XC-Bikes erfreuen sich bei Renn- sowie Tourenfahrern größter Beliebtheit. Die Räder sind leicht, gut zu handeln, lassen sich angenehm den Berg hinauf pedalieren und bieten inzwischen jede Menge Potenzial im Downhill. Getoppt in puncto Abfahrts-Performance werden die klassischen Cross Country-Räder von der recht jungen Produktkategorie der Down Country-Bikes: Mit etwas mehr Federweg, einer progressiveren Geometrie und dementsprechend noch mehr Reserven in der Abfahrt sollen die DC-Räder glänzen. Wir haben uns die spannendsten XC-Hardtails, -Fullys und DC-Bikes angeschaut!

Der Corona-Krise zum Trotz boomt der Bikemarkt aktuell wie selten zuvor. Die Hersteller sehen sich zwar zusehens mit Lieferengpässen konfrontiert, doch das Interesse an neuen Räder ist trotz dieser Umstände ungebremst. Bei unseren User Awards Anfang des Jahres gaben immerhin rund 50 % der Teilnehmer an, sich innerhalb der nächsten 12 Monate ein neues Bike zulegen zu wollen. Falls ihr zu diesen 50 % gehört und Interesse an einem Cross Country-Bike oder Down Country-Modell habt, dann solltet ihr euch die folgende Übersicht genau durchschauen: Hier sind unsere spannendsten XC-Bikes des Jahres!

Übersicht: Die spannendsten Cross Country Hardtails 2021

BMC Twostroke

Los geht unsere große Übersicht zu den spannendsten XC-Bikes im Jahr 2021: Das im letzten Jahr vorgestellte BMC Twostroke ist ein richtiges New School-Bike! Das Gewicht (9,7 kg in Größe L) drückt zwar ganz schön auf die Waage, die Geometrie besticht allerdings durch äußerst moderne Werte. Der Lenkwinkel beträgt stolze 67° und der Reach fällt mit 465 mm in Größe L auch nicht sonderlich kurz aus. In unserem ersten Test konnte uns das Twostroke überzeugen (alle Infos: BMC Twostroke Test). BMC spendiert dem Hardtail serienmäßig nicht die High End-Anbauteile, weshalb das oben angesprochene Gesamtgewicht auch nicht sonderlich niedrig daherkommt. Preislich muss der Endkunde trotzdem etwas tiefer in die Tasche greifen: Los geht’s beim Carbon-Modell Twostroke 01 Four bei 1.999 Euro.

  • Federweg 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon / Aluminium
  • Preis ab 1.199 €
  • www.bmc-switzerland.com
BMC Twostroke
# BMC Twostroke - Im Sommer 2020 staunten einige Experten nicht schlecht, als BMC das Twostroke mit einer radikal neuen Geometrie präsentierte. Langer Reach, flacher Lenkwinkel und ein extrem modernes Geometriekonzept, das sich in unserem ersten Test erfolgreich bewährte!

Canyon Exceed

Ein wahrer Dauerbrenner bei XC- und Marathon-Rennen: Das Canyon Exceed! Die Koblenzer stellten im Sommer 2020 das neu entwickelte Race-Hardtail vor, das in erster Linie dafür konstruiert wurde, Rennen zu gewinnen! Das Bike wiegt in Top-Ausstattung und Größe L aufgrund der verwendeten „Einhornhaar“-Carbonfasern gerade einmal etwas mehr als 9 kg. Im Vergleich zum oben vorgestellten BMC Twostroke fällt die Geometrie beim Exceed etwas moderater aus – Pluspunkte sammelt es dadurch vor allem durch ein hohes Maß an Agilität und Wendigkeit. Die sehr hohe Rahmensteifigkeit sorgte in unserem ersten Test für eine starke Antrittseffizienz. Alle weiteren Infos findet ihr in unserem Canyon Exceed Test.

  • Federweg 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 1.799 €
  • www.canyon.com
Canyon Exceed
# Canyon Exceed - In den Startblöcken häufig gesehen und zurecht oft auf den Podien vertreten. Das Canyon Exceed ist ein äußerst schnelles Bikes zu einem meist fairen Preis.

Cube Elite

Dauerbrenner 2.0: das Cube Elite. Bei ambitionierten Marathon-Fahrern steht das Bike hoch im Kurs. Optisch kommen die Räder des bayrischen Herstellers schon seit Jahren äußerst schick daher und überzeugen meist durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältniss. Das Cube Elite startet bei 3.049 Euro und ist grundsolide mit einem XT-Antrieb sowie einer Fox 32-Gabel bestückt. Das teuerste AXS-Modell soll laut Hersteller unter 9 kg wiegen, kostet aber auch 6.049 €. Die Geometrie des Elites fällt eher moderat aus. Hier findet ihr alle Cube 2021 Neuheiten.

