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Er ist dreifacher Weltmeister, er ist der erfolgreichste World Cup-Fahrer aller Zeiten, er hat die schönste Frisur im Rennzirkus, er ist der G.O.A.T.
Er ist dreifacher Weltmeister, er ist der erfolgreichste World Cup-Fahrer aller Zeiten, er hat die schönste Frisur im Rennzirkus, er ist der G.O.A.T. - die Rede ist natürlich von Greg Minnaar! Auch im gehobenen Alter ist der Südafrikaner einer der schnellsten Downhiller der Welt. Wir haben uns sein Arbeitsgerät, das Santa Cruz V10 29, genau angeschaut!
Auf diesem Bike fährt Greg Minnaar Geschwindigkeiten, von denen man als Normalsterblicher nur träumen kann
Auf diesem Bike fährt Greg Minnaar Geschwindigkeiten, von denen man als Normalsterblicher nur träumen kann - das Santa Cruz V10 29 in Größe XL ist mit Fox-Federelementen, Reserve Carbon-Laufrädern, einem Shimano Saint-Antrieb und Burgtec-Anbauteilen ausgestattet.
In seiner illustren Karriere ist Greg Minnaar für einige berühmte Teams gefahren und hat sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet.
In seiner illustren Karriere ist Greg Minnaar für einige berühmte Teams gefahren und hat sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet.
Auch sein Mechaniker Jason "Marshy" Marsh ist seit Ewigkeiten dabei und kennt jeden Kniff perfekt.
Auch sein Mechaniker Jason "Marshy" Marsh ist seit Ewigkeiten dabei und kennt jeden Kniff perfekt.
Seit 11 Jahren fährt Greg Minnaar für Santa Cruz
Seit 11 Jahren fährt Greg Minnaar für Santa Cruz - und seit gut zwei Jahren geht er auf dem Santa Cruz V10 29 an den Start. Der Südafrikaner ist mit 1,92 m einer der größten Fahrer im World Cup. Kein Wunder, dass er sich für die Rahmengröße XL entschieden hat.
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Länge läuft! Und die Länge ist auch nötig
Länge läuft! Und die Länge ist auch nötig - damit er ausreichend Platz auf dem Bike hat, ist sein XL-Rahmen mit einem Chris King Buzzworks-Steuersatz ausgestattet, der den 490 mm-Reach um weitere 8 mm verlängert.
Auf ein geringes Gewicht legen Greg und sein Mechaniker Marshy prinzipiell keinen großen Wert
Auf ein geringes Gewicht legen Greg und sein Mechaniker Marshy prinzipiell keinen großen Wert - trotzdem wurden Teile wie der Shuttle Guard am Unterrohr demontiert.
Normalerweise läuft hier der Schaltzug ins Innere des Rahmens
Normalerweise läuft hier der Schaltzug ins Innere des Rahmens - Marshy hat den Gummibumper kurzerhand aufgebohrt, damit alle Kabel komplett extern verlaufen können. Das macht Reperaturen schneller.
Greg fährt sein V10 in der niedrigen Geometrie-Einstellung
Greg fährt sein V10 in der niedrigen Geometrie-Einstellung - der Lenkwinkel liegt hier bei 63,3°. Nachdem vor einigen Jahren von diversen Fahrern mit noch deutlich flacheren Lenkwinkeln rumexperimentiert wurde, ist nun praktisch der gesamte World Cup bei einem Wert von ungefähr 63° gelandet.
In Les Gets war Greg Minnaar wieder auf dem Serien-Hinterbau am Start
In Les Gets war Greg Minnaar wieder auf dem Serien-Hinterbau am Start - dieser misst eine Länge von 450 mm. Abgesehen von der Lackierung entspricht der XL-Rahmen übrigens komplett der Serie.
In Andorra hat das Team mit einem XXL-Hinterbau herumexperimentiert
In Andorra hat das Team mit einem XXL-Hinterbau herumexperimentiert - dieser war unfassbare 478 mm lang.
Doch auch ohne den speziellen Hinterbau ist das V10 in Größe XL ordentlich lang
Doch auch ohne den speziellen Hinterbau ist das V10 in Größe XL ordentlich lang - schwer vorstellbar, wie Greg Minnaar damals auf deutlich kürzeren 26"-Bikes so schnell war.
Viel hilft viel
Viel hilft viel - Greg Minnaar bevorzugt ein hohes Cockpit. Deshalb hat er häufig einen ordentlichen Spacer-Turm zwischen Gabelkrone und Vorbau montiert. In Les Gets waren es 20 mm.
Die Fox 49 an der Front liefert 203 mm Federweg
Die Fox 49 an der Front liefert 203 mm Federweg - wobei Federweg irreführend ist: Versucht man, die Gabel auf dem Parkplatz zu komprimieren, könnte man meinen, dass eine Starrgabel verbaut wäre …
Greg Minnaar gilt als einer der absoluten Tüftler unter den Fahrern
