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Mit dem Trek Slash 8 schicken die US-Amerikaner erstmals eine Aluminium-Version ihres beliebten Carbon-Enduros ins Rennen
Mit dem Trek Slash 8 schicken die US-Amerikaner erstmals eine Aluminium-Version ihres beliebten Carbon-Enduros ins Rennen - mit einem Preis von 2.999 € ist das Komplettbike satte 700 € günstiger als das Rahmenkit (!) des Carbon-Slashs. Wir haben das Trek Slash 8 gegen die Konkurrenz in unserem Enduro-Vergleichstest antreten lassen.
Über den Mino Link am Hinterbau lässt sich die Geometrie in den hohen oder niedrigen Modus stellen
Über den Mino Link am Hinterbau lässt sich die Geometrie in den hohen oder niedrigen Modus stellen - insgesamt fällt die Geometrie ausgewogen, aber nicht besonders extrem aus. Unser Testbike in Größe L hat einen Reach von 453 mm, einen 65,1° flachen Lenkwinkel und 434 mm kurze Kettenstreben.
Der ABP-Hinterbau des Trek Slash 8 ist ein alter Bekannter
Der ABP-Hinterbau des Trek Slash 8 ist ein alter Bekannter - auch der besondere RockShox Deluxe RT3 Thru Shaft-Dämpfer, der die 150 mm Federweg am Heck kontrolliert, wurde vom Carbon-Slash übernommen.
Vorne liefert eine RockShox Yari RC 160 mm Federweg.
Vorne liefert eine RockShox Yari RC 160 mm Federweg.
Die Verstellmöglichkeiten der Yari sind relativ überschaubar.
Die Verstellmöglichkeiten der Yari sind relativ überschaubar.
Beim Antrieb setzt Trek auf die 12 Gänge der SRAM GX Eagle-Schaltung.
Beim Antrieb setzt Trek auf die 12 Gänge der SRAM GX Eagle-Schaltung.
Verzögert wird mit SRAM Guide R-Bremsen.
Verzögert wird mit SRAM Guide R-Bremsen.
Viele Anbauteile stammen von der Trek-Eigenmarke Bontrager
Viele Anbauteile stammen von der Trek-Eigenmarke Bontrager - auf den Bontrager Line Comp 30-Laufrädern sind beispielsweise Bontrager XR4-Reifen aufgezogen. Auch das Cockpit und die Sattelstütze kommen direkt von Bontrager.
Je nach Lichteinfall schimmern die dezenten Schriftzüge in einem Farbton zwischen petrol und lila
Je nach Lichteinfall schimmern die dezenten Schriftzüge in einem Farbton zwischen petrol und lila - das Trek Slash weiß auch als Aluminium-Bike zu gefallen.
Die Kabel laufen am markanten Aluminium-Steuerrohr in den Hauptrahmen und werden dort klapperfrei geführt.
Die Kabel laufen am markanten Aluminium-Steuerrohr in den Hauptrahmen und werden dort klapperfrei geführt.
Der Sitzwinkel des Aluminium-Slashs ist im Vergleich zur Carbon-Version 1° steiler geworden.
Der Sitzwinkel des Aluminium-Slashs ist im Vergleich zur Carbon-Version 1° steiler geworden.
Der ThruShaft-Dämpfer soll eine geringere Reibung als herkömmliche Luftdämpfer besitzen und dadurch feinfühliger ansprechen.
Der ThruShaft-Dämpfer soll eine geringere Reibung als herkömmliche Luftdämpfer besitzen und dadurch feinfühliger ansprechen.
Das Unterrohr und der Hinterbau sind großflächig gegen Steinschläge und Kratzer geschützt.
Das Unterrohr und der Hinterbau sind großflächig gegen Steinschläge und Kratzer geschützt.
Das Tretlager wird direkt in den Aluminium-Rahmen gepresst.
Das Tretlager wird direkt in den Aluminium-Rahmen gepresst.
trek-slash-8-detail-3268
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Die Carbon-Versionen des Trek Slashs konnten uns bereits dank ihrer Vollgas-Fähigkeiten begeistern
Die Carbon-Versionen des Trek Slashs konnten uns bereits dank ihrer Vollgas-Fähigkeiten begeistern - und das günstige Slash 8 macht genau dort weiter!
Auch auf gemäßigteren Trails ist das Slash 8 in seinem Element
Auch auf gemäßigteren Trails ist das Slash 8 in seinem Element - es gibt zwar verspieltere Bikes, doch mit etwas Nachdruck kann man das Trek problemlos in die Lüfte bewegen.
Bergauf macht das Trek Slash 8 eine gute Figur
Bergauf macht das Trek Slash 8 eine gute Figur - der steilere Sitzwinkel ist eine willkommene Veränderung und der Hinterbau zeigt sich recht antriebsneutral.
trek-slash-8-action-3
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Draufsetzen, wohlfühlen und in die Kurve halten
Draufsetzen, wohlfühlen und in die Kurve halten - man braucht keine lange Eingewöhnungszeit, um sich Wohl auf dem Slash zu fühlen. Insgesamt ist das Rad recht einfach und neutral zu fahren.
Wer gerne an jeder Kante abzieht und auch mal etwas unsauber landet, der sollte drüber nachdenken, zusätzliche Volumenspacer im Dämpfer zu installieren
Wer gerne an jeder Kante abzieht und auch mal etwas unsauber landet, der sollte drüber nachdenken, zusätzliche Volumenspacer im Dämpfer zu installieren - bei 30 % Sag neigt der Hinterbau hin und wieder zu Durchschlägen.
Trotz enormer Baller-Qualitäten macht das Slash 8 auch auf flachen Trails jede Menge Spaß
Trotz enormer Baller-Qualitäten macht das Slash 8 auch auf flachen Trails jede Menge Spaß - präzise lässt es sich um Kurven zirkeln und auf Zwischensprints rast es der Konkurrenz im Test davon.
Mit ein paar Veränderungen an der Ausstattung sind auch Ausflüge in wirklich ruppiges Gelände kein Problem
Mit ein paar Veränderungen an der Ausstattung sind auch Ausflüge in wirklich ruppiges Gelände kein Problem - das Slash 8 stellt eine sehr gute Grundlage für ein sehr schnelles Bike dar.
Der Knock Block verhindert, dass die Federgabel ins schöne Unterrohr schlägt
Der Knock Block verhindert, dass die Federgabel ins schöne Unterrohr schlägt - das funktioniert in der Praxis einwandfrei, ist allerdings hin und wieder etwas störend.
Das Slash 8 ist insgesamt ein angenehm leises Bike
Das Slash 8 ist insgesamt ein angenehm leises Bike - nur am vorderen Ende der Kettenstreben könnte der Schutz gerne noch etwas länger ausfallen.
Das Trek Slash 8 ist ein sehr guter Allrounder, der nahezu alle positiven Eigenschaften der teuren Carbon-Brüder übernommen hat
Das Trek Slash 8 ist ein sehr guter Allrounder, der nahezu alle positiven Eigenschaften der teuren Carbon-Brüder übernommen hat - zu einem Preis von 2.999 € bekommt man ein Bike, mit dem man es ordentlich krachen lassen kann, aber auch auf flowigen Trails viel Spaß hat. Für den harten Enduro-Einsatz wird man früher oder später aber diverse Komponenten austauschen müssen.

