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170 mm Hub und unter 300 €
170 mm Hub und unter 300 € - Die e*thirteen TRS+ 170 ist eine der günstigen Optionen für Fans von viel Hub
Gute Einstellbarkeit am Stützenkopf
Gute Einstellbarkeit am Stützenkopf - Auch flache Sitzwinkel sind mit der e*thirteen TRS+ 170 kein Problem.
Die Hebelposition lässt sich in eine individuelle Nullstellung rotieren
Die Hebelposition lässt sich in eine individuelle Nullstellung rotieren - Die Distanz zum Griff lässt sich durch das SRAM-Schalthebel Interface verändern
Foto Jens e13 trs-5635
Foto Jens e13 trs-5635
Foto Jens e13 trs-5637
Foto Jens e13 trs-5637
Umfassend bebilderte Anleitung
Umfassend bebilderte Anleitung - e*thirteen beschreibt den Einbau aber auch in einem Video
Beim Einbau geht es aber auch einfacher
Beim Einbau geht es aber auch einfacher - Verglichen mit anderen Stützen benötigt man an der e*thirteen TRS+ 170 mehr Geduld
Foto Jens e13 trs-5632
Foto Jens e13 trs-5632
Foto Jens e13 trs-5630
Foto Jens e13 trs-5630
Foto Jens e13 trs-5627
Foto Jens e13 trs-5627
Platz für Spielereien
Platz für Spielereien - An der 170 mm-Variante konnte das Gewicht gesenkt werden.
Die 170 mm-Version knüpft da an, wo die 150er aufgehört hat: In Summe ein solides Komplettpaket zum fairen Preis
Die 170 mm-Version knüpft da an, wo die 150er aufgehört hat: In Summe ein solides Komplettpaket zum fairen Preis

e*thirteen TRS+ 170 mm im Test: Inzwischen ist der Variostützen-Markt breit aufgestellt und auch Fans von viel Hub können auf ein großes Angebot zurückgreifen. Zeit also, dass die Preise etwas sinken? Genau diesen Weg geht e*thirteen mit der TRS+ Stütze. 170 mm Verstellweg kombiniert mit der bekannten zuverlässigen Funktion für unter 300 € – wir haben ausprobiert, wie sich die längere Version im Vergleich zur kürzeren e*thirteen TRS+ Stütze schlägt, die wir 2015 getestet hatten.

e*thirteen TRS+ 170 mm Variostütze: Infos und Preise

Bereits 2015 hatten wir die e*thirteen TRS+ Stütze mit 150 mm Hub im Test. Mit 2 cm mehr Spielraum richtet sich die aktualisierte Variostütze natürlich weiterhin an Fahrer, die von Trail bis Enduro auf dem Weg gen Tal gerne den Sattel aus dem Weg haben – dabei kann die lange Version aber auch ein (im wahrsten Sinne des Wortes) größeres Publikum ansprechen und glücklich machen. Entgegen der Erwartung ist die längere Stütze nicht schwerer, sondern laut Hersteller sogar 30 g leichter geworden. Mit 540 g ordnet sich die Stütze damit sogar im leichteren Mittelfeld ein – unsere Waage zeigt mit 543 g ein absolut akzeptables Übergewicht von 3 g an.

  • Hub: 125, 150 oder 170 mm Hub
  • Durchmesser: 30,9 mm oder 31,6 mm
  • Lenker-Fernbedienung: für 1x-Antriebe (unter dem Lenker)
  • Ansteuerung: nur intern
  • Verriegelung: Mechanisch/Seilzug-angesteuert
  • Gewicht: 540 g (170 mm Stütze)
  • www.ethirteen.com

Preis e*thirteen TRS+ 170: 289,99 € (UVP)

170 mm Hub und unter 300 €
# 170 mm Hub und unter 300 € - Die e*thirteen TRS+ 170 ist eine der günstigen Optionen für Fans von viel Hub
Diashow: e*thirteen TRS+ 170 mm Variostütze im Test - Mechanisch, günstig, gut?
Beim Einbau geht es aber auch einfacher
Foto Jens e13 trs-5627
Die Hebelposition lässt sich in eine individuelle Nullstellung rotieren
Gute Einstellbarkeit am Stützenkopf
Platz für Spielereien
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Im Detail

Die Stütze ist nicht grundsätzlich neu, wurde aber überarbeitet. e*thirteen hat die Mechanik verfeinert und vereinfacht, dadurch soll die TRS+ noch haltbarer geworden sein. Eine verbesserte Position der Bushings und die Verkürzung der unten liegenden Ansteuerung spart Platz – die 170 mm Stütze ist so insgesamt kürzer als die 150 mm-Variante.