Greg Minnaar gilt als einer der absoluten Tüftler unter den Fahrern - er steht an jedem Wochenende in regem Austausch mit Fox. Gerüchten zufolge wünscht er sich sogar halbe Klicks an den Einstellern seiner Federelemente.
Hinten vertraut Greg einem Fox DHX2-Dämpfer
Hinten vertraut Greg einem Fox DHX2-Dämpfer - je nach Strecke ist dieser mit einer 550- oder 600 lbs-Feder ausgestattet.
Insgesamt beschreibt Jordi von Fox das Setup als sehr balanciert
Insgesamt beschreibt Jordi von Fox das Setup als sehr balanciert - wir glauben ihm einfach mal!
Von den Reserve DH-Felgen ist Gregs Mechaniker Marshy sehr beeindruckt
Von den Reserve DH-Felgen ist Gregs Mechaniker Marshy sehr beeindruckt - Defekte würden im Vergleich zu anderen Laufrädern sehr, sehr selten auftreten.
Genau gegenüber vom Ventil ist ein kleines Ausgleichsgewicht auf die Felge geklebt
Genau gegenüber vom Ventil ist ein kleines Ausgleichsgewicht auf die Felge geklebt - vor allem bei hohen Geschwindigkeiten macht sich eine Unwucht an den großen Laufrädern deutlich bemerkbar. Diese Modifikation sieht man spätestens seit dem Vormarsch der 29"-Downhiller übrigens an vielen Bikes.
Als offizieller Test Pilot kommt Greg Minnaar in den Genuss, die neusten Maxxis-Reifen zu testen
Als offizieller Test Pilot kommt Greg Minnaar in den Genuss, die neusten Maxxis-Reifen zu testen - oft sind sein Signature-Reifen Assegai und/oder einer der Minions an seinem Bike montiert. Die Reifen haben im Vergleich zu regulären DH-Reifen eine verstärkte Karkasse.
Die Naben werden regelmäßig gesäubert und die Dichtungen werden entfernt
Die Naben werden regelmäßig gesäubert und die Dichtungen werden entfernt - das sorgt für ein besonders schnell rollendes Laufrad. Für den Alltag ist eine solche Modifikation nicht zu empfehlen, doch im Rennbetrieb geht es um jedes Hundertstel!
Greg Minnaar und seine Teamkollegen vom Syndicate setzen auf einen Shimano Saint-Antrieb.
Greg Minnaar und seine Teamkollegen vom Syndicate setzen auf einen Shimano Saint-Antrieb.
Das 36 Zähne große Kettenblatt ist von einer Saint-Kettenführung geschützt …
Das 36 Zähne große Kettenblatt ist von einer Saint-Kettenführung geschützt …
… und auch für die negative Beschleunigung sind an Greg Minnaars V10 Saint-Bremsen zuständig.
… und auch für die negative Beschleunigung sind an Greg Minnaars V10 Saint-Bremsen zuständig.
Die Crankbrothers Mallet DH-Pedale sieht man an zahlreichen World Cup-Bikes
Die Crankbrothers Mallet DH-Pedale sieht man an zahlreichen World Cup-Bikes - das Rad von Greg Minnaar ist hier keine Ausnahme. Die Pins der Pedale sind nahezu komplett reingedreht.
Ein praktisches Detail: Alle Schraubverbindungen sind mit einem Klecks Farbe markiert
Ein praktisches Detail: Alle Schraubverbindungen sind mit einem Klecks Farbe markiert - so kann Gregs Mechaniker direkt sehen, wenn sich eine Schraube gelockert haben sollte.
Die Lager des Chris King-Steuersatzes werden mit einem Preloader vorgespannt
Die Lager des Chris King-Steuersatzes werden mit einem Preloader vorgespannt - in Andorra hat das Team versucht, mit einer klassischen Gabelkralle etwas Gewicht zu sparen, doch Greg Minnaar hat die Krallen bei seinen Abfahrten regelmäßig aus dem Rahmen gezogen …
Greg vertraut einem 800 mm breiten Burgtec Ride Wide Carbon DH-Lenker
Greg vertraut einem 800 mm breiten Burgtec Ride Wide Carbon DH-Lenker - weil die Burgtec-Griffe außen keinen Klemmring haben und jeweils 7,5 mm überstehen, ergibt sich eine Gesamtbreite von 815 mm. Die Position der Bremshebel wird je nach Strecke minimal angepasst.
Interessant: Auf der Kettenstrebe ist nicht der serienmäßige geriffelte Schutz angebracht, sondern ein relativ minimalistisch wirkender Slapper Tape-Plattenbau.
Interessant: Auf der Kettenstrebe ist nicht der serienmäßige geriffelte Schutz angebracht, sondern ein relativ minimalistisch wirkender Slapper Tape-Plattenbau.
Das Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar ist sicherlich eines der längsten, schnellsten und schönsten Downhill-Bikes
Das Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar ist sicherlich eines der längsten, schnellsten und schönsten Downhill-Bikes - ob wir den Südafrikaner noch mal ganz oben auf dem Podium sehen werden? Zuzutrauen wäre es ihm definitiv!