Trek Slash 8 im Test: Das Trek Slash ist einer der beliebtesten 29er für den Enduro-Einsatz und konnte auch in unseren Tests bislang stets glänzen. Nun schickt der Bike-Riese aus Wisconsin mit dem Trek Slash 8 eine Aluminium-Variante ins Rennen, die als Komplettbike deutlich günstiger ist als das Carbon-Rahmenset. Geht diese Rechnung auf? Wir haben das Trek Slash 8 getestet!

Steckbrief: Trek Slash 8

EinsatzbereichEnduro
Federweg160 mm/150 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialAluminium
RahmengrößenXS, S, M, L, XL
Websitewww.trekbikes.com
Preis: 2.999 Euro

Als Trek vor nicht einmal drei Jahren erstmals ihr brandneues Slash der Weltöffentlichkeit präsentierte, löste dies ein mittelschweres Beben aus. Mit dem Trek Slash waren die Amerikaner eine der ersten Firmen, die im Enduro Race-Bereich konsequent auf 29″ setzten – auch die Geometrie und das gesamte Konzept an sich waren für damalige Verhältnisse spektakulär. Doch drei Jahre in der Mountainbike-Welt sind eine Ewigkeit – und nachdem das edle Trek Slash 9.9 RSL und auch der kleine Bruder Slash 9.8 in zwei unserer Vergleichstests mächtig abräumen konnten, bietet Trek seit diesem Winter mit dem Slash 8 auch eine Aluminium-Variante ihres Enduro-Bikes an. Das Carbon-Rahmenset kostet stolze 3.699 €, das Trek Slash 8 wechselt hingegen für 2.999 € den Besitzer – und zwar als fahrfertiges Komplettbike mit solider Ausstattung. Kann das Trek Slash 8 mit den teuren Carbon-Brüdern mithalten? Und wie schlägt es sich im Vergleich zur Konkurrenz in unserem Enduro 29er-Vergleichstest?

 LaufradgrößeFederweg vorneFederweg hintenGewichtPreis
Commençal Meta AM 29 Essential29"170 mm160 mm15,52 kg2.999 €
Ghost SL AMR X 5.9 AL29"150 mm145 mm15,36 kg2.599 €
Nukeproof Mega 290 Comp29"160 mm155 mm15,46 kg2.499 €
Radon Swoop 9.029"170 mm170 mm14,54 kg2.999 €
Trek Slash 829"160 mm150 mm14,10 kg2.999 €
YT Capra 29 AL Comp29"160 mm160 mm15,00 kg2.999 €
Mit dem Trek Slash 8 schicken die US-Amerikaner erstmals eine Aluminium-Version ihres beliebten Carbon-Enduros ins Rennen
# Mit dem Trek Slash 8 schicken die US-Amerikaner erstmals eine Aluminium-Version ihres beliebten Carbon-Enduros ins Rennen - mit einem Preis von 2.999 € ist das Komplettbike satte 700 € günstiger als das Rahmenkit (!) des Carbon-Slashs. Wir haben das Trek Slash 8 gegen die Konkurrenz in unserem Enduro-Vergleichstest antreten lassen.
Diashow: Trek Slash 8 im Test - Volle Leistung zum halben Preis?
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Der ABP-Hinterbau des Trek Slash 8 ist ein alter Bekannter
Vorne liefert eine RockShox Yari RC 160 mm Federweg.
Beim Antrieb setzt Trek auf die 12 Gänge der SRAM GX Eagle-Schaltung.
Mit dem Trek Slash 8 schicken die US-Amerikaner erstmals eine Aluminium-Version ihres beliebten Carbon-Enduros ins Rennen
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Geometrie

