist aber auch ist "positiv"
    Auch ich gehe mit meiner Frau und ihrem E-Bike schöne Sonntagstouren fahren was vor 4 Jahren noch undenklich war passt heute perfekt zusammen selbst wenn ihr Akku leer ist kommt sieh auf mein 8,5 Kg Hardtail die letzten 5 Km glücklich nach Hause und gibt mir den Rest:daumen:
  6. benutzerbild

    baloo

    dabei seit 01/2004

    Focus Team vor dem AUS ?!?!
    zumindest lässt sich das nach Flo's Tweet vermuten !!!!

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