Die Rennsaison in der MTB-Szene nimmt langsam Fahrt auf – nur noch wenige Wochen bis zum ersten Saisonhöhepunkt Cape Epic in Südafrika. Das bedeutet für viele Teilnehmer ein erstes Herantasten an die Renngeschwindigkeiten bei verschiedenen Rennen rund um den Planeten. Während die einen erstmalig in diesem Jahr im Wettkampfmodus in die Pedale traten, galt es für einige Wenige die Karten beim Kampf um begehrte Regenbogenjerseys so richtig auf den Tisch zu legen – die Highlights der Cyclocross-Weltmeisterschaft aus MTB-Sicht gibt es hier in den XC-News. Außerdem: Die Termine der internationalen MTB-Bundesliga im Jahr 2019.

Cyclocross-WM Bogense – Van der Poel krönt die perfekte Saison

Die Gesamtsiegerin des Mountainbike-Weltcups aus dem vergangenen Jahr, Jolanda Neff, verpasste beim Kampf um das begehrte Regenbogentrikot in Dänemark das Podest. Zunächst schien es so, als würde das Handicap, aus der vierten Startreihe das Rennen bestreiten zu müssen, die Eidgenossin nicht zu beeinträchtigen. Schon nach der Startrunde tauchte sie in der Spitzengruppe auf und konnte sich dort auch im ersten Rennviertel behaupten. Doch Neff konnte das anfänglich hohe Tempo nicht halten und verlor die Medaillenränge zunehmend aus den Augen. Letztlich reihte sich die Ex-Weltmeisterin auf dem Mountainbike auf dem sechsten Rang ein – ein mehr als achtbares Ergebnis für eine disziplinfremde Fahrerin.

Einige weitere etatmäßige Mountainbikerinnen versuchten ebenfalls ihr Glück auf den schmalen Reifen. Allen voran die deutsche Meisterin in beiden Disziplinen Elisabeth Brandau. Die Schönaicherin erwischte keinen guten Start und hatte auch im weiteren Verlauf aufgrund von Nachwirkungen einer Erkrankung im Vorfeld des Rennens etwas Mühe, ihr gesamtes Potenzial abzurufen. Letztlich schlug sie sich aber auf dem 18. Rang durchaus achtbar. Direkt einen Platz vor ihr landete die Italienerin Eva Lechner, ebenfalls im Sommer auf dem Mountainbike unterwegs.

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Mit diesem geilen Bike startete ich heute meine Aufholjagt von hinten und kam am Ende auf Platz 18. Die Platzierung sieht im ersten Moment nicht so zufriedenstellend aus, aber nachem mein Körper einige Tiefphasen diesen Winter mitmachen musste, war mein Gefühl trotz einer Erkältung endlich wieder besser. Ich konnte von Runde zu Runde und mit jedem Radwechsel (war nötig da die Kette vor lauter Dreck die Kraftübertragung behinderte) nach vorn fahren. Fast hatte ich es in die Top 15 geschafft und das auf einem Kurs der mir persönlich eigentlich zu schnell war. Es ist sehr schwer, fit, erholt und nicht angeschlagen am sekundären Höhepunkt abzukommen. Sekundär deshalb, da mein Fokus schon auf dem MTB liegt. Deshalb ist wohl auch mental und fahrtechnisch der Spagat recht groß. Mit diesem Rückenwind mache ich nun ein wenig ruhiger. Ein Teamtreffen mit dem EBE – Racing Team steht noch an und dann sehen wir uns auf dem @radonbikes Jealous beim @lcopacatalanainternacional in Banyoles! Danke an alle die mir geholfen haben! Egal ob Tipps oder Kinderhüten! Ohne euch wäre das alles nicht so einfach! #cxsaison #wmbogense #power #girlsride #cx #fun #eberacingteam #mtbiscoming #familytour #germangirl🇩🇪 #cxbike

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Im Kampf um die Goldmedaille sorgte der Vater der am Ende zweitplatzierten Lucilla Brand für eine Vorentscheidung. Die Niederländerin hatte sich im Verlauf des Rennens von der Konkurrenz leicht absetzen können und einen Vorsprung von wenigen Sekunden bis in die letzte Runde herausfahren können. Beim Radwechsel in der Wechselzone aber griff der Vater von Brand zu früh an das Rad seiner Tochter, was diese wiederum zu Fall brachte. Die spätere Siegerin Sanne Cant aus Belgien überholte in diesem Zuge die Niederländerin, die auf den letzten Metern die wenigen Sekunden Rückstand nicht mehr aufholen konnte. Für Cant war es bereits der zweite Titelgewinn nach dem Sieg vor einem Jahr. Bronze ging an Marianne Vos aus den Niederlanden.

