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Ein Bikepark bietet für gewöhnlich ein Netz an Strecken, das mithilfe einer Transportmöglichkeit nach oben viele Abfahrten an einem Tag ermöglicht
Ein Bikepark bietet für gewöhnlich ein Netz an Strecken, das mithilfe einer Transportmöglichkeit nach oben viele Abfahrten an einem Tag ermöglicht - Bikeparks unterscheiden sich an der Anzahl der Strecken, dem Schwierigkeitsgrad, dem Lift und in vielen weiteren Details.
Rauf geht es mit dem Lift oder einem Shuttle
Rauf geht es mit dem Lift oder einem Shuttle - da Bikeparks im Winter auch oft Skigebiete sind, teilen sich Sommer- und Winternutzung viel der Infrastruktur.
Leihmaterial oder Ersatzteile gefällig?
Leihmaterial oder Ersatzteile gefällig? - Die meisten Bikeparks haben einen Shop angegliedert, der Ausrüstung verleiht oder verkauft. Am besten vorher anrufen und Leihmaterialien oder Werkstatttermin vereinbaren. Im Bild: Gah und Carolin vom Bikepark Winterberg.
Hier steht Mountainbike drauf
Hier steht Mountainbike drauf - der Spaß- und Sicherheitsfaktor bei einem Bikepark-Ausflug wird mit altem, überholtem Material aber deutlich reduziert. Wir empfehlen zumindest ein Fahrrad mit Federung vorne.
Moderne Bikes kann man ausleihen
Moderne Bikes kann man ausleihen - sie werden regelmäßig durchgecheckt, vermitteln deutlich mehr Sicherheit und können so viel mehr Spaß bringen. Dieses Downhill-Bike hat vorne und hinten eine Federung.
Mindestanforderung an einen Reifen für den Gelände-Einsatz
Mindestanforderung an einen Reifen für den Gelände-Einsatz - zumindest ein Profil mit Stollen sollte der Reifen haben. Etwas mehr Profil als auf dem Reifen im Bild wäre gut.
Besser für den Bikepark ist ein Profil mit größeren Stollen
Besser für den Bikepark ist ein Profil mit größeren Stollen - dieses bietet auf den vielfältigen und teils natürlichen Untergründen mehr Kontrolle über das Mountainbike.
Die Einstellung von Federelementen anhand der Herstellerempfehlung ist sehr simpel
Die Einstellung von Federelementen anhand der Herstellerempfehlung ist sehr simpel - und bietet eine sehr solide Basis für eine gute Funktion der Federung. Hier kann man sich auch helfen lassen und Fahrtechniktrainer oder Bikeshop-Mechaniker um Hilfe bitten.
Manometer sind an den meisten Luftpumpen Standard. Sie helfen, den richtigen Luftdruck einzustellen
Manometer sind an den meisten Luftpumpen Standard. Sie helfen, den richtigen Luftdruck einzustellen - auch hier lohnt es sich, nachzufragen: Wie viel sollte man in die Reifen pumpen? Moderne Reifen und Felgen erlauben inzwischen sehr niedrige Luftdrücke und steigern dadurch Komfort und Traktion. Die Angaben auf dem Reifen sind häufig Maximaldrücke und viel zu hoch!
Für den Bikepark empfiehlt sich primär ein Vollvisierhelm mit Fahrrad-Zulassung
Für den Bikepark empfiehlt sich primär ein Vollvisierhelm mit Fahrrad-Zulassung - alternativ gehen auch klassische Mountainbike-Helme, diese können aber nicht das gleiche Maß an Schutz bieten. Stark getönte Brillen sind ebenso nicht ganz ideal – aber besser als nichts.
In der oberen Reihe – Mountainbike-spezifische Schuhe mit vielen kleinen Profil-Elementen
In der oberen Reihe – Mountainbike-spezifische Schuhe mit vielen kleinen Profil-Elementen - unten sehen wir eine Reihe alltagstauglicher Schuhe. Aus dieser Auswahl passt am ehesten der rechte Schuh mit der weißen Sohle – auch dieser hat viele kleine Profilelemente.
Knieschoner oder alternativ Schienbeinschoner sind wichtig
Knieschoner oder alternativ Schienbeinschoner sind wichtig - diese sind auch außerhalb des Bikeparks absolute Grundausstattung und nicht extrem teuer. Hier kann es sich lohnen, ein eigenes Paar Schoner zu erwerben.
Rückenprotektoren gibt es in verschiedensten Ausführungen
Rückenprotektoren gibt es in verschiedensten Ausführungen - wichtig sind ein guter Sitz und ein möglichst hohes Sicherheitslevel. Neben dem Rücken sollten Brust, Schultern und Ellenbogen abgedeckt sein.
Insgesamt sieht das dann in etwa so aus
Insgesamt sieht das dann in etwa so aus - Tester Kai hat hier auch unter dem Protektor ein Funktionsunterhemd an. Über die Protektorenjacke zieht man für gewöhnlich noch ein T-Shirt oder Trikot.
Fahrtechniktraining ist nicht nur was für Anfänger
Fahrtechniktraining ist nicht nur was für Anfänger - selbst erfahrene World Cup-RennfahrerInnen lassen sich beim Verfeinern ihrer Fahrtechnik weiter helfen. Foto: attentionbuilders / Irmo Keizer
Der Trainer vermittelt Basis-Bewegungsabläufe und Haltungen
Der Trainer vermittelt Basis-Bewegungsabläufe und Haltungen - kann aber auch Fortgeschrittenen mit Linienwahl, Bewegungsabläufen und mehr helfen. Foto: attentionbuilders / Irmo Keizer
Leogang, Saalbach und Fieberbrunn haben sich zu einem großen Bike- und Trail-Park zusammengeschlossen
Leogang, Saalbach und Fieberbrunn haben sich zu einem großen Bike- und Trail-Park zusammengeschlossen - hier bekommt man bei einer Übernachtung die Joker-Card, mit der man zweimal am Tag umsonst eine der Bergbahnen nutzen kann, oder 30 % Rabatt auf ein herkömmliches Ticket.
Die Zielgruppe eines Bikeparks ist häufig breiter gesteckt
Die Zielgruppe eines Bikeparks ist häufig breiter gesteckt - von Profis, über ambitionierte Mountainbiker, bis hin zu Anfängern und Familien soll auf verschiedenen Strecken jedem Besuchenden ein erlebnisreicher Tag geboten werden.
Streckenkennzeichnung im Bikepark Winterberg
Streckenkennzeichnung im Bikepark Winterberg - hier gibt es sogar Infos über den Streckencharakter auf der Infotafel.
Streckennetz im Bikepark Winterberg
Streckennetz im Bikepark Winterberg - hier kann man zum Beispiel auch verschiedene Strecken miteinander kombinieren.
Rauf treten? Lieber nicht!
Rauf treten? Lieber nicht! - Im Bikepark kann es aber schon mal vorkommen, dass man sich vom Schlepplift hochziehen lassen muss. Das ist nicht ganz einfach und braucht etwas Übung – lasst euch beim Schlepplift fahren also zeigen, wie es am besten geht!
Deutlich gemütlicher ist der Sessellift
Deutlich gemütlicher ist der Sessellift - in den verschiedenen Einhänge-Systemen wird das Rad mitgeführt.
Luxus-Variante Gondelbahn
Luxus-Variante Gondelbahn - vor allem bei Regen mit Abstand der angenehmste Lift-Transport.
Alternative Konzepte?
Alternative Konzepte? - Shuttlen ist in Mitteleuropa nicht besonders weitverbreitet. Auf anderen Kontinenten, in Spanien, Frankreich und Großbritannien aber deutlich häufiger anzutreffen.
Wetterbericht checken!
Wetterbericht checken! - bei Regen macht es uns zwar auch Spaß und man steht normalerweise nicht so lang am Lift an, aber grundsätzlich ist ein schöner Tag angenehmer für die ersten Bikepark-Erfahrungen.
Rundkurse im Flachen, sogenannte Pumptracks, eignen sich neben Übungsparcours gut zum Aufwärmen
Rundkurse im Flachen, sogenannte Pumptracks, eignen sich neben Übungsparcours gut zum Aufwärmen - hier hat man ohne großes Gefälle eine Möglichkeit, sich langsam zu steigern und erste Hindernisse auszuprobieren.
Lieber etwas entspannt anfangen und Körper und Kopf auf Betriebstemperatur bringen
Lieber etwas entspannt anfangen und Körper und Kopf auf Betriebstemperatur bringen - einfache Strecken mit abrollbaren Hindernissen eignen sich perfekt, um ein Feeling für Rad und Untergrund zu bekommen und in den Tag reinzufinden.
Nicht ideal für den Anfang, vor allem wenn man noch nie im Bikepark war
Nicht ideal für den Anfang, vor allem wenn man noch nie im Bikepark war - naturbelassene Strecken von höherem Schwierigkeitsgrad verlangen viel vom Fahrenden ab und sind nicht ideal für einen Kaltstart.
Hindernisse, die nicht einsehbar sind, werden nicht immer gekennzeichnet
Hindernisse, die nicht einsehbar sind, werden nicht immer gekennzeichnet - die goldene Regel ist hier: Immer stehen bleiben und sich das Hindernis gut anschauen, um Unfälle zu vermeiden. Bleib, wenn möglich am Streckenrand stehen und achte auf andere Fahrer, die von oben kommen könnten.
Wer bahnt sich welchen Weg durch bestimmte Streckenabschnitte?
Wer bahnt sich welchen Weg durch bestimmte Streckenabschnitte? - Beobachten, was bessere Fahrer machen, wie sie Kurven anfahren, wie sie sich auf dem Bike bewegen – all das kann dabei helfen, eine steile Lernkurve hinzulegen oder Fehler zu vermeiden. Monkey see, monkey do. Or don't.
Kleine Challenges, bei denen man sich zum Beispiel an Sprünge herantasten kann, gibt es genug
Kleine Challenges, bei denen man sich zum Beispiel an Sprünge herantasten kann, gibt es genug - erst mal lohnt es sich aber, diese Hindernisse langsam abzurollen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, und sich dann langsam zu steigern.
Gemacht, um zu springen, nicht zum Abrollen
Gemacht, um zu springen, nicht zum Abrollen - Features wie dieses sollte man als Anfänger lieber umfahren. Grundsätzlich gilt jedoch: Alles vorher anschauen, was man nicht einsehen kann!
Gegenseitiger Respekt ist das A und O – nicht nur im Allgemeinen, vor allem auch in Natur und Bikepark
Gegenseitiger Respekt ist das A und O – nicht nur im Allgemeinen, vor allem auch in Natur und Bikepark - gebt auf die anderen Besucher Acht, begegnet euch mit gegenseitigem Respekt, dann hat jeder eine gute Zeit. Und Vorsicht in den Alpen – es soll schon vorgekommen sein, dass es jemanden tierisch wenig interessiert, dass du da jetzt runterwillst!

