Nachdem die Crankworx Serie 2011 um Les Deux Alpes und 2015 um Rotorua erweitert wurde, gibt es nächstes Jahr einen weiteren Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck. Der Austragungsort von drei Olympischen Winterspielen und des legendären Air & Style Events will jetzt auch im Mountainbikesport angreifen und ein weiteres internationales Großevent austragen.

Im 15. Jahr des Crankworx-Festivals und dem 3. Jahr der Crankworx World Tour wird neben den Stopps in Rotorua, Neuseeland, Les Gets, Frankreich und Whistler, Kanada für 2017 die vierte Crankworx-Ausgabe in der österreichischen Alpenhauptstadt ausgetragen.

Neuer Crankworx Stopp in Innsbruck
# Neuer Crankworx Stopp in Innsbruck

„Kein anderes Sommer-Sport-Event passt so gut zu Innsbruck wie das Crankworx Festival. Mountainbiken auf Weltklasse-Niveau, in Kombination mit einem Festival für echte Bikefans – das wird die Stadt Innsbruck inspirieren, genauso wie die Zuschauer und Teilnehmer vom alpinen Flair der Alpenhauptstadt fasziniert sein werden.“ – Karen Seiler-Lall, Innsbruck Tourismus

Schon seit Längerem haben wir die Vision, die Crankworx Events in den besten Mountainbike-Revieren der Welt zu veranstalten. Indem wir unsere Community, Fans und Athleten auf den internationalen Events zusammen bringen, haben wir dieses Fest zu Ehren des Mountainbike-Sports auf ein neues Level angehoben. – Darren Kinnaird, Crankworx World Tour General Manager

2016-7-5 MTB Kühtai lowres
# 2016-7-5 MTB Kühtai lowres
2014 623
# 2014 623

Das Trail-Netzwerk rund um die historische Stadt wurde von vielen Rennfahrern, die dort trainiert haben, oder Rennen gefahren sind, als sehr gut befunden:

Ich bin in Innsbruck ein paar verschiedene Trails gefahren und es war super. Ich war überrascht, wieviele Trails es in den umliegenden Bergen gibt und erstaunt über den guten Mix aus flowigem und technischen Terrain. Die Szene in Innsbruck ist auch sehr cool!“ – Marcelo Gutierrez

Innsbruck bietet eine einzigartige Kombination aus urbanem und alpinem Lifestyle und wird diese zwei Elemente in seinem Event kombinieren, z.B. mit der Durchführung des Pumptrack-Rennens in der Innenstadt.

Karen Seiler-Lall links im Bild und Darren Kinnaird rechts im Bild
# Karen Seiler-Lall links im Bild und Darren Kinnaird rechts im Bild

„Crankworx wächst und wir haben gelernt, dass jeder Austragungsort dem Event seinen eigenen Charme verleihen will und dass dies einen großen Einfluss auf die Stimmung unserer Events hat. Es ist beeindruckend zu sehen, wieviele Fans und Fahrer jedes Jahr nach Rotorua, Les Gets und Whistler kommen – das inspiriert uns jedes Mal wieder.“ – Darren Kinnaird, Crankworx World Tour General Manager

Die genauen Termine für die Crankworx World Tour werden im Herbst veröffentlicht.

Info: Pressemitteilung Crankworx

Meinung MTB-News.de

Wir freuen uns auf ein weiteres Crankworx Festival in greifbarer Nähe und sind uns sicher, dass es ein top organisiertes und spannendes Event wird. Die Stadt Innsbruck hat sich in der Vergangenheit jedoch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, wenn es um den Mountainbike-Sport ging und ist nur teilweise auf die Wünsche und Anforderungen der Szene eingegangen. In Kombination mit dem generellen Bike-Verbot auf Forstwegen und Trails in Österreich hat sich die Stadt ein hohes Ziel gesteckt, was die Austragung dieses riesigen Events mit seinen vielen Rennen und Veranstaltungen angeht. Wir sind gespannt und drücken die Daumen bei der Umsetzung.

Info: Pressemitteilung Crankworx
  1. benutzerbild

    janalex

    dabei seit 08/2015

    Natürlich wäre es vielleicht besser gewesen, erst Trails und MTB-Infrastruktur zu bauen und dann ein Mega-Event wie CWX zu holen.

