Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
RockShox Boxxer 2019
RockShox Boxxer 2019 - wir konnten die 1.899 € (UVP) teure Boxxer World Cup in der 29"-Version bereits exklusiv testen.
180–200 mm Federweg, 27,5" oder  29"-Laufräder
180–200 mm Federweg, 27,5" oder 29"-Laufräder - RockShox reagiert auf die steigende Nachfrage und den Trend der 29"-Laufradgröße im Downhill World Cup.
Für die Vorbau-Montage verbleibt man beim klassischen Boxxer-Standard.
Für die Vorbau-Montage verbleibt man beim klassischen Boxxer-Standard.
War die alte Boxxer an den Gabelbrücken noch ein reines Schmiedeteil …
War die alte Boxxer an den Gabelbrücken noch ein reines Schmiedeteil …
… wird das neue Modell mit der Fräse nachbearbeitet.
… wird das neue Modell mit der Fräse nachbearbeitet.
Kleines Detail, große Wirkung
Kleines Detail, große Wirkung - verglichen mit dem alten Leitungshalter läuft der Zug jetzt dort, wo früher die Schraube war. Durch den Platztausch ist die Leitung im ausgefederten Zustand schöner geführt.
Große Bremsscheiben gefällig?
Große Bremsscheiben gefällig? - Die neue RockShox Boxxer ist für bis zu 220 mm große Scheiben freigegeben. Scheiben mit weniger als 200 mm Durchmesser können wegen der 8" Post Mount-Aufnahme nicht montiert werden.
Details und Setup-Hilfe auf der Rückseite der Gabel
Details und Setup-Hilfe auf der Rückseite der Gabel - die neue DebonAir-Luftkammer arbeitet mit etwas höheren Drücken als der Solo Air-Vorgänger.
Genug Platz für Dreck
Genug Platz für Dreck - bis zu 78 mm Reifenbreite gibt RockShox für die neue Downhill-Federgabel frei. An unserem Testrad war mit Mudfender und 2,5"-Reifen auf einer Felge mit 30 mm Innenweite mehr als genug Platz.
Die neue RockShox Boxxer wurde mit einer überarbeiteten 20 mm Steckachse ausgestattet.
Die neue RockShox Boxxer wurde mit einer überarbeiteten 20 mm Steckachse ausgestattet. - Oben die beiden <a href="https://www.mtb-news.de/news/2018/01/09/drehmomente-1-steckachsen/">Steckachsen</a>: Einmal die alte Maxle und in der Mitte die neue Maxle Stealth. Unten liegt die 15 mm Boost-Schraubachse zum Vergleich.
Wie auch am Vorgänger wird die neue Maxle Stealth durch einen Konus gesichert
Wie auch am Vorgänger wird die neue Maxle Stealth durch einen Konus gesichert - kontert man die Schraube, zieht sich dieser konische Einsatz in die Achse und erhöht damit den Anpressdruck auf das Gewinde, welches sich dann nicht mehr lösen sollte.
Codename “Lyxxer”
Codename “Lyxxer” - erste Tests mit 29" im Downhill-Bike wurden mit einem Lyrik-Casting vorgenommen. Dadurch wurde zwar der Federweg auf 180 mm limitiert, es konnten jedoch erste Erfahrungen gewonnen werden.
20 x 110 mm Boost, aber keine Torque Caps?
20 x 110 mm Boost, aber keine Torque Caps? - Im Gegensatz zu den ersten Protoypen wird die Boxxer nicht mit 15 x 110 mm Achse und Torque Caps ausgestattet sein.
Die DebonAir-Luftfeder trifft auf die neue Charger RC2-Dämpfungskartusche.
Die DebonAir-Luftfeder trifft auf die neue Charger RC2-Dämpfungskartusche.
Die neue DebonAir-Luftfeder verfügt über einen reibungsärmeren Dichtungskopf (rot) und eine vergrößerte Negativ-Kammer
Die neue DebonAir-Luftfeder verfügt über einen reibungsärmeren Dichtungskopf (rot) und eine vergrößerte Negativ-Kammer - dies wurde unter anderem erreicht, indem die negative Kammer das Innenvolumen des hohlen Schafts nutzt.
Neu für die Charger 2 RC2-Dämpfung ist die extern verstellbare Highspeed-Druckstufe
Neu für die Charger 2 RC2-Dämpfung ist die extern verstellbare Highspeed-Druckstufe - diese funktioniert über einen mit Feder vorgespannten Shimstack und bietet 5 Klicks Einstellbereich. Die Mittelstellung entspricht der Grundabstimmung der regulären Charger 2-Kartusche.
Die neue Charger 2 RC2-Kartusche
Die neue Charger 2 RC2-Kartusche - wie gewohnt sitzt eine Bladder unter der Topcap, die das verdrängte Öl aufnimmt und sehr reibungsarm arbeitet.
Unser Testträger war das brandneue Intense M29 mit SRAM-Sonderaufbau
Unser Testträger war das brandneue Intense M29 mit SRAM-Sonderaufbau - an der Front arbeitete die neue RockShox Boxxer WC in der 29"-Ausführung.
Die Bedingungen ließen sich durchaus als schwierig bezeichnen
Die Bedingungen ließen sich durchaus als schwierig bezeichnen - bereits nach einer Abfahrt waren Bike und Pilot “gecaked”. Der klebrige Matsch bereitete zwar große Freude, beschwerte das Testrad jedoch enorm.
Linie im Steilhang nicht getroffen?
Linie im Steilhang nicht getroffen? - Halb so wild! Die RockShox Boxxer WC kann durch Sicherheit überzeugen und lädt dazu ein, neue Linien auszuprobieren.
Bottom out nach einem Sprung in die nächste Kurve?
Bottom out nach einem Sprung in die nächste Kurve? - Fehlanzeige! Schwerere Fahrer können mittels Volumenspacer noch mehr Progression aus der RockShox Boxxer herausholen.
Ein ausbalanciertes Fahrwerk gibt Sicherheit in Kurven
Ein ausbalanciertes Fahrwerk gibt Sicherheit in Kurven - zu einem angenehmen Setup haben die RockShox-Techniker beigetragen.