Entgegen der meisten am Markt verfügbaren Vario-Stützen ist das Innenleben vollständig mechanisch. Im Inneren sitzt keine Luftfeder, die für Probleme bei der Langzeit Haltbarkeit sorgen kann, e*thirteen setzt stattdessen auf eine Stahlfeder. Auch auf hydraulische Bauteile verzichtet man komplett – Verschlussmechanismus und Ansteuerung sind komplett mechanisch geregelt. Der simple Aufbau ist auch für den Kunden von Vorteil, denn die Stütze ist vollständig zerlegbar. Ein Service sollte also denkbar einfach durchzuführen zu sein. Eine Eigenheit gibt es dann aber doch: Die e*thirteen TRS+ 170 lässt sich nur in definierten Stufen arretieren und nicht völlig frei im Hub stoppen. An der 170 mm Stütze kann zwischen vollständig ein- oder ausgefahren bei 100 mm oder bei 150 mm Hub gestoppt werden.

Nimmt man im Vergleich zur TRS+ eine Fox Transfer oder eine BikeYoke Revive in die Hand, fällt auf, warum die e*thirteen etwas günstiger ist. Der mehrteilige Aufbau erleichtert zwar die Demontage, sorgt aber auch für eine weniger hochwertige Optik. Auch bei der Montage fällt auf, dass es Stützen mit innenverlegter Ansteuerung gibt, die einfacher zu montieren sind. Um die komplexere Installation etwas zu vereinfachen, liefert e*thirteen aber eine Anleitung, die dank Bildern Schritt für Schritt durch die Montage führt.

Einbauvideo


Marke ModellUVPPreis RemoteGewichtHub 
FoxTransfer 175429,00 €69,00 €605 g (nur Stütze)175 mmErsten Eindruck lesen
e*thirteenTRSr289,99 €enthalten in UVP543 g (nur Stütze)170 mm
Bike YokeRevive379,00 €53,00 €525 g (nur Stütze)160 mmTestbericht lesen
Bike YokeRevive 419,00 €53,00 €560 g (nur Stütze)185 mmTestbericht lesen
RockShoxReverb Stealth443,00 €enthalten in UVP650 g (komplett)170 mmTestbericht lesen
OneUp ComponentsDropper Post219,00 €enthalten in UVP545 g (nur Stütze)170 mmVorstellung lesen
Kind ShockLEV Ci549,00 €enthalten in UVP548 g (nur Stütze)175 mmTestbericht lesen
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Gute Einstellbarkeit am Stützenkopf
# Gute Einstellbarkeit am Stützenkopf - Auch flache Sitzwinkel sind mit der e*thirteen TRS+ 170 kein Problem.
Die Hebelposition lässt sich in eine individuelle Nullstellung rotieren
# Die Hebelposition lässt sich in eine individuelle Nullstellung rotieren - Die Distanz zum Griff lässt sich durch das SRAM-Schalthebel Interface verändern
Foto Jens e13 trs-5635
# Foto Jens e13 trs-5635
Foto Jens e13 trs-5637
# Foto Jens e13 trs-5637
Umfassend bebilderte Anleitung
# Umfassend bebilderte Anleitung - e*thirteen beschreibt den Einbau aber auch in einem Video
Beim Einbau geht es aber auch einfacher
# Beim Einbau geht es aber auch einfacher - Verglichen mit anderen Stützen benötigt man an der e*thirteen TRS+ 170 mehr Geduld
Gewichte und Abmaße zum Ausklappen

