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Grandioses Panorama trotz Wolken auf dem Parpaner Rothorn
Grandioses Panorama trotz Wolken auf dem Parpaner Rothorn
Direkt an der Talstation bekommen all diejenigen ihre Startunterlagen, die erst am Samstagmorgen anreisen konnten
Direkt an der Talstation bekommen all diejenigen ihre Startunterlagen, die erst am Samstagmorgen anreisen konnten
Früh am Morgen richten die Teams ihre Bikes und machen sich auf den Weg zum Gipfel
Früh am Morgen richten die Teams ihre Bikes und machen sich auf den Weg zum Gipfel
Schwer hängen die Wolken im Tal. Ob sich das Wetter in diesem Jahr ähnlich dem Vorjahr ebenfalls aufheitern und zu Sonnenschein überreden lassen würde?
Schwer hängen die Wolken im Tal. Ob sich das Wetter in diesem Jahr ähnlich dem Vorjahr ebenfalls aufheitern und zu Sonnenschein überreden lassen würde?
Im Gespräch mit Holger Meyer
Im Gespräch mit Holger Meyer - für die zweite Ausgabe hat sich das Organisations-Team nochmal mehr ins Zeug gelegt
Nur wenige Meter nach dem Start verschwindet die Bahn zum Weißhorn in den Wolken …
Nur wenige Meter nach dem Start verschwindet die Bahn zum Weißhorn in den Wolken …
... doch Trail-Bauer Andi weiß: das wird schon noch!
... doch Trail-Bauer Andi weiß: das wird schon noch!
Weißhorn im Nebel
Weißhorn im Nebel - wir kennen den Anblick vom Vorjahr
Wir bringen die Bikes in Position …
Wir bringen die Bikes in Position …
... doch die Körpersprache ist klar: Es ist zu kalt!
... doch die Körpersprache ist klar: Es ist zu kalt!
Das hatten wir uns anders vorgestellt
Das hatten wir uns anders vorgestellt - immerhin haben wir nach den Hitzewochen an Jacken gedacht
Wir warten daher lieber in der schön gemachten Bergstation, die Bikes immer im Blick
Wir warten daher lieber in der schön gemachten Bergstation, die Bikes immer im Blick
Langsam aber sicher formiert sich die Startaufstellung
Langsam aber sicher formiert sich die Startaufstellung
Briefing der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Chefsache
Briefing der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Chefsache
Alle Fragen beantwortet? Die Meute macht sich bereit für den Massenstart
Alle Fragen beantwortet? Die Meute macht sich bereit für den Massenstart
Was wann wie wo anfahren? Bei der Routenwahl gab es in diesem Jahr nicht all zu viele Möglichkeiten
Was wann wie wo anfahren? Bei der Routenwahl gab es in diesem Jahr nicht all zu viele Möglichkeiten
Beste Laune mit bester Startnummer: wir sind bereit!
Beste Laune mit bester Startnummer: wir sind bereit!
Und es geht los: die 2. Hörnli Trailjagd Arosa ist eröffnet
Und es geht los: die 2. Hörnli Trailjagd Arosa ist eröffnet
Bekannte Challenge: Bei Scott wird auf Kinder-Bikes eine schnelle Runde gedreht
Bekannte Challenge: Bei Scott wird auf Kinder-Bikes eine schnelle Runde gedreht
Im Manual über die Wippe? Gut gedacht, doch Vorsicht …
Im Manual über die Wippe? Gut gedacht, doch Vorsicht …
... vor kurzen Kettenstreben
... vor kurzen Kettenstreben
Ich kann meine Erfahrung von der Schnitzeljagd ausspielen …
Ich kann meine Erfahrung von der Schnitzeljagd ausspielen …
... doch auch Hanne schlägt sich souverän auf dem Kinderrad
... doch auch Hanne schlägt sich souverän auf dem Kinderrad
Für die erfolgreich bestandene Challenge gibt es den nächsten Stempel
Für die erfolgreich bestandene Challenge gibt es den nächsten Stempel
Ja, ich bin hingefallen. Na und? Hanne bester Laune im Hörnli-Express
Ja, ich bin hingefallen. Na und? Hanne bester Laune im Hörnli-Express
Ja, auch Arosa baut einen Flow-Trail
Ja, auch Arosa baut einen Flow-Trail - an sich schade, doch dieser hier sieht vielversprechend aus. Geben wir ihm eine Chance, sobald er eröffnet ist
Ausblick zum Hörnli aus dem Hörnli-Express
Ausblick zum Hörnli aus dem Hörnli-Express - der markante Fels gibt der Jagd ihren Namen
Sackhüpfen in der Laufradtasche bei Continental...
Sackhüpfen in der Laufradtasche bei Continental...