RockShox Boxxer 2019 im ersten Test: Schon seit längerem sind die meisten von RockShox unterstützten DH-Profis und Teams mit auffälligen, roten Blackbox-Federgabeln unterwegs. Dass es sich hier um eine neue Boxxer handeln dürfte, war nicht schwer zu erraten. Pünktlich zum ersten World Cup wird jetzt das Geheimnis gelüftet. Wir konnten das neue Modell mit DebonAir-Feder und RC2-Kartusche bereits exklusiv testen – hier findet ihr alle Infos und unsere Eindrücke.

Seit der letzten Evolutionsstufe der RockShox Boxxer ist einiges an Zeit vergangen. Die aktuelle Version wurde bereits 2014 zum Einzug der 27,5″-Laufräder in den World Cup vorgestellt. Nun, da sich mit 29″ eine neue Laufradgröße im Downhill-Rennsport etablieren will, liefert RockShox das passende Werkzeug für Rennstrecken, Bikeparks und Co. Dabei greifen die Amerikaner wieder tief in den Farbtopf und verbauen, wie auch bei der Lyrik RC2, am Topmodell optional eine rote Tauchrohreinheit. Ring frei für die knallrote RockShox Boxxer 2019.

RockShox Boxxer 2019
# RockShox Boxxer 2019 - wir konnten die 1.899 € (UVP) teure Boxxer World Cup in der 29"-Version bereits exklusiv testen.
Diashow: RockShox Boxxer 2019 im Test - Knallrot und verflucht schnell?
Die neue RockShox Boxxer wurde mit einer überarbeiteten 20 mm Steckachse ausgestattet.
Kleines Detail, große Wirkung
Die DebonAir-Luftfeder trifft auf die neue Charger RC2-Dämpfungskartusche.
Wie auch am Vorgänger wird die neue Maxle Stealth durch einen Konus gesichert
Ein ausbalanciertes Fahrwerk gibt Sicherheit in Kurven
Diashow starten »

RockShox Boxxer 2019 – Dämpfung, Feder und Chassis neu

Infos und Preise

  • Modelle Boxxer WC, Boxxer RC
  • Ausführungen 27,5″ oder 29″
  • Federweg 180–200 mm
  • Offset 48 mm (27,5″), 56 mm (29″)
  • DebonAir-Luftfeder erhältlich als Nachrüstkit
  • Charger 2 RC2-Dämpfung:
    • einstellbare High- und Lowspeed-Dämpfung
    • erhältlich als Nachrüstkit für die Boxxer RC
  • Farben: Schwarz (matt & glanz), Rot (Boxxer WC, optional)
  • Achsstandard: Boost 20 x 110 mm, ohne Torque Cap-Ausfallenden
  • www.sram.com/rockshox

Preise:

Technische Daten zum Ausklappen:

Technische DatenRockShox Boxxer
Federweg180, 190, 200 mm
Laufradgrößen27,5", 29"
Einbauhöhe27,5": 582 mm
29": 601 mm
Material Schaft, Krone und Achse: Aluminium
Casting: Magnesium
Schaftdurchmesser1 1/8"
Standrohrdurchmesser35 mm
Reifenfreiheitmax. 78 mm Reifenbreite
SchutzblechRockShox MTB Fender (13 € UVP)
BremsaufnahmePM 8" (200 mm direct mount)
Maximale Bremsscheibengröße220 mm
Einbaumaß Vorderrad20 x 110 mm Boost
AchssystemMaxle Stealth
Kompatibel zu Torque-Cap Naben?Nein
Offset27,5": 48 mm
29": 56 mm
LeitungshalterGeschraubt, einteiliger Halter
Federsystem Positiv/NegativLuft/Luft
Negativ-Luftfeder extern einstellbarNein
Federweg reduzierbar?Ja, durch Tausch des Airshafts
Luftkammer ProgressionsanpassungJa (Volumenspacer)
Lowspeed-DruckstufeExtern, 19 Klicks
Highspeed-DruckstufeExtern nur Boxxer WC, 5 Klicks
Lowspeed-ZugstufeExtern, 19 Klicks
Highspeed-ZugstufeIntern
Tuningmöglichkeiten DämpfungNein
GewichtBoxxer WC 29": 2.615 g
Boxxer WC 27,5": 2.565 g
Boxxer RC 29": 2.650 g
Boxxer RC 27,5": 2.600 g
FarbenRot (nur Boxxer WC), Mattschwarz, glänzend Schwarz
Servicepartner in DeutschlandSRAM Deutschland GmbH
🔽 Inhalte ausklappen 🔽🔼 Inhalte einklappen 🔼
180–200 mm Federweg, 27,5" oder  29"-Laufräder
# 180–200 mm Federweg, 27,5" oder 29"-Laufräder - RockShox reagiert auf die steigende Nachfrage und den Trend der 29"-Laufradgröße im Downhill World Cup.

