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Hochsommer, aber winterliche Temperaturen
Hochsommer, aber winterliche Temperaturen - Lange Hose und dicke Jacke im Juli auf 2500 m am frühen Abend.
Neben der Jahreszeit ist auch die Tageszeit entscheidend
Neben der Jahreszeit ist auch die Tageszeit entscheidend - frei nach dem Motto: "Nachts ist es kälter als draußen."
Man muss es ja nicht gleich übertreiben...
Man muss es ja nicht gleich übertreiben...
... wie hier Reinhold Messner auf Expedition.
... wie hier Reinhold Messner auf Expedition.
Einfach mal den Reißverschluss zu lassen
Einfach mal den Reißverschluss zu lassen - denn dann kann die Jacke besser atmen.
Normales 3-Lagen-Outfit für den deutschen Winter
Normales 3-Lagen-Outfit für den deutschen Winter - Northwoods-Windjacke, wärmende Polartec-Zwischenlage, angenehmes, mittelschweres Baselayer aus Merino-Synthetik-Mix.
Wolf im Schafspelz
Wolf im Schafspelz - der 7Mesh Gryphon Crew Pullover sieht leger aus, ist aber enorm warm und dabei super leicht.
Über die warme Zwischenlage kommt nur bei richtig kalten Temperaturen nochmal eine isolierte Jacke
Über die warme Zwischenlage kommt nur bei richtig kalten Temperaturen nochmal eine isolierte Jacke - wie hier das Outflow Jacket, welches winddicht, wasserabweisend und dabei atmungsaktiv bleibt.
Lange Hose, 3 Lagen obenrum
Lange Hose, 3 Lagen obenrum - maximale Wärme für minimale Temperaturen.
Kein Regen, keine Regenjacke
Kein Regen, keine Regenjacke - so die einfache, aber effektive Regel.
Lieber wärmere Handschuhe als eine warme Jacke
Lieber wärmere Handschuhe als eine warme Jacke - häufig frieren Biker besonders an den Fingern.
Die Innenhand darf dünner sein
Die Innenhand darf dünner sein - denn am Lenker geht die Wärme nicht verloren.
Eine dicke Außenhaut ist das, was man braucht
Eine dicke Außenhaut ist das, was man braucht - Bonuspunkte sammelt 100% mit der Neon-Farbe und reflektierenden Schriftzügen.
Unfassbar warm trotz augenscheinlich sehr dünner Konstruktion
Unfassbar warm trotz augenscheinlich sehr dünner Konstruktion - die winddichten TK1 Bib tights mit angerauhtem Fleece auf der Innenseite taugen auch bei deutlich unter 0°C.
Auch lange Tights gibt's mit praktischen Taschen am Rücken
Auch lange Tights gibt's mit praktischen Taschen am Rücken - anders als im Sommer ist der Zugriff aber etwas unangenehm, da es jetzt natürlich kalt zieht.
Shorts kombiniert mit Tights sind eine feine Sache
Shorts kombiniert mit Tights sind eine feine Sache - das Ergebnis ist mehr Wärme und gute Atmungsaktivität. Hier trage ich die extrem kompakten und dennoch warmen 7Mesh Seymour Tights unter einer normalen Sommer-Short.
Wechselspiel der Temperaturen
Wechselspiel der Temperaturen - Trotz Schnee kann es in der Sonne warm sein...
... und trotz Sonne kann es auch kalt sein.
... und trotz Sonne kann es auch kalt sein. - Flexibel sein, flexibel kleiden heißt die Devise!
Unterhelmmütze, warme Handschuhe, Tights
Unterhelmmütze, warme Handschuhe, Tights - den Rest der Klamotten könnt ihr eigentlich aus dem Sommer umfunktionieren.

Biken im Winter? Das ist bekleidungstechnisch anspruchsvoll – so anspruchsvoll, dass manche es gar ganz sein lassen. Und sich einfach bis nächsten Frühling vertrösten. Das muss nicht sein, denn mit ein paar Tipps lässt sich auch die kalte Jahrezeit gut überstehen. Nach Tipps für Regen und Hitze geht’s jetzt also um Kälte!

