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Das Yeti SB100 reiht sich in die neue Riege der “Down Country-Bikes” ein. Dank 120 mm Federweg an der Front und 100 mm am Heck soll das schicke Carbon-Fully sowohl bergauf als auch bergab schnell unterwegs sein
Das Yeti SB100 reiht sich in die neue Riege der “Down Country-Bikes” ein. Dank 120 mm Federweg an der Front und 100 mm am Heck soll das schicke Carbon-Fully sowohl bergauf als auch bergab schnell unterwegs sein - wir haben das 8.149 € teure X01-Modell für euch getestet.
Schon an der Geometrie des Yeti SB100 erkennt man, wo die Reise hingehen soll – das tiefe Tretlager, der relativ flache Lenkwinkel und der hohe Stack lassen eine ausgezeichnete Abfahrts-Performance erwarten.
Schon an der Geometrie des Yeti SB100 erkennt man, wo die Reise hingehen soll – das tiefe Tretlager, der relativ flache Lenkwinkel und der hohe Stack lassen eine ausgezeichnete Abfahrts-Performance erwarten.
Der Fox Factory DPS-Dämpfer wird von Yetis besonderem Switch Infinity-Hinterbau angelenkt
Der Fox Factory DPS-Dämpfer wird von Yetis besonderem Switch Infinity-Hinterbau angelenkt - und stellt 100 mm Federweg zur Verfügung.
Den Antrieb übernehmen Komponenten der SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe ...
Den Antrieb übernehmen Komponenten der SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe ...
... während für die Entschleunigung XT-Bremsen aus dem Hause Shimano zuständig sind.
... während für die Entschleunigung XT-Bremsen aus dem Hause Shimano zuständig sind.
Die Funktion der Fox Transfer Performance-Sattelstütze ist zwar über jeden Zweifel erhaben, trotzdem findet man sie aufgrund des hohen Gewichts gewöhnlich nicht an XC-Bikes.
Die Funktion der Fox Transfer Performance-Sattelstütze ist zwar über jeden Zweifel erhaben, trotzdem findet man sie aufgrund des hohen Gewichts gewöhnlich nicht an XC-Bikes.
Die Kombination aus 760 mm breitem Yeti Carbon-Lenker und 50 mm kurzem Race Face Turbine-Vorbau würde auch an einem Trailbike keine verwunderten Blicke auf sich ziehen.
Die Kombination aus 760 mm breitem Yeti Carbon-Lenker und 50 mm kurzem Race Face Turbine-Vorbau würde auch an einem Trailbike keine verwunderten Blicke auf sich ziehen.
An der Front des Yeti SB100 arbeitet eine Fox 34 Factory Step Cast-Federgabel mit 120 mm Federweg, während die Konkurrenz auf eine 100 mm Fox 32-Federgabel setzt.
An der Front des Yeti SB100 arbeitet eine Fox 34 Factory Step Cast-Federgabel mit 120 mm Federweg, während die Konkurrenz auf eine 100 mm Fox 32-Federgabel setzt.
Die DT Swiss M1700-Laufräder bringen zwar ein paar Gramm mehr auf die Waage, können dafür aber auch einiges wegstecken.
Die DT Swiss M1700-Laufräder bringen zwar ein paar Gramm mehr auf die Waage, können dafür aber auch einiges wegstecken.
Schicke Details, wie das Logo am Steuerrohr, die hochwertige Lackierung und die türkisen Akzente, machen das Yeti SB100 zu einem echten Traumbike.
Schicke Details, wie das Logo am Steuerrohr, die hochwertige Lackierung und die türkisen Akzente, machen das Yeti SB100 zu einem echten Traumbike.
Dank des am Oberrohr befestigten Dämpfers findet sich im Hauptrahmen ausreichend Platz für eine große Wasserflasche.
Dank des am Oberrohr befestigten Dämpfers findet sich im Hauptrahmen ausreichend Platz für eine große Wasserflasche.
“hand built, race bred” ist der sympathische Leitspruch von Yeti Cycles aus Colorado.
“hand built, race bred” ist der sympathische Leitspruch von Yeti Cycles aus Colorado.
Hinter dieser Abdeckung ist Yetis Switch Infinity-System versteckt
Hinter dieser Abdeckung ist Yetis Switch Infinity-System versteckt - dieses besteht aus einem Lagerpunkt, der auf einem Schlitten mit zwei linearen, Kashima-beschichteten Gleitkolben sitzt. Beim Durchfedern wandern Schlitten und Lager nach oben oder unten, was zu einer veränderlichen Hinterbau-Charakteristik führt.
Die Züge werden im Inneren des Unterrohrs verlegt. Das sieht zwar schön und aufgeräumt aus, bringt jedoch auch Nachteile bei der Montage oder bei Reparaturen mit sich.
Die Züge werden im Inneren des Unterrohrs verlegt. Das sieht zwar schön und aufgeräumt aus, bringt jedoch auch Nachteile bei der Montage oder bei Reparaturen mit sich.
Die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr sind durch einen großzügigen Gummiprotektor geschützt ...
Die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr sind durch einen großzügigen Gummiprotektor geschützt ...
... dadurch soll der schönen Carbon-Rahmen vor Lackabplatzern durch Ketten- oder Steinschlägen gefeit sein.
... dadurch soll der schönen Carbon-Rahmen vor Lackabplatzern durch Ketten- oder Steinschlägen gefeit sein.
yeti-sb-100-produkt-0133
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Bergauf kann das Yeti SB100 trotz antriebsneutralem Hinterbau nicht mit seinen deutlich leichteren Konkurrenten mithalten
Bergauf kann das Yeti SB100 trotz antriebsneutralem Hinterbau nicht mit seinen deutlich leichteren Konkurrenten mithalten - das hohe Gewicht und die Reifenkombination sind hierbei die entscheidenden Faktoren.
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Bergab zeigt sich das SB100 von seiner besten Seite: Egal ob Steine, Wurzeln oder rutschige Kurven – das Bike vermittelt viel Sicherheit und lädt dazu ein, die Bremse offen zu lassen
Bergab zeigt sich das SB100 von seiner besten Seite: Egal ob Steine, Wurzeln oder rutschige Kurven – das Bike vermittelt viel Sicherheit und lädt dazu ein, die Bremse offen zu lassen - dank der durchweg stabilen Ausstattung muss sich der Fahrer auch keine Sorgen um die Haltbarkeit machen.
Aufgrund des tiefen Tretlagers, der abfahrtslastigen Geometrie und des aktiven Switch Infinity-Hinterbaus liegt das Yeti SB100 gut in der Kurve und lädt auf dem Trail zu Spielereien ein.
Aufgrund des tiefen Tretlagers, der abfahrtslastigen Geometrie und des aktiven Switch Infinity-Hinterbaus liegt das Yeti SB100 gut in der Kurve und lädt auf dem Trail zu Spielereien ein.
yeti-sb100-2702
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Dank der XC-untypisch hohen Front und der verbauten Vario-Sattelstütze verlieren auf dem SB100 auch steile Abfahrten ihren Schrecken.
Dank der XC-untypisch hohen Front und der verbauten Vario-Sattelstütze verlieren auf dem SB100 auch steile Abfahrten ihren Schrecken.
Die im Rahmen verlegten Züge sorgen zwar für einen aufgeräumten Look, klapperten aber während unseres Test unaufhörlich
Die im Rahmen verlegten Züge sorgen zwar für einen aufgeräumten Look, klapperten aber während unseres Test unaufhörlich - sowas sollten an einem Bike dieser Preisklasse nicht passieren.
Die Reifenkombination aus Maxxis Minion DHF an der Front und Maxxis Aggressor am Heck findet sich in etwas breiterer Form sonst eher an Trail- oder Enduro-Bikes wieder
Die Reifenkombination aus Maxxis Minion DHF an der Front und Maxxis Aggressor am Heck findet sich in etwas breiterer Form sonst eher an Trail- oder Enduro-Bikes wieder - der Hinterbau des Yeti SB100 bietet für derlei Reifen auf jeden Fall ausreichend Platz.
Das Yeti SB100 tanzte in unserem Vergleichstest am meisten aus der Reihe. Der Trailbike-Charakter und die solide Ausstattung sowie das daraus resultierende hohe Gewicht unterscheiden das “Fun Country-Bike” deutlich von seinen Konkurrenten
Das Yeti SB100 tanzte in unserem Vergleichstest am meisten aus der Reihe. Der Trailbike-Charakter und die solide Ausstattung sowie das daraus resultierende hohe Gewicht unterscheiden das “Fun Country-Bike” deutlich von seinen Konkurrenten - dementsprechend richtet sich das Carbon-Fully auch mehr an spaßbewusste Biker, bei denen die Abfahrt im Vordergrund steht, als an echte XC-Rennfahrer.