Mit der Einführung der neuen Boxxer bietet RockShox weiterhin zwei Casting-Versionen für verschiedene Laufradgrößen an. Die 26″ Gabel mit entsprechendem Offset wurde jedoch durch ein neues 29″-Modell ersetzt. Es sind zwar einige Merkmale geblieben – die neue RockShox Boxxer wurde aber von Grund auf neu entwickelt. So kommen zwar beispielsweise weiterhin 35 mm Standrohrdurchmesser zum Einsatz, insgesamt hat sich jedoch viel am Chassis verändert. Mit der Neuentwicklung und einigen damit einhergehenden Änderungen entfällt die Rückwärts-Kompatibilität des neuen Innenlebens. Um bei der 29″-Version trotz 200 mm Federweg keine Probleme mit einer zu hohen Front zu bekommen, wurde eine komplett flache obere Brücke konstruiert. Auch die untere Brücke baut relativ niedrig. Der Vorbau kann natürlich wie gewohnt mittels Direct Mount Boxxer-Standard montiert werden. Für die 27,5″-Version steht weiterhin eine hohe Brücke für längere Steuerrohre zur Verfügung. Im Gegensatz zur alten Brücke, die ein reines Schmiedeteil war, wird die neue von unten spanend nachbearbeitet. Obendrauf gibt es nun eine glatte Fläche, die Platz für ein eingelasertes RockShox-Logo bietet.

Für die Vorbau-Montage verbleibt man beim klassischen Boxxer-Standard.
# Für die Vorbau-Montage verbleibt man beim klassischen Boxxer-Standard.
War die alte Boxxer an den Gabelbrücken noch ein reines Schmiedeteil …
# War die alte Boxxer an den Gabelbrücken noch ein reines Schmiedeteil …
… wird das neue Modell mit der Fräse nachbearbeitet.
# … wird das neue Modell mit der Fräse nachbearbeitet.
Kleines Detail, große Wirkung
# Kleines Detail, große Wirkung - verglichen mit dem alten Leitungshalter läuft der Zug jetzt dort, wo früher die Schraube war. Durch den Platztausch ist die Leitung im ausgefederten Zustand schöner geführt.
Große Bremsscheiben gefällig?
# Große Bremsscheiben gefällig? - Die neue RockShox Boxxer ist für bis zu 220 mm große Scheiben freigegeben. Scheiben mit weniger als 200 mm Durchmesser können wegen der 8" Post Mount-Aufnahme nicht montiert werden.

Das überarbeitete Casting der neuen RockShox Boxxer bietet Platz für bis zu 78 mm breite Reifen – genug für dicke Downhill-Schlappen. Zudem wurde der Leitungshalter um 180° gedreht, was die Zugführung verbessern sollte. Der Blick auf die Ausfallenden verrät: Im Downhill-Segment setzt man weiter auf 20 mm Steckachsen! Allerdings wurde die bekannte Maxle-Steckachse überarbeitet. Obwohl die Einbaubreite weiterhin 110 mm beträgt, kommt nun das Boost-Einbaumaß zum Einsatz, bei dem die Bremsscheibe 5 mm weiter außen liegt. Alte DH-Laufräder benötigen also einen Adapter unter der Bremsscheibe. Dafür kann man auf einen anderen Adapter verzichten: Die 8″ Post Mount-Bremsaufnahme ermöglicht das adapterlose Montieren von 200 mm Bremsscheiben. Nachdem SRAM-Teamfahrer bereits im letzten Jahr mit größeren Scheiben experimentiert haben, ist es nicht verwunderlich, dass die RockShox Boxxer 2019 für Bremsscheiben mit bis zu 220 mm Durchmesser freigegeben ist.