Auch bei den Herren stand Oranje hoch im Kurs – Mathieu van der Poel war nach 25 gewonnenen Rennen in dieser Cyclocross-Saison der haushohe Favorit auf den Sieg. Doch auch schon in den vergangenen beiden Jahren galt der mehrfache Sieger bei den Short-Track-Rennen im Mountainbike-Weltcup als Favorit auf das Regenbogentrikot und konnte in beiden Fällen dem Druck nicht stand halten – beziehungsweise machten ihm Defekte einen Strich durch die Rechnung.

So aber nicht in diesem Jahr: Von Beginn an drückte er dem Rennen seinen Stempel auf. Mehrfach versuchte die belgische Übermacht – alle acht belgischen Fahrer landeten unter den besten Elf – van der Poel unter Druck zu setzen. Dies brachte den niederländischen Überflieger jedoch keineswegs aus dem Konzept. In der vierten von zwölf zu fahrenden Runden nutzte er den Fehler seines direkten Verfolgers in einer Schrägpassage, um das Tempo zu forcieren. Einzig der Titelverteidiger Wout van Aert konnte zunächst folgen.

Mit großer Mühe gelang es dem ewigen Kontrahenten von van der Poel die Lücke zu schließen, doch die Zweisamkeit hielt nicht lange. Zwei Runden später führte dieselbe Passage zu einer ähnlichen Situation. Van der Poel blieb auf dem Rad, van Aert patzte und von nun an war der Niederländer auf und davon. Einsam zog van der Poel von da an seine Kreise an der Spitze, baute konstant seinen Vorsprung aus und fuhr sicher seinem zweiten Weltmeistertitel im Cyclocross entgegen. Wout van Aert musste sich am Ende noch mit seinem Landsmann Toon Aerts auseinandersetzen. Ein Sturz von Aerts sorgte schließlich für die Entscheidung im Kampf um Silber zugunsten von van Aert. Bester Deutscher wurde Marcel Meisen auf Platz acht, Sascha Weber landete auf dem 24. Rang – weitere Top-Mountainbiker waren nicht am Start in Dänemark.

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WORLDCHAMPION 🌈

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SA Cup #1 & #2 Bloemendal – Avancini & Stirnemann mit Siegen zum Saisonstart

In Südafrika rückt das Highlight der Saison immer näher – bis zum Cape Epic sind es gerade einmal noch sechs Wochen. Grund genug für viele Fahrer, bereits jetzt die Vorbereitung auf die Saison am Westkap durchzuführen und auch die ersten Rennen zu bestreiten. Die Möglichkeit dazu bietet die nationale Rennserie SA-Cup. In Bloemendal nahe Stellenbosch wurden am vergangenen Wochenende zwei Wettkämpfe auf derselben Strecke durchgeführt. Während bei den Damen zweimal dasselbe Podium zustande kam, gab es bei der Konkurrenz der Herren mächtig Wirbel im Klassement an beiden Tagen.

Bei den Damen siegte an beiden Tagen die Britin Annie Last. Die Vizeweltmeisterin aus dem Jahr 2017 konnte sich an beiden Tagen mehr oder weniger souverän vor Kathrin Stirnemann aus der Schweiz und Mariske Strauss aus Südafrika durchsetzen. Waren es am ersten Renntag noch 14 Sekunden, die die beiden Schnellsten trennten, so konnte die Britin sich am Sonntag schon frühzeitig von der Konkurrenz absetzen und mit 30 Sekunden Vorsprung triumphieren.

Annie Last scheint gut durch den Winter gekommen zu sein: Beide Rennen des SA Cups konnte die Vizeweltmeisterin aus dem Jahr 2017 für sich entscheiden
# Annie Last scheint gut durch den Winter gekommen zu sein: Beide Rennen des SA Cups konnte die Vizeweltmeisterin aus dem Jahr 2017 für sich entscheiden - Foto: Archiv

Bei den Herren sorgte Matthias Stirnemann für eine Wiederholung des Sieges aus dem Vorjahr an gleicher Stelle. Zurück im Trikot des Möbel Märki-Teams stellte er am Samstag unter Beweis, dass in dieser Saison wieder mit ihm zu rechnen ist. In einem packenden Duell mit Sam Gaze aus Neuseeland setzte er sich letztlich knapp durch. Lange Zeit schien es so, als wäre Gaze der stärkste Fahrer im Feld, doch der Weltcupsieger des vergangenen Jahres in Stellenbosch verpulverte seine Körner wohl zu früh – in den letzten Zügen des Rennens gelang es Stirnemann sich abzusetzen und sich somit den ersten Saisonsieg zu sichern. Gaze landete auf Rang zwei, sein Landsmann Ben Oliver wurde Dritter. Der Schweizer Joel Roth überraschte auf dem vierten Rang.

