Craft Bike Days 2025 Kavenz VHP Custom – Alleskönner von 120 bis 200 mm Federweg

Kavenz zeigt auf den Craft Bike Days 2025 einen interessanten Aufbau des VHP Custom – ein vielseitiges Fahrwerkskonzept, das von 120 bis über 200 mm Federweg alles abdeckt und mit cleverer Dämpferanpassung punktet.
Titelbild

Kavenz VHP Custom: Infos und Details

Das Kavenz VHP Custom steht exemplarisch für den modularen Ansatz der jungen Marke aus Deutschland. Der gezeigte Rahmen basiert auf der bekannten VHP-Plattform und wurde als Custom-Aufbau für einen Kunden aus Luxemburg realisiert. Im vorgestellten Setup arbeitet das Bike mit 140 mm Federweg am Heck und 140–170 mm an der Front. Dank des neuen „Leverage Plus Rockers“ kann der Federweg über denselben Rahmen jedoch bis über 200 mm erweitert werden – vom Trailbike bis zum Park-Setup, ohne Plattformwechsel.

  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Federweg 120–200 mm
  • Hinterbaukonzept Virtual High Pivot
  • Besonderheit Modularer Aufbau für vielseitigen Einsatzbereich (Leverage Plus Rocker), verbauter Massedämpfer
  • www.kavenz.com
Das Kavenz VHP Custom im Custom-Aufbau mit 140 mm Federweg am Heck
# Das Kavenz VHP Custom im Custom-Aufbau mit 140 mm Federweg am Heck – die Gabel kann mit 140 bis 170 mm gefahren werden – dadurch wird das VHP zu einem echten Allrounder.
Nicht täuschen lassen, denn die Decals geben in diesem Fall nicht den realisierten Hub wieder.
# Nicht täuschen lassen, denn die Decals geben in diesem Fall nicht den realisierten Hub wieder.
Das VHP kann dank „Leverage Plus Rocker“ sogar auf über 200 mm Federweg erweitert werden.
# Das VHP kann dank „Leverage Plus Rocker“ sogar auf über 200 mm Federweg erweitert werden.
Diashow: Craft Bike Days 2025: Kavenz VHP G2 – Alleskönner von 120 bis 200 mm Federweg
Bikemetrics Equalizer-Gravity Massedämpfer für mehr Grip und weniger Ermüdung.
Special Feature
Das Kavenz VHP G2 im Custom-Aufbau mit 140 mm Federweg am Heck
Das VHP kann dank „Leverage Plus Rocker“ sogar auf über 200 mm Federweg erweitert werden.
Nicht täuschen lassen, denn die Decals geben in diesem Fall nicht den realisierten Hub wieder …
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Ein besonderes Feature ist die einfache Anpassung des Dämpfers: Beim verwendeten Intend-Dämpfer lässt sich der Federweg durch Entfernen eines Spacers unkompliziert verändern – ideal, wenn der Besitzer zwischen Tourenmodus und Bikeparkbetrieb wechseln möchte. Das VHP Custom nutzt weiterhin das „Virtual High Pivot“-Konzept, das durch hohe Antriebsneutralität und viel Traktion überzeugen soll.

Special Feature
# Special Feature – beim verbauten Intend-Dämpfer lässt sich der Federweg durch Entfernen eines Spacers unkompliziert verändern.
Das VHP Custom setzt auf das „Virtual High Pivot“-Konzept, für hohe Antriebsneutralität und viel Traktion.
# Das VHP Custom setzt auf das „Virtual High Pivot“-Konzept, für hohe Antriebsneutralität und viel Traktion.
Bikemetrics Equalizer-Gravity Massedämpfer für mehr Grip und weniger Ermüdung.
# Bikemetrics Equalizer-Gravity Massedämpfer für mehr Grip und weniger Ermüdung.
Aktuell nur als Kettenversion verfügbar
# Aktuell nur als Kettenversion verfügbar – eine Pinion-Getriebeversion ist bereits voll im Gange.

Eine Pinion-Getriebeversion ist zwar in Planung, aber laut Kavenz derzeit noch mit technischen Herausforderungen beim Einsatz eines Riemens verbunden. Der Fokus liegt aktuell auf der Kettenversion, da sie laut Hersteller bewährt, effizient und wartungsfreundlich ist. Zielgruppe sind anspruchsvolle Fahrerinnen und Fahrer, die ein anpassbares, robustes Bike suchen – vom All-Mountain bis zum Freeride-Einsatz.