  • Federweg 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 3.049 €
  • www.cube.eu
Cube Elite
# Cube Elite - Keine Frage, das Cube Elite gehört zu den beliebtesten Racebikes der deutschen Mountainbiker. Vor allem preislich und optisch können sich die Modelle immer wieder von der Konkurrenz abheben.

Ghost Lector SF

SF steht für SuperFit! Das einzigartige Geometrie-Konzept wurde anhand eines Algorithmus entwickelt, der für jede Körpergröße und jeden Fahrstil die perfekte Geometrie berechnen soll. Seitens Ghosts wurden hierzu hunderttausende biometrische Daten gesammelt und ausgewertet, sodass am Ende fünf Biker-Cluster erarbeitet wurden, die jeweils ein sehr breites Größenspektrum abdecken sollen. Auf Basis dessen fällt die Geometrie sehr modern aus. Mit ins SuperFit-Konzept eingeschlossen sind zudem die Anbauteile: Die Rahmengrößen XS bis M werden mit 100 mm Gabeln bestückt, die Rahmen L und XL mit 120 mm. Der geschwungene Hinterbau soll durch seine Form ein hohes Maß an Fahrkomfort liefern. Weitere Details findet ihr hier in unserer Ghost Lector SF Vorstellung!

  • Federweg 100 mm (XS bis M) / 120 mm (L und XL)
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 2.399 €
  • www.ghost-bikes.com
Ghost Lector SF
# Ghost Lector SF - Der Hinterbau des neuen Lectors hinterlässt auf den ersten Blick einen etwas extravaganten Eindruck, doch die geschwungene Sitzstrebe hat natürlich seinen Sinn: Komfort soll sie dem Piloten schenken! Die SuperFit-Geometrie soll sich zudem äußerst gut an die jeweilige Körpergröße anpassen.

Orbea Alma

Mit dem Alma zum Sieg? Schlussendlich entscheiden immer noch die Beine, doch das Race-Hardtail aus dem Hause Orbea bietet zumindest beste Voraussetzungen, um ganz oben auf dem Treppchen zu landen. Der Alma-Rahmen wiegt laut Hersteller in Größe M schlanke 830 Gramm und lässt sich mit dem MyO-Programm auch optisch individuell zur ganz persönlichen Rennfeile gestalten. Die Geometrie fällt moderat aus, hat sich im Renneinsatz allerdings schon mehrfach bewährt. Das Top-Modell M-LTD, bestehend aus dem hochmodularen Carbonfaser-Rahmen namens OMX, kostet stolze 7.499 Euro. Da es das Alma aber auch als Aluminium-Variante zu erwerben gibt, geht die Preisspanne schon bei 899 Euro los – in der Produktpalette sollte also für jeden was dabei sein. In diesem Artikel findet ihr weitere Infos zum Orbea Alma.

  • Federweg 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon / Aluminium
  • Preis ab 899 €
  • www.orbea.com
Orbea Alma
# Orbea Alma - Das Orbea Alma ist einerseits extrem leicht und steif, besticht aber auch durch die Möglichkeit der individuellen Lackierung. Wer also auf dem Trail mit seinem ganz eigenen, persönlichen Bike unterwegs sein will, sollte sich im Portfolio der Spanier umschauen.

Scott Scale

Weltmeisterliches Geschoss! Kaum ein Hardtail steht für derartige Erfolge im Weltcup wie das Scott Scale. Das Arbeitsgerät von Nino Schurter gehört zweifelsohne zu den schnellsten Renngefährten auf dem Markt – und das, obwohl das Scale inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen ist. Das aktuelle Modell wurde im Sommer 2016 vorgestellt und gehört deshalb eher zu den älteren Eisen. Erstaunlicherweise hinterlässt die Geometrie aber keineswegs einen totalen Old-School-Eindruck, auch wenn sie im Vergleich zu modernen Konzepten nicht ganz mithalten kann. Wenn man aber bedenkt, dass Scott schon 2016 eine Geometrie hingezaubert hat, die selbst fünf Jahre später noch nicht komplett aus der Mode ist, dann spricht das definitiv für den Weitblick des Schweizer Herstellers. Ob wir in absehbarer Zeit ein neues, supermodernes Scott Scale zu Gesicht bekommen? Wir wissen es noch nicht.

  • Federweg 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon / Aluminium
  • Preis ab 999 €
  • www.scott-sports.com
Scott Scale RC
# Scott Scale RC - Das Carbon-Geschoss von Nino Schurter und Co. hat jede Menge Erfolge auf dem Buckel. Das Bike kostet mit der XX1 Eagle AXS-Ausstattung aber auch stolze 7.000 Euro.