Schon die Carbon-Version galt hinsichtlich der Geometrie als modernes, aber keinesfalls extremes oder besonders progressives Rad. Und wer bei der Aluminium-Variante des Trek Slash revolutionäre Geometrie-Werte erwartet hat, der dürfte enttäuscht werden. Mit einem Reach von 453 mm in Größe L im flachen Setting ist das Trek Slash 8 mittlerweile eher auf der kurzen Seite, die Kettenstreben fallen mit 434 mm ebenfalls moderat kurz aus. Der Lenkwinkel liegt bei flachen 65,1°, das Tretlager ist um 28 mm abgesenkt. Zwei Veränderungen im Vergleich zum Carbon-Slash gibt es dann doch. Zum einen ist der Sitzwinkel um knapp 1° steiler geworden, was für eine zentralere Position im Uphill sorgt. Zum anderen gibt es nun eine zusätzliche Rahmengröße, die zwischen den bisherigen M- und L-Rahmen sitzt. Geblieben ist der Flip Chip, der bei Trek auf den Namen Mino Link hört und an der Verbindung zwischen Sitzstreben und Umlenkwippe sitzt. Im hohen Setting werden Lenk- und Sitzwinkel um 0,5° steiler, das Tretlager wandert um 7 mm nach oben und der Reach wächst um einige Millimeter. Während unseres Tests sind wir das Trek Slash 8 in Größe L durchgehend im niedrigen Setting gefahren.

RahmengrößeSMMLLXL
15,5"17,5"18,5"19,5"21,5"
Sitzrohrlänge394 mm419 mm435 mm468 mm522 mm
Oberrohrlänge581 mm597 mm611 mm627 mm653 mm
Steuerrohrlänge100 mm100 mm105 mm110 mm125 mm
Lenkwinkel65,1°65,1°65,1°65,1°65,1°
Sitzwinkel (effektiv)74,4°74,4°74,4°74,4°74,4°
Kettenstrebenlänge434 mm434 mm434 mm434 mm434 mm
Tretlagerhöhe345 mm345 mm345 mm345 mm345 mm
Tretlagerabsenkung28 mm28 mm28 mm28 mm28 mm
Radstand1172 mm1187 mm1204 mm1219 mm1248 mm
Reach410 mm425 mm440 mm453 mm475 mm
Stack612 mm612 mm617 mm621 mm635 mm
Über den Mino Link am Hinterbau lässt sich die Geometrie in den hohen oder niedrigen Modus stellen
# Über den Mino Link am Hinterbau lässt sich die Geometrie in den hohen oder niedrigen Modus stellen - insgesamt fällt die Geometrie ausgewogen, aber nicht besonders extrem aus. Unser Testbike in Größe L hat einen Reach von 453 mm, einen 65,1° flachen Lenkwinkel und 434 mm kurze Kettenstreben.

Ausstattung

Das Trek Slash 8 ist derzeit in exakt einer Variante zum Preis von 2.999 € oder optional als 1.999 € teures Rahmenset inklusive Dämpfer, Steuersatz und Vorbau erhältlich. Das Komplettbike ist mit einem RockShox-Fahrwerk bestehend aus einer relativ simplen Yari RC mit 160 mm Federweg und einem Deluxe RT3 Thru Shaft-Dämpfer, der die 150 mm Federweg am Heck kontrolliert, ausgestattet. Beim Antrieb setzt Trek auf die bewährte Funktion und Bandbreite der SRAM GX Eagle, verzögert wird mit SRAM Guide R-Bremsen. Ein Großteil der weiteren Komponenten stammt von Bontrager: Laufräder, Reifen, Vorbau, Lenker, Griffe, Sattelstütze und Sattel kommen alle von der Trek-Eigenmarke. Die gewählten Bontrager-Anbauteile sind durch die Bank weg stimmig: Der Lenker misst angemessene 780 mm Breite, die Laufräder bestehen aus Naben mit einem geringen Einrastwinkel und breiten Felgen und auch die 150 mm Verstellweg der mechanischen Stütze sind sinnvoll gewählt.

