Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Dash 29-2
Dash 29-2
Sieht sehr ungewohnt aus, ist aber sehr entspannt
Sieht sehr ungewohnt aus, ist aber sehr entspannt - der steile Sitzwinkel sorgt für eine sehr aufrechte Position. Zur Einordnung: 1,93 m Fahrergröße.
Mit 447 mm messenden Kettenstreben ist der Hinterbau auf der längeren Seite.
Mit 447 mm messenden Kettenstreben ist der Hinterbau auf der längeren Seite.
Mit der Ferse bin ich an der Aussparung hängengeblieben – so brach der Kettenstrebenschutz.
Mit der Ferse bin ich an der Aussparung hängengeblieben – so brach der Kettenstrebenschutz.
Dieses wuchtige, mittig verschweißte Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist tief im Rahmen verankert.
Dieses wuchtige, mittig verschweißte Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist tief im Rahmen verankert.
Crossworx Dash 29 Test-47
Crossworx Dash 29 Test-47
Die Magura MT5 blieb schleiffrei und zentriert
Die Magura MT5 blieb schleiffrei und zentriert - quietschende Geräusche gab es dennoch häufig.
Crossworx Dash 29 Test-49
Crossworx Dash 29 Test-49
Auf beiden Seiten sind elegante Kabelführungen eingearbeitet. Auf der linken Seite für die Bremse …
Auf beiden Seiten sind elegante Kabelführungen eingearbeitet. Auf der linken Seite für die Bremse …
Crossworx Dash 29 Test-51
Crossworx Dash 29 Test-51
Crossworx Dash 29 Test-52
Crossworx Dash 29 Test-52
Crossworx Dash 29 Test-53
Crossworx Dash 29 Test-53
Crossworx Dash 29 Test-55
Crossworx Dash 29 Test-55
Sitzwinkel: supersteil! 79° toppen fast die gesamte Konkurrenz.
Sitzwinkel: supersteil! 79° toppen fast die gesamte Konkurrenz. - Und ja – das Bild ist gerade.
Alles senkrecht?
Alles senkrecht? - Der steile Sitzwinkel gefiel sehr.
Moritz segelt über einen der Tables
Moritz segelt über einen der Tables - ein kontrollierter Absprung und ein satter Luftstand sorgen für Spaß, wenn die Reifen mal nicht am Boden sind.
Crossworx Dash 29 Test-1
Crossworx Dash 29 Test-1
Für mich geht es in die Abfahrt, für das Dash das Herz auf.
Für mich geht es in die Abfahrt, für das Dash das Herz auf.
Crossworx Dash 29 Test-3
Crossworx Dash 29 Test-3
Crossworx Dash 29 Test-4
Crossworx Dash 29 Test-4
Kurven – ja, bitte!
Kurven – ja, bitte! - Engere Kurven erfordern allerdings mehr Aufmerksamkeit und aktives Fahren.
Auch nach steilen Abwärtspassagen kriegt mal das Vorderrad schnell wieder für eine kurze Surf-Einlage in die Luft.
Auch nach steilen Abwärtspassagen kriegt mal das Vorderrad schnell wieder für eine kurze Surf-Einlage in die Luft.
Crossworx Dash 29 Test-8
Crossworx Dash 29 Test-8
Crossworx Dash 29 Test-9
Crossworx Dash 29 Test-9
Crossworx Dash 29 Test-10
Crossworx Dash 29 Test-10
Crossworx Dash 29 Test-6
Crossworx Dash 29 Test-6
Wurzelflug mit Aussicht
Wurzelflug mit Aussicht - mit dem Dash kann man eigentlich überall draufhalten.
Crossworx Dash 29 Test-12
Crossworx Dash 29 Test-12
Crossworx Dash 29 Test-13
Crossworx Dash 29 Test-13
Und auch stumpfe Landungen machen dem Dash eher nix aus.
Und auch stumpfe Landungen machen dem Dash eher nix aus.
Crossworx Dash 29 Test-16
Crossworx Dash 29 Test-16
Crossworx Dash 29 Test-17
Crossworx Dash 29 Test-17
Anpressdruck
Anpressdruck - das gute Fahrwerk sackt auch in Anliegerkurven nicht durch.
Crossworx Dash 29 Test-19
Crossworx Dash 29 Test-19
Crossworx Dash 29 Test-20
Crossworx Dash 29 Test-20
Crossworx Dash 29 Test-14
Crossworx Dash 29 Test-14
Crossworx Dash 29-2
Crossworx Dash 29-2
Crossworx Dash 29-3
Crossworx Dash 29-3
Das Crossworx Dash 29 besteht aus dem wunderbaren Werkstoff Aluminium, verfügt über 155 mm Federweg am Heck und einige feine Details.
Das Crossworx Dash 29 besteht aus dem wunderbaren Werkstoff Aluminium, verfügt über 155 mm Federweg am Heck und einige feine Details. - Der Rahmenpreis: 2.399 € (ohne Dämpfer)
Wuchtiger Brummer
