Craft Bike Days 2025 Traumfahrräder überall – diese 42 Bikes waren dabei

Was für manchen Wein gilt, gilt auch für die Craft Bike Days: 2025 war wieder ein exzellenter Jahrgang! Auf dem mineralhaltigen Terroir Bielefelds gab es dieses Jahr 42 exzellente Rebstöcke zu ernten, um im Bild zu bleiben – wir stellen euch die großartigen Kreationen im umfangreichen Intro-Artikel vor.
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Von Titanträumen bis hin zu 32″-Monstern boten die Craft Bike Days 2025 erneut ein Feuerwerk aus Innovation, Design und handwerklicher Perfektion. 42 Marken präsentierten einzigartige Räder, bei denen Detailverliebtheit, sehr viel Mut zur Farbe und technischer Feinsinn sowie innovative Ansätze im Vordergrund standen. Los geht’s.

Youtube LogoVideo: Craft Bike Days 2025 – Vorstellung aller Mountainbikes

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Craft Bike Days 2025: High Pivot, Anti-Dive & 32 Zoll – Die radikalsten MTB-Konzepte 2025
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Titan, 32″ und 3D-Druck satt – Fahrradträume in Bielefeld

Zusammen mit DT Swiss luden wir wieder nach Bielefeld ein
# Zusammen mit DT Swiss luden wir wieder nach Bielefeld ein – und 42 Bikebrands mit spektakulären Bikes folgten der Einladung.
Diashow: Craft Bike Days 2025: Traumfahrräder überall – diese 42 Bikes waren dabei
Scar Cycles mit ihrem Highpivot-Fully.
Neben dem eigentlichen Event gab es erneut Vorträge und Seminare.
Sour Bikes begeisterte nicht nur mit diesem Gravel-Bike mit Pinion, sondern besonders wieder mit der Lackierung.
Zusammen mit dem Team von DT Swiss führte Thomas von MTB-News erneut durch das Programm.
Edel und schnell
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Jede Menge Bikes gab es zu sehen …
# Jede Menge Bikes gab es zu sehen …
… und selten war es so bunt gemixt wie dieses Jahr (auch wortwörtlich).
# … und selten war es so bunt gemixt wie dieses Jahr (auch wortwörtlich).
Zusammen mit dem Team von DT Swiss führte Thomas von MTB-News erneut durch das Programm.
# Zusammen mit dem Team von DT Swiss führte Thomas von MTB-News erneut durch das Programm.
Wir kümmerten uns um Film …
# Wir kümmerten uns um Film …
… Gespräche …
# … Gespräche …
… und Videoaufnahmen – bald mehr dazu!
# … und Videoaufnahmen – bald mehr dazu!
Neben dem eigentlichen Event gab es erneut Vorträge und Seminare
# Neben dem eigentlichen Event gab es erneut Vorträge und Seminare – unter anderem mit Jürgen Wolf, dem Gründer von Homeboy.

Die 42 Teilnehmer in der Vorstellung

Bevor wir näher auf die einzelnen Kunstwerke eingehen, stellen wir euch die Marken und Gesichter dahinter an dieser Stelle vor. 8bar startete mit einem schicken Gravelbike, während Actofive erneut mit einem kunstvoll gefrästen MTB in raw alu beeindruckte. Alutech überraschte mit einer besonderen Variante des Pelmo – diesmal mit einem 32-Zoll-Vorderrad.

Neue Trends? Jürgen von Alutech ist mit dabei
# Neue Trends? Jürgen von Alutech ist mit dabei – diesmal mit einem 32-Vorderrad am Pelmo.
8bar hatten ein Gravelbike im Gepäck.
# 8bar hatten ein Gravelbike im Gepäck.
Fräskunst gab es erneut bei Actofive.
# Fräskunst gab es erneut bei Actofive.

