Bildergalerie: Liteville H-3 Mk3 im Test: Werksmaschine in dritter Generation Mehr Bildergalerien

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Als das 301 unter den Hardtails bezeichnet Liteville das hauseigene H-3 Mk3
Als das 301 unter den Hardtails bezeichnet Liteville das hauseigene H-3 Mk3 - das Aluminium-Hardtail in dritter Generation soll so vielseitig wie ein Trail-Fully sein, nur eben ohne Federung am Heck. In der von uns getesteten XT-Variante kostet das Bike der Firma aus dem Allgäu 4.280 €.
Evolution statt Revolution
Evolution statt Revolution - das Liteville H-3 Mk3 ist das Ergebnis einer jahrelangen und kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die Veränderungen zum Vorgänger halten sich in Grenzen.
Liteville setzt wie gewohnt auf das Rahmenmaterial Aluminium
Liteville setzt wie gewohnt auf das Rahmenmaterial Aluminium - das H-3 ist trotz nahezu vollständigem Verzicht auf Kohlefaser das leichteste Bike in unserem Test.
Das Schaltauge soll laut Liteville besonders stabil und steif sein
Das Schaltauge soll laut Liteville besonders stabil und steif sein - dem hochwertigen Rahmen merkt man an, dass sehr viel Hirnschmalz in die Entwicklung geflossen ist.
Über diese Schraube wird die integrierte Eightpins-Variostütze geklemmt
Über diese Schraube wird die integrierte Eightpins-Variostütze geklemmt - diese bietet einen gigantischen Verstellweg. Wer lieber eine herkömmliche verstellbare Sattelstütze fahren möchte, kann das natürlich auch tun.
Das Heck bietet zwar viel Reifenfreiheit. Aber erst ab Größe XXL ist der Rahmen laut Liteville mit 29"-Laufrädern kompatibel.
Das Heck bietet zwar viel Reifenfreiheit. Aber erst ab Größe XXL ist der Rahmen laut Liteville mit 29"-Laufrädern kompatibel.
Das in die Hinterradachse integrierte Werkzeug ist ein schönes und praktisches Detail.
Das in die Hinterradachse integrierte Werkzeug ist ein schönes und praktisches Detail.
Der Flansch der Hinterrad-Nabe ist nach außen geschoben und die Kettenlinie ist entsprechend angepasst
Der Flansch der Hinterrad-Nabe ist nach außen geschoben und die Kettenlinie ist entsprechend angepasst - das soll laut Liteville ein stabileres Laufrad mit gleichmäßigerer Speichenspannung ermöglichen.
liteville-produkt-4122
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In fünf Größen von S bis XXL bietet Liteville das H-3 Mk3 an
In fünf Größen von S bis XXL bietet Liteville das H-3 Mk3 an - die Allgäuer setzen dabei auf das bekannte Scaled Sizing, bei dem das Heck mit jeder Rahmengröße um 5 mm mitwächst. Uns gefällt dieser Ansatz sehr!
Bei allen Varianten des Litevilles sorgt vorne eine RockShox Pike Select+ mit 150 mm Federweg für Kontrolle
Bei allen Varianten des Litevilles sorgt vorne eine RockShox Pike Select+ mit 150 mm Federweg für Kontrolle - eine der Veränderungen zum Mk2 ist, dass Liteville nun Gabeln mit einem kürzeren Offset verbaut.
Auf den breiten Aluminium-Felgen von Syntace …
Auf den breiten Aluminium-Felgen von Syntace …
… sind die 2,6" breiten Maxxis Forekaster Plus-Reifen montiert.
… sind die 2,6" breiten Maxxis Forekaster Plus-Reifen montiert.
Auch das Cockpit stammt aus dem Hause Syntace
Auch das Cockpit stammt aus dem Hause Syntace - der Carbon-Lenker ist das einzige Anbauteil aus Kohlefaser am H-3.
Die Eightpins-Sattelstütze an unserem Testrad in Größe L bietet einen Hub von stolzen 228 mm
Die Eightpins-Sattelstütze an unserem Testrad in Größe L bietet einen Hub von stolzen 228 mm - darauf montiert ist ein ergonomischer Sattel von SQlab.
Getestet haben wir das Liteville H-3 Mk3 in der XT-Konfiguration
Getestet haben wir das Liteville H-3 Mk3 in der XT-Konfiguration - so verwundert es nicht, dass neben dem Antrieb auch die Bremsen von den Japanern stammen.
Bergauf fliegt man mit dem Liteville H-3 sehr zügig die Trails hoch
Bergauf fliegt man mit dem Liteville H-3 sehr zügig die Trails hoch - das leichte Hardtail beschleunigt sehr gut, die Sitzposition ist angenehm und die Plus-Reifen bieten einen hohen Komfort. Die Uphill-Krone teilt sich das Liteville mit dem Santa Cruz Chameleon.
Fuß raus und rum!
Fuß raus und rum! - Auf dem Liteville H-3 braucht man praktisch keine Eingewöhnungszeit. Der schwarze Bolide fährt sich sehr intuitiv.
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An sich lässt es sich mit dem Liteville sehr präzise über die Trails navigieren. Bei höheren Geschwindigkeiten und insbesondere in ruppigem Gelände fährt sich das H-3 allerdings etwas schwammig
An sich lässt es sich mit dem Liteville sehr präzise über die Trails navigieren. Bei höheren Geschwindigkeiten und insbesondere in ruppigem Gelände fährt sich das H-3 allerdings etwas schwammig - hier merkt man die großvolumigen Plus-Reifen, die zudem recht rund sind und aufgrund der geringen Profilierung an Seitenhalt vermissen lassen.
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Schlicht und schön
Schlicht und schön - so durchdacht der Rahmen ist, so simpel und puristisch kommt er daher. Das gefällt!
Klapperklapperklapper
Klapperklapperklapper - der fehlende Kettenstrebenschutz hat für eine nervige Geräuschkulisse gesorgt. Slapper Tape schafft Abhilfe, noch schöner wäre aber eine integrierte Lösung.
Das Decathlon setzt ebenfalls auf 27,5" Plus-Reifen, kostet allerdings nur knapp 1/4
Das Decathlon setzt ebenfalls auf 27,5" Plus-Reifen, kostet allerdings nur knapp 1/4 - natürlich ist das Liteville nicht vier Mal so gut, doch die sehr hohe Qualität merkt man dem Liteville definitiv an.
Das Santa Cruz Chameleon ist bergauf und bergab genauso zügig unterwegs, fährt sich aber eine ganze Ecke direkter und präziser
Das Santa Cruz Chameleon ist bergauf und bergab genauso zügig unterwegs, fährt sich aber eine ganze Ecke direkter und präziser - dafür bietet das Liteville einen höheren Komfort. Beide Bikes sind tolle Allrounder.
Auf dem Liteville H-3 Mk3 wird schnell klar, wieso sich das schlichte Hardtail seit vielen Jahren so großer Beliebtheit erfreut
Auf dem Liteville H-3 Mk3 wird schnell klar, wieso sich das schlichte Hardtail seit vielen Jahren so großer Beliebtheit erfreut - der Rahmen ist durchdacht, das Fahrgefühl intuitiv und das Gewicht ist eine Ansage. Aus unserer Sicht schade ist die weitestgehend fehlende 29"-Option. Für die Bergab-Ballerei gibt es bessere Optionen, aber als komfortabler Allrounder überzeugt das Liteville H-3 sehr.
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