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Pünktlich 7 Uhr fällt der Startschuss zur ersten Etappe
Pünktlich 7 Uhr fällt der Startschuss zur ersten Etappe - Foto: Michael Bührer
Akkurate Weinberge, eins der Wahrzeichen Südafrika. Aktuell interessiert das uns Biker aber eher weniger.
Akkurate Weinberge, eins der Wahrzeichen Südafrika. Aktuell interessiert das uns Biker aber eher weniger. - Foto: Michael Bührer
Enge Trails wechseln sich heute mit offenem Gelände ab.
Enge Trails wechseln sich heute mit offenem Gelände ab. - Foto: Michael Bührer
Am liebsten führe ich das Feld natürlich gerne von vorne an.
Am liebsten führe ich das Feld natürlich gerne von vorne an. - Foto: Michael Bührer
Eine der vielen felsigen Abfahrten hier.
Eine der vielen felsigen Abfahrten hier. - Foto: Michael Bührer
Wir üben das gerade noch mit dem Windschatten fahren...
Wir üben das gerade noch mit dem Windschatten fahren... - Foto: Michael Bührer
Aufgereiht wie an einer Perlenschnur und angeführt vom Marathon-Weltmeister Henrique Avancini.
Aufgereiht wie an einer Perlenschnur und angeführt vom Marathon-Weltmeister Henrique Avancini. - Foto: Michael Bührer
Der BULLS-Zug in einem der coolen Singletrails.
Der BULLS-Zug in einem der coolen Singletrails. - Foto: Michael Bührer
Die Youngsters heute immer an unserer Seite und am Ende auf Rang 10!
Die Youngsters heute immer an unserer Seite und am Ende auf Rang 10! - Foto: Michael Bührer
Karl und Alban rollen unser teamtaktisches Manöver nach Hause.
Karl und Alban rollen unser teamtaktisches Manöver nach Hause. - Foto: Michael Bührer
Wir sichern den 4. Platz direkt hinter Karl und Alban!
Wir sichern den 4. Platz direkt hinter Karl und Alban! - Foto: Michael Bührer
Gezeichnet von der 112 km langen Etappe, aber glücklich - das Team Bulls (von links Platt, Lakata, Stiebjahn, Huber).
Gezeichnet von der 112 km langen Etappe, aber glücklich - das Team Bulls (von links Platt, Lakata, Stiebjahn, Huber). - Foto: Michael Bührer
Cape Epic Stage 1 in Zahlen - 300 Watt Durchschnittsleistung auf 4:27h. Nicht übel...
Cape Epic Stage 1 in Zahlen - 300 Watt Durchschnittsleistung auf 4:27h. Nicht übel...
Das rote African-Jersey wurde heute wieder Opfer der Defekthexe.
Das rote African-Jersey wurde heute wieder Opfer der Defekthexe. - Foto: Markus Bauer

Der erste richtig lange Tagesabschnitt des Cape Epic 2019 liegt hinter den Bikerinnen und Bikern. 112 Kilometer mussten die Teilnehmer heute hinter sich bringen – wahrlich kein Zuckerschlecken! Mittendrin war heute einmal mehr unser Blogger Simon Stiebjahn, der mit seinem Partner Urs Huber nur hauchdünn den Sprung aufs Podium verpasste. Seinen Bericht zur heutigen Etappe gibt es wieder hier:

Das Podium ist zum Greifen nah!

Wir sind sehr, sehr happy über den Ausgang der heutigen ersten Etappe. Platz drei für unsere Legends Karl Platt und Alban Lakata, Rang vier für Urs und mich und dann auch noch Platz 10 für unsere Youngsters Martin Frey und Simon Schneller. Viel besser hätte es nicht ausgehen können! Aber mal der Reihe nach …

Der Tag begann, wie ab jetzt jeden Morgen, um 4:55 Uhr mit dem Klingeln des Weckers und dem anschließenden Frühstück. Für mich bedeutet das: Sechs Scheiben „ordentliches“ Brot mit Butter und Marmelade in mich hineinschaufeln. Danach mussten wir uns schon rennfertig machen und gen Start tigern. Heute sind wir schon um 6:40 Uhr an der Startaufstellung gewesen. Nur die ersten zehn Teams der Gesamtwertung werden erst kurz vor dem Start aufgerufen. Uns war es aber wichtig, weit vorne zu stehen, da wir mit Platz 14 gestern eben nicht zu den Top 10-Paarungen gehören.