Arc8 zeigte ein farbenfrohes Gravelbike – ohne Dropbar –, während Big Forest Frameworks auf ein edles Rennrad mit goldenen Akzenten setzte. Auch Bike Ahead Composites sprang auf den 32″-Trend auf und präsentierte ein elegantes Carbon-Hardtail mit den neuen Riesenrädern. Cduro überzeugte mit einem extrem schlanken Carbon-Fully in der hauseigenen, speziellen Carbonwickeltechnik.

Mehr Farbe geht immer!
# Mehr Farbe geht immer! – Arc8 hatten ein schnelles Gravelbike mit Flatbar im Gepäck – eine Hommage an die Mountainbikes der 90er!
Superschöne Akzente gab es bei Big Forest Frame Works.
# Superschöne Akzente gab es bei Big Forest Frame Works.
Die legendären Carbon-Laufräder mit sechs Speichen treffen auf 32" Größe
# Die legendären Carbon-Laufräder mit sechs Speichen treffen auf 32" Größe – spannendes Bike von Bike Ahead Composites.
Extravagante Carbonwickeltechnik wurde erneut bei Cduro gezeigt.
# Extravagante Carbonwickeltechnik wurde erneut bei Cduro gezeigt.

Cicli Bonanno brachte ein türkisgrünes Rennrad aus Aluminium mit – optisch ein wahrliches Schmuckstück. Craft Bikes setzte auf klassisches Titan mit feinen Details und liebevoll eingepassten Logos.

Grün und schön
# Grün und schön – das mitgebrachte Roadbike von Cicli Bonanno.
Am schicken Titan-Renner von Craft Bike geht es schön dezent zu.
# Am schicken Titan-Renner von Craft Bike geht es schön dezent zu.

Dead Rabbit sorgte einmal mehr für Aufsehen – das neonfarbgewaltige Down-Country-Fully (auf 32″!) ist alles, nur nicht unauffällig. Neu dabei war Dedicated mit einem Carbonrahmen samt geklebter Muffen und schillernder Rainbow-Flake-Lackierung. Verbaut ist ein Maxon Air S Motor mit 90 Nm und 400Wh Akku – dieser Motor ist bislang nur an wenigen Bikes zu sehen.

Unauffällig ist anders
# Unauffällig ist anders – Dead Rabbit zeigte ein 32"-Fully in krasser Lackierung.
Glitzerflakes, Muffen und Carbon
# Glitzerflakes, Muffen und Carbon – so präsentierte Dedicated sein Enduro-Bike mit Maxon Air S Motor bei den Craft Bike Days.

Deviate stellte gemeinsam mit Craft Bikes das „Ti-Lander“ vor – Form und Geometrie von Deviate, gefertigt bei Craft Bikes. Dobro Velo (der eine oder andere Langzeit-Forenuser dürfte das Gesicht von Chef Lutz kennen!) zeigte ein selbst geschweißtes Fully für den harten Abfahrtseinsatz. Don Sebastiano brachte ein Reiserad mit Pinion-Getriebe, Gravelfedergabel und Gepäckträgern für lange Strecken mit – funktional und stilvoll zugleich. Eddy Merckx beeindruckte mit integrierter Beleuchtung und Zeitfahraufsatz für ausdauernde Etappen.

Deviate kennt ihr eher aus der Kohlefaser-Ecke
# Deviate kennt ihr eher aus der Kohlefaser-Ecke – für das TI-Lander-Projekt taten sich die Schotten mit Craft Bikes zusammen.
Ein schickes, selbstgeschweißtes Fully für den Abfahrtsbereich gab es von Dobro Velo zu sehen.
# Ein schickes, selbstgeschweißtes Fully für den Abfahrtsbereich gab es von Dobro Velo zu sehen.
Don Sebastiano war in diesem Jahr mit einem Reiserad mit viel Gepäck-Optionen dabei.
# Don Sebastiano war in diesem Jahr mit einem Reiserad mit viel Gepäck-Optionen dabei.
Für die Langstrecke
# Für die Langstrecke – Eddy Merckx Bikes zeigte ein Rennrad mit Aero-Option.