... damit bei beiden die Beine brennen natürlich in der Staffel!
... damit bei beiden die Beine brennen natürlich in der Staffel!
Gondel oder nicht? Wir queren dieses Tal mit dem Bike, viele andere Teams nehmen die Gondel
Gondel oder nicht? Wir queren dieses Tal mit dem Bike, viele andere Teams nehmen die Gondel
Im Ergebnis schaffen wir es in den vorhandenen 20 Minuten gerade so, um vor der anstürmenden Masse in den Trail einzustechen
Im Ergebnis schaffen wir es in den vorhandenen 20 Minuten gerade so, um vor der anstürmenden Masse in den Trail einzustechen - allerdings mit hohem Puls und auf wackeligen Beinen
Gemeinsam mit Jan und Kalle auf dem Trail
Gemeinsam mit Jan und Kalle auf dem Trail
Arosa bietet in weiten Teilen naturbelassene Trails
Arosa bietet in weiten Teilen naturbelassene Trails - ein Fest für Mountainbiker, die Wert auf das Mountain im Wort legen
Jan gibt nicht nur beim Style alles, sondern ist auch wirklich schnell unterwegs
Jan gibt nicht nur beim Style alles, sondern ist auch wirklich schnell unterwegs
Bis die Arme brennen: Bei Leatherman heißt es mit dem kleinen Tool eine Scheibe vom Balken abzusägen
Bis die Arme brennen: Bei Leatherman heißt es mit dem kleinen Tool eine Scheibe vom Balken abzusägen
Malerisch windet sich der Trail in Richtung Lenzerheide
Malerisch windet sich der Trail in Richtung Lenzerheide
Hier oben heißt es aufgepasst …
Hier oben heißt es aufgepasst …
... denn ein Sturz wäre in jedem Fall schmerzhaft
... denn ein Sturz wäre in jedem Fall schmerzhaft - außerdem warten platte Reifen
Wir nehmen Anlauf auf den vorletzten Checkpoint am Parpaner Rothorn
Wir nehmen Anlauf auf den vorletzten Checkpoint am Parpaner Rothorn
Vorletzter Stempel im Kessel unterhalb des Parpaner Rothorns …
Vorletzter Stempel im Kessel unterhalb des Parpaner Rothorns …
... von hier an geht es quasi nur noch bergab!
... von hier an geht es quasi nur noch bergab!
Der Älplisee-Trail ist ein absolutes Highlight
Der Älplisee-Trail ist ein absolutes Highlight - er startet auf 2.615 m in Gredigs Fürggli und verläuft am Älplisee vorbei (im Tal ganz hinten zu erkennen) bis zum Alpenblick (1.953 m)
Der Trail zum Älplisee ist schmal in die Bergflanke gehauen
Der Trail zum Älplisee ist schmal in die Bergflanke gehauen
Der natürliche Weg bringt Spaß für Alt und Jung, Groß und Klein
Der natürliche Weg bringt Spaß für Alt und Jung, Groß und Klein
Zum Ende hin wird das Gelände flacher, der Trail jedoch nicht weniger schön und natürlich
Zum Ende hin wird das Gelände flacher, der Trail jedoch nicht weniger schön und natürlich
Die Abfahrt hinunter zum Schwellisee ist in einigen Passagen technisch recht anspruchsvoll
Die Abfahrt hinunter zum Schwellisee ist in einigen Passagen technisch recht anspruchsvoll - Hanne geht es ruhig an und meistert die Schlüsselstelle ohne Schwierigkeiten
Track Stand um die Wette und auf Zeit
Track Stand um die Wette und auf Zeit - nach den Erfahrungen in Sölden steht vorsorglich ein Sonnenschirm bereit
5 Sekunden sind das Minimum …
5 Sekunden sind das Minimum …
... aber wer es am längsten schafft, kann ein komplettes Endura Outfit gewinnen
... aber wer es am längsten schafft, kann ein komplettes Endura Outfit gewinnen
Team MTB-News.de geschafft aber schwer zufrieden im Ziel
Team MTB-News.de geschafft aber schwer zufrieden im Ziel
Der Pokal für den Gesamtsieg geht an das Team, das die Durchschnittszeit aller gefahrenen Zeiten ins Ziel gebracht hat
Der Pokal für den Gesamtsieg geht an das Team, das die Durchschnittszeit aller gefahrenen Zeiten ins Ziel gebracht hat
Hörnli und Ghackets für die hungrigen Biker
Hörnli und Ghackets für die hungrigen Biker
Große Verlosung - hier kann mit etwas Glück jeder Gewinner sein
Große Verlosung - hier kann mit etwas Glück jeder Gewinner sein
Was war die Strategie? Spaß haben und nicht auf die Zeit achten, dann klappt es auch mit der Mittelzeit
Was war die Strategie? Spaß haben und nicht auf die Zeit achten, dann klappt es auch mit der Mittelzeit

