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Mathieu van der Poel startete prächtig in die Saison
Mathieu van der Poel startete prächtig in die Saison - Auf der Straße gewann der Niederländer unter anderem das Amstel Gold Race. Im Short Track gilt das Multitalent als Topfavorit.
Annika Langvad startete gut in die Saison
Annika Langvad startete gut in die Saison - Beim Sunshine Cup auf Zypern stand die Dänin im Februar erstmals in dieser Saison ganz oben auf dem Podium.
Ein denkwürdiges Rennen 2018
Ein denkwürdiges Rennen 2018 - In La Bresse kämpften mehrere Fahrerinnen um den Sieg. Am Ende stand Jolanda Neff ganz oben. Wer gewinnt am Sonntag?
Jolanda Neff ist gut in Form
Jolanda Neff ist gut in Form - In Heubach sicherte sich die Schweizerin vor zwei Wochen den SIeg im HC-Rennen.
Das Podium der Herren in Albstadt im vergangenen Jahr
Das Podium der Herren in Albstadt im vergangenen Jahr - Alle Fünf könnten auch am Sonntag ganz oben stehen. Wer sichert sich den ersten Weltcupsieg in dieser Saison?
Mathias Flückiger feierte letztes Jahr seinen ersten Weltcupsieg
Mathias Flückiger feierte letztes Jahr seinen ersten Weltcupsieg - Selbstverständlich will der Eidgenosse nachlegen und auch in dieser Saison triumphieren. Ob ihm das schon am Sonntag in Albstadt gelingt?
Georg Egger kann unter die Top 20 fahren
Georg Egger kann unter die Top 20 fahren - Der junge deutsche Fahrer vom Lexware Mountainbike Team überzeugte unter anderem, wie hier auf dem Bild, in Nals als er Zehnter wurde.
Ronja Eibl (links) zeigte eine starke Vorstellung in Heubach
Ronja Eibl (links) zeigte eine starke Vorstellung in Heubach - Auf ihrer Heimstrecke gilt die Kletterspezialisten als Topfavoritin auf den Sieg in der U23-Klasse.

Das Warten hat ein Ende – der Cross Country-Weltcup startet am kommenden Wochenende ins Jahr 2019. Und für alle deutschen Fans beginnt der Weltcup direkt mit dem Highlight schlechthin: Das Rennen in Albstadt garantiert einmal mehr Spannung pur. Wer sind die Favoriten beim erstmaligen Aufeinandertreffen der kompletten Weltelite? Wir haben alle Informationen vor den drei Renntagen auf der Schwäbischen Alb!

Short Track – Seriensieger Langvad und van der Poel im Fokus

Erstmals in der Geschichte des Cross Country-Weltcups wird die Rennserie in diesem Jahr mit einem Short Track-Rennen eröffnet. Im Vorjahr verzichtete der Ausrichter des ersten Weltcup-Laufs in Stellenbosch noch auf die Ausführung des zusätzlichen Events – nun geht es also direkt beim ersten Rennen der Weltserie schon am Freitag richtig zur Sache. Das Rennformat mit verkürzter Renndauer von rund 30 Minuten und ebenfalls reduzierter Rundenlänge versprach im vergangenen Jahr stets packende Duelle. Auch in diesem Jahr dürfte man diesbezüglich nichts anderes erwarten, auch wenn es sowohl bei den Damen als auch den Herren aller Voraussicht nach je eine eindeutige Favoritin bzw. einen eindeutigen Favorit gibt.

Im Vorjahr trumpften die Dänin Annika Langvad mit vier Siegen bei den Damen und der Niederländer Mathieu van der Poel mit drei Siegen bei den Herren besonders auf. Insbesondere auf van der Poel werden in Albstadt viele Augen gerichtet sein: Nach einem herausragenden Winter auf dem Cyclocrosser überzeugte das niederländische Allround-Talent im Frühjahr auf den schmalen Reifen und düpierte mehrfach die besten Straßenfahrer der Welt. Die kurze Renndauer und seine unglaubliche Stärke im Antritt machen van der Poel beim Short Track zum Anwärter Nummer eins auf den Sieg.

Mathieu van der Poel startete prächtig in die Saison
# Mathieu van der Poel startete prächtig in die Saison - Auf der Straße gewann der Niederländer unter anderem das Amstel Gold Race. Im Short Track gilt das Multitalent als Topfavorit.