Wuchtiger Brummer - die Fox Float 38 Factory mit 160 mm Federweg.
Crossworx Dash 29-7
Crossworx Dash 29-7
HINTERBAU
HINTERBAU
Und mit BikeYoke geht es weiter – im Gegensatz zur Stütze sieht man den Sattel bislang noch selten
Und mit BikeYoke geht es weiter – im Gegensatz zur Stütze sieht man den Sattel bislang noch selten - Der BikeYoke Sagma-Sattel ist sehr flexibel.
Crossworx Dash 29-9
Crossworx Dash 29-9
Dieses wuchtige Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist ist tief im Rahmen verankert.
Dieses wuchtige Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist ist tief im Rahmen verankert.
Ergänzt wird das Fahrwerk durch einen Fox X2-Dämpfer.
Ergänzt wird das Fahrwerk durch einen Fox X2-Dämpfer.
Fette Rohre: Der Rahmen wird in Thüringen geschweißt.
Fette Rohre: Der Rahmen wird in Thüringen geschweißt.
Die Variostütze kommt aus dem Hause BikeYoke.
Die Variostütze kommt aus dem Hause BikeYoke.
Crossworx Dash 29-14
Crossworx Dash 29-14
Crossworx Dash 29-15
Crossworx Dash 29-15
Geschaltet wird solide
Geschaltet wird solide - verbaut ist eine Shimano XT-12-fach-Schaltung.
Der elegante Kettenstrebenschutz beherbergt den Schaltzug und soll mit der genoppten Oberfläche für möglichst wenig Geräusche sorgen.
Der elegante Kettenstrebenschutz beherbergt den Schaltzug und soll mit der genoppten Oberfläche für möglichst wenig Geräusche sorgen. - dass die hintere Ecke der Aussparung mit dem Fuß in Kontakt kommen könnte, besprechen wir weiter unten.
Crossworx Dash 29-18
Crossworx Dash 29-18
Crossworx Dash 29-19
Crossworx Dash 29-19
Nicht weniger elegant sind die gefrästen Ausfallenden
Nicht weniger elegant sind die gefrästen Ausfallenden - diese verstecken die Bremse hinter der Sitzstrebe. An die Schrauben kommt man auch so gut dran – nur bei sehr kurzen Multitools sollte man lieber das Hinterrad ausbauen.
Wunderschön
Wunderschön - die kleinen Details am Rahmen.
Highspeed, Lowspeed, Druckstufe, Zugstufe, 2POS – beim X2 ist alles möglich
Highspeed, Lowspeed, Druckstufe, Zugstufe, 2POS – beim X2 ist alles möglich - Ein Ausprobieren lohnt sich!
Am Cockpit kommen Lenker und Vorbau von Acros zum Einsatz.
Am Cockpit kommen Lenker und Vorbau von Acros zum Einsatz.
Crossworx Dash 29-24
Crossworx Dash 29-24
Crossworx Dash 29-25
Crossworx Dash 29-25
Aaron Gwins Signature-Reifen Onza Aquila drehen sich auf Newmen SL A.30-Laufrädern.
Aaron Gwins Signature-Reifen Onza Aquila drehen sich auf Newmen SL A.30-Laufrädern.
Crossworx Dash 29-27
Crossworx Dash 29-27
Der Lenkwinkel hingegen liegt für ein 29"-Enduro mit 65° im soliden Mittelfeld.
Der Lenkwinkel hingegen liegt für ein 29"-Enduro mit 65° im soliden Mittelfeld.
Schöne Schweißnähte …
Schöne Schweißnähte …
Gleichzeitig kommt man auf diese Art und Weise gut an alles dran
Gleichzeitig kommt man auf diese Art und Weise gut an alles dran - um den Dämpfer auszubauen, muss man allerdings die Wippen einfedern.
In der Mitte sind die Frästeile miteinander verschweißt
In der Mitte sind die Frästeile miteinander verschweißt - Großzügige Aussparungen lassen Dreck und Wasser schnell abfließen.
Crossworx Dash 29-33
Crossworx Dash 29-33
An dieser schraubbaren Aufnahme ist der Dämpfer befestigt.
An dieser schraubbaren Aufnahme ist der Dämpfer befestigt.
… auf der rechten Seite für den Schaltzug.
… auf der rechten Seite für den Schaltzug.
… werden mit einer sorgfältigen Verarbeitung kombiniert.
… werden mit einer sorgfältigen Verarbeitung kombiniert.
Crossworx Dash 29-36
Crossworx Dash 29-36
Crossworx Dash 29-37
Crossworx Dash 29-37
Magura MT5-Stopper sollen für eine schnelle Ankerung sorgen.
Magura MT5-Stopper sollen für eine schnelle Ankerung sorgen.
Ein gewaltiger Alu-Bolide fürs Grobe
Ein gewaltiger Alu-Bolide fürs Grobe - das Crossworx Dash 29 kann im Test überzeugen und nimmt wilden Strecken den Schrecken.