Details und Setup-Hilfe auf der Rückseite der Gabel
# Details und Setup-Hilfe auf der Rückseite der Gabel - die neue DebonAir-Luftkammer arbeitet mit etwas höheren Drücken als der Solo Air-Vorgänger.
Genug Platz für Dreck
# Genug Platz für Dreck - bis zu 78 mm Reifenbreite gibt RockShox für die neue Downhill-Federgabel frei. An unserem Testrad war mit Mudfender und 2,5"-Reifen auf einer Felge mit 30 mm Innenweite mehr als genug Platz.
Die neue RockShox Boxxer wurde mit einer überarbeiteten 20 mm Steckachse ausgestattet.
# Die neue RockShox Boxxer wurde mit einer überarbeiteten 20 mm Steckachse ausgestattet. - Oben die beiden Steckachsen: Einmal die alte Maxle und in der Mitte die neue Maxle Stealth. Unten liegt die 15 mm Boost-Schraubachse zum Vergleich.
Wie auch am Vorgänger wird die neue Maxle Stealth durch einen Konus gesichert
# Wie auch am Vorgänger wird die neue Maxle Stealth durch einen Konus gesichert - kontert man die Schraube, zieht sich dieser konische Einsatz in die Achse und erhöht damit den Anpressdruck auf das Gewinde, welches sich dann nicht mehr lösen sollte.

Codename “Lyxxer” – ein kleiner Blick hinter die Kulissen

Als in der vergangenen Saison die ersten 29″-Prototypen im Weltcup auftauchten, musste RockShox die eigenen Athleten mit passenden Federgabeln ausstatten. Die neue RockShox Boxxer 2019 befand sich da zwar bereits in der Entwicklung – übergangsweise wurde jedoch die “Lyxxer” geschaffen. Diese erste 29″-DH-Federgabel der Amerikaner wurde durch die Verwendung von Lyrik-Tauchrohren und Boxxer-Standrohren geschaffen. Somit ergab sich die Chance, bereits erste Erfahrungen zu sammeln. Allerdings war die Gabel auf 180 mm Federweg limitiert.

Codename “Lyxxer”
# Codename “Lyxxer” - erste Tests mit 29" im Downhill-Bike wurden mit einem Lyrik-Casting vorgenommen. Dadurch wurde zwar der Federweg auf 180 mm limitiert, es konnten jedoch erste Erfahrungen gewonnen werden.
20 x 110 mm Boost, aber keine Torque Caps?
# 20 x 110 mm Boost, aber keine Torque Caps? - Im Gegensatz zu den ersten Protoypen wird die Boxxer nicht mit 15 x 110 mm Achse und Torque Caps ausgestattet sein.

Ein kleiner Einblick in die Entwicklung der Boxxer seit ihrer Einführung:

JahrModellFederwegTechnik
1996Prototype150 mmStahlfeder. Eine einstellbare, abgedichtete Dämpfungskartusche mit Rebound und Compression pro Tauchrohr. V-brake only
Farbe: Raw titanium
1997Prototype150 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit. Bremsscheibenaufnahme, nicht IS.
Farbe: Blood red
1998Boxxer Pro150 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit, externe Einsteller mit 3 mm Inbus. IS-Bremsaufnahme und abnehmbare V-Brake Mounts.
Farbe: Blood red
1999Boxxer 151150 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit, externe Einsteller mit 3 mm Inbus. IS-Bremsaufnahme und abnehmbare V-Brake Mounts.
Farbe: RS red
2000Boxxer180 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit, externe Einsteller mit 3 mm Inbus.
Farbe: RS red
2001Boxxer180 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit, externe Einsteller mit 3 mm Inbus.
Farbe: Cherry red
2002Boxxer180 mmStahlfeder. Hydracoil: Offenes Ölbad mit Lowspeed-Druckstufe und Rebound-Einstellmöglichkeit, externe Einsteller mit 3 mm Inbus. Goldene Beschichtung auf den Standohren (Ti Nitride / TiN)
Farbe: Cherry red
2003Boxxer Race180 mmHydracoil 2: Nur Rebound-Einstellung, 150 oder 180 mm
Boxxer TeamHydracoil 2: Rebound und Compression Einstellung
Boxxer World CupHydracoil 2: Rebound und Compression Einstellung, Slippery Silver Standrohre
2004wie 2003180 mmKleine Modifikationen nach der SRAM-Übernahme
2005200 mmNeue Tauchrohreinheit/Casting an allen Modellen
Boxxer RaceHydracoil 2: Nur Rebound-Einstellung, 150 oder 180 mm
Boxxer TeamHydracoil 2: Rebound und Compression Einstellung
Boxxer World CupHydracoil 2: Rebound und Compression Einstellung, Titan-Feder
2006Boxxer Ride200 mmDirect Mount Vorbau Standard auf der oberen Brücke
Boxxer RaceRide Model mit U-Turn System zum Traveln und QR Maxle-Achse
Boxxer TeamMotion Control Dämpfung, Stahlfeder
Boxxer World CupMotion Control mit einstellbarem Gate, Stahlfeder
Motion Control mit einstellbarem Gate, Luftfeder
2007wie 2006200 mmNeue, stabilere Tauchrohreinheit
2008wie 2007200 mmNeue Decals und modifizierte Solo Air-Feder am WC-Modell
2009wie 2008200 mmFarb und Decal-Änderung
2010200 mmNeue 35 mm Plattform für alle Modelle
Boxxer RaceMotion Control Comp/Reb-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer TeamMission Control HS/LS Comp & Reb-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer World CupMission Control HS/LS Comp & Reb-Einstellung, Solo Air
2011wie 2010200 mmmodifizierte Solo Air-Luftfeder
2012Boxxer RC200 mmMotion Control Comp/Reb-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer RC2Mission Control HS/LS Comp & Reb-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer World CupMission Control HS/LS Comp & Reb-Einstellung, Solo Air
2013wie 2012200 mmDecal-Änderung
2014wie 2013200 mmDecal-Änderung
2015200 mmFast Black Standrohre für alle Modelle
Boxxer RCMotion Control Comp/Reb-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer TeamCharger Beginning Stroke-Reb/LS-Comp-Einstellung, Stahlfeder
Boxxer World CupCharger Beginning Stroke-Reb/LS-Comp-Einstellung, Solo Air
27.5" Option hinzugefügt
🔽 Inhalte ausklappen 🔽🔼 Inhalte einklappen 🔼