Neben van der Poel konnten sich in der vergangenen Saison noch der Brasilianer Henrique Avancini und der Neuseeländer Sam Gaze einen Sieg in der neuen Disziplin sichern. Während Gaze nach einem heftigen Sturz beim Cape Epic und einem schleppend verlaufenden Heilungsprozess auf die ersten Rennen im Weltcup verzichtet, könnte Henrique Avancini nach starken Auftritten beim Cape Epic durchaus einen Sieg im Short Track davontragen. Außerdem stets zu beachten: Weltmeister Nino Schurter. Der Eidgenosse ist in dieser Disziplin bisher ohne Sieg – ein Makel, den der Weltmeister sicher nicht so einfach stehen lassen will.

Bei den Damen sind weitere Favoritinnen neben Annika Langvad schwer auszumachen. Die Dänin überzeugte im Frühjahr beim Cape Epic und einigen Straßenrennen, in denen sie ihre starken Qualitäten unter anderem im flachen Gelände unter Beweis stellte. Im vergangenen Jahr blieb das Fahrerfeld in Albstadt bis zu den letzten beiden Runden dicht beisammen – die sprintstärksten Damen konnten sich damals letztlich durchsetzen. Unter anderem die Europameisterin Jolanda Neff und die Weltmeisterin Kate Courtney konnten diese Qualitäten schon unter Beweis stellen und landeten mehrfach im vergangenen Jahr auf dem Podium bei den Short Track-Rennen im Weltcup.

Annika Langvad startete gut in die Saison
# Annika Langvad startete gut in die Saison - Beim Sunshine Cup auf Zypern stand die Dänin im Februar erstmals in dieser Saison ganz oben auf dem Podium.

Damen – Klare Favoritenrollen? Fehlanzeige!

Während im Short Track noch eine vermeintlich klare Rollenverteilung bezüglich der Favoritenstellung herrscht, ist für das Cross Country-Rennen in Albstadt bei den Damen die Spannung so groß wie selten zuvor. Beim letzten Weltcup-Rennen in der vergangenen Saison sorgten vier Fahrerinnen an der Spitze des Damenfeldes mit unzähligen Positionskämpfen für eines der spannendsten Rennen der Weltcupgeschichte. Jolanda Neff, Emily Batty, Annika Langvad und Pauline Ferrand-Prevot trennten damals nur wenige Sekunden – und eine Woche später stand mit Kate Courtney eine damals unbeteiligte Fahrerin bei den Weltmeisterschaften ganz oben auf dem Podest. Einzig Pauline Ferrand-Prevot dürfte aus dieser Riege an Favoritinnen in Albstadt nicht ganz vorne mitmischen können. Die Französin musste Ende des vergangenen Jahres operiert werden und konnte am vergangenen Wochenende erstmals wieder ein Rennen bestreiten.

Ein denkwürdiges Rennen 2018
# Ein denkwürdiges Rennen 2018 - In La Bresse kämpften mehrere Fahrerinnen um den Sieg. Am Ende stand Jolanda Neff ganz oben. Wer gewinnt am Sonntag?

Die Voraussetzungen sind also prächtig – denn gerade die genannten Fahrerinnen zeigten sich im Frühjahr unabhängig voneinander in starker Form. Annika Langvad gewann den Cyprus Sunshine Cup und wenig später in souveräner Art und Weise das Cape Epic gemeinsam mit der Straßenweltmeisterin Anna van der Breggen. Zuletzt landete die Dänin beim Straßenklassiker Flèche Wallonne auf dem dritten Rang. Jolanda Neff konnte vor zwei Wochen ihrerseits den Sieg beim Klassiker in Heubach feiern und wurde beim Swiss Cup in Solothurn am vergangenen Wochenende durch einen Sturz, bei dem sie mit ihrer Landsfrau Alessandra Keller kollidierte, ausgebremst. Zudem sollte man bei der Europameisterin auf alle Fälle das Rennen in Albstadt aus dem Vorjahr im Gedächtnis haben, als sie sehr souverän die Konkurrenz distanzieren konnte.

Den Swiss Cup in Solothurn am vergangenen Wochenende konnte schließlich die Weltmeisterin Kate Courtney gewinnen, die sich damit auch in eine favorisierte Stellung für das Rennen in Albstadt hievte. Ebenso in starker Frühform präsentierte sich die Niederländerin Anne Tauber. Bei den HC-dotierten Rennen in Heubach und Nals landete die ehemalige Eisschnelläuferin auf dem Podest und konnte beim Rennen in Haiming sogar triumphieren. Beim Rennen in Nals konnte die Eidgenossen Sina Frei den Sieg einfahren, die in den vergangenen Jahren den U23-Weltcup dominierte und auch in diesem Jahr dort noch startberechtigt wäre. Doch Frei entschied sich vorzeitig in die Eliteklasse aufzusteigen und gilt somit auch in Albstadt als Kandidatin für ein Podiumsplatz. Auf der Startliste vermissen wird man hingegen ihre Landsfrau Alessandra Keller: Beim Sturz in Solothurn (zuvor erwähnt) zog sich die Fünftplatzierte des Vorjahresrennens in Albstadt Frakturen an beiden Armen zu und fällt somit wohl bis zum Weltcuprennen in Les Gets/FRA aus.