Foto Jens e13 trs-5632
# Foto Jens e13 trs-5632

Foto Jens e13 trs-5630
# Foto Jens e13 trs-5630
Foto Jens e13 trs-5627
# Foto Jens e13 trs-5627

E13TRS
# E13TRS

Auf dem Trail

Im Einsatz kann die e*thirteen TRS+ 170 vor allem durch ihre sorglose Funktion punkten, unter einer Voraussetzung: Die Zugspannung muss passen. Dann senkt die Stütze zuverlässig ab und kommt unabhängig von der Temperatur wieder in ihre Maximalposition zurück. Die Rasterung polarisiert – der eine will möglichst viel und individuell verstellen, der andere kennt nur 1 und 0. Und dann gibt es noch die Fans einer Rasterung. Für uns überwiegen die Vorteile, sofern die Einrastpunkte klug gewählt sind. An der TRS+ gefiel uns vor allem die 150 mm Position: Die Sitzposition lässt sich so zwischen der idealen Sitzhöhe und einer etwas niedrigeren, komfortableren Sattelstellung für den Trail-Uphill umschalten.

Beim Absenken findet man diese Position einfach, von unten ausgefahren benötigt man etwas Gefühl und Übung. Die schnelle Ausfahrgeschwindigkeit erschwert das Arretieren auf einer der Zwischenpositionen. Für eine gute Trefferquote sollte man den Sattel mit dem Gesäß führen, die ersten Male sollte man den Schritt aber aus der Abschusslinie der TRS+ bringen. Dank des ergonomischen und einfach bedienbaren Hebels gewöhnt man sich aber schnell an die Funktion. Praktisches Detail am Hebel: Eine kleine Lage Griptape/Schleifpapier sorgt auch bei widrigen Bedingungen für zuverlässiges Ein- und Ausfahren.

Auch wenn die e*thirteen TRS+ 170 nicht in der Preisklasse einer Fox Transfer oder BikeYoke Revive spielt, muss sie sich doch mit den sorglosen Mitbewerbern messen. In diesem Vergleich zeigt sich ganz deutlich: Wer seine Stütze einmal montieren und danach keine Sekunde mehr an das Bauteil denken will, wird vermutlich nicht glücklich. Die e*thirteen braucht Aufmerksamkeit und ein bisschen Liebe, um einwandfrei zu funktionieren.

Platz für Spielereien
# Platz für Spielereien - An der 170 mm-Variante konnte das Gewicht gesenkt werden.

Das ist uns aufgefallen

  • Lautstärke Die geschraubte Abdichtung zwischen Stütze und Teleskop-Rohr löste sich im Testzeitraum gelegentlich und sorgte dann für ein unangenehmes Knarzen. Diese lässt sich aber handfest anziehen, das Geräusch ist so schnell auf stumm geschaltet.
  • Spiel Wie auch an der 150 mm-Version entwickelte unsere Test-Stütze Spiel, der Stützen-Kopf lässt sich aber wieder festziehen. Nervig dabei ist, dass der Sattel abgenommen werden muss.
  • Preis Preislich hat sich die Stütze etwas weiter unten eingependelt – auch wenn die UVP höher liegt, kann die e*thirteen TRS+ 170 so fast mit den günstigsten Stützen am Markt mitspielen.
  • Wartung Wer viel fährt, muss viel Zeit und Geld in den Service investieren – außer man kann alles selbst. Wo bei anderen Stützen der Postversand zum Hersteller unvermeidlich ist, kann die TRS+ punkten. Selbst für Schrauber mit zwei linken Händen sollte die Stütze dank Anleitungen keine zu große Herausforderung sein.
  • Servicevideo Auf Vimeo gibt es ein Servicevideo direkt vom Hersteller.

Fazit – e*thirteen TRS+ 170 mm

Mit der e*thirteen TRS+ 170 platziert sich der Hersteller preislich nicht im Premiumsegment – für den aufgerufenen Preis wird man allerdings mit viel Hub, gutem Gewicht und zuverlässiger Funktion belohnt. Eine gerasterte Absenkung ist nicht jedermanns Sache, richtig bedient kann sie am Trail aber durchaus einen Mehrwert bieten. Etwas Liebe benötigt die Stütze zwar von Zeit zu Zeit, dank des gelungenen Service-Konzepts gelingt das aber schnell und ohne zu fluchen.

