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Das Raaw Madonna V2 von IBC-User Kompostman
Das Raaw Madonna V2 von IBC-User Kompostman
An der Front ist eine EXT ERA mit 170 mm Federweg verbaut
An der Front ist eine EXT ERA mit 170 mm Federweg verbaut
Passend zur EXT-Federgabel ...
Passend zur EXT-Federgabel ...
... arbeitet am Heck ein EXT Storia Lok V3-Dämpfer
... arbeitet am Heck ein EXT Storia Lok V3-Dämpfer
Das Fahrwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Abstimmung
Das Fahrwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Abstimmung
Das Cockpit stammt aus dem Hause OneUp
Das Cockpit stammt aus dem Hause OneUp
Das Enduro steht auf 29"-Laufrädern mit Syntace-Felgen und Industry Nine-Naben
Das Enduro steht auf 29"-Laufrädern mit Syntace-Felgen und Industry Nine-Naben
Verzögert wird mit der Trickstuff Direttissima-Bremse
Verzögert wird mit der Trickstuff Direttissima-Bremse
In Sachen Fahrwerk ...
In Sachen Fahrwerk ...
... wurde bereits so einiges ausprobiert
... wurde bereits so einiges ausprobiert

Mit dem Raaw Madonna V2 hat sich IBC-User Kompostman seinen Traum vom Enduro mit moderner Geometrie und breitem Einsatzbereich erfüllt. Der Aufbau ist schick und definitiv nicht von der Stange – vor allem das EXT-Fahrwerk und die Laufräder springen ins Auge. Viel Spaß mit diesem Bike der Woche.

Bike der Woche

Raaw Madonna V2, Kompostman

Das Raaw Madonna V2 von IBC-User Kompostman
# Das Raaw Madonna V2 von IBC-User Kompostman
Diashow: Bike der Woche: RAAW Madonna V2 von IBC-User Kompostman
Das Cockpit stammt aus dem Hause OneUp
... arbeitet am Heck ein EXT Storia Lok V3-Dämpfer
Verzögert wird mit der Trickstuff Direttissima-Bremse
An der Front ist eine EXT ERA mit 170 mm Federweg verbaut
Das Enduro steht auf 29"-Laufrädern mit Syntace-Felgen und Industry Nine-Naben
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MTB-News.de: Hallo Kompostman, dein Raaw Madonna ist wirklich extrem schick und hochwertig aufgebaut. Wie ist es zu deinem Bike gekommen, das wir heute als Bike der Woche vorstellen?

Als ich Rubens Madonna V1 auf den ersten Bildern der Pressemitteilungen gesehen habe, wusste ich schnell, dass dies mein neues Bike werden würde. Zu der Zeit hat sich mit Poles Stamina und Nicolais Geometron/Mojo G1 einiges auf dem Markt getan. Ich fand nach Jahren auf Bikes aus Carbon die Alu-Idee und Umsetzung ebenfalls sehr spannend. Es war aber vor allem seine Vorstellung in Sachen Geometrie, die sich mit dem gedeckt hat, was ich wollte. Ich habe mir verschiedene Excel-Tabellen angelegt, um Geometrien zu vergleichen und gefahrene Bikes mit neuen Optionen übereinanderlegen zu können. Da haben sich schnell verschiedene Faktoren herausgestellt. Unter anderem wollte ich: einen steileren Sitzwinkel, größeren Reach, daraus abgeleitet ein bestimmtes Verhältnis von Front zu Rear Center etc. Da stand die Madonna schnell auf der „Haben-wollen-Liste“. Außerdem wollte ich gerne eine Trinkflasche im Rahmen unterbringen können und last but not least finde ich das Design des Rahmens sehr schön! Daher bin ich zuerst beim V1 gelandet und habe mit dem Upgrade zur Madonna V2 zum Anfang letzten Jahres den neuen Madonna-Rahmen gegen mein V1 getauscht.

An der Front ist eine EXT ERA mit 170 mm Federweg verbaut
# An der Front ist eine EXT ERA mit 170 mm Federweg verbaut

Worauf hast du beim Aufbau deines Bikes besonders geachtet?