Bikepark-Guide für Einsteiger: Was ist ein Bikepark überhaupt? Wir erklären es euch und außerdem, wie ihr euch auf euren (ersten) Ausflug in den Bikepark super vorbereiten könnt und was ihr mitnehmen müsst. Außerdem geben wir euch Hilfestellung zur Vermeidung der häufigsten Fehler. Viel Spaß mit unserem Bikepark-Guide!

Bikepark – was ist das überhaupt?

Muss ich dort mit einem Downhill-Fahrrad fahren? Fährt man da wirklich mit dem Lift nach oben, wie beim Skifahren? Kann ich da mit meinem E-Bike hin? All das wollen wir dir in diesem Bikepark-Guide für Einsteiger erklären. How To Bikepark – los geht’s:

Der Bikepark. In der Mountainbike-Szene ist das schon ein geflügeltes Wort, hat man aber noch nie einen Bikepark besucht, ist es vielleicht nicht ganz einfach, sich etwas darunter vorzustellen. Was hat es also genau damit auf sich? Während sich auch kleinere „Spots“ (= Anlagen zum Mountainbiken) auf Vereinsbasis oft als Bikepark bezeichnen, zeichnet sich der klassische Bikepark durch einige Merkmale aus:

  • Streckennetz mit mehreren Strecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
  • hauptsächlich Abfahrtsstrecken
  • Lift-Transport oder alternativer Transport auf den Berg
  • Infrastruktur mit Parkplatz, Bikeshop, Verleihstation, Sanitäranlagen uvm.
Ein Bikepark bietet für gewöhnlich ein Netz an Strecken, das mithilfe einer Transportmöglichkeit nach oben viele Abfahrten an einem Tag ermöglicht
# Ein Bikepark bietet für gewöhnlich ein Netz an Strecken, das mithilfe einer Transportmöglichkeit nach oben viele Abfahrten an einem Tag ermöglicht - Bikeparks unterscheiden sich an der Anzahl der Strecken, dem Schwierigkeitsgrad, dem Lift und in vielen weiteren Details.
Diashow: Bikepark-Guide für Einsteiger: So machts mit Sicherheit Spaß!
Hindernisse, die nicht einsehbar sind, werden nicht immer gekennzeichnet
Die Zielgruppe eines Bikeparks ist häufig breiter gesteckt
Insgesamt sieht das dann in etwa so aus
Fahrtechniktraining ist nicht nur was für Anfänger
Mindestanforderung an einen Reifen für den Gelände-Einsatz
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Ein Netz von Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit gebauten und natürlichen Hindernissen ist typisch für Bikeparks. Je nachdem, wie groß oder klein der Bikepark ist, sind diese Strecken weitläufiger verteilt oder so nah beieinander, dass sie sich kombinieren lassen.

Das sonstige Angebot unterscheidet sich oft. Bikeshops mit Verleihstationen und Werkstätten sind häufig gesehen. Für normale Parks stehen auch die klassischen Sanitäreinrichtungen bereit. Größere Bikeparks, in denen man auch mit dem Camper stehen kann, haben oft eine Dusche. Falls es die nicht gibt: Ein Bikewash, also ein Platz zum Putzen des Bikes, kann, nachdem alle Räder sauber sind, auch hilfreich sein.

Vielleicht erinnern euch diese Merkmale an etwas! Richtig: Der klassische Bikepark ist im Winter im Normalfall ein Skigebiet. Es besteht also bereits eine Infrastruktur und ein Lift, mit dem man auf den Berg, beziehungsweise Hügel transportiert wird. Hier geht es wie im alpinen Wintersport primär um die Abfahrt auf den verschiedenen Strecken, die auf dem Berg starten und nahe der Talstation wieder enden. Weniger geht es um das bergauf treten – Streckennetze ohne Lift werden eher als „Trail Center“ bezeichnet. Aber auch Mischformen, die Lift-Transport und Auffahrten aus eigener Kraft kombinieren oder die Radfahrer mit anderen Verkehrsmitteln auf den Berg transportieren, sind möglich.