Jolanda Neff ist gut in Form
# Jolanda Neff ist gut in Form - In Heubach sicherte sich die Schweizerin vor zwei Wochen den SIeg im HC-Rennen.

Die deutschen Fahnen werden bei den Damen von der deutschen Meisterin Elisabeth Brandau und der deutschen Vize-Meisterin Adelheid Morath hochgehalten. Brandau kam in den vergangenen Jahren immer sehr gut mit der kletterlastigen Strecke in Albstadt zurecht und scheint auch in diesem Jahr passend zum Weltcupauftakt im Albstädter Bullentäle in Form gekommen zu sein. Beim Bundesliga-Rennen in Heubach belegte sie bei starker Konkurrenz den vierten Rang. Adelheid Morath wird hingegen eher mit einem unguten Gefühl nach Albstadt reisen.

Im Vorjahr sorgte ein Trainingssturz direkt nach einer auskurierten Schlüsselbeinfraktur erneut für einen großen Rückschlag. Dass die Schwarzwälderin in Albstadt eigentlich gut zurecht kommt, hat sie in der Vergangenheit mehrfach bewiesen – vielleicht gelingt ihr dieses Jahr einmal mehr ein Achtungserfolg.

Herren – Bricht die Dominanz von Schurter?

Nicht weniger spannend geht es am kommenden Sonntag bei den Herren zur Sache. Eine lange Liste von potentiellen Sieganwärtern lässt sich aufstellen. An erster Stelle muss natürlich der Weltmeister Nino Schurter genannt werden, den es auch in Albstadt einmal mehr zu schlagen gilt. Der Schweizer triumphierte mit Lars Forster beim Cape Epic und gilt zu jeder Zeit als Top-Kandidat für den obersten Podiumsplatz. Das Rennen in Solothurn am vergangenen Wochenende gewann der Scott-SRAM-Biker knapp vor Mathias Flückiger.

Allerdings triumphierte der Schweizer zuletzt nicht komplett nach Belieben. Beim Swiss Bike Cup in Buchs oder beim C1-Rennen in San Marino Ende April musste sich Schurter jeweils geschlagen geben – beide Rennen gewann sein Teamkollege Lars Forster. Es muss allerdings erwähnt werden, dass beide Wettkämpfe von Schneefall und Kälte geprägt waren und das nicht unbedingt die Lieblingsbedingungen eines Nino Schurters sind.

Das Podium der Herren in Albstadt im vergangenen Jahr
# Das Podium der Herren in Albstadt im vergangenen Jahr - Alle Fünf könnten auch am Sonntag ganz oben stehen. Wer sichert sich den ersten Weltcupsieg in dieser Saison?

Nichtdestotrotz wurden schon beiläufig zwei Kandidaten genannt, die dem Olympiasieger von 2016 das Leben schwer machen könnten. Lars Forster präsentierte sich, wie bereits erwähnt, zuletzt in einer starken Verfassung und auch Mathias Flückiger konnte positiv auf sich aufmerksam machen. Weitere Kandidaten für den Sieg? – Zum Beispiel Ondrej Cink. Der Tscheche gewann vor zwei Wochen das Bundesligarennen in Heubach gegen eine starke internationale Konkurrenz und brachte sich somit rechtzeitig in Stellung für den Weltcupauftakt auf der Schwäbischen Alb. Stephane Tempier überzeugte mit den Siegen bei den HC-Rennen in Nals und Haiming vor Jordan Sarrou bzw. Maxime Marotte und Gerhard Kerschbaumers Form zeigt in diesem Frühjahr auch kontinuierlich immer weiter nach oben.