Legendäre Downhill-Rennfahrer gibt es viele, doch nur einer wird als der G.O.A.T. bezeichnet: Greg Minnaar! Sage und schreibe 21 World Cups konnte der Südafrikaner in seiner glorreichen Karriere für sich entscheiden. Wir haben Greg Minnaars Arbeitsgerät, das Santa Cruz V10 29, genau unter die Lupe genommen!

21 Downhill World Cup-Siege, über 70 Podium-Platzierungen, 3 Weltmeister-Titel, 11 Medaillen bei WMs – kein aktiver World Cup-Racer ist so erfolgreich wie Greg Minnaar, der auch deshalb von vielen ehrfürchtig als G.O.A.T., der Greatest Of All Time, bezeichnet wird. Der Südafrikaner blickt auf eine mehr als beeindruckende Karriere zurück: Schon im zarten Alter von 19 Jahren konnte er den Gesamt-Weltcup für sich entscheiden. Inzwischen ist der sympathische Fahrer stolze 37 Jahre alt, geht aber Woche für Woche als Anwärter auf den Sieg an den Start.

Er ist dreifacher Weltmeister, er ist der erfolgreichste World Cup-Fahrer aller Zeiten, er hat die schönste Frisur im Rennzirkus, er ist der G.O.A.T.
# Er ist dreifacher Weltmeister, er ist der erfolgreichste World Cup-Fahrer aller Zeiten, er hat die schönste Frisur im Rennzirkus, er ist der G.O.A.T. - die Rede ist natürlich von Greg Minnaar! Auch im gehobenen Alter ist der Südafrikaner einer der schnellsten Downhiller der Welt. Wir haben uns sein Arbeitsgerät, das Santa Cruz V10 29, genau angeschaut!

Nach Stationen bei Orange, Haro und dem legendären Team G-Cross Honda ist Greg Minnaar seit nunmehr elf Jahren ein fester Bestandteil des Santa Cruz Syndicates. Und mittlerweile hat der groß gewachsene Fahrer anscheinend endlich ein Arbeitsgerät, das ihm passt. Bei der Entwicklung des aktuellen Santa Cruz V10 29, das er in Größe XL fährt, hat Greg Minnaar eine wichtige Rolle gespielt. Schaut man sich Aufnahmen von früher an, dann kann man kaum glauben, wie (viel zu) klein die damaligen Bikes für ihn waren. Das Syndicate war das erste Team, das vor gut zwei Jahren einen 29″-Downhiller aus dem Hut gezaubert hat. Inzwischen sind die großen Laufräder nicht mehr aus dem Downhill-Sport wegzudenken und auch das V10 29 hat sich vom Prototyp zum Serienprodukt entwickelt. Wir haben uns das spannende Arbeitsgerät von Greg Minnaar im Detail angeschaut!

Auf diesem Bike fährt Greg Minnaar Geschwindigkeiten, von denen man als Normalsterblicher nur träumen kann
# Auf diesem Bike fährt Greg Minnaar Geschwindigkeiten, von denen man als Normalsterblicher nur träumen kann - das Santa Cruz V10 29 in Größe XL ist mit Fox-Federelementen, Reserve Carbon-Laufrädern, einem Shimano Saint-Antrieb und Burgtec-Anbauteilen ausgestattet.
In seiner illustren Karriere ist Greg Minnaar für einige berühmte Teams gefahren und hat sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet.
# In seiner illustren Karriere ist Greg Minnaar für einige berühmte Teams gefahren und hat sehr viel Entwicklungsarbeit geleistet.
Auch sein Mechaniker Jason "Marshy" Marsh ist seit Ewigkeiten dabei und kennt jeden Kniff perfekt.
# Auch sein Mechaniker Jason "Marshy" Marsh ist seit Ewigkeiten dabei und kennt jeden Kniff perfekt.
Diashow: Arbeitsgerät - Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar
Viel hilft viel
Das 36 Zähne große Kettenblatt ist von einer Saint-Kettenführung geschützt …
Normalerweise läuft hier der Schaltzug ins Innere des Rahmens
Greg Minnaar und seine Teamkollegen vom Syndicate setzen auf einen Shimano Saint-Antrieb.
Als offizieller Test Pilot kommt Greg Minnaar in den Genuss, die neusten Maxxis-Reifen zu testen
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Arbeitsgerät: Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar

  • Fahrer Greg Minnaar (1,92 m, 85 kg)
  • Rahmen Santa Cruz V10 29, Größe XL, Carbon
  • Geometrie Reach: 490 mm / Lenkwinkel: 63,3 ° / Kettenstreben: 450 mm
  • Federweg 203 mm / 215 mm
  • Fahrwerk Fox 49 / Fox DHX2
  • Laufräder Santa Cruz Reserve DH / 29″ / Carbon
  • Reifen Maxxis Assegai / Maxxis Minion DHR II
  • Lenker Burgtec Ride Wide Carbon DH / 800 mm Breite
  • Bremsen Shimano Saint / 203 mm Scheiben
  • Schaltung Shimano Saint / 1 x 10
Seit 11 Jahren fährt Greg Minnaar für Santa Cruz
# Seit 11 Jahren fährt Greg Minnaar für Santa Cruz - und seit gut zwei Jahren geht er auf dem Santa Cruz V10 29 an den Start. Der Südafrikaner ist mit 1,92 m einer der größten Fahrer im World Cup. Kein Wunder, dass er sich für die Rahmengröße XL entschieden hat.
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Rahmen und Geometrie

Greg Minnaar ist auf einem Santa Cruz V10 29 in Größe XL unterwegs. Der Rahmen entspricht abgesehen von der Speziallackierung dem, der nun auch seit einigen Monaten käuflich zu erwerben ist. Doch der Syndicate-Fahrer ist für seine Experimentierfreudigkeit bekannt und gilt als einer der größten „Puzzler” im World Cup-Zirkus – seine Videos mit Jordi Cortes von Fox sind schon jetzt legendär. Nach einigen Tests in Morzine wurde sein V10 29 in Andorra mit einem monströs langen 478 mm-Hinterbau und angepasster Umlenkwippe versehen. „Wir haben mit dem langen Hinterbau herumexperimentiert, aber dann festgestellt, dass es wohl zu lang ist”, erklärt sein langjähriger Mechaniker Jason Marsh. „Jetzt sind wir zurück auf dem Serienbike, aber es ist gut, solche Sachen auszuprobieren, um zu wissen, ob man auf dem richtigen Weg ist.”