Crossworx Dash290 im Test: Feine, hochglänzende Übergänge, filigranes Design, durchschimmerndes Carbon! Mit dem Crossworx Dash290 hat nun auch die Thüringer Bikeschmiede ein Carbon-Endu … ha, erwischt! Ist natürlich völliger Quatsch. Heute geht es um Aluminium. Viel Aluminium. Das Crossworx Dash290 ist der aufgebohrte Bruder des kleineren Dash und kombiniert, mal ganz aufs Wesentliche heruntergebrochen, vier Komponenten: Aluminium (roh!), abgestützter Eingelenker (tief!), Sitzwinkel (steil!) und Abfahrt (schnell!). Und wie diese vier Komponenten miteinander harmonieren, haben wir im Rahmen des Deutschland Tests herausgefunden. Willkommen und hereinspaziert, meine Damen und Herren – hier ist der Test des Crossworx Dash290.

Steckbrief: Crossworx Dash290

EinsatzbereichEnduro
Federweg160-170 mm/155 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialAluminium
Gewicht (o. Pedale)16,4 kg
RahmengrößenS, M, L, XL (im Test: XL)
Websitewww.crossworx-cycles.com
Preis: 2.399 € (Rahmen)

Crossworx dürfte den meisten Lesenden nicht mehr ganz unbekannt sein – vor mittlerweile 2 Jahren haben wir das erste Hardtail der Schmiede getestet (Crossworx CW Zero One Trail-Hardtail-Test) und 2020 das Dash-Fully in der Variante mit kleineren Laufrädern (Crossworx Dash-Test). „Made in Germany“ ist bei Crossworx Programm: Die Rahmen werden nämlich in Thüringen gefertigt.