RockED, dessen Macher Alex ihr von Portus Cycles kennt, rollte mit einer wilden Konstruktion auf Mini-Laufrädern namens „Experimental Dad“ an – mit 3D-gedruckten Details, eigenwilligen Kabelverbindern und Platz für einen kleinen Beifahrer auf dem Oberrohr. Ein herrlich verrücktes Projekt, das zudem Wheelie-kompatibel ist, wie uns Chris vor der Fotowand eindrucksvoll demonstrierte …

Ist es ein BMX? Ist es ein Stadtbike?
# Ist es ein BMX? Ist es ein Stadtbike? – Alex von RockED zeigte mit dem Experimental Dad ein verrücktes Teil.
Wheelies? Kein Problem für Chris.
# Wheelies? Kein Problem für Chris.

Finnbar Trout begeisterte mit Retro-Vibes, goldenen Designelementen und einer extravaganten Gabel am mitgebrachten Roadbike. Frace präsentierte erneut ein maximal ausgefrästes Bike, das aber diesmal nicht mit Gitter-Unterrohr, sondern ausgefrästen Taschen aufgebaut war – ein technisches Kunstwerk. Grin brachte sein „Grin One“ in aktualisierter Version mit – und wieder in raw statt wie im vergangenen Jahr in Farbe.

Spezielle Gabel, Retro-Flair und Blattgold im Logo
# Spezielle Gabel, Retro-Flair und Blattgold im Logo – Finnbar Trout überraschte mit diesem schicken Rennrad.
Frace zeigte erneut ein (fast) vollständig gefrästes Bike für die Abfahrt.
# Frace zeigte erneut ein (fast) vollständig gefrästes Bike für die Abfahrt.
Philipp von Grin Bikes präsentierte ein Update des Grin One.
# Philipp von Grin Bikes präsentierte ein Update des Grin One.

Heintz Bike debütierte mit einem eleganten Titan-Fully, während Kavenz ein knallrotes Update des beliebten VHP16 zeigte. Kocmo überzeugten mit einem schlichten Titan-Carbon-Mix in wunderschön poliertem Silber-Schwarz. Last Bikes feierte ein Revival: ein grünes Hardtail als Hommage an das erste Dirtjump-Stahlbike von vor 25 Jahren. M83 zeigte das minimalistische Titanbike „Velaro“, Mason brachte ein robustes Gravelbike mit breiten Reifen und edler Lackierung mit an den Start. Nicolai zeigte diesmal ein E-MTB mit einer quietschpinken Lackierung, Nostra setzte auf ein Fully in Carbon und purple.

Wildcard aus dem Forum
# Wildcard aus dem Forum – das schicke Titan-Fully von Heintz Bikes.
Giacomo von Kavenz präsentierte ein knallrotes VHP16.
# Giacomo von Kavenz präsentierte ein knallrotes VHP16.
Edel in schwarz-silber
# Edel in schwarz-silber – das Roadbike von Kocmo.
Das Team von Last Bikes mit einem Trail-Hardtail als Hommage an das erste Dirtbike vor 25 Jahren.
# Das Team von Last Bikes mit einem Trail-Hardtail als Hommage an das erste Dirtbike vor 25 Jahren.
M83 brachten das dezent wie schicke Roadbike Velaro mit.
# M83 brachten das dezent wie schicke Roadbike Velaro mit.
Das Team von Mason zeigte ein Gravelbike für den groben Bereich.
# Das Team von Mason zeigte ein Gravelbike für den groben Bereich.
Von Nostra gab es ein feines, kurzhubiges Carbon-Fully.
# Von Nostra gab es ein feines, kurzhubiges Carbon-Fully.
Full-on pink bei Nicolai
# Full-on pink bei Nicolai – Vinc brachte ein S18 Swift mit auf die Craft Bike Days.