Ich bin nicht scheu, neue Sachen auszuprobieren Dennoch ist es mir wichtig, dass mein Bike gut funktioniert. Gewicht ist für mich nicht irrelevant, aber es gibt Stellen am Bike, da ist Performance für mich wichtiger. Ebenso bin ich gerne in der Lage das Bike gut anpassen und abstimmen zu können. Daher bin ich mit der EXT ERA Gabel und dem Storia Lok V3 extrem zufrieden. Neben dem individuellen Shimming des Dämpfers durch Marco von Schnurrtech ist besonders auch die Gabel ein echter Traum! Das ist eine beeindruckende Kombination. Der Dämpfer fühlt sich wirklich „bottomless“ an. Ich bin vorher die 36 und 38er Fox gefahren, aber die EXT ist nochmal ein Schritt weiter aus meiner Sicht.

Insgesamt habe ich das Bike mit möglichst vielen No-Bullshit-Teilen aufgebaut. Die BikeYoke Revive ist für mich eins der besten Beispiele. Die funktioniert nun schon im vierten Jahr ohne Service und ohne Pflege komplett problemfrei. Ebenso die SQlab-Komponenten. Die Direttissima verrichtet auch schon seit Jahren klaglos ihren Dienst. Da sind die Hebel bis heute komplett spielfrei! Ein wirklicher Traum. Dazu kommt, dass die Bremse, besonders mit den dicken Brakestuff/ Intend Aero Scheiben einfach viel Kraft hat und sich gut dosieren lässt. Der Chris King-Steuersatz spricht für sich und kann danach gleich wieder vergessen werden – perfekt! Wie man sieht, fahre ich gerne mit viel Stack.

An Laufrädern hatte ich zuerst den Santa Cruz Reverse 30 Laufradsatz mit DT 350 Naben verbaut. Ich bin aber vor kurzem auf einen neuen Laufradsatz gewechselt. Zum einen wollte ich etwas mehr Innenweite, welche ich durch die Syntace C33i-Carbonfelge bekommen habe. Zum anderen wollte ich die Vielfachverzahnung der Industry Nine-Naben ausprobieren. Ich bin gespannt, wie die sich über den kommenden Sommer schlagen werden. In der vergangenen Saison bin ich mit viel Vergnügen die Michelin Wild Enduro-Reifen gefahren, wobei mir der Vorderreifen mit der härteren Gummimischung fast mehr zugesagt hat. Derzeit probiere ich gerade am Vorder- und Hinterrad den DH22 von Michelin aus. Als ersten Eindruck kann ich schon mal festhalten, dass der Reifen aufgrund der steifen Karkasse mit sehr wenig Luftdruck gefahren werden kann und dass er extrem viel Grip liefert. Leider auch bergauf … Ist ja auch kein klassischer Tourenreifen. Vielleicht rollt der DH34 am Hinterrad etwas besser.

In einem anderen Bike hatte ich schon mit sehr viel Freude über die Zuverlässigkeit und Präzision eine Shimano Di2 verbaut. Daher war der Schritt zur AXS nur logisch. Allerdings wollte ich die Schaltqualität der aktuellen XTR nicht missen und habe den Aufbau mit XTR-Kassette und -Kette kombiniert. Das funktioniert wunderbar.

Am Rahmen freue ich mich jedes Mal wieder, wenn ich mir die großzügig dimensionierten Lager ansehe. Die haben auch das letzte AES-Rennen am Reschensee und anderen Missbrauch ohne Spuren überstanden. Mit der Konstruktion der Lager bin ich wirklich extrem zufrieden.