Zurück zu alter Stärke: Matthias Stirnemann siegte beim Auftakt des SA-Cups, seinem ersten Rennen nach der Rückkher zum Möbel Märki-Team
# Zurück zu alter Stärke: Matthias Stirnemann siegte beim Auftakt des SA-Cups, seinem ersten Rennen nach der Rückkher zum Möbel Märki-Team - Foto: Archiv

Am zweiten Tag stand mit dem Marathon-Weltmeister Henrique Avancini ein weiterer Hochkaräter am Start des Rennens – und prompt sicherte sich Avancini auch den Sieg. Zu Beginn des letzten Renndrittels löste er sich aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe um Sam Gaze, dem U23-Weltmeister Alan Hatherly aus Südafrika und Avancini selbst. Gaze landete erneut auf dem zweiten Rang, dicht gefolgt von Hatherly auf dem dritten Rang. Der Sieger des Vortages, Matthias Stirnemann, landete auf dem sechsten Rang, nachdem er in der Startphase gestürzt war.

Lanzarote 4 Stage Race – Zwiehoff auf dem Podium

Ben Zwiehoff hat beim Sieg des Polen Bartolomej Wawak beim viertägigen Etappenrennen auf Lanzarote 4 Stage Race als Dritter den Sprung aufs Podium geschafft. Nachdem Zwiehoff auf der ersten Etappe in einem hektischen Finale bereits Dritter wurde, stand nach einem heftigen Sturz im Finale der zweiten Etappe sogar der Start bei den verbliebenen beiden Tagen auf dem Spiel. In einem Gerangel rund zwei Kilometer vor dem Ziel der 60 Kilometer langen Etappe fiel Zwiehoff zu Boden und verlor damit jegliche Chancen auf den Tagessieg. An beiden Tagen hatte Bartolomej Wawak die Nase vorn – mit dem richtigen Riecher gelang es ihm stets, aus einer großen Spitzengruppe heraus einen knappen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Schließlich gelang es dem Italiener Nadir Colledani beim rund 20 Kilometer langen Bergzeitfahren auf der vorletzten Etappe mit dem Tagessieg und neun Sekunden Vorsprung auf den Polen Wawak das Leadertrikot überzustreifen. Ben Zwiehoff konnte sich trotz seiner Verletzungen vom Vortag stark in Szene setzen – als Drittplatzierter konnte er gegenüber einigen Kontrahenten wertvolle Zeit gutmachen und lag vor der abschließenden Etappe über 80 Kilometer auf dem vierten Gesamtrang. Auf Rang drei rutschte er schließlich aufgrund des Startverzichts des Dänen Jonas Lindberg – aufgrund einer Krankheit schon vor dem Beginn des letzten Teilstücks. Doch auch auf der letzten Etappe stellte Zwiehoff seine starke Frühform erneut unter Beweis. Er verteidigte knappe acht Sekunden Vorsprung gegenüber seinem nächsten Verfolger im Gesamtklassement, Martin Loo aus Estland. Mit Tagesrang fünf präsentierte sich Zwiehoff auch auf der letzten Etappe in einer starken Frühform.

Den Sieg in der Gesamtwertung sicherte sich schließlich doch der Pole Bartolomej Wawak – wie bei den ersten Etappen hatte er auf den letzten Kilometern den richtigen Riecher und konnte sich leicht absetzen. Zehn Sekunden brachte er letztlich zwischen sich und den Italiener Colledani, der damit seinen Vorsprung von nur drei Sekunden einbüßte und Gesamtzweiter wurde. Bei den Damen siegte an allen vier Tagen die im vergangenen Jahr nach einer Doping-Sperre zurückgekehrten Blaza Pintaric, ehemals Klemencic. Der Junioren-Vizeweltmeister aus dem vergangenen Jahr, Leon Kaiser, belegte bei seinem ersten Einsatz in der Elitekategorie und zugleich seinem ersten Etappenrennen den zehnten Rang.