DebonAir-Luftfeder

Bisher federte lediglich das Topmodell Boxxer World Cup mit einer Solo Air-Luftfeder, während bei den günstigeren Modellen Boxxer RC und Team auf eine Stahlfeder zurückgegriffen wurde (hier unser ausführlicher Test). In Zukunft wird es nur noch zwei Modelle geben, RC und World Cup, die beide über eine neue DebonAir-Luftfeder verfügen. Analog zur Solo Air-Feder setzt man hier auf ein System mit extern nicht befüllbarer Negativ-Luftkammer. Ansonsten sind die zwei Federn nicht wirklich miteinander vergleichbar: Wurde beim alten Modell noch mit einem Schraderventil auf dem Kolben gearbeitet, um die Luftkammern auszugleichen, wird in der DebonAir jetzt ein Überströmkanal verwendet.

Die DebonAir-Luftfeder trifft auf die neue Charger RC2-Dämpfungskartusche.
# Die DebonAir-Luftfeder trifft auf die neue Charger RC2-Dämpfungskartusche.

Das DebonAir-Prinzip ist bereits seit längerem aus RockShox’ Dämpfer-Modellpalette bekannt und baut auf einer starken Vergrößerung der Negativ-Luftkammer auf. Anstatt die Luftkammer lediglich in ihrer Länge zu vergrößern, behilft sich RockShox zusätzlich mit einem kleinen Trick: Unter dem Trennkolben zwischen Positiv- und Negativ-Feder ist ein Durchlass eingearbeitet. Dieser gestattet es, den hohlen Schaft als zusätzliches Volumen für die Negativ-Kammer zu gewinnen. Zudem wurde ein neuer Dichtungskopf entwickelt, welcher nun aus Aluminium statt Kunststoff gefertigt wird und auf einer Buchse gleitet. Durch den Wechsel auf Aluminium können die Toleranzen genauer eingehalten werden – in Kombination mit der Gleitbuchse soll dies die auftretende Reibung spürbar vermindern.

Die neue DebonAir-Luftfeder verfügt über einen reibungsärmeren Dichtungskopf (rot) und eine vergrößerte Negativ-Kammer
# Die neue DebonAir-Luftfeder verfügt über einen reibungsärmeren Dichtungskopf (rot) und eine vergrößerte Negativ-Kammer - dies wurde unter anderem erreicht, indem die negative Kammer das Innenvolumen des hohlen Schafts nutzt.

Mit dem Wechsel auf eine größere Negativ-Kammer ergeben sich zwei Effekte: Im Vergleich zwischen einer großen und einer kleinen Negativ-Luftkammer, legen nach dem Ausgleich beide Kolben den gleichen Weg bis zur voll ausgefederten Gabel zurück. Während in der positiven Kammer also alles gleich bleibt, herrscht in der neuen, größeren Negativ-Kammer ein geringerer Druck als in der alten, kleineren. Da diese Kammer im Anfangsbereich des Federwegs jedoch gegen die Reibung der Dichtungen arbeitet und für ein geringes Losbrechmoment sorgt, wurde der Gesamtdruck um zirka 10 psi erhöht. Somit will man trotz größerer Negativ-Feder ein möglichst geringes Losbrechmoment erzielen.

Warum dieser ganze Aufwand? Durch eine Vergrößerung der Negativ-Kammer kann die Kennlinie linearisiert werden. Vor allem im berüchtigten mittleren Federwegsbereich soll diese nun höher liegen. Bestehen bleibt das bekannte System zur Anpassung der Endprogression: Setzt man Volumenspacer in die Positiv-Kammer und verkleinert diese, so steigt die Kennlinie an. Über die ersten zirka 60 % des Federwegs ist der Unterschied nicht nennenswert. Vor allem im letzten Teil steigt die Kurve aber steiler an – höhere Kräfte werden nötig, um die Gabel durchzuschlagen.

Für die neue DebonAir-Luftfeder werden verschiedene Luft-Schäfte für die interne Federwegsanpassung angeboten. Allerdings hat RockShox die Boxxer im Rahmen der Neuentwicklung an das bei Lyrik und Pike verwendete System angeglichen – damit kann die neue Feder nicht in alten Boxxer-Modellen verwendet werden.