Insgesamt habe ich es gerne, wenn ich die Entwickler/Erbauer meiner wichtigsten Parts kenne und mich mit ihnen austauschen kann. Das hat mit Ruben bei den Testdays für das V1 angefangen, geht über Cornelius von Intend, der mir beim V1 immer mit Rat und Tat zur Seite stand, weiter zu Trickstuff, zu Marco von EXT/Schnurrtech, der sich viel Zeit für das Shimming des Dämpfers genommen hat und bis zu Stefan von Hexenwerk Laufräder, mit dem ich ewig im Mailaustausch stand. Der Austausch mit allen denen hat das Bike zu dem werden lassen, was für mich wichtig ist und was für mich funktioniert. Dafür an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlichen Dank für den Austausch und die Anregungen! Das ist für mich auch ein Teil der Szene und des Lifestyles, um die Frage mal mit zu beantworten. Ich freue mich, dass trotz der Professionalisierung der Bike-Industrie der Austausch noch so möglich ist und hinter den guten Komponenten des Bikes auch nette Entwickler, Hersteller und Menschen stehen, mit denen man gerne zu tun hat!

Passend zur EXT-Federgabel ...
# Passend zur EXT-Federgabel ...
... arbeitet am Heck ein EXT Storia Lok V3-Dämpfer
# ... arbeitet am Heck ein EXT Storia Lok V3-Dämpfer
Das Fahrwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Abstimmung
# Das Fahrwerk bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Abstimmung
Das Cockpit stammt aus dem Hause OneUp
# Das Cockpit stammt aus dem Hause OneUp

Wie geht es mit deinem Bike weiter?

Wie man auf den letzten Bildern sieht, hat sich das Bike schon weiterentwickelt. Der Santa Cruz Laufradsatz geht in ein neues Bike. Er hat, wie erwähnt, einer Kombination aus den Syntace C33i-Felgen und den Industry Nine Hydra-Naben Platz gemacht. Ich probiere gerade neue Reifen aus … den Michelin DH 22 und DH34. Besonders der DH22 generiert unglaublich viel Grip. Da wird auch in der Zukunft noch Potential sein! ;-)

Welchen Einsatzbereich hat das Bike?

Was viele verwundern dürfte: Enduro. Spaß beiseite: Ich habe mein DH-Bike, mein Trailbike und mein altes Enduro verkauft und nutze das Bike jetzt für fast alles. Von Touren über Enduro-Rennen bis hin zu Bikeparkbesuchen und das Ganze von den Alpen bis in fast flaches Flachland. Das Bike kann das, was ich vor über 15 Jahren schon mit meinen Bikes versucht habe. Damals gab es nur eben keine Teile, die das auch umsetzen/aushalten konnten. Ich hatte mal ein Liteville 301 (Das hatte von Anfang an unterschiedlich lange Kettenstreben in den verschiedenen Größen) mit Rock Shox Totem (Dank an Michi Grätz)und Sun Double Track-Felgen kombiniert … für Haltbarkeit, niedrigen Luftdruck und flachen Lenkwinkel. Ich habe mir auch mal 2007/08 von Jürgen Schlender einen Keiler mit tourentauglicher Geo schweißen lassen. Vielleicht war das bei ihm auch der Anstoß in Richtung Fanes. Irrungen und Wirrungen – allerdings war die grundsätzliche Idee schon dieselbe. Insgesamt hat sich für mich letztendlich aber viel über die Geometrie definiert. Das war auch ein Lernprozess für mich. Da habe ich viel von Chris Porter gelernt (Wäre mal bestimmt ein guter Interviewpartner für euch) und verfolge auch gerne die Projekte von Rulezman und Paul Aston.

Für flache Trails ist das Bike natürlich weniger etwas, aber ich habe es auch schon 3000 hm/90 km an einem Tag durch den Deister bewegt. Sonst hoffe ich für 2021 wieder auf ein paar Endurorennen in den Alpen und der ganzen Republik. Am besten blüht das Bike natürlich auf, wenn es artgerecht in Finale oder meinem Lieblingsspot La Thuile bewegt wird. Aber das schöne ist ja, dass es inzwischen in ganz Deutschland brauchbare Trails gibt. Let the good times roll!

Das Enduro steht auf 29"-Laufrädern mit Syntace-Felgen und Industry Nine-Naben
# Das Enduro steht auf 29"-Laufrädern mit Syntace-Felgen und Industry Nine-Naben

Was wiegt das Bike?