Was Greg an seinem Santa Cruz V10 29 am wichtigsten ist? Alles – das Bike muss perfekt sein!

Greg fährt sein V10 29 mit einem Chris King Buzzworks-Headset, das den 490 mm-Reach des XL-Rahmens um weitere 8 mm verlängert. Doch von solchen Angaben hält Marshy nicht besonders viel: „Man kann sich die Geometrie-Tabelle online anschauen, aber der reine Reach-Wert sagt nicht viel aus. Von der Mitte des Steuersatzes bis zum Lenker sind es gerade 55 mm – pro 10 mm, die man in die Höhe geht, wird der effektive Reach um 3 mm verkürzt. Den Reach zu messen ist für uns bei einem Rennen eher eine Zeitverschwendung – wir orientieren uns eher an der Distanz vom Tretlager zur Mitte des Lenkers.” Für das Rennen in Les Gets war ein 20 mm Spacer-Turm zwischen Gabelkrone und dem 50 mm langen Burgtec-Vorbau montiert. Generell fährt Greg Minnaar ein vergleichsweise hohes Cockpit, was in Anbetracht seiner Größe von je nach Frisur etwa 1,92 Metern Größe nicht verwundert.

Länge läuft! Und die Länge ist auch nötig
# Länge läuft! Und die Länge ist auch nötig - damit er ausreichend Platz auf dem Bike hat, ist sein XL-Rahmen mit einem Chris King Buzzworks-Steuersatz ausgestattet, der den 490 mm-Reach um weitere 8 mm verlängert.
Auf ein geringes Gewicht legen Greg und sein Mechaniker Marshy prinzipiell keinen großen Wert
# Auf ein geringes Gewicht legen Greg und sein Mechaniker Marshy prinzipiell keinen großen Wert - trotzdem wurden Teile wie der Shuttle Guard am Unterrohr demontiert.
Normalerweise läuft hier der Schaltzug ins Innere des Rahmens
# Normalerweise läuft hier der Schaltzug ins Innere des Rahmens - Marshy hat den Gummibumper kurzerhand aufgebohrt, damit alle Kabel komplett extern verlaufen können. Das macht Reperaturen schneller.
Greg fährt sein V10 in der niedrigen Geometrie-Einstellung
# Greg fährt sein V10 in der niedrigen Geometrie-Einstellung - der Lenkwinkel liegt hier bei 63,3°. Nachdem vor einigen Jahren von diversen Fahrern mit noch deutlich flacheren Lenkwinkeln rumexperimentiert wurde, ist nun praktisch der gesamte World Cup bei einem Wert von ungefähr 63° gelandet.

Am Santa Cruz V10 29 besteht die Möglichkeit, über einen Flip Chip die Höhe des Tretlagers und den Lenkwinkel anzupassen. Wie nahezu alle anderen Fahrer auch fährt Greg Minnaar sein Arbeitsgerät im niedrigen Setting. Der Lenkwinkel liegt hier bei 63,3°, das Heck misst stolze 450 mm. Verändert werden je nach Strecke jedoch einige kleine Details: Hinsichtlich Lenkerhöhe und Ausrichtung der Bremshebel weiß der Südafrikaner genau, was er will, erklärt sein Mechaniker: „Wenn ein Fahrer in die Pits kommt und sagt ‘Mein Fahrrad fühlt sich furchtbar an und ich kann heute nicht Fahrrad fahren’, dann ist das nicht besonders hilfreich. Greg ist das genaue Gegenteil: Er weiß alles ganz genau. Und wenn etwas nicht perfekt eingestellt ist, dann merkt er es. Selbst kleinste Abweichungen beim Reifendruck fallen ihm direkt auf. ‘Wie kann er das bitte wissen!?’ denkt man sich dann. Greg hat so viel Erfahrung, dass es für mich als Mechaniker extrem leicht ist mit ihm zusammenzuarbeiten, weil er eben genau weiß, was er will.”

Diese Erfahrung kommt nicht von ungefähr. Allein bei seiner Zeit für das Team G-Cross Honda, während der das wohl sagenumwobenste Downhill-Bike der Geschichte entwickelt wurde, hat der Südafrikaner extrem viel Feedback geben müssen. In seiner langen Karriere ist Greg Minnaar viele verschiedene Bikes gefahren und hat sich über Jahre hinweg einen reichhaltigen Erfahrungsschatz angebaut. Auch mit den Ingenieuren von Santa Cruz steht er in sehr regelmäßigem Austausch. „Als Greg zum ersten Mal auf dem V10 29 mit dem XXL-Hinterbau saß, meinte er direkt, dass das Tretlager einen Tick niedriger ist. Also haben wir mit dem zuständigen Santa Cruz-Ingenieur gesprochen – und tatsächlich musste er für den neuen Hinterbau das Tretlager um 2 mm absenken. Man muss Greg und dem, was er sagt, einfach vertrauen.”

In Les Gets war Greg Minnaar wieder auf dem Serien-Hinterbau am Start
# In Les Gets war Greg Minnaar wieder auf dem Serien-Hinterbau am Start - dieser misst eine Länge von 450 mm. Abgesehen von der Lackierung entspricht der XL-Rahmen übrigens komplett der Serie.
In Andorra hat das Team mit einem XXL-Hinterbau herumexperimentiert
# In Andorra hat das Team mit einem XXL-Hinterbau herumexperimentiert - dieser war unfassbare 478 mm lang.
Doch auch ohne den speziellen Hinterbau ist das V10 in Größe XL ordentlich lang
# Doch auch ohne den speziellen Hinterbau ist das V10 in Größe XL ordentlich lang - schwer vorstellbar, wie Greg Minnaar damals auf deutlich kürzeren 26"-Bikes so schnell war.
Viel hilft viel
# Viel hilft viel - Greg Minnaar bevorzugt ein hohes Cockpit. Deshalb hat er häufig einen ordentlichen Spacer-Turm zwischen Gabelkrone und Vorbau montiert. In Les Gets waren es 20 mm.

