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Mit der „Jumpline“ wird dieses Jahr eine neue Strecke fertiggestellt.
Mit der „Jumpline“ wird dieses Jahr eine neue Strecke fertiggestellt.
Jumpline, Dropbatterie, links wing, rechts drop geht in den bombenkrater
Jumpline, Dropbatterie, links wing, rechts drop geht in den bombenkrater
Black Wall, lengedere wall, gibts schon seit anfang
Black Wall, lengedere wall, gibts schon seit anfang
Tom beim Bauen des Holz-Roadgaps auf der „Jumpline“.
Tom beim Bauen des Holz-Roadgaps auf der „Jumpline“.
schwalbe gravity line, große wall vor der brücke
schwalbe gravity line, große wall vor der brücke
Die „Jumpline“ beginnt sofort mit flowigen Sprüngen, die immer etwas länger werden.
Die „Jumpline“ beginnt sofort mit flowigen Sprüngen, die immer etwas länger werden.
Bei den Bonerlog-Sprüngen überfliegt man eine Distanz von fünf Metern.
Bei den Bonerlog-Sprüngen überfliegt man eine Distanz von fünf Metern.
Neuer Table mit Sicherheitslandung.
Neuer Table mit Sicherheitslandung.
Die lange Bauphase der „Red Bridge“ ...
Die lange Bauphase der „Red Bridge“ ...
... überdauerte den gesamten Winter
... überdauerte den gesamten Winter
Black Wall, große anlieger (1)
Black Wall, große anlieger (1)
Black Wall, große anlieger (2)
Black Wall, große anlieger (2)
Table mit Notlandung aus Holz
Table mit Notlandung aus Holz - Sicherheit geht vor.
Bikepark Beerfelden Streckenplan
Bikepark Beerfelden Streckenplan

Bikepark Beerfelden – den meisten von euch ist der kleine, aber feine Bikepark im Herzen des Odenwaldes ein Begriff. Seit der Eröffnung im Jahr 2004 hat sich der Bikepark Beerfelden stets weiterentwickelt. Seit 2013 kümmert sich der gelernte Landschaftsgärtner Tom Teutsch Vollzeit um die Instandhaltung, Planung und Erbauung neuer Strecken. Für 2018 wird nicht nur eine komplett neue Strecke fertig sein, auch ein neuer Schlepplift bis ganz oben ist geplant. Was sonst noch für die Zukunft geplant ist, erzählt er euch im Interview.

Neuheiten im Bikepark Beerfelden 2018

  • 8 Strecken für 2018
  • 5 davon ausgebaut mit Stunts und 3 naturbelassene Single-Trails
  • Neue Jumpline
  • Neuer Schlepplift geplant
Mit der „Jumpline“ wird dieses Jahr eine neue Strecke fertiggestellt.
# Mit der „Jumpline“ wird dieses Jahr eine neue Strecke fertiggestellt.

Bikepark Beerfelden 2018 – im Detail

MTB-News.de: Hallo Tom, du bist professioneller Trailbuilder, das heißt du baust und pflegst hauptberuflich die Strecken in Bikepark Beerfelden. Stell dich uns doch bitte kurz vor.

Tom Teutsch: Richtig. Ich heiße Tom Teutsch, bin 30 Jahre alt und komme aus Heddesheim. Auf dem Mountainbike sitze ich schon mein ganzes Leben. So 2007 – 2008 bin ich dann zum Freeriden gekommen und habe die ersten Sprünge auch selbst gebaut. Der Bikepark Beerfelden gehörte von Beginn an zu meinen Local-Spots. Heute arbeite ich dort als Shaper und wohne gleich um die Ecke.

Wie läuft der Streckenbau ab?

Zuerst erstelle ich einen sorgfältigen Streckenplan, dabei spielen der verfügbare Platz und die landschaftlichen Gegebenheiten eine entscheidende Rolle. Da wir in Beerfelden kein großes Gefälle haben, muss ich mir um Bremswellen keine großen Sorgen machen und kann den Streckenverlauf frei gestalten. Nachdem der Plan für die Strecke steht, geht’s an die Schaufel. Der Bikepark verfügt zwar mittlerweile über einen eigenen Bagger und einen Radlader, dennoch ist zirka 70 – 80 Prozent Handarbeit beim Streckenbau nötig.