Diashow: Gut gekleidet durch die Kälte: Bekleidungstipps fürs Biken im Winter
Über die warme Zwischenlage kommt nur bei richtig kalten Temperaturen nochmal eine isolierte Jacke
Einfach mal den Reißverschluss zu lassen
Unfassbar warm trotz augenscheinlich sehr dünner Konstruktion
Neben der Jahreszeit ist auch die Tageszeit entscheidend
Auch lange Tights gibt's mit praktischen Taschen am Rücken
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Das Problem

Das Problem besteht darin, dass Mountainbiken eine phasenweise hochpulsige Aktivität ist – phasenweise aber eben auch nicht. Bei Kälte spazieren gehen stellt ja beispielsweise kein Problem dar: Richtig warm anziehen und zufrieden sein. Beim Biken aber wärmt sich der Körper dann doch auf, und die richtig warme Bekleidung wird plötzlich viel zu warm. Man schwitzt. Und nasse Bekleidung macht alles nur noch schlimmer. Was also tun?

Hochsommer, aber winterliche Temperaturen
# Hochsommer, aber winterliche Temperaturen - Lange Hose und dicke Jacke im Juli auf 2500 m am frühen Abend.
Neben der Jahreszeit ist auch die Tageszeit entscheidend
# Neben der Jahreszeit ist auch die Tageszeit entscheidend - frei nach dem Motto: "Nachts ist es kälter als draußen."

Die Lösung

Ich möchte meine Tipps in zwei Abschnitte aufteilen: Die richtige Bekleidung einerseits und wie man sie richtig trägt andererseits. Nicht falsch verstehen: ich will niemandem vorschreiben, wie er sich anzieht. Doch es gibt ein paar Sachen, die durchaus entscheidend dafür sind, ob Funktionsbekleidung auch wirklich funktioniert. Von selbst macht diese gern auch als technische Bekleidung bezeichnete Klamotte nämlich gar nichts. Was auch immer technisch hier eigentlich heißen soll.

Man muss es ja nicht gleich übertreiben...
# Man muss es ja nicht gleich übertreiben...
... wie hier Reinhold Messner auf Expedition.
# ... wie hier Reinhold Messner auf Expedition.

Die richtige Bekleidung

Nachdem es im Winter bei uns kälter ist als im Sommer (das liegt an der Schrägstellung der Erdachse), empfiehlt sich eine zusätzliche Isolation, um eine konstante Körpertemperatur zu ermöglichen. Wichtig ist neben der Temperatur aber die Frage, ob es gerade regnet. Denn wenn es einfach „nur“ Kalt ist, kann man sich den Wasserschutz häufig sparen und damit angenehmere Kleidungsstücke wählen.

Einfach mal den Reißverschluss zu lassen
# Einfach mal den Reißverschluss zu lassen - denn dann kann die Jacke besser atmen.

Obenrum

In aller Regel trage ich im Winter drei Lagen. Als Base Layer, sprich direkt auf der Haut, braucht es etwas, das angenehm und warm auf der Haut liegt – und jedes Bisschen Schweiß schnell wegtransportiert. Deshalb trage ich eigentlich immer das 7Mesh Desperado Merino Henley T-Shirt. Nur wenn ich weniger als – 5° C erwarte, ziehe ich lange Skiunterwäsche von Craft mit hohem Kragen aus dem Schrank. Der Punkt ist jedenfalls: Die Mischung aus Merino und Polyester riecht weniger und wärmt besser als reine Polyester-Shirts – und trocknet gleichzeitig schneller als Merino.

Normales 3-Lagen-Outfit für den deutschen Winter
# Normales 3-Lagen-Outfit für den deutschen Winter - Northwoods-Windjacke, wärmende Polartec-Zwischenlage, angenehmes, mittelschweres Baselayer aus Merino-Synthetik-Mix.

