Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Spannende Rennen zum Auftakt der Saison und fantastische landschaftliche Erfahrungen. Das Momentum Health Tankwa Trek lockt jedes Jahr viele Topfahrer nach Südafrika
Spannende Rennen zum Auftakt der Saison und fantastische landschaftliche Erfahrungen. Das Momentum Health Tankwa Trek lockt jedes Jahr viele Topfahrer nach Südafrika - Foto: Zoon Cronje
Henrique Avancini (vorne) und Manuel Fumic (rechts) setzten die Konkurrenz auf der ersten Etappe derart unter Druck, dass sie bereits 1:40 Minuten Vorsprung auf 24 Kilometern herausfahren konnten
Henrique Avancini (vorne) und Manuel Fumic (rechts) setzten die Konkurrenz auf der ersten Etappe derart unter Druck, dass sie bereits 1:40 Minuten Vorsprung auf 24 Kilometern herausfahren konnten - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen #BokveldBliss by Zoon Cronje-8036
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen #BokveldBliss by Zoon Cronje-8036
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-8777
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-8777
Zielsprint der zweiten Etappe. Eine kleine Lücke auf vor der letzten Abfahrt zum Ziel reichten Simon Siebjahn und Urs Huber vom Team Bulls nicht um sich entscheiden von Fumic und Avancini abzusetzen
Zielsprint der zweiten Etappe. Eine kleine Lücke auf vor der letzten Abfahrt zum Ziel reichten Simon Siebjahn und Urs Huber vom Team Bulls nicht um sich entscheiden von Fumic und Avancini abzusetzen - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage3 #MerinoMonster by Zoon Cronje-1653
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage3 #MerinoMonster by Zoon Cronje-1653
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-9291
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-9291
Allein auf weiter Flur. Eine verpasste Abzweigung brachte die beiden führenden Teams auf der dritten Etappe um alle Chancen auf den Tagessieg
Allein auf weiter Flur. Eine verpasste Abzweigung brachte die beiden führenden Teams auf der dritten Etappe um alle Chancen auf den Tagessieg - Foto: Zoon Cronje
Die Attacke ins Glück! Auf den letzten Metern der vierten Etappe entwischten Simon Stiebjahn und Urs Huber einmal mehr der Konkurrenz und konnten letztlich den ersehnten Etappenerfolg feiern
Die Attacke ins Glück! Auf den letzten Metern der vierten Etappe entwischten Simon Stiebjahn und Urs Huber einmal mehr der Konkurrenz und konnten letztlich den ersehnten Etappenerfolg feiern - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -2840
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -2840
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage4 #HoudenbekHeaven by Zoon Cronje-1820
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage4 #HoudenbekHeaven by Zoon Cronje-1820
Gesamtsieg für Jennie Stenerhag und Mariske Strauss in der Damenwertung
Gesamtsieg für Jennie Stenerhag und Mariske Strauss in der Damenwertung - Foto: Zoon Cronje
Die ersten beiden Etappen konnte das Ghost-Duo Barbara Benko/Anne Terpstra für sich entscheiden
Die ersten beiden Etappen konnte das Ghost-Duo Barbara Benko/Anne Terpstra für sich entscheiden - Foto: Marike Cronje
Doch auf der dritten Etappe schlug der Defektteufel erbarmungslos zu und sorgte dafür, dass Benko und Terpstra das rosa Trikot der Gesamtführenden abgeben mussten
Doch auf der dritten Etappe schlug der Defektteufel erbarmungslos zu und sorgte dafür, dass Benko und Terpstra das rosa Trikot der Gesamtführenden abgeben mussten - Foto: Carli Smith
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -9871
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -9871
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen captured by Marike Cronje for www.zcmc.co
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen captured by Marike Cronje for www.zcmc.co
Überraschungserfolg beim Prolog des Afxentia Etappenrennens: Luca Schwarzbauer war auf den ersten 13 Kilometern der Schnellste
Überraschungserfolg beim Prolog des Afxentia Etappenrennens: Luca Schwarzbauer war auf den ersten 13 Kilometern der Schnellste - Foto: Thomas Weschta
Hauptsächlich aufgrund vo Rückenproblemen konnte Luca Schwarzbauer auf der zweiten Etappe nicht mehr ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen. Er musste das Führungstrikot an den Tschechen Jan Skarnitzl abgeben.
Hauptsächlich aufgrund vo Rückenproblemen konnte Luca Schwarzbauer auf der zweiten Etappe nicht mehr ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen. Er musste das Führungstrikot an den Tschechen Jan Skarnitzl abgeben. - Foto: Thomas Weschta
Bei der dritten Etappe lief es für beiden Lexware-Fahrer rund. Georg Egger (zweiter von vorne) konnte sich bis ins Ziel in der Spitzengruppe behaupten, Schwarzbauer landete als erster Verfolger auf dem 11.Rang
Bei der dritten Etappe lief es für beiden Lexware-Fahrer rund. Georg Egger (zweiter von vorne) konnte sich bis ins Ziel in der Spitzengruppe behaupten, Schwarzbauer landete als erster Verfolger auf dem 11.Rang - Foto: Armin M. Küstenbrück
Das abschließende Cross Country-Rennen brachte nicht mehr allzu große Veränderungen in der Gesamtwertung mit sich. Der Tscheche Jan Skarnitzl sicherte sich den Gesamtsieg, Georg Egger wurde 6. und Luca Schwarzbauer 11.
Das abschließende Cross Country-Rennen brachte nicht mehr allzu große Veränderungen in der Gesamtwertung mit sich. Der Tscheche Jan Skarnitzl sicherte sich den Gesamtsieg, Georg Egger wurde 6. und Luca Schwarzbauer 11. - Foto: Thomas Weschta
Georg Egger hielt sich lange in der Spitzengruppe auf, ehe in der letzten Runde einiges an Zeit einbüßte und somit noch Karl Markt in der Gesamtwertung vorbeiziehen lassen musste
Georg Egger hielt sich lange in der Spitzengruppe auf, ehe in der letzten Runde einiges an Zeit einbüßte und somit noch Karl Markt in der Gesamtwertung vorbeiziehen lassen musste - Foto: Thomas Weschta
Positives Fazit und wichtige Weltranglistenpunkte für die beiden Piloten vom Lexware Racing Team. Der Ausflug nach Zypern hat sich allemal gelohnt.
Positives Fazit und wichtige Weltranglistenpunkte für die beiden Piloten vom Lexware Racing Team. Der Ausflug nach Zypern hat sich allemal gelohnt. - Foto: Armin M. Küstenbrück
Die beiden Prologsieger strahlen in Gelb. Linda Indergand bei den Damen und Luca Schwarzbauer bei den Herren waren die Schnellsten beim Auftakt auf Zypern
Die beiden Prologsieger strahlen in Gelb. Linda Indergand bei den Damen und Luca Schwarzbauer bei den Herren waren die Schnellsten beim Auftakt auf Zypern - Foto: Armin M. Küstenbrück
Das Podium der dritten Etappe. Trotz eines Reifendefektes gelang es Annika Langvad den Sieg einzufahren und zudem die Gesamtführung von ihrer Cape-Epic Partnerin Anna van der Breggen zu übernehmen
Das Podium der dritten Etappe. Trotz eines Reifendefektes gelang es Annika Langvad den Sieg einzufahren und zudem die Gesamtführung von ihrer Cape-Epic Partnerin Anna van der Breggen zu übernehmen - Foto: Armin M. Küstenbrück
Teamwork makes Dreamwork - Sina Frei und Lisa Pasteiner vom Team Ghost unterstützten sich auf den Etappen zwei und drei gegenseitig und landeten jeweils auf den Plätzen drei und vier
Teamwork makes Dreamwork - Sina Frei und Lisa Pasteiner vom Team Ghost unterstützten sich auf den Etappen zwei und drei gegenseitig und landeten jeweils auf den Plätzen drei und vier - Foto: Irmo Keizer
Das Podium der Gesamtwertung des Afxentia Etappenrennens der Damen: Annika Langvad ließ beim abschließenden XC-Rennen nichts anbrennen und sicherte sich den Sieg
Das Podium der Gesamtwertung des Afxentia Etappenrennens der Damen: Annika Langvad ließ beim abschließenden XC-Rennen nichts anbrennen und sicherte sich den Sieg - Foto: Armin M. Küstenbrück
Eine Woche später stand der zweite Teil des Cyprus Sunshine Cups in Form eines C1-dotierten Cross-Country-Rennens an. Aus deutscher Sicht war dort nur noch Georg Egger vertreten
Eine Woche später stand der zweite Teil des Cyprus Sunshine Cups in Form eines C1-dotierten Cross-Country-Rennens an. Aus deutscher Sicht war dort nur noch Georg Egger vertreten - Foto: Armin M. Küstenbrück
Doch der Bayer konnte sich dort als Drittlatzierter stark in Szene setzen
Doch der Bayer konnte sich dort als Drittlatzierter stark in Szene setzen - Foto: Armin M. Küstenbrück
Er selbst sorgte früh im Rennen mit einer Attacke für die Zersplitterung des Feldes. Nur die beiden Tschechen Ondrej Cink und Jan Skarnitzl waren in der Lage zu folgen und am Rennende noch eine Schippe draufzulegen
Er selbst sorgte früh im Rennen mit einer Attacke für die Zersplitterung des Feldes. Nur die beiden Tschechen Ondrej Cink und Jan Skarnitzl waren in der Lage zu folgen und am Rennende noch eine Schippe draufzulegen - Foto: Armin M. Küstenbrück
Das spannende Duell an der Spitze des Männerfeldes. Fabian Rabensteiner (zweiter von vorne) und David Valero (vorne) trennten nach vier Tagen lediglich 14 Sekunden
Das spannende Duell an der Spitze des Männerfeldes. Fabian Rabensteiner (zweiter von vorne) und David Valero (vorne) trennten nach vier Tagen lediglich 14 Sekunden - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic
Den knappen Vorsprung konnte der Spanier Valero gegenüber dem Italiener Rabensteiner auf der zweiten Etappe herausfahren. Bei allen anderen Etappen egalisierten sich beide Fahrer
Den knappen Vorsprung konnte der Spanier Valero gegenüber dem Italiener Rabensteiner auf der zweiten Etappe herausfahren. Bei allen anderen Etappen egalisierten sich beide Fahrer - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic
Die erstplatzierten FahrerInnen des Mediterranean Epic
Die erstplatzierten FahrerInnen des Mediterranean Epic - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic
Sabine Spitz musste bei der Wahl ihrer Teapartnerin fürs Cape Epic improvisieren. Die Südafrikanerin Robyn de Groot muss verletzungsbedingt passen, nun wird sie gemeinsam mit Nadine Rieder an den Start gehen.
Sabine Spitz musste bei der Wahl ihrer Teapartnerin fürs Cape Epic improvisieren. Die Südafrikanerin Robyn de Groot muss verletzungsbedingt passen, nun wird sie gemeinsam mit Nadine Rieder an den Start gehen.
Nadine Rieder konnte bereits in dieser Saison das Etappenrennen im Rahmen des Snow-Bike-Festivals für sich entscheiden. Beim Cape Epic steht sie zum ersten Mal am Start
Nadine Rieder konnte bereits in dieser Saison das Etappenrennen im Rahmen des Snow-Bike-Festivals für sich entscheiden. Beim Cape Epic steht sie zum ersten Mal am Start
Eine Stilikone geht von Bord!
Eine Stilikone geht von Bord! - Marco Fontana kehrt dem XC-Rennzirkus den Rücken und wird für Focus verstärkt auf dem E-Bike unterwegs sein