Yeti SB100 im Test: Mit dem SB100 haben die Amerikaner von Yeti Cycles neuerdings ein schickes Carbon-Fully für XC-Runden und Trail-Touren im Programm. Das Bike verfügt über 100 mm Federweg am Heck und 120 mm an der Front und soll in allen Lebenslagen Spaß machen. Kann das Yeti SB100 sowohl im Cross Country als auch im Trail-Einsatz glänzen? Wir haben es für euch getestet.

Steckbrief: Yeti SB100

EinsatzbereichCross Country, Trail
Federweg120 mm/100 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
Gewicht (o. Pedale)12,8 kg
RahmengrößenS, M, L, XL
Websitewww.yeticycles.com
Preis: 8.149 Euro

Da Yeti Cycles in der jüngeren Firmengeschichte vor allem für hochwertige Trail- und Enduro-Bikes bekannt war, verwundert es nicht, dass auch das Yeti SB100 in Richtung Abfahrt getrimmt ist. Dem schicken Carbon-Bike wurden die Kategorien Cross Country und Trail zugewiesen, jedoch fällt bereits auf den ersten Blick die XC-untypische Ausstattung des SB100 auf. Alle verbauten Komponenten fallen außerordentlich solide aus, was sich im Gewicht des Rades niederschlägt – mit 12,8 kg ist das Yeti mit Abstand das schwerste Bike im Testfeld.