Charger 2 RC2-Dämpfung

Als die RockShox Boxxer mit Charger-Dämpfung vor einigen Jahren eingeführt wurde, musste der Endkunde im Vergleich zur vorherigen Mission Control R2C2-Dämpfung auf die externe Highspeed Zug- und Druckstufen-Einstellung verzichten. Dieser Schritt wurde bewusst gewählt und sollte der Bedienerfreundlichkeit dienen. Ab Modelljahr 2019 wird das World Cup-Modell wieder über eine Verstellmöglichkeit der Highspeed-Druckstufe verfügen. Anstatt die Charger-Kartusche zerlegen zu müssen, kann man also wieder per Drehknopf regeln. Absichtlich wurde der Einstellbereich dabei aber nicht besonders fein gerastert. Insgesamt fünf Stufen sind möglich, wobei die mittlere Einstellung der Grundabstimmung der regulären Charger2-Kartusche entspricht. RockShox setzt hier auf einen klassischen Preloader: Der Shimstack wird per Feder vorgespannt. Je größer die Vorspannung ist, desto stärker fällt die Highspeed-Dämpfung aus, denn der Öldruck muss die Gegenkraft von Feder und Shimstack überwinden, um den Durchfluss zu ermöglichen.

Bei der Einstellung der Lowspeed-Druckstufe verbleibt man bei einem klassischen Nadelventil. Dreht man den Regler Richtung “+”, schiebt sich die Nadel weiter in den Durchlass. Dasselbe Prinzip wird auch bei der Lowspeed-Zugstufe angewendet. An der Highspeed-Zugstufendämpfung kommt weiterhin ein Shimstack zum Einsatz.

Neu für die Charger 2 RC2-Dämpfung ist die extern verstellbare Highspeed-Druckstufe
# Neu für die Charger 2 RC2-Dämpfung ist die extern verstellbare Highspeed-Druckstufe - diese funktioniert über einen mit Feder vorgespannten Shimstack und bietet 5 Klicks Einstellbereich. Die Mittelstellung entspricht der Grundabstimmung der regulären Charger 2-Kartusche.
Die neue Charger 2 RC2-Kartusche
# Die neue Charger 2 RC2-Kartusche - wie gewohnt sitzt eine Bladder unter der Topcap, die das verdrängte Öl aufnimmt und sehr reibungsarm arbeitet.

RockShox Boxxer 2019 im ersten Test

Unser Testträger war das brandneue Intense M29 mit SRAM-Sonderaufbau
# Unser Testträger war das brandneue Intense M29 mit SRAM-Sonderaufbau - an der Front arbeitete die neue RockShox Boxxer WC in der 29"-Ausführung.

Wir hatten die exklusive Möglichkeit, im Rahmen des SRAM Setup-Camps im Windrock Bikepark bereits erste Testfahrten auf der neuen Downhill-Federgabel zu unternehmen. Testträger war das neue Intense M29 – ein 29″ Downhill-Bike, in dem die passende RockShox Boxxer WC mit 200 mm Federweg verbaut war.

Unsere erste Aufwärm-Runde starteten wir direkt in flotter Begleitung: Dakotah Norton, neuer Unior Tools Devinci-Teamfahrer, Vali Höll und SRAM Marketing Manager Elmar Keineke begleiteten uns auf die Trails. Alle waren in voller Montur – der Grund dafür war Regen in den letzten Tagen … viel Regen!

Die Bedingungen ließen sich durchaus als schwierig bezeichnen
# Die Bedingungen ließen sich durchaus als schwierig bezeichnen - bereits nach einer Abfahrt waren Bike und Pilot “gecaked”. Der klebrige Matsch bereitete zwar große Freude, beschwerte das Testrad jedoch enorm.

Nachdem uns Local Dakotah zunächst etwas mit dem Bikepark und dem Gelände bekannt gemacht hatte, ging es auf unsere Teststrecke für die folgenden zwei Tage. Trail One, die Downhill-Rennstrecke, die wenige Wochen später auch im ProGRT-Stopp in Windrock von Danny Hart und Co. unter die Räder genommen wurde, wartete mit spannenden Streckenabschnitten auf. Wir starteten in den Trail und verloren schnell den Anschluss an unseren Guide. So mussten wir uns eben auf Sicht in rutschige Steilstücke stürzen und durch den Matsch kämpfen.

Nach einigen Abfahrten stieg das Tempo, gleichzeitig wurden die Rinnen auf der Strecke immer tiefer. In Kombination mit rutschigen Abfahrten am Hang und abwechselnd schnellen und engen Sektionen waren diverse Streckenabschnitte immer wieder herausfordernd. Als wäre das nicht genug, kam noch zäher, klebriger Matsch dazu, der das Downhill-Bike innerhalb weniger Sekunden auf das Gewichtsniveau eines eMTBs brachte … schwierige Bedingungen für uns und für einen Federgabel-Test!

Linie im Steilhang nicht getroffen?
# Linie im Steilhang nicht getroffen? - Halb so wild! Die RockShox Boxxer WC kann durch Sicherheit überzeugen und lädt dazu ein, neue Linien auszuprobieren.