Die Rennsaison nimmt Fahrt auf! Viele verschiedene Rennen rund um den Planeten markieren nun vollends den Startschuss der Saison 2019. Rennergebnisse aus Zypern, Spanien, Italien und Südafrika gibt es dieses Mal im kompakten Rückblick auf die vergangenen Wochen im Rennzirkus. Zudem in dieser Ausgabe der XC-News: Die wohl letzte Meldung des Fahrerkarussells in diesem Jahr und Informationen zu den Teamstrukturen beim Cape Epic in etwas mehr als einer Woche.

Momentum Health Tankwa Trek – Fumic/Avancini souverän, Team Bulls im Pech

Das Momentum Health Tankwa Trek bildet schon seit einigen Jahren den Aufgalopp für einige Top-Profis in die anstehende Rennsaison. Auch in diesem Jahr versammelte sich ein illustres Starterfeld rund 100 Kilometer nördlich von Kapstadt zum viertägigen Etappenrennen. Neben dem deutschen Meister Manuel Fumic und dessen Teamkollege Henrique Avancini aus Brasilien standen unter anderem die zwei topgesetzten Duos vom Team Bulls in Gestalt von Urs Huber/Simon Stiebjahn und Karl Platt/Alban Lakata, Daniel Geismayr und Jochen Käß vom Team Centurion-Vaude und das Team Specialized mit U23-Weltmeister Alan Hatherly und Sam Gaze am Start des Rennens.

