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Erste Skizzen
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Studie am Träger...
Studie am Träger...
...so wirkt der Helm kompakt
...so wirkt der Helm kompakt
Der Helmaufbau: gut zu erkennen ist der innere Schutzring
Der Helmaufbau: gut zu erkennen ist der innere Schutzring
Mögliche Farben
Mögliche Farben

Ein Helm für Downill und Zeitfahren? „Geht nicht”, wäre die naheliegende Antwort – bevor man den Ventoux Hybrid-Helm gesehen hat. Die französische Industrie-Designagentur Studio Àccent, die auch in der Fahrradbranche tätig ist, hat das Konzept entwickelt.

„Ein Helm für Alle” soll das neue Ventoux-Konzept sein. Die Bedürfnisse der Fahrradfahrer „vom Bikespezialisten über den Stadtradler bis hin zu Kindern in der Lernphase” zu bedienen, war erklärtes Entwicklungsziel. Es entstand ein Mix aus Downhill-Fullface-Helm und Rennrad-Aero-Helm. Macher ist der Industriedesigner Jean-Baptiste Petricoul von Studio Àccent, einer französischen Industriedesign-Agentur, die unter anderem für Look tätig ist. Laut Petricoul handelt es sich um eine Studie, die noch weiterentwickelt werden soll.

Erste Skizzen
# Erste Skizzen

„Was den Grad der Realitätsnähe angeht, denke ich, dass der Helm ziemlich nah dran ist, so produziert zu werden. Die größte Herausforderung ist die Befestigung des Gesichtsschutzes im Helm, er braucht eine Metallstruktur im Inneren, um ihn zu verstärken” –  Jean-Baptiste Petricoul

Ansätze wie den abnehmbaren Kinnbügel gab es bereits in der Vergangenheit (wie beispielsweise beim Bell Super 2R). Darüber hinaus besitzt der Ventoux aber einige neue Merkmale: Eine Besonderheit ist laut Konzeptbeschreibung die hintere Helmpartie. Sie fällt breiter und tiefer aus, um den Gesichtsschutz an vier Punkten in der oberen Helmschale zu integrieren und den Schutz des Hinterkopfes zu verbessern. Auch Trinken und Essen soll trotz Kinnschutz möglich sein.

Studie am Träger...
# Studie am Träger...
...so wirkt der Helm kompakt
# ...so wirkt der Helm kompakt

Der abnehmbare Kinnbügel dockt über innenliegende Metallverstärkungen an der Helmschale an, die dazu ebenfalls mit einem Metallkäfig ausgestattet ist. So entsteht ein Schutzring um den Kopf, an dem wiederum die Helmschale an vier Punkten angebracht ist. Auch abnehmbare Brillengläser sind angedacht.

Der Helmaufbau: gut zu erkennen ist der innere Schutzring
# Der Helmaufbau: gut zu erkennen ist der innere Schutzring

Mehr Infos zum Ventoux Hybrid Helm findet ihr auf www.studio-accent.com.

Meinung @MTB-News.de

Erwartbar sind bei derart weit auseinanderliegenden Anforderungen wie Downhill, Zeitfahren und Laufradfahren in der Regel langweilige oder merkwürdige Ergebnisse. Aber der Ventoux Hybridhelm sieht auf den ersten Blick ernstzunehmend aus – letztlich wird allerdings auch das Gewicht eine Rolle spielen …

Mögliche Farben
# Mögliche Farben

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Fotos: Studio Àccent
  1. benutzerbild

    schuetzendorf

    dabei seit 08/2012

    Das schwierige an XC-Helmen mit Kinnbügel: der Helm verdreht und bewegt sich i.d.R. stärker als ein vollflächig anliegender Fullface-Helm. Deswegen benötigt man einen größeren Abstand zwischen Bügel und Kiefer. Das hat dieser Helm nicht. Wie man bei einem harten Aufprall den Kontakt mit der Kauleiste verhindern will ist mir nicht klar.
  2. benutzerbild

    Balkanbiker

    dabei seit 04/2014

    Baitman
    Sportbrillen mit Sehstärke sind so unglaublich teuer
    Schon mal was von Adidas probiert? hier kannst du für die Brillen (mit wechsekbaren Scheiben) Clips einstecken, die Korrekturgläser haben. So teuer ist das gar nicht, besonders da man auch gebraucht eine gute Auswahl an Brillen hat.

    tom_ass
    Integration der "Goggle"
    Hier wäre noch sowas, sogar mit selbsttönenden Gläsern.
    https://www.alpina-sports.com/de/produkte/radhelme/erwachsene/altona-vm-charcoal-anthracite/

    Ich frage mich nur was mit den Gläsern bei der "Designstudie" im Falle des Falles passiert, bei dem man den Bügel braucht?
    Hier im Forum hab ich mal ein Thema mitgelesen, bei dem einer einen Unfall auf der Straße hatte. Dem ist die zersplitterte Brille dermaßen um die Ohren geflogen, der hatte Glück, dass seine Augen nicht getroffen wurden.
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  4. benutzerbild

    Baitman

    dabei seit 10/2010

    @Balkanbiker Leider sind die Clipse so dicht am Auge das die Wimpern anschlagen...
  5. benutzerbild

    Schenkelklopfer

    dabei seit 10/2014

    schuetzendorf
    Das schwierige an XC-Helmen mit Kinnbügel: der Helm verdreht und bewegt sich i.d.R. stärker als ein vollflächig anliegender Fullface-Helm. Deswegen benötigt man einen größeren Abstand zwischen Bügel und Kiefer. Das hat dieser Helm nicht. Wie man bei einem harten Aufprall den Kontakt mit der Kauleiste verhindern will ist mir nicht klar.
    Vielleicht will man das gar nicht verhindern. Bei leichten und mittleren Aufprallern, die weit häufiger vorkommen, kann er aber helfen.
    Da steht nirgends, dass er einen Fullface ersetzen könnte, nur, dass man ihn zu jeder Gelegenheit tragen kann.
    Manchmal wird der kleine Bügel vermutlich gar nichts bringen, manchmal aber schon.

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