Die zweite Lage ist auch ziemlich eindeutig: Jetzt braucht es etwas Isolation. Isolation erzeugt man in aller Regel durch Luft. Unbewegte Luft. Die mittlere Lage soll einfach nur Abstand zwischen Haut und Umgebung bringen. Gleichzeitig soll etwaiger Schweiß nicht aufgehalten werden. Deshalb hat sich hier Gewirk aus Polyester, beispielsweise von Polartec, sehr bewährt. Naturfasern würden für die benötigte Dicke zu schwer und würden tendenziell Feuchtigkeit aufnehmen, woraufhin die Isolation leidet. Also hier bitte: Polyester, zum Beispiel den fantastisch klein komprimierbaren und dennoch angenehm warmen Gryphon Crew Longsleeve Pullover. Hier könnte grundsätzlich auch ein Fleece zum Einsatz kommen, doch man muss sagen: Die modernen Hardfleece-Textilien sind dem Fleece in mehrerer Hinsicht überlegen. Ihre glatte Außenseite ist weniger winddurchlässig und sammelt Feuchtigkeit, beispielsweise bei Nebel, bei weitem nicht so stark ein.

Wolf im Schafspelz
# Wolf im Schafspelz - der 7Mesh Gryphon Crew Pullover sieht leger aus, ist aber enorm warm und dabei super leicht.

Die dritte Lage

Als dritte Außenlage wird im Bergsport häufig fast selbstverständlich eine Hardshell, also eine dünne, wasserdichte Lage, verwendet. Das halte ich für häufig verkehrt. Stattdessen nutze ich die Außenlage, um mich dem Wetter anzupassen. Ist es wirklich kalt, ziehe ich hier eine isolierte Jacke an. Die sollte jetzt gerade nicht wasserdicht sein, sondern lieber mehr Luft durchlassen können als es die laminierten Membranen vermögen. Wasserschutz braucht es jetzt eh nicht, denn wenn es wirklich kalt ist, liegt Wasser als Eis vor … Eine winddichte Außenseite vermeidet Auskühlen auch bei höheren Geschwindigkeiten. Das 7Mesh Outflow Jacket meistert diese Disziplin ziemlich gut.

Über die warme Zwischenlage kommt nur bei richtig kalten Temperaturen nochmal eine isolierte Jacke
# Über die warme Zwischenlage kommt nur bei richtig kalten Temperaturen nochmal eine isolierte Jacke - wie hier das Outflow Jacket, welches winddicht, wasserabweisend und dabei atmungsaktiv bleibt.
Lange Hose, 3 Lagen obenrum
# Lange Hose, 3 Lagen obenrum - maximale Wärme für minimale Temperaturen.
Kein Regen, keine Regenjacke
# Kein Regen, keine Regenjacke - so die einfache, aber effektive Regel.

Bei weniger kalten, aber trockenen Bedingungen ziehe ich einfach nur eine Windjacke oder eine Softshell als äußerste Lage an. Die ist bei einem Sturz günstiger als eine echte Regenjacke, atmet meist besser und vermeidet Auskühlen durch Fahrtwind exakt genau so effektiv. Nur sofern es zur Kälte auch noch nass ist, ist eine Hardshell die richtige Wahl. Das kann, das soll jetzt einfach die Regenjacke aus dem Sommer sein. Bei Temperaturen unter 0° C ist Nässe quasi kein Problem mehr. Wenn ihr bei Schneeregen Fahrrad fahren wollt, empfiehlt sich eine wasserdichte und eine wärmende Jacke – aber bei solchen Bedingungen bleiben die meisten eh zu Hause …