  • Federgabel RockShox Yari RC (160 mm)
  • Dämpfer RockShox Deluxe RT3 Thru Shaft (150 mm)
  • Antrieb SRAM GX Eagle
  • Bremsen SRAM Guide R
  • Laufräder Bontrager Line Comp 30
  • Reifen Bontrager XR4
  • Cockpit Bontrager Line (780 mm) / Bontrager Line 35 Knock Block (50 mm)
  • Sattelstütze Bontrager Line (150 mm)
Komplette Ausstattung zum Ausklappen
AusstattungsvarianteTrek Slash 8Rahmen
DämpferRockShox Deluxe RT3 ThruShaftRockShox Deluxe RT3 ThruShaft
FedergabelRockShox Yari RC, 160 mm
VorbauBontrager Line, 50 mm, ø 35 mm, Knock BlockBontrager Line, 50 mm, ø 35 mm, Knock Block
LenkerBontrager Line, 27,5 mm Rise, 780 mm, ø 35 mm
GriffeBontrager XR Trail Elite
BremsenSRAM Guide R, 200 mm / 180 mm
SchalthebelSRAM GX Eagle
SchaltwerkSRAM GX Eagle
TretlagerSRAM DUB Press-Fit
KurbelnTruvativ Descendant 6k Eagle DUB, 32T
KetteSRAM GX Eagle
KassetteSRAM XG-1275 Eagle, 10-50T
LaufräderBontrager Line Comp 30
ReifenBontrager XR4 Team Issue 29" x 2,4"
SattelstützeBontrager Line
SattelBontrager Arvada
Preis (UVP)2.999 €1.999 €
Der ABP-Hinterbau des Trek Slash 8 ist ein alter Bekannter
# Der ABP-Hinterbau des Trek Slash 8 ist ein alter Bekannter - auch der besondere RockShox Deluxe RT3 Thru Shaft-Dämpfer, der die 150 mm Federweg am Heck kontrolliert, wurde vom Carbon-Slash übernommen.
Vorne liefert eine RockShox Yari RC 160 mm Federweg.
# Vorne liefert eine RockShox Yari RC 160 mm Federweg.
Die Verstellmöglichkeiten der Yari sind relativ überschaubar.
# Die Verstellmöglichkeiten der Yari sind relativ überschaubar.
Beim Antrieb setzt Trek auf die 12 Gänge der SRAM GX Eagle-Schaltung.
# Beim Antrieb setzt Trek auf die 12 Gänge der SRAM GX Eagle-Schaltung.
Verzögert wird mit SRAM Guide R-Bremsen.
# Verzögert wird mit SRAM Guide R-Bremsen.
Viele Anbauteile stammen von der Trek-Eigenmarke Bontrager
# Viele Anbauteile stammen von der Trek-Eigenmarke Bontrager - auf den Bontrager Line Comp 30-Laufrädern sind beispielsweise Bontrager XR4-Reifen aufgezogen. Auch das Cockpit und die Sattelstütze kommen direkt von Bontrager.

Im Detail

„Looks like a Session” ist wohl einer der am häufigsten verwendeten Mountainbike-Treppenwitze der letzten Jahre – logischerweise trifft er auch auf die Aluminium-Variante des Trek Slash zu. Diese fügt sich zwar nicht (Schweiß)nahtlos, aber mühelos in die Formsprache der aktuellen Trek-Modelle ein. Im Vergleich zum Carbon-Slash wirkt der Rahmen des Trek Slash 8 etwas gerader und kantiger, weniger organisch, aber insgesamt sehr stimmig. Ein charakteristisches Merkmal ist der Knock Block-Steuersatz, der den Lenkeinschlag begrenzt. Das System soll verhindern, dass die Federgabel bei einem Sturz das Unterrohr des Rahmens beschädigt. Aus Gewichts- und Steifigkeitsgründen setzt Trek auf das sogenannte Straight Shot-Unterrohr, das auch beim Aluminium-Slash zum Einsatz kommt und keinen Platz für die Gabelbrücke lässt.

Alle Kabel wandern knapp hinter dem markanten Steuerrohr ins Innere des Rahmens und werden dort klapperfrei geführt. Über eine kleine Öffnung unterhalb des Unterrohrs werden die innenliegenden Leitungen zusätzlich mit einem Kabelbinder fixiert. Wer das Rahmenset individuell aufbauen möchte, dürfte an dieser Stelle zumindest temporär verzweifeln und laut fluchen – beim Komplettbike muss man sich hierüber zunächst jedoch keine Gedanken machen. Die Unterseite des Unterrohrs und der Hinterbau sind großflächig mit Gummi-Protektoren geschützt. Lediglich im vorderen Bereich der Kettenstreben fällt der Schutz etwas knapp und kurz aus. Eine Kettenführung lässt sich dank ISCG-Aufnahme ebenso montieren wie ein Flaschenhalter im vorderen Rahmendreieck.

Je nach Lichteinfall schimmern die dezenten Schriftzüge in einem Farbton zwischen petrol und lila
# Je nach Lichteinfall schimmern die dezenten Schriftzüge in einem Farbton zwischen petrol und lila - das Trek Slash weiß auch als Aluminium-Bike zu gefallen.
Die Kabel laufen am markanten Aluminium-Steuerrohr in den Hauptrahmen und werden dort klapperfrei geführt.
# Die Kabel laufen am markanten Aluminium-Steuerrohr in den Hauptrahmen und werden dort klapperfrei geführt.
Der Sitzwinkel des Aluminium-Slashs ist im Vergleich zur Carbon-Version 1° steiler geworden.
# Der Sitzwinkel des Aluminium-Slashs ist im Vergleich zur Carbon-Version 1° steiler geworden.