Welche Bikeparks gibt es in Deutschland? Welche Bikeparks gibt es in Österreich und der Schweiz? Gibt es davon in Europa noch mehr? Hier eine Übersicht über eine Vielzahl an Bikeparks!

Rauf geht es mit dem Lift oder einem Shuttle
# Rauf geht es mit dem Lift oder einem Shuttle - da Bikeparks im Winter auch oft Skigebiete sind, teilen sich Sommer- und Winternutzung viel der Infrastruktur.
Leihmaterial oder Ersatzteile gefällig?
# Leihmaterial oder Ersatzteile gefällig? - Die meisten Bikeparks haben einen Shop angegliedert, der Ausrüstung verleiht oder verkauft. Am besten vorher anrufen und Leihmaterialien oder Werkstatttermin vereinbaren. Im Bild: Gah und Carolin vom Bikepark Winterberg.

Erster Bikepark-Ausflug geplant – wie bereite ich mich vor?

Wenn du noch nie im Bikepark warst und gerade diese Zeilen liest, hast du Punkt 1 schon richtig gemacht – informiere dich vorab darüber, was dich erwartet, beziehungsweise womit du rechnen kannst. Bikepark ist nicht gleich Bikepark! Sie unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Streckenvielfalt, -länge und -schwierigkeitsgrad sowie dem Angebot, welches es drum herum gibt. Für den ersten Besuch kann das den Unterschied machen.

Im Folgenden wollen wir uns ein paar Punkte im Detail anschauen, die für einen gelungenen Ausflug hilfreich sind:

Das Fahrrad

Vor deinem ersten Besuch solltest du abwägen, was du an Ausrüstung benötigst. Dazu musst du wissen, was ein Fahrrad für einen Bikepark-Besuch können muss. Hier eine kurze Übersicht, die wir im folgenden genauer erklären:

  • Du benötigst ein Mountainbike.
  • Dieses Mountainbike hat eine Bikepark-Freigabe.
  • Das Fahrrad sollte mit Mountainbike-Stollenreifen ausgerüstet sein.
  • Vorne sollte dein Mountainbike eine Federgabel verbaut haben.
  • Im Idealfall ist dein Mountainbike vollgefedert.
  • Das Fahrrad ist frei von jeglichen Defekten.
  • Alle Komponenten funktionieren ordnungsgemäß.
  • Dein Fahrrad ist zuverlässig eingestellt.

Bikeparks sind für Mountainbikes gebaut. Andere Fahrräder, wie zum Beispiel Rennräder, Gravel-Bikes, Trekking-Bikes oder Stadt-Fahrräder sind hier nicht gut aufgehoben, da sie den Anforderungen nicht gerecht werden. Aber keine Sorge: Wenn du kein Mountainbike besitzt, kannst du in den meisten Bikeparks eines ausleihen. Diese Verleih-Räder entsprechen dem aktuellen Stand der Technik, werden regelmäßig durchgecheckt und können auf unserer Liste alle Punkte erfüllen. Auch wenn diese Bikes ungewohnt sind, bieten sie dir wahrscheinlich mehr Sicherheit. Bist du noch unter 18, solltest du nachfragen, ob du für den Verleih eine Begleitperson oder eine Vollmacht benötigst.

Hier steht Mountainbike drauf
# Hier steht Mountainbike drauf - der Spaß- und Sicherheitsfaktor bei einem Bikepark-Ausflug wird mit altem, überholtem Material aber deutlich reduziert. Wir empfehlen zumindest ein Fahrrad mit Federung vorne.
Moderne Bikes kann man ausleihen
# Moderne Bikes kann man ausleihen - sie werden regelmäßig durchgecheckt, vermitteln deutlich mehr Sicherheit und können so viel mehr Spaß bringen. Dieses Downhill-Bike hat vorne und hinten eine Federung.

Mountainbike ist nicht gleich Mountainbike. Die verschiedenen Disziplinen des Sports erfordern unterschiedliche Anforderungen. Entsprechend dieser Anforderungen werden Mountainbikes vom Hersteller oder unabhängigen Instituten auf ihre Haltbarkeit getestet. Nicht jedes Mountainbike wird vom Hersteller für den Einsatz im Bikepark vorgesehen und freigegeben. Prüfe also, ob dein Fahrrad für die Verwendung im Bikepark zugelassen ist. Oft werden solche Hinweise auf der Herstellerwebsite oder im Benutzerhandbuch aufgeführt. Du kannst dich aber auch an den Kundensupport des Fahrrad-Herstellers wenden.

Für Kontrolle auf den Strecken eignen sich Mountainbike-Stollenreifen am besten. Diese sind breiter als an anderen Fahrrädern und können mit ihren Stollen für mehr Halt auf dem Untergrund sorgen. Glatte Reifen eignen sich für diesen Einsatz weniger gut, da sie einfacher rutschen können und somit weniger Kontrolle bieten. Hier unsere Reifen-Tests!

Auf Bikepark-Strecken gibt es Hindernisse. Eine Federgabel und im Idealfall auch eine Hinterrad-Federung sorgen dafür, dass deine Reifen auch bei unsteten Untergründen Kontakt mit dem Boden halten können. Das sorgt wiederum dafür, dass der Reifen auf dem Boden Halt findet und du Kontrolle bekommst. Außerdem erhöht eine Federung den Fahrkomfort. Unbedingt notwendig ist sie nicht, aber wir würden es dir ans Herz legen.

Mindestanforderung an einen Reifen für den Gelände-Einsatz
# Mindestanforderung an einen Reifen für den Gelände-Einsatz - zumindest ein Profil mit Stollen sollte der Reifen haben. Etwas mehr Profil als auf dem Reifen im Bild wäre gut.
Besser für den Bikepark ist ein Profil mit größeren Stollen
# Besser für den Bikepark ist ein Profil mit größeren Stollen - dieses bietet auf den vielfältigen und teils natürlichen Untergründen mehr Kontrolle über das Mountainbike.

Wenn du ein Mountainbike hast, dem du den Bikepark-Einsatz zutraust, ist es hilfreich, es vor dem Ausflug durchchecken zu lassen. Damit du dich nicht in Gefahr bringst, sollte dein Fahrrad frei von Defekten sein, die Bremsen und die Federung sollten ordnungsgemäß funktionieren, aber auch der Rest vom Rad sollte einwandfreie Funktion bieten. Am einfachsten ist es, wenn du das Fahrrad im lokalen Fahrradladen vorab kontrollieren lässt.

Nutze diese Gelegenheit, um dich von den Mitarbeiter*innen im Bikeshop bezüglich der Einstellungen beraten zu lassen. Vor allem eine vernünftige Basis-Einstellung von Reifen-Luftdruck, der Federung und der Bremshebel können einen großen Unterschied ausmachen.

Wie bereits angemerkt haben einige Bikeparks einen eigenen Shop – verlasse dich nicht darauf, dass die Mechaniker dort Zeit für dein Bike haben und vereinbare am besten einen Termin, wenn du es nicht schaffst, dein Fahrrad vorher durchchecken zu lassen. Etwaige kleine Defekte kann der Bikeshop aber durch Ersatzteile meist abdecken.