Nahe Rudolstadt befindet sich der Firmensitz der Firma von Chris Reichling und Kevin Dewinski. Hier werden die Rahmen konzipiert, geschweißt und natürlich direkt getestet, denn im Thüringer Wald sind so einige ziemlich gute Trails versteckt. Die Frästeile – die im Verlauf des Textes noch mal Erwähnung finden – stammen von einer Firma aus Süddeutschland. Kombiniert mit den vor Ort zugeschnittenen Rohren werden die Rahmen direkt in der kleinen thüringischen Produktionshalle fertiggestellt. Nur nachvollziehbar, dass die Bikes so direkt in den Fokus für unseren Deutschland-Test geraten sind.

Schon das Crossworx Dash mit 27,5″-Laufrädern sorgte mit dem etwas steileren Sitzwinkel, der ungewöhnlichen Anlenkung und dem tiefen Dämpfer für viele interessierte Blicke und einen spannenden ersten Eindruck. Die im vergangenen Jahr vorgestellte 29″-Variante legt noch mal eine Schippe drauf, was denkwürdige Features angeht: Noch steilerer Sitzwinkel, länger, radikaler.

Gleichwohl bleiben die Kern-Merkmale der kleineren Version bestehen: Aluminiumrahmen, tiefer Schwerpunkt und ein abgestützter Eingelenker als Heckfederung, dessen Konstruktion komplett in einer großen, CNC-gefrästen Aluminium-Ummantelung unterhalb des Unterrohrs Platz findet. Eine Flaschenhalter-Aufnahme befindet sich weiterhin unter dem Oberrohr. Der Rahmen ist mit 3,9 kg in Größe XL kein Leichtgewicht und kostet mit 2.399 € ohne Dämpfer ebenso viel wie die 27,5″-Version. Was das XL-Schiff mit knapp 1,3 Metern Radstand auf den Trails kann, lest ihr hier.

Das Crossworx Dash 29 besteht aus dem wunderbaren Werkstoff Aluminium, verfügt über 155 mm Federweg am Heck und einige feine Details.
# Das Crossworx Dash 29 besteht aus dem wunderbaren Werkstoff Aluminium, verfügt über 155 mm Federweg am Heck und einige feine Details. - Der Rahmenpreis: 2.399 € (ohne Dämpfer)

6 Bikes aus Deutschland im Test: Hier gibt’s alle Infos zur Neuen Deutschen Welle auf MTB-News!

Diashow: Crossworx Dash 29 Enduro Bike im Test: Reinhalten wie ein Tankwart
Magura MT5-Stopper sollen für eine schnelle Ankerung sorgen.
Crossworx Dash 29 Test-55
Wurzelflug mit Aussicht
Anpressdruck
Highspeed, Lowspeed, Druckstufe, Zugstufe, 2POS – beim X2 ist alles möglich
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Im Detail

Nun steht also das mächtige Twentyniner vor uns und ganz entfernt meinen wir, schon leise Gaspedalschübe grollen zu hören. Das Pferd möchte galoppieren und scharrt mit den Hufen. Aber nicht ganz so schnell! Gehen wir kurz auf die Details des Rahmens ein, denn davon gibt es so einige erwähnenswerte.

Anders als das türkis lackierte Dash 27,5 aus unserem ersten Test wird unser Dash 29er-Testbike in „Radiant Raw“ geliefert – also gänzlich unlackiert, bereit für viel Patina. Im wahrsten Sinne des Wortes eine rohe, kernige Schweißer-Optik der Rohre. Kennen wir, mögen wir. Dieser Eindruck bestärkt sich, je tiefer der konzentrierte Testerblick schweift: Das wuchtige CNC-Frästeil, das tief im Rahmen ans Unterrohr anschließt, sorgt für rote Wangen bei Maschinenbauern. Luftig ausgefräst kommt man an alle wichtigen Einstellungen des Dämpfers, ohne besondere Werkzeugverrenkungen an den Tag legen zu müssen.