Eine bereits vom Carbon-Slash bekannte Besonderheit ist der spezielle RockShox Deluxe RT3 Thru Shaft-Dämpfer. Hierbei handelt es sich um einen Luftdämpfer von RockShox, der um die Trek-eigene Re:aktiv-Technologie erweitert wurde. Dieses System ermöglicht es, auf den bei den meisten Dämpfern verbauten Trennkolben mit dahinter liegender Stickstoff-Kammer zu verzichten. Da stattdessen der Schaft aus dem Dämpfer austritt, wird zwar eine weitere Dichtung notwendig – summa summarum soll der Dämpfer jedoch weniger Reibung und somit ein besseres Ansprechverhalten besitzen. Hier findet ihr eine genauere Erklärung des Trek Thru Shaft-Systems. Über einen Mino Link-genannten Flip Chip, der zwischen Sitzstrebe und Umlenkwippe sitzt, lässt sich die Geometrie relativ unkompliziert anpassen.

Insgesamt hinterlässt das Trek Slash 8 einen recht hochwertigen und stimmigen Ersteindruck. Der Aluminium-Rahmen ist sehr sauber verarbeitet, die Anbauteile sind sinnvoll ausgewählt. Das gilt auch für die zahlreichen Komponenten von Bontrager, die wohl nicht für Begeisterungsstürme sorgen dürften, sich aber auch nicht hinter der Konkurrenz verstecken müssen. Mit einem Preis von 2.999 € ist das Trek Slash 8 gemeinsam mit dem Radon Swoop 9.0, dem Commençal Meta AM 29 Essential und dem YT Capra 29 AL Comp das teuerste Rad im Testfeld und mit recht deutlichem Abstand auch das leichteste Bike: 14,1 kg zeigt die Waage bei unserem Testbike in Größe L (tubeless, ohne Pedale) an.

Der ThruShaft-Dämpfer soll eine geringere Reibung als herkömmliche Luftdämpfer besitzen und dadurch feinfühliger ansprechen.
# Der ThruShaft-Dämpfer soll eine geringere Reibung als herkömmliche Luftdämpfer besitzen und dadurch feinfühliger ansprechen.
Das Unterrohr und der Hinterbau sind großflächig gegen Steinschläge und Kratzer geschützt.
# Das Unterrohr und der Hinterbau sind großflächig gegen Steinschläge und Kratzer geschützt.
Das Tretlager wird direkt in den Aluminium-Rahmen gepresst.
# Das Tretlager wird direkt in den Aluminium-Rahmen gepresst.
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Auf dem Trail

Eine der wichtigsten Veränderungen, die Trek mit der Einführung des Slash 8 präsentiert hat, ist der veränderte Sitzwinkel: Knapp 1° steiler ist das Sitzrohr des Aluminium-Slashs im Vergleich zur Carbon-Version. Ein direkter Vergleich war uns zwar leider nicht möglich, doch insgesamt begrüßen wir diese Veränderung. Es gibt nach wie vor Bikes, bei denen man noch zentraler bergauf sitzt, aber die Sitzposition auf dem Trek Slash 8 geht völlig in Ordnung. Der Hinterbau verhält sich bergauf recht antriebsneutral. Der RockShox Deluxe RT3-Dämpfer hat zwar keinen völligen Lock Out, aber drei verschiedene Plattform-Einstellungen, die bei Bedarf für Ruhe am Heck sorgen. Generell geht das Trek Slash 8 bergauf sehr zügig nach vorne. Hier machen sich auch das geringe Gesamtgewicht und die leichten Bontrager XR4-Reifen, die einen niedrigen Rollwiderstand bieten, positiv bemerkbar. So fährt man bergauf mit dem Trek Slash 8 mühelos in der Spitzengruppe des Testfelds.

Auf gemäßigteren Abfahrten zeigt sich der spritzige und agile Charakter des Aluminium-Slashs. Das wird insbesondere im direkten Vergleich zu den anderen Boliden im Test deutlich: Während hier flache und verwinkelte Trails oft nur bedingt Spaß machen, fühlt man sich an Bord des Trek Slash 8 sehr wohl. Zügig sprintet das schwarze Trek nach vorne – nach flachen Kurven kommt man so schnell wieder auf Betriebsgeschwindigkeit. Die ausgewogene, keineswegs extreme Geometrie ist aus unserer Sicht gelungen und die Balance ist wirklich gut, sodass man nie das Gefühl hat, in Kurven an Traktion einzubüßen. Das Trek ist nicht das aktivste Rad unter der Sonne, doch mit etwas Nachdruck lässt sich das Slash auch aufs Hinterrad ziehen oder vor Wurzelteppichen in die Luft befördern. Natürlich kann das Slash hier nicht ganz mit waschechten Trailbikes mithalten, doch für ein Bike dieser Federwegs- und Preiskategorie ist es auf sanfteren Strecken erstaunlich gut zu Hause^.

