Leider musste die französische Downhill- und Enduro-Fahrerin Anne Caroline Chausson kürzlich bekannt geben, dass sie einen Rückfall ihrer besiegt geglaubten Krebs-Erkrankung erlitten hat. Bereits im November musste sie sich nach eigener Aussage einer schweren Operation unterziehen, um einen neuen Tumor aus ihrem Brustkorb zu entfernen. Aktuell durchläuft die Rekord-Weltmeisterin eine Strahlen- und Chemotherapie und hofft, danach wieder aufs Rad steigen zu können.

Die mittlerweile 41-jährige Französin errang während ihrer langen Karriere nicht nur insgesamt 13 Goldmedaillen bei Downhill-Weltmeisterschaften, sondern gewann auch prestigeträchtige Enduro-Rennen wie die Trans-Provence und EWS-Stopps sowie mehrere Four-Cross und Dual Slalom-Weltmeisterschaften und olympisches Gold im BMX-Race. 2015 musste sie ihre aktive Rennkarriere aufgrund einer ersten Krebserkrankung und der folgenden Behandlung beenden.

Erst im Sommer 2018 konnten Anne Caroline uns bei der Vorstellung des Commençal Meta AM 29 mit ihrer ruhigen Art und weiterhin unglaublichen Geschwindigkeit auf dem Bike begeistern. Das gesamte Team von MTB-News.de möchte Anne Caroline Chausson an dieser Stelle eine möglichst rasche und unproblematische Genesung wünschen – auf dass man sich bald wieder auf den Trails dieser Welt trifft!

  1. benutzerbild

    Snickie81

    dabei seit 11/2016

    on any sunday
    Für mich zählt zur Lebensqualität auch wohlschmeckende Nahrung, da gehe ich liebend gerne das angebliche Risiko ein, davon Krebs zu bekommen, anstatt mir das Leben durch Steinzeitnahrung zu versauen.
    Kenne auch mehr als genug im Kollegen und Bekanntenkreis, welche Ihre Ernährung umgestellt haben und sich seit dem fleischlos und nur mit Gemüse und den ganzen anderen, von @geci aufgezählten, Nahrungsmitteln ernähren mit dem Irrglauben dadurch wesentlich gesünder zu leben.
    Was mir aber an den Personen auffällt, dass sie wesentlich anfälliger sind krank zu werden und auch tatsächlich öfter Krank sind.

    Bei der Ernährung ist es auch so, dass die Dosis eben das Gift macht und man auf Fleisch nicht verzichten muss... Alles mit Mass und Ziel.
  2. benutzerbild

    Mr.Penguin

    dabei seit 05/2011

    Wer so die mit dem boshaften Schlagwort betitelte "Schulmedizin" kategorisch ausschließt oder meint, dass gewisse Therapien aufgrund einer Einzelerfahrung nicht funktionieren, ist ein Depp.

    Dass es Chemo und anderes gibt beruht auf Jahrzehntelanger Forschung und das ist mit aus Studien hervorgehender Evidenz gesichert.

    Schonmal was davon gehört? Ernährung etc. pp. gehört natürlich zu den Faktoren, die das Risiko senken. Ein Raucher+Säufer hat ein vielfach erhöhtes Risiko bei Mundhöhlenkrebs (zum Beispiel!)
    Dann gibt es Krebssorten, die extrem selten sind und auch junge, sportliche Menschen einfach so treffen können...
    Es ist jedem zu raten, gesund zu leben, aber dafür braucht es nicht so viel, wie die Nahrungsergänzungsindustrie einen vermitteln will.. auch hier gibt es Evidenz, wenn man nur sucht ;)
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  4. benutzerbild

    below

    dabei seit 08/2008

    Ich wünsch ihr alles erdenklich gute!
    Ich denke ihr Ziel wieder in das Renngeschäft einzusteigen ist ein guter Strohhalm an den man sich Klammern kann und der Kraft gibt.

    Offtopic:

    Da wir gerad selbst in der Familie von einem sehr aggressiven Fall von Bauchspeicheldrüsenkrebs betroffen sind könnte ich bei dem ideologischen Geseier im Strahl kotzen.

    Gleiches Geseier durfte sich besagte Person von nem Taxifahrer auf dem Weg zur Chemo anhören. Er kenne da jemanden, der Krebs mit einem Tee heilen könnte. Hätte ich da daneben gesessen, der hätte garantiert auch ein Zimmer in der Uniklinik benötigt.

    Den Schwachsinn kann ich nicht mehr hören.
  5. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Kommt bei vielen Menschen wahrscheinlich nicht so gut an, bestimmte Dinge nicht kontrollieren zu können... mit MEN 2A in der Familiengenetik könnte ich euch da so einiges erzählen.

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