Die Einstellung von Federelementen anhand der Herstellerempfehlung ist sehr simpel
# Die Einstellung von Federelementen anhand der Herstellerempfehlung ist sehr simpel - und bietet eine sehr solide Basis für eine gute Funktion der Federung. Hier kann man sich auch helfen lassen und Fahrtechniktrainer oder Bikeshop-Mechaniker um Hilfe bitten.
Manometer sind an den meisten Luftpumpen Standard. Sie helfen, den richtigen Luftdruck einzustellen
# Manometer sind an den meisten Luftpumpen Standard. Sie helfen, den richtigen Luftdruck einzustellen - auch hier lohnt es sich, nachzufragen: Wie viel sollte man in die Reifen pumpen? Moderne Reifen und Felgen erlauben inzwischen sehr niedrige Luftdrücke und steigern dadurch Komfort und Traktion. Die Angaben auf dem Reifen sind häufig Maximaldrücke und viel zu hoch!

Die Ausrüstung

Auch bei der restlichen Ausrüstung gilt: Sicherheit geht vor! Hier ein kurzer Überblick über die Ausrüstung, die du für einen Tag im Bikepark benötigst. Wie auch beim Fahrrad gilt bei der Ausrüstung – du musst das nicht alles selbst besitzen, sondern kannst es dir oft vor Ort ausleihen. Prüfe, ob du diese Ausrüstung direkt vor Ort leihen kannst oder eventuell Teile davon selbst besitzt:

  • Helm mit Fahrrad-Zulassung – am besten Integralbauweise bzw. Vollvisierhelm
  • Schutzbrille, am besten bruchsicher und Durchstich-sicher
  • optional: Nackenstütze, bzw. Neckbrace (Leatt DBX 6.5 Neck Brace-Test)
  • Protektorenjacke mit Brust-, Rücken-, Schulter- und Ellenbogen-Schützern
  • optional: Funktionsunterhemd für unter den Protektor
  • optional: Protektorenhose
  • Knieschoner, idealerweise mit Schienbein-Schutz
  • Fahrrad-Handschuhe
  • geeignete Schuhe
  • Sporthose und Sporttrikot oder T-Shirt für über die Protektoren

Ein vernünftiger Helm, am besten ein Mountainbike-spezifischer Vollvisierhelm ist Grundvoraussetzung – hier 5 Fullface-Helme für den Bikepark im Test! Diese Helme sind leichter als Motorrad-Helme, aber auch auf ihre Schutzwirkung getestet. Wichtig ist auch eine Schutzbrille, damit dir nichts ins Auge fliegt. Hier 7 MTB-Goggles im Test sowie 12 MTB-Brillen im Test. Im Bikepark fährst du auch öfter mal durch schattige Wald-Stücke – eine sehr dunkle Sonnenbrille eignet sich also nicht optimal. Wenn du ein paar Brillen zur Auswahl hast, probiere diese am besten in Kombination mit deinem Helm aus, um sicherzugehen, dass nichts drückt oder verrutscht. Optional gibt es auch Nackenstützen. Diese werden aber oft nicht als Verleih-Material angeboten, da man sie individuell auf den Körperbau und den verwendeten Helm anpassen sollte.

Für den Bikepark empfiehlt sich primär ein Vollvisierhelm mit Fahrrad-Zulassung
# Für den Bikepark empfiehlt sich primär ein Vollvisierhelm mit Fahrrad-Zulassung - alternativ gehen auch klassische Mountainbike-Helme, diese können aber nicht das gleiche Maß an Schutz bieten. Stark getönte Brillen sind ebenso nicht ganz ideal – aber besser als nichts.
In der oberen Reihe – Mountainbike-spezifische Schuhe mit vielen kleinen Profil-Elementen
# In der oberen Reihe – Mountainbike-spezifische Schuhe mit vielen kleinen Profil-Elementen - unten sehen wir eine Reihe alltagstauglicher Schuhe. Aus dieser Auswahl passt am ehesten der rechte Schuh mit der weißen Sohle – auch dieser hat viele kleine Profilelemente.

Deinen Oberkörper schützt du am einfachsten mit einer Protektorenjacke. Üblicherweise bietet diese für den Brustkorb, den Rücken und die Schultern jeweils Polster oder Plastik-Schützer. Viele Protektorenjacken haben außerdem einen Schutz für die Ellenbogen in die Ärmel integriert. Wenn du dir eine Protektorenjacke ausleihst, zieh am besten ein Funktionsunterhemd oder etwas Vergleichbares darunter an und achte unbedingt darauf, dass die Protektoren gut sitzen und nicht verrutschen können.

Optional gibt es auch Protektorenhose, beziehungsweise -unterhosen. Auch diese gibt es aber ähnlich wie die Nackenstützen eher selten zum Ausleihen. Verzichten solltest du aber auf keinen Fall auf Knieschoner. Mountainbike-spezifische Knieschoner gibt es oft in Kombination mit Schienbeinschonern. Für den Anfang ist diese Kombi-Variante zu empfehlen.

Knieschoner oder alternativ Schienbeinschoner sind wichtig
# Knieschoner oder alternativ Schienbeinschoner sind wichtig - diese sind auch außerhalb des Bikeparks absolute Grundausstattung und nicht extrem teuer. Hier kann es sich lohnen, ein eigenes Paar Schoner zu erwerben.
Rückenprotektoren gibt es in verschiedensten Ausführungen
# Rückenprotektoren gibt es in verschiedensten Ausführungen - wichtig sind ein guter Sitz und ein möglichst hohes Sicherheitslevel. Neben dem Rücken sollten Brust, Schultern und Ellenbogen abgedeckt sein.

Was es für gewöhnlich nicht zum Ausleihen gibt: Schuhe, gegebenenfalls auch Handschuhe. Auch diese beiden Kleidungsstücke sind wichtig. Nachdem man in der Abfahrt primär steht, sind Hände und Füße die einzigen Kontaktpunkte zum Rad. Damit du dich auf dem Rad wohlfühlst, willst du hier nicht abrutschen. Wenn möglich, nimm eine kleine Auswahl an Schuhen mit sowie Fahrrad-Handschuhe mit geschlossenen Fingern. Wenn du noch keine Rad-spezifischen Schuhe hast, sind zum Beispiel Skateschuhe oder Ähnliches ein guter Anfang.

Hast du alle Infos dazu im Netz gefunden oder nachgefragt, ist Teil 1, das Material, abgehakt!

Insgesamt sieht das dann in etwa so aus
# Insgesamt sieht das dann in etwa so aus - Tester Kai hat hier auch unter dem Protektor ein Funktionsunterhemd an. Über die Protektorenjacke zieht man für gewöhnlich noch ein T-Shirt oder Trikot.

Die Fahrtechnik

Du warst noch nie im Park, fährst aber schon dein Leben lang Singletrails? Du bist noch nie ernsthaft Mountainbike auf Trails gefahren? Du bist regelmäßig im Bikepark, fühlst dich aber nicht in jeder Situation sicher? Mach ein Techniktraining (vorab oder vor Ort)!

  • Vermittelt Grundlagen und Bewegungsabläufe in Theorie und Praxis.
  • Macht dich mit den Funktionen und Besonderheiten eines Mountainbikes vertraut.
  • Kann dir bei Unsicherheit und Fragen zur Seite stehen.
  • Lässt deine Lernkurve steil ansteigen.
  • Hilft dir, Fehler zu vermeiden.
  • Bringt dir bei, wie man mit dem Lift fährt.

Fahrtechnik-Trainer sind darin geschult, dir Starthilfe zu geben, und helfen dabei, dir ein erstes Feeling auf dem Rad zu vermitteln, von dem aus du dich weiterentwickeln kannst. Sie haben es Tag für Tag mit Interessierten auf deinem Könnensstand zu tun und helfen Anfängern, aber auch Fortgeschrittenen weiter. Falsche Bewegungsabläufe, die sich eingeschlichen haben, Techniken, die verbesserungswürdig sind, Linienwahl auf den Strecken, die sie mehrmals die Woche fahren – dafür hat der Trainer ein Auge und kann effektiv weiterhelfen. Das Fahrtechnik-Training hat vor allem einen Hintergrund: Sicherheit! Buche am besten einen Technik-Trainer für ein bis zwei Stunden.