Im vergangenen Jahr wurde die Hörnli Trailjagd Arosa zum ersten Mal ausgetragen – das bewährte Konzept haben Holger Meyer und Karen Eller vom Kult-Event “Schnitzeljagd” in Sölden übernommen. Nach der gelungenen Premiere auf feinsten Natur-Trails in Arosa hat am Wochenende vom 11. bis 12. August nun die zweite Auflage stattgefunden und die Hörnli-Jäger weit über das Weißhorn hinaus bis nach Lenzerheide gebracht. Das Team von MTB-News.de war mit am Start und berichtet, wie sich das Event entwickelt hat. Viel Spaß mit dem Erlebnisbericht des zweiten Rennens der kulinarischen Trilogie 2018.

Grandioses Panorama trotz Wolken auf dem Parpaner Rothorn
# Grandioses Panorama trotz Wolken auf dem Parpaner Rothorn
Diashow: Erlebnisbericht Hörnli Trailjagd Arosa 2018 - Alpines Trail-Fest am Hörnli
Was war die Strategie? Spaß haben und nicht auf die Zeit achten, dann klappt es auch mit der Mittelzeit
Der Trail zum Älplisee ist schmal in die Bergflanke gehauen
Arosa bietet in weiten Teilen naturbelassene Trails
Der Älplisee-Trail ist ein absolutes Highlight
... damit bei beiden die Beine brennen natürlich in der Staffel!
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Erlebnisbericht Hörnli Trailjagd Arosa 2018

Unsere Erfahrungen von der ersten Ausgabe der Hörnli Trailjagd Arosa lassen sich einfach zusammenfassen: Erstklassige natürliche Trails, eine traumhafte Bergwelt rund um Arosa und ein spaßiges Wettkampfformat. Wie auch bei der allseits bekannten Schnitzeljagd in Sölden heißt es hier: nicht Rennen fahren, sondern auf unterhaltsame Art und Weise eine Region erkunden. Nach den tollen Eindrücken aus dem letzten Jahr waren wir selbstverständlich gespannt, was sich für die nächste Ausgabe alles getan haben würde. So hatte Holger angedeutet, dass auch die Talseite hin nach Lenzerheide befahren werden würde, was die Auswahl an Trails deutlich erhöht und grundsätzlich mehr Optionen bei der Routenwahl gibt. So hat es uns nicht gewundert, dass sich das Organisations-Team am Vorabend der Veranstaltung lediglich ein: „Das wird lang!“ entlocken lassen wollte.

Highlight Video: Hörnli Trailjagd Arosa 2018

Vorbereitung

Während wir mit einer Pizza Margherita (16,5 SFR) den hungrigen Magen füllen, lassen wir unsere Blicke über die Karte der Bergwelt um Arosa schweifen. Wir sind in diesem Fall nicht das rasende Bruderpaar Stefanus und Tobias, sondern Gaststarter Hanne und Tobias. Hanne war bereits 2016 bei der Schnitzeljagd mit am Start und konnte kurzfristig einspringen, als die Urlaubspläne unsere grundsätzliche Team-Planung über den Haufen warfen. Doch das Team steht und wir finden uns rechtzeitig wieder im Hotel Seehof ein, um ein wenig Schlaf zu bekommen. Normalerweise würden wir jetzt noch kurzfristig einen Platten von Stefanus flicken, doch unsere Bikes zeigen sich wohl auf und munter für den nächsten Tag.

Direkt an der Talstation bekommen all diejenigen ihre Startunterlagen, die erst am Samstagmorgen anreisen konnten
# Direkt an der Talstation bekommen all diejenigen ihre Startunterlagen, die erst am Samstagmorgen anreisen konnten
Früh am Morgen richten die Teams ihre Bikes und machen sich auf den Weg zum Gipfel
# Früh am Morgen richten die Teams ihre Bikes und machen sich auf den Weg zum Gipfel
Schwer hängen die Wolken im Tal. Ob sich das Wetter in diesem Jahr ähnlich dem Vorjahr ebenfalls aufheitern und zu Sonnenschein überreden lassen würde?
# Schwer hängen die Wolken im Tal. Ob sich das Wetter in diesem Jahr ähnlich dem Vorjahr ebenfalls aufheitern und zu Sonnenschein überreden lassen würde?
Im Gespräch mit Holger Meyer
# Im Gespräch mit Holger Meyer - für die zweite Ausgabe hat sich das Organisations-Team nochmal mehr ins Zeug gelegt
Nur wenige Meter nach dem Start verschwindet die Bahn zum Weißhorn in den Wolken …
# Nur wenige Meter nach dem Start verschwindet die Bahn zum Weißhorn in den Wolken …
... doch Trail-Bauer Andi weiß: das wird schon noch!
# ... doch Trail-Bauer Andi weiß: das wird schon noch!
Weißhorn im Nebel
# Weißhorn im Nebel - wir kennen den Anblick vom Vorjahr
Wir bringen die Bikes in Position …
# Wir bringen die Bikes in Position …
... doch die Körpersprache ist klar: Es ist zu kalt!
# ... doch die Körpersprache ist klar: Es ist zu kalt!
Das hatten wir uns anders vorgestellt
# Das hatten wir uns anders vorgestellt - immerhin haben wir nach den Hitzewochen an Jacken gedacht
Wir warten daher lieber in der schön gemachten Bergstation, die Bikes immer im Blick
# Wir warten daher lieber in der schön gemachten Bergstation, die Bikes immer im Blick

Massenstart am Weißhorn

Der Tag beginnt wie bei einer Veranstaltung der kulinarischen Trilogie üblich mit einem Massenstart an einem Gipfel. Im Falle von Arosa ist das das Weisshorn, das mit stolzen 2.653 m über Arosa thront. Leider ist an diesem Morgen davon herzlich wenig zu sehen: Der Berg macht dem Namen alle Ehre und die pünktlich erreichte Bergbahn verschwindet noch weit vor dem Gipfel in der Wolkendecke. Zum Glück findet sich auf dem Weisshorn eine ansehnliche Bergstation, sodass wir nach Positionierung der Bikes für die Startaufstellung im Warmen warten können, bis es los geht. Realistisch betrachtet ist das Wetter um Welten besser als noch im Vorjahr, wo wir bei niedrigen einstelligen Temperaturen in noch dichterer Wolke die Abfahrt begonnen haben.

Je näher wir der Startzeit von 10:30 Uhr kommen, desto öfter finden sich kleine Löcher in der Wolkendecke. Von alldem unbeeindruckt führt Holger das Briefing vor dem Start durch und wir machen uns mit den frisch verteilten Hörnli-Pässen vertraut. Tatsächlich geht es in diesem Jahr bis hinunter nach Parpan und Lenzerheide – eine weitere Station nebst Checkpoint befindet sich auf dem Parpaner Rothorn. So zeigt sich das Gebiet tatsächlich stark vergrößert. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Alle Teams sind aufgefordert, vom Gipfel des Weißhorns im Massenstart direkt zum ersten Checkpoint an der Ochsenalp zu fahren. Erst im Anschluss ist die Routenwahl freigegeben und wir stellen fest, dass um uns herum eigentlich alle Teams dieselbe Strategie wählen. Das kann ja heiter werden.