Jumpline, Dropbatterie, links wing, rechts drop geht in den bombenkrater
# Jumpline, Dropbatterie, links wing, rechts drop geht in den bombenkrater
Black Wall, lengedere wall, gibts schon seit anfang
# Black Wall, lengedere wall, gibts schon seit anfang

Fährst du die Sachen alle Probe?

Na klar! Ist ein Sprung oder Abschnitt fertig, fahre ich ihn mit meinen Kumpels zur Probe und korrigiere den Shape, falls notwendig. So läuft das weiter, bis die komplette Strecke fertig ist.

Das klingt nach einem langen Prozess, hast du Hilfe?

Meine Kumpels schaufeln immer mal mit und helfen mir natürlich mit den Holzbauten – das kann man nicht alleine machen. Also ein paar Helfer sind immer dabei, aber im Grunde bin ich der einzige Shaper im Bikepark –quasi eine „One Man Army“. Damit die Bikepark-Besucher nicht zu lange auf eine neue Strecke warten müssen, öffne ich fertige Abschnitte, sobald sie fahrbar sind. Dank der Rüttelplatte sind Landungen und Absprünge sofort fest und können direkt nach Fertigstellung befahren werden. Das heißt: Wenn ich freitags einen Sprung baue und das Wetter mitspielt, gebe ich ihn frei und er kann samstags von den Besuchern gefahren werden. Ziemlich kundenfreundlich, was?

Tom beim Bauen des Holz-Roadgaps auf der „Jumpline“.
# Tom beim Bauen des Holz-Roadgaps auf der „Jumpline“.

Woran orientierst du dich beim Streckenbau?

Im Großen und Ganzen kann ich machen, was ich will. Ich entscheide wann, was, wie und ob es gebaut wird. Darum muss ich keine Strecken aus erfolgreichen Parks in Übersee kopieren. Ich bekomme auch keine Vorgaben, an die ich mich halten muss. Allerdings versuche ich den Bikepark-Besuchern etwas zu bieten: Dazu zählen nicht nur abwechslungsreiche Strecken, sondern auch stetige Neuerungen und gut gepflegte Trails. Oft bekommen wir direktes Feedback von Freunden, Rennfahrern, Hobbyfahrern oder aus der Community. Außerdem lese ich mir jede Rezension über den Bikepark durch. Mir ist es sehr wichtig auf die Wünsche der Besucher einzugehen. Nur so kann ein guter Bikepark wachsen, wo Jedermann Spaß hat. Wer also Anregungen oder Ideen hat, schreibt uns über Facebook oder eine Google-Rezension.

Wie sieht so ein Bikepark aus?

Keine „Do-or-Die“-Sprünge, sichere Holz-Konstruktionen und alle Strecken sind auf Spaß ausgelegt. Keine Mutproben, sondern Fun und Flow. In unserem Bikepark soll die ganze Familie Freude haben. Damit den Besuchern nicht langweilig wird, sollte mindestens alle zwei bis drei Jahre eine Strecke komplett neu aufgebaut werden. Der stetige Ausbau und die Pflege gehören genauso dazu. Außerdem ist eine Strecke nie ganz fertig.

schwalbe gravity line, große wall vor der brücke
# schwalbe gravity line, große wall vor der brücke

Was wünschst Du dir persönlich für Strecken in einem Bikepark?

Ich bin mittlerweile ein großer Fan von Flowtrails geworden, solche wie Diddie Schneider sie baut. Nur mit Doubles statt Wellen, die auch abrollbar sind. Größere Sprünge sollen es schon sein – aber eben alles mit Flow.

Was gibt es bei Euch im Bikepark Beerfelden denn für Neuerungen für 2018?

Eine komplett neue Strecke, die „Jumpline“ und alle anderen Strecken wurden ausgebaut. Insgesamt gibt es acht Strecken, davon fünf ausgebaut mit Stunts und drei naturbelassene Single-Trails.

Die „Jumpline“ beginnt sofort mit flowigen Sprüngen, die immer etwas länger werden.
# Die „Jumpline“ beginnt sofort mit flowigen Sprüngen, die immer etwas länger werden.

Wie lange hat die Bauphase der „Jumpline“ gedauert?

Seit einem Jahr bin ich mit dem Bau beschäftigt und bis die Strecke komplett ist, brauche ich noch etwa ein halbes Jahr. Die meisten Besucher kennen bereits Abschnitte der Strecke oder haben sie wenigstens mal gesehen.