Die Carbon-Versionen des Trek Slashs konnten uns bereits dank ihrer Vollgas-Fähigkeiten begeistern
# Die Carbon-Versionen des Trek Slashs konnten uns bereits dank ihrer Vollgas-Fähigkeiten begeistern - und das günstige Slash 8 macht genau dort weiter!
Auch auf gemäßigteren Trails ist das Slash 8 in seinem Element
# Auch auf gemäßigteren Trails ist das Slash 8 in seinem Element - es gibt zwar verspieltere Bikes, doch mit etwas Nachdruck kann man das Trek problemlos in die Lüfte bewegen.
Bergauf macht das Trek Slash 8 eine gute Figur
# Bergauf macht das Trek Slash 8 eine gute Figur - der steilere Sitzwinkel ist eine willkommene Veränderung und der Hinterbau zeigt sich recht antriebsneutral.
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Werden die Trails steiler und ruppiger, dann zeigt sich das Trek Slash 8 von einer etwas anderen, aber ebenfalls sehr guten Seite. Mit zunehmenden Geschwindigkeiten steigen auch die Bügel-Fähigkeiten des Slashs. Der Hinterbau klebt förmlich am Boden und filtert kleinere Unebenheiten mühelos weg. Auch harte Schläge oder verpatzte Landungen stellen das Aluminium-Trek nicht wirklich vor Herausforderungen. Das führt in der Summe dazu, dass man auf dem Slash sehr gerne sehr schnell unterwegs ist. Je nach Fahrweise bietet es sich allerdings an, den Thru Shaft-Dämpfer am Heck mit dem ein oder anderen zusätzlichen Volumenspacer auszustatten. Mit 30 % Sag neigt der eher lineare Hinterbau zu Durchschlägen. Reduziert man den Sag auf etwa 25 %, dann bleiben die Durchschläge weitestgehend aus und das Rad fährt sich insgesamt aktiver. Man nimmt dem Slash dadurch aber auch etwas die Baller-Kompetenz.

Auch einige der von Trek verbauten Komponenten geraten in ruppigem Gelände recht schnell ans Limit. Die leichten Bontrager XR4-Reifen überzeugen zwar durch einen niedrigen Rollwiderstand und einen überraschend hohen Grip auf verschiedenen Böden. Zumindest am Heck ist der XR4 in der verbauten Variante jedoch nicht dem harten Enduro-Alltag gewachsen. Auch bei der RockShox Yari RC merkt man bei steigenden Geschwindigkeiten, dass sie an ihr Limit kommt. Sie neigt dazu, bei kleinen Unebenheiten zu springen. Harte, schnelle Schläge werden hingegen unangenehm an die Hände durchgereicht. So entsteht der Eindruck, dass die Front nicht mit dem sehr guten Heck mithalten kann. In ruppigem Terrain und auf langen Abfahrten würde man sich außerdem über kraftvollere Bremsen freuen: Die verbaute SRAM Guide R erfüllt zwar ihren Zweck, doch eine Code oder eine vergleichbar kraftvolle Bremse wäre für ein Rad dieser Kategorie ein willkommener Zugewinn.

Draufsetzen, wohlfühlen und in die Kurve halten
# Draufsetzen, wohlfühlen und in die Kurve halten - man braucht keine lange Eingewöhnungszeit, um sich Wohl auf dem Slash zu fühlen. Insgesamt ist das Rad recht einfach und neutral zu fahren.
Wer gerne an jeder Kante abzieht und auch mal etwas unsauber landet, der sollte drüber nachdenken, zusätzliche Volumenspacer im Dämpfer zu installieren
# Wer gerne an jeder Kante abzieht und auch mal etwas unsauber landet, der sollte drüber nachdenken, zusätzliche Volumenspacer im Dämpfer zu installieren - bei 30 % Sag neigt der Hinterbau hin und wieder zu Durchschlägen.
Trotz enormer Baller-Qualitäten macht das Slash 8 auch auf flachen Trails jede Menge Spaß
# Trotz enormer Baller-Qualitäten macht das Slash 8 auch auf flachen Trails jede Menge Spaß - präzise lässt es sich um Kurven zirkeln und auf Zwischensprints rast es der Konkurrenz im Test davon.
Mit ein paar Veränderungen an der Ausstattung sind auch Ausflüge in wirklich ruppiges Gelände kein Problem
# Mit ein paar Veränderungen an der Ausstattung sind auch Ausflüge in wirklich ruppiges Gelände kein Problem - das Slash 8 stellt eine sehr gute Grundlage für ein sehr schnelles Bike dar.