Auch die Geometrie des SB100 tanzt aus der Reihe: Die hohe Front und der flache Lenkwinkel erinnern eher an ein Trailbike als an einen Cross Country-Flitzer. Während die Konkurrenz auf 100 mm Federweg an Front und Heck setzt, kommt am 8.149 € teuren Yeti SB100 eine Fox 34 Step Cast-Federgabel mit 120 mm Federweg zum Einsatz. Am Heck verfügt das Yeti SB100 über 100 mm Federweg, die von einem neuen, platzsparenderen Switch Infinity-System kontrolliert werden. Wir haben das Down Country-Bike auf Herz und Nieren getestet.

Das Yeti SB100 reiht sich in die neue Riege der “Down Country-Bikes” ein. Dank 120 mm Federweg an der Front und 100 mm am Heck soll das schicke Carbon-Fully sowohl bergauf als auch bergab schnell unterwegs sein
# Das Yeti SB100 reiht sich in die neue Riege der “Down Country-Bikes” ein. Dank 120 mm Federweg an der Front und 100 mm am Heck soll das schicke Carbon-Fully sowohl bergauf als auch bergab schnell unterwegs sein - wir haben das 8.149 € teure X01-Modell für euch getestet.
Diashow: Yeti SB100 im Test - Schickes XC-Trailbike mit Nehmerqualitäten
Die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr sind durch einen großzügigen Gummiprotektor geschützt ...
... dadurch soll der schönen Carbon-Rahmen vor Lackabplatzern durch Ketten- oder Steinschlägen gefeit sein.
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Den Antrieb übernehmen Komponenten der SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe ...
Hinter dieser Abdeckung ist Yetis Switch Infinity-System versteckt
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Geometrie

Die Geometrie des Yeti SB100 liest sich nicht wie die klassischer XC-Bikes: Der Lenkwinkel fällt mit 67,8° relativ flach aus und der Stack liegt bei gewaltigen 627 mm. Der Winkel des in Größe L 457 mm messenden Sitzrohrs beträgt 74,1°, während der Reach bei 452 mm liegt. Mit 437 mm Länge sind die Kettenstreben nicht sonderlich kurz, was zu einem Radstand von 1177 mm führt. Das Tretlager liegt mit einer Höhe von 332 mm relativ tief und sollte eine gute Kurvenlage garantieren.

RahmengrößeSMLXL
Sitzrohrlänge393 mm419 mm457 mm495 mm
Lenkwinkel67,8°67,8°67,8°67,8°
Sitzwinkel74,3°74,2°74,1°74°
Oberrohrlänge576,7 mm605,2 mm630,3 mm657,2 mm
Steuerrohrlänge96 mm107 mm123 mm144 mm
Tretlagerhöhe332 mm332 mm332 mm332 mm
Radstand1112 mm1151 mm1177 mm1205 mm
Kettenstrebenlänge437 mm437 mm437 mm437 mm
Reach407 mm432 mm452 mm472 mm
Stack602 mm612 mm627 mm647 mm
Schon an der Geometrie des Yeti SB100 erkennt man, wo die Reise hingehen soll – das tiefe Tretlager, der relativ flache Lenkwinkel und der hohe Stack lassen eine ausgezeichnete Abfahrts-Performance erwarten.
# Schon an der Geometrie des Yeti SB100 erkennt man, wo die Reise hingehen soll – das tiefe Tretlager, der relativ flache Lenkwinkel und der hohe Stack lassen eine ausgezeichnete Abfahrts-Performance erwarten.

Ausstattung

Das Yeti SB100 wird in fünf Ausstattungsvarianten und als Rahmenkit angeboten. Bei den beiden günstigsten Modellen kommt ein etwas preiswerterer Carbon-Rahmen zum Einsatz, während die drei teureren Ausstattungsvarianten und das Rahmenkit auf den hochwertigen und leichten Turq-Carbonrahmen setzen. Wir haben das 8.149 € teure X01 Turq-Modell getestet. Das Yeti SB100 X01 ist zwar durchaus stimmig und solide ausgestattet, hebt sich jedoch stark von der Konkurrenz im XC-Bereich ab. Viele der verbauten Komponenten wie die Maxxis-Reifenkombination, der SRAM X01 Eagle-Antrieb, das breite und kurze Cockpit und die Fox Transfer-Variostütze wären auch an einem Trailbike nicht fehl am Platz. Das Fahrwerk, bestehend aus Fox 34 Factory Step Cast-Federgabel und Fox Factory DPS-Dämpfer, sowie der DT Swiss M1700-Laufradsatz runden das stimmige Gesamtbild ab.