Neu auf den Craft Bike Days war pmsports.ch. Präsentiert wurde ein Enduro-Fully mit teils gefrästem Rahmendreieck und laut pmsports überraschend schlammresistenter Gitterstruktur im Unterrohr. Auch die Fräsmeister von Pole feierten die Craft-Bike-Days-Premiere und hatten ein goldenes Enduro-Bike mit im Gepäck. Prime Cycles waren erneut am Start und präsentierten ein Update des Enduro-Bikes Thunderflash.

Pole ist wieder am Start
# Pole ist wieder am Start – in Person von Gründer Leo Kokkonen, der ein edel-goldenes Enduro-Fully mitbrachte.
Aufsehenerregende Optik gab es bei pmsports, die ein gefrästes Enduro mit dabei hatten.
# Aufsehenerregende Optik gab es bei pmsports, die ein gefrästes Enduro mit dabei hatten.
Peter von Prime zeigte eine neue Option des Thunderflash.
# Peter von Prime zeigte eine neue Option des Thunderflash.

Quirk, die in der Vergangenheit bereits als Gewinner der Craft Bike Days gewählt wurden, blieben elegant: ein Titan-Rennrad mit bekannt edlen Rahmenformen. RA Designworks begeisterte in diesem Jahr mit dem farbenfrohen „Kaleidoscope“-Fully mit semitransparentem Lack auf der Carbonstruktur. EMRG brachte ein neues „Senduro“ – ein wuchtiger Gravity-Alu-Bolide.

Edel und schnell
# Edel und schnell – das Titan-Rennrad von Quirk.
Reto von RA Designworks zeigte mit dem Kaleidoskope ein farbenfrohes Carbon-Fully.
# Reto von RA Designworks zeigte mit dem Kaleidoskope ein farbenfrohes Carbon-Fully.
EMRG hatte ein neues Senduro dabei – inklusive Anti-Dive Vorrichtung an der Gabel. Mehr Dazu im Video und Artikel.
# EMRG hatte ein neues Senduro dabei – inklusive Anti-Dive Vorrichtung an der Gabel. Mehr Dazu im Video und Artikel.

Rheintritt ging in diesem Jahr all in, mit einem Bike, das es so auch noch nicht auf dem Event gegeben hat: Ein Trailbuilder Fully mit kleinen Rädern, Platz für Motorsäge, Werkzeugkasten und allerlei weiteren Gadgets. Auch Scar Cycles war wieder mit von der Partie – zu sehen gab es ein Abfahrtsfully in der aus dem letzten Jahr bekannten Industrial-Optik. Sour Bikes stellte ein Gravelbike mit Pinion-Schaltung und typischer Farbfreude vor. Vanwoid kombinierte integrierte Beleuchtung mit Titan-Kurbeln von Cane Creek, wahrlich edel bis ins Detail. Veloheld zeigte ein Gravelbike im 80er-Design – auffällig, bunt und herrlich retro!

Groß, größer, Rheintritt
# Groß, größer, Rheintritt – Dieses Trailbuilder-Bike hat ALLES dabei, was nur möglich ist!
Sour Bikes begeisterte nicht nur mit diesem Gravel-Bike mit Pinion, sondern besonders wieder mit der Lackierung.
# Sour Bikes begeisterte nicht nur mit diesem Gravel-Bike mit Pinion, sondern besonders wieder mit der Lackierung.
Langstrecke in schick
# Langstrecke in schick – Vanwoid zeigte ein Roadbike für lange Ausfahrten.
Scar Cycles mit ihrem Highpivot-Fully.
# Scar Cycles mit ihrem Highpivot-Fully.
Die Achtziger sind zurück!
# Die Achtziger sind zurück! – Veloheld zeigte ein Gravelbike mit Knallerlackierung.