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. 16 kg sind es bestimmt auch ohne DH-Reifen.

Was ist dein persönliches Highlight an deinem Bike der Woche?

Mein persönliches Highlight an dem Bike ist die Geometrie. Ich kann bei meiner Körpergröße endlich vernünftig zwischen den Laufrädern stehen und sitze nicht wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein. Ich bin heute immer wieder sehr belustigt, wenn ich Bilder von mir auf meinen alten 26″ Bikes sehe. Auch wenn damit viel Spass hatte, da will ich nie wieder hin zurück! Twenty six ain’t dead – aber für mich nur als Kinderfahrrad.

Wie fährt sich das Rad?

Sehr balanciert. Das kommt im Wesentlichen durch die Länge und dem Verhältnis von Front und Rear Center sowie des ziemlich perfekt funktionierenden EXT-Fahrwerks. Ich habe noch nie ein Bike gehabt, bei dem ich so lange ohne Probleme (bergauf) fahren konnte. Bergab habe ich die Möglichkeit, das Gewicht gut verlagern zu können. Es ist eben nicht nur ein kleiner Sweetspot, sondern ein größerer Bereich. Das macht es wirklich angenehm zu fahren und bringt auch viel Spaß.

Verzögert wird mit der Trickstuff Direttissima-Bremse
# Verzögert wird mit der Trickstuff Direttissima-Bremse

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Der Sohn von Bekannten hat am Anfang seines Studiums bei meinen Eltern gewohnt, als ich ca. 10-11 Jahre alt war. Er war begeisterter Biker und ich habe mir immer seine Bike-Zeitschriften ausgeliehen. Ich habe die mir mit strahlenden Augen x-mal durchgelesen. Das muss so ca. 1990/91 gewesen sein. Mein absolutes Lieblingsbike zu der Zeit war ein Fat Chance Yo Eddy in British Racing Green. Nach viel Zeitungaustragen hat es dann für ein Mammut Tech Touch (Kennt heute vermutlich kein Mensch mehr) mit Deore DX-Ausstattung gelangt. Von da an war ich stolz wie Bolle und auf zwei 26“-Rädern unterwegs.

Mountainbiken als Lifestyle / die Industrie – deine Sicht.

Klar ist Mountainbike Lifestyle.

Ich finde es schwierig, von DER Industrie zu sprechen. Dafür finde ich die Bandbreite an Firmen zu groß. Wie will man denn Giant, Trek oder Canyon mit Intend oder Actofive vergleichen? Generell denke ich, dass es nicht die Großen sind, welche die wirklichen Innovationen vorantreiben. Das sind für mich eher so Leute wie z.B. Chris Porter, die Bike-Geometrien wirklich weitergebracht haben. Ich freue mich, wenn es immer wieder einzelne Leute oder kleine Firmen gibt, die sich trauen ihre Ideen umzusetzen. Ich habe über die Jahre viel Kontakt zu verschiedenen Firmen gehabt und das war immer ein toller Austausch. Ich durfte mal eine frühe Version der Frank Industries Nugget-Bremse testen (Vielleicht kennt das noch der ein oder andere), habe die erste Brake Force One getestet, war lange in gutem Kontakt mit Liteville und besonders Michi Grätz etc. Da könnte ich noch viele so Sachen aufzählen und ich habe aus allem viel mitgenommen. Unabhängig davon, wie erfolgreich das ein oder andere Projekt verlaufen ist, habe ich immer viel Spaß am Austausch gehabt und das macht für mich den Lifestyle und auch die Industrie aus.

Insgesamt freut es mich, dass Biken insgesamt professioneller geworden ist. Teile halten und man bekommt Sachen (Corona-Probleme mal ausgenommen) auch überall. Die aktuelle Problematik mit Trailsperrungen ist nicht gut – das wird aber langfristig auch zu Lösungen führen. Für mich ist die Situation derzeit ähnlich dem, wie es beim Snowboarden in den 80ern & 90ern war. Für ein komplettes Verbot, wie wir es vielerorts erleben, sind im vergangenen Jahr zu viele Bikes verkauft worden. Da werden sich zwangsweise Sachen ändern. Da bin ich mir sicher!