    Aber durch die große mediale Aufmerksamkeit, die jetzt in Innsbruck entsteht, kommen womöglich auch die Verantwortungsträger unter Zugzwang, noch intensiver am Ausbau der Infrastruktur zu arbeiten, um sich nicht vor der versammelten Bike-Welt zu blamieren...
  2. benutzerbild

    roliK

    dabei seit 04/2010

    Aber durch die große mediale Aufmerksamkeit, die jetzt in Innsbruck entsteht, kommen womöglich auch die Verantwortungsträger unter Zugzwang, noch intensiver am Ausbau der Infrastruktur zu arbeiten, um sich nicht vor der versammelten Bike-Welt zu blamieren...
    Wird denke ich nicht passieren. Viel eher werden für den Zeitraum des Wettkampfes verschiedene Trails freigegeben, was sich die Grundeigentümer teuer bezahlen lassen. Danach werden diese Wege wieder gesperrt.

    Aber die Stadt Innsbruck kann sich mit den Fotos der Veranstaltung die nächsten 5 Jahre wieder als "Sportstadt" und "Mountainbikemekka" verkleiden.
  3. benutzerbild

    cliomare

    dabei seit 02/2007

    @cliomare Irgendwie bist du schon eine tragische Figur. So viel Stress zu haben bei einer Sache, die einem Entspannung, Spaß und Freude vermitteln sollte - schlimm.
    Es stimmt. Ich fahre nicht in Innsbruck. Never ever!!! Habe nicht mal den AAT probiert. Aber wie ich schon schrieb, im südöstl. Mittelgebirge - null Probleme, obwohl ich da einmal quer durch vier Gemeindegebiete fahre und auf Trails, auf denen ich eindeutig meine Spuren hinterlasse.


    Es ist schön für dich dass du nicht in Innsbruck wohnst. Ich arbeite und wohne halt mal hier und wenn ich nicht viel Zeit habe ist Nordkette das einzige, was sich auf die Schnelle ausgeht. Dass es woander entspannter ist bringt da auch nichts.

    Und ja, mit dem Alter stresst mich die hiesige Situation mehr wie früher. Früher wars mir egal, wenn ein Fußgänger, Förster oder Jäger auszuckt. Mittlerweile hab ich einen stressigen Job und will beim Biken nach der Arbeit abschalten und entspannen können. Und wenn man dann am Ende der Tour zB vom Förster aufgehalten wird und sich alles mögliche bis zur Drohung mit Anzeige etc anhören darf, dann ist halt die ganze Entspannung dahin.

    Diese Situationen kommen Gott sie Dank eh nicht mehr soo häufig vor aber bei 70 Biketouren im Jahr doch immer wieder. Ich will hier ganz einfach Biken können ohne das ungute Gefühl im Hinterkopf dass man illegal unterwegs ist und es womöglich wieder zu einer unangenehmen Begegnung kommt. Das wäre alles möglich, wenn die (Stadt)Politik wollen würde. Leider ist der Wille abgesehen von ein paar Prestigeprojekten wie dem Crankworx und den paar Trails, auf denen die Biker verbannt werden sollen, nicht vorhanden. Und daran wird sich in Österreich leider noch lange nichts ändern.


    Und nur mal so nebenbei: mit den 700.000€ die die öffentliche Hand für Crankworx beisteuert könnte man die Pflege und Instandsetzung aller Wanderwege in Innsbruck über Jahre finanzieren. Dann könnte man endlich mal das Hauptargument "die Biker machen die Wege kaputt" entkräften. Das würde den Innsbrucker Bikern 10x mehr helfen wie diese Veranstaltung, bringt aber der Stadt keine Publicity.
  4. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

  5. benutzerbild

    cliomare

    dabei seit 02/2007

    @Tyrolens:
    Finds lustig dass du laut eigener Aussage "never ever" in Innsbruck fahrst aber hier gscheit einen über die Situation in Innsbruck aufplauschst (und dann natürlich zum Teil nachweislich falsche Sachen behauptest, aber wie sollst dus auch wissen wenn du hier eh nie fahrst).

    Seih froh dass es in deiner Gemeinde keine Probleme gibt und markiere weiter die Wege im südöstlichen Mittelgebirge mit "eindeutigen Spuren", aber red nicht gscheit über Sachen, von denen du ganz offensichtlich keine Ahnung hast.

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