  • Federgabel Fox 34 Factory Step Cast (120 mm)
  • Dämpfer Fox Factory DPS (100 mm)
  • Antrieb SRAM X01 Eagle
  • Bremsen Shimano XT
  • Laufräder DT Swiss M1700
  • Reifen Maxxis Minion DHF / Maxxis Aggressor
  • Cockpit Yeti Carbon 35 (760 mm) / Race Face Turbine (50 mm)
  • Sattelstütze Fox Transfer Performance (150 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
ModellSanta Cruz Blur CC XX1 Reserve 29Yeti SB100 X01 TurqIntense Sniper XC Elite
DämpferFox Float Factory DPS Kashima RemoteFox Float Factory DPS KashimaFox Float Factory DPS Kashima
FedergabelFox Step-Cast 32 Factory 100 mm RemoteFox 34 Factory 120 mmFox Step-Cast 32 Factory 100 mm
SteuersatzCane Creek AER Integrated HeadsetCane Creek 40Cane Creek AER
VorbauSyntace LiteForceRace Face Turbine Basic 50 mmIntense Recon Elite 50 mm
LenkerSCB XC Carbon Flatbar 750 mmYeti Carbon 760 mmIntense Flat Carbon 760mm
GriffeESI Chunky GripsErgon GE1Intense Nano Foam
SattelstützeSyntace P6 Carbon HiFlexFox Transfer, 150 mmKindshock Carbon LEV Ci, 125 mm
SattelWTB Silverado CarbonWTB Custom VoltFabric Line Elite
SchalthebelSRAM XX1 Eagle 12spdSRAM GX EagleSRAM GX Eagle
SchaltwerkSRAM XX1 EagleSRAM X01 EagleSRAM X01 Eagle
KurbelsatzSRAM XX1 Eagle Carbon DUB 34t 170/175(M-XL)SRAM X01 Carbon Eagle 30tSRAM Stylo Carbon Eagle
InnenlagerSRAM DUBSRAM DUBSRAM DUB
KetteSRAM X01 EagleSRAM GX EagleSRAM GX Eagle
KassetteSRAM XG1295 Eagle / 10–50 tSRAM XG1275 Eagle / 10–50 tSRAM XG1295 Eagle / 10–50 t
BremsenSram Level Ultimate, 160 mmShimano XTShimano XT
LaufräderSanta Cruz Reserve 25 Carbon 28h auf DT 240DT Swiss M1700Intense Recon Trail, Carbon auf DT Swiss 350 Classic
ReifenMaxxis Aspen TR 29" x 2,25"Maxxis Minion DHF 29" x 2,3" / Maxxis Aggressor 29" x 2,3"Maxxis Rekon 29" x 2,25"
Preis9399 € (UVP)8.149 € (UVP)6.698 € (UVP)
Der Fox Factory DPS-Dämpfer wird von Yetis besonderem Switch Infinity-Hinterbau angelenkt
# Der Fox Factory DPS-Dämpfer wird von Yetis besonderem Switch Infinity-Hinterbau angelenkt - und stellt 100 mm Federweg zur Verfügung.
Den Antrieb übernehmen Komponenten der SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe ...
# Den Antrieb übernehmen Komponenten der SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe ...
... während für die Entschleunigung XT-Bremsen aus dem Hause Shimano zuständig sind.
# ... während für die Entschleunigung XT-Bremsen aus dem Hause Shimano zuständig sind.
Die Funktion der Fox Transfer Performance-Sattelstütze ist zwar über jeden Zweifel erhaben, trotzdem findet man sie aufgrund des hohen Gewichts gewöhnlich nicht an XC-Bikes.
# Die Funktion der Fox Transfer Performance-Sattelstütze ist zwar über jeden Zweifel erhaben, trotzdem findet man sie aufgrund des hohen Gewichts gewöhnlich nicht an XC-Bikes.
Die Kombination aus 760 mm breitem Yeti Carbon-Lenker und 50 mm kurzem Race Face Turbine-Vorbau würde auch an einem Trailbike keine verwunderten Blicke auf sich ziehen.
# Die Kombination aus 760 mm breitem Yeti Carbon-Lenker und 50 mm kurzem Race Face Turbine-Vorbau würde auch an einem Trailbike keine verwunderten Blicke auf sich ziehen.
An der Front des Yeti SB100 arbeitet eine Fox 34 Factory Step Cast-Federgabel mit 120 mm Federweg, während die Konkurrenz auf eine 100 mm Fox 32-Federgabel setzt.
# An der Front des Yeti SB100 arbeitet eine Fox 34 Factory Step Cast-Federgabel mit 120 mm Federweg, während die Konkurrenz auf eine 100 mm Fox 32-Federgabel setzt.
Die DT Swiss M1700-Laufräder bringen zwar ein paar Gramm mehr auf die Waage, können dafür aber auch einiges wegstecken.
# Die DT Swiss M1700-Laufräder bringen zwar ein paar Gramm mehr auf die Waage, können dafür aber auch einiges wegstecken.