Nicht zu unterschätzen bleiben zudem die Daueranwärter auf einen Podiumsplatz Henrique Avancini, Maxime Marotte und Anton Cooper. Fahrer, die zumindest an den Top Fünf kratzen, sind Luca Braidot, Andri Frischknecht, Jordan Sarrou und Titouan Carod – für alle Vier gilt: Schaffen sie den Sprung aufs Podium, wäre das keine zu große Überraschung. Und dann gibt es natürlich noch Mathieu van der Poel. Der Niederländer präsentierte sich bei den Frühjahrsklassikern auf der Straße in derart guter Verfassung, dass sich selbst gestandene Straßenprofis hinter dem Multitalent in den Ergebnislisten einreihen mussten. Das Highlight schlechthin: Der Sieg beim Amstel Gold Race! Wie stark van der Poel auf dem MTB unterwegs sein wird, ist momentan schwer einzuschätzen, fest steht allerdings, dass der Niederländer mit einem klaren Ziel in diese MTB-Saison startet – ein Weltcupsieg soll es werden!

Mathias Flückiger feierte letztes Jahr seinen ersten Weltcupsieg
# Mathias Flückiger feierte letztes Jahr seinen ersten Weltcupsieg - Selbstverständlich will der Eidgenosse nachlegen und auch in dieser Saison triumphieren. Ob ihm das schon am Sonntag in Albstadt gelingt?

Und aus deutscher Sicht? Sicherlich besitzt Manuel Fumic die größten Chancen auf eine Platzierung mitten in der Weltelite. Der Cannondale-Fahrer erwischte kein optimales Frühjahr, abgesehen vom starken Auftritt beim Cape Epic. Doch der deutsche Meister hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er mit seiner Erfahrung gezielt in den Rennen auftrumpfen kann, in denen es drauf ankommt. So darf zum Beispiel der 26. Platz beim HC-Rennen in Heubach nicht zu hoch gehängt werden – Fumic kam aus einem intensiven Trainingsblock und war nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. An einem guten Tag kann Fumic in Albstadt unter die Top Ten fahren!

Die junge, nachrückende Generation von deutschen Fahrern meldet allerdings auch immer mehr Ansprüche auf tolle Ergebnisse im Weltcup an. Georg Egger präsentierte sich im Frühjahr in starker Verfassung und wurde in Heubach beispielsweise Achter. Das HC-Rennen vor zwei Wochen nutzte zudem Luca Schwarzbauer um sich ins Rampenlicht zu fahren. Der Lexware-Pilot, der 2019 erstmals in der Elitekategorie gefordert ist, zeigte eine bärenstarke Vorstellung auf dem Kletterkurs in Heubach und wurde Siebter. Ben Zwiehoff und Markus Schulte-Lünzum können an einem starken Tag ebenfalls an die Top 20 anklopfen.

Georg Egger kann unter die Top 20 fahren
# Georg Egger kann unter die Top 20 fahren - Der junge deutsche Fahrer vom Lexware Mountainbike Team überzeugte unter anderem, wie hier auf dem Bild, in Nals als er Zehnter wurde.

U23 – Deutscher Sieg auf deutschem Boden?

Die Aussichten auf einen deutschen Weltcupsieg sind vor dem Wochenende in Albstadt wohl so groß wie schon lange nicht mehr. Einerseits startet bei den Damen mit Ronja Eibl eine Lokalmatadorin ins Rennen, die einen prächtigen Saisoneinstand hingezaubert hat und andererseits besitzt bei den Herren Max Brandl ebenfalls potentielle Chancen auf einen Sieg im Weltcup. Eibl mischte die internationale Damenkonkurrenz unter anderem in Heubach auf, als sie Zweite hinter Jolanda Neff wurde und überzeugte zudem in Buchs beim Swiss Bike Cup auf Rang drei.

Ihre stärksten Konkurrentinnen heißen wohl Laura Stigger, Nicole Koller, Marika Tovo und Lisa Pasteiner. Es ist allerdings auch gut möglich, dass eine Fahrerin auf dem Podium auftaucht, die in dieser Saison noch nicht derart im Rampenlicht stand. Des Öfteren präsentieren sich Athletinnen beim Weltcupauftakt in starker Verfassung, die die Experten zuvor nicht zwingend auf der Rechnung hatten. Aus deutscher Sicht sollte zudem Nina Benz nicht komplett unterschätzt werden.

Ronja Eibl (links) zeigte eine starke Vorstellung in Heubach
# Ronja Eibl (links) zeigte eine starke Vorstellung in Heubach - Auf ihrer Heimstrecke gilt die Kletterspezialisten als Topfavoritin auf den Sieg in der U23-Klasse.