Wie sieht die Strecke konkret aus, was gibt es für Stunts?

Zuletzt habe ich 22 Sprünge bis zum großen Bombenkrater gezählt. Bei Fertigstellung sollen es 40 Sprünge auf der 1000 Meter langen Strecke werden. Dabei gibt es jede Menge Doubles, ein Roadgap aus Holz mit Erdlandung, Curve-in-Curve-Jumps, Hip-Jumps. Also die volle Palette Fun. Die großen Sprünge sind dabei zirka 8 – 9 Meter lang. Dafür habe ich extra eine Table-Sicherheitslandung aus Holz angebaut. Dennoch richtet sich die „Jumpline“ an Könner und ist als „Expert-only“ ausgeschildert.

Bei den Bonerlog-Sprüngen überfliegt man eine Distanz von fünf Metern.
# Bei den Bonerlog-Sprüngen überfliegt man eine Distanz von fünf Metern.
Neuer Table mit Sicherheitslandung.
# Neuer Table mit Sicherheitslandung.

Was gibt es denn auf den anderen Strecken für Neuheiten?

Auf der „Black Wall“ kam ein großer neun Meter langer Table dazu und verschiedene Wellen zum Doublen. Der Zielsprung wurde komplett erneuert und als Table umgebaut. Auf der „Schwalbe Gravity Line“ wurde oben ein kleines Steinfeld angelegt und ein Hip-Jump aus dem Anlieger gebaut. Das Roadgap wurde erhöht und hat eine steilere Landung bekommen, auch die Anfahrt wurde verbessert und hat einen großen Anlieger bekommen. Die zwei Holz-Doubles hinter dem Roadgap wurden abgerissen und durch zwei große Tables ersetzt. Beide haben einen steilen Shape erhalten und sind je sieben und acht Meter weit. Bei der Mini-DH „Black Victor“ wurden die Holzsprünge erneuert, sonst bleibt alles 100 Prozent naturbelassen. Das heißt, die Strecke wird nicht geshaped oder bearbeitet, sie bleibt sich selbst überlassen bis sie ausgefahren ist.

Tom, woran arbeitest du aktuell, was gibt es noch für Pläne mit den Strecken?

Vorerst habe ich noch viel mit der Fertigstellung der „Jumpline“ zu tun. Momentan ist auch eine Menge kaputt durch den Winterbetrieb und man kann bei dem Wetter zur Zeit nicht viel shapen. Generell steht noch jede Menge auf der Agenda: Wenn die „Jumpline“ fertig ist, geht es erst mal in den Neubau der Roten (Red Bridge) – die wird komplett abgeändert und von Grund auf neu gebaut. Es bleibt zwar eine rote Strecke, doch sie wird sich ab dem zweiten Drittel aufteilen. Von dort an laufen ein schwarzer Abschnitt (Expert-only) und die „Red Bridge“ parallel bis nach unten. Die „Schwalbe Gravity Line“ möchte ich bis zur großen Wall komplett abändern.

Die lange Bauphase der „Red Bridge“ ...
# Die lange Bauphase der „Red Bridge“ ...
... überdauerte den gesamten Winter
# ... überdauerte den gesamten Winter

Ist in naher Zukunft sonst noch etwas geplant, was den Bikepark Beerfelden betrifft?

Ja, es ist ein neuer Schlepplift geplant. Dieser soll bis nach ganz oben zum Startturm laufen, somit entfällt das Schiebestück. Ein Sessellift ist bei der Größe nicht sinnvoll und zu teuer. Daher bleibt es auch bei dem bereits gepachtetem Gebiet. Das ist mit acht Strecken ideal ausgelastet. Mir war es sehr wichtig, dass der Park auch in Zukunft ohne Strecken-Kreuzungen auskommt. Das war früher ein echtes Problem.

Danke für das aufschlussreiche Interview!

Black Wall, große anlieger (1)
# Black Wall, große anlieger (1)
Black Wall, große anlieger (2)
# Black Wall, große anlieger (2)
Table mit Notlandung aus Holz
# Table mit Notlandung aus Holz - Sicherheit geht vor.

