Noch mal Strava-Statistiken – aber ungleich mehr: Auch in diesem Jahr gewährt uns Strava wieder einen Einblick in die umfangreiche Statistik der Tracking-Plattform. Dieser besondere Jahresrückblick wartet mit einigen interessanten Fakten für Radfahrer auf. Wie viele Kilometer verbrachten Strava-Mitglieder im Sattel, wie viele Höhenmeter wurden zurückgelegt und wie viele Kilogramm CO2 konnten allein durch Strava-Pendler eingespart werden? Das alles zeigt der Strava-Jahresrückblick.

Für den Strava-Jahresrückblick wurden Millionen von anonymisierten Aktivitäten aus dem Jahr 2018 analysiert. Insgesamt wurden mehr als 287 Millionen Fahrten hochgeladen – circa 22 % mehr als im Vorjahr. In Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg die Anzahl der Uploads auf 12,7 Millionen Fahrten an, was einem Wachstum von fast 36 % entspricht. Die Auswertung der Daten bringt einige bemerkenswerte Erkenntnisse hervor. So zeigt sich beispielsweise, dass Sportler, die sich Ziele setzen, das ganze Jahr über nachweislich aktiver sind. Außerdem stieg die Zahl der Strava-Berufspendler, die ihren Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad zurücklegen, so sehr, dass dadurch mehr als 38 Millionen Kilogramm Kohlenstoffdioxid eingespart werden konnten.

Hochgeladene Aktivitäten sortiert nach Geschlecht.
# Hochgeladene Aktivitäten sortiert nach Geschlecht.
Hochgeladenen Gruppen-Aktivitäten sortiert nach Sportart.
# Hochgeladenen Gruppen-Aktivitäten sortiert nach Sportart.
Hochgeladenen Gruppen-Aktivitäten sortiert nach Alter.
# Hochgeladenen Gruppen-Aktivitäten sortiert nach Alter.

Strava-Jahresrückblick: Highlights

  • Athleten, die einem Strava-Club beigetreten sind, laden durchschnittlich dreimal so viele Aktivitäten hoch als Sportler ohne Club
  • bei Radfahrern stieg die Anzahl der Pendelaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr um 61 %
  • weltweit radeln Strava-Mitglieder Dienstags am schnellsten – in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Mittwoch
  • der 6. Mai 2018 war unter Radfahrern der aktivste Tag des Jahres
  • Sportler, die mehrere Sportarten ausüben, laden doppelt so viele Aktivitäten hoch als diejenigen, die nur eine Sportart ausüben
  • Radfahrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sammelten im Jahr 2018 insgesamt 5,1 Millionen Höhenmeter
  • Radfahrer auf Strava fuhren im Schnitt 37,6 Kilometer pro Aktivität
  • 3,6 Milliarden vergebene Kudos im Jahr 2018
  • mehr als 36 Millionen Sportler aus 195 Ländern
  • über 4 Millionen geteilte Fotos pro Woche
  • 85 Millionen Kudos und Kommentare pro Woche

Für die Auswertung wurden Daten zwischen 01. Oktober 2017 und 30. September 2018 ausgewertet.

Hochgeladene Pendler-Radfahrten weltweit und in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
# Hochgeladene Pendler-Radfahrten weltweit und in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Durchschnittlicher anstieg der hochgeladenen Aktivitäten in Folge einer Zielsetzung.
# Durchschnittlicher anstieg der hochgeladenen Aktivitäten in Folge einer Zielsetzung.
Hochgeladene Aktivitäten sortiert nach Club-Zugehörigkeit.
# Hochgeladene Aktivitäten sortiert nach Club-Zugehörigkeit.
Infos und Bilder: Pressemitteilung Strava
  1. benutzerbild

    ploerre

    dabei seit 02/2013

    Milsani
    ...und welche Karten würdest du vorschlagen? Die Karten von Strava basieren meines Wissens auf Open Street Map, ich kenne nichts detaillierteres:confused:
    Und was ist Ux und Ui?
    UX/UI: Bedienbarkeit und Gestaltung des Userinterface.

    Die Androidapp zeigt mir die Kack Google Karten und die braucht nun wirklich kein Mensch.
    Openstreetmap-basierende Karten sehe ich nur auf der Website, und da nehmen sie die denkbar schlechte von Mapbox, aber dazu gleich mehr.

    guerilla01
    billigen Open-Source-Schrott
    sorry, aber Bullshit. Daten aus Openstreetmap sind in Mitteleuropa und Nordamerika mit die besten Grundlagen um eine ordentliche Karte zu rendern. Muß man halt dann auch machen, oder einen guten Kartenrenderer mitfinanzieren wie zum Beispiel OpenTopoMap.
    https://opentopomap.org/#map=15/50.49818/9.94061

    Aber was machen sie? nehmen Google oder (zumindest) die Vectorkarten von Mapbox, auch einem Multi aus dem Valley, der sich drauf spezialisiert hat, Openstreetmapdaten zu monetarisieren ohne aber ein geileres Produkt liefern zu können als Geographiestudenten aus Erlangen, die sowas wie opentopomap als Oneperson aufziehen.