Fette Rohre: Der Rahmen wird in Thüringen geschweißt.
# Fette Rohre: Der Rahmen wird in Thüringen geschweißt.
Dieses wuchtige, mittig verschweißte Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist tief im Rahmen verankert.
# Dieses wuchtige, mittig verschweißte Frästeil beherbergt die Umlenkwippen und ist tief im Rahmen verankert.
In der Mitte sind die Frästeile miteinander verschweißt
# In der Mitte sind die Frästeile miteinander verschweißt - Großzügige Aussparungen lassen Dreck und Wasser schnell abfließen.
Gleichzeitig kommt man auf diese Art und Weise gut an alles dran
# Gleichzeitig kommt man auf diese Art und Weise gut an alles dran - um den Dämpfer auszubauen, muss man allerdings die Wippen einfedern.

Das Rahmen-Highlight ist allerdings nicht das auffällige Frästeil – stattdessen ist es die Summe der kleinen Features. Da hätten wir vor allem die gelungene Leitungsführung, die mit kleinen Kanälen im Hinterbau enorm aufgeräumt wirkt. Oder die Position des hinteren Bremssattels im Rahmen: Die Bremse versteckt sich zur Hälfte hinter der linken Sitzstrebe und wird so elegant im Hinterbau integriert. Oder, und dabei wollen wir es dann auch belassen, der schicke, perfekt angepasste Kettenstrebenschutz mit Firmenschriftzug.

Der elegante Kettenstrebenschutz beherbergt den Schaltzug und soll mit der genoppten Oberfläche für möglichst wenig Geräusche sorgen.
# Der elegante Kettenstrebenschutz beherbergt den Schaltzug und soll mit der genoppten Oberfläche für möglichst wenig Geräusche sorgen. - dass die hintere Ecke der Aussparung mit dem Fuß in Kontakt kommen könnte, besprechen wir weiter unten.
Auf beiden Seiten sind elegante Kabelführungen eingearbeitet. Auf der linken Seite für die Bremse …
# Auf beiden Seiten sind elegante Kabelführungen eingearbeitet. Auf der linken Seite für die Bremse …
… auf der rechten Seite für den Schaltzug.
# … auf der rechten Seite für den Schaltzug.
Nicht weniger elegant sind die gefrästen Ausfallenden
# Nicht weniger elegant sind die gefrästen Ausfallenden - diese verstecken die Bremse hinter der Sitzstrebe. An die Schrauben kommt man auch so gut dran – nur bei sehr kurzen Multitools sollte man lieber das Hinterrad ausbauen.

Wie schon das Pendant mit den kleineren Laufrädern kommt auch das Dash 29 mit schrauberfreundlichem BSA-Gewinde und ISCG-Aufnahme für die Nutzung einer Kettenführung. Auch eine Flasche lässt sich montieren, die Schrauben befinden sich unter dem Oberrohr. Allerdings wird es mit dem dicken Dämpfer recht eng: Ein normaler Flaschenhalter passt noch rein, eine Fidlock-Halterung mit aktueller Fidlock-Flasche (Fidlock Twist 590-Test) stößt ganz leicht am Ausgleichsbehälter des X2-Dämpfers an.

Schöne Schweißnähte …
# Schöne Schweißnähte …
… werden mit einer sorgfältigen Verarbeitung kombiniert.
# … werden mit einer sorgfältigen Verarbeitung kombiniert.

Die Verarbeitung ist tadellos und hochwertig: Sauber gezogene Schweißnähte, tolle Fräsereien, elegante Zugführung durch das Unterrohr. Wer die Optik der Raw-Alu-Konkurrenz aus dem rund 300 km entfernten Lübbrechtsen liebt, wird definitiv auch Gefallen am Crossworx-Design finden.