Fahrwerk und Setup

Das Fahrwerk am Santa Cruz V10 29 kommt von Fox: Vorne liefert eine 49 mit GRIP2-Kartusche 203 mm Federweg. Die 215 mm Federweg am Heck werden von einem Fox DHX2-Dämpfer kontrolliert – anders als sein schneller Teamkollege Loris Vergier ist Greg Minnaar praktisch immer auf einem Coil-Dämpfer unterwegs. In diesem ist leuchtend-orange Fox SLS-Feder mit einer Federhärte von 600 lbs verbaut – je nach Strecke wechselt er in Absprache mit Fox hin und wieder auch auf eine 550 lbs-Feder.

Die Fox 49 an der Front liefert 203 mm Federweg
# Die Fox 49 an der Front liefert 203 mm Federweg - wobei Federweg irreführend ist: Versucht man, die Gabel auf dem Parkplatz zu komprimieren, könnte man meinen, dass eine Starrgabel verbaut wäre …
Greg Minnaar gilt als einer der absoluten Tüftler unter den Fahrern
# Greg Minnaar gilt als einer der absoluten Tüftler unter den Fahrern - er steht an jedem Wochenende in regem Austausch mit Fox. Gerüchten zufolge wünscht er sich sogar halbe Klicks an den Einstellern seiner Federelemente.

Für alle Setup-Fragen ist Jordi Cortes von Fox der richtige Ansprechpartner – dieser beschreibt die Fahrwerk-Einstellungen von Greg Minnaar als sehr balanciert. Tendenziell ist das Heck etwas härter als die Front – das wird damit begründet, dass Greg einer der größten Fahrer im World Cup-Zirkus ist. Das Ausgangs-Setting für die Federgabel ist ein Luftdruck von 90 psi, 6 Klicks Low Speed-Druckstufe, 14 Klicks High Speed-Druckstufe und nur wenige Klicks Rebound. Der Fox-Dämpfer am Heck lässt sich vielfältig abstimmen. Für gewöhnlich startet Greg Minnaar mit 6 Klicks Low Speed-Druckstufe, 14 Klicks High Speed-Druckstufe, 9 Klicks Low Speed-Zugstufe und 12 Klicks High Speed-Zugstufe – dieses Setup wird aber von Strecke zu Strecke und im Lauf des Wochenendes angepasst. Auch hier entsteht der Eindruck, als habe Greg Minnaar extrem genaue Vorstellungen. Gerüchten zufolge wünscht er sich sogar halbe Klicks an den Zug- und Druckstufen-Einstellern, damit er das Fahrwerk noch besser anpassen kann …

Hinten vertraut Greg einem Fox DHX2-Dämpfer
# Hinten vertraut Greg einem Fox DHX2-Dämpfer - je nach Strecke ist dieser mit einer 550- oder 600 lbs-Feder ausgestattet.
Insgesamt beschreibt Jordi von Fox das Setup als sehr balanciert
# Insgesamt beschreibt Jordi von Fox das Setup als sehr balanciert - wir glauben ihm einfach mal!

Weil Vertrauen gut, Kontrolle aber mindestens auch gut ist, fahren viele Fahrer im Training mit einem Data Acquisition-System an ihrem Rad, um basierend auf den gesammelten Daten das perfekte Setup zu finden. Greg Minnaar vertraut hierfür auf ein System der kalifornischen Firma Motion Instruments. Gerade zu Saisonbeginn kam es häufig zum Einsatz – mittlerweile hat das Team ein ziemlich ideales Setup gefunden. Das System von Motion Instruments lässt sich dank 3D-gedruckter Halterungen sehr unkompliziert am V10 befestigen. Die Daten werden per spezieller App direkt auf ein Smartphone übertragen – das beschleunigt die Analyse. Als Greg Minnaar in Andorra mit dem längeren Hinterbau rumexperimentiert hat, wurde beispielsweise das System für einige Abfahrten montiert – schnell zeigte sich, dass sich durch das lange Heck das Gewicht weiter nach vorne verschiebt, weshalb ein höherer Luftdruck in der Gabel nötig war. „Das System ist wirklich gut und hilfreich – naja, außer wenn Greg im Trainingslauf stürzt, die Sensoren verbiegt und $ 1.000 in den Wind schießt … ”

Laufräder und Reifen

Geht es um die Laufräder, dann kommt Jason Marsh gar nicht aus dem Schwärmen heraus: Die Laufräder würden bis dato überragend halten und seien einer der Hauptgründe, weshalb sich das V10 von Greg Minnaar so gut fahre. Das Santa Cruz Syndicate setzt auf eine Kombination aus den hauseigenen Reserve DH-Felgen und den nicht minder edlen Chris King ISO-Naben. Die 29″-Felgen bestehen aus Carbon, haben eine Innenbreite von 31 mm – und anscheinend sei Greg Minnaar nun schon seit der Qualifikation in Fort William, also einem Großteil der Saison, auf denselben Laufrädern unterwegs. Für das Rennen in Les Gets war die Maxxis-Kombination aus seinem persönlichen Signaturen-Modell Assegai vorne und Minion DHR II hinten montiert – ein bevorzugtes Reifen-Setup hat Greg Minnaar allerdings nicht, sondern passt die Reifen immer an die Gegebenheiten an. Eine Konstante dabei ist die ZK-Karkasse der Maxxis-Reifen: Diese verfügen im Vergleich zu regulären Downhill-Reifen über eine verstärkte Seitenwand, was zwar das Gewicht erhöht, gleichzeitig aber auch die Pannenanfälligkeit reduziert.