Fahrtechniktraining ist nicht nur was für Anfänger
# Fahrtechniktraining ist nicht nur was für Anfänger - selbst erfahrene World Cup-RennfahrerInnen lassen sich beim Verfeinern ihrer Fahrtechnik weiter helfen. Foto: attentionbuilders / Irmo Keizer
Der Trainer vermittelt Basis-Bewegungsabläufe und Haltungen
# Der Trainer vermittelt Basis-Bewegungsabläufe und Haltungen - kann aber auch Fortgeschrittenen mit Linienwahl, Bewegungsabläufen und mehr helfen. Foto: attentionbuilders / Irmo Keizer

Die Kosten

Du hast jetzt einen Überblick darüber, was du an Material und professioneller Anleitung benötigst. Checke am besten die Preise, wenn du das nicht parallel schon erledigt hast. Ohne eigenes Material kann so ein Tag schnell etwas kostspieliger werden.

  • Leihfahrrad (optional)
  • Leihmaterial (optional)
  • Kaution für Leihmaterial (optional)
  • Fahrtechnikkurs (optional, aber empfohlen)
  • Anreisekosten
  • Übernachtungskosten (optional)
  • Verpflegungskosten
  • Lift-Ticket

Neben Material und Fahrtechnikkurs wirst du wahrscheinlich auch ein Stück weit mit dem Auto unterwegs sein. Fahrgemeinschaften mit Freunden oder anderen Interessierten können sich hier anbieten, um die Kosten ein bisschen zu verteilen. Und in der Gruppe macht so ein Tag auch oft mehr Spaß! Je nachdem wie weit deine Anfahrt ist, wirst du vielleicht auch ein ganzes Wochenende im Bikepark verbringen oder das Ganze mit einem Urlaub verknüpfen. Dann fallen natürlich auch Übernachtungskosten an. Solltest du gleich einen solchen mehrtägigen Ausflug planen, kannst du auch beim Tourismusverband fragen – mancherorts gibt es die Lift-Karte bei einer gebuchten Übernachtung kostenlos dazu. Wohnmobilisten können oft direkt am Bikepark kampieren – hier wird aber meist auch eine kleine Gebühr fällig. Außerdem lohnt es sich nachzulesen, welche Sanitäranlagen es gibt – sonst geht es nach dem Biken an den eiskalten Bikewash.

Beachte auch, dass du noch ein Lift-Ticket brauchst. Wenn du planst, öfter zu kommen, informiere dich über Punktekarten oder ähnliche Angebote. Schlägt beispielsweise am Vormittag das Wetter um, kann es ungemütlich werden und damit hast du deine Tageskarte nicht verschwendet.

Leogang, Saalbach und Fieberbrunn haben sich zu einem großen Bike- und Trail-Park zusammengeschlossen
# Leogang, Saalbach und Fieberbrunn haben sich zu einem großen Bike- und Trail-Park zusammengeschlossen - hier bekommt man bei einer Übernachtung die Joker-Card, mit der man zweimal am Tag umsonst eine der Bergbahnen nutzen kann, oder 30 % Rabatt auf ein herkömmliches Ticket.

Die Strecken

Die meisten Bikeparks schaffen ein Angebot, das ein breites Spektrum an Fahrern ansprechen soll. Dafür sind verschieden Strecken notwendig:

  • Schwierigkeitsgrade von einfach bis schwer
  • Streckenkennzeichnung wie im Skisport: grün (sehr einfach), blau (einfach), rot (mittelschwer), schwarz (schwer)
  • verschiedene Bodenbeläge: von baulich angelegt bis naturbelassen
  • gebaute Hindernisse wie Steilkurven, Wellen, Sprünge
  • natürliche Hindernisse wie Wurzeln und Steine

Klassische Bikepark-Strecken sind oft baulich angelegt. Dies bedeutet, dass diese Strecke künstlich angelegt wurde und oft etwas breiter, mit einem Bodenbelag versehen und von einigen der natürlichen Hindernisse bereinigt sind. Dieser Typ Strecke ist in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und mit unterschiedlichsten Hindernissen weitverbreitet – von Steilkurven, bis hin zu Sprüngen.

Die Zielgruppe eines Bikeparks ist häufig breiter gesteckt
# Die Zielgruppe eines Bikeparks ist häufig breiter gesteckt - von Profis, über ambitionierte Mountainbiker, bis hin zu Anfängern und Familien soll auf verschiedenen Strecken jedem Besuchenden ein erlebnisreicher Tag geboten werden.

Das krasse Gegenteil sind naturbelassene Trails, bei denen der Untergrund größtenteils dem normalen Waldboden entspricht. Solche Strecken werden zwar oft durch bauliche Maßnahmen zusätzlich gesichert, stellen aber einen anderen Anspruch dar, weil natürliche Hindernisse wie Steine, Felsen oder Wurzeln nicht entfernt werden. Außerdem können sich solche Strecken deutlich schneller in ihrem Charakter verändern. Sie verändern sich durch die Nutzung ständig und können sich so im Schwierigkeitsgrad mit der Zeit wesentlich verschärfen.

Um Strecken hinsichtlich ihres Schwierigkeitsgrades zu bewerten, wird meist ein System verwendet, das der Pistenkennzeichnung aus dem Skisport ähnelt. Grüne, blaue, rote und schwarze Schilder helfen dir dabei, die richtige Wahl zu treffen. Grün ist am einfachsten, Blau einfach, Rot mittelschwer und Schwarz schwer. Vorsicht aber – diese Kennzeichnung verrät oft nicht den Charakter des Trails. Es kann sich also bei einer schwarzen Strecke z. B. um eine Bikepark-Strecke mit Sprüngen handeln, bei einer roten Strecke aber auch mal um einen naturbelassenen Trail. Je nachdem, was du beherrschst, könnte dich also eine schwarze Strecke weniger herausfordern, als eine rote – oder andersherum. Für weitere Informationen zum Streckencharakter kannst du auf der Website des Bikeparks oder auf Nachfrage vor Ort Auskunft bekommen. Hier hilft es auch, sich vorab Videos anzuschauen. Auf Portalen wie MTB-News.de oder YouTube findet man zu vielen Strecken Videos, über die man sich ein Bild von der Strecke machen kann.

Streckenkennzeichnung im Bikepark Winterberg
# Streckenkennzeichnung im Bikepark Winterberg - hier gibt es sogar Infos über den Streckencharakter auf der Infotafel.
Streckennetz im Bikepark Winterberg
# Streckennetz im Bikepark Winterberg - hier kann man zum Beispiel auch verschiedene Strecken miteinander kombinieren.

Beim ersten Besuch im Park werden dich voraussichtlich erst die gebauten Strecken mit grün bis rotem Schwierigkeitsgrad interessieren. Hast du ein Fahrtechnik-Training gebucht, wirst du vermutlich erst auf einem gebauten Übungsparcours starten, der dich auf die Elemente auf den Bikepark-Trails vorbereitet. Dieser kann auch dann interessant sein, wenn du dich gegen das Techniktraining entschieden hast. Ein paar Runden auf dem Übungsparcours sind für jeden gut zum Aufwärmen.