Geometrie

Das Crossworx Dash290 unterscheidet sich zum Dash mit kleineren Laufrädern maßgeblich in drei Punkten, was Maße und Winkel angeht. Zunächst wäre da augenscheinlich die Laufradgröße: Größere 29″-Laufräder werden allgemein mit etwas weniger Spielfreude assoziiert, dafür aber auch mit schnelleren, sichereren Fahrten im groben Geläuf. Hier schließen sich die langen Kettenstreben an, die mit 447 mm für 29″-Enduros im offensiven Mittelfeld spielen – ein Trek Slash, Giant Reign oder ein Specialized Enduro haben kürzere Streben.

Der Reach ist für Größe XL mit 510 mm modern lang, der Stack-Wert mit 650 mm angenehm hoch. So liegt der Stack-To-Reach-Wert mit 1,27 nahezu gleichauf mit schon erwähnten Bikes wie dem Giant Reign, Transition Patrol, Trek Slash oder auch dem Last Tarvo – ein kleines Anzeichen dafür, dass sich die meisten Hersteller so langsam auf ähnliche, nicht allzu extreme Verhältnisse einigen. Speziell für XL-Enduristen wie mich eine Wohltat, dass man sich langsam, aber sicher von allzu flachen Stack-Werten bei langen Rahmen abwendet.

Der Sitzwinkel ist extrem: Mit steilen 79° liegt das Crossworx Dash fast gleichauf mit den Sitzwinkelspitzenreitern (80°!) von Privateer (Test: Privateer 141) und weit vor allen anderen, vergleichbaren Bikes – eine möglichst angenehme Sitzposition bergauf ist das Ziel der Firma aus Thüringen. Weniger extrem ist der Lenkwinkel. 65° sind für ein Enduro-Bike im Jahr 2021 eine durchaus goldene Mitte, ohne in zu flache oder zu steile Extreme abzudriften.

So, das waren ganz schön viele Informationen, Vergleiche und Zahlen. Da aber keine Zahl das Fahrerlebnis im ergrünten Forst ersetzen kann, schauen wir noch kurz über die Ausstattung und schwingen uns dann endlich aufs Bike, um zu schauen, wie der Hengst aus Thüringen galoppiert. Hüa!

Rahmengröße S M L XL
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″
Reach 420 mm 450 mm 480 mm 510 mm
Stack 632 mm 632 mm 641 mm 650 mm
STR 1,50 1,40 1,34 1,27
Lenkwinkel 65° 65° 65° 65°
Sitzwinkel, effektiv 79° 79° 79° 79°
Oberrohr 525 mm 555 mm 587 mm 619 mm
Steuerrohr 110 mm 110 mm 120 mm 130 mm
Sitzrohr 390 mm 415 mm 445 mm 470 mm
Überstandshöhe 788 mm 780 mm 784 mm 792 mm
Kettenstreben 447 mm 447 mm 447 mm 447 mm
Radstand 1.200 mm 1.230 mm 1.264 mm 1.299 mm
Tretlagerabsenkung 35 mm 35 mm 35 mm 35 mm
Einbauhöhe Gabel 571 mm 571 mm 571 mm 571 mm
Federweg (hinten) 155 mm 155 mm 155 mm 155 mm
Federweg (vorn) 160 mm 160 mm 160 mm 160 mm
Mit 447 mm messenden Kettenstreben ist der Hinterbau auf der längeren Seite.
# Mit 447 mm messenden Kettenstreben ist der Hinterbau auf der längeren Seite.
Sitzwinkel: supersteil! 79° toppen fast die gesamte Konkurrenz.
# Sitzwinkel: supersteil! 79° toppen fast die gesamte Konkurrenz. - Und ja – das Bild ist gerade.
Der Lenkwinkel hingegen liegt für ein 29"-Enduro mit 65° im soliden Mittelfeld.
# Der Lenkwinkel hingegen liegt für ein 29"-Enduro mit 65° im soliden Mittelfeld.