Du und die Internet Bike Community – Wann und wie bist du zu uns gekommen und was verbindest du mit dem IBC?

Ich bin lange im Freundeskreis gefahren und wir haben unseren „Hunger“ durch die Mountainbike-Zeitschriften gestillt. Daher bin ich gefühlt auch erst recht spät zur IBC gekommen. Über das Forum und sich daraus entwickelnde Bekanntschaften hat sich ein guter Teil meines Freundeskreises entwickelt. Im Studium bin ich auch selbst sehr aktiv gewesen, inzwischen hat sich das eher zum Mitleser entwickelt und ich schreibe bei eher speziellen Themen. Aber wie sagte Jo Klieber: „Weniger schreiben – mehr fahren!“

Happy Trails!

In Sachen Fahrwerk ...
# In Sachen Fahrwerk ...
... wurde bereits so einiges ausprobiert
# ... wurde bereits so einiges ausprobiert

Technische Daten: RAAW Madonna V2

Rahmen: Raaw Madonna V2 XL
Gabel: EXT ERA 170 mm
Dämpfer: EXT Storia Lok V3
Steuersatz: Chris King Steuersatz InSet i2 GripLock
Bremsen: Trickstuff Direttissima mit Intend Aero 203 x 2,25 mm Bremsscheibe
Vorbau: OneUp Stem 50 mm
Lenker: OneUp Carbon 35 mm mit 35 mm Rise
Griffe: SQlab 70x
Felgen: Syntace C33i
Naben: Industry Nine Hydra
Reifen: Michelin Wild Enduro, jetzt: Michelin DH 22/35
Kurbel + Innenlager: Shimano XTR mit 165 mm Kurbellänge
Kettenblatt / Kettenblätter: Absolute Black Oval 30t
Kettenführung / Umwerfer: 77 designz Solo mit Bashguard
Schalthebel: SRAM XX1 Eagle AXS
Schaltwerk: SRAM EXX1 Eagle AXS
Pedale: Time Speciale 8/12
Zughüllen: Shimano
Kette: Shimano XTR
Kassette: Shimano XTR 10-51t
Sattel: SQlab Ergowave Active 13 cm
Sattelstütze: BikeYoke Revive 185 mm
Sattelklemme: Raaw
Sonstiges: OneUp 100cc Pumpe & Tool, WolfTooth Tube Strap, Specialized Zee Cage II Rechts

Über das Bike der Woche

Ihr habt auch ein Bike, das sich bestens in die ehrenhafte Riege der „Bikes der Woche“ einfügen kann? Dann lest euch die Regeln für folgendes Album durch und ladet ein Bild in selbiges hoch. Viel Erfolg! Hier zu den Regeln: fotos.mtb-news.de/p/1290006 / Das Album findet ihr hier: mtb-news.de/s/55943.

Die 20 letzten Bikes der Woche findet ihr hier: 

Alle Bikes der Woche? Hier klicken!

  1. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    im direkten vergleich war der assegai nen hacken besser als der wild enduro front, und um længen besser als der wild enduro rear. letzterer hat auf feuchten trails nix zu suchen smilie nach ca 2 monaten fahrzeit war der assegai deutlich besser als der wild enduro.
    Ne ne, Assegai im Vergleich zum dh22.
    Assegai mit nem Enduroreifen vergleichen passt nicht
  2. benutzerbild

    psycho82

    dabei seit 07/2010

    Ne ne, Assegai im Vergleich zum dh22.
    Assegai mit nem Enduroreifen vergleichen passt nicht


    Also ich hatte letztes Jahr folgende Kombi an meinen DH-Bikes

    DHF und DHR II (Supertacky - Draht)
    DHRII und DHR II (DH-Maxxgrip - Falt)
    Assegai und DHR II (DH-Maxxgrip - Falt)
    Assegai und Dissector (DH-Maxxgrip Falt)
    Conti Der Kaiser und Conti Der Kaiser (Apex - Draht)
    DH 34 und DH 34 (Raceline - Draht)