Pünktlich 7 Uhr fällt der Startschuss zur ersten Etappe
# Pünktlich 7 Uhr fällt der Startschuss zur ersten Etappe - Foto: Michael Bührer
Akkurate Weinberge, eins der Wahrzeichen Südafrika. Aktuell interessiert das uns Biker aber eher weniger.
# Akkurate Weinberge, eins der Wahrzeichen Südafrika. Aktuell interessiert das uns Biker aber eher weniger. - Foto: Michael Bührer
Enge Trails wechseln sich heute mit offenem Gelände ab.
# Enge Trails wechseln sich heute mit offenem Gelände ab. - Foto: Michael Bührer
Diashow: Cape Epic Live-Blog von Simon Stiebjahn - 1. Etappe – Ein grandioser Tag für uns!
Der BULLS-Zug in einem der coolen Singletrails.
Karl und Alban rollen unser teamtaktisches Manöver nach Hause.
Enge Trails wechseln sich heute mit offenem Gelände ab.
Am liebsten führe ich das Feld natürlich gerne von vorne an.
Aufgereiht wie an einer Perlenschnur und angeführt vom Marathon-Weltmeister Henrique Avancini.
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Wir haben eigentlich einen hektischen Start erwartet, doch entgegen unseren Prognosen ging es erstmal gemütlich los. Als es dann aber irgendwann am Berg wirklich schnell wurde, konnten Urs und ich uns direkt super positionieren und in den Singletrails weit vorne fahren. Das ist wirklich wichtig hier, denn so viele Teams wollen vorne mitfahren und in den Engstellen staut es sich dann auf. Ab Position zehn kommt es dann zum Stillstand für ein paar Sekunden.

An der Bergwertung bei Kilometer 37 haben Schurter und Forster dann das erste Mal ernst gemacht. Wir haben gehört, wie Nino zu Lars gesagt hat: „Jetzt machen wir die Lücke auf.“ Gerade so waren wir und das Duo Cink/Mantecon-Gutierrez am Hinterrad der Beiden dabei. Am Wasserpunkt 2 habe ich mich dann aber entschieden anzuhalten und die Flaschen aufzufüllen, als Einziger der Spitze – ein riskantes Unterfangen im Rennen, aber ich hatte das Geschehen im Blick. Ich habe gesehen das die Verfolger nur knapp 20 Sekunden Rückstand hatten und war mir sicher, dass Scott im darauffolgenden Flachstück das nicht halten kann.

Am liebsten führe ich das Feld natürlich gerne von vorne an.
# Am liebsten führe ich das Feld natürlich gerne von vorne an. - Foto: Michael Bührer
Eine der vielen felsigen Abfahrten hier.
# Eine der vielen felsigen Abfahrten hier. - Foto: Michael Bührer
Wir üben das gerade noch mit dem Windschatten fahren...
# Wir üben das gerade noch mit dem Windschatten fahren... - Foto: Michael Bührer

So kam es auch und es wurde daraufhin dann phasenweise so langsam, dass wir sogar kurz zur „Pinkelpause“ angehalten haben. Das passiert wirklich selten. Damit war das Rennen bei Kilometer 50 wieder neutralisiert und es ging quasi von neuem los. Karl und Alban hat das wunderbar in die Karten gespielt, war es doch ihre Taktik sich am Anfang zurück zu halten.

Aufgereiht wie an einer Perlenschnur und angeführt vom Marathon-Weltmeister Henrique Avancini.
# Aufgereiht wie an einer Perlenschnur und angeführt vom Marathon-Weltmeister Henrique Avancini. - Foto: Michael Bührer

Die große Gruppe wurde dann am darauffolgenden Wasserpunkt auseinander gerissen, als es wiederum zu einer Engstelle auf einem Singletrail kam. Wir lagen in der zweiten Gruppe von Rang fünf bis neun. Es waren aber ja noch knapp 50 km bis ins Ziel, deshalb galt es weiterhin einen guten Rhythmus zu fahren. Wir haben uns schadlos gehalten und ein Team nach dem anderen eingeholt. Hynek und Fagerhaug konnten dem Tempo vorne nicht folgen und Gaze/Kulhavy hatten mit Defekten (Platten und Schuhplatte locker) mit sich selbst zu kämpfen.

Der BULLS-Zug in einem der coolen Singletrails.
# Der BULLS-Zug in einem der coolen Singletrails. - Foto: Michael Bührer
Die Youngsters heute immer an unserer Seite und am Ende auf Rang 10!
# Die Youngsters heute immer an unserer Seite und am Ende auf Rang 10! - Foto: Michael Bührer

So kam es dann, dass wir kurz vor dem Ziel nur noch mit Damiano Ferraro und Samuele Porro um den letzten Platz auf dem Podium kämpfen mussten. Den Singletrail bis 500 Meter vor dem Ziel haben wir mannschaftsdienlich ausgenutzt und Urs ist an Position drei in der Gruppe (hinter Alban und Karl) einfach ein klein wenig langsamer geworden. Gerade so viel, dass es gereicht hat für Karl und Alban. Ich habe mich dann noch darauf konzentriert einen der beiden Trek-Selle San Marco-Piloten zu übersprinten und Rang vier zu sichern.