Giacomo Grossenhagenbrock – Gründer und Cheffe bei Kavenz
# Giacomo Grossenhagenbrock – Gründer und Cheffe bei Kavenz – zusammen mit seinem Custom-Build VHP Custom

Youtube LogoVideo: Craft Bike Days 2025 – Vorstellung aller Mountainbikes

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Craft Bike Days 2025: High Pivot, Anti-Dive & 32 Zoll – Die radikalsten MTB-Konzepte 2025
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Wäre die modulare Kavenz-Allzweckwaffe für Trail bis Bikepark etwas für euch?


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14 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ist logisch, dass beide Winkel zueinander gleich bleiben, brauchst du mir nicht zu erklären als ehemaligen Konstrukteur, ich weiß wie Winkel funktionieren. Der Post von @coastalwolf hörte sich für mich so an, als würde man nur den minimalen Aufwand betreiben und kaum was außer der Gabel ändern bei der Rahmenplattform, in Wirklichkeit sind es drei verschiedene Hinterbausetups. Sieht man ausgezeichnet am BB Drop, dass das nicht der Fall ist, der zwar tendenziell immer geringer wird mit dem Federweg, jedoch sieht man dort auch, dass sich auch am hinteren Ende des Fahrrades was tun muss, was eben durch die verschiedenen Dämpferlängen und Aufnahmen sowie Umlenkhebel passiert



    Selbiges wie oben.

    Außerdem sind 76,9° effektiver Sitzwinkel beim VHP18 mit außergewöhnlich geringem Unterschied (2°; mir fällt da nur Forbidden mit noch weniger Unterschied ein, teilweise 0°) zum reellen Sitzrohrwinkel alles andere als unbrauchbar. Vielleicht nicht ganz 2025, State of the Art wären 78°, das eine Grad liegt im Bereich der Sattelverstellung. Nur mal so zum Vergleich, ein Santa Cruz Nomad hat 77,9° in L (alle anderen Größen weniger) effektiv im High Setting bei ca 64° reellen Sitzrohrwinkel. Auf welcher Höhe das jetzt zutrifft, wird leider nicht erwähnt. Ein Pivot Firebird hat auch 77° effektiver Sitzwinkel mit eine nicht zu vernachlässigenden Diskrepanz zum reellen Winkel, leider auch ohne Angabe auf welcher Höhe sowie zum reellen Sitzwinkel. Zu guter Letzt hat die Hebelverhältniskurve und Dämpfersag Einfluss auf den echten, echten Sitzwinkel mit Fahrer auf dem Sattel. Beispiel: Unnos haben eine extrem progressive Hebelverhältniskurve und fährt man mit sehr viel Dämpfersag. Ein Unno Ikki hat 77° Sitzwinkel, der sich aber absolut nicht so steil anfühlt, wie er laut Geochart sollte. Hebelverhäötniskurze extrem bauchig mit extrem viel Gesamtprogression, 3,5 zu 2,0. Der Kavenzrahmen hat eine relativ gerade, kaum bauchige Hebelverhältniskurve mit sehr üblichen Werten, 2,85 zu 2,25 beim VHP16, entsprechend steht man relativ hoch im Federweg hinten und hat bedeutend mehr positiven Federweg als das Ikki, dafür kann das Ikki mehr ausfedern, deshalb klebt das Ikki auch am Boden. Also sollte man Angaben vom Sitzwinkel mit Vorsicht genießen. Das bereits erwähnte Firebird hat wiederum eine deutlich bauchigere Kurve als das Kavenz, somit müsste das Pivot den flacheren Sitzwinkel als ein VHP18 beim drauf Sitzen haben, vom VHP16 brauchen wir gar nicht zu reden. Man sieht also, dass über 1° Sitzwinkel zu diskutieren ohne Einbezug der Kinematik und Dämpfer mehr oder weniger sinnlos ist

    Das VHP12 kann man so oder so nicht wirklich mit aktuellen XC Rädern vergleichen. Sehr abfahrtslastig in jeder Hinsicht, Progression, Winkel, Reach, Stack, High Pivot, eigentlich alles, quasi der Downhiller unter den XC Rädern. Außer dem Federweg hinten hat man nichts mit XC Rädern gemeinsam. Am ehesten könnte man noch ein Norco Optic oder Forbidden Druid zum Vergleich ziehen und nicht ein Orbea Oiz, Scott Spark RC, KTM Scarp MT oder Specialized Epic. Bei den anderen beiden sind wir bei den statischen Winkeln recht nah dran, nur der Sitzwinkel sticht da etwas heraus, aber ein Grad liegt im Bereich der Sattelverstellung.