TrueBC zeigte ein schlankes Carbon-Fully mit orangenen Akzenten und hohem Drehpunkt. Ganz neu dabei war Unchained – mit einem Mix aus Rohren, gefrästen Muffen und CNC-gefrästem Hinterbau samt hoher Kettenumlenkung. Unpaved setzte auf Stahl, aber ebenfalls auf einen hohen Drehpunkt. Zum Abschluss glänzte Zoceli mit einem schnellen XC- und Down-Country-Bike, das bereits in den News für Begeisterung sorgte – insbesondere dank seiner spektakulären Lackierung.

Highpivot von Truebc
# Highpivot von Truebc – richtig schönes Bike mit feinen Orange-Akzenten.
Das Team von Unpaved hatte ebenfalls ein Highpivot-Bike dabei – allerdings aus Stahl.
# Das Team von Unpaved hatte ebenfalls ein Highpivot-Bike dabei – allerdings aus Stahl.
Unchained zeigten ein aufsehenerregendes Fully mit gefrästem Hinterbau.
# Unchained zeigten ein aufsehenerregendes Fully mit gefrästem Hinterbau.
Superbunt ging es bei Zoceli zu
# Superbunt ging es bei Zoceli zu – gezeigte wurde ein XC-Fully für den schnellen MTB-Einsatz.

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157 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ich fand die Actofive-Bikes schon echt nice, aber habe heute das Paladin AM1 auf PB gesehen und jetzt will ich kein Actofive mehr ...

  2. Ich glaube das so gar nicht. Bei 12fach Schaltungen gab es ein großes Bohei und Willkommen. Bei Tubeless war und ist man gespalten, hat sich im Rennsport aber weitgehend durchgesetzt. Leitungen durch den Steuersatz werden in der Mtb Community komplett abgelehnt - im RR und Gravel Bereich sind sie größtenteils gerne gesehen. Wenn man elektronische Schaltungen nicht so prickelnd findet, gilt man als veraltet - obwohl sich das nach dem anfänglichen Hype wieder etwas legt.

    Ich würde also sagen, dass es hier durchaus differenziert zugeht und nicht von vorne herein alles abgelehnt wird. So sind die neuen Fox Podium Gabeln vom Look her mega - bzgl Gewicht und Steifigkeit eher nicht, aber vielleicht in ein paar Jahren.

    32" ist schwierig. 35" wird noch schwieriger werden, weil Nachteile evtl immer mehr überwiegen und die Probleme immer größer werden. Die nächste Hürde steht mit der UCI und ich bin gespannt auf die ersten 160cm/52kg XC Racerinnen auf full 32" Bikes, klappt ja vielleicht besser als man sich das vorstellen würde.

    Es geht auch gar nicht darum, dass jetzt mal ein paar Leute etwas ausprobieren und Spaß haben. Das 32" Thema wird ja schon einige Jahre diskutiert - aktuell nehmen die Meldungen halt massiv zu. Man darf auf die Eurobike gespannt sein - und auch auf das nächste Unbound, denn hier ist erlaubt, was gefällt.
    genau deshalb habe ich die Hälfte geschrieben und nicht alle. Entscheidender Unterschied.

    Zu deinen Beispielen: 12 fach ist die logische Weiterentwicklung von 11fach, außer fehlende Rückwärtskompatibilität gibts da keinen wirklichen Nachteil. Anders sah es aus beim Wechsel von 2x mit Umwerfer auf 1x, da war man anfangs skeptisch. 13x ist auch nur eine Weiterentwicklung und keine Revolution wie 1x.
    Bei XC überwiegt die Verlegung durch den Steuersatz, bei den anderen MTBs wird durchs Steuerrohr und nicht Steuersatz wieder häufiger als noch vor ein paar Jahren. Bei den XClern wird der meistens hingenommen, bis zu 6 Leitungen im Cockpit sieht in den meisten Fällen unaufgeräumt aus und das eigene Rad sollte einem schon gefallen, die anderen haben die Verlegung für Mist befunden, die Vor und Nachteile waren auch klar von Anfang an ersichtlich und muss man im Gegensatz zu 32" nicht erfühlen.
    Elektronische Schaltung macht am normalen Rad auch weniger Sinn als am Ebike, dort hat man einen Nachteil (Akku) weniger und oft mehr und ausgeprägtere Vorteile (Autoshift/Freeshift). Geschmackssache wie du sagst, auch in Anbetracht der Ergonomie, aber keine elektronische Schaltung haben zu wollen, weil sie elektronisch ist, ist am Ebike aber ein fragwürdiges Argument