Langsam aber sicher formiert sich die Startaufstellung
# Langsam aber sicher formiert sich die Startaufstellung
Briefing der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Chefsache
# Briefing der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Chefsache
Alle Fragen beantwortet? Die Meute macht sich bereit für den Massenstart
# Alle Fragen beantwortet? Die Meute macht sich bereit für den Massenstart
Was wann wie wo anfahren? Bei der Routenwahl gab es in diesem Jahr nicht all zu viele Möglichkeiten
# Was wann wie wo anfahren? Bei der Routenwahl gab es in diesem Jahr nicht all zu viele Möglichkeiten
Beste Laune mit bester Startnummer: wir sind bereit!
# Beste Laune mit bester Startnummer: wir sind bereit!

Unsere Bikes haben wir für den Start irgendwo zwischen der dritten und vierten Reihe platziert – so können wir am Anfang (sofern vom Können her möglich) den Locals folgen und vermeiden gleichzeitig Stürze im Getümmel oder Wartezeiten an der Station. Soweit der Plan. Als der Startschuss fällt kommen wir tatsächlich gut weg und reihen uns in einer 20-köpfigen Spitzengruppe ein. Schnell lassen wir die Passagen mit tiefem, losen Schotter hinter uns und biegen ein in Richtung Brüggerhorn (2.447 m). Die Trails sind hier weitestgehend natürlich gehalten und offen, sodass verschiedene Linien möglich sind. Es läuft gut, zumindest bei mir. Als ich mich in einem Flachstück nach Hanne umschaue, sehe ich ihn nicht wie erwartet hinter mir, sondern gar nicht. Dafür kann es mehrere Gründe geben und tatsächlich kommt er schnell ins Bild – der Verkehr hatte ihn mehr aufgehalten als mich. Wir nehmen wieder Fahrt auf und als ich mich erneut umschaue, fehlt der Kollege schon wieder. Wenige Sekunden – gefühlte Minuten – später kommt er ins Bild und reckt den Daumen nach oben. Die Klamotten sprechen jedoch eine andere Sprache: Hier hat jemand eine Bodenprobe genommen.

Und es geht los: die 2. Hörnli Trailjagd Arosa ist eröffnet
# Und es geht los: die 2. Hörnli Trailjagd Arosa ist eröffnet

Wir lassen es etwas gemächlicher angehen und schlängeln uns durch die beeindruckende Landschaft. Auf einem beeindruckenden Singletrail wohlgemerkt, der verschiedenste Untergründe bietet und einen feinen Fahrfluss unterstützt. So erreichen wir eine gute Viertelstunde nach dem Start bereits die Ochsenalp und sichern uns den ersten Stempel des Tages. Wir nehmen uns kurz die Zeit, die Windjacken abzulegen, denn nun folgt eine Traverse mit einigen Uphill-Höhenmetern in Richtung Mittelstation der Weißhornbahn (2.013 m). Bevor wir dieses Streckenstück jedoch in Angriff nehmen, begutachten wir Hanne und sein Bike. Während der Lenker schnell wieder gerade gedreht ist, wird der Ellbogen wohl etwas länger brauchen. Das Blut fließt aus einer kleinen aber tiefen Schnittwunde. Ich fühle mich an den Start-Crash von Stefanus in Sölden erinnert, denn auch hier lief nach dem ersten Trail in meinem Team das Blut.

Hanne versichert, dass alles in Ordnung sei und so nehmen wir über Rot Tritt und die Prätschalp den Anstieg hin zur Mittelstation auf uns. Es dauert nicht lange und wir holen Jan und Kalle ein, die sich am Start wie zu erwarten von uns hatten absetzen können. Die Beiden hatten sich im vergangenen Jahr bei der ersten Knödeljagd in Wolkenstein eindrücklich auf der Bildfläche positioniert, denn nicht nur stürzte Jan noch vor dem Start, sondern die beiden fuhren auch eine veritable Top-10-Zeit ein. Und das in Jeans-Kutten mit einem insgesamt beeindruckend lässigen und gleichzeitig völlig unpassenden Stil. Doch bergauf tun sie sich nach wie vor schwer und so können wir sie tatsächlich – zumindest für den Moment – hinter uns lassen.

Station 1: Scott

An der Mittelstation angekommen heißt es, die Herausforderung der Scott Station zu meistern. Wie bei allen anderen Veranstaltungen auch muss man hier eine Runde auf dem Kinder-Bike drehen. Die Herausforderung wird einfach nie alt und gehört zu meinen absoluten Lieblings-Stationen. Um die Herausforderung zu steigern, müssen hier jedoch nicht nur beide Team-Mitglieder in die Pedale treten, sondern es muss gleichzeitig auch eine Scott Brille getragen werden. Diese hat zwar theoretisch einen riesigen Filter, doch auf der Innenseite ist dieser mit Malertape abgeklebt. So bleibt lediglich ein winziger Schlitz, um die Pylonen im Blick zu halten. Und die obligatorische Wippe. So kommt es wie gewohnt zu unterhaltsamen Szenen und unerfahrenere Starter machen Bekanntschaft mit den wirklich kurzen Kettenstreben des Kinder-Bikes. Wir nehmen indes unseren Stempel entgegen und machen uns mit Holger, Karen und Trail-Bauer Andi auf den Weg zur Hörnli-Talstation. Der Weg führt weitestgehend flach über eine Wiesenlandschaft und wir atmen ein wenig durch. Ohne Warteschlange platzieren wir uns in den kleinen Gondeln des Hörnli-Express und während ich eine Gondel mit Andi teile und über Trail-Bau und den gerade noch im Bau befindlichen ersten Flow-Trail von Arosa diskutiere, verarztet Holger Hanne in der Gondel hinter uns.

