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Die Brendog-Goggle: Mit der Scott Prospect wollen die Schweizer eine für alles haben
Die Brendog-Goggle: Mit der Scott Prospect wollen die Schweizer eine für alles haben - Neben dem klassischen Modell gibt es eine Enduro-Brille und ein Modell mit Roll Off-System. Die von uns getestete Variante kostet 99,95 €.
Je zwei Stifte für Abreißvisiere oder Roll Off-System
Je zwei Stifte für Abreißvisiere oder Roll Off-System - Das soll für besseren Halt, bessere Spannung und damit bessere Funktion sorgen, wenn es nass wird.
Aussparung an der Nase
Aussparung an der Nase - Angenehm: an der Prospect muss man nicht feintunen, sondern bekommt dank wenig Schaum im Nasenbereich viel Luft.
Drehbare Bügel und abnehmbarer Nasenschutz
Drehbare Bügel und abnehmbarer Nasenschutz - Unter dem Bügel versteckt sich das Lens Lock-System. Hebelt man den weißen Rahmen hervor, kann das Glas an dieser Stelle entnommen werden.
Dünne Schaumschicht, viele Belüftungsöffnungen
Dünne Schaumschicht, viele Belüftungsöffnungen - Im Testfeld bietet Scott das dünnste Schaumstoff-Polster, dafür aber viele Belüftungsöffnungen. Diese sind rund um den Rahmen verteilt.
Zwei Silikonstreifen am breiten Brillenband sollen für Halt sorgen
Zwei Silikonstreifen am breiten Brillenband sollen für Halt sorgen - Das verstellbare Brillenband rutschte im Testzeitraum nicht – auch nicht, wenn der Helm schon mit Dreck vollgesprenkelt war.
Die Bügel täuschen: in den Troy Lee Designs D3 passt die Scott Prospect wie angegossen
Die Bügel täuschen: in den Troy Lee Designs D3 passt die Scott Prospect wie angegossen
Foto Chris TLD D3 Scott-5868
Foto Chris TLD D3 Scott-5868
Foto Chris TLD D3 Scott-5869
Foto Chris TLD D3 Scott-5869
Der Fox Rampage macht in Kombination mit der Prospect keine Probleme.
Der Fox Rampage macht in Kombination mit der Prospect keine Probleme.
Foto Chris Fox Scott-5847
Foto Chris Fox Scott-5847
Foto Chris Fox Scott-5848
Foto Chris Fox Scott-5848
Zu Breit: die Höhe der Scott-Goggle passt für den Dissident, der Rahmen ist aber etwas zu breit für den schmalen Specialized-Helm.
Zu Breit: die Höhe der Scott-Goggle passt für den Dissident, der Rahmen ist aber etwas zu breit für den schmalen Specialized-Helm.
Foto Chris Specialized Scott-5944
Foto Chris Specialized Scott-5944
Foto Chris Specialized Scott-5945
Foto Chris Specialized Scott-5945
Zwei Mal nach rechts gewischt: it's a Match! – in den POC Coron passt die Goggle hervorragend.
Zwei Mal nach rechts gewischt: it's a Match! – in den POC Coron passt die Goggle hervorragend.
Foto Chris Poc Scott-5915
Foto Chris Poc Scott-5915
Foto Chris Poc Scott-5916
Foto Chris Poc Scott-5916
Bei der Passform leistet sich die Scott Prospect kleine Abzüge, kann ansonsten jedoch auf ganzer Linie überzeugen
Bei der Passform leistet sich die Scott Prospect kleine Abzüge, kann ansonsten jedoch auf ganzer Linie überzeugen - Wurden die Bedingungen wechselhaft, war sie aufgrund des breiten Einsatzspektrums der verspiegelten Linse die Brille der Wahl. Selbst mit weniger Licht kommt die Goggle gut zurecht.

