Kavenz VHP Custom: Infos und Details
Das Kavenz VHP Custom steht exemplarisch für den modularen Ansatz der jungen Marke aus Deutschland. Der gezeigte Rahmen basiert auf der bekannten VHP-Plattform und wurde als Custom-Aufbau für einen Kunden aus Luxemburg realisiert. Im vorgestellten Setup arbeitet das Bike mit 140 mm Federweg am Heck und 140–170 mm an der Front. Dank des neuen „Leverage Plus Rockers“ kann der Federweg über denselben Rahmen jedoch bis über 200 mm erweitert werden – vom Trailbike bis zum Park-Setup, ohne Plattformwechsel.
- Rahmenmaterial Aluminium
- Federweg 120–200 mm
- Hinterbaukonzept Virtual High Pivot
- Besonderheit Modularer Aufbau für vielseitigen Einsatzbereich (Leverage Plus Rocker), verbauter Massedämpfer
- www.kavenz.com
Ein besonderes Feature ist die einfache Anpassung des Dämpfers: Beim verwendeten Intend-Dämpfer lässt sich der Federweg durch Entfernen eines Spacers unkompliziert verändern – ideal, wenn der Besitzer zwischen Tourenmodus und Bikeparkbetrieb wechseln möchte. Das VHP Custom nutzt weiterhin das „Virtual High Pivot“-Konzept, das durch hohe Antriebsneutralität und viel Traktion überzeugen soll.
Eine Pinion-Getriebeversion ist zwar in Planung, aber laut Kavenz derzeit noch mit technischen Herausforderungen beim Einsatz eines Riemens verbunden. Der Fokus liegt aktuell auf der Kettenversion, da sie laut Hersteller bewährt, effizient und wartungsfreundlich ist. Zielgruppe sind anspruchsvolle Fahrerinnen und Fahrer, die ein anpassbares, robustes Bike suchen – vom All-Mountain bis zum Freeride-Einsatz.
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Wäre die modulare Kavenz-Allzweckwaffe für Trail bis Bikepark etwas für euch?
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14 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumAls eff. SW wurde bisher üblich der SW gemessen auf Stack gesehen, nicht der auf einer bestimmten Sitzhöhe. Leider wird dies bei vielen Berichten etc nicht korrekt widergegeben. Deswegen muss man die Geo Tabelle der Hersteller lesen, da die meisten Tests und Berichte einfach die Zahl übernehmen, hier auch der Fall.Der SW auf einer bestimmten Sitzhöhe ist also weder der eff. noch der reale. Oder manche wie Pivot geben es erst gar nicht an, extrem schwache Leistung in meinen Augen.
0° Unterschied zwischen real und eff SW ist schwer bzw fast kaum umsetzbar, da muss der Hinterbau komplett nach hinten ausweichen und darf keine kurzen Kettenstreben haben, da sonst HR und Sitzrohr kollidiert.
Bei deinen ganzen Aussagen zu Dämpfer und Hinterbaukinematik geht der Punkt unter, wie sich ein Hinterbau bei Kettenzug verhält. Gerade der von dir genannten Pivot Hinterbau war bei meinen Tests immer sehr positiv beim Pedalieren, trotz der eher flachen SW bei den Vorgängern vom Firebird und Switchblade.
Dazu spielt auch der Federweg eine Rolle, eine Ballerbude mit viel Federweg und eher 30% SAG wird sich anders verhalten als ein Bike mit 120mm und vielleicht 20% SAG.
Der Vergleich zu einem XC Bike bzw die Sinnhaftigkeit, hinkt auch in meinen Augen komplett. Nur weil etwas 120mm am Heck hat, muss es kein XC Bike sein und wird sicherlich von niemanden gekauft der ein XC Bike will.
Ich habe selbst 115mm am Heck an einem Bike. Mit Lyrik und 1,2kg Bereifung ist es sicherlich kein XC Bike bei 15,4kg fahrfertig.
Du selbst hast geschrieben in der Bikebranache zu arbeiten, also ist dir ja bewusst, dass jeder Marke seine Zielgruppe bedient. Die Zielgruppe hier ist bestimmt eine Nische, aber auch diese will bedient werden und einige Marken haben eben eine nerdige Zielgruppe die Lust auf "unlogisch/bescheuerte Sachen" hat und leben davon.
Der Trend zu einem Hauptrahmen, in verschiedenen Einsatzzwecken, hat begonnen und wird noch mehr kommen. Kostenersparnis bei Produktion, Dispo, Lagerhaltung etc sind ein ganz klarer Vorteil, siehe Trek, Orbea etc.. Wieso soll man dann nicht auch so ein spaßiges Nischenbike wie das hier anbieten?
Perfekt ist wohl nur die goldene Mitte, alles andere tendiert Richtung (guter) Kompromiss. Das umbauen nutzt vermutlich nicht die Breite Masse, aber man könnte ja wenn man wollte.
Ich find die Räder cool, auch kavenz als kleine Bude sympathisch. Das vhpg wäre das Bike to Go
Denke wie es Trek macht werden wir öfters sehen. Orbea hat es in meinen Augen clever gemacht, das Super Enduro was man als DH auch nutzen kann. Denke die Verkaufszahlen vom DH sind vermutlich geringer.
Beim Occam gab es ja schon länger LT und "normal". Bei Scor ja glaube ich auch was ähnliches.
Bei Raaw funktioniert es ja auch wenn man sich Jibb und Madonna anschaut. Kannst beide sehr individuell und ähnlich aufbauen, trotzdem gibt es einige (mein Eindruck laut Forum) die beide nutzen.
Ich hab mir die Kavenz Reihen auch schon angeschaut, einfach spannend die Kisten. Sowas "bescheuertes" muss man halt mögen und die kleinen "Buden" können halt sowas machen.
Und klappern tut da nichts, deutlich weniger aufgrund der kaum vorhandenen Kettenlängung durch den federweg (gerade mit einem lower pulleye).
Funktion überwiegt Form, no bullshit.
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