Gleiches gilt auch bei den Herren. Als Topfavorit darf sicherlich der Norweger und U23-Weltcup-Gesamtsieger des Vorjahres, Petter Fagerhaug, eingeschätzt werden, doch auch etliche andere Fahrer besitzen das Potential, den Sieg einzufahren. Simon Andreassen unterstrich in Solothurn mit Platz fünf im Eliterennen seinen Aufwärtstrend, David Nordemann wurde in Heubach im U23-Rennen Zweiter hinter Clement Berthet und Jofre Cullell Estape holte sich den Sieg in Haiming. Aus deutscher Sicht darf sich Maximilian Brand ebenfalls Hoffnungen auf einen Podiumsplatz machen. Der deutsche Meister wurde vor zwei Wochen Vierter in Heubach, nachdem er mit zwei Defekten keine Chance mehr hatte in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Weitere deutsche Fahrer, die weit vorne mitmischen könnten, heißen Niklas Schehl, Simon Schneller und David List.

Schon getippt?

Habt ihr schon eure Tipps beim MTB-News.de Tippspiel für den Weltcup-Auftakt in Albstadt abgegeben? Alle Infos dazu findet ihr hier.

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Wer holt den ersten Weltcupsieg 2019? Was denkt ihr?


Alle Artikel zum XC World Cup in Albstadt 2019:

Text & Redaktion: Gabriel und Tobias Sindlinger
  1. benutzerbild

    RC7

    dabei seit 09/2009

    Ich hatte mir überlegt dieses Jahr das erste mal ein XC Rennen anzuschauen und nach Albstadt zu fahren. Das mach ich jetzt sicher nicht. Ich kenne solche künstlichen Holzkonstruktionen vom Woodpacker Trail in Stuttgart und mag sie einfach nicht. Lieber fahre ich auf nassen Steinen und Schlamm als auf einer ebenen Holzfläche mit Metall drauf. Das ist vielleicht nur eine Gefühlssache aber die Holz-Bahn verleitet einfach dazu es richtig laufen zu lassen, auch wenn es rutschig ist und ich finde das dann irgendwie nicht mehr richtig kontrollierbar, in einem Rennen mit Leuten davor, dahinter und daneben bestimmt noch unangenehmer. Von der Lust am Fahren ganz zu schweigen, das ist vielleicht in etwa so wie Lebensmittel aus der Dose im Vergleich zu was frischem, oder Lampenbeleuchtung im Vergleich zu Sonnenlicht.... Geht irgendwie, ist nicht völlig verkehrt, aber wenn ich mich entscheiden kann ist für mich klar was mir lieber ist.
    Ich hoffe auch dass die Strecke dadurch nicht noch gefährlicher geworden ist, z.B. dadurch dass man blöd auf die Holzkonstruktion, bzw. die Begrenzung aufschlagen kann, man im Falle eines Sturzes auf der Holzbahn von zig FahrerInnen die Vollgas fahren überrollt wird, weil sie nicht ausweichen, vielleicht auch nicht gut darauf abbremsen können und solche Stellen eben schnell gefahren werden etc.

    Alles in allem scheint es mir so: Lass eine kommerzielle Agentur eine MTB-Strecke bauen, Unternehmer und Politiker Posten in Fußballvereinen und -verbänden übernehmen, karrieregeile Bürger die Medien gestalten usw. - es kommt irgendwie nichts wirklich gutes und authentisches dabei raus.
  2. benutzerbild

    Tischgrill

    dabei seit 02/2016

    Naja, letztlich wird trotz allem Gerede :streit:.....





    die Hölle los sein da unten wie jedes Jahr :bier:
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  4. benutzerbild

    Schmal

    dabei seit 06/2010

    Auweia - da kommen ja immer bessere Details der Strecke hoch :eek:

    Naja - mM war Albstadt schon immer nicht sonderlich attraktiv, Strecke, Standort, Lage - auch wenn das hierzulande in den Medien dauernd schöngeschrieben wurde, weil es ja der deutsche WC ist. Aber dieses Jahr scheint man den Vogel abzuschießen. Ich frage mich wie da der WM-Zuschlag zustande kam....

    Wenn ein Standort kein geeignetes Gelände bietet oder die Strecke keine Regenrennen verträgt, ist er eben generell nicht geeignet - Punkt . Dann sollte man ausweichen. Ein wenig attraktiver Worldcup bringt niemandem was und kann nicht das Ziel sein.

    Vor allem - sehr schade um die massive Arbeit und das Herzblut, das da vor Ort zweifelsfrei drinsteckt.
  5. benutzerbild

    BrotherMo

    dabei seit 07/2010

    Ich warte jetzt erstmal das Rennen ab und werde dann urteilen. Uns Internet-Jockeys kann es ja nie schwer genug sein.

    Ich hab noch im Ohr wie der DH Weltcup in Kroatien letzte Saison vom Forum zerrissen wurde („kein würdiger WC,..).
    Am Renntag sah das dann anders aus.

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