Preise Bikepark Beerfelden 2018

Tageskarten Bikepark Beerfelden 2018

 Erwachsene
Jahrgang 2000
und älter
Kinder / Jugendliche
Jahrgang 2001 und jünger
Tageskarte22,50 Euro17,50 Euro
4-Stunden Karte15,00 Euro12,00 Euro
Verlängerungskarte zur 4-Stunden Karte8,50 Euro6,00 Euro
Einzelfahrt2,50 Euro1,50 Euro

Jahreskarten Bikepark Beerfelden 2018

  • Erwachsene: 330,– Euro
  • Jugendliche (bis einschl. Jahrgang 2001 und jünger gegen Vorlage eines gültigen Ausweises): 260,– Euro
  • Kinder (bis einschl. Jahrgang 2006 und jünger gegen Vorlage eines gültigen Ausweises): 200,– Euro

Streckenplan und Anfahrt Bikepark Beerfelden

Bikepark Beerfelden Streckenplan
# Bikepark Beerfelden Streckenplan

Adresse für die Anfahrt zum Bikepark:
Eberbacher Weg 180, 64743 Beerfelden – Google Maps
Weitere Informationen hier

Text: Sebastian Labonte – Bilder: Bikepark Beerfelden | Jürgen Albrecht Sportfotografie

Wie findest du den Bikepark Beerfelden? Freust du dich auf die Neuerungen?




  1. benutzerbild

    lukinho67

    dabei seit 01/2012

    Danke für die Info! Warte schon so lange auf den neuen Teil:(
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Highclimber

    dabei seit 12/2012

    Teutscher
    @Hillclimber welchen Holztabel meinst du denn auf der black Wall ? Den mit der langen Holzlandung bevor der erdtabel kommt ?
    Mein Fehler, hab nochmal nachgeschaut, ich meinte den Erdtable hintendran. Man fliegt halt echt relativ flach drüber wegen der Speed, mit der man da ankommt, da wird der Sweetspot in der Landung ziemlich klein. Mit ner größeren Lip mit größerem Radius bzw. nem steileren Absprungwinkel drückts einen mehr nach oben, bei ersterem noch mit dem Vorteil, dass der Kick kalkulierbarer wird.

    Gruß,
    Max
  4. benutzerbild

    slashdiekralle

    dabei seit 07/2012

    GrazerTourer
    Ja, ich war nicht vor Ort. ich kenne nur das Foto - darum frage ich ja! :)
    Ich glaube ich hab's auf eine sehr normale Art "kritisiert", ohne dass als Reaktion gleich das Wort "scheiß" fallen muss. ;-)

    Mir ist schon bewusst, dass das genug Leute einfach so fahren. Für mich ist's nix, wenn's ein "ja kein Fehler!" Sprung ist. Von der Weite und der Höhe wäre das wahrscheinlich gar nicht so dramatisch, aber das Gap macht's halt für mich unnötig riskant. So etwas kann man in einem großen Bikepark mMn nicht bauen. da wäre wohl jeden Tag die Rettung vor Ort. Oder täusche ich mich da wirklich so?

    Ich find's halt einfach cooler, wenn man das Risiko minimiert wo es nur geht. Skispringer fiegen auch 250m weit und dabei wird geschaut, dass der Luftstand möglichst niedrig ist. Das macht die Sache nicht weniger spannend (die könnten auch nach 100m bei der Hälfte des Fluges eine Mauer aufstellen....)

    Ich finde es halt absolut unnötig, alles zu kritisieren und zu kommentieren. Deshalb lese ich gar nicht mehr so oft die Kommentare zu den meisten Berichten. Klar kann man es noch sicherer machen, aber man kann auch einfach mal an den gesunden Menschenvertand appelieren und jeder sollte sich etwas einschätzen können. Zudem ist es doch schön, dass nicht jeder Bikepark gleich gebaut ist.

    Vllt liegt das auch zu sehr in der Natur der Deutschen....Tempolimits, überall ne Ampel aufstellen und die Kinder bis ins Klassenzimmer fahren, damit man am besten jede Entscheidung abgenommen bekommt und nichts passieren kann.