Bekannte Challenge: Bei Scott wird auf Kinder-Bikes eine schnelle Runde gedreht
# Bekannte Challenge: Bei Scott wird auf Kinder-Bikes eine schnelle Runde gedreht
Im Manual über die Wippe? Gut gedacht, doch Vorsicht …
# Im Manual über die Wippe? Gut gedacht, doch Vorsicht …
... vor kurzen Kettenstreben
# ... vor kurzen Kettenstreben
Ich kann meine Erfahrung von der Schnitzeljagd ausspielen …
# Ich kann meine Erfahrung von der Schnitzeljagd ausspielen …
... doch auch Hanne schlägt sich souverän auf dem Kinderrad
# ... doch auch Hanne schlägt sich souverän auf dem Kinderrad
Für die erfolgreich bestandene Challenge gibt es den nächsten Stempel
# Für die erfolgreich bestandene Challenge gibt es den nächsten Stempel
Ja, ich bin hingefallen. Na und? Hanne bester Laune im Hörnli-Express
# Ja, ich bin hingefallen. Na und? Hanne bester Laune im Hörnli-Express
Ja, auch Arosa baut einen Flow-Trail
# Ja, auch Arosa baut einen Flow-Trail - an sich schade, doch dieser hier sieht vielversprechend aus. Geben wir ihm eine Chance, sobald er eröffnet ist
Ausblick zum Hörnli aus dem Hörnli-Express
# Ausblick zum Hörnli aus dem Hörnli-Express - der markante Fels gibt der Jagd ihren Namen

Station 2: Continental

Am Hörnli angekommen nehmen wir eine kurze aber knackige Schotterrampe in Angriff, die uns zur Hörnli-Hütte bringt. Hier wartet das Team von Continental auf uns und hat eine kleine Team-Staffel vorbereitet: Eine Runde Sackhüpfen in der Laufradtasche steht auf dem Programm. Wir geben uns keine Blöße und satteln erneut die Bikes. Im Anschluss an die erfolgreich bewältigte zweite Station stehen wir nun vor einer gewichtigen Entscheidung, was den weiteren Streckenverlauf (und unsere Kraftreserven) angeht: Während der Hörnli-Express durchgehend fährt, pendelt die Urdenbahn vom Hörnli (2.511 m) zum Urdenfürggli (2.546 m) nur alle 30 Minuten. Es stehen noch 20 Minuten bis zur nächsten Abfahrt auf der Uhr. Während die meisten anderen Teams sich für die Wartezeit entscheiden (was auch wir im Vorjahr so gemacht hatten), entscheidet Hanne für uns, dass wir den als Alternative verfügbaren Trail in Angriff nehmen.

Der Beginn hinunter in Richtung Urdensee (2.249 m) kann sich sehen lassen und geht flott unter die Räder. Doch schon bald wird das Gelände technischer und spätestens ab der Hälfte der Strecke schieben wir die Bikes. Ich verfluche Hanne innerlich und auch verbal für diese Entscheidung. Aber er weiß es selbst. Das letzte Viertel in Richtung Urdenfürggli müssen wir die Bikes schultern und tragen diese mit rasendem Puls dem gegenüberliegenden Grat entgegen. Wenige Meter vor dem erhofften Ziel läuft unsere Uhr ab und die Gondel setzt sich in Bewegung. Rasend schnell pflügt sie durch die sich lichtenden Wolken und erreicht vor uns die Hanghöhe. Wir können die hämischen Blicke geradezu spüren.

Sackhüpfen in der Laufradtasche bei Continental...
# Sackhüpfen in der Laufradtasche bei Continental...
... damit bei beiden die Beine brennen natürlich in der Staffel!
# ... damit bei beiden die Beine brennen natürlich in der Staffel!
Gondel oder nicht? Wir queren dieses Tal mit dem Bike, viele andere Teams nehmen die Gondel
# Gondel oder nicht? Wir queren dieses Tal mit dem Bike, viele andere Teams nehmen die Gondel
Im Ergebnis schaffen wir es in den vorhandenen 20 Minuten gerade so, um vor der anstürmenden Masse in den Trail einzustechen
# Im Ergebnis schaffen wir es in den vorhandenen 20 Minuten gerade so, um vor der anstürmenden Masse in den Trail einzustechen - allerdings mit hohem Puls und auf wackeligen Beinen

Unser Vorteil: Wir kommen direkt auf dem Trail an und müssen uns nicht erst aus der Gondel wurschteln. So nehmen wir mit Puls 180 direkt die Abfahrt in Angriff und werden erst nach gut 150 Höhenmetern Abfahrt von Jan und Kalle eingeholt, die sich an die Spitze der uns folgenden Meute aus der Gondel gesetzt haben. Sie gehen in Führung und verpassen auf der rasend schnell gefahrenen Schotterpiste direkt den Einstieg in den technischen Singletrail hinunter nach Parpan. Ich biege als erster in den Trail und gehe auf den ersten Metern fast über den Lenker: was für ein bombastischer Wechsel von Schotterrennbahn zu Präzisionsarbeit am Lenker. Ständig schleifen die Pedale am Boden und drohen mich abzuwerfen. Der Puls bleibt auch ohne Treteinlagen oben. Umso schlimmer, dass die beiden Wege nur kurz darauf wieder zusammenführen und wir erneut vereint auf Abfahrt gehen.