    Der Conti Kaiser ist für harten Boden und auf trockenen Wurzeln absolut genial (Meine absolute Lieblingskombi auf der Tschak Norris, der Hillbill und der DH in Fiss) - Absolut gutmütig, massig Grip, sehr berechenbar, der Verschleiss ist aber abartigst hoch

    Die DH34 Kombi ist eigentlich für mich auf harten, steinigen Boden mein Favorite (z.B. Valnord, Spicak)- ein richtig schneller Reifen hohe Satbilität in Kurven, mega Grip - fällt nur im feuchten etwas ab, aber immer noch gut, aber auf feuchten Wurzeln und Steinen finde ich die Black Chili Mischung vom Conti etwas angenehmer....

    Vom Assegai bin ich persönlich nicht wirklich angetan, kann zwar alles aber nichts herausragend - als Everybodys Darling ausser Schlamm, aber tatsächlich gut geeignet..... Bremstraktion ist besser als beim DHF. Er hält den Grip lange und driftet dann kontrollierbar weg - reist nicht so aprupt ab wie der DHR II vorne. Auf weichen Böden gibt es aber definitiv bessere Reifen, Selbstreinigung ist nach meinem Geschmack nicht die Beste...
    Besonders in Kombi mit dem Dissector hinten, war aber der lang anhaltende Grip vorne sehr gut, der Dissector funktioniert an einem Mullet mit langen Kettenstreben wie jeder "kleinstollige Reifen" hinten nicht vernünftig und der Assegai hat die ein oder andere brenzliche Situation abfangen dürfen und dies auch zuverlässig gemacht. Für Everybody´s Darling ist der Assegai gut, wenn man aber öfters je nach Bedingungen die Reifen wechselt gibt es nach meinem Empfinden bessere/spiezellere Reifen.... Insgesamt haben mir sowohl die Contis als auch der DH34 besser gefallen. Ist aber auch Gesschmackssache und kommt auch auf den Boden an..... Meine Frau hat da z.B. eine andere Meinung, ihre Favoriten Kombi ist vorne Assegai (DH Maxgrip Falt) und kombiniert dieses mit dem Michelin DH34 Raceline und fährt so, eigentlich auf allen Böden ausser im totalen Schlamm und sie möchte auch keine andere Kombi fahren, da ihr der Assegai vorne wirklich am besten gefällt....

    Pannen hatten wir letzte Saison nur eine, das war in Andorra an einem Assegai, der hat die Dornen dort nicht leiden können, aber hätte auch jeden anderen Reifen an der Stelle treffen können....

    Reifen ist wie immer Geschmacksache, bei mir liegen aber für die neue Saison schon einige Sätze Contis und Michelin DH Reifen auf Halde, diesmal ist auch der 22 mit dabei, auf den 22er bin ich auch gespannt, den bin ich letztes Jahr nicht gefahren

    Für´s Raaw habe ich die Michelin Wild Enduro hier liegen... bin mal gepannt was die dünne Karkasse vorne da treibt, sonst kommen da auch die Michelin DH34 darauf....auf den anderen Enduros fahren wir eigentlich auch nur DH-Reifen, aber ich wollte mal ne leichtere Variante testen - Vee Tire Attack reizt mich am Enduro aber auch mal....
  3. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Besten Dank für deine ausführliche Antwort. Ich teste auch erstmal, wenn auch böse schwere Kombi, den 22er vorn und hinten. Will bei Reifen eigentlich keine Kompromisse, auch am neuen Rad nicht. Den 34er hinten zum Vergleich werd ich noch ordern da er besser rollen soll
  4. benutzerbild

    pfädchenfinder

    dabei seit 10/2007

    Eloxal-Ekstase. smilie
    sehr schön

    raw, rules
  5. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    1200g und Lauffläche mit mehr Fäden und er passt ans Enduro

    Für's Enduro dann bitte auch mit wintertauglicher Gummimischung.

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