Spannende Rennen zum Auftakt der Saison und fantastische landschaftliche Erfahrungen. Das Momentum Health Tankwa Trek lockt jedes Jahr viele Topfahrer nach Südafrika
# Spannende Rennen zum Auftakt der Saison und fantastische landschaftliche Erfahrungen. Das Momentum Health Tankwa Trek lockt jedes Jahr viele Topfahrer nach Südafrika - Foto: Zoon Cronje

Die erste der vier Etappen wurde zur Machtdemonstration des Team Cannondale. Manuel Fumic und Marathon-Weltmeister Henrique Avancini nutzten auf der lediglich 24 Kilometer umfassenden Etappe all ihre Stärken im Hinblick auf die kurze und technisch anspruchsvolle Strecke aus und legten den Grundstein für den späteren Gesamtsieg. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke lösten sich die beiden aus einer größeren Spitzengruppe heraus und vergrößerten ihren Vorsprung kontinuierlich. Im Ziel betrug dieser 1:40 Minuten auf die nächsten Verfolger Maxime Marotte und Cameron Orr.

Henrique Avancini (vorne) und Manuel Fumic (rechts) setzten die Konkurrenz auf der ersten Etappe derart unter Druck, dass sie bereits 1:40 Minuten Vorsprung auf 24 Kilometern herausfahren konnten
# Henrique Avancini (vorne) und Manuel Fumic (rechts) setzten die Konkurrenz auf der ersten Etappe derart unter Druck, dass sie bereits 1:40 Minuten Vorsprung auf 24 Kilometern herausfahren konnten - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen #BokveldBliss by Zoon Cronje-8036
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen #BokveldBliss by Zoon Cronje-8036
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-8777
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-8777

Die drei verbliebenen Renntage sollten mehr und mehr den Langstrecken-Assen entgegenkommen. 85 bis 90 Kilometer je Etappe ließen einen anderen Rennverlauf erwarten als am ersten Renntag. Und so konnten sich ab dem zweiten Tag vor allem Simon Stiebjahn und sein eidgenössischer Teampartner Urs Huber stark in Szene setzen. Auch wenn die Beiden wohl bereits auf der zweiten Etappe physisch die Stärksten waren, so reichte eine kleine Lücke eingangs der letzten längeren Abfahrt vor dem Ziel nicht, sich entscheidend von den beiden Vortagessiegern Fumic/Avancini abzusetzen. Die ausgewiesenen Bergabspezialisten konnten die Lücke wieder schließen und dann den Zielsprint für sich entscheiden. Wie bereits am Tag zuvor landeten Maxime Marotte und Cameron Orr auf dem dritten Rang – jedoch dieses Mal nur mit vier Sekunden Rückstand auf die Sieger.

Zielsprint der zweiten Etappe. Eine kleine Lücke auf vor der letzten Abfahrt zum Ziel reichten Simon Siebjahn und Urs Huber vom Team Bulls nicht um sich entscheiden von Fumic und Avancini abzusetzen
# Zielsprint der zweiten Etappe. Eine kleine Lücke auf vor der letzten Abfahrt zum Ziel reichten Simon Siebjahn und Urs Huber vom Team Bulls nicht um sich entscheiden von Fumic und Avancini abzusetzen - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage3 #MerinoMonster by Zoon Cronje-1653
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage3 #MerinoMonster by Zoon Cronje-1653
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-9291
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage2 #WitzenbergWizz by Zoon Cronje-9291

Die dritte Etappe sorgte schließlich für die endgültige Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtsieg. Obwohl auch an diesem Tag Stiebjahn und Huber die stärksten Fahrer im Feld waren, gelang es ihnen wiederholt nicht den Tagessieg einzufahren. Grund dafür war eine heiß diskutierte Situation auf den letzten Kilometern der Etappe. Im Laufe der Etappe gelang es dem Bulls-Duo, sich gemeinsam mit dem einheimischen Team Pyga um Mathys Beukes und Philip Buys von dem Rest des Feldes und insbesondere von den Gesamtführenden Manuel Fumic und Henrique Avancini abzusetzen. Doch völlig unerwartet waren es schließlich Fumic und Avancini, die als erste den Zielstrich passierten. Was war passiert? Die beiden führenden Teams verpassten wenige Kilometer vor dem Ziel eine Abzweigung und landeten auf der Strecke der ersten Etappe. Da dort die Streckenbeschilderung noch nicht abgenommen wurde, konnten die Bullen und das Team Pyga auch nicht erahnen, dass sie auf der falschen Strecke unterwegs waren. Schließlich fuhren beide Teams drei Kilometer mehr, als die Konkurrenz – alle Chancen auf einen Platz auf dem Podium in der Gesamtwertung waren ebenso dahin.

Allein auf weiter Flur. Eine verpasste Abzweigung brachte die beiden führenden Teams auf der dritten Etappe um alle Chancen auf den Tagessieg
# Allein auf weiter Flur. Eine verpasste Abzweigung brachte die beiden führenden Teams auf der dritten Etappe um alle Chancen auf den Tagessieg - Foto: Zoon Cronje

Am letzten Tag konnten sich Stiebjahn und Huber schließlich für das Missgeschick vom Vortag zumindest teilweise revanchieren. 10 Kilometer vor Schluss der letzten Etappe des Tankwa Trek forcierten die „Bullen“ das Tempo aus einer Spitzengruppe heraus und setzten sich vom Rest des Feldes ab. Der Vorsprung reichte trotz eines Plattfußes auf den letzten Metern bei Stiebjahn für den ersehnten Etappenerfolg des Bulls-Duos. Henrique Avancini und Manuel Fumic feierten schließlich völlig souverän den Gesamtsieg vor Maxime Marotte/Cameron Orr und Simon Andreassen/Jonas Lindberg.