Gemeinsam mit Jan und Kalle auf dem Trail
# Gemeinsam mit Jan und Kalle auf dem Trail
Arosa bietet in weiten Teilen naturbelassene Trails
# Arosa bietet in weiten Teilen naturbelassene Trails - ein Fest für Mountainbiker, die Wert auf das Mountain im Wort legen
Jan gibt nicht nur beim Style alles, sondern ist auch wirklich schnell unterwegs
# Jan gibt nicht nur beim Style alles, sondern ist auch wirklich schnell unterwegs

Wir erreichen nach einem weiteren feinen Stück Singletrail eine Schotterquerung, lassen das sehr eilig operierende Team Bike vorbei und gehen direkt geradeaus weiter in die Verfolgung. Dieser Wegpunkt wird entscheidend sein, denn viele der folgenden Teams entscheiden sich für den Wechsel auf die Forstpiste – ein Umweg, der nicht direkt zum folgenden Checkpoint führt. Wir hingegen pflügen weiter einen steinig-ruppigen Singletrail hinab und die Unterarme wimmern vor sich hin. Von den Fingern ganz zu schweigen. Tasten drücken ist einfach kein adäquates Training die gesamte Woche über. Doch auch Team Bike kann sich nicht absetzen – was sich kurz vor Parpan als Glücksgriff für sie erweist. An letzter Stelle in unserer Vierergruppe liegend fällt mir gerade noch die von Trail-Bauer Andi gesetzte Markierung auf, die uns zum nächsten Checkpoint lotst. Die lauten Rufe werden gerade noch gehört und so dreht nicht nur Hanne, sondern eben auch das Team Stefan / Tobi um. Gemeinsam erreichen wir nach einem kurzen Singletrail den nächsten Checkpoint und nehmen Kurs auf die Talstation in Lenzerheide.

Irritierender Weise geht es den Berg hinauf. Hanne und ich reflektieren kurz und entscheiden, dem wild antretenden Team Bike zu folgen. Kurz darauf halten auch die Kollegen an, um umzukehren. Wir diskutieren kurz und unsere Wege trennen sich – leider zu unserem Nachteil. Während uns Strava später zeigen wird, dass der Weg ins Tal tatsächlich die wesentlich bessere Lösung gewesen wäre, kommen wir immerhin noch zu einer Abfahrt auf dem Zielhang der Downhill World Cup Strecke von Lenzerheide. Ist das steil! Ohne größeres Anstehen geht es für uns zur Mittelstation, wo wir tatenlos zusehen müssen, wie sich Jan und Kalle aber eben auch Team Bike hinter den sich schließenden Türen der Gondel verabschieden. Zum Glück ist das hier kein Rennen. Ansonsten wäre jetzt die Entscheidung gefallen: Von hier an folgen noch zwei Checkpoints und zwei Missionsstationen – beide in einer streng logischen Reihenfolge ohne nennenswerte Alternativen.

Station 3: Leatherman

Am Gipfel des Parpaner Rothorns angekommen erwartet uns die nächste Aktionsstation: Bei Leatherman gilt es, mit einem kleinen Multi-Tool der Firma ein 50 x 50 mm Kantholz abzusägen. Gemeinsam mit den anderen Gondelfahrern stehen wir an, ich gebe an der Säge alles und wir nehmen nur wenige Minuten später Fahrt auf in Richtung des vorletzten Checkpoints. Dieser befindet sich im Kessel unterhalb des Rothorn-Gipfels (2.865 m) und wir lassen uns zumindest noch die Zeit für ein Foto, bevor es weiter über die Startsektion des Trek Bike Attack in Richtung Tal geht. Der Weg ist hier oben ausgesetzt und lose, sodass wir trotz aller Abfahrtsfreude das Tempo dosieren. Ein Abgang würde hier richtig weh tun. Wir passieren die Galerien und erreichen Gredigs Fürggli (2.615 m), von wo der wohl schönste Trail des Tages abgeht. Unterhalb des Parpaner Weisshorns (2.824 m) schlängelt er sich im Tal bei grandioser Aussicht hinab zum Älplisee (2.156 m). Das Gelände ist nur an wenigen kurzen Stellen ausgesetzt, abgesehen davon ist der Trail für bergerfahrene Biker problemlos zu bewältigen und überzeugt neben der feinen Aussicht auch mit herausragendem Flow. Wer in Arosa zu Gast ist, der muss diesen Trail gefahren sein.

Bis die Arme brennen: Bei Leatherman heißt es mit dem kleinen Tool eine Scheibe vom Balken abzusägen
# Bis die Arme brennen: Bei Leatherman heißt es mit dem kleinen Tool eine Scheibe vom Balken abzusägen
Malerisch windet sich der Trail in Richtung Lenzerheide
# Malerisch windet sich der Trail in Richtung Lenzerheide
Hier oben heißt es aufgepasst …
# Hier oben heißt es aufgepasst …
... denn ein Sturz wäre in jedem Fall schmerzhaft
# ... denn ein Sturz wäre in jedem Fall schmerzhaft - außerdem warten platte Reifen
Wir nehmen Anlauf auf den vorletzten Checkpoint am Parpaner Rothorn
# Wir nehmen Anlauf auf den vorletzten Checkpoint am Parpaner Rothorn
Vorletzter Stempel im Kessel unterhalb des Parpaner Rothorns …
# Vorletzter Stempel im Kessel unterhalb des Parpaner Rothorns …
... von hier an geht es quasi nur noch bergab!
# ... von hier an geht es quasi nur noch bergab!
Der Älplisee-Trail ist ein absolutes Highlight
# Der Älplisee-Trail ist ein absolutes Highlight - er startet auf 2.615 m in Gredigs Fürggli und verläuft am Älplisee vorbei (im Tal ganz hinten zu erkennen) bis zum Alpenblick (1.953 m)
Der Trail zum Älplisee ist schmal in die Bergflanke gehauen
# Der Trail zum Älplisee ist schmal in die Bergflanke gehauen
Der natürliche Weg bringt Spaß für Alt und Jung, Groß und Klein
# Der natürliche Weg bringt Spaß für Alt und Jung, Groß und Klein
Zum Ende hin wird das Gelände flacher, der Trail jedoch nicht weniger schön und natürlich
# Zum Ende hin wird das Gelände flacher, der Trail jedoch nicht weniger schön und natürlich