Mix and Match

Ergebnis: Mit fünf Kleidungsstücken lässt sich quasi jeder Witterung begegnen. Vier der Fünf lassen sich auch in anderen Jahreszeiten sehr nützlich einsetzen – und die Kombinationsmöglichkeiten eignen sich tatsächlich für fast jede Bedingung. Wichtig ist eins: Bitte keine Daune auf dem Mountainbike verheizen. Daunen eignen sich besonders für niedrigpulsige Aktivitäten: Spaziergänge. Camping. Beim Klettern im Stand. Bei der Gipfelpause – egal wie ihr hochgekommen seid. Aber auf dem Mountainbike, also während der Fahrt? Da würde der quasi zwangsläufig auftretende Schweiß von den Daunen aufgenommen, wodurch sie leiden: Sie verlieren an Volumen und liefern irgendwann nicht mehr die nötige Fillpower, um vernünftig zu isolieren. Dafür sind Daunen zu wertvoll – und synthetische Isolierung wie Polartec Primaloft, insbesondere in der neuen Alpha Gold-Ausführung, zu gut.

Hände

Handschuhen kommt im Winter eine wichtigere Rolle zu als im Sommer: Neben Schutz und Halt sollen sie jetzt auch noch Wärme bieten. Für Temperaturen bis knapp über dem Gefrierpunkt ist der 100% Brisker Glove mit seinem isolierenden Neopren-Material eine günstige und gute Lösung. Wenn es unter den Nullpunkt geht, sind Handschuhe mit mehrlagigem Aufbau Pflicht. Hier kann wieder eine winddichte Außenschicht (meist Gore Windstopper) mit einem wärmenden Futter kombiniert werden – worunter aber zweifelsohne die Feinfühligkeit leidet.

Gut fahren lässt sich mit einer Kombination aus dünnem Innenhandschuh, der bspw. in der Abfahrt viel Feinfühligkeit bietet, und einem dickeren Überhandschuh, mit dem man sich in entspannten Passagen vor kalten Fingern bewahrt. Der Handschuh-Bund sollte zum Ärmelbündchen passen; wer außen liegt, ist eigentlich irrelevant. Wasserdichte Handschuhe sind meiner Erfahrung nach nur selten notwendig. Für die paar Tage tut es dann auch ein Eiskletter- oder Ski-Handschuh mit den offensichtlichen Einschränkungen hinsichtlich der Feinfühligkeit.

Lieber wärmere Handschuhe als eine warme Jacke
# Lieber wärmere Handschuhe als eine warme Jacke - häufig frieren Biker besonders an den Fingern.
Die Innenhand darf dünner sein
# Die Innenhand darf dünner sein - denn am Lenker geht die Wärme nicht verloren.
Eine dicke Außenhaut ist das, was man braucht
# Eine dicke Außenhaut ist das, was man braucht - Bonuspunkte sammelt 100% mit der Neon-Farbe und reflektierenden Schriftzügen.

Dem Kopf lässt sich mit einem Buff oder einer Unterhelmmütze unterm Helm zu mehr Wärme verhelfen. Mir persönlich gefällt das Frilufts Blöndulon Beanie. Merinowolle wärmt auch angeschwitzt noch gut und überzeugt mit seinen geruchshemmenden Eigenschaften.

Untenrum

Auch hier kann man die Sommerklamotte gut nutzen – beispielsweise indem man sie durch Tights wärmer gestaltet. Wer nur in Lycra unterwegs ist, kann die wind- und wasserabweisenden Tights einfach über die Short ziehen. Grundsätzlich ist eine Baggy-Short aber auch im Winter von Vorteil, denn Matschbeschuss gehört ja zum Standard-Programm einer Biketour in der dunklen Jahreszeit.

Unfassbar warm trotz augenscheinlich sehr dünner Konstruktion
# Unfassbar warm trotz augenscheinlich sehr dünner Konstruktion - die winddichten TK1 Bib tights mit angerauhtem Fleece auf der Innenseite taugen auch bei deutlich unter 0°C.