    Ich erwähne es noch einmal, die Sinnhaftigkeit eines Rahmens, der 120-200mm Federweg abdeckt, auch mit anderen Links, Dämpfern und Aufnahmen, kann man hinterfragen und ich denke auch, dass man da etwas mehr Differenzierung bräuchte, die Einsatzgebiete sind dann doch sehr unterschiedlich, soll aber nicht heißen, dass dadurch die Geometrie unbrauchbar ist
    Du bringst einige Punkte durcheinander bzw fehlen ein paar Punkte.

    Als eff. SW wurde bisher üblich der SW gemessen auf Stack gesehen, nicht der auf einer bestimmten Sitzhöhe. Leider wird dies bei vielen Berichten etc nicht korrekt widergegeben. Deswegen muss man die Geo Tabelle der Hersteller lesen, da die meisten Tests und Berichte einfach die Zahl übernehmen, hier auch der Fall.Der SW auf einer bestimmten Sitzhöhe ist also weder der eff. noch der reale. Oder manche wie Pivot geben es erst gar nicht an, extrem schwache Leistung in meinen Augen.
    0° Unterschied zwischen real und eff SW ist schwer bzw fast kaum umsetzbar, da muss der Hinterbau komplett nach hinten ausweichen und darf keine kurzen Kettenstreben haben, da sonst HR und Sitzrohr kollidiert.

    Bei deinen ganzen Aussagen zu Dämpfer und Hinterbaukinematik geht der Punkt unter, wie sich ein Hinterbau bei Kettenzug verhält. Gerade der von dir genannten Pivot Hinterbau war bei meinen Tests immer sehr positiv beim Pedalieren, trotz der eher flachen SW bei den Vorgängern vom Firebird und Switchblade.
    Dazu spielt auch der Federweg eine Rolle, eine Ballerbude mit viel Federweg und eher 30% SAG wird sich anders verhalten als ein Bike mit 120mm und vielleicht 20% SAG.

    Der Vergleich zu einem XC Bike bzw die Sinnhaftigkeit, hinkt auch in meinen Augen komplett. Nur weil etwas 120mm am Heck hat, muss es kein XC Bike sein und wird sicherlich von niemanden gekauft der ein XC Bike will.
    Ich habe selbst 115mm am Heck an einem Bike. Mit Lyrik und 1,2kg Bereifung ist es sicherlich kein XC Bike bei 15,4kg fahrfertig.
    Du selbst hast geschrieben in der Bikebranache zu arbeiten, also ist dir ja bewusst, dass jeder Marke seine Zielgruppe bedient. Die Zielgruppe hier ist bestimmt eine Nische, aber auch diese will bedient werden und einige Marken haben eben eine nerdige Zielgruppe die Lust auf "unlogisch/bescheuerte Sachen" hat und leben davon.