Übersicht: Die spannendsten Cross Country Fullys 2021

BMC Fourstroke

Weiter geht’s mit den weltmeisterlichen Bikes: Das Fourstroke hat im letzten Jahr Jordan Sarrou sensationell zum WM-Titel in Leogang geführt und ist seit 2021 das Arbeitsgerät der amtierenden Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot. Das Rad trumpft mit einem modernen Geometrieansatz auf und ist in drei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten erhältlich. Spezielles Feature am Bike? Die integrierte, elliptische RAD-Dropper Post fügt sich formschön in den Rahmen ein und drückt das Gewicht etwas nach unten. Der Rahmen ist zusätzlich darauf ausgelegt, dass sich das sogenannte Autodrop-Systems am Bike installieren ließe. Dieses ermöglicht es der Fahrerin bzw. dem Fahrer den Sattel abzusenken, ohne dass sie oder er darauf absitzen muss. Doch es bleibt beim Konjunktiv: Das Autodrop-System befindet sich aktuell nicht an den Serienmodellen. Weitere Infos zum BMC Fourstroke sowie das Weltmeisterbike von Jordan Sarrou in der Sonderlackierung findet ihr hier.

BMC Fourstroke
# BMC Fourstroke - Das Renngeschoss der Schweizer besticht durch eine moderne Geo und einen optisch schönen Rahmen. Marathonisti bemängeln unter Umständen den fehlenden zweiten Flaschenhalter. Wie sich das Bike in der Praxis verhält, erfahrt ihr diesen Sommer auf MTB-News. Ein umfangreicher Test ist in Arbeit!

Cannondale Scalpel

Vorhang auf für das Cannondale Scalpel! Das Bike sticht ohne Wenn und Aber ins Auge – schon allein wegen der besonderen Federgabel. Die hauseigene Lefty sorgt innerhalb der Szene seit jeher für kontroverse Diskussionen. Das liegt einerseits an der Optik und andererseits an der extremen Feinfühligkeit. Die einen lieben es, die anderen verfluchen es. Wer es liebt, fährt aber wohl nie mehr wieder eine andere Gabel! Was das 2020 vorgestellte Scalpel sonst noch so bietet? Einen komplett überarbeiteten Hinterbau mit der speziellen FlexPivot-Kettenstrebe! Alle Informationen und einen Fahreindruck findet ihr hier in unserem Cannondale Scalpel Test.

  • Federweg 100 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 2.499 €
  • www.cannondale.com
Cannondale Scalpel
# Cannondale Scalpel - Wie es der Namen schon verrät, ist und bleibt das Scalpel eine messerscharfe Rennrakete! Das Top-Modell Hi-MOD Ultimate kommt mit super edlen Parts und einem XX1 Eagle XS-Antrieb daher, kostet aber auch schlappe 12.499 €. Unser Testbike (im Bild) gibt's für 8.899 €.

Ghost Lector FS

2021 ist das Debüt-Jahr für das Race-Fully aus dem Hause Ghost. Lange Zeit hatte der Hersteller aus Waldsassen für XC-Piloten nur ein Hardtail im Portfolio, doch Ende letzten Jahres präsentierte Ghost der Öffentlichkeit ihr neues Rennpferd. Die Geometrie basiert ähnlich wie das zuvor vorgestellte Hardtail auf der SuperFit-Technologie, sodass für jede Körpergröße der optimale Rahmen zu Verfügung stehen soll. Die nackten Zahlen der Geo lesen sich, typisch für Ghost, sehr modern: Der Lenkwinkel beträgt 68°, der Reach misst stolze 507 mm in Größe L und der Sitzwinkel beträgt 75,5°. In den Größen XS und S gibt’s ein Fahrwerk mit 100 mm Federweg, in den Größen M bis XL eins mit 120 mm. Ghost bietet das Bike aktuell in fünf Ausstattungsvarianten an – preislich liegen die Modelle zwischen 3.699 € und 7.999 €.

  • Federweg 100 mm / 100 mm (XS und S) / 120 mm / 120 mm (M bis XL)
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 3.699 €
  • www.ghost-bikes.com
Ghost Lector FS
# Ghost Lector FS - Leicht und schnell soll das neue Race-Fully aus dem Hause Ghost sein. Elegantes und gewichtssparendes Feature ist zusätzlich die integrierte, absenkbare Sattelstütze. Ein ausführlicher Test ist bei uns in Arbeit!

Merida Ninety-Six

Das Merida Ninety-Six erlebt ein Revival. Nur wenige Bikes innerhalb der XC-Szene besitzen eine derartig erfolgreiche Vergangenheit wie das Renngefährt der Taiwanesen. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, Jose Antonio Hermida, Ralph Näf und Co. durften auf dem Ninety-Six schon ganz große Erfolge feiern. Zuletzt ist es um das Erfolgsrad allerdings etwas ruhiger geworden, ehe Merida Ende 2020 das neu überarbeitete Modell vorstellte und nun wieder in die Offensive gehen will. Die Geometrie wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich modifiziert, sodass sich unter anderem die Abfahrts-Performance verbessern soll. Das Fahrwerk wurde zudem etwas progressiver ausgelegt. In unserer Merida Ninety-Six Vorstellung findet ihr weitere Facts!