Scott Prospect Goggle im Test: Deathgrip konnte nicht nur auf der Kinoleinwand überzeugen, mit dem Film wurde auch ein spannendes neues Scott-Produkt vorgestellt: Die Prospect-Goggle. Eine Signature-Edition für Brendan Fairclough passend zum Film durfte da natürlich nicht fehlen. Inzwischen setzten immer mehr Fahrer im Downhill World Cup und der Enduro World Series auf die Brille. Wir haben die Scott Prospect getestet!

Scott Prospect: Infos und Preise

  • Glas verspiegelte Linse oder klare Linse
  • Brillenband 50 mm
  • besondere Features abnehmbarer Nasenschutz, Abreissfolien, Roll Off-Version der Brille (129.95 € UVP), Lens Lock-System
  • Gewicht 139 g
  • Preis 99,95 € (UVP)
  • Preis Ersatzgläser: ca. 15 € (klar) / ca. 30 € (verspiegelt)
  • www.scott-sports.com
Die Brendog-Goggle: Mit der Scott Prospect wollen die Schweizer eine für alles haben
# Die Brendog-Goggle: Mit der Scott Prospect wollen die Schweizer eine für alles haben - Neben dem klassischen Modell gibt es eine Enduro-Brille und ein Modell mit Roll Off-System. Die von uns getestete Variante kostet 99,95 €.
Diashow: Herbst-Spezial: Scott Prospect im Test - Brendogs Signature-Brille
Zwei Silikonstreifen am breiten Brillenband sollen für Halt sorgen
Foto Chris Specialized Scott-5945
Dünne Schaumschicht, viele Belüftungsöffnungen
Foto Chris Fox Scott-5848
Foto Chris Fox Scott-5847
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Im Detail

Scott baut auf jahrelange Erfahrung im Bike-, MX- und Wintersport und packt die Prospect aus diesem Grund voll mit Technologien. Eine der interessantesten Lösungen im Testfeld hat Scott bei der Befestigung des Rahmens gefunden. Hier arbeiten die Schweizer mit einem Klick-System, das auf den Namen Lens Lock hört. Je zwei Aussparungen an der Linse pro Seite halten diese an Ort und Stelle. Will man das Glas entnehmen, muss jeweils der Rahmen an den Stellen, wo die Bügel sitzen, nach außen weggezogen werden:

Auch ansonsten punkten die Schweizer mit einem durchdachten Konzept: Zwei bewegliche Bügel sollen in Kombination mit der Vorbiegung der Brille für eine angenehme Passform sorgen. Damit trotzdem Luft zum Atmen bleibt, ist der Schaumstoff an der Nase ausgespart. Während Scott auch auf einen dreilagigen Schaumstoff-Aufbau setzt, fällt die weiche Schicht in der Mitte sehr viel schmaler aus als an anderen Brillen. Große und rundherum am Rahmen der Brille verteilte Belüftungsöffnungen sollen für eine gute Belüftung sorgen – Abdeckungen aus Schaum verhindern das Eindringen von Fremdkörpern ins Innere der Brille. Damit Dreck-Partikel auch ansonsten keinen Schaden zufügen können, verwendet Scott einen abnehmbaren Nasenschutz. Dieser fällt dezent aus, deckt das Riechorgan aber nahezu komplett ab.

Bei der Linsentechnologie setzt Scott auf geringes Gewicht und gute Optik. Die TruView-Gläser blocken 100% der schädlichen UV-Strahlung. Zudem soll durch strikte Tests sichergestellt werden, dass die Linsen höchste Qualität und damit die bestmögliche Performance bieten können. Wie üblich sind die Gläser beschichtet, um bei nassen Bedingungen ein Anlaufen der Brille zu verhindern. Eine Besonderheit findet sich noch an den Linsen: Anstatt zwei Stifte für Abreiß-Visiere, setzt die Prospect auf doppelt so viele. Zwei Pins pro Seite ermöglichen somit einerseits den sicheren Halt der dünnen Zusatzlinsen oder aber die Verwendung eines Roll Off-Systems.