Wir finden problemlos den letzten Checkpoint und sind damit einen bedeutenden Schritt näher am Ziel. Zumindest im Kopf, denn wir hängen für die nächsten 5 Minuten hinter einem Mixed-Pärchen fest, das sich trotz aller lieben Anfragen nach einer Überholmöglichkeit außer Stande sieht, diesem Wunsch nachzukommen. Oder überhaupt zu reagieren. Das hinten fahrende Männchen ignoriert und blockt, vorne kämpft das Weibchen offensichtlich auf letzter Rille. Wir lehnen uns zurück und bremsen hinterher. Kein Rennen! Das Ärgerliche ist: Wie so oft geht die unfreiwillige Gruppenfahrt nicht gut und in einer engeren Kurve geht die uns unbekannte Fahrerin zu Boden. Wir nutzen die Chance, fragen ob alles in Ordnung ist und wiederholen unseren Wunsch zu passieren. Die Reaktion ist an Ironie kaum zu überbieten und doch sickert bei den Beiden hoffentlich die Erkenntnis durch, dass wir weder Konkurrenten sind, noch uns in einem Rennen befinden. Doch Trails über oder unter dem eigenen Könnens-Level zu fahren ist wie soeben einmal mehr bewiesen nie eine gute Idee.

Wir können schließlich passieren und machen die Bremsen auf. Was folgt ist jedoch nicht der beste Flow unseres Lebens, sondern ein echter Klassiker: Erst schlitzt Hanne sich fast seinen Hinterreifen an einer scharfen Steinkante auf, dann bleibt er selbst in einer Kurve hängen und wird unsanft auf dem Lenker zusammengefaltet. Ich schicke drei Stoßgebete zum Himmel – eines dafür, dass die Luft im Reifen bleibt, eines, dass das eben überholte Team das nicht gesehen hat und eines, dass Hanne es von jetzt an etwas ruhiger angehen lässt. Denn es folgen einige anspruchsvolle Spitzkehren in Richtung Schwellisee (1.931 m). Er tut mir den Gefallen und geht nur einmal fast auf direktem Wege ins Tal. Wir laufen auf ein weiteres Mixed-Team auf, das ohne Aufforderung zuvorkommend und bereitwillig Platz macht (vielen Dank!) und holen auch das zwischenzeitlich enteilte Enduro-Team wieder ein. Es folgt die aussichtsreiche Traverse hin zur Alpenblick Hütte, wo wir die vierte und letzte Station erreichen.

Die Abfahrt hinunter zum Schwellisee ist in einigen Passagen technisch recht anspruchsvoll
# Die Abfahrt hinunter zum Schwellisee ist in einigen Passagen technisch recht anspruchsvoll - Hanne geht es ruhig an und meistert die Schlüsselstelle ohne Schwierigkeiten

Station 4: Endura

Bei Endura heißt es, im Track Stand auszuharren. Die Aktion kennen wir aus Sölden und hier wie dort sind die minimal erforderlichen fünf Sekunden für den Stempel im Hörnli-Pass kein Thema. Das Team ermutigt uns, auch an der Endura-Challenge teilzunehmen. Diese lobt ein komplettes Outfit für den oder die Starterin aus, die es am längsten im Track Stand aushält. In Sölden lag der Gewinn bei über 45 Minuten und auch wenn man uns versichert, dass die bisherige Bestmarke denkbar schlecht sei, lehnen wir dankend ab. Stattdessen satteln wir ein letztes Mal die Bikes und folgen Daniel und Toni in Richtung Arosa.

Track Stand um die Wette und auf Zeit
# Track Stand um die Wette und auf Zeit - nach den Erfahrungen in Sölden steht vorsorglich ein Sonnenschirm bereit
5 Sekunden sind das Minimum …
# 5 Sekunden sind das Minimum …
... aber wer es am längsten schafft, kann ein komplettes Endura Outfit gewinnen
# ... aber wer es am längsten schafft, kann ein komplettes Endura Outfit gewinnen