Lege im ersten Moment also weniger Wert darauf, möglichst viele schwarze Strecken angeboten zu bekommen, sondern schau dich im Bereich grün bis rot um.

Der Lift

Bikeparks sind oft klassische Skigebiete, die ihr Angebot im Sommer aufs Fahrrad zugeschneidert haben. Du bist also mit ähnlichen Liftanlagen konfrontiert – vom Schlepplift bis hin zur Gondel-Kabine.

  • Verschiedene Lift-Arten.
  • Erkundige dich vorab, ob E-Bike-Transport möglich ist.
  • Frag nach, ob du an deinem Fahrrad etwas für den Transport verändern musst (z. B. Sattelstellung)
  • Klebe gegebenenfalls Kontaktstellen mit Schutzfolie ab.
  • Beobachte andere bei der Benutzung des Lifts.
  • Lass dir bei Schleppliften gegebenenfalls helfen.

Lese am besten online nach, welcher Lift im Bikepark deiner Wahl steht. Gerade der Schlepplift ist für Anfänger nicht besonders einfach. Angenehmer für den Anfang sind Sessellifte und Gondel-Kabinen. In Mitteleuropa sind Parks mit Shuttle-Transport zwar nicht weitverbreitet, aber auch diese Option gibt es – Rad auf den Hänger und Transport mit Bus, Pickup oder sonstigen Transportmitteln.

Rauf treten? Lieber nicht!
# Rauf treten? Lieber nicht! - Im Bikepark kann es aber schon mal vorkommen, dass man sich vom Schlepplift hochziehen lassen muss. Das ist nicht ganz einfach und braucht etwas Übung – lasst euch beim Schlepplift fahren also zeigen, wie es am besten geht!

Wenn du in einen Bikepark mit Schlepplift willst, erkundige dich am besten darüber, ob du vor Ort eine kleine Einweisung vom Shop- oder Liftpersonal bekommen kannst. Ein Technik-Trainer wird dir das mit Sicherheit zeigen. Alternativ: Nimm dir ein paar Minuten Zeit und beobachte die anderen dabei, wie sie den Lift benutzen. Je nach Fahrrad-Halterung musst du auch bei Sesselliften oder Gondelbahnen dein Rad anheben und auf einen Haken hängen. Auch das erfordert etwas Koordination und kann im Vorhinein geübt werden. Achtung außerdem – ein Rad kann ganz schön schwer sein! Immer schön aus den Knien heben!

Wenn du ein eMTB fährst, versuche außerdem herauszufinden, ob der Lift dafür besondere Transportbestimmungen hat oder nicht. Unabhängig davon, ob Mountainbike oder eMTB, kannst du vor Ort fragen, ob du für den Transport etwas an deinem Fahrrad verändern musst. Manchmal kann es zum Beispiel notwendig sein, die Stellung des Sattels anzupassen. In manchen Liften – je nachdem wie das Rad befestigt wird – kann es sein, dass der Lift Komponenten wie Felge, Sattelstütze oder Lenker etwas zerkratzt. Dagegen kann eine Schutzfolie oder etwas Ähnliches helfen.

Informiere dich außerdem über die Transportbedingungen, falls du noch nicht volljährig bist: Brauchst du eine Begleitperson, eine Vollmacht oder Ähnliches?

Deutlich gemütlicher ist der Sessellift
# Deutlich gemütlicher ist der Sessellift - in den verschiedenen Einhänge-Systemen wird das Rad mitgeführt.
Luxus-Variante Gondelbahn
# Luxus-Variante Gondelbahn - vor allem bei Regen mit Abstand der angenehmste Lift-Transport.
Alternative Konzepte?
# Alternative Konzepte? - Shuttlen ist in Mitteleuropa nicht besonders weitverbreitet. Auf anderen Kontinenten, in Spanien, Frankreich und Großbritannien aber deutlich häufiger anzutreffen.

Das Wetter

Mit dem Wetter kommen ein paar Vor- und Nachteile, nach denen du individuell deinen Tag ausrichten kannst. Schau dir also auf jeden Fall den Wetterbericht an, bevor du losziehst.

  • Besucherzahlen sind bei Sonne oft höher.
  • Sehr nasse Strecken können schwierig sein.
  • Einfache, gebaute Strecken sind bei feuchtem Boden oft griffiger.
  • Natürliche Strecken sind bei nassem Boden deutlich schwieriger.
  • Nach langen Trocken- oder Regenphasen können die Strecken in schlechtem Zustand sein.
  • Manche Seilbahnen müssen bei starkem Wind den Betrieb stoppen.

Bei Regen wagen sich nicht alle in den Bikepark – du hast also freie Bahn. Gerade die einfacheren Strecken, mit sandigem Bodenbelag werden oft griffiger, durch den feuchten Bodenbelag rollt alles etwas langsamer. Anspruchsvolle Strecken oder naturbelassene Trails werden hingegen deutlich verschärft. Kategorisch ausschließen solltest du einen Regentag aber nicht. Passe einfach deine Bekleidung etwas an und stelle dich darauf ein, dass es nass und etwas kälter werden könnte. Lege kürzere Pausen ein, zieh dich vor der Pause kurz um und versuche nicht auszukühlen! Bring außerdem Wechselkleidung mit.

Grundsätzlich eignet sich aber ein warmer, trockener Frühlingstag gut für den ersten Besuch. Es wird allerdings mehr los sein. Wenn du also die Gelegenheit hast, nutze Tage unter der Woche, in denen der Bikepark geöffnet hat. Im Frühjahr sind die Strecken meist noch besser in Schuss, es ist noch nicht super heiß und vor der Trockenphase im Hochsommer hat die Erde noch etwas Feuchtigkeit gespeichert.

Beobachte im Wetterbericht auch den Wind. Es kann dazu kommen, dass die Seilbahn bei stärkerem Wind oder extremer Wetterlage den Betrieb stoppen muss.

Wetterbericht checken!
# Wetterbericht checken! - bei Regen macht es uns zwar auch Spaß und man steht normalerweise nicht so lang am Lift an, aber grundsätzlich ist ein schöner Tag angenehmer für die ersten Bikepark-Erfahrungen.

Bikepark-Checkliste – hab ich alles?

Heute ist es so weit und dein erster Bikepark-Tag steht an. Du hast Material organisiert oder etwas zum Ausleihen reserviert und stehst in den Startlöchern! Super! Wir haben hier noch mal eine kleine Zusammenfassung für dich:

Checkliste zum Herunterladen und Ausdrucken:

MTB-News_Bikepark_Checkliste

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Im Bikepark angekommen

Langsam, aber sicher anfangen

Zum Anfang eignet sich eigentlich grundsätzlich immer eine Routine. Egal, ob man das erste Mal oder zum 25. Mal in dieser Saison auf dem Parkplatz eines Bikeparks steht.

  • Wärme dich ordentlich auf, getrennt vom Bike!
  • Checke die Basis-Funktionen des Bikes – funktioniert alles?
  • Fange auf dem Bike langsam an, zum Beispiel mit ein paar Runden auf dem Übungsparcours.
  • Lege mit einer einfachen Strecke los, damit auch dein Kopf bereit für alles ist.
  • Mach am Anfang entspannt und langsam, um dich an die Bedingungen zu gewöhnen.
  • Auf unbekannten Strecken: Hindernisse vor dem Befahren checken!
  • Mach nichts, um jemandem etwas zu beweisen.