Je zwei Stifte für Abreißvisiere oder Roll Off-System
# Je zwei Stifte für Abreißvisiere oder Roll Off-System - Das soll für besseren Halt, bessere Spannung und damit bessere Funktion sorgen, wenn es nass wird.
Aussparung an der Nase
# Aussparung an der Nase - Angenehm: an der Prospect muss man nicht feintunen, sondern bekommt dank wenig Schaum im Nasenbereich viel Luft.
Drehbare Bügel und abnehmbarer Nasenschutz
# Drehbare Bügel und abnehmbarer Nasenschutz - Unter dem Bügel versteckt sich das Lens Lock-System. Hebelt man den weißen Rahmen hervor, kann das Glas an dieser Stelle entnommen werden.
Dünne Schaumschicht, viele Belüftungsöffnungen
# Dünne Schaumschicht, viele Belüftungsöffnungen - Im Testfeld bietet Scott das dünnste Schaumstoff-Polster, dafür aber viele Belüftungsöffnungen. Diese sind rund um den Rahmen verteilt.
Zwei Silikonstreifen am breiten Brillenband sollen für Halt sorgen
# Zwei Silikonstreifen am breiten Brillenband sollen für Halt sorgen - Das verstellbare Brillenband rutschte im Testzeitraum nicht – auch nicht, wenn der Helm schon mit Dreck vollgesprenkelt war.

Auf dem Trail

Die Scott Prospect passt. Wie erwartet sitzt die Brille sehr angenehm im Helm. Obwohl die Goggle sehr breit baut, sorgt die nicht zu extreme Höhe dafür, dass sie nicht an der Oberkante mit dem Helm kollidiert. Aber: die Scott Prospect passt nicht immer – der breite Rahmen ist nicht ideal, wenn man Helme mit kleinerer Öffnung für das Gesicht verwendet. Die Kombination aus Prospect und Specialized Dissident machte hier etwas Probleme, da die Ränder am Helm anstehen und die Prospect somit nicht perfekt auf das Gesicht gepasst hat.

Auch ansonsten liegt der Schaumstoff der Brille am Gesicht zwar gut, aber nicht optimal an. Durch die dünne Schaumschicht kann sich die im Testfeld am wenigsten stark gekrümmte Brille bei manchen Fahrern nicht rundherum ans Gesicht anschmiegen. Angenehm ist dafür der Platz für die Nase – hier wurde ein gutes Stück ausgespart, die Atemwege werden nicht zugedrückt und es entsteht genügend Luftstrom.

Die Bügel täuschen: in den Troy Lee Designs D3 passt die Scott Prospect wie angegossen
# Die Bügel täuschen: in den Troy Lee Designs D3 passt die Scott Prospect wie angegossen

Foto Chris TLD D3 Scott-5868
# Foto Chris TLD D3 Scott-5868
Foto Chris TLD D3 Scott-5869
# Foto Chris TLD D3 Scott-5869

Der Fox Rampage macht in Kombination mit der Prospect keine Probleme.
# Der Fox Rampage macht in Kombination mit der Prospect keine Probleme.

Foto Chris Fox Scott-5847
# Foto Chris Fox Scott-5847
Foto Chris Fox Scott-5848
# Foto Chris Fox Scott-5848

Zu Breit: die Höhe der Scott-Goggle passt für den Dissident, der Rahmen ist aber etwas zu breit für den schmalen Specialized-Helm.
# Zu Breit: die Höhe der Scott-Goggle passt für den Dissident, der Rahmen ist aber etwas zu breit für den schmalen Specialized-Helm.

Foto Chris Specialized Scott-5944
# Foto Chris Specialized Scott-5944
Foto Chris Specialized Scott-5945
# Foto Chris Specialized Scott-5945

Zwei Mal nach rechts gewischt: it's a Match! – in den POC Coron passt die Goggle hervorragend.
# Zwei Mal nach rechts gewischt: it's a Match! – in den POC Coron passt die Goggle hervorragend.