Die Attacke ins Glück! Auf den letzten Metern der vierten Etappe entwischten Simon Stiebjahn und Urs Huber einmal mehr der Konkurrenz und konnten letztlich den ersehnten Etappenerfolg feiern
# Die Attacke ins Glück! Auf den letzten Metern der vierten Etappe entwischten Simon Stiebjahn und Urs Huber einmal mehr der Konkurrenz und konnten letztlich den ersehnten Etappenerfolg feiern - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -2840
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -2840
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage4 #HoudenbekHeaven by Zoon Cronje-1820
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen stage4 #HoudenbekHeaven by Zoon Cronje-1820

Bei ihrem ersten Einsatz als neues Duett landeten Karl Platt und Alban Lakata auf dem sechsten Rang. Meist konnten die beiden Altmeister nicht ganz dem Tempo der Spitze folgen, blieben aber nichtsdestotrotz in Schlagdistanz zu den Besten. Das topgesetzte Duo Daniel Geismayr/Jochen Käß vom Team Centurion-Vaude musste nach einem Sturz bei Geismayr am dritten Tag vorzeitig das Rennen beenden. Befürchtungen einer schlimmeren Verletzung bestätigten sich nicht.

Bei den Damen gab es ebenfalls eine spannende Entwicklung an der Spitze des Feldes. Die ersten beiden Etappen konnten die beiden Ghost-Fahrerinnen Anne Terpstra und Barbara Benko für sich entscheiden, ehe sie mehrere Defekte auf der dritten Etappe weit ins Hintertreffen geraten ließen. Die Gunst der Stunde nutzten die Schwedin Jennie Stenerhag und die Südafrikanerin Mariske Strauss, die die beiden letzten Etappen für sich entscheiden konnten. Zwischen die beiden Teams schoben sich in der Gesamtwertung noch Candice Lill (Südafrika) und Annie Last (Großbritannien).

Gesamtsieg für Jennie Stenerhag und Mariske Strauss in der Damenwertung
# Gesamtsieg für Jennie Stenerhag und Mariske Strauss in der Damenwertung - Foto: Zoon Cronje
2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -9871
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek Presented By Biogen - Stage 4 - #HoudenbekHeaven - By Daniel Coetzee for ZC Marketing Consulting -9871
2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen captured by Marike Cronje for www.zcmc.co
# 2019 Momentum Health Tankwa Trek presented by Biogen captured by Marike Cronje for www.zcmc.co

Cyprus Sunshine Cup – Egger und Schwarzbauer mit starker Frühform

Traditionell bildet der Sunshine Cup auf Zypern für viele europäische Athleten den Auftakt zur Rennsaison. In die Gesamtwertung der zweiteiligen Serie fließen zum einen die Ergebnisse des viertägigen Afxentia-Etappenrennens und zum anderen die Resultate des C1-dotierten Rennens in Amathous ein. Georg Egger glänzte bei beiden Events, sein Teamkollege vom Lexware Racing Team, Luca Schwarzbauer, überraschte zum Auftakt des Afxentia-Etappenrennens.

Das erste der beiden Events der Serie, das Afxentia-Etappenrennen, startete in diesem Jahr mit einem „Downhill“-Prolog über 13 Kilometer, den völlig überraschend Luca Schwarzbauer für sich entscheiden konnte. Der ehemalige Junioren-Vizeweltmeister distanzierte die hochkarätige Konkurrenz um den Olympiasieger Jaroslav Kulhavy deutlich. 11 Sekunden schneller als der Däne Sebastian Carstensen Fini und 19 Sekunden vor dem Letten Martins Blums sicherte er sich das gelbe Leader-Jersey für die erste Etappe. Georg Egger landete nach einem Kettenabwurf auf dem 10. Rang.

Überraschungserfolg beim Prolog des Afxentia Etappenrennens: Luca Schwarzbauer war auf den ersten 13 Kilometern der Schnellste
# Überraschungserfolg beim Prolog des Afxentia Etappenrennens: Luca Schwarzbauer war auf den ersten 13 Kilometern der Schnellste - Foto: Thomas Weschta

Auf der ersten längeren Etappe musste Schwarzbauer jedoch die Gesamtführung wieder abgeben. Beim Sieg des Polen Bartolomej Wawak verpassten sowohl Egger als auch Schwarzbauer den Sprung in die Spitzengruppe. Während Egger als Elfter Schadensbegrenzung betrieb, verlor Schwarzbauer als 22. alle Chancen auf ein Gesamtergebnis in Podiumsnähe. Auf der dritten Etappe war es dann insbesondere Egger, der nochmals eine Schippe zulegen konnte und sogar das hohe Tempo der Führenden mitgehen konnte. Lediglich 10 Sekunden trennten ihn nach 61 Kilometern vom russischen Sieger Timofei Ivanov – mit Rang acht auf dieser Etappe lag er vor dem abschließenden Teilstück mit 1:31 Rückstand auf den Gesamtführenden Jan Skarnitzl aus Tschechien auf dem fünften Rang in der Gesamtwertung. Auch Luca Schwarzbauer verbesserte sich im Vergleich zum Vortag: Den Anschluss an die Spitzengruppe konnte der Nachwuchsfahrer von der schwäbischen Alb nicht ganz halten, doch als Elfter beendete er den Tagesabschnitt mit 1:49 Minuten Rückstand als erster Verfolger der zehnköpfigen Spitzengruppe.

Hauptsächlich aufgrund vo Rückenproblemen konnte Luca Schwarzbauer auf der zweiten Etappe nicht mehr ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen. Er musste das Führungstrikot an den Tschechen Jan Skarnitzl abgeben.
# Hauptsächlich aufgrund vo Rückenproblemen konnte Luca Schwarzbauer auf der zweiten Etappe nicht mehr ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen. Er musste das Führungstrikot an den Tschechen Jan Skarnitzl abgeben. - Foto: Thomas Weschta
Bei der dritten Etappe lief es für beiden Lexware-Fahrer rund. Georg Egger (zweiter von vorne) konnte sich bis ins Ziel in der Spitzengruppe behaupten, Schwarzbauer landete als erster Verfolger auf dem 11.Rang
# Bei der dritten Etappe lief es für beiden Lexware-Fahrer rund. Georg Egger (zweiter von vorne) konnte sich bis ins Ziel in der Spitzengruppe behaupten, Schwarzbauer landete als erster Verfolger auf dem 11.Rang - Foto: Armin M. Küstenbrück