    Nochwas zu den Höhenlinien: wenn die in einer Openstreetmap-basierenden Karte auftauchen, dann sind das Höhendaten von diversen Weltraumagenturen, hier gibt es nicht ganz kompatible Lizenzmodelle, darum ist auch nicht jede Karte gleich gut was das betrifft.
  2. benutzerbild

    ploerre

    dabei seit 02/2013

    guerilla01
    Ja, die Karten auf Strava sind wirklich totaler Mist. Wenn ich meine Touren auf Garmin Connect und Strava hochlade habe ich immer eine Diskrepanz von mehreren 100 Höhenmetern.
    Berechnung von Höhenmetern hat nix mit den Karten zu tun, sondern mit der Interpretation der GPX Daten aus der Aufzeichnung.
    Hierzu wurden schon meherere Doktorarbeiten geschrieben, Kurzfassung: ist nicht so einfach.
    Nimm 5 verschiedene Apps und 5 verschiedene Geräte und Du wirst 10 verschiedene Zahlen bekommen.
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  4. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    emjot
    Verstehe all die Aufregung hier nicht so ganz.
    Wo ist die Toleranz in der Biker Gemeinde geblieben?
    Wer Strava nutzen möchte, soll das doch tun. Klar stelle ich dort meine Daten Online und bin mir bewusst, auch darüber, dass ich keinen Einfluss haben werde was letzlich damit geschieht.
    Daten werden heutzutage überall gesammelt, möchte nicht wissen wer von den Schreibern hier diesbezüglich eine Doppelmoral vom feinsten an den Tag legt.
    Sicherlich hat keiner davon bisher bei Datenkraken wie Amazon bestellt und/ oder ist bei Facebook angemeldet.
    Bike Komponenten oder ganze Bikes im Versandhandel kaufen? Nicht mit Euch, is klar.
    Was ist los? Kein Aufschrei wenn hier bekundet wird, dass Nutella konsumiert wird?
    Ferrero kauft die Nüsse für Nutella und Co in Südamerika und da ist bekanntlich Monsanto mit Glyphosat ganz vorne...;)
    Und die gehören ja bekanntlich der Firma Bayer.
    Also ist es doch gut, wenn man deutsche Produkte kauft.

    Und bezüglich "Doppelmoral vom feinsten": dann müssten wir, und du ;), uns von mtb-news.de abmelden oder nur anonym mtb-news.de ansurfen...

    Es sollte viel mehr nach Möglichkeiten gesucht werden die Daten für uns alle positiv zu nutzen
    Der gemeine User tut das ja auch.

    Aber was spricht dagegen, dass die EU, eine Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) oder ähnliches, erarbeitet und umgesetzt wurde?
    Bzw warum wohl wurde so etwas erdacht?
    Eben weil die Firmen zum Teil zu sorglos damit umgegangen sind und auch weil diejenigen, die auf der anderen Seite stehen, nämlich die Konsumenten, wenig bis gar keine Möglichkeiten hatten, auf ihre Daten Einfluss zu nehmen.

    und nicht nur ausschließlich Unternehmen überlassen werden, ohne Rücksicht auf Umwelt, Tier und Mensch ihre Gewinne zu maximieren...
    Man/Wir hätten doch Bayer Aktien kaufen sollen.
    Oder Strava, Zwift, Facebook, Amazon, Apple, Alphabet Inc,...
  5. benutzerbild

    Athabaske

    dabei seit 08/2008

    emjot
    Verstehe all die Aufregung hier nicht so ganz.
    Wo ist die Toleranz in der Biker Gemeinde geblieben?
    Wer Strava nutzen möchte, soll das doch tun. Klar stelle ich dort meine Daten Online und bin mir bewusst, auch darüber, dass ich keinen Einfluss haben werde was letzlich damit geschieht.
    Daten werden heutzutage überall gesammelt, möchte nicht wissen wer von den Schreibern hier diesbezüglich eine Doppelmoral vom feinsten an den Tag legt.
    Sicherlich hat keiner davon bisher bei Datenkraken wie Amazon bestellt und/ oder ist bei Facebook angemeldet.
    Bike Komponenten oder ganze Bikes im Versandhandel kaufen? Nicht mit Euch, is klar.
    Was ist los? Kein Aufschrei wenn hier bekundet wird, dass Nutella konsumiert wird?
    Ferrero kauft die Nüsse für Nutella und Co in Südamerika und da ist bekanntlich Monsanto mit Glyphosat ganz vorne...;)

    Es sollte viel mehr nach Möglichkeiten gesucht werden die Daten für uns alle positiv zu nutzen und nicht nur ausschließlich Unternehmen überlassen werden, ohne Rücksicht auf Umwelt, Tier und Mensch ihre Gewinne zu maximieren...
    ...irgendwo muss man anfangen. Nur weil viel Mist passiert, heißt das noch lange nicht, mein Mist wäre dann nicht so schlimm.

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