Ausstattung

Crossworx bietet neben einem Komplettbike mit Standardspezifikation primär Rahmensets an. So erhielten wir zum Test einen Aufbau der Güteklasse „Potent“, die in Sachen Ausstattung für sattes Bergabschrubben praktisch keine Wünsche offenlässt. Ein Fox Factory-Fahrwerk, bestehend aus Fox Float 38 und Fox X2-Dämpfer, soll mit 160 mm (vorn) und 155 mm (hinten) Federweg für Sänften-Feeling sorgen.

Solide Magura MT5-Bremsen mit 200 mm-Scheiben vorne wie hinten und lassen das nicht allzu leichte Bike schnell ankern. Als drehende Masse sind Newmen X. A 30-Laufräder mit Aaron Gwins Signature-Reifen Onza Aquila montiert. Die griffigen Ergon-Griffe befinden sich an einem 35 mm-Cockpit von Acros. Variostütze wie Sattel stammen von BikeYoke. Den Sattel hatten wir übrigens schon mal unter dem Hintern: BikeYoke Sagma im Test. Der Gesamtaufbau wiegt angesichts der nicht gerade leichten Teile und des großen XL-Alu-Rahmens 16,4 kg.

  • Federgabel Fox Float 38 Factory (160 mm)
  • Dämpfer Fox Float X2 2POS (155 mm)
  • Antrieb Shimano XT 12-fach
  • Bremsen Magura MT5 (200 mm)
  • Laufräder Newmen Evolution SL A.30
  • Reifen Onza Aquila 29 x 2.4
  • Cockpit Acros mtb-aluminium-lenker (780 mm) / Acros mtb-vorbau (40 mm)
  • Sattelstütze BikeYoke Revive 2.0 (213 mm)

RahmenCrossworx Dash 29, XL
FedergabelFox 38 Factory
DämpferFox Float X2 2POS
BremsenMagura MT5 200 / 200 mm
SteuersatzAcros
VorbauAcros mtb-vorbau, 40 mm
LenkerAcros mtb-aluminium-lenker, 780 mm
GriffeErgon GE1 Evo
SattelBikeYoke Sagma
SattelstützeBikeYoke Revive 2.0
SchaltungShimano XT 12fach
Reifen Onza Aquila 29 x 2.4
LaufradsatzNewmen Evolution SL A.30
Gewicht16,4 kg
Preis2.399 € (Rahmen ohne Dämpfer, UVP)

Wuchtiger Brummer
# Wuchtiger Brummer - die Fox Float 38 Factory mit 160 mm Federweg.
Ergänzt wird das Fahrwerk durch einen Fox X2-Dämpfer.
# Ergänzt wird das Fahrwerk durch einen Fox X2-Dämpfer.
Magura MT5-Stopper sollen für eine schnelle Ankerung sorgen.
# Magura MT5-Stopper sollen für eine schnelle Ankerung sorgen.
Aaron Gwins Signature-Reifen Onza Aquila drehen sich auf Newmen SL A.30-Laufrädern.
# Aaron Gwins Signature-Reifen Onza Aquila drehen sich auf Newmen SL A.30-Laufrädern.
Am Cockpit kommen Lenker und Vorbau von Acros zum Einsatz.
# Am Cockpit kommen Lenker und Vorbau von Acros zum Einsatz.
Geschaltet wird solide
# Geschaltet wird solide - verbaut ist eine Shimano XT-12-fach-Schaltung.
Die Variostütze kommt aus dem Hause BikeYoke.
# Die Variostütze kommt aus dem Hause BikeYoke.
Und mit BikeYoke geht es weiter – im Gegensatz zur Stütze sieht man den Sattel bislang noch selten
# Und mit BikeYoke geht es weiter – im Gegensatz zur Stütze sieht man den Sattel bislang noch selten - Der BikeYoke Sagma-Sattel ist sehr flexibel.

Auf dem Trail

Eines der Schlüssel-Features des Crossworx Dash290 ist der steile Sitzwinkel, auf den ich als Person mit fast 1 Meter langen Beinen mit freudiger Erwartung blicke. Mein Problem bei vielen Enduros der letzten Jahre ist seit jeher die Kombination aus langen Stelzen und langem Sattelauszug –  bei eher konservativen Sitzwinkeln wird aus einer entspannten Sitzposition für kleine Fahrer*innen schnell eine Streckbank, wenn die Sattelstütze vollständig ausgenutzt wird.