Der abschließende Tag des Etappenrennens brachte nicht mehr allzu große Änderungen im Gesamtklassement. Das Cross Country-Rennen auf der 5,9 Kilometer langen Strecke gewann der Pole Bartolomej Wawak – mit Rang drei und lediglich sieben Sekunden Rückstand auf den Tagessieger verteidigte der Tscheche Jan Skarnitzl souverän das Trikot des Gesamtführenden. Einzig Georg Egger und der Zypriote Andreas Miltiadis rutschten in der Gesamtwertung von dem fünften beziehungsweise vierten Rang um einen Platz nach hinten. Der Österreicher Karl Markt verbesserte sich noch dank eines couragierten Auftritts beim Cross Country-Rennen um zwei Plätze. Beinahe hätte Egger sich dem Angriff auf den fünften Gesamtrang erwehren können, doch die letzten 5,9 Kilometer waren zu viel des Guten für die deutsche Nachwuchshoffnung, sodass er den Anschluss an die Spitzengruppe verlor und somit auf den sechsten Platz in der Gesamtwertung fiel. Luca Schwarzbauer zeigte sich zu Beginn des Rennens erneut in starker Form und hielt zwei Runden lang in der Spitzengruppe mit. Dann konnte er das hohe Anfangstempo nicht mehr ganz halten und fiel bis auf den 14. Rang zurück. Als Gesamtelfter sammelte er wie sein Teamkollege Egger wertvolle Weltranglistenpunkte. Weitere Ergebnisse deutscher Fahrer: Benjamin Sonntag landete auf Rang 18, Martin Gluth belegte den 28. Rang und Markus Schulte-Lünzum wurde 30. in der Gesamtwertung.

Das abschließende Cross Country-Rennen brachte nicht mehr allzu große Veränderungen in der Gesamtwertung mit sich. Der Tscheche Jan Skarnitzl sicherte sich den Gesamtsieg, Georg Egger wurde 6. und Luca Schwarzbauer 11.
# Das abschließende Cross Country-Rennen brachte nicht mehr allzu große Veränderungen in der Gesamtwertung mit sich. Der Tscheche Jan Skarnitzl sicherte sich den Gesamtsieg, Georg Egger wurde 6. und Luca Schwarzbauer 11. - Foto: Thomas Weschta
Georg Egger hielt sich lange in der Spitzengruppe auf, ehe in der letzten Runde einiges an Zeit einbüßte und somit noch Karl Markt in der Gesamtwertung vorbeiziehen lassen musste
# Georg Egger hielt sich lange in der Spitzengruppe auf, ehe in der letzten Runde einiges an Zeit einbüßte und somit noch Karl Markt in der Gesamtwertung vorbeiziehen lassen musste - Foto: Thomas Weschta
Positives Fazit und wichtige Weltranglistenpunkte für die beiden Piloten vom Lexware Racing Team. Der Ausflug nach Zypern hat sich allemal gelohnt.
# Positives Fazit und wichtige Weltranglistenpunkte für die beiden Piloten vom Lexware Racing Team. Der Ausflug nach Zypern hat sich allemal gelohnt. - Foto: Armin M. Küstenbrück

Bei den Damen stellten die Dänin Annika Langvad und die amtierende Weltmeisterin auf der Straße, Anna van der Breggen, ihre große Favoritenstellung im Hinblick auf das anstehende Cape Epic unter Beweis. Das Duo, welches auch bei Straßenrennen gemeinsam im selben Team unterwegs ist, dominierte das Geschehen außer beim Prolog nach Belieben. Den Prolog konnte Linda Indergand für sich entscheiden. In den Farben ihres neuen Teams Superior XC fuhr sie auf der Strecke mit großem Bergab-Anteil am Schnellsten und war 17 beziehungsweise 22 Sekunden schneller als ihre nächsten Verfolgerinnen Anna van der Breggen und Lisa Pasteiner.

Die beiden Prologsieger strahlen in Gelb. Linda Indergand bei den Damen und Luca Schwarzbauer bei den Herren waren die Schnellsten beim Auftakt auf Zypern
# Die beiden Prologsieger strahlen in Gelb. Linda Indergand bei den Damen und Luca Schwarzbauer bei den Herren waren die Schnellsten beim Auftakt auf Zypern - Foto: Armin M. Küstenbrück

Doch bereits tags darauf verschoben sich die Kräfteverhältnisse deutlich. Früh im Rennen konnten sich Langvad und van der Breggen von der Konkurrenz absetzen und dann bereits das Teamwork für das anstehende Cape Epic üben. Souverän sicherten sich die beiden die ersten Plätze, dahinter konnten sich Sina Frei und Lisa Pasteiner ebenfalls gegenseitig unterstützen. Die beiden Ghost-Fahrerinnen lagen im Ziel 3:45 Minuten hinter der Spitze. Am dritten Tag schien zunächst alles auf denselben Rennverlauf wie bereits tags zuvor hinauszulaufen. Van der Breggen und Langvad distanzierten am ersten langen Berg die Konkurrenz und auch Lisa Pasteiner und Sina Frei waren wieder gemeinsam auf den Positionen drei und vier unterwegs. Doch ein Defekt bei Annika Langvad warf den vorhersehbaren Rennverlauf etwas durcheinander. Die ehemalige Weltmeisterin startete nach einem Reifenwechsel eine Aufholjagd und fuhr furios zurück an die Spitze des Feldes. Auch van der Breggen war letztlich nicht mehr in der Lage Langvad zu folgen, sodass die dänische Meisterin vor der letzten Etappe knapp vor van der Breggen lag – Spannung war garantiert auf den letzten Kilometern des Afxentia Etappenrennens.