Das ist uns aufgefallen

  • Knock Block Aufgrund des geraden Straight Shot-Unterrohrs ist eine Begrenzung des Lenkeinschlags notwendig. Trek hat das mit dem sogenannten Knock Block-System gelöst, das bereits von der Carbon-Variante des Trek Slash bekannt ist. In der Trail-Praxis funktioniert der Ansatz einwandfrei. Wer sein Bike aber gerne im Auto transportiert, der wird wohl weniger begeistert sein. Auch der Austausch des Vorbaus ist nicht ganz unkompliziert.
  • Bontrager-Komponenten Trek verbaut an zahlreichen Kompletträdern Komponenten der Eigenmarke Bontrager. Diese sind nicht unbedingt für ihren hohen Bling-Faktor bekannt, konnten in unseren bisherigen Tests aber durchaus positiv abschneiden. Die meisten Bontrager-Teile am Trek Slash 8 haben unauffällig positiv ihren Dienst verrichtet. Lediglich den leichten XR4-Hinterreifen hat relativ schnell das Zeitliche gesegnet: Zumindest am Heck sollte man einen stabileren Reifen verbauen, wenn man das Trek Slash 8 in ruppigeres Gelände entführt. Außerdem hat die Vario-Sattelstütze Probleme gemacht und sich nur sehr behäbig ein- und ausfahren lassen.
  • Geräuschkulisse Das Trek Slash 8 ist ein angenehm leises Bike. Alle Kabel verlaufen klapperfrei durchs Innere des Rahmens, an (fast) allen wesentlichen Stellen ist der Hinterbau ausreichend mit Gummi-Protektoren geschützt und die Hinterradnabe surrt sehr dezent vor sich her.
  • Vielseitigkeit Während die Konkurrenz im Vergleichstest vor allem aufs Ballern ausgelegt ist, glänzt das Trek Slash 8 auch mit seiner Vielseitigkeit. Das liegt an der ausgewogenen, aber nicht zu extremen Geometrie, am geringen Gewicht und am spritzigen Fahrverhalten. Keine Frage: Bergab kann man es mit dem Slash 8 ordentlich krachen lassen, doch auch auf gemäßigteren Trails fühlt sich das schwarze Trek in seinem Element.
  • Tuning-Potential Das Trek Slash 8 funktioniert in der Serienausstattung bereits sehr gut. Wer häufig in ruppigem Gelände unterwegs ist, wird den Hinterreifen aber schnell ans Limit bringen, sich mehr Bremsleistung wünschen und merken, dass die Federgabel nicht mit dem guten Heck mithalten kann. Insgesamt stellt das Trek Slash 8 aber eine sehr gute Basis dar, um sich ein vollblütiges und sehr schnelles Enduro Race-Bike zusammenzubauen.
Der Knock Block verhindert, dass die Federgabel ins schöne Unterrohr schlägt
# Der Knock Block verhindert, dass die Federgabel ins schöne Unterrohr schlägt - das funktioniert in der Praxis einwandfrei, ist allerdings hin und wieder etwas störend.
Das Slash 8 ist insgesamt ein angenehm leises Bike
# Das Slash 8 ist insgesamt ein angenehm leises Bike - nur am vorderen Ende der Kettenstreben könnte der Schutz gerne noch etwas länger ausfallen.

Im Vergleich

Das Trek Slash 8 ist der beste Allrounder in unserem Vergleichstest. Man braucht keine lange Eingewöhnungszeit, um sich auf dem Aluminium-Ableger des Slashs wohlzufühlen und bergauf glänzt das Rad mit guten Kletter-Eigenschaften. Insgesamt macht sich das vergleichsweise geringe Gewicht in Kombination mit der nicht allzu extremen Geometrie positiv bemerkbar: Auf flacheren Trails ist das Slash 8 keine Qual und auch anspruchsvollere Abfahrten bringen das Trek kaum ans Limit. Das Commençal Meta AM 29 Essential fährt sich ähnlich verspielt, wiegt aber deutlich mehr und hat nicht ganz die Nehmer-Qualitäten des Slashs. Und das Nukeproof Mega 290 Comp könnte sich trotz vergleichbarem Federweg nicht unterschiedlicher anfühlen: Auf der einen Seite die leichte und Allround-taugliche Abfahrts-Maschine, auf der anderen Seite das eher träge und schwerfällige Downhill-Schiff im Enduro-Format. Das Nachsehen hat das Trek Slash 8 auf schnellen und ruppigen Strecken gegenüber dem Radon Swoop 9.0, das auch für regelmäßige Bike Park-Ausflüge die bessere Wahl sein dürfte und die bessere Ausstattung bei identischem Preis bietet. Hinsichtlich der Vielseitigkeit macht aber kein Bike im Vergleichstest dem Trek Slash 8 etwas vor.

Fazit – Trek Slash 8

Mit dem Slash 8 ist es Trek gelungen, die besten Eigenschaften des beliebten Carbon-Bikes in eine deutlich günstigere Alu-Version zu verpacken. Der bewährte Hinterbau überzeugt mit einem satten Gefühl und Nehmerqualitäten, doch auch in gemäßigterem Terrain macht das Slash 8 viel Spaß. Dazu kommen das vergleichsweise geringe Gewicht und die guten Uphill-Fähigkeiten. Diese Kombination macht das Trek Slash 8 zum derzeit wohl besten Enduro-Allrounder für unter 3.000 €.