Treffen wir auf die unangenehme Kombination aus Kälte und Nässe, so ist eine wasserdichte Hose unerlässlich. Hier kann man die wasserdichte Regenhose aus dem Sommer auch einfach mit einer Tight ergänzen. Meist genügt eine 3/4 lange wasserdichte Hose. Nachdem die Beine in aller Regel weniger Schwitzen – einfach weil sie weiter vom Rumpf entfernt sind – und warme Waden auch warme Füße unterstützen, ist aber eine lange Hose absolut angebracht. Bei Nässe sollte sie natürlich wasserdicht und mit Lüftungsreißverschlüssen versehen sein. Die 7Mesh Thunder Pant zeigt, wie die Hose selbst am Schuh exzellent abdichten kann und genügend Bewegungsfreiheit auch ohne Stretch-Material bietet. Wenn es wenig bis gar nicht regnet, kann die gute alte MX- oder Enduro-Pant diese Aufgabe hervorragend übernehmen.

Auch lange Tights gibt's mit praktischen Taschen am Rücken
# Auch lange Tights gibt's mit praktischen Taschen am Rücken - anders als im Sommer ist der Zugriff aber etwas unangenehm, da es jetzt natürlich kalt zieht.
Shorts kombiniert mit Tights sind eine feine Sache
# Shorts kombiniert mit Tights sind eine feine Sache - das Ergebnis ist mehr Wärme und gute Atmungsaktivität. Hier trage ich die extrem kompakten und dennoch warmen 7Mesh Seymour Tights unter einer normalen Sommer-Short.

Schuhe

Füße haben es im Winter beim Biken auch nicht einfach: übers Pedal wird ihnen Wärme entzogen, vom Herz kommt warmes Blut nur verzögert und abgekühlt an. Gegen Nässe kann man mit wasserdichten Socken etwas machen, aber isolieren können die auch nicht so richtig. Abhilfe schaffen Winterschuhe, die leider ziemlich teuer gehandelt werden, oder Überschuhe, die über die MTB-Schuhe gezogen werden. Die sind zwar optisch nicht der Hit, aber in Sachen Preis-Leistung und Schutz vor Matsch und Nässe eigentlich nicht zu schlagen. Wer sich auch Optik-Gründen nicht dazu hinreißen lassen kann, muss frieren oder eben tiefer in die Tasche greifen. Bei langen, kalten Ausfahrten bleibt aber auch mit Überschuhen das Problem des Cleats, weshalb einige Biker*innen im Winter auf Flat-Pedals umsteigen. Eine ebenso einfache wie effektive Lösung.

Wechselspiel der Temperaturen
# Wechselspiel der Temperaturen - Trotz Schnee kann es in der Sonne warm sein...
... und trotz Sonne kann es auch kalt sein.
# ... und trotz Sonne kann es auch kalt sein. - Flexibel sein, flexibel kleiden heißt die Devise!

Allrounder gefragt

Man will natürlich kein Vermögen für Klamotten ausgeben – deshalb sind vielseitige Stücke wichtig. Ian Martin muss wissen, was eine Minimal-Ausstattung ist. Er hat jahrelang das Produktmanagement für Arc’teryx verantwortet, bevor er mit Freunden 7Mesh gegründet hat. Seine Top 3:

Base Layer aus Merinowolle und Polyester
„Das Gemisch gibt dem Desperado Henley das beste aus beiden Welten: Wolle nimmt Feuchtigkeit (Schweiß oder Nieselregen) auf, wodurch sie von der Körperwärme erwärmt wird und warm hält – oder langsam verdampft, was im Sommer kühlt. Polyester zieht die Feuchtigkeit vom Körper weg, wodurch sich das Material auf der Haut trockener anfühlt. Lässt sich gut als erste Lage anziehen, aber auch gut als einzige Schicht!“

Wasserdichte Shorts

„Die Revo Shorts sind etwas länger und wasserdicht. Das ergibt Sinn, wann immer es regnet oder der Boden nass ist – aber auch bei Wind hält sie die Beine (und Knie!) schön warm, was nie verkehrt ist! Vielseitig auch mit Tights drunter.“