Von den Reserve DH-Felgen ist Gregs Mechaniker Marshy sehr beeindruckt
# Von den Reserve DH-Felgen ist Gregs Mechaniker Marshy sehr beeindruckt - Defekte würden im Vergleich zu anderen Laufrädern sehr, sehr selten auftreten.
Genau gegenüber vom Ventil ist ein kleines Ausgleichsgewicht auf die Felge geklebt
# Genau gegenüber vom Ventil ist ein kleines Ausgleichsgewicht auf die Felge geklebt - vor allem bei hohen Geschwindigkeiten macht sich eine Unwucht an den großen Laufrädern deutlich bemerkbar. Diese Modifikation sieht man spätestens seit dem Vormarsch der 29"-Downhiller übrigens an vielen Bikes.
Als offizieller Test Pilot kommt Greg Minnaar in den Genuss, die neusten Maxxis-Reifen zu testen
# Als offizieller Test Pilot kommt Greg Minnaar in den Genuss, die neusten Maxxis-Reifen zu testen - oft sind sein Signature-Reifen Assegai und/oder einer der Minions an seinem Bike montiert. Die Reifen haben im Vergleich zu regulären DH-Reifen eine verstärkte Karkasse.

Was im Inneren der Reifen passiert, ist streng geheim. Die Reifendrücke würden irgendwo im normalen Bereich liegen und an die jeweiligen Streckenverhältnisse angepasst und ob im Inneren der Reifen ein Insert zum Einsatz kommt, wird mit einem „I don’t know!” mitsamt unwissend-unschuldigem Gesichtsausdruck beantwortet. Eigentlich soll die verstärkte Maxxis ZK-Karkasse dafür sorgen, dass man auf Insert verzichten kann, doch uns würde es nicht wundern, wenn das V10 von Greg Minnaar mit einem der zahlreichen Systeme bestückt ist – zumal das Gewicht sowieso keine besonders große Rolle spielt. „Ein geringes Gewicht hat für uns keine hohe Priorität und immer, wenn wir versuchen, irgendwie Gewicht zu sparen, dann geht das eher schief. Das Rad sollte solide und zuverlässig sein. Außerdem denke ich, dass es schwieriger ist, das Fahrwerk richtig einzustellen, wenn das Fahrrad zu leicht ist. Nein, halt: Greg denkt, dass es schwieriger ist, das Fahrwerk richtig einzustellen, wenn das Fahrrad zu leicht ist!”

Die Naben werden regelmäßig gesäubert und die Dichtungen werden entfernt
# Die Naben werden regelmäßig gesäubert und die Dichtungen werden entfernt - das sorgt für ein besonders schnell rollendes Laufrad. Für den Alltag ist eine solche Modifikation nicht zu empfehlen, doch im Rennbetrieb geht es um jedes Hundertstel!

Bei vielen anderen Fahrern ist es nicht unüblich, dass sie spezielle Laufräder nur für den Renneinsatz bekommen. Jason Marsh und Greg Minnaar halten von diesem Ansatz nichts – das Bike muss immer so perfekt wie nur möglich sein, egal ob für einen Trainings- oder einen Rennlauf. Deshalb werden aus den Naben die Dichtungen entfernt und sie werden mehrmals am Rennwochenende gereinigt. Das sorgt in Kombination mit ein paar Tropfen Öl für sich extrem gut drehende Laufräder. Marshy erinnert sich an die Zeiten zurück, wo die Fahrer für den Rennlauf extra einen Skinsuit angelegt haben: „Im Training sind alle in normalen Klamotten gefahren, im Finale dann im Skin Suit – und dann wundern sich alle, dass sie im Finale die Kurven nicht erwischen und sich verbremsen … Ich versuche, das Bike von Greg für jeden Lauf so gut wie möglich zu haben, egal ob Training oder Finale.” Was Greg an seinem Santa Cruz V10 29 am wichtigsten ist? Alles – das Bike muss perfekt sein!

Komponentencheck

Zu einem perfekten Bike gehören nicht nur schnell rollende Laufräder und ein penibel eingestelltes Fahrwerk, sondern natürlich auch zahlreiche weitere Anbauteile. Das Cockpit stammt ebenso wie die Carbon-Sattelstütze komplett aus dem Hause Burgtec: Der Direct Mount-Vorbau misst 50 mm Länge, der Burgtec Ride Wide Carbon-Lenker ist 800 mm breit. Weil die Burgtec Lock On-Griffe keinen Klemmring außen haben und jeweils 7,5 mm überstehen, ergibt sich eine Gesamtbreite von 815 mm. Die Hebel der Shimano Saint-Bremsen sind weder besonders steil noch besonders flach eingestellt. Je nach Strecke wird deren Position genauso wie die Cockpit-Höhe aber individuell angepasst.