Das Podium der dritten Etappe. Trotz eines Reifendefektes gelang es Annika Langvad den Sieg einzufahren und zudem die Gesamtführung von ihrer Cape-Epic Partnerin Anna van der Breggen zu übernehmen
# Das Podium der dritten Etappe. Trotz eines Reifendefektes gelang es Annika Langvad den Sieg einzufahren und zudem die Gesamtführung von ihrer Cape-Epic Partnerin Anna van der Breggen zu übernehmen - Foto: Armin M. Küstenbrück
Teamwork makes Dreamwork - Sina Frei und Lisa Pasteiner vom Team Ghost unterstützten sich auf den Etappen zwei und drei gegenseitig und landeten jeweils auf den Plätzen drei und vier
# Teamwork makes Dreamwork - Sina Frei und Lisa Pasteiner vom Team Ghost unterstützten sich auf den Etappen zwei und drei gegenseitig und landeten jeweils auf den Plätzen drei und vier - Foto: Irmo Keizer

Diese verflog aber relativ schnell nach dem Start der Damen, denn nach etwas mehr als einer Runde setzte Annika Langvad eine entscheidende Attacke, die insbesondere Anna van der Breggen nicht kontern konnte. Gemeinsam mit Sina Frei duellierte sie sich schließlich um den zweiten Tagesrang – der Gesamtsieg des Etappenrennens ging aber ohne jegliche Zweifel an Langvad. Den Kampf um Rang zwei in der Tageswertung entschied schließlich Frei für sich, die somit auch in der Gesamtwertung auf dem dritten Rang landete. Die Überraschung des Rennwochendes im Damenfeld: Die ehemalige Junioren-Weltmeisterin Lisa Pasteiner wurde Gesamtvierte und scheint nach zwei eher durchwachsenen Jahren ein heißer Kandidat für die Weltcuppodien der U23-Kategorie zu sein. Einzige deutsche Fahrerin, die das Etappenrennen auf Zypern beendete: Marion Fromberger belegte den Gesamtrang 23. Felicitas Geiger musste das Rennen vorzeitig beenden.

Das Podium der Gesamtwertung des Afxentia Etappenrennens der Damen: Annika Langvad ließ beim abschließenden XC-Rennen nichts anbrennen und sicherte sich den Sieg
# Das Podium der Gesamtwertung des Afxentia Etappenrennens der Damen: Annika Langvad ließ beim abschließenden XC-Rennen nichts anbrennen und sicherte sich den Sieg - Foto: Armin M. Küstenbrück

Beim zweiten Teil des Cyprus Sunshine Cups konnte sich eine Woche später Georg Egger nochmals in voller Stärke in Szene setzen. In Amathous war er es selbst, der das Herrenfeld schon früh im Rennen auseinanderriss. Auch wenn er später der Attacke des späteren Siegers Ondrej Cink nicht mehr folgen konnte, war er stark genug, um sich auf dem dritten Rang festzusetzen und diesen auch bis ins Ziel zu behaupten. Cink konnte sich knapp durchsetzen gegen den Sieger des Afxentia Etappenrennens Jan Skarnitzl. Dieser sicherte sich auch den Sieg in der Gesamtwertung des Cyprus Sunshine Cups. Weitere deutsche Fahrer waren in Amathous nicht am Start.

Eine Woche später stand der zweite Teil des Cyprus Sunshine Cups in Form eines C1-dotierten Cross-Country-Rennens an. Aus deutscher Sicht war dort nur noch Georg Egger vertreten
# Eine Woche später stand der zweite Teil des Cyprus Sunshine Cups in Form eines C1-dotierten Cross-Country-Rennens an. Aus deutscher Sicht war dort nur noch Georg Egger vertreten - Foto: Armin M. Küstenbrück
Doch der Bayer konnte sich dort als Drittlatzierter stark in Szene setzen
# Doch der Bayer konnte sich dort als Drittlatzierter stark in Szene setzen - Foto: Armin M. Küstenbrück
Er selbst sorgte früh im Rennen mit einer Attacke für die Zersplitterung des Feldes. Nur die beiden Tschechen Ondrej Cink und Jan Skarnitzl waren in der Lage zu folgen und am Rennende noch eine Schippe draufzulegen
# Er selbst sorgte früh im Rennen mit einer Attacke für die Zersplitterung des Feldes. Nur die beiden Tschechen Ondrej Cink und Jan Skarnitzl waren in der Lage zu folgen und am Rennende noch eine Schippe draufzulegen - Foto: Armin M. Küstenbrück

Bei den Damen konnte, in Abwesenheit der ersten drei Fahrerinnen des Afxentia Etappenrennens, Lisa Pasteiner den Sieg in der Gesamtwertung des Cyprus Sunshine Cups feiern. Beim souveränen Sieg der Ukrainerin Yana Belomoina belegte sie den fünften Rang. Platz zwei ging an die Belgierin Githa Michiels, Drittplatzierte wurde die Russin Kristina Illina.

Internacionales XCO Chelva & Copa Catalana Banyoles – Cooper überzeugt, Brandau zwei Mal auf dem Podest

Auch in Spanien sind die Vorbereitungsrennen für die kommenden Saison in vollem Gange. Bei den beiden UCI-dotierten Cross-Country-Rennen in Banyoles vor zwei Wochen und in Chelva am vergangenen Wochenende kämpfte jeweils ein großes Fahrerfeld vor unzähligen Zuschauern um wichtige Weltranglistenpunkte.

Unter anderem zog es auch die deutsche Meisterin Elisabeth Brandau in die spanische Sonne. Nach dem Ende der Cyclocross-Saison bestritt die Schönaicherin ihr erstes Saisonrennen bei der Copa Catalana und landete prompt auf dem Podest. Einzig die Britin Annie Last, die schon im Vorfeld in Südafrika ihre starke Form unter Beweis stellen konnte, war an diesem Tag schneller als Brandau. Zu Beginn des Rennens setzte sich die Australierin Rebecca McConnell an die Spitze, wurde aber rasch von Brandau abgelöst. Bis zur letzten Runde blieb Brandau an der Spitze, ehe sie in der letzten Runde Kräfte ließ. Annie Last hingegen drehte im Rennverlauf zunehmend auf und sicherte sich somit den Sieg. Rang drei ging an die Französin Loana Lecomte.

Eine Woche später waren Brandau und Last erneut bei der Siegerehrung des Internacionales XCO in Chelva anzutreffen. Last konnte sich einmal mehr als Siegerin feiern lassen, Elisabeth Brandau musste sich hingegen mit dem dritten Rang begnügen. Jedoch ähnelte der Rennverlauf in Chelva dem einer Woche zuvor in keinster Weise. Last drückte dem Rennen von Beginn an ihren Stempel auf und enteilte der Konkurrenz frühzeitig. Nach einem schwachen Start reihte sich Elisabeth Brandau hinter der Dänin Malene Degn auf dem dritten Rang ein. Auch wenn die deutsche Meisterin zeitweise nahe an die junge Dänin heranfuhr, musste sie sich schließlich mit dem dritten Rang anfreunden.