    Kenn genug Magura Bremsen die verreckt sind und im Vergleich zu mechanischen Bremsen sind Hydraulische eben deutlich komplexer und fehleranfälliger. Da mit pseudo Aussagen wie geplatzten oder gerissenen Leitungen zu kommen zeigt wie wenig du dir Gedanken machst und einfach nur drauf hauen willst.
    Ansonsten empfehle ich dir einfach mal zu googeln und zu versuchen ein 32" LR zu kaufen. Hab ich gerade getestet und nichts dazu gefunden. Ergo hat irgend ein Hersteller da ein paar produziert und haut die jetzt an jeden willigen raus. Das klingt somit eher nach Industriegetrieben. Zudem ist skepsis und Kritik und nicht nur ja sager sein wie du etwas ganz normales. Nur weil neu ist es nicht besser und gerade in der Fahrradindustrie, wo es einfach nervt das keinerlei Konstanz eintritt und man einfach mal mehr standardisiert sorgt eine neue Laufradgröße nur für Chaos. Statt mal das Chaos mit inkompatibilitäten zu lösen wird einfach ein neues Fass aufgemacht.
    Wie viele Maguras siehst du an Rennrad und Gravel? Ich keine, ich sehe nur Shimano und Sram, ganz wenig Campagnolo und Tektro/Trp, Hope Sättel in der freien Wildbahn auch noch nie. Dort war das Hauptargument für mechanische Bremsen, dass man auf längeren Reisen die Bremse bei einem Defekt leichter reparieren kann, was natürlich stimmt, aber ansonsten spricht nichts für mechanische Scheibenbremsen. Schwerer zu dosieren, weniger Bremskraft im Verhältnis zur Fingerkraft, man muss Beläge regelmäßig nachstellen. Für Reisen in entlegenere Regionen fährt man sowieso nur Shimano, egal ob MTB, Rennrad oder Gravel, weil man überall Teile bekommt. Selbst hier bei mir bin ich mir nicht sicher, ob ich Sram Flattop Ketten sofort in jedem Radladen bekomme, Shimano 11x garantiert und zu 99,5% Shimano 12x auch. Beläge für eine Maven müsste ich schon wieder bestellen, in einer 8000 Einwohner Stadt wohlgemerkt. Shimano Bremsen würde ich schon als zuverlässig und robust einstufen, dass Magura da nicht die Benchmark ist, ist allgemein bekannt

    32" wurde bisher nur für Riesen (dirtysixer werfe ich mal in den Raum) gebaut in entsprechend kleiner Stückzahl und ohne Nachfrage für 32" Komponenten vom Aftermarket, deshalb findet man auch nichts zum Kaufen bei Onlineshops. Dort war man froh, dass man überhaupt was hatte. Aktuell geht es auch da drum, wie man 32" auch für normalgroße bis kleine Menschen zugänglich machen kann, dass ein 4XL Rahmen mit 32" und geringem Federweg funktioniert, steht außer Frage, was man aber machen muss, damit das auch in M funktioniert findet man noch heraus. 190mm Kurbeln wie am Dirtysixer wirst du auch garantiert nicht bei Bike Components und Konsorten finden