Zieleinlauf

Schon seit dem Parpaner Rothorn sind wir immer in Sichtkontakt mit dem Team von Enduro unterwegs gewesen – die Strava-Analyse zeigt, dass wir beide unsere kleinen Schnitzer eingebaut haben und dennoch unmittelbar hintereinander die letzte Aktionsstation hinter uns lassen. Wir überlegen, welcher Weg wohl der beste ins Ziel ist und entscheiden uns in Anbetracht der Zeit für den direkten Weg ins Tal. Der führt leider über die Teerstraße und so üben wir uns im Manual fahren (sauberes Ding, Daniel!). Wenig später biegen wir mit Vollgas in den Zielkanal ein, der uns mitten auf einen gut gewässerten Kunstrasenplatz führt. Wir nehmen Aufstellung und überqueren zu viert nebeneinander die Ziellinie – zeitgleich auf Platz 2 in der Holzklasse und genau eine Gondel (15 min) hinter den Tagessiegern. In enger Folge fahren weitere Teams ein und beenden erfolgreich die Hörnli Trailjagd 2018. Bevor es standesgemäß zum großen Hörnli und Ghackets Essen (zu Deutsch Hackfleischsauce, italienisch Bolognese) inklusive Siegerehrung und großer Verlosung geht, schnappen wir uns erneut die Bikes und düsen nochmal eine Runde auf den feinen Trails von Arosa. So bekommen wir schöne Erinnerungsfotos und zur Feier des Tages nehme auch ich eine feine Bodenprobe. Eine gute Erinnerung an dieses erstklassige Wochenende in der kommenden Schreibtischwoche …

Team MTB-News.de geschafft aber schwer zufrieden im Ziel
# Team MTB-News.de geschafft aber schwer zufrieden im Ziel

Unsere Route auf Strava

Die Hörnli Trailjagd Arosa war auch 2018 wieder ein rundum gelungenes Event: Erstklassige Trails, perfekte Organisation und die beeindruckende Landschaft haben wenig zu wünschen übrig gelassen. Einziger Wermutstropfen: Durch die Festlegung des ersten Checkpoints auf die Ochsenalp war die weitere Abfolge der Stationen und Kontrollpunkte quasi vorgegeben. Das hat den Renncharakter deutlich verschärft und etwas die Navigationsanforderung reduziert. Wir wünschen uns für nächstes Jahr: Mehr Flexibilität in der Routenwahl, um den sich immer etablierenden Charakter eines Rennens noch weiter zu zerstreuen. Soviel steht fest: Wir kommen wieder!

Ergebnisse: Hörnli Trailjagd Arosa 2018

Der Pokal für den Gesamtsieg geht an das Team, das die Durchschnittszeit aller gefahrenen Zeiten ins Ziel gebracht hat
# Der Pokal für den Gesamtsieg geht an das Team, das die Durchschnittszeit aller gefahrenen Zeiten ins Ziel gebracht hat
Hörnli und Ghackets für die hungrigen Biker
# Hörnli und Ghackets für die hungrigen Biker
Große Verlosung - hier kann mit etwas Glück jeder Gewinner sein
# Große Verlosung - hier kann mit etwas Glück jeder Gewinner sein
Was war die Strategie? Spaß haben und nicht auf die Zeit achten, dann klappt es auch mit der Mittelzeit
# Was war die Strategie? Spaß haben und nicht auf die Zeit achten, dann klappt es auch mit der Mittelzeit

Gesamtwertung Mittelzeit

Hoernli-Trailjagd-2018-Schlussrangliste-Spezial

Team-Wertung nach Zeit

Hoernli-Trailjagd-2018-Einzelwertungen

Termin Hörnli Trailjagd Arosa 2019

Mit Abschluss der Hörnli Trailjagd 2018 wurde auch direkt der Termin für 2019 bekannt gegeben: Die Hörnli Trailjagd Arosa Lenzerheide findet am Wochenende 09. bis 11.08.2019 statt. Die Anmeldung wird Anfang Februar 2019 geöffnet – wir erinnern euch bei Zeiten nochmals separat daran, euch Freund oder Freundin zu schnappen und die Anmeldung zu erledigen. Der Startpreis lag im Jahr 2018 bei 150 €.

Weitere Informationen: die rasenmäher / Arosa Tourismus

Fotos: Tobias Stahl, Johannes Merg, Christoph Bayer
  1. benutzerbild

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  2. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    Mal eine Frage, fährt man vom Älplisee zum Schwellisee jetzt anders wie früher???
    Ist da jetzt ein extra Weg dazugekommen den es früher nicht gab?

    G.:)
  3. benutzerbild

    Jones_D

    dabei seit 03/2015

    So wie auf der Strava Aufzeichnung ist der Weg nun für Biker ausgewiesen, letztes Jahr war es noch nicht so. Hatte mich vor zwei Wochen auch darüber gewundert als ich vor Ort war.
  4. benutzerbild

    kleinerHai

    dabei seit 08/2004

    @LB Jörg
    Ja, der Weg wurde kurz vorm Aelplisee umgelegt und führt nichtmehr direkt am See vorbei...
    Der neue Trail ist aber echt spassig, bietet flowige und technische Passagen und ist eine wirklich gelungene Alternative! Der gesamte Aelpliseetrail wurde "entflochten". Beim Gredigs Fürggli bleiben die Biker auf dem altbekannten Trail, Fussgänger werden auf nen neuen Wanderweg im Talboden geschickt. Macht wahrscheinlich Sinn bei der Frequentierung, v.a. am Wochenende...
  5. benutzerbild

    LB Jörg

    dabei seit 12/2002

    kleinerHai
    @LB Jörg
    Ja, der Weg wurde kurz vorm Aelplisee umgelegt und führt nichtmehr direkt am See vorbei...
    Der neue Trail ist aber echt spassig, bietet flowige und technische Passagen und ist eine wirklich gelungene Alternative! Der gesamte Aelpliseetrail wurde "entflochten". Beim Gredigs Fürggli bleiben die Biker auf dem altbekannten Trail, Fussgänger werden auf nen neuen Wanderweg im Talboden geschickt. Macht wahrscheinlich Sinn bei der Frequentierung, v.a. am Wochenende...
    Hmmh...hört sich aber dennoch erschreckend an :oops:

    G.:)

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