  • Federweg 100 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 4.649 €
  • www.merida-bikes.com
Merida Ninety-Six
# Merida Ninety-Six - Das Erfolgsbike aus Taiwan ist zurück! Genau genommen war das Ninety-Six nie komplett weg, durch den Ausstieg des Multivan Merida Biking Teams aus dem Weltcup ist es allerdings etwas ruhig um das XC-Gefährt von Merida geworden. Mit dem neuen Ninety-Six soll sich das nun ändern!

Orbea Oiz

Schick, schicker, Orbea Oiz? Keine Frage, die Geschmäcker gehen naturbedingt immer weit auseinander. Nichtsdestotrotz sind sich einige Experten einig: Das Oiz gehört definitiv zu den schönsten Bikes auf dem Markt. Durch das MyO-Programm lässt sich der Rahmen zusätzlich individuell farblich gestalten und sorgt damit für das ganz besondere Etwas. Auch technisch gesehen muss sich das Race-Fully von Orbea keineswegs hinter der Konkurrenz verstecken. Der OMX-Carbonrahmen wiegt laut Hersteller 1.740 Gramm (Größe M, inklusive Dämpfer) und soll damit laut den Spaniern der leichteste Fully-Rahmen der Welt sein. Die Geometrie des Race-Bikes fällt eher moderat aus, weshalb das Rad zwar sehr wendig und agil daherkommt, bei hohen Geschwindigkeiten aber auch etwas unruhig wird. Einen ausführlichen Fahreindruck findet ihr in unserem Orbea Oiz Test vom Januar!

  • Federweg 100 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 2.499 €
  • www.orbea.com
Orbea Oiz
# Orbea Oiz - Das Orbea Oiz in einer individuellen Lackierung. Das Bike stand uns Ende letzten Jahres zu einem umfangreichen Test zur Verfügung und konnte uns auf dem Trail überzeugen!

Pivot Mach 4 SL

Die Marke Pivot ist innerhalb der europäischen XC-Szene noch kein großer Begriff. Im Weltcup tauchen vereinzelt – in erster Linie nordamerikanische – mit einem derartigen Bike an der Starlinie auf, doch weitverbreitet sind die Bikes keineswegs. Ein Blick auf das XC-Fully Mach 4 SL lohnt sich aber allemal. Die Geometrie besitzt neumodische Werte ohne zu sehr in die Vollen zu gehen, der Rahmen ermöglicht Aufbauten unter 10 kg und seitens des Herstellers gibt es unzählige Ausstattungsvarianten, sodass im Portfolio der Amis definitiv für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Vermutlich als einziger Hersteller bietet Pivot das XC-Bike mit dem Fox Live Valve serienmäßig an – allerdings bewegen wir uns dann preislich in keinen spaßigen Sphären mehr. Beispiel gefällig? Das Mach 4 SL mit Fox Live Valve sowie der XX1 Eagle AXS-Gruppe kostet schlappe 13.499 €! Wer sich davon nicht abschrecken lässt, sollte sich unseren Pivot Mach 4 SL Test anschauen.

  • Federweg 100 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 6.199 €
  • www.pivotcycles.com
Pivot Mach 4 SL
# Pivot Mach 4 SL - Auf dem europäischen XC-Markt weitestgehend unbekannt, aber keineswegs uninteressant! Das Mach 4 SL zeigt auf dem Papier eine schlüssige Geometrie und könnte damit für viele XC-Piloten interessant sein. Einziger Haken: Die Bikes sind verhältnismäßig teuer.

Specialized Epic

Specialized ist mit dem überarbeiteten Epic mal wieder ein großer Wurf gelungen. Das Bike konnte uns in unserem ausführlichen Test (zum Artikel: Specialized Epic Test) voll und ganz überzeugen, obwohl das Brain-System bei Insidern heftig diskutiert wird. Hier gilt ähnliches wie bei der zuvor erwähnten Lefty-Gabel von Cannondale: Die einen lieben es, die anderen hassen es! Geometrie-technisch haben die Kalifornier die Messlatte für die Konkurrenz aber auf alle Fälle extrem hochgelegt. Nicht wenige behaupten, das Epic sei in Bezug auf die Geo die aktuelle Benchmark unter den XC-Fullys. Auch das Gewicht ist mehr als zufriedenstellend: Das Komplettbike in Größe L wiegt in der Top-Ausstattung schlanke 9,8 kg. Doch diese ganzen Innovationen haben auch ihren Preis: das S-Works-Modell gibt’s für knapp 12.500 €.

  • Federweg 100 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 4.999 €
  • www.specialized.com
Specialized Epic
# Specialized Epic - Specialized setzt Maßstäbe. Mit dem Epic geben die Amis einmal mehr den Weg der XC-Branche vor und haben die Begriffe "Lang & Flach" für Racebikes neu definiert. Nur wenige Hersteller können mit dem Konzept der Kalifornier aktuell mithalten.