    Der Trend zu einem Hauptrahmen, in verschiedenen Einsatzzwecken, hat begonnen und wird noch mehr kommen. Kostenersparnis bei Produktion, Dispo, Lagerhaltung etc sind ein ganz klarer Vorteil, siehe Trek, Orbea etc.. Wieso soll man dann nicht auch so ein spaßiges Nischenbike wie das hier anbieten?
  2. Der Trend zu einem Hauptrahmen, in verschiedenen Einsatzzwecken, hat begonnen und wird noch mehr kommen. Kostenersparnis bei Produktion, Dispo, Lagerhaltung etc sind ein ganz klarer Vorteil, siehe Trek, Orbea etc.. Wieso soll man dann nicht auch so ein spaßiges Nischenbike wie das hier anbieten?
    Gebe dir Recht, im Moment sieht es tatsächlich bei manchen Herstellern danach aus. Spannend wird es für die Hersteller dann aber doch irgendwann: denn entweder relativiert man mit die Multifunktionsansatz, bzw. "2 bikes in Einem", wiederum die Daseinsberechtigung für dasjenige Rad, das man sich damit quasi selber wegrationalisiert. Oder man wird verkaufen müssen, dass es sich hierbei um einen faulen Kompromiss handelt, der vielleicht auf dem Papier kurz gut aussieht? Denn kein Mensch tauscht Dämpfer, Gabel und Umlenkungen aus, um aus nem 180mm Enduro ein 120mm-"XC Bike" zu machen. Wie macht man das Dilemma dem Kunden plausibel, ohne in unruhiges Fahrwasser zu geraten?
  3. Gebe dir Recht, im Moment sieht es tatsächlich bei manchen Herstellern danach aus. Spannend wird es für die Hersteller dann aber doch irgendwann: denn entweder relativiert man mit die Multifunktionsansatz, bzw. "2 bikes in Einem", wiederum die Daseinsberechtigung für dasjenige Rad, das man sich damit quasi selber wegrationalisiert. Oder man wird verkaufen müssen, dass es sich hierbei um einen faulen Kompromiss handelt, der vielleicht auf dem Papier kurz gut aussieht? Denn kein Mensch tauscht Dämpfer, Gabel und Umlenkungen aus, um aus nem 180mm Enduro ein 120mm-"XC Bike" zu machen. Wie macht man das Dilemma dem Kunden plausibel, ohne in unruhiges Fahrwasser zu geraten?
    Am Ende deckt man mit einen Rahmen als Hersteller alle Einsatzbereiche ab, natürlich für den Hersteller grandios. Ein Rahmen entwickeln, über Anbauteile anlassen. Ersatzteile usw halten sich in Grenzen, Entwicklungskosten sind überschaubar...
    Perfekt ist wohl nur die goldene Mitte, alles andere tendiert Richtung (guter) Kompromiss. Das umbauen nutzt vermutlich nicht die Breite Masse, aber man könnte ja wenn man wollte.

    Ich find die Räder cool, auch kavenz als kleine Bude sympathisch. Das vhpg wäre das Bike to Go
  4. Gebe dir Recht, im Moment sieht es tatsächlich bei manchen Herstellern danach aus. Spannend wird es für die Hersteller dann aber doch irgendwann: denn entweder relativiert man mit die Multifunktionsansatz, bzw. "2 bikes in Einem", wiederum die Daseinsberechtigung für dasjenige Rad, das man sich damit quasi selber wegrationalisiert. Oder man wird verkaufen müssen, dass es sich hierbei um einen faulen Kompromiss handelt, der vielleicht auf dem Papier kurz gut aussieht? Denn kein Mensch tauscht Dämpfer, Gabel und Umlenkungen aus, um aus nem 180mm Enduro ein 120mm-"XC Bike" zu machen. Wie macht man das Dilemma dem Kunden plausibel, ohne in unruhiges Fahrwasser zu geraten?
    Denke Kavenz ist ein Sonderfall der einen großen Bereich abdeckt. Wer ein Kavenz hat, lehne mich aus dem Fenster, hat vermutlich noch ein weiteres Bike oder mehrere. Am Anfang spielt man vielleicht rum bis man sein persönliches Bike gefunden hat und belässt es dann so. Oder kauft dann ein anderes Bike und ändert es nach oben oder unten ab.

    Denke wie es Trek macht werden wir öfters sehen. Orbea hat es in meinen Augen clever gemacht, das Super Enduro was man als DH auch nutzen kann. Denke die Verkaufszahlen vom DH sind vermutlich geringer.
    Beim Occam gab es ja schon länger LT und "normal". Bei Scor ja glaube ich auch was ähnliches.
    Bei Raaw funktioniert es ja auch wenn man sich Jibb und Madonna anschaut. Kannst beide sehr individuell und ähnlich aufbauen, trotzdem gibt es einige (mein Eindruck laut Forum) die beide nutzen.

    Ich hab mir die Kavenz Reihen auch schon angeschaut, einfach spannend die Kisten. Sowas "bescheuertes" muss man halt mögen und die kleinen "Buden" können halt sowas machen.
  5. Sorry, aber so ein Klapperatismus am Bike wäre echt nichts für mich.
    Sieht erstens ziemlich bescheiden aus und ist zweitens bestimmt sehr anfällig und wartungsintensiv.
    Da können die Vorteile noch so überwiegen.
    Meine Meinung 🤷‍♂️

    ...bezieht sich generell auf High Pivot. Aber wehm's gefällt, go for it!!!!
    Was ist an einem Kugellager mehr und einem Ritzel mehr „sehr anfällig“ ?
    Und klappern tut da nichts, deutlich weniger aufgrund der kaum vorhandenen Kettenlängung durch den federweg (gerade mit einem lower pulleye).
    Funktion überwiegt Form, no bullshit.
Was meinst du?

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