Im Detail

Der edle Carbon-Rahmen des Yeti SB100 kommt in einer dezenten, schwarzen Lackierung und macht einiges her. Hauptrahmen und Hinterbau teilen sich eine relativ gerade, klare Linienführung. Stimmige Details, wie das Yeti-Badge am Steuerrohr und die türkisen Akzente, machen den handlaminierten, 2,5 kg schweren Rahmen (Herstellerangabe) zu einem echtem Hingucker. Der am Oberrohr befestigte Fox Factory DPS-Dämpfer gibt 100 mm Federweg frei und wird von Yetis Switch Infinity-Hinterbau angelenkt. Dieser wirkt auf den ersten Blick wie ein Eingelenker – allerdings sitzt das Hauptlager auf einer Linearführung und ändert Federwegs-abhängig seine Höhe. Das Switch Infinity-System wurde eigens für das Yeti SB100 überarbeitet und ist nun deutlich platzsparender in den Rahmen integriert.

Schicke Details, wie das Logo am Steuerrohr, die hochwertige Lackierung und die türkisen Akzente, machen das Yeti SB100 zu einem echten Traumbike.
# Schicke Details, wie das Logo am Steuerrohr, die hochwertige Lackierung und die türkisen Akzente, machen das Yeti SB100 zu einem echten Traumbike.
Dank des am Oberrohr befestigten Dämpfers findet sich im Hauptrahmen ausreichend Platz für eine große Wasserflasche.
# Dank des am Oberrohr befestigten Dämpfers findet sich im Hauptrahmen ausreichend Platz für eine große Wasserflasche.
“hand built, race bred” ist der sympathische Leitspruch von Yeti Cycles aus Colorado.
# “hand built, race bred” ist der sympathische Leitspruch von Yeti Cycles aus Colorado.
Hinter dieser Abdeckung ist Yetis Switch Infinity-System versteckt
# Hinter dieser Abdeckung ist Yetis Switch Infinity-System versteckt - dieses besteht aus einem Lagerpunkt, der auf einem Schlitten mit zwei linearen, Kashima-beschichteten Gleitkolben sitzt. Beim Durchfedern wandern Schlitten und Lager nach oben oder unten, was zu einer veränderlichen Hinterbau-Charakteristik führt.

Dank des am Oberrohr befestigten Dämpfers bietet der SB100-Rahmen, anders als die meisten Yeti-Bikes, ausreichend Platz für eine große Wasserflasche innerhalb des Hauptrahmens. Die Züge des “Down Country-Bikes” sind innerhalb des Unterrohrs verlegt, was für ein ausgesprochen aufgeräumtes Erscheinungsbild sorgt. Während die Bremsleitung im weiteren Verlauf außen geführt wird, verläuft der Schaltzug auch im Hinterbau intern.

Wie bei einem so teuren Carbon-Rahmen auch zu erwarten, sind die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr großzügig durch einen Gummi-Protektor vor Stein- und Kettenschlägen geschützt. Wie auch bei den anderen Bikes in unserem Vergleichstest lässt sich am Yeti SB100 kein Umwerfer montieren. Dafür bietet die ISCG05-Aufnahme die Möglichkeit, das SB100 mit einer Kettenführung auszustatten, was je nach Einsatzbereich durchaus sinnvoll sein kann. Beim Tretlager setzt man in Colorado auf den leichten, aber nicht ganz wartungsfreundlichen Pressfit-Standard.

Die Züge werden im Inneren des Unterrohrs verlegt. Das sieht zwar schön und aufgeräumt aus, bringt jedoch auch Nachteile bei der Montage oder bei Reparaturen mit sich.
# Die Züge werden im Inneren des Unterrohrs verlegt. Das sieht zwar schön und aufgeräumt aus, bringt jedoch auch Nachteile bei der Montage oder bei Reparaturen mit sich.
Die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr sind durch einen großzügigen Gummiprotektor geschützt ...
# Die Kettenstrebe, die Sitzstrebe und das Unterrohr sind durch einen großzügigen Gummiprotektor geschützt ...
... dadurch soll der schönen Carbon-Rahmen vor Lackabplatzern durch Ketten- oder Steinschlägen gefeit sein.
# ... dadurch soll der schönen Carbon-Rahmen vor Lackabplatzern durch Ketten- oder Steinschlägen gefeit sein.
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# yeti-sb-100-produkt-0133

Auf dem Trail

Wie wird sich das Yeti SB100 in unserem Vergleichstest gegen die deutlich leichtere Konkurrenz schlagen? Schon beim ersten Aufsitzen fallen teils sehr deutliche Unterschiede auf. Die hohe Front, der kurze Vorbau und der Rise-Lenker sorgen für eine angenehme, aufrechte Sitzposition, wie man sie von modernen Enduro- und Trailbikes gewohnt ist. Wer eine gestreckte, XC-typische Fahrposition sucht, ist beim Yeti eindeutig an der falschen Adresse und wäre bei dem Santa Cruz Blur deutlich besser aufgehoben. Auch bei der Sattelstütze tanzt das Yeti SB100 aus der Reihe: Während das Intense Sniper XC auf eine leichte Carbon-Variostütze setzt und am Santa Cruz sogar nur eine starre Stütze verbaut ist, findet man am Yeti eine Fox Transfer-Sattelstütze mit ganzen 150 mm Hub. Diese weiß zwar dank ihrer perfekten Funktion zu gefallen, treibt jedoch auch das Gesamtgewicht in die Höhe.