Costa Blanca Bike Race – Carstensen Fini & Blums souverän

Neben dem viertägigen Etappenrennen auf Lanzarote trafen sich einige Top-Athleten ebenfalls auf spanischem Boden an der Costa Blanca zur ersten Standortbestimmung in der neuen Saison. An drei der vier Renntage dominierte das Duo Martins Blum und Sebastian Carstensen Fini vom CST Sandd Bafang Racing Team. Die ersten drei Etappen konnten sie souverän für sich entscheiden. Auf der letzten Etappe ließ es das lettisch-dänische Duett dann etwas entspannter angehen – der Sieg auf dem letzten Tagesabschnitt ging an U23-Gesamtweltcupsieger Petter Fagerhaug und den Rumänen Vlad Dascalu, der das U23-Weltcuprennen in Nove Mesto im vergangenen Jahr für sich entscheiden konnte.

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OVERALL WINNER @cbbikeraceoficial 💥 #teamwork

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Dieses Duo konnte aber aufgrund eines Reifendefekts bei der ersten Etappe nicht mehr in den Kampf um die vorderen Plätze in der Gesamtwertung eingreifen. Auf Gesamtrang zwei landete unterdessen die beiden Teamkollegen der Gesamtsieger, David Nordemann und Marc Bouwemeester aus den Niederlanden. Auf Rang drei finishte das Team Buff-Scott um die beiden Spanier Enrique Morcillo und José María Sanchez. Der Sieg in der Damenwertung ging mit großem Abstand an Githa Michiels aus Belgien und Rebecca McConnell aus Australien.

Internationale MTB-Bundesliga – Vier Stationen, fünf Wettbewerbe

Die internationale MTB-Bundesliga umfasst wie im vorigen Jahr vier Stationen mit fünf Wettbewerben. Doch gegenüber 2018 wird die Serie sportlich hochwertiger. Nach der Eröffnung durch das HC-Rennen in Heubach folgen drei Events der Kategorie C1. Sowohl das Vulkan Bike Race in Gedern als auch der Singer Wäldercup in Titisee-Neustadt wurden aufgewertet.

Das Urgestein der Liga macht den Anfang: Das BiketheRock geht am 3. und 4. Mai bereits in die 19. Auflage insgesamt, die 17. als Teil der MTB-Bundesliga und die 13. in Folge als Rennen der Hors Category (HC). Am ersten Mai-Wochenende kreuzen in Heubach wieder viele internationale Top-Stars die Klingen. Fünf Wochen (8./9. Juni) später gastiert der Tross beim Vulkan Race im hessischen Gedern. Die Rennen auf dem viel gelobten Kurs sind im dritten Jahr Bundesliga erstmals in der Kategorie C1 registriert. Die kontinuierliche Aufbau-Arbeit beim veranstaltenden TGV Schotten macht sich bezahlt. Der Klub pflegt als Gastgeber der Nachwuchs-Bundesliga aber auch seine Wurzeln als Plattform für Talente.

Das BiketheRock-Festival in Heubach gilt in der Szene inzwischen als Klassiker: Ranghafte Namen geben sich in jedem Jahr die Ehre, wenn es rund um den Rosenstein geht
# Das BiketheRock-Festival in Heubach gilt in der Szene inzwischen als Klassiker: Ranghafte Namen geben sich in jedem Jahr die Ehre, wenn es rund um den Rosenstein geht - Foto: Armin M. Küstenbrück
Im letzten Jahr triumphierte niemand geringeres als der Weltmeister Nino Schurter in Heubach
# Im letzten Jahr triumphierte niemand geringeres als der Weltmeister Nino Schurter in Heubach - Foto: Armin M. Küstenbrück
Das Podium des Vorjahres bei den Damen in Heubach: Ein internationales Feld wird auch dieses Jahr am Rande der schwäbischen Alb erwartet
# Das Podium des Vorjahres bei den Damen in Heubach: Ein internationales Feld wird auch dieses Jahr am Rande der schwäbischen Alb erwartet - Foto: Armin M. Küstenbrück

Im September wird es noch mal richtig knackig. Drei Wettbewerbe binnen neun Tagen küren letztlich die Gesamtsieger. In Freudenstadt wird es am Samstag (21. September) erneut ein Short Track-Rennen in der Kategorie C3 auf dem Marktplatz der Schwarzwald-Gemeinde ausgerichtet. Das attraktive Weltcup-Format hat sich bei seiner Premiere 2018 bewährt und äußerst spannenden und zuschauerfreundlichen Sport geboten. Die Cross-Country-Rennen am Sonntag firmieren in der C1-Kategorie.

