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Heute morgen ist der Start im Nebel, nachdem wir 100 Höhenmter geklettert sind, ist die Morgensonne wieder da.
Heute morgen ist der Start im Nebel, nachdem wir 100 Höhenmter geklettert sind, ist die Morgensonne wieder da. - Foto: Michael Bührer
Meine Beine drehen super heute! Urs und ich kämpfen mit voller Power nochmals ums Podium.
Meine Beine drehen super heute! Urs und ich kämpfen mit voller Power nochmals ums Podium. - Foto: Michael Bührer
Das Jonkershoek ist eines unserer Haupttrainingsgebiete, wir kennen die Trails in- und auswendig!
Das Jonkershoek ist eines unserer Haupttrainingsgebiete, wir kennen die Trails in- und auswendig! - Foto: Michael Bührer
Die perfekt geshapten Trails werde ich auf alle Fälle vermissen, aber mein achtes Cape Epic kommt 2020 sicher.
Die perfekt geshapten Trails werde ich auf alle Fälle vermissen, aber mein achtes Cape Epic kommt 2020 sicher. - Foto: Michael Bührer
Das sind die Lieblingsbilder meines Fotografen Michael, immer schön gegen die aufgehende Sonne
Das sind die Lieblingsbilder meines Fotografen Michael, immer schön gegen die aufgehende Sonne - Foto: Michael Bührer
Um den Etappensieg wird gesprintet, Kross-Spur hat haudünn die Nase vorne gegen Pyga-EuroSteel
Um den Etappensieg wird gesprintet, Kross-Spur hat haudünn die Nase vorne gegen Pyga-EuroSteel - Foto: Michael Bührer
Martin zieht nen Wheelie über die Finish-Line im Val de Vie, cool heute nochmal mit den Youngsters gekämpft zu haben
Martin zieht nen Wheelie über die Finish-Line im Val de Vie, cool heute nochmal mit den Youngsters gekämpft zu haben - Foto: Michael Bührer
Die Finisher Medaillen sind heiß begehrt beim Cape Epic, für mich ist es die Siebte!
Die Finisher Medaillen sind heiß begehrt beim Cape Epic, für mich ist es die Siebte! - Foto: Michael Bührer
Acht Tage Mountainbike-Rennen rund ums Western Cape gehen zu Ende.
Acht Tage Mountainbike-Rennen rund ums Western Cape gehen zu Ende. - Foto: Michael Bührer
Das letzte mal Helikopter über uns beim Mountainbike Rennen. In Europa haben wir das eigentlich nie!
Das letzte mal Helikopter über uns beim Mountainbike Rennen. In Europa haben wir das eigentlich nie! - Foto: Michael Bührer
Urs ist froh, dass es rum ist.
Urs ist froh, dass es rum ist. - Foto: Michael Bührer
Friedemann, unser Teamchef ist happy mit mir
Friedemann, unser Teamchef ist happy mit mir - Foto: Michael Bührer
Tobi, mein Mechaniker, hat nen perfekten Job gemacht diese Woche
Tobi, mein Mechaniker, hat nen perfekten Job gemacht diese Woche - Foto: Michael Bührer

Das Cape Epic 2019 ist Geschichte. Unser Live-Blogger Simon Stiebjahn hat uns täglich mit spannenden Geschichten aus dem Fahrerfeld unterhalten. Am Ende reichte es für den Bulls-Profi gemeinsam mit Urs Huber auf Platz vier! Von uns gibt es dafür ein fettes “herzlichen Glückwunsch”! Danke Stiebi für deine Unterhaltung in dieser Woche! Den letzten Live-Blog wollen wir Euch aber natürlich nicht vorenthalten…

Die härteste Woche des Jahres, in Bezug auf die Schmerzen die ich mir selbst auf meinem BULLS Wilde Edge hinzufügte, geht zu Ende. Das Cape Epic 2019 endet für Urs und mich auf einem zufriedenstellenden vierten Platz. Nach Rang drei 2013 mein zweitbestes Resultat beim wohl härtesten Mountainbike-Etappenrennen der Welt.
Für mich persönlich haben sich die Beine heute beim Grande Finale super angefühlt. Ich fühlte mich nochmals richtig blendend! Irgendwie komme ich nach ein paar Tagen in einen echten Renn-Rhythmus und erhole mich sehr gut. Meine Form wird dann im Rennen sogar noch besser.