Pro
  • Preis/Leistung
  • Hub/Gewicht
  • Einfache Wartung
Contra
  • Nicht ganz sorglos
Die 170 mm-Version knüpft da an, wo die 150er aufgehört hat: In Summe ein solides Komplettpaket zum fairen Preis
# Die 170 mm-Version knüpft da an, wo die 150er aufgehört hat: In Summe ein solides Komplettpaket zum fairen Preis

Mechanisch, pneumatisch, hydraulisch – was ist eurer Meinung nach die beste Lösung für Variostützen?


Testablauf

Die e*thirteen TRS+ 170 wurde über etwa neun Monate in verschiedenen Rädern von verschiedenen Testern gefahren. Von sehr steilen bis hin zu flachen Sitzwinkeln musste die Stütze sich unter Testern diverser Gewichtsklassen beweisen.

Hier haben wir die e*thirteen TRS+ 170 mm getestet

  • Singletrails: Steiles Gelände bergauf und bergab, Trails mit Gegenanstiegen
Testerprofil ausklappen

Tester-Profil: Daniel Schulz
53 cm75 kg83 cm57 cm179 cm
Daniel fährt gerne flowige Trails, zügige Trails und ruppige Trails – egal ob mit oder ohne Liftunterstützung.
Fahrstil
Zügig und trotzdem so körperschonend wie möglich
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Touren
Vorlieben beim Fahrwerk
Eher straff als Couch
Vorlieben bei der Geometrie
Moderne, lange Bikes mit großen Rädern
Tester-Profil: Jens Staudt
56 cm95 kg91 cm61 cm190 cm
Jens fährt von Bahnrad bis Downhill alles, was zwei Räder und eine Kette hat. Bikes fürs Gelände am liebsten in herausforderndem, technischen und steilem Gelände, egal mit welchem Federweg.
Fahrstil
Schnellste Linie, auch wenn es mal ruppig ist
Ich fahre hauptsächlich
Singletrails, sprunglastiger Local Spot, Freeride, DH
Vorlieben beim Fahrwerk
Straff, gutes Feedback vom Untergrund, viel Druckstufe, moderat progressive Kennlinie
Vorlieben bei der Geometrie
Kettenstreben nicht zu kurz (ca. 430 mm oder gerne länger), Lenkwinkel tendenziell eher flacher

  1. benutzerbild

    xforce1

    dabei seit 05/2012

    Hmm ja, war wohl aber damals schon ein Flop. Zumindest habe ich die in Deutschland zu der Zeit nie gesehen.

    Meine erste Reverb aus 2012 tut immer noch ihren Dienst. Ich habe die einmal überholt mit Hilfe des Online Videos. Das Service Kit gab es recht günstig. Ist aber schon eine Fummelei.
  2. benutzerbild

    puitl

    dabei seit 10/2011

    Einziges "Problem" der One Up ist das diese eine geschlossene Kartusche verwendet oder?
    Wenn diese defekt ist wird sie halt weggeschmissen und man muss eine neue kaufen, wenn sie verfügbar ist (zurzeit Ausverkauft lt. One Up Homepage).

    In dieser Hinsicht ist die Bikeyoke etwas besser dran da diese Quasi immer repariert werden kann und sich aufgrund der Unternehmensgröße in Zukunft nur in kleinen Schritten ändern wird...
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Fluhbike

    dabei seit 02/2017

    Hab die 150mm. Eigentlich perfekt, nur manchmal da will Sie nicht ganz ausfahren...
  5. benutzerbild

    HageBen

    dabei seit 05/2018

    write-only
    Will jetzt Crankbrothers nicht gutreden, aber die sind eine der älteren firmen im Variostützengeschäft https://www.pinkbike.com/news/crank-brothers-joplin-review-2008.html
    Was ist eigentlich das Problem mit Crankbrothers?

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