Trek Supercaliber

Hardtail oder Fully? Fully oder Hardtail? – Ja was denn nun? Viele staunten nicht schlecht, als der Brachen-Riese Trek 2019 das Supercaliber vorstellte. Das Unternehmen aus Waterloo wagte sich mit einem einzigartigen Hinterbau und einem integrierten Dämpfer an eine Konzeption, die die beiden Bike-Typen vereinen soll. Der Dämpfer wird dabei schienenförmig unterhalb des Oberrohrs geführt und ist mit keiner Umlenkwippe gekoppelt. Dadurch entfallen Gelenke am Rahmen und das Gesamtgewicht des Bikes kann gedrückt werden. Äußerst filigrane Sitzstreben sorgen für eine optimale Krafteinleitung in das Federbein. Alles in allem bietet das Rad damit einen Federweg von 60 mm, der für XC- und Marathon-Spezialisten ausreichend sein soll, so die Intention von Trek. Und tatsächlich: im Großen und Ganzen funktioniert dieses Konzept! In unserem Trek Supercaliber Test wusste das schnelle Rad durchaus zu überzeugen. Bergauf bietet es ein hohes Maß an Traktion und ist eine wahre Rakete im Antritt. In ruppigen Downhill-Passagen kann es aber erwartungsgemäß nicht ganz mit einem klassischen Fully mithalten.

  • Federweg 100 mm / 60 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 3.999 €
  • www.trekbikes.com
Trek Supercaliber
# Trek Supercaliber - Ein Hardtail und ein Fully in einem Bike? Das soll das Supercaliber sein. Das Bike vereint beide Welten überraschend gut und harmonisch miteinander, muss aber gegenüber den Spezialisten aber auch kleine Abstriche in Kauf nehmen.

Anmerkung: Etliche hier aufgeführte XC-Fullies gibt es seitens der Hersteller auch als Down Country-Variante mit 120 mm Federweg. An dieser Stelle sind wir aber explizit auf die XC-Bikes eingegangen und haben die DC-Konfigurationen außen vor gelassen.

Übersicht: Die spannendsten Down Country Bikes 2021

Widmen wir uns zu guter Letzt den Down Country-Bikes und stellen uns zunächst die Frage: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem XC- und einem DC-Bike? Im Grunde genommen sind die sogenannten Down Country-Räder potentere Cross Country-Feilen, mit denen man zügig und relativ mühelos Berge erklimmen kann, die jedoch im Downhill deutlich mehr Fahrspaß und Sicherheit garantieren sollen. Auf den ersten Blick ist somit der Federweg der alles entscheidende Faktor: Während XC-Räder in den meisten Fällen mit 100 mm an Front und Heck auskommen, sind DC-Bikes in einigen Fällen mit einem 120 mm-Fahrwerk ausgestattet. Einige Hersteller versuchen den Spagat der beiden Welten recht einfach zu kompensieren und stecken in ihr XC-Modell eine 120 mm-Gabel – und verkaufen das Rad anschließen als DC-Variante. Doch ganz so einfach ist es aus unserer Sicht nicht: Um ein gutes DC-Bike zu konstruieren, spielen viele Faktoren eine Rolle, die in die Entwicklung mit einfließen sollten und sich von einem XC-Geschoss unterscheiden. Eine abgestimmte Geometrie auf das potentere Fahrwerk ist beispielsweise einer dieser wichtigen Punkte.

Mondraker F-Podium DC

Wer ein schnelles Down Country-Bike sucht, wird bei Mondraker fündig! Das F-Podium DC ist auf die speziellen Ansprüche eines Down Country-Rads abgestimmt, kommt mit einer modernen Geo daher und ist in allen drei verfügbaren Ausstattungsvarianten solide bestückt. Das Top-Modell RR geht für 8.000 Euro über die Ladentheke, was aufgrund der aktuellen Preise auf dem Markt fair klingen mag, aber natürlich eine hohe Investitionssumme ist.

  • Federweg 120 mm / 100 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 4.799 €
  • www.mondraker.com
Mondraker F-Podium DC
# Mondraker F-Podium DC - Down Country ist nicht gleich Cross Country. Das XC-Bike F-Podium besitzt schon eine recht moderne und abfahrtslastige Geo, die durch eine 120 mm-Gabel in der DC-Variante noch mehr Sicherheit im Downhill vermitteln soll. Der Lenkwinkel flacht sich nur die größere Gabel weiter ab, der Reach wird hingegen minimal kürzer.

Norco Revolver FS 120

Norco – auf dem deutschen XC-Markt noch nicht gänzlich verbreitet, in Nordamerika jedoch ein hochgelobter Hersteller. Das Revolver FS 120 konnte uns im Zuge unseres ausführlichen RockShox SID Ultimate Federgabel Test voll überzeugen. Das Bike besticht im Downhill mit einem potenten Fahrwerk, jeder Menge Laufruhe und einer guten Agilität. Vorteil des Revolvers: Den Rahmen gibt es auch mit 120 mm Federweg am Heck. Nachteil des Revolvers: In Deutschland gibt es das DC affine Bike mit 120 mm-Hinterbau lediglich als Framekit.