Greg Minnaar und seine Teamkollegen vom Syndicate setzen auf einen Shimano Saint-Antrieb.
# Greg Minnaar und seine Teamkollegen vom Syndicate setzen auf einen Shimano Saint-Antrieb.
Das 36 Zähne große Kettenblatt ist von einer Saint-Kettenführung geschützt …
# Das 36 Zähne große Kettenblatt ist von einer Saint-Kettenführung geschützt …
… und auch für die negative Beschleunigung sind an Greg Minnaars V10 Saint-Bremsen zuständig.
# … und auch für die negative Beschleunigung sind an Greg Minnaars V10 Saint-Bremsen zuständig.
Die Crankbrothers Mallet DH-Pedale sieht man an zahlreichen World Cup-Bikes
# Die Crankbrothers Mallet DH-Pedale sieht man an zahlreichen World Cup-Bikes - das Rad von Greg Minnaar ist hier keine Ausnahme. Die Pins der Pedale sind nahezu komplett reingedreht.

Für die positive und negative Beschleunigung sind Komponenten der Shimano Saint-Reihe verantwortlich. In Zeiten von 220 mm großen Bremsscheiben wirken die 203 mm-Scheiben, die Greg Minnaar an seinen Saint-Bremsen fährt, fast schon klein. Auch beim Antrieb vertraut Greg Minnaar auf Saint-Komponenten: Das 36 Zähne große Kettenblatt wird von einer Saint-Kettenführung geschickt, bei den Pedalen setzt er auf die beliebten Crankbrothers Mallet DH, bei denen die Pins nahezu komplett reingedreht sind.

Wenn ein Fahrer in die Pits kommt und sagt ‘Mein Fahrrad fühlt sich furchtbar an und ich kann heute nicht Fahrrad fahren’, dann ist das nicht besonders hilfreich. Greg ist das genaue Gegenteil: Er weiß alles ganz genau.

Schaut man sich das XL-Schlachtschiff von Greg Minnaar noch länger an, entdeckt man einige spannende Details. Alle Schraubverbindungen sind mit kleinen Farbtupfern versehen – so sieht Marshy auf Anhieb, ob alle Schrauben korrekt angezogen sind. „Ich habe mir vor kurzem ein altes Factory MX-Bike gekauft und das dort entdeckt – die Idee fand ich sehr cool!”. Nur an den Bremsen kommt keine Farbe zum Einsatz: Hier besteht die Gefahr, dass sich die Farbe durch die entstehende Hitze verflüssigt und die Bremsbeläge kontaminiert. Ein weiteres für den Renneinsatz praktisches Detail sind die komplett außenverlegten Züge. Vor einigen Jahren hat Greg Minnaar beim Saisonfinale in Val di Sole unmittelbar vor der Qualifikation seinen Rahmen zerstört. Innerhalb kürzester Zeit musste ein neues Bike für ihn aufgebaut werden. Infolgedessen hat sich sein Mechaniker entschieden, alle Leitungen außen zu verlegen. „Wenn man sich ein privates Bike aufbaut, macht man sich einmal die Mühe und es sieht toll aus. Aber an einem Race Bike ist unsere Lösung praktischer!”

Ein praktisches Detail: Alle Schraubverbindungen sind mit einem Klecks Farbe markiert
# Ein praktisches Detail: Alle Schraubverbindungen sind mit einem Klecks Farbe markiert - so kann Gregs Mechaniker direkt sehen, wenn sich eine Schraube gelockert haben sollte.
Die Lager des Chris King-Steuersatzes werden mit einem Preloader vorgespannt
# Die Lager des Chris King-Steuersatzes werden mit einem Preloader vorgespannt - in Andorra hat das Team versucht, mit einer klassischen Gabelkralle etwas Gewicht zu sparen, doch Greg Minnaar hat die Krallen bei seinen Abfahrten regelmäßig aus dem Rahmen gezogen …
Greg vertraut einem 800 mm breiten Burgtec Ride Wide Carbon DH-Lenker
# Greg vertraut einem 800 mm breiten Burgtec Ride Wide Carbon DH-Lenker - weil die Burgtec-Griffe außen keinen Klemmring haben und jeweils 7,5 mm überstehen, ergibt sich eine Gesamtbreite von 815 mm. Die Position der Bremshebel wird je nach Strecke minimal angepasst.
Interessant: Auf der Kettenstrebe ist nicht der serienmäßige geriffelte Schutz angebracht, sondern ein relativ minimalistisch wirkender Slapper Tape-Plattenbau.
# Interessant: Auf der Kettenstrebe ist nicht der serienmäßige geriffelte Schutz angebracht, sondern ein relativ minimalistisch wirkender Slapper Tape-Plattenbau.

Bleibt am Ende die Frage, ob das aktuelle Santa Cruz V10 29 das schnellste Bike ist, das Greg Minnaar jeweils hatte. Vergleicht man das jetzige 29″-Rennschiff mit den deutlich kleineren Bikes, auf denen der G.O.A.T. früher unterwegs war, dann müsste die Antwort eindeutig ausfallen – es scheint so, als ob er erst zum Ende seiner mehr als beeindruckenden Karriere endlich das ihm richtig passende Bike mit der für ihn passenden Laufradgröße hat. Doch sein Mechaniker ist sich sicher, dass es zumindest noch ein schnelleres Bike auf dem Planeten gibt: „Ich fahre Gregs Bike aus der letzten Saison – und im Gegensatz zu ihm habe ich Cross Country-Reifen montiert!”

Das Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar ist sicherlich eines der längsten, schnellsten und schönsten Downhill-Bikes
# Das Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar ist sicherlich eines der längsten, schnellsten und schönsten Downhill-Bikes - ob wir den Südafrikaner noch mal ganz oben auf dem Podium sehen werden? Zuzutrauen wäre es ihm definitiv!