Macht man sich mit dem Yeti auf den Weg zum Traileinstieg, fällt direkt der antriebsneutrale Hinterbau auf. Der Remote-Hebel am Dämpfer blieb deshalb während des Testzeitraums nahezu unangetastet. Trotz des ruhigen Fahrwerks kann das Yeti SB100 bergauf nicht mit seinen beiden Kontrahenten mithalten, die durchweg schneller und spritziger unterwegs sind. Das liegt einerseits am deutlich höheren Gewicht, andererseits aber auch an der Reifenwahl.

Die verbaute Reifenkombination bestehend aus Maxxis Minion DHF an der Front und Maxxis Aggressor am Heck sorgt für einen recht hohen Rollwiderstand. Im Umkehrschluss boten die “dickeren” Reifen in technischen Bergauf-Sektionen allerdings auch mehr Grip als die XC-Schlappen der Konkurrenz. Wird es steil, muss man sein Gewicht an Bord des Yeti SB100 aufgrund der hohen Front zwar etwas nach vorne verlagern, um ein Steigen des Vorderrads zu verhindern. Der Switch Infinity-Hinterbau bleibt in diesen Situationen jedoch aktiv und beugt so kräftezehrendem Traktionsverlust vor.

Bergauf kann das Yeti SB100 trotz antriebsneutralem Hinterbau nicht mit seinen deutlich leichteren Konkurrenten mithalten
# Bergauf kann das Yeti SB100 trotz antriebsneutralem Hinterbau nicht mit seinen deutlich leichteren Konkurrenten mithalten - das hohe Gewicht und die Reifenkombination sind hierbei die entscheidenden Faktoren.
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# yeti-sb100-2657
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# yeti-sb100-2732

Ist der Uphill geschafft, dann schlägt die Sternstunde des Yeti SB100. Das schicke Bike aus Colorado vermittelt dem Fahrer enorm viel Sicherheit und trumpft mit der Laufruhe eines echten Trailbikes auf. Die Maxxis-Reifen stellen einiges an Grip zur Verfügung und der Sattel ist dank der Fox Transfer-Stütze schnell aus dem Weg. Der Hinterbau liefert ebenfalls eine sehr gute Performance ab und gibt genau so viel Federweg frei, wie nötig ist, ohne dabei behäbig zu wirken. Auch die zusätzlichen 20 mm Federweg an der etwas steiferen Fox 34-Federgabel, die das SB100 den anderen beiden Bikes voraus hat, stehen dem Rad gut zu Gesicht und erhöhen die Nehmerqualitäten. Angespornt von der hohen Laufruhe befindet man sich auf typischen Enduro-Trails schnell auf beachtlicher Geschwindigkeit.

Trifft man dann eine Linie nicht sauber, merkt man anhand des harschen Feedbacks schnell, dass das Yeti SB100 kein Enduro-Bike ist und dass am Heck lediglich 100 mm Federweg zur Verfügung stehen. Ist man sich dessen bewusst, kann man mit dem Yeti SB100 auf nahezu jedem Trail massig Spaß haben und es ordentlich stehen lassen – selbst Sprünge stellen für das SB100 kein Problem dar. Der große Einsatzbereich wird vor allem durch die äußerst solide Ausstattung des Trailflitzers ermöglicht, die in unserem Testfeld an Robustheit nicht übertroffen wurde und so einiges wegstecken dürfte. Trotz der hohen Laufruhe ist das SB100 keineswegs ein Langholzlaster, der nur gerade Linien kennt. Verspielt lässt sich das Yeti-Bike um enge Kurven und durch Anlieger zirkeln oder an Kanten und Wurzelballen in die Luft bewegen.

Während das Yeti SB100 bergauf nicht mithalten kann, lässt es bergab seine Konkurrenten, das Santa Cruz Blur und das Intense Sniper XC, im Staub stehen. Bedingt durch die solideren Reifen und den zusätzlichen Hub der Federgabel können mit dem SB100 höhere Geschwindigkeiten erreicht werden – und das ganz ohne dass man sich Gedanken um die Haltbarkeit der Anbauteile machen muss.