Foto Chris Poc Scott-5915
# Foto Chris Poc Scott-5915
Foto Chris Poc Scott-5916
# Foto Chris Poc Scott-5916

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Ganz schön hell: trotz der stylishen verspiegelten Beschichtung lässt das Glas der Scott Prospect viel Licht durch. Neben dem großen Sichtfeld spielt hier vor allem die angenehm geringe Tönung der Linse eine Rolle. Eins nach dem anderen: Das TruView-Glas liegt rundum im Rahmen. Da aber nur eine geringe Überlappung zwischen Rahmen und Linse vorhanden ist, bleibt das Sichtfeld sehr groß. Vor allem zu den Seiten bietet die Scott-Goggle viel Platz und Sicht. Trotz Verspiegelung war der Glaswechsel ein seltenes Unterfangen: Nur, wenn es wirklich dunkel wird, hatten wir das Gefühl, zum klaren Glas greifen zu müssen. Bei extrem hellen Bedingungen kann durch die leichte Tönung trotzdem etwas der Spitzenlichter von den Augen genommen werden. In Summe deckt das blau getönte Glas somit ein extrem breites Spektrum ab und kann bei fast allen Lichtbedinungen überzeugen.

Preislich liegt die Scott Prospekt an der magischen 100 €-Grenze und ist somit kein Schnäppchen. Für das Geld bekommt man eine klare Linse und einen Brillenbeutel dazu. Da die Brille auch mit verspiegeltem Glas öfter bei schlechten Bedingungen bewegt wurde, befinden sich inzwischen diverse sehr feine Kratzer in der Beschichtung. Nachdem die Ersatzlinsen aber mit ca. 15 € fürs klare Glas und etwa 30 € für das verspiegelte Glas erschwinglich sind, ist der Preis fürs Gesamtpaket in Ordnung.

Das ist uns aufgefallen

  • Ersatzteilkosten Mit 15 bzw. 30 € im Rahmen.
  • Haltbarkeit Im Mittelfeld platziert sich die TruView-Scheibe, wenn es um die Haltbarkeit geht.
  • Scheibenwechsel Dank Lens Lock-System sehr simpel und schnell.

Fazit – Scott Prospect

Die Scott Prospect besticht durch ein großes Blickfeld, gute Luftzufuhr für den Fahrer und weitere technische Raffinessen wie das Lens Lock-System. Durch seine geringe Tönung kann das Glas ein sehr breites Spektrum an Bedingungen abdecken und auch bei wenig Licht überzeugen. Mission geglückt!

Pro
  • Sichtfeld
  • Glas-Tönung
  • Allround-Qualität des Glases
Contra
  • zu groß für manche Helme
  • Krümmung könnte etwas stärker sein
Bei der Passform leistet sich die Scott Prospect kleine Abzüge, kann ansonsten jedoch auf ganzer Linie überzeugen
# Bei der Passform leistet sich die Scott Prospect kleine Abzüge, kann ansonsten jedoch auf ganzer Linie überzeugen - Wurden die Bedingungen wechselhaft, war sie aufgrund des breiten Einsatzspektrums der verspiegelten Linse die Brille der Wahl. Selbst mit weniger Licht kommt die Goggle gut zurecht.

Testablauf

Im Rahmen des Tests wurden die Brillen von verschiedenen Fahrern getragen. Die Testbedingungen reichten von kalten und regnerischen Tagen, bis hin zu hellen Sonnentagen – Licht, Regen, Dreck – die Gläser mussten sich in jedem Wetter beweisen und zeigen was sie können. Mit jedem Fahrer kommt ein anderes Gesicht, ein anderer Helm und individuelle Vorlieben, die Anforderungen an die Brillen waren umfassend.

Preisvergleich: Scott Prospect

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  1. benutzerbild

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