Wie gefällt euch das Santa Cruz V10 29 von Greg Minnaar?


Hier findest du weitere Arbeitsgeräte von den Stars der Mountainbike-Szene:

  1. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Tyrolens schrieb:

    War früher ja auch unsere Annahme, bis Fox die Dialed Videos brachte.

    @xMARTINx Wegen Öhlins - also so toll ist der Ruf in der MTB Szene nicht. Bruni bekommt natürlich vollen Support, aber für Normalos gibt es doch jede Menge Probleme. Qualität der TTX Dämpfer, Funktion der STX Dämpfer, usw.


    gelegenheit.
  2. benutzerbild

    Apnea

    dabei seit 09/2012

    Hammer-Ali schrieb:

    DU redest von niveaulos?
    DU?


    Natürlich. Wer, wenn nicht er, kennt sich damit aus?
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    Ich kann mir sehr gut vorstellen daß Minaar in seinem Verschlimmbesserungswahn versucht wirklich alle Register zu ziehen. Und da werden dann halt auch vor Schritten nicht halt gemacht, die bestenfalls im Promillebereich das Bike schneller machen, wie beispielsweise (wohl) die offenen Lager. Daß Minaar ein außergewöhnlich gutes Händchen für die für ihn richtige Abstimmung haben muss zeigt sein einzigartiger Erfolg auf. Ich vermute er fährt heutztage mit weniger Risiko als die junge Franzosengang und ist dennoch regelmäßig ein Podiumskandidat.
  5. benutzerbild

    freetourer

    dabei seit 03/2006

    ufp schrieb:

    21 Downhill World Cup-Siege, über 70 Podium-Platzierungen, 3 Weltmeister-Titel, 11 Medaillen bei WMs – kein aktiver World Cup-Racer ist so erfolgreich wie Greg Minnaar,

    Bei der Entwicklung des aktuellen Santa Cruz V10 29, das er in Größe XL fährt, hat Greg Minnaar eine wichtige Rolle gespielt. Schaut man sich Aufnahmen von früher an, dann kann man kaum glauben, wie (viel zu) klein die damaligen Bikes für ihn waren.


    Ich bin etwas verwundert .
    Der GOAT, der früher mit zu kleinen Rahmen und 26 Zoll Rädern gefahren ist o_O, hat so viel (GOAT) gewonnen .

    Wohingegen er sich nun (mit dem 29 Zoll) zwar wohl fühlt, (Das Syndicate war das erste Team, das vor gut zwei Jahren einen 29″-Downhiller aus dem Hut gezaubert hat.)
    aber relativ wenig bis nichts gewonnen hat.


    Nice!

    Den 29er Hatern ist heutzutage auch kein Argument mehr zu blöd.
  6. benutzerbild

    orudne

    dabei seit 12/2005


    525Rainer schrieb:

    wenn du immer der schnellste warst und auch mit 37 noch aufs podium fährst obwohl die retortenjugend alles riskiert musst du doch automatisch an all das glauben was du machst. er stellt sich die frage nicht, die platzierungen geben ihm recht. an wen soll er sich orientieren? schaut euch die erste saison auf 29 nochmal an.
    set up ist einfach sein ding. wundert mich das gerade das forum das so in frage gestellt wird. hat jemand das bike schon mit linkage gecheckt ob sich die basis überhaupt lohnt?


    Genau.
    Also grundsätzlich zur Orientierung:
    Wo Greg Minnar ist, da ist vorne.

    Wenn er mal was ausprobiert und das nicht klappt, dann wird er ... 11er!!?! (Andorra - mega langer Hinterbau)
    Welcher deutsche Fahrer war denn das letzte Mal in den top 10? Klausmann 2008, oder so?

    Es hat mich zwar auch total überrascht, dass er während seiner Verletzungszeit in 2018 nicht auf dem Podium stand, aber er ist halt nur "GOAT" und nicht "GOTT"


    Tyrolens schrieb:

    Minnaar hat das gesagt.

    Wenn ein Profisportler sagt, dass er gerade nicht trainiert, dann hat er immer noch mehr Trainingsumfang wie ein Normalo im intensiven Training

    Tyrolens schrieb:

    Wuchten bei Geschwidigkeiten von 60 bis max 70 km/h?

    auf dem MTB ... keine Ahnung :ka:
    In die Bereiche komm ich (leider) nicht. Bei mir wäre das reine Spielerei .... und wenn ich dann fest dran glaube, dann bin ich vielleicht etwas schneller 8-)
    --- Vielleicht probiere ich das am Wochenende mal aus. Allein für die versteckten Blicke und das Getuschel am Lift ist es das schon wert.
    Und ich müsste natürlich auch schauen, das ich Wuchtgewichte in der passenden Farbe zu meinen Hope Teilen bekomme!
    Dann klappt es auch mit dem BdW auch wenn ich keine Intend Gabel hab! ---

    Beim Motorrad auf der Straße ab ca. 80 km/h - 100 km/h spürbar, wenn ca 30 g fehlen (vor allem bei Kurvenfahrt)
    Da wiegt ein Rad aber auch 8 - 15 kg.

    Tyrolens schrieb:

    Verwenden die überhaupt eine Wuchtmaschine?

    beim Motorrad ist so etwas üblich (statisches Auswuchten
    https://www.louis.de/artikel/rothewald-auswuchtbock-fuer-motorradreifen-inklusive-achse/10009184

    kannst aber auch einen guten Zentrierständer nehmen.

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