Wärme dich am besten ein bisschen auf, bevor du startest. Lass dazu das Rad mal ein paar Minuten liegen, bringe deinen Kreislauf in Schwung und deine Muskulatur auf Temperatur. Unmittelbar bevor du dann loslegen willst, checke noch mal kurz durch: Reifendruck stimmt, Federung funktioniert, Bremse fühlt sich normal an? Dann los auf den Übungsparcours und ein paar lockere Runden drehen. Hast du ein Fahrtechnik-Training gebucht, wirst du das voraussichtlich alles mit deinem Trainer machen. So bekommst du ein Gefühl fürs Rad, die Bremse und bewältigst die ersten Hindernisse. Das bereitet dich auf jeden Fall auf die einfacheren Strecken im Park vor.

Rundkurse im Flachen, sogenannte Pumptracks, eignen sich neben Übungsparcours gut zum Aufwärmen
# Rundkurse im Flachen, sogenannte Pumptracks, eignen sich neben Übungsparcours gut zum Aufwärmen - hier hat man ohne großes Gefälle eine Möglichkeit, sich langsam zu steigern und erste Hindernisse auszuprobieren.

Jetzt geht es auf die Strecken. Es lohnt sich auf jeden Fall, klein anzufangen und mit den einfachen Pisten zu starten. Dein Körper ist jetzt warm, dein Kopf wird vielleicht aber noch etwas brauchen, um damit klarzukommen, was jetzt alles passiert. Nimm eine entspannte Grundhaltung auf dem Rad ein und rolle die Strecke ebenso entspannt ab. Schaue nach vorne und halte deinen Blick auf der Strecke, dein Körper wird folgen.

Lieber etwas entspannt anfangen und Körper und Kopf auf Betriebstemperatur bringen
# Lieber etwas entspannt anfangen und Körper und Kopf auf Betriebstemperatur bringen - einfache Strecken mit abrollbaren Hindernissen eignen sich perfekt, um ein Feeling für Rad und Untergrund zu bekommen und in den Tag reinzufinden.
Nicht ideal für den Anfang, vor allem wenn man noch nie im Bikepark war
# Nicht ideal für den Anfang, vor allem wenn man noch nie im Bikepark war - naturbelassene Strecken von höherem Schwierigkeitsgrad verlangen viel vom Fahrenden ab und sind nicht ideal für einen Kaltstart.

Kennst du die Strecke noch nicht, dann behalte Warnschilder im Blick – sie weisen dich auf schwierige Hindernisse oder Wegkreuzungen hin. Solltest du auf ein Hindernis zusteuern, das du nicht einsehen kannst – bleib am Streckenrand stehen! Befahre niemals ein Hindernis, das du nicht einsehen kannst, ohne es dir vorher genau anzuschauen und gegebenenfalls andere Biker zu beobachten, die es bewältigen.

Um auf diese Hindernisse und das, was danach kommt, reagieren zu können, ist ein hohes Maß an Bike-Kontrolle erforderlich. Vielleicht ist der Sprung gar nicht so schwierig, aber danach kommen ein paar Steine, vor denen du nicht mehr verlangsamen kannst? Die Möglichkeiten sind endlos. Lass es nicht auf den Zufall drauf ankommen, vergewissere dich und geh auf Nummer sicher!

Hindernisse, die nicht einsehbar sind, werden nicht immer gekennzeichnet
# Hindernisse, die nicht einsehbar sind, werden nicht immer gekennzeichnet - die goldene Regel ist hier: Immer stehen bleiben und sich das Hindernis gut anschauen, um Unfälle zu vermeiden. Bleib, wenn möglich am Streckenrand stehen und achte auf andere Fahrer, die von oben kommen könnten.
Wer bahnt sich welchen Weg durch bestimmte Streckenabschnitte?
# Wer bahnt sich welchen Weg durch bestimmte Streckenabschnitte? - Beobachten, was bessere Fahrer machen, wie sie Kurven anfahren, wie sie sich auf dem Bike bewegen – all das kann dabei helfen, eine steile Lernkurve hinzulegen oder Fehler zu vermeiden. Monkey see, monkey do. Or don't.

Fahre die einfache Strecke ruhig ein paar Mal, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Wiederholung tut dir und deiner Lernkurve gut. Taste dich dann aber auch gerne im Schwierigkeitsgrad langsam nach oben. Du wirst es dann voraussichtlich mit anderen Hindernissen, schmäleren und teils natürlicheren Strecken zu tun bekommen. Auch hier gilt es, vorsichtig anzufangen, am Rand stehenzubleiben, wenn etwas nicht einsehbar oder sehr schwierig ist. Traue dich auf jeden Fall, auch mal abzusteigen und Stücke, die du dir nicht zutraust, zu schieben. Fahr dein Tempo und lasse dich nicht dazu überreden, etwas zu fahren, womit du dich nicht wohlfühlst.

Geht es auf die natürlicheren Strecken, wirst du sehr viel stärker mit der Linienwahl konfrontiert werden – also welchen Weg du dir genau bahnst. Hier kann es helfen, einfach mal vom Rand der Strecke aus zu beobachten, was die anderen so machen. Wenn du ein guter Beobachter bist, dann kann das auch grundsätzlich ein gutes Hilfsmittel für dich sein: Schau dir an, wie die anderen auf den Pedalen stehen, wie sie ihren Lenker festhalten und welche Körperposition sie auf dem Rad einnehmen.

Kleine Challenges, bei denen man sich zum Beispiel an Sprünge herantasten kann, gibt es genug
# Kleine Challenges, bei denen man sich zum Beispiel an Sprünge herantasten kann, gibt es genug - erst mal lohnt es sich aber, diese Hindernisse langsam abzurollen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, und sich dann langsam zu steigern.

Aufgepasst – das sind die häufigsten Fehler!

Der Bikepark und die Strecken haben dich komplett in ihren Bann gezogen? Super! Aber aufpassen, Fehler sind schnell passiert. Hier ein paar Tipps, wie du diese Fehler vermeidest:

  • Regelmäßig trinken, essen und pausieren!
  • Behalte deine Konzentration im Auge. Fängst du an, kleine Fehler zu machen, hör lieber auf.
  • Taste dich langsam heran, gehe keine unnötigen Risiken ein.
  • Bist du dir mit etwas unsicher, hol dir Rat von besseren Bikern.
  • Versuche nicht, schnelleren Bikern auf Biegen und Brechen hinterherzukommen.
  • Schau dir Hindernisse, die du nicht einsehen kannst, genau an.
  • Bleib immer am Streckenrand und niemals auf Sprüngen oder Landungen stehen!
  • Begegne allen mit Respekt. Egal ob Liftpersonal, Wanderern, anderen Bikern oder der Natur!
  • Verzichte auf Alkohol!

Du setzt deinen Körper vor beträchtliche Aufgaben und musst im Blick behalten, dass du ausreichend trinkst, isst und pausierst. Mache regelmäßige, kurze Pausen, um einen Schluck zu trinken, einen kleinen Snack einzuwerfen und deinen Körper kurz auszuruhen.

Versuche auch darauf zu achten, wie fokussiert du bist. Im Laufe des Tages wird deine Konzentration abnehmen. Fängst du an, kleine Fehler zu machen, ist es wahrscheinlich so weit, dass du nicht mehr super aufmerksam bist. Jetzt ist ein hervorragender Punkt, um aufzuhören. Bei den nächsten Abfahrten wirst du noch weniger bei der Sache sein und die Fehler werden tendenziell größer und gefährlicher. Wenn du müde wirst, akzeptiere das und fahr lieber gesund nach Hause.