Heute morgen ist der Start im Nebel, nachdem wir 100 Höhenmter geklettert sind, ist die Morgensonne wieder da.
# Heute morgen ist der Start im Nebel, nachdem wir 100 Höhenmter geklettert sind, ist die Morgensonne wieder da. - Foto: Michael Bührer
Diashow: Cape Epic Live-Blog von Simon Stiebjahn - 7. Etappe – Grande Finale der härtesten Woche des Jahres!
Das letzte mal Helikopter über uns beim Mountainbike Rennen. In Europa haben wir das eigentlich nie!
Das sind die Lieblingsbilder meines Fotografen Michael, immer schön gegen die aufgehende Sonne
Um den Etappensieg wird gesprintet, Kross-Spur hat haudünn die Nase vorne gegen Pyga-EuroSteel
Die Finisher Medaillen sind heiß begehrt beim Cape Epic, für mich ist es die Siebte!
Heute morgen ist der Start im Nebel, nachdem wir 100 Höhenmter geklettert sind, ist die Morgensonne wieder da.
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Die 70 km durchs Jonkershoek und über die Boschendal Trails kannte ich aus dem Training in- und auswendig. Als sich dann Kross-Spur mit Cink/Mantecon-Gutierrez und Pyga-Euro Steel aufmachten, um die Etappe zu gewinnen, war ich voll dabei. Hat nicht mal wirklich weh getan – verrückt! Urs hingegen hat wieder gelitten. Wir haben uns im Ziel unterhalten und wohl schon das Problem ausgemacht. An der vierten Etappe sind wir zu Beginn 2 Stunden mit der Brechstange voll mitgefahren bei Cannondale. Urs musste da so tief gehen, dass er das Laktat seitdem nicht mehr wirklich abbauen konnte. Ein Fehler, den wir so nicht mehr machen werden – hat sich das auf der Königsetappe ja gar nicht ausbezahlt. Schließlich sind wir dort Beide gestürzt und haben mit den defekten Schuhen und dem verbogenen Schaltauge die Chancen auf das Podium hergegeben. Am Ende ist man immer schlauer.

Meine Beine drehen super heute! Urs und ich kämpfen mit voller Power nochmals ums Podium.
# Meine Beine drehen super heute! Urs und ich kämpfen mit voller Power nochmals ums Podium. - Foto: Michael Bührer
Das Jonkershoek ist eines unserer Haupttrainingsgebiete, wir kennen die Trails in- und auswendig!
# Das Jonkershoek ist eines unserer Haupttrainingsgebiete, wir kennen die Trails in- und auswendig! - Foto: Michael Bührer
Die perfekt geshapten Trails werde ich auf alle Fälle vermissen, aber mein achtes Cape Epic kommt 2020 sicher.
# Die perfekt geshapten Trails werde ich auf alle Fälle vermissen, aber mein achtes Cape Epic kommt 2020 sicher. - Foto: Michael Bührer

So reicht es heute beim Grande Finale für uns „nur“ zu Rang acht. Unsere Youngster haben sich heute, nach dem Pech gestern, super rehabilitiert und mit Rang sieben ihr bestes Tagesergebnis erzielt. Karl und Alban, unsere „Legends“, finishen auf Rang zwölf und sind schon dran zu analysieren, woran es gelegen hat, dass die Beiden nicht wie erhofft ganz vorne mithalten konnten.

Das sind die Lieblingsbilder meines Fotografen Michael, immer schön gegen die aufgehende Sonne
# Das sind die Lieblingsbilder meines Fotografen Michael, immer schön gegen die aufgehende Sonne - Foto: Michael Bührer
Um den Etappensieg wird gesprintet, Kross-Spur hat haudünn die Nase vorne gegen Pyga-EuroSteel
# Um den Etappensieg wird gesprintet, Kross-Spur hat haudünn die Nase vorne gegen Pyga-EuroSteel - Foto: Michael Bührer
Martin zieht nen Wheelie über die Finish-Line im Val de Vie, cool heute nochmal mit den Youngsters gekämpft zu haben
# Martin zieht nen Wheelie über die Finish-Line im Val de Vie, cool heute nochmal mit den Youngsters gekämpft zu haben - Foto: Michael Bührer

Alles in allem muss man sagen, dass die Platzierungen im Gesamtklassement jetzt sehr fair sind. Scott-SRAM mit Schurter/Forster haben das Rennen dominiert und verdient gewonnen. Cannondale mit Avancini/Fumic waren bis auf die letzten beiden Tage immer auf dem Podium und sind verdienter Zweiter. Allerdings hatten die beiden Glück am vorletzten Tag, dass Trek-Selle San Marco den zwischenzeitlichen Vorsprung von 6:30 min durch einen platten Reifen nicht ins Ziel gebracht hat. Dann wäre es um den zweiten Rang heute am letzten Tag nochmals spannend geworden. So erobern Porro/Ferraro den letzten Platz auf dem Podium. Bis zum sechsten Tag konnten wir den Kampf spannend gestalten und unsere Fehler bzw. unser Pech hat uns die Chancen genommen. Allerdings muss ich gestehen, dass die Leistung der Beiden, vor allem gestern, deutlich besser war als unsere und sie daher verdient Dritter wurden.

Die Finisher Medaillen sind heiß begehrt beim Cape Epic, für mich ist es die Siebte!
# Die Finisher Medaillen sind heiß begehrt beim Cape Epic, für mich ist es die Siebte! - Foto: Michael Bührer

Insights – Team BULLS Bilanz Cape Epic 2019

Für uns als Team BULLS war die Woche gelungen. Keiner aus unserem Team, auch nicht vom Betreuer-Team, hatte gesundheitliche Probleme. Wir haben alle drei Teams ins Ziel gebracht. Die Youngster waren viel stärker als im letzten Jahr und immer zur Stelle, als wir sie gebraucht haben. Schade für die Jungs! Mit etwas weniger Pech wären sie sogar Elfter geworden. Aber bei dem Rennen in Südafrika kann einfach alles passieren.