  • Federweg 120 mm / 120 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 2.499 € (Framekit)
  • www.norco.com
Norco Revolver FS 120
# Norco Revolver FS 120 - Der Revolver wird seinem Namen gerecht. Das Bike ist vor allem bergab ein Geschoss, sodass Unterschiede zu einem Trailbike nicht mehr wirklich wahrzunemen sind. Einziger Wehmutstropfen: In Deutschland gibt es für stolze 2.500 Euro lediglich den Rahmen zu kaufen.

Specialized Epic Evo

Ihr sucht eines der schnellsten DC-Bikes des Planeten? Dann kommt ihr an der Marke Specialized und dem neuen Epic Evo schlicht und ergreifend nicht herum. In Bezug auf die Geometrie legen die Amerikaner die Messlatte für die Konkurrenz einmal mehr extrem hoch. Unser Redakteur Hannes umschrieb dies im Präsentationsartikel der Epics so: „… 66,5° Lenkwinkel, kombiniert mit 20 mm mehr Reach als 2019 (Größe XL), geben die klare Marschrichtung „Gib ihm!“ vor.“ Mehr gibt es wohl nicht zu sagen – das Fazit unseres Specialized Epic Evo Tests fiel zudem äußerst positiv aus! Dann gibt es also keinen Haken am neuen Specialized Epic Evo? Vermutlich schon! Denn genauso sportlich wie das Bike ist der Preis des Rades: Das S-Works-Modell kostet schlappe 12.499 Euro! Los geht’s bei knapp 4.000 Euro.

  • Federweg 120 mm / 110 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 3.999 €
  • www.specialized.com
Specialized Epic EVO
# Specialized Epic EVO - Nobel geht die Welt zu Grunde! Das Epic EVO ist zweifelsohne ein rundum gelungenes Bike. Preislich bewegen wir uns allerdings in galaktischen Sphären. Immerhin gibts zumindest eine relativ abgespeckte Variante für knapp 4.000 €.

Transition Spur

Wahre XC-Enthusiasten werden sich unter Umständen die Frage stellen: Transition?! Wer? Die Amerikaner sind in erster Linie aufgrund ihrer starken und zuverlässigen Bikes im abfahrtsorientierten Segment bekannt und haben bislang auch kein explizites XC-Rad in ihren Reihen. Mit dem Spur nähert sich Transition der Cross Country-Szene jedoch an und hat ein Bike präsentiert, das die Down Country-Welt mächtig aufwirbelt. Das Rad kann seine Trailbike-Gene keinesfalls leugnen und ist somit eher für Personen interessant, die schwerpunktmäßig auf technischen Downhills unterwegs sind. Bergauf sollte es besser klettern können als ein Trailbike, bergab könnte es innerhalb des DC-Markts Maßstäbe setzen. Hier findet ihr weitere Infos zum Transition Spur.

Transition Spur
# Transition Spur - Noch DC- oder schon Trailbike? Das Spur bewegt sich an der Grenze zwischen den Welten. Der sehr lange und flache Rahmen dürfte vor allem im Downhill extrem potent daherkommen, im Uphill zieht das Bike im Vergleich zur direkten DC-Konkurrenz wohl etwas den Kürzeren.

Trek Top Fuel

Als Nächstes stellen wir euch einen wahren Klassiker vor! Das Trek Top Fuel hat in der Vergangenheit schon im XC-Bereich überzeugt, wurde inzwischen aber überarbeitet, bekam mehr Federweg spendiert und fungiert nun als wahrer Allrounder. Das Bike punktet durch ein gelungenes Gesamtkonzept und eine extreme Vielseitigkeit. Wer sich mit dem Rad doch mal spontan an die Startlinie stellen möchte, muss unter Umstände kleine Abstriche in puncto Spritzigkeit in Kauf nehmen, ist mit dem Gefährt allerdings keinesfalls chancenlos! Und im Downhill sind dem Bike annähernd keine Grenzen gesetzt, wie unser Trek Top Fuel Test eindrucksvoll unter Beweis stellte.

  • Federweg 120 mm / 115 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 2.699 €
  • www.trekbikes.com
Trek Top Fuel
# Trek Top Fuel - Vielseitig einsetzbar und eine wahre Spaßrakete! Das Top Fuel glänzt durch gute Allround-Fähigkeiten und dürfte am Ende des Trails stes für lachende Gesichter sorgen.

Yeti SB115

Zu guter Letzt eine weitere Marke, die bislang im XC-Jargon eher unterrepräsentiert ist. Yeti ist ähnlich wie Transition vor allem durch die Entwicklung federwegsstarker Bikes bekannt und hat sich in der Vergangenheit einen positiven Ruf erarbeitet. Das SB115 ist dementsprechend ein eher abfahrtsorientiertes DC-Rad. Die Geometrie bietet dabei gar keine so extreme Spitzenwerte, sondern lässt sich eher als moderat bezeichnen. Auf dem Trail konnte uns das SB115 jedoch überzeugen (alle Infos: Yeti SB115 Test). Durch ein spaßiges Fahrverhalten und ein direktes Handling punktet das Yeti, muss in Bezug auf die Laufruhe aber auch kleine Abstriche in Kauf nehmen.