Ein Bikepark ist wie ein großer Spielplatz mit Hindernissen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Dabei können aber bereits einfache Hindernisse bei falschem Tempo oder Technik sehr gefährlich werden. Pass auf, dass du dir nicht zu viel zumutest, versuche nicht guten Fahrern nachzueifern, ihr Tempo mitzufahren oder ihnen blind zu vertrauen. Taste dich stattdessen langsam heran, erhöhe das Tempo langsam und schrittweise, um die Bewegungsabläufe zu registrieren und abzuspeichern. Hole dir Rat von besseren Bikern und beobachte, wie sie Hindernisse meistern. Du wirst nicht an einem Tag lernen, was andere seit Jahren perfektionieren. Sei bescheiden!

Gemacht, um zu springen, nicht zum Abrollen
# Gemacht, um zu springen, nicht zum Abrollen - Features wie dieses sollte man als Anfänger lieber umfahren. Grundsätzlich gilt jedoch: Alles vorher anschauen, was man nicht einsehen kann!

Schau dir Hindernisse, die du nicht einsehen kannst, im Vorhinein genau an. Bleib dabei am Rand stehen – bleibst du in der Mitte der Strecke oder sogar auf Sprüngen und Landungen stehen, bist du ein Risiko für dich selbst und andere Biker. Halte die Strecke frei und wenn du zum Beobachten doch mal auf die Strecke musst, achte auf andere Fahrer. Sie kommen im Zweifel sehr viel schneller an, als du es erwarten würdest.

Wie du, sind auch die anderen FahrerInnen da, um eine gute Zeit zu haben. Grundlage dafür sind Freundlichkeit, Rücksichtnahme und gegenseitiger Respekt. Du musst dich nicht von schnelleren FahrerInnen von der Strecke schieben lassen, solltest diesen Respekt dann aber auch langsameren FahrerInnen gegenüber haben. Die meisten FahrerInnen sind sehr freundlich und lassen dich gerne vorbei, wenn du nett fragst oder bedanken sich, wenn du sie vorbeilässt. Achte darauf, was um dich herum passiert und biete Hilfe bei Unfällen oder technischen Defekten an. Fühlst du dich unsicher, wenn dir jemand im Nacken hängt, lass ihn oder sie am besten vorbei oder frag einen Freund/Bekannten, ob er/sie hinter dir fahren kann und dich abschirmt.

Gegenseitiger Respekt ist das A und O – nicht nur im Allgemeinen, vor allem auch in Natur und Bikepark
# Gegenseitiger Respekt ist das A und O – nicht nur im Allgemeinen, vor allem auch in Natur und Bikepark - gebt auf die anderen Besucher Acht, begegnet euch mit gegenseitigem Respekt, dann hat jeder eine gute Zeit. Und Vorsicht in den Alpen – es soll schon vorgekommen sein, dass es jemanden tierisch wenig interessiert, dass du da jetzt runterwillst!

Alkohol ist ein No-Go – solange du auf den Strecken unterwegs sein willst. Lass dich nicht dazu hinreißen, in der Mittagspause ein kühles Blondes zu schlürfen, auch wenn es sehr verlockend ist. Schon geringe Mengen an Alkohol können dein Reaktionsvermögen und dein Risikobewusstsein einschränken – und genau auf diese zwei Eigenschaften musst du heute besonders vertrauen! Natürlich haben auch Drogen hier keinen Platz.

Zum Abschluss: Tipps der Redaktion

  1. Ordentlich frühstücken und ausreichend trinken, bevor es losgeht.
  2. Früh loslegen und Mittag machen, wenn das größte Gedränge am Lift ist.
  3. Trinkflasche nahe der Liftstation in den Schatten legen!
  4. Sonnige Tage unter der Woche nutzen, wenn weniger los ist.
  5. Tourismusverband-Angebote für Übernachtungen checken.
  6. Notrufnummern ins Handy einspeichern!
  7. Für den Anfang einen Bikepark mit Sessellift oder Gondelbahn ins Auge fassen.

MTB-News.de wünscht viel Spaß im Bikepark!

Viel Spaß im Bikepark wünschen wir dir – wenn du dich an unseren Leitfaden hältst, tauchst du in eine sehr spaßige und eindrucksvolle Welt ein. Lass dich in den Bann dieses wundervollen Sports ziehen, mach das Beste aus deinem Tag und lege den Grundstein für viele weitere Abenteuer in den Bikeparks rund um den Globus.

Wir hoffen, unser Bikepark-Guide für Einsteiger hat dir weitergeholfen. Hat dir etwas gefehlt? Dann lass es uns in den Kommentaren wissen!

  1. benutzerbild

    Yeti666

    dabei seit 05/2006

    Oberste Priorität hat der Rückenschutz weil es sich mit einem Rückenschaden oder Querschnitt nicht mehr so toll Biken läßt. Parallel dazu unbedingt gute Knieschützer, weil "Knie Nie"!
    Der Helm muss auch passen, günstig geht, billig geht nicht, wenn Rübe kaputt gillt das Gleich wie beim Rücken!
  2. benutzerbild

    m1chael_s

    dabei seit 02/2021

    Danke Euch @mad raven ; @JensDey ; @Yeti666 smilie
    Bin ja echt gespannt wie das als Anfänger für ihn geht. Wir wollen erstmal nach Lenggries in den Bikepark und da seh ich echt immer nur ziemlich gute Jungs fahren. Hab bisschen Angst ihm das ganze madig zu machen. smilie
  3. benutzerbild

    nanananaMADMAN

    dabei seit 09/2020

    Bin ja echt gespannt wie das als Anfänger für ihn geht. Wir wollen erstmal nach Lenggries in den Bikepark und da seh ich echt immer nur ziemlich gute Jungs fahren. Hab bisschen Angst ihm das ganze madig zu machen. smilie
    Wenn du ihn wirklich einführen (höhö) willst, dann halt (vorerst) keine schwarzen Lines, sondern Vorturnen in gemäßigtem (!) Tempo, damit er sich bzgl. Linienwahl und Geschwindigkeit an dich ranhängen kann.

    Ich sehe so oft Leute, die ihren mitgeschleppten Anfänger*innen davonfahren, weil es ihnen zu langsam geht oder sie zeigen wollen was sie draufhaben etc.. Wenn du das nicht machst, sondern drauf achtest, was er so braucht und kann, stehen die Chancen ganz gut, dass es nicht der letzte gemeinsame Bikepark-Ausflug bleibt.
    Sonst halt Fahrtechnik-Kurs für Ihn und Geballer für dich und ihr trefft euch zum Bier auf dem Parkplatz. smilie
  4. benutzerbild

    boris1967

    dabei seit 04/2012

    Sonst halt Fahrtechnik-Kurs für Ihn
    Höhö!!
    Wenn's bei de Kohlen für die Protection schon eng ist.
  5. benutzerbild

    nanananaMADMAN

    dabei seit 09/2020

    Höhö!!
    Wenn's bei de Kohlen für die Protection schon eng ist.
    Kanner sich auch als Gutschein schenken lassen, Familie und Freunde erwischen damit meistens zwei Fliegen mit einer Klappe. smilie
    Und wie du meinem Beitrag bestimmt entnehmen konntest, ging es um die Aussage, dass der Start des Kollegen damit steht und fällt, wie sehr er dabei an die Hand genommen wird.

    Aber ja, Dinge kosten Geld und ein Helm ist erstmal wichtiger als ein Fahrtechnik-Kurs (auch wenn letzterer auch zur erweiterten Schutzausrüstung gezählt werden kann).

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