Bergab zeigt sich das SB100 von seiner besten Seite: Egal ob Steine, Wurzeln oder rutschige Kurven – das Bike vermittelt viel Sicherheit und lädt dazu ein, die Bremse offen zu lassen
# Bergab zeigt sich das SB100 von seiner besten Seite: Egal ob Steine, Wurzeln oder rutschige Kurven – das Bike vermittelt viel Sicherheit und lädt dazu ein, die Bremse offen zu lassen - dank der durchweg stabilen Ausstattung muss sich der Fahrer auch keine Sorgen um die Haltbarkeit machen.
Aufgrund des tiefen Tretlagers, der abfahrtslastigen Geometrie und des aktiven Switch Infinity-Hinterbaus liegt das Yeti SB100 gut in der Kurve und lädt auf dem Trail zu Spielereien ein.
# Aufgrund des tiefen Tretlagers, der abfahrtslastigen Geometrie und des aktiven Switch Infinity-Hinterbaus liegt das Yeti SB100 gut in der Kurve und lädt auf dem Trail zu Spielereien ein.
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# yeti-sb100-2702
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# yeti-sb100-2942
Dank der XC-untypisch hohen Front und der verbauten Vario-Sattelstütze verlieren auf dem SB100 auch steile Abfahrten ihren Schrecken.
# Dank der XC-untypisch hohen Front und der verbauten Vario-Sattelstütze verlieren auf dem SB100 auch steile Abfahrten ihren Schrecken.

Das ist uns aufgefallen

  • Reifenkombination Die Reifenkombination aus Maxxis Minion DHF und Maxxis Aggressor ist für ein XC-Bike durchaus unüblich und unterstreicht die Trail-Ausrichtung des SB100 – Grip statt geringer Rollwiderstand ist hier die Devise.
  • Gewicht Das Yeti SB100 ist mit Abstand das schwerste Bike im Vergleichstest und das macht sich vor allem bergauf negativ bemerkbar. Das hohe Gewicht ist jedoch auch auf die äußerst solide Trailbike-Ausstattung zurückzuführen.
  • Klappernde Züge Die innenverlegten Züge klappern während der Abfahrt ziemlich laut. Das lässt sich zwar mit ein paar Tricks beheben, ist aber für ein Bike dieser Preisklasse äußerst störend.
  • Bergab-Performance Bergab macht dem Yeti SB100 keiner was vor – an der Laufruhe und Geschwindigkeit biss sich die Konkurrenz die Zähne aus.
  • Flaschenhalter Anders als bei den meisten Yeti-Rahmen lässt sich am Yeti SB100 eine große Wasserflasche innerhalb des Hauptrahmens verstauen. Dort ist die Flasche nicht nur besser vor Dreck geschützt, sondern auch sicherer angebracht.
Die im Rahmen verlegten Züge sorgen zwar für einen aufgeräumten Look, klapperten aber während unseres Test unaufhörlich
# Die im Rahmen verlegten Züge sorgen zwar für einen aufgeräumten Look, klapperten aber während unseres Test unaufhörlich - sowas sollten an einem Bike dieser Preisklasse nicht passieren.
Die Reifenkombination aus Maxxis Minion DHF an der Front und Maxxis Aggressor am Heck findet sich in etwas breiterer Form sonst eher an Trail- oder Enduro-Bikes wieder
# Die Reifenkombination aus Maxxis Minion DHF an der Front und Maxxis Aggressor am Heck findet sich in etwas breiterer Form sonst eher an Trail- oder Enduro-Bikes wieder - der Hinterbau des Yeti SB100 bietet für derlei Reifen auf jeden Fall ausreichend Platz.

Fazit – Yeti SB100

Mit dem Yeti SB100 ist den Amerikanern ein großer Wurf gelungen, das Bike vermittelt bergab jede Menge Sicherheit und lädt dazu ein, den Finger von der Bremse zu lassen. Das Yeti fährt sich eher wie ein spaßiges Trailbike mit wenig Federweg als ein XC-Bike. Auch bergauf kommt der Trailbike-Charakter des SB100 zum Vorschein. Das “Fun Country-Bike” klettert eher gemütlich und nicht ganz so zügig wie die Konkurrenz. Wer also einen Begleiter für Cross Country-Rennen sucht, wird mit dem diesem Rad vermutlich nicht glücklich werden. Wer allerdings ein Spaß-Bike mit wenig Federweg und einem großen Einsatzbereich sein Eigen nennen möchte, der sollte das Yeti SB100 genauer unter die Lupe nehmen.

Pro
  • ausgezeichnete Bergab-Performance
  • stimmiges Gesamtpaket
  • breiter Einsatzbereich
  • moderne Geometrie
Contra
  • hoher Preis
  • bergauf gemütlicher als ein XC-Bike
  • hohes Gewicht
Das Yeti SB100 tanzte in unserem Vergleichstest am meisten aus der Reihe. Der Trailbike-Charakter und die solide Ausstattung sowie das daraus resultierende hohe Gewicht unterscheiden das “Fun Country-Bike” deutlich von seinen Konkurrenten
# Das Yeti SB100 tanzte in unserem Vergleichstest am meisten aus der Reihe. Der Trailbike-Charakter und die solide Ausstattung sowie das daraus resultierende hohe Gewicht unterscheiden das “Fun Country-Bike” deutlich von seinen Konkurrenten - dementsprechend richtet sich das Carbon-Fully auch mehr an spaßbewusste Biker, bei denen die Abfahrt im Vordergrund steht, als an echte XC-Rennfahrer.