View this post on Instagram

🥉 Die spanische Sonne strahlt auf uns Podiumsgrils. Es war nicht mein spritzigstes Rennen und fahrtechnisch auch sehr herausfordernd für mich. Aus dem Training heraus sollte man mit dem Podium immer zufrieden sein ;) Besonders hinter @annielast1 und @malene_degn , die nicht ganz unbekannt sind:) Auch @dermitdemradtanzt musste nichts reparieren und es klappte auch sonst alles super! Ein kleines „Profiduo“ auf der Reise durch 🇪🇸! Eins muss man sagen, C1 Rennen in Spanien haben so viele Zuschauer wie bei uns ein HC Rennen. „Waldundwiesenrennen“ gibts hier wohl nicht👍 Tolle Stimmung, freundliche Menschen und top organisiert @internacionales_chelva_xco ! #trainrace #hard #technical #fun #podiumsgirl #bikegirl #ttt2020 #chelva #spaincycling @eberacingteam @radonbikes @bunddeutscherradfahrer

A post shared by Elisabeth Brandau (@brandau_elisabeth) on

Dasselbe Kunststück wie Annie Last bei den Damen gelang Anton Cooper bei den Herren. Der Neuseeländer zeigte sich in bestechende Frühform. Sowohl in Banyoles als auch in Chelva konnte er sich knapp vor Victor Koretzky durchsetzen. Beim Rennen in Banyoles waren zudem mit Ben Zwiehoff und Manuel Fumic zwei der schnellsten drei Mountainbiker der vergangenen deutschen Meisterschaft am Start des Rennens. Insbesondere Zwiehoff überraschte lange Zeit im Rennen als Teil der Spitzengruppe. Letztlich waren die Spitzenfahrer an diesem Tag noch eine Nummer zu groß für den Essener, der respektabler Achter wurde. Manuel Fumic landete einen Platz vor Zwiehoff im Ziel. Er verpasste zu Beginn des Rennens den Anschluss an die Spitze und fuhr ein konstantes Rennen, das er schließlich mit 1:57 Minuten Rückstand zum Sieger Cooper beendete.

View this post on Instagram

📸 @francesclladofoto

A post shared by Anton Cooper (@anton.cooper) on

Mediterranean Epic – Forchini souverän, Valero mit Konstanz zum Sieg

Das viertätige Etappenrennen Mediterraean Epic rund um Oropesa del Mar an der Ostküste Spaniens war insbesondere für viele spanische Fahrer der Auftakt in die anstehende Rennsaison. So ging der Gesamtsieg des Rennens mit David Valero auch an einen einheimischen Fahrer. Knappe 14 Sekunden trennten ihn und den Zweitplatzierten des Events, Fabian Rabensteiner aus Italien. Über alle vier Tage hinweg blieben die Abstände eng, auf der zweiten Etappe konnte sich Valero die nötigen 14 Sekunden gegenüber dem Italiener herausfahren, die er dann verteidigen konnte. Die erste Etappe hatte noch der Spanier Carlos Coloma gewonnen, der tags darauf jedoch weit zurückfiel. Gesamtdritter wurde ein weiterer spanischer Fahrer: Francesc Carretero lag nach den vier Tagen 1:23 Minuten hinter dem Sieger Valero.

Das spannende Duell an der Spitze des Männerfeldes. Fabian Rabensteiner (zweiter von vorne) und David Valero (vorne) trennten nach vier Tagen lediglich 14 Sekunden
# Das spannende Duell an der Spitze des Männerfeldes. Fabian Rabensteiner (zweiter von vorne) und David Valero (vorne) trennten nach vier Tagen lediglich 14 Sekunden - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic
Den knappen Vorsprung konnte der Spanier Valero gegenüber dem Italiener Rabensteiner auf der zweiten Etappe herausfahren. Bei allen anderen Etappen egalisierten sich beide Fahrer
# Den knappen Vorsprung konnte der Spanier Valero gegenüber dem Italiener Rabensteiner auf der zweiten Etappe herausfahren. Bei allen anderen Etappen egalisierten sich beide Fahrer - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic

Bei den Damen standen mit der Schweizerin Ramona Forchini auf Rang eins, der Österreicherin Lisi Osl auf Platz zwei und der Estin Greete Steinburg keine einheimischen Fahrerinnen auf dem Podest in der Gesamtwertung. Forchini gewann drei der vier Etappen – lediglich beim ersten Abschnitt musste sie der Australierin Rebecca McConnell den Vortritt lassen. Bei allen anderen Etappen fuhr sie sehr souverän und distanzierte die Konkurrentinnen mit großem Vorsprung.

Die erstplatzierten FahrerInnen des Mediterranean Epic
# Die erstplatzierten FahrerInnen des Mediterranean Epic - Foto: Pressemitteilung Mediterranean Epic

Internazionale d’Italia Andora & MTB International Verona – Vier Rennen, vier SiegerInnen

Den Auftakt der höchsten italienischen MTB-Rennserie in Andora konnten Martina Berta und Stephane Tempier für sich entscheiden. Bei den Damen sprach lange Zeit vieles für einen klaren Sieg der italienischen Meisterin Eva Lechner – ein Reifendefekt beendeten alle Hoffnungen der Südtirolerin auf ihren ersten Saisonsieg. Ihre Landsfrau Martina Berta nutzte die Gunst der Stunde, zog vorbei und sicherte sich ihrerseits ihren ersten Saisonsieg. Schon eine Woche zuvor musste Lechner mit dem zweiten Rang Vorlieb nehmen. Beim C2-Rennen in Verona war es die Junioren-Weltmeisterin Laura Stigger, die vor ihr lag. Stigger sicherte sich bereits in ihrem ersten Rennen in der Elitekategorie den ersten Sieg.

View this post on Instagram

Again a close 2nd place at todays first @internazionaliditaliaseries in Andora😬🙉 Bad luck with a flat tire in the last lap while I was leading with over 40sec! Shame as I really felt good. Now some time off for me after a hard winter season to recharge the batteries again for the summer💪👍 @torpado_impudent @pastificio_felicetti @northwave_official @rotorbike @oakleybike Ancora un secondo posto alla prima tappa degli internazionali d'Italia ad Andora😬🙉 Sfortuna all'ultimo con una foratura mentre ero in testa con più di 40sec! Peccato perché stavo molto bene. Nonostante quello faccio un pó di pausa adesso dopo un inverno impegnativo per riempire le batterie per l'estate💪👍

A post shared by Eva Lechner (@eva_lechner) on

Bei den Herren hieß der Sieger in Andora Stephane Tempier, der die beiden Italiener Andrea Tiberi und Gerhard Kerschbaumer auf die Plätze verweisen konnte. In Verona hingegen war es der Vize-Weltmeister Kerschbaumer, der sich vor Luca und Daniele Braidot den Sieg sichern konnte.