Pro
  • Allround-Qualitäten
  • sehr guter Hinterbau
  • niedriges Gewicht
Contra
  • Knock Block kann störend sein
  • Hinterreifen und Bremsen unterdimensioniert
Das Trek Slash 8 ist ein sehr guter Allrounder, der nahezu alle positiven Eigenschaften der teuren Carbon-Brüder übernommen hat
# Das Trek Slash 8 ist ein sehr guter Allrounder, der nahezu alle positiven Eigenschaften der teuren Carbon-Brüder übernommen hat - zu einem Preis von 2.999 € bekommt man ein Bike, mit dem man es ordentlich krachen lassen kann, aber auch auf flowigen Trails viel Spaß hat. Für den harten Enduro-Einsatz wird man früher oder später aber diverse Komponenten austauschen müssen.

Hier findest du alle weiteren Artikel unseres Enduro-29er-Vergleichstests:


Testablauf

In unserem 29″ Enduro-Vergleichstest mussten sich alle sechs Bikes im Testfeld mehrere Monate lang auf verschiedensten Strecken beweisen. Jedes Bike wurde von mehreren Fahrern getestet. Neben ausgiebigen Touren mit vielen Höhenmetern, die aus eigener Kraft erkurbelt wurden, mussten die Kandidaten im Test auch an Shuttle-Tagen im direkten Vergleich gegeneinander antreten, um die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bikes möglichst genau zu erfahren. Getestet wurden alle Räder in der Serienausstattung.

Hier haben wir das Trek Slash 8 getestet

  • Taunus, Hessen naturbelassene, technisch anspruchsvolle Trails, von steinig bis zu weichem Nadelboden ist alles dabei. Außerdem gebaute Flowtrails und Downhill-Strecken.
Testerprofil Arne Koop

Tester-Profil: Arne Koop
67 cm74 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro- oder Trailbikes auf ruppigen, natürlichen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs Downhill-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Fahrstil
sauber, hohes Grundtempo
Ich fahre hauptsächlich
Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung
Vorlieben bei der Geometrie
geräumiger Reach, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

Testerprofil Gregor Sinn

Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm73 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, hinten progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
hinten nicht zu kurz, vorne geräumig, Lenkwinkel nicht zu flach

Testerprofil Moritz Zimmermann

Tester-Profil: Moritz Zimmermann
61 cm93 kg85 cm61 cm186 cm
Moritz ist seit vielen Jahren auf dem Mountainbike unterwegs – vor allem auf Enduro- und Trailbikes, gerne aber auch im Bike Park.
Fahrstil
Räder auf dem Boden, saubere Linienwahl
Ich fahre hauptsächlich
Trail, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
relativ straff mit viel Dämpfung, Heck eher langsam
Vorlieben bei der Geometrie
mittellanges Oberrohr, hoher Stack, lange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    freetourer

    dabei seit 03/2006

    Kannst das Slash ruhig nehmen.

    Ich wiege genausoviel wie Du und hatte keine Probleme mit Durchschlägen beim Slash. - Getestet habe ich es 1 Tag in Willingen und bin damit unzter anderem auf der Freeride gefahren (also auch Sprünge und Drops) und auch zügig die Enduro - Strecke runtergefahren. Der Hinerbau hat sich sehr gut angefühlt.
    Auch bergau geht es echt gut - die Sitzposition ist echt gut.
    Meiner Meinung nach ein sehr guter Kompromiss für Deinen angedachten Einsatzzweck.
  2. benutzerbild

    aquarius-biker

    dabei seit 11/2007

    Das Slash ist ein klasse Allrounder, ich fühl mich auf meinem Pudelwohl. Auch das gewogene Gewicht kann ich fast so bestätigen, scheint deutlich leichter als Trek selbst angibt, da ist mancher Carbon-Hobel schwerer. Durchschläge sind mit bisher auch unbekannt bei 25 - 30% SAG und der Hinterbau saugt ordentlich auf. Generell ist der Trek-Hinterbau etwas lineare als Andere, war bei Anderen Modellen schon so, aber das ist ja nicht unbedingt nachteilig.
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  4. benutzerbild

    scuba84

    dabei seit 06/2009

    Dankeschön für euer Feedback, ist jetzt aber doch das Remedy geworden, da ich mir nach nochmaligem In-mich-Gehens eingestehen musste, dass der Bikepark Anteil wahrscheinlich doch eher nicht soo hoch ausfallen wird und ich dann doch dem Verspielteren den Vorzug gegeben habe :)
  5. benutzerbild

    aquarius-biker

    dabei seit 11/2007

    scuba84
    Dankeschön für euer Feedback, ist jetzt aber doch das Remedy geworden, da ich mir nach nochmaligem In-mich-Gehens eingestehen musste, dass der Bikepark Anteil wahrscheinlich doch eher nicht soo hoch ausfallen wird und ich dann doch dem Verspielteren den Vorzug gegeben habe :)
    :daumen: Das sollte im Bikepark genau so gut gehen, sehe ich so zumindest beim Kollegen. Ist ja im Grunde nur die Laufradgrösse die beide unterscheidet.

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