Die Hochfirst Skisprungschanze in Titisee-Neustadt bildet am Samstag, 28. September erneut die Kulisse für das Finale. Nach zwei experimentellen Events mit verkürzter Renndauer richten die Verantwortlichen beim RSV Hochschwarzwald die fünfte Auflage des Singer Wäldercup wieder im regulären Cross Country-Format aus. Dadurch konnte man beim Radsport-Weltverband UCI auch wieder ein Upgrade der Kategorie von C3 auf C1 erreichen.

Den Abschluss der Bundesliga-Saison macht einmal mehr das Rennnen in Titisee-Neustadt. In diesem Jahr wird es nach zwei Versuchen mit verkürzten Renndauern wieder ein übliches Cross-Country-Rennen geben.
# Den Abschluss der Bundesliga-Saison macht einmal mehr das Rennnen in Titisee-Neustadt. In diesem Jahr wird es nach zwei Versuchen mit verkürzten Renndauern wieder ein übliches Cross-Country-Rennen geben. - Foto: Armin M. Küstenbrück

Termine der internationalen MTB-Bundesliga 2019

  • 04./05. Mai Heubach (HC)
  • 08./09. Juni Gedern (C1)
  • 21./22. September Freudenstadt (Short Track C3, Cross-Country C1)
  • 28. September Titisee-Neustadt (C1)

Norco Factory Racing – Kanadische Equipe verstärkt sich

Zwei Wochen nach Bekanntwerden der Teamkonstellation des gleichnamigen Teams im Downhillbereich hat Norco nun das für die kommende Saison erweiterte Team bekanntgegeben. Schon in den vergangenen Jahren waren die beiden Brüder Peter und Quinton Disera und die Racerin Haley Smith auf den Rädern von Norco im Weltcup unterwegs. Nun ergänzen die beiden Nachwuchstalente Andrew L’Esperance und Sean Finchham die Equipe. Alle fünf Fahrer stammen aus Kanada und wollen sowohl bei nationalen Events und auch international im Weltcup vorne mitmischen.

Schon seit einigen Jahren ist die Kanadierin Haley Smith im Weltcup auf den Rädern von Norco unterwegs. Nun erhält sie Verstärkung.
# Schon seit einigen Jahren ist die Kanadierin Haley Smith im Weltcup auf den Rädern von Norco unterwegs. Nun erhält sie Verstärkung. - Foto: Andy Vathis

Die fünf aktuellsten Beiträge aus unserer Reihe XC-News findest du hier:

Alle weiteren Berichte aus der Rubrik “XC-News” findest du hier auf dieser Übersichtsseite.

Text & Redaktion: Gabriel Sindlinger/Pressemitteilung MTB-Bundesliga/Pressemitteilung Norco Factory Racing Team
  1. benutzerbild

    Schmal

    dabei seit 06/2010

    matt017
    Ja, MvdP ist eine echte Bereicherung.
    Aber ich befürchte, dass er auch dieses Jahr wieder auf zu vielen Hochzeiten tanzt, als das er den Spezialisten ganz ganz vorn wirklich die Butter vom Brot nehmen kann.
    Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass er schon konkret die Teilnahme an Klassikern anpeilt/plant.

    Mal sehen was da noch so kommt.
    Das befürchte ich auch.

    Seine Chance wird sein wenn einer der Spezialisten vorn Fehler macht und/oder Defekt erleidet.

    Ich glaube aber auch nicht dass MvdP dieses Jahr einen WC Sieg um jeden Preis anpeilt. Ich denke der Fokus liegt nach der CX Saison auf den Frühjahrsklassikern. Wenn sich auf dem MTB etwas ergibt, wird er sicher zuschnappen, glaube aber nicht dass das sein Hauptziel wird. Für ihn wird es derzeit vermutlich vor allem um die Olympia-Quali gehen; die sollte kein Thema sein.

    Auf dem MTB wirklich fokussiert nach vorn streben wird er sicher 2020, wenn es um „alles“ geht. So mal meine Vermutung.
  2. benutzerbild

    stuk

    dabei seit 10/2007

    danke dafür
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  4. benutzerbild

    Ottrott

    dabei seit 12/2003

    Kleiner Fehler im Text: Sanne Cant gewann das dritte Mal in Folge. 2016 wurde sie Dritte.
    Oder habe ich das im Text nur falsch verstanden?
  5. benutzerbild

    goedefeld

    dabei seit 09/2012

    stimmt, dreifache Weltmeisterin in Folge und 2015 war sie auch schon mal Vizeweltmeisterin. Auf jeden Fall Ihr bestes Rennen in dieser Saison. Super cool geblieben, während Brand nach ihrem mäßigen Start von Anfang an aussah, als wäre sie im roten Bereich unterwegs.

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