Mit dem von RockShox bekannten, gutmütigen Handling bietet die neue RockShox Boxxer WC ab Minute Eins Spaß und Sicherheit – zwei Wohlfühl-Indikatoren, die bei einer Federgabel extrem wichtig sind. Woran liegt das? In hängenden Streckenabschnitten ausreichend Traktion zu generieren, ist insbesondere im Matsch eine große Herausforderung. Viele Faktoren spielen mit in die Rechnung, ob der Grip ausreicht. In unserer Rechnung fällt jedoch einer klar heraus: Matschbereifung ist nicht aufgezogen! Trotzdem gelingt es uns, hohe Linien mit kleinen Schlägen ohne Probleme zu halten – vorausgesetzt wir fassen die Bremse nicht an. Unserem Eindruck nach hat RockShox eine sehr gelungene Balance zwischen Flex und Steifigkeit gefunden, die genau in diesen Bedingungen helfen kann. Eine zu steife Gabel würde hier anfangen seitlich zu springen, da Kräfte aus dieser Richtung nicht aufgenommen werden könnten. Noch unangenehmer ist allerdings eine zu weiche Gabel, die in solchen Situationen den Lenkimpulsen nicht mehr folgen kann.

Bottom out nach einem Sprung in die nächste Kurve?
# Bottom out nach einem Sprung in die nächste Kurve? - Fehlanzeige! Schwerere Fahrer können mittels Volumenspacer noch mehr Progression aus der RockShox Boxxer herausholen.

Auch das neue Design der DebonAir-Luftfeder trägt spürbar zur Sicherheit bei. Während die Gabel sehr sensibel arbeitet und so in Steinfeldern und Steilabfahrten nahezu nie den Kontakt zum Boden verliert, baut sie später im Federweg genug Druck auf, um nicht zu stark abzutauchen. Eine weiche Gabel geht oft Hand in Hand mit wenig Support durch den Federweg hindurch – RockShox DebonAir kann hier ein anderes Bild vermitteln. Der Lenker bleibt selbst in steilen Sektionen auf einer angenehmen Höhe, ein Überschlagsgefühl stellt sich nicht ein. Trotzdem schont die feinfühlige Gabel die Unterarme, wodurch sich insgesamt ein kraftsparendes Fahrverhalten ergibt.

Zur Qualität der Dämpfung lässt sich nach nur drei Tagen bei widrigen Bedingungen, auf einem fremden Rad und auf unbekannten Strecken keine präzise Aussage treffen. Hier müssen wir euch auf einen späteren Zeitpunkt vertrösten, wenn wir die RockShox Boxxer 2019 etwas ausführlicher testen konnten.

Im ersten Eindruck vermittelt die RockShox Boxxer 2019 ein sehr positives Bild. Dank der neuen DebonAir-Feder und dem Tuning durch Volumenspacer kann sie genügend Reserven bereitstellen und bietet ein hohes Maß an Sicherheit. Wie von RockShox gewohnt, kann auch das Handling der Federgabel überzeugen: Mit einem angenehmen Maß an Flex bietet sie genügend Präzision, ohne zu anstrengend zu werden.

Pro
  • Funktion Luftfeder
  • angenehme Steifigkeit
  • optisch sehr gelungen
Contra
  • Preis Boxxer WC fällt hoch aus
Ein ausbalanciertes Fahrwerk gibt Sicherheit in Kurven
# Ein ausbalanciertes Fahrwerk gibt Sicherheit in Kurven - zu einem angenehmen Setup haben die RockShox-Techniker beigetragen.

Testablauf

Während eines dreitägigen Aufenthalts in der Nähe von Knoxville, Tennessee, konnten wir der neuen RockShox Boxxer WC 2019 während einiger Shuttlefahrten auf den Zahn fühlen. Vorab waren keine Setup-Fahrten möglich, im Rahmen des SRAM Suspension Camps standen uns aber erfahrene Ingenieure und Techniker mit Rat und Tat zur Seite. Disclaimer: Zur Vorstellung der neuen Federgabel wurden wir eingeladen, die Kosten wurden von RockShox/SRAM getragen.

Hier haben wir die RockShox Boxxer 2019 getestet

  • Windrock Bikepark, USA: anspruchsvolle, teils naturbelassene Downhill-Strecken mit steilen Abschnitten, gebauten und natürlichen Features.
Tester-Profil: Christoph Spath
49 cm70 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles, von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
Fahrstil
flüssig
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
auf der straffen Seite, viel Druckstufe, Balance zwischen Front und Heck
Vorlieben bei der Geometrie
vorne lang, hinten mittellang, flacher Lenkwinkel
Was sagt ihr zur neuen RockShox Boxxer 2019?
Fotos: Christoph Spath, Adrian Marcoux




  1. benutzerbild

    foreigner

    dabei seit 04/2009

    XT660
    @foreigner : es ändert sich bei geänderten Offset das Drehmoment am Lenker (ensteht durch das Laufrad das um 51 bzw 42mm gegenüber dem Steuerrohr versetzt ist) Um das gleiche Drehmoment zu erzielen, kann bei weniger Offset der Lenker (die Griffe) näher zur Steuerrohrachse (weniger Versatz nach vorne....Rad von der Seite betrachtet...)) gefahren werden.