  • Federweg 130 mm / 115 mm
  • Laufradgröße 29“
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Preis ab 5.590 €
  • www.yeticycles.com
Yeti SB115
# Yeti SB115 - Im Vergleich zu den bereits vorgestellten Down Country-Bikes kommt das SB115 mit einer 130 mm-Federgabel daher anstatt mit 120 mm. Die Geometrie fällt allerdings etwas moderater aus. Trotzdem: Unter dem Strich dürfte das Yeti eher für Biker interessant sein, die deutlich schneller bergab als bergauf fahren wollen.

Weitere Bike-Überblicke 2021

Ausblick: Diese XC-Bikes könnten 2021 noch kommen

Etliche Hersteller versuchen für ihre Olympia-Athleten pünktlich zum 4-Jahres-Highlight ein nigelnagelneues Gefährt zur Verfügung zu stellen, damit sie bei den Spielen auch mit dem bestmöglichen und modernsten Material unterwegs sein können. Da die Wettkämpfe in Tokio nun aber von 2020 auf 2021 verschoben wurden, die Hersteller aber logischerweise in ihrem 4-Jahres-Entwicklungszyklus blieben, kamen schon 2020 etliche Bikes neu auf den Markt, wie beispielsweise das BMC Twostroke, das Canyon Exceed, das Cannondale Scalpel, das Orbea Oiz oder das Ghost Lector FS.

2020 waren die Kameras auf einige Prototypen im Weltcup gerichtet
# 2020 waren die Kameras auf einige Prototypen im Weltcup gerichtet - Ob wir in dieser Saison wieder neue Bikes zu Gesicht bekommen, bleibt abzuwarten!

2021 dürfte es dementsprechend in Bezug auf Neuvorstellungen etwas ruhiger zugehen. Das eine oder andere Top-Bike wird in diesem Jahr aber wohl trotzdem den Weg in die Shops finden. Als heiße Kandidaten hierfür gelten sicherlich das Scott Spark sowie das Scott Scale. Die aktuelle Produktlinie der Schweizer wurde zuletzt 2016 vorgestellt und soll zeitnah mit einem Update überzeugen – dementsprechende Gerüchte kursieren schon seit geraumer Zeit innerhalb der Szene. Ähnliches gilt für den bayrischen Hersteller Cube: Das Racefully AMS wurde ebenfalls 2016 vorgestellt und könnte unserem kürzlichen Testergebnis zufolge auch ein Facelifting vertragen.

Und dann gibt es da noch Santa Cruz. Die Kalifornier rüsteten ihr XC-Weltcupteam vor der Saison mächtig auf, verpflichteten unter anderem Maxime Marotte und könnten nun auch mit einem überarbeiteten Blur auf sich aufmerksam machen. Beim US Pro Cup in Fayetteville fuhr Keegan Swenson auf einem Santa Cruz XC-Fully, das sich deutlich vom aktuellen Blur unterscheidet. Unter anderem macht es den Anschein, als würden die US-Amerikaner auf einen VPP-Hinterbau verzichten, um so unter Umständen Gewicht einzusparen. Wir dürfen auf alle Fälle gespannt sein!

Haben wir etwas übersehen? Was ist euer Lieblings-XC- oder DC-Bike? Postet es in die Kommentare!

  1. benutzerbild

    Nanatzaya

    dabei seit 06/2016

    Bin besonders auf den Vergleich von Norco und Transition gespannt.

    Beide hab ich als Frameset zur Zeit für mein DC/XC Bike im Focus.
    Das Transition dürfte bergab durch die Geo schon besser gehen, ist aber auch deutlich teurer als das Norco bei gleichem Gewicht (wobei das Norco im Frameset nur den SIDLux Select+ hat, das Transition aber den Ultimate).

    Das Oiz in der TR Version wär auch cool, Framesets bei Orbea sind aber aktuell außen vor, wenn man sich deren Lieferzeiten anschaut.

    Bei Pinkbike wurden ja letztes Jahr schon einige der Bikes hier getestet, aber MTB-News hat doch noch die ein oder anderen interessante Ergänzung (siehe das Norco).
  2. benutzerbild