    Bei den Standards bin ich voll bei dir, weniger verschiedene würden helfen, vorallem bei eher nebensächlichen Sachen wie Tretlager oder metrische/zöllische Bremsscheibendurchmesser. Da würde ein Standard für geschraubte Lager und ein Standard für verpresste Lager reichen, vielleicht eine Aufteilung in light und heavy duty für Rennrad+Gravel+XC und Trail bis DH noch, aber dann kann man jede Anwendung sinnvoll abdecken. Obs jetzt 200 oder 203mm Scheiben sind ist für die Performance auch egal, trotzdem muss man die richtige verbauen und einige Scheiben gibt es nur in einem Durchmesser, besonders lästig wenn man native 203mm hinten hat und eine 200er fahren will, andersrum geht es noch. Genauso Kettenblattmontage, es muss nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen. Dass jetzt Sram oder Shimano eine andere Kurbelmontage haben wäre dann noch eher egal bei einem Kettenblattstandard, es mischt eh keiner Kurbelhersteller und Kurbeln kauft man sich meistens so oder so im Set. Wie jetzt aber eine Laufradgröße noch mehr Chaos verursacht, ist mir schleierhaft. Klar, Lager werden dadurch nicht leerer, Gabeln sind so oder so laufradspezifisch, Felgenringe müssen logischerweise neu genauso wie Speichenlänge, die gibt es aber ohnehin schon millimeterweise, Bremsen und Antrieb kann man Stand jetzt 1:1 übernehmen, nur beim Achsstandart stellt sich noch heraus ob Boost (mit asymmetrischen Felgenringen) hinten reicht oder ob man doch Superboost/DH braucht. Den Standard gibt es schon, entsprechend kommt nach nichts neues dazu. Falls ich was übersehen habe freue ich mich über Aufklärung
  3. Bericht und Video sind das Tollste, was ich seit langem im Netz konsumieren durfte. Meine Wertschätzung

  4. Traumbikes...

    Bei mir erzeugt das eher Alpträume, Kopfschütteln und Unverständnis. Bei mindestens der Hälfte der vorgestellten Rädern

    Was ist der Sinn und Zweck von MTB News eigentlich? In der kurzen Zeit, seit ich hier bin, fand ich hier in den News extrem viel Stahl, Konstrukte wie das Rheintritt.NRW – Super-Utility-Enduro-Cargo und andere Skurillitäten. Ich bin in zwei Vereinen und im Sommer in den üblichen Hotspots der Alpen unterwegs. Aber das, was hier als heißer ... Vorgestellt wird, sieht man komischer Weise im normalen Alltag quasi nie. Zum Glück, muss ich sagen

    Eine Info, wie zum Beispiel dass BrakeStuff zurück ist, sucht man vergeblich. Wäre vermutlich für viele interessanter, als das x-und-vierzigste vollstarre Stahlrad, das nicht durch technischen Fortschritt sondern bestenfalls durch Skurillität, man nennt es hier Individualität, ins Auge springt, scheinbar oft deckungsgleich mit dessen Besitzer oder Erbauer. Ich habe so den Eindruck, dass es bei den Themen hier nicht drum geht, das, was die meisten interessiert, zu berichten, sondern Nischen zu beackern.

    Schade

  5. Ich habe so den Eindruck, dass es bei den Themen hier nicht drum geht, das, was die meisten interessiert, zu berichten, sondern Nischen zu beackern.

    Ich glaube der Eindruck entsteht weil die Bespoked und die Craft Bike Days sehr nah beieinander liegen und dort klassischerweise viele kleine Hersteller vertreten sind. Auf der anderen Seite ist die Saison vorbei und viele Mainstream-Produktvorstellungen werden erst wieder im Frühjahr folgen.

    Ich finde aber auch das hier das ein oder andere Format durch den 20. Beitrag ziemlich ausgeschlachtet wird. An sich ist es aber super das auch kleine (heimische) Firmen eine Bühne bekommen.
Was meinst du?

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