Das bringt uns auf Rang fünf im Gesamtklassement nur noch 14 Sekunden hinter dem dritten Rang. Das wäre dann das Podium, was unser Ziel ist in diesem Jahr. Alles in allem also ein sehr gelungener Tag!

Karl und Alban rollen unser teamtaktisches Manöver nach Hause.
# Karl und Alban rollen unser teamtaktisches Manöver nach Hause. - Foto: Michael Bührer
Wir sichern den 4. Platz direkt hinter Karl und Alban!
# Wir sichern den 4. Platz direkt hinter Karl und Alban! - Foto: Michael Bührer
Gezeichnet von der 112 km langen Etappe, aber glücklich - das Team Bulls (von links Platt, Lakata, Stiebjahn, Huber).
# Gezeichnet von der 112 km langen Etappe, aber glücklich - das Team Bulls (von links Platt, Lakata, Stiebjahn, Huber). - Foto: Michael Bührer
Cape Epic Stage 1 in Zahlen - 300 Watt Durchschnittsleistung auf 4:27h. Nicht übel...
# Cape Epic Stage 1 in Zahlen - 300 Watt Durchschnittsleistung auf 4:27h. Nicht übel...

Inisghts – Ohne Materialdefekt und „gemeinsam“ geht’s schneller ans Ziel

Unsere Media-Crew hat heute wieder einige durch die Defekthexe ausgebremste Teams gesehen. Die Träger des roten Leaderjerseys, die Wertung für das beste afrikanische Team, hatten heute gleich wieder Pech. Probleme mit der Schaltung und eine „runtergefallene“ Kette. Schlimmer hat es Sam Gaze erwischt. Erst hat er wohl eine Kurve etwas zu ambitioniert genommen und kam aus dem Gebüsch gekrabbelt, gerade als wir vorbei gefahren sind. Und dann hatte er hinten in der Gruppe fahrend noch einen Platten, was von Jaroslav (der gerade dabei war vorne mit voller Kraft Gas zu geben) unbemerkt blieb. Alles in allem nicht so toll für die Jungs. Hoffen wir mal, dass wir davon verschont bleiben in den kommenden Tagen.

Das rote African-Jersey wurde heute wieder Opfer der Defekthexe.
# Das rote African-Jersey wurde heute wieder Opfer der Defekthexe. - Foto: Markus Bauer

Übrigens: Habt ihr auf meinem Instagram-Account schon meine „Daily Stiebi“-Videoreihe entdeckt?

Bis morgen,
euer Stiebi

Alle Artikel zu Simon Stiebjahns Live-Blog vom Cape Epic 2019:

  1. benutzerbild

    DUDE234165

    dabei seit 09/2015

    rauschs schrieb:
    Das ist wirklich ein top service und sehr interessant die Einblicke. IMHO alles andere als selbstverständlich, nach den Rennstrapazen auf diesem Niveau noch so detailliert in die Tasten zu hauen.

    Vielleicht auch noch hier:


    Scheint sich schon wieder etwas beruhigt zu haben. Avancini auf instagram:

    "From my point of view a race is raced only with legs when out there.
    For him, using words as a “mental game” during the race is part of it.
    We disagree on this point, which is alright.

    Most important, we BOTH agree that I over reacted on my first interview and was too aggressive with my choice of words, even if I don’t like the way he behaves at times during the race.
    Even if I don’t approve few things he does (and he also doesn’t like few things I do), I just passed by to talk to him and his team, clear the situation, apologize to him and crack on with the race.
    I respect him as The Best Ever of this sport and I hope he respects me as a guy that tries really hard to race at this level."
    .


    naja in meinen Augen war die Antwort von Nino auf Instagram nicht so wirklich der Rauch einer Friedenspfeife, oder?
  2. benutzerbild

    rauschs

    dabei seit 04/2012

    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur die eine Aussage gesehen. Tja, wird sich ev. erst nach der Woche klären, wenn die Anspannung 'raus ist!?
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  4. benutzerbild

    TitusLE

    dabei seit 07/2010

    Ich habe mir jetzt extra diesen Instakram installiert. Bei Henrique Avancini sehe ich aber nur spanische Posts?
  5. benutzerbild

    rauschs

    dabei seit 04/2012

    Der englische Text folgt jeweils darunter. Der besagte post (zweit neuste) beginnt direkt auf Englisch.

    Schurters post habe ich so "interpretiert", dass wohl eine Meinungsverschiedenheit in einer Rennsituation vorlag.

    Immerhin waren die Interviews der beiden heute im Zielbereich wieder sachlich.

    edit: Sorry Simon für off topic.
  6. benutzerbild

    ExB

    dabei seit 06/2012

    Sehr schöner Bericht und vielen Dank dafür!
    Viel Erfolg weiterhin!!!

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