    (Meine Werte: bei 51mm Offset geht das hintere Ende des Lenkers genau durch die Steuerrohrachse, bei 42mm Offset fahre ich den Lenker 1,6cm nach hinten versetzt....dh das Ende des Lenkers ist am hinterrn Ende des Steuerrohres)

    D.h. Das gleiche Lenkgefühl (51mm/42mm) ist durch -9mm (Offset) und vom vergrößerten Nachlauf...nochmal ca -7mm mit ca. -1,5cm bis -2cm zu bewerten.....meine Erfahrung....

    Für mich ist die Offsetsache reines Marketing....für Leute die ein zu langes Frontcenter haben....glauben zu haben.. ist es jedoch eine Option....mit so einer Gabel wird das Rad (Reach bis zum Lenkergriff) definitiv kleiner.....wenn man will....
    Ich habe noch ein ganz altes Bike mit viel kürzerem Offset. Das fährt sich komplett anders, auch als andere Räder mit ähnlichem Lenkwinkel (69°) und Lenker/Vorbau. Das Ding läuft einfach unbeirrbar geradeaus fast wie mein DH-Bike. Das hat gar nichts mit dem Drehmoment zu tun. Du vergisst glaube ich den Nachlauf völlig. Und der ist viel entscheidender dabei, wie sich das Bike lenkt oder besser gesagt steuert und anfühlt. Und der wird ausschließlich durch Lenkwinkel und Gabel-Offset bestimmt. Was du glaube ich beschreibst zielt eher auf die Gewichtsverteilung ab. Da stimme ich zu. Da kann man wirklich mit anderen Lenkern und Vorbauten auch Offsets ausgleichen. Nicht zu vergessen ist dabei noch die Lenkerhöhe. Höhere Lenker haben auf die Lenkachse bezogen weniger Backsweep als niedrige, weil sie erstmal senkrecht nach oben gehen und so den Vorbau virtuell bezogen auf die Lenkachse verlängern. Ich habe beispielsweise einen 35mm Riser-Lenker, der in Lenkachse den Vorbau gerade mal um 1cm verkürzt.
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    XT660

    dabei seit 12/2015

    foreigner
    Du vergisst glaube ich den Nachlauf völlig.
    @foreigner : bitte lese genauer.....mein Zitat
    XT660
    vom vergrößerten Nachlauf...nochmal ca -7mm

    foreigner
    Höhere Lenker haben auf die Lenkachse bezogen weniger Backsweep als niedrige,
    Du meinst Backsweep in cm......ja......bei mehr Rise und senkrechter Ausrichtung des Rise benötigt man entweder einen kürzeren Vorbau oder mehr Backsweep in cm um wieder auf Steuerrohrachse wie bei geringeren Rise des Lenkers zu kommen. Darum habe ich mir ja die beiden SQ Lab 30X mit 4,5 cm Rise gekauft.........13Grad und 16 Grad (beim Vorbau bin ich ja schon bei 3,5cm) und den 16 Grad dann als besser empfunden....leicht nach vorne gedreht (13 Grad Backsweep/7 Grad Upsweep....wie ein Trial Motorradlenker)

    So sieht das dann aus.....

    https://fotos.mtb-news.de/p/2259302?in=user
  4. benutzerbild

    Joey12345

    dabei seit 05/2014

    Hab ich schon richtig Verstanden, dass man die Luftfedern überhaupt nicht in eine vor MY2019 verbauen kann oder?

    Oder würde das schon gehen, wenn ich noch das Standrohr tausche wegen dem Überstromkanal?
  5. benutzerbild

    MSTRCHRS

    dabei seit 07/2010

    Joey12345
    Hab ich schon richtig Verstanden, dass man die Luftfedern überhaupt nicht in eine vor MY2019 verbauen kann oder? Oder würde das schon gehen, wenn ich noch das Standrohr tausche wegen dem Überstromkanal?
    Ich habe mal kurz bei SRAM nachgefragt:
    "Die neuen Standrohre lassen sich nicht verwenden, da sie länger geworden sind und die Bushings im neuen Casing auch weiter auseinander stehen. Länger sind die neuen Standrohre in erster Linie, wegen der 29“ Version der BoXXer und um mehr Steifigkeit zu erzielen."
  6. benutzerbild

    Joey12345

    dabei seit 05/2014

    MSTRCHRS
    Ich habe mal kurz bei SRAM nachgefragt:
    "Die neuen Standrohre lassen sich nicht verwenden, da sie länger geworden sind und die Bushings im neuen Casing auch weiter auseinander stehen. Länger sind die neuen Standrohre in erster Linie, wegen der 29“ Version der BoXXer und um mehr Steifigkeit zu erzielen."
    Vielen Dank für die Nachfrage!
    Gut zu wissen...

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein  (Impressum | Datenschutz | Archiv) :
Anmelden
close-image