Testablauf

Während unserem Vergleichstest wurde das Yeti SB100 von vier Testern im ständigen Wechsel und Vergleich mit den anderen Testbikes gefahren. Dabei mussten sämtliche Höhenmeter auf Straßen oder natürlichen Trails und aus eigener Kraft bewältigt werden.

Hier haben wir das Yeti SB100 getestet

  • Bad Kreuznach: Natürliche Trails und Wanderpfade mit eher steinigem, harten Untergrund und dem ein oder anderen scharfkantigen Felsen. Die Anstiege gehen über etwa 200 hm mit teils knackigen Passagen. Bergab geht es meist auf steilen, technischen Singletrails oder langgezogenen Rundwegen.
Testerprofil Gregor Sinn ausklappen

Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm68 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, hinten progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
hinten nicht zu kurz, vorne geräumig, Lenkwinkel nicht zu flach

Testerprofil Arne Koop ausklappen

Testername: Arne Koop
Körpergröße: 182 cm
Gewicht (fahrfertig): 74 kg

Fahrstil: sauber, hohes Grundtempo, wird von seinen Freunden liebevoll als Airtime-Arne bezeichnet
Was fahre ich hauptsächlich: Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk: vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie: mittellanges Oberrohr, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Testerprofil Tobias Sindlinger ausklappen

Tester-Profil: Tobias Sindlinger
60 cm74 kg88 cm63 cm182 cm
Tobi fühlt sich vor allem im XC-Metier sehr wohl. Erfahrungen sammelte er bei internationalen XC-, langen Marathon- und schweren Etappenrennen. Am liebsten fährt er technisch anspruchsvolle Trails bergauf sowie bergab auf einem reinrassigen XC-Race-Fully!
Fahrstil
Bergab zügig, aber saubere Linie; bergauf meist gleichmäßig
Ich fahre hauptsächlich
XC, vereinzelt Marathon- und Etappenrennen
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, für eine optimale Traktion – auch in Anstiegen
Vorlieben bei der Geometrie
Kompakte Sitzposition; kurzer Hinterbau für mehr Agilität; tiefe Front

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Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

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  1. benutzerbild

    _Olli

    dabei seit 08/2016

    S-H-A
    Naja, ich kenne die Preise die mir angeboten wurden. Von Pivot, Yeti, Speci und SC. Auf aktuelle Bikes. Die kann man bei keinem Hersteller mit der UVP vergleichen. Nicht im Ansatz.
    pivot ist ähnlich yeti - aber SC bietet recht schnell rabatte an.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    fricc

    dabei seit 12/2003

    Sehr schönes Bike, und der Hinterbau dürfte - was man so liest - wohl wirklich das Beste sein, was es derzeit in dieser Klasse zu kaufen gibt. Was mich allerdings ein wenig beunruhigt, sind die zahlreichen Kinderkrankenheiten, von denen die neue Yeti-Generation geplagt sein dürfte. Die User-Berichte auf mtbr klingen auf jeden Fall nicht sehr vertrauenerweckend.
  4. benutzerbild

    decolocsta

    dabei seit 06/2004

    Erzähl mal mehr bitte.
  5. benutzerbild

    cosmos

    dabei seit 01/2004

    Z.B. ist bei einigen Bikes ein stark flexender Hinterbau vorhanden, der teilweise zu an der Kettenstrebe schleifenden Reifen führen kann. Dämpferaufnahme scheint auch Probleme zu mache. Ich habe persönlich aber nur bei den 130ern und 150ern von diesen Problemen gelesen. Ob das auch die 100er betrifft, weiß ich nicht.
  6. benutzerbild

    fricc

    dabei seit 12/2003

    Das SB100 hat wieder andere Probleme. Die SI-Einheit dürfte wohl ein starkes Knarzen hervorgerufen haben. Die jetzt ausgelieferten Bikes haben ein verändertes SI-Link, das bei den schon verkauften Bikes kostenlos getauscht wird. Das neue SI-Link hat aber seinerseits wieder das Problem, dass sich die Schrauben lösen, sodass der Hinterbau instabil wird. Außerdem dürfte es generell Probleme mit den Toleranzen im Hinterbau und in der Dämpferaufnahme geben. Letzteres könnte auch ein Problem von Fox und nicht von Yeti sein. Yeti dürfte bei den Garantieleistungen sehr kundenfreundlich agieren. Zumindest wurden viele der betroffenen Hinterbauten, zum Teil auch der ganze Rahmen anstandslos getauscht. Worin sich ausnahmslos alle Käufer einig sind, sind die herausragenden Fahreigenschaften des Rades. Die Markentreue und Geduld der betroffenen Käufer finde ich recht bemerkenswert. :) Mir aber wäre die ganze Sache momentan noch etwas zu heikel, egal wie gut es sich auch immer fahren mag.

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