    Nehcuk

    dabei seit 04/2011

    Echten Schrott gibt es bei den bekannten Herstellern nicht mehr zu kaufen.
    das ist ansichts- oder viel mehr anspruchssache.
    z.b. das scalpel (Modell vor dem hier gezeigten) ist aus meiner sicht ein echter schrotthaufen gewesen und war das geld nicht wert (oder anders gesagt: man bekommt bei den meisten mitstreitern deutlich mehr qualität fürs geld). der hinterbau wackelt schon nach 2 touren wie ein lämmerschwanz und die winzigen hinterbaulager mussten mindestens 2x im jahr gewechselt werden damit der hinterbau einigermaßen in der spur blieb. damit nicht genug hat der rahmen am ende auch noch die grätsche gemacht durch einen riss am hauptdrehpunkt des hinterbaus, was auch kein einzelfall war denn ich habe hier schon mindestens 2 weitere bilder mit genau diesem schadensbild gesehen.
    da das auch in meinem direkten umfeld kein einzelfall war, fährt dort auch keiner mehr sein scalpel (sind nun alle von cannondale geheilt). alle abgewandert zu "haltbareren" herstellern. ja, die bikes wurden gut im xc einsatz gefordert, aber genau dafür wurden sie gemacht. kein fahrer über 75Kg, alle sehr race-orientiert unterwegs und mit anderen bikes dieser kategorie keine solche probleme.
    leider wird auf sowas wie z.b. winzige lager am hinterbau, oder den flex des hinterbaus im neuzustand o.ä., hier bei "tests" nie eingegangen. zumindest erwähnen sollte man es, somit kann sich jeder selber seine gedanken dazu machen.
  3. benutzerbild

    NoBseHz

    dabei seit 05/2007

    das ist ansichts- oder viel mehr anspruchssache.
    z.b. das scalpel (Modell vor dem hier gezeigten) ist aus meiner sicht ein echter schrotthaufen gewesen und war das geld nicht wert (oder anders gesagt: man bekommt bei den meisten mitstreitern deutlich mehr qualität fürs geld). der hinterbau wackelt schon nach 2 touren wie ein lämmerschwanz und die winzigen hinterbaulager mussten mindestens 2x im jahr gewechselt werden damit der hinterbau einigermaßen in der spur blieb. damit nicht genug hat der rahmen am ende auch noch die grätsche gemacht durch einen riss am hauptdrehpunkt des hinterbaus, was auch kein einzelfall war denn ich habe hier schon mindestens 2 weitere bilder mit genau diesem schadensbild gesehen.
    da das auch in meinem direkten umfeld kein einzelfall war, fährt dort auch keiner mehr sein scalpel (sind nun alle von cannondale geheilt). alle abgewandert zu "haltbareren" herstellern. ja, die bikes wurden gut im xc einsatz gefordert, aber genau dafür wurden sie gemacht. kein fahrer über 75Kg, alle sehr race-orientiert unterwegs und mit anderen bikes dieser kategorie keine solche probleme.
    leider wird auf sowas wie z.b. winzige lager am hinterbau, oder den flex des hinterbaus im neuzustand o.ä., hier bei "tests" nie eingegangen. zumindest erwähnen sollte man es, somit kann sich jeder selber seine gedanken dazu machen.

    Genau so ist es. Aber auch in den Bike Zeitschriften. Wenn der etwas minderwertige Pneu der Kritikpunkt #1 ist, dann ist das Test Fazit das tolle Papier nicht wert, auf dem es steht. Ich bin auch gut geheilt vom vor-Vorgänger Scalpel, das steht seit Wochen in der Fachwerkstatt und sie bekommen die Gabel nicht raus gebaut. Gut, dass das neue da ist.
    67° Lenkwinkel, 2,5er Schlappen, 8,4kg Hardtail. Kann die ganze Diskussion um spannend nicht nachvollziehen, von den hier gezeigt Bikes gewinnt für mich BMC mit dem Lenkwinkel. Alles andere sind imO nur Zwischenschritte auf dem Weg dahin.
    Gefühlt sehe ich viele (auch e-)Enduros im Wald. Liegt aber auch daran, dass man sie einfach ständig überholt. Also solche subjektiven Aussagen sind einfach nix sagend. Fährst du mit 70 über die Autobahn siehst du schließlich auch nur Raser gefühlt. Forumsbla.
  4. benutzerbild

    Edith L.

    dabei seit 07/2003

    Interessanterweise waren die letzten drei neuen Bikes in meinem Bekanntenkreis, einschliesslich meinereiner, nach diversen Zipperlein mit Fullys aktuell wieder XC-Hardtails.
    Leicht, einfach, robust, haltbar und überschaubarer Kosten- und Wartungsaufwand.
  5. benutzerbild

    neo-bahamuth

    dabei seit 08/2004

    Interessanterweise waren die letzten drei neuen Bikes in meinem Bekanntenkreis, einschliesslich meinereiner, nach diversen Zipperlein mit Fullys aktuell wieder XC-Hardtails.
    Leicht, einfach, robust, haltbar und überschaubarer Kosten- und Wartungsaufwand.
    Man will ja auch ne gewisse Spreizung haben. Für mich war ein HT ne klare Sache weil irgendwann ist Schluss mit n+1, ich hole mir kein Gravelbike (kein Platz mehr in der Wohnung smilie) und die modernen Fullys, gerade Downcountry, sind dann schon zu nah an meinem Orbea Occam dran. Ne hinten starre Rennsemmel war für mich daher das einzig noch sinnvolle Rad smilie

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