Atmungsaktive Regenjacke

„Das 7Mesh Guardian Jacket ist aus Gore-Tex Active 2.0 gefertigt. Das sorgt für eine bessere Dampfdurchlässigkeit und viel Schutz vor Wind und Regen. Die Kapuze geht über den Helm und lässt sich weit einstellen, sodass man die Jacke auch beim Wandern oder beim Skifahren gut hernehmen kann. An kalten Tagen nutze ich sie einfach als Windjacke, das Packmaß ist klein. Ein echter Allrounder.“

Unterhelmmütze, warme Handschuhe, Tights
# Unterhelmmütze, warme Handschuhe, Tights - den Rest der Klamotten könnt ihr eigentlich aus dem Sommer umfunktionieren.

Fazit: Die passenden Klamotten für den Winter

Im Winter Sport mit unterschiedlicher Intensität zu treiben, stellt hohe Anforderungen an die Bekleidung. Doch mit cleverer Kombination lässt sich auch für widrige Bedingungen ein passendes Outfit zusammen stellen. Weil es aber auch stark auf die Nutzung der Bekleidung ankommt, haben wir noch einen weiteren Artikel in petto – der erklärt dann, wie ihr das Maximum aus eurer Garderobe rausholt!


Was sind eure Lifehacks für den Winter? Wärmende Einlegesohlen, Lenkerhandschuhe, Griffheizung – oder einfach ein hoher Puls?

  1. benutzerbild

    ExcelBiker

    dabei seit 08/2012

    Nein, der Konsument kann einen Scheiß.
    Würden alle Konsumenten gleich handeln, gäne es eine Chance, ja.
    Mit den beiden Aussagen widersprichst du dich. Erst hat der Konsument keine Chance, dann hat er eine.
    Als Konsumenten anfingen, Glutamat doof zu finden, verschwanden die Geschmacksverstärker angeblich aus unserem Essen.
    Du zeigst sogar selber ein Beispiel, dass Druck von den Konsumenten was bewirken kann. Die Hintertür mit dem Hefeextrakt ist für mich eine andere Baustelle.

    Der Knackpunkt ist doch
    Aber wie wahrscheinlich schätzt du das ein?
    Wenn alle so handeln würden wie z.B. @JensDey und @danimaniac , würde sich sehr viel bewegen. Wenn alle so handeln würden wie du, würde sich gar nichts bewegen. Es kommt also am Ende auf jeden einzelnen an, mit seinem Kaufverhalten auch ein Signal zu setzen. Dieses "ich alleine kann doch nichts ändern" ist für mich eine billige Ausrede, ausbeuterische oder sonstige schädliche Produkte kaufen zu können. Natürlich - ein einzelner alleine bewirkt nichts. Aber alle einzelnen zusammen bewirken doch sehr viel.
  2. benutzerbild

    trailterror

    dabei seit 11/2010

    Die klitzekleine Elite ist organisiert, die riesengrosse Masse nicht.....
    Solidarität ist eins der Schlüsselworter
  3. benutzerbild

    JensDey

    dabei seit 01/2016

    Kennt jemand ein gutes fusselfreies Heiligenscheinputztuch? Frage für einen nicht weiter bekannten Foren-User. smilie smilie
  4. benutzerbild

    mpirklbauer

    dabei seit 08/2012

    Seid ihr dann mal fertig?

    Ich hab mir jetzt mal das Scott Defined gekauft und hoffe der Schnee ist bis zum Wochenende so weit zurück gegangen, dass man auch Radfahren kann.

    Danke für den Tipp.
    Habs um 29€ bekommen.
  5. benutzerbild

    Sven_Kiel

    dabei seit 10/2003

    Rapha kann gerade leider nicht liefern..hab mir deshalb jetzt auch das "Scott Defined" gekauft bei https://www.startfitness.co.uk ...hat incl. VAT + shipping 20€ gekostet. Kann man mal riskieren.

    Da wir jetzt Polarkälte hier bekommen sollen, kanns nicht schaden...

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