Absa Cape Epic – Fahrerrotation im Team Investec-Songo-Specialized, Spitz & Rieder bündeln Kräfte als Damenteam

Das erste Saisonhighlight rückt immer näher! Das Absa Cape Epic startet am Ende der kommenden Woche und für viele Teams steht nun der finale Countdown zum achttägigen Rennen an. Im Fokus der letzten Tage standen noch einige letzte Rotationen im Fahrerlager an, die das Renngeschehen erheblich beeinflussen könnten. Aus deutscher Sicht ist hier vor allem der Zusammenschluss von Altmeisterin Sabine Spitz und Nadine Rieder zu nennen. Spitz wollte ursprünglich mit der Südafrikanerin Robyn de Groot zum dritten Mal nacheinander an den Start des wohl bekanntesten Mehrtagesrennens im Mountainbike-Bereich gehen. Doch de Groot muss verletzungsbedingt passen, sodass Spitz auf der Suche nach einer alternativen Teampartnerin auf Nadine Rieder gestoßen ist. Rieder hat schon mehrfach den vergangenen Jahren immer wieder ihr Potenzial andeuten können – in dieser Saison konnte sie bereits das Etappenrennen im Rahmen des Snow Bike Festivals für sich entscheiden. In der Hoffnung, dass der Erfahrungsschatz von Sabine Spitz ihr nochmals weiterhelfen kann, könnte für die beiden ein Podiumsplatz beim Cape Epic im Bereich des Möglichen liegen.

Sabine Spitz musste bei der Wahl ihrer Teapartnerin fürs Cape Epic improvisieren. Die Südafrikanerin Robyn de Groot muss verletzungsbedingt passen, nun wird sie gemeinsam mit Nadine Rieder an den Start gehen.
# Sabine Spitz musste bei der Wahl ihrer Teapartnerin fürs Cape Epic improvisieren. Die Südafrikanerin Robyn de Groot muss verletzungsbedingt passen, nun wird sie gemeinsam mit Nadine Rieder an den Start gehen.
Nadine Rieder konnte bereits in dieser Saison das Etappenrennen im Rahmen des Snow-Bike-Festivals für sich entscheiden. Beim Cape Epic steht sie zum ersten Mal am Start
# Nadine Rieder konnte bereits in dieser Saison das Etappenrennen im Rahmen des Snow-Bike-Festivals für sich entscheiden. Beim Cape Epic steht sie zum ersten Mal am Start

Die weitere große Personalie, die für eine große Rotation im Fahrerfeld sorgte, ist der Amerikaner Howard Grotts. Der Vorjahressieger des Cape Epic wollte gemeinsam mit dem Tschechen Jaroslav Kulhavy die Mission Titelverteidigung angehen, doch Grotts Körper streikte in den letzten Wochen zu sehr, als dies möglich gewesen wäre. Mehrere Krankheiten beim Amerikaner sorgten für eine Umstrukturierung der Teams, die auf Specialized-Rädern unterwegs sind. Der Weltcupsieger vom Rennen in Stellenbosch aus dem vergangenen Jahr, Sam Gaze, rückt an die Stelle von Grotts. Jedoch war Gaze als Teampartner für den U23-Weltmeister aus dem vergangenen Jahr, Alan Hatherly, vorgesehen. Diesen Platz wiederum nimmt der Südafrikaner Matt Beers ein.

Alle Infos über die neuen Teamkonstellationen und was sich in Bezug auf die Favoriten dadurch verändert hat, werdet ihr in den nächsten Tagen hier in der ausführlichen Vorschau auf das Cape Epic 2019 lesen können.

Fahrerkarussell – Marco Fontana wechselt auf E-Bikes

Für viele eine durchaus traurige Meldung erreichte die Szene aus Italien. Marco Aurelio Fontana, Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2012 in London, gab seinen Abschied vom aktiven Renngeschehen bekannt. Der ehemalige Teamkollege vom deutschen Meister Manuel Fumic war stets als Stilikone bekannt und in der Szene sehr beliebt. Dem Mountainbikesport an sich bleibt Fontana jedoch erhalten. Er wechselt von seinem ehemaligen Team Bianchi-Countervail zu Focus. Dort wird er verstärkt als Markenbotschafter im E-Bike-Bereich unterwegs sein und auch einige Wettkämpfe in diesem Bereich bestreiten.

Eine Stilikone geht von Bord!
# Eine Stilikone geht von Bord! - Marco Fontana kehrt dem XC-Rennzirkus den Rücken und wird für Focus verstärkt auf dem E-Bike unterwegs sein

Die fünf aktuellsten Beiträge aus unserer Reihe XC-News findest du hier:

Alle weiteren Berichte aus der Rubrik “XC-News” findest du hier auf dieser Übersichtsseite.

  1. benutzerbild

    stuk

    dabei seit 10/2007

    Das Leben geht weiter.....und je mehr gute Leute e pushen desto akzeptierter wird es.
    Mich haben sie auch bald so weit......und was soll es wenn die Coolen aus dem shuttelbus oder der Gondel lästern....ich kann mir meine Abfahrten aussuchen und nicht nur Touritrails nehmen.
  2. benutzerbild

    Nehcuk

    dabei seit 04/2011

    stuk
    ....ich kann mir meine Abfahrten aussuchen und nicht nur Touritrails nehmen.
    und das geht ohne e nicht?
    aha.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    stuk

    dabei seit 10/2007

    Nehcuk
    und das geht ohne e nicht?
    aha.
    so war das nicht gemeint. mache das ja seit Ewigkeiten auch ohne e.
    aber die großen e-hater sitzen im Shuttle oder im Lift. und für die gibt es eben nur die Touristrecken.
  5. benutzerbild

    Cubie

    dabei seit 01/2009

    stuk
    so war das nicht gemeint. mache das ja seit Ewigkeiten auch ohne e.
    aber die großen e-hater sitzen im Shuttle oder im Lift. und für die gibt es eben nur die Touristrecken.
    Sicherlich ein wenig überspitzt formuliert,
    dass Argument ansich,
    kann man aber auch nicht ganz von der Hand weisen...

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!