    Ich fahre fast nur Hometrails und die sind oft anspruchsvoller als so manche Bikeparkstrecke. Klar wir haben da nicht so viele Sprünge drinnen aber da liegt auch nicht so mein Hauptaugenmerk drauf. Wenn ich aber mal einen guten Tag habe und mich sicher fühle, probiere ich auch den ein oder anderen Sprung im Park, wenn nicht lasse ich es sein. Für ambitionierte Fahrer wirds in D mittlerweile schwer vernünftige Strecken zu finden, um für den internationale Wettbewerb vernünftig trainieren zu können (zähle ich mich nicht zu, bin schon zu alt für ;) )

    Jeder kann seine Meinung haben, fände es aber schöner, wenn gerade bei solch einem Artikel mehr positives Feedback kommen würde!

    Und sorry...aber "Scheisse" oder scheiss" finde ich in der heutigen Zeit alltagstauglich ;):bier:
  5. benutzerbild

    GrazerTourer

    dabei seit 10/2003

    slashdiekralle
    Ich finde es halt absolut unnötig, alles zu kritisieren und zu kommentieren. Deshalb lese ich gar nicht mehr so oft die Kommentare zu den meisten Berichten. Klar kann man es noch sicherer machen, aber man kann auch einfach mal an den gesunden Menschenvertand appelieren und jeder sollte sich etwas einschätzen können. Zudem ist es doch schön, dass nicht jeder Bikepark gleich gebaut ist.

    Vllt liegt das auch zu sehr in der Natur der Deutschen....Tempolimits, überall ne Ampel aufstellen und die Kinder bis ins Klassenzimmer fahren, damit man am besten jede Entscheidung abgenommen bekommt und nichts passieren kann.

    Ich fahre fast nur Hometrails und die sind oft anspruchsvoller als so manche Bikeparkstrecke. Klar wir haben da nicht so viele Sprünge drinnen aber da liegt auch nicht so mein Hauptaugenmerk drauf. Wenn ich aber mal einen guten Tag habe und mich sicher fühle, probiere ich auch den ein oder anderen Sprung im Park, wenn nicht lasse ich es sein. Für ambitionierte Fahrer wirds in D mittlerweile schwer vernünftige Strecken zu finden, um für den internationale Wettbewerb vernünftig trainieren zu können (zähle ich mich nicht zu, bin schon zu alt für ;) )

    Jeder kann seine Meinung haben, fände es aber schöner, wenn gerade bei solch einem Artikel mehr positives Feedback kommen würde!

    Und sorry...aber "Scheisse" oder scheiss" finde ich in der heutigen Zeit alltagstauglich ;):bier:
    Wenn "scheiß" alltagstauglich ist, dann wird eine Frage nach einer Wand in die man nicht rein springen darf wohl auch legitim sein. ;-)

    Für mich ist ein Bikepark nix anderes als eine Skipiste bzw ein Park in einem Skigebiet. Kein Shaper der Welt würde bei einem großen Kicker für Skifahrer und Boarder auf die Idee kommen da einfach ein Loch dazwischen zu lassen. Darum finde ich die Frage von mir weder seltsam noch sehe ich das als überzogene Kritik. Ich hab schlicht gefragt wieso man das so baut (weil ich es aus Gründen der Sicherheit seltsam finde und ich für mich niemals sowas bauen würde). Dem Argument, dass der Einstieg in den Trail sehr heftg ist, kann ich übrigens sehr viel abgewinnen - und dass man da sowieso schon vorselektiert usw usf. alles sinnvoll.
  6. benutzerbild

    airgrabber

    dabei seit 04/2009

    @GrazerTourer: Bei großen Sprüngen muss man erst mal die Erde für die Landung und den Absprung herankarren. Das wäre ein Haufen Mehrarbeit das Loch dazwischen noch auszufüllen.
    Klar kann man es auch mit ´ner Leiter dazwischen lösen, aber nicht alles geht so, weil es in der Natur der Dinge liegt.
    Ein Drop wäre kein Drop wäre er abrollbar, sondern eine Steilabfahrt und ein Double kein Double sondern dann ein Table, und ein Road- oder Rivergap kein Gap sondern eine Brücke.

    Habe ich mich etwas nicht getraut, dann lag es an mir und ich bin nie auf die Idee gekommen jemanden dafür zu kritisieren.
    Kein Freikletterer kommt auf die Idee an einer steilen Passage eine Leiter oder Treppe zu bauen oder ein Wildwasserkanut einen wilden Fluss zu zähmen usw. Da gäbe es zig Beispiele...
    Hop oder Top.

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