Acht Tage Mountainbike-Rennen rund ums Western Cape gehen zu Ende.
# Acht Tage Mountainbike-Rennen rund ums Western Cape gehen zu Ende. - Foto: Michael Bührer
Das letzte mal Helikopter über uns beim Mountainbike Rennen. In Europa haben wir das eigentlich nie!
# Das letzte mal Helikopter über uns beim Mountainbike Rennen. In Europa haben wir das eigentlich nie! - Foto: Michael Bührer
Urs ist froh, dass es rum ist.
# Urs ist froh, dass es rum ist. - Foto: Michael Bührer

Die Legends sind am wenigsten zufrieden mit der Woche. Bis auf das Podium an der ersten Etappe, hatten die Beiden an keinem Tag das Vermögen vorne dabei zu sein. Die Analyse wird sicher noch etwas dauern, aber ich vermute schwer, dass die Beiden das Cape Epic 2019 abhaken werden und in der bevorstehenden europäischen Saison 2019 ihr Können unter Beweis stellen werden.

Urs und ich sind super happy mit der Woche. Bis auf den einen Tag sind wir ohne Probleme durchgekommen. Wir haben ums Podium gekämpft und immer alles gegeben. Das Highlight war sicher unser zweiter Rang auf der dritten Etappe. Wirklich ein tolles Gefühl wieder auf dem Cape Epic-Podium stehen zu können.

Friedemann, unser Teamchef ist happy mit mir
# Friedemann, unser Teamchef ist happy mit mir - Foto: Michael Bührer
Tobi, mein Mechaniker, hat nen perfekten Job gemacht diese Woche
# Tobi, mein Mechaniker, hat nen perfekten Job gemacht diese Woche - Foto: Michael Bührer

Ich hoffe, ihr hattet Spaß die Woche mit mir bzw. uns. Eure Kommentare lassen mich das zumindest vermuten. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch in den kommenden Wochen der Rennsaison 2019 folgt. Auf Social Media seid ihr auf alle Fälle immer up-to-date. Schon in 14 Tagen sind wir wieder beim World Series Marathon Roc Laissac am Start.

Sportliche Grüße vom Pool in Südafrika,
euer Stiebi

Alle Artikel zu Simon Stiebjahns Live-Blog vom Cape Epic 2019:

  1. benutzerbild

    stiebi90

    dabei seit 03/2019

    besos schrieb:
    Hey vielen Dank für die Berichte. Ist schon irre wie Ihr das alles abfahrt. Die Woche war definitiv das härteste was ich jemals gemacht habe (was u.a. auch an dem Schlafen im Camp lag). Schön waren auch die Glückwünsche von Euch Profis, Dir und Alban, auf der Bühne.

    cool das es dir getaugt hat! Bis bald Simon
  2. benutzerbild

    stiebi90

    dabei seit 03/2019

    jackvolcano schrieb:
    Danke danke für Eure Berichterstattung, Top!
    Dennoch habe ich auch noch eine Frage: Ist es erlaubt den Rahmen bei Rahmenbruch auszutauschen? Euer Youngster-Team hatte doch einen solchen Defekt, oder? Wenn ja, wieviele Ersatzräder sind erlaubt?
    Danke im Voraus!

    wir haben für jeden Rahmen mindestens einen Ersatz dabei. Und es ist erlaubt den Rahmen/ das Fahrrad zwischen Etappen zu tauschen. Während der Etappe muss man mit allem alleine klarkommen....
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  4. benutzerbild

    TitusLE

    dabei seit 07/2010

    stiebi90 schrieb:
    Während der Etappe muss man mit allem alleine klarkommen....

    Oder freundliche Spenden seines Backup-Teams in Anspruch nehmen.
    War das bei euch auch so geplant, dass es ein eindeutiges A-Team gibt, dem sich alle unterordnen?
  5. benutzerbild

    stiebi90

    dabei seit 03/2019

    TitusLE schrieb:
    Oder freundliche Spenden seines Backup-Teams in Anspruch nehmen.
    War das bei euch auch so geplant, dass es ein eindeutiges A-Team gibt, dem sich alle unterordnen?

    wir hatten die Youngsters als Backup Team dabei, genau. Karl und Alban sind auf eigene Rechnung gefahren, zumindest bis klar war das "nur" wir um das Gesamtpodium kämpfen. Grüße
  6. benutzerbild

    TitusLE

    dabei seit 07/2010

    Ich finde die Regelung mit den Backup-Teams blöd. Aber klar, wenn's die Pro-Teams so machen und man möchte vorne mitmischen, muss man mitgehen. Sonst findet man es selbst vielleicht blöd, hat am Ende aber das Nachsehen. Andererseits wäre es auch echt hart, wg. einer doofen Panne das komplette Cape abschreiben zu müssen.

    Hast du die Strapazen mittlerweile verdaut? Sascha hat langsam wieder das Training aufgenommen :cool:

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