Ganz anders beim Dash: Hier gerate ich erstmals in die Not, meine Sattelstreben eher weiter nach hinten als weiter nach vorne zu schieben. So eingestellt, funktioniert die Sitzposition perfekt. Man sitzt extrem angenehm, fast aufrecht, aber ohne in die Gefahr zu geraten, eine zu gedrungene Position einzunehmen. Noch steiler allerdings sollte es definitiv nicht werden, in Sachen angenehme Sitzposition hat Crossworx mit den 79° ziemlich genau meinen Sweetspot getroffen.

Sieht sehr ungewohnt aus, ist aber sehr entspannt
# Sieht sehr ungewohnt aus, ist aber sehr entspannt - der steile Sitzwinkel sorgt für eine sehr aufrechte Position. Zur Einordnung: 1,93 m Fahrergröße.

So geht es auch steile Anstiege extrem entspannt hoch. Das lange Bike verschafft viel Grip in knackigeren Passagen, durch die langen Kettenstreben kommt man trotz hohem Stack in steilem Gelände selten in die Not, dass das Vorderrad steigt – ein Punkt, den mein Kollege Arne beim Test des Dash mit 27,5″ noch bemängelte. Der Climb Switch blieb im Testzeitraum meist abgeschaltet: Zwar wippt das Bike minimal, jedoch nicht so, dass man den Hinterbau sofort ruhig stellen will.

Dash 29-2
# Dash 29-2

Wer allerdings ein Bike sucht, mit dem man richtig kräftig mit Pedaldruck im Sitzen pushen will, ist beim Crossworx an der falschen Adresse. Das Crossworx ist kein aufgebohrtes Trailbike, sondern ein sattes Enduro, welches sitzpositionstechnisch eher die Wohlfühlkarte aus dem Ärmel zieht als die sportive. Dazu trägt auch das hohe Gewicht bei, das bergauf dank der angenehmen Sitzposition und der nicht zu schwerfällig rollenden Onzas zwar nicht direkt stört, aber eben auch nicht gerade für schnelle Uphill-Sprints gedacht ist. Hin und wieder aufpassen muss man auf das tiefe Tretlager: In engen, etwas nachlässig pedalierten Kurven bergauf streiften die Pedale schon mal den Boden.

Der Trail zeigt nach unten, jetzt ist das Dash wirklich am Schnauben und scharrt mit den Hufen. Also lassen wir die Finger von der Bremse und das Bike starten. Es liegt direkt satt auf dem Trail, den tiefen Schwerpunkt merkt man hier sehr positiv. Harte Schläge werden weggewemst, Wurzelfelder verlieren dank der guten Performance des Hinterbaus in Kombination mit dem hochwertigen Fahrwerk ihren Schrecken. Auch in Kurven wird ein schmackhaftes Gripmenü serviert und dank der guten Fox 38 muss man sich nie Sorgen um das Kommende auf dem Trail machen. Achja: Und das Rad ist wunderbar schön leise, auch der Kettenschutz sorgt dafür, dass Kettenklappern ausbleibt.

Für mich geht es in die Abfahrt, für das Dash das Herz auf.
# Für mich geht es in die Abfahrt, für das Dash das Herz auf.

Übrigens, zur 38: Hat man einmal das richtige Set-up empfunden, bietet die Gabel der US-Amerikaner eine fantastische Performance und im Zusammenspiel mit dem Heck gibt es in Kurven viel Gegenhalt. Nicht unwichtig ist dabei die Geschwindigkeit: Je schneller das Bike, desto mehr Spielfreude entwickelt es. Kleine, technische Einheiten und sehr enge Passagen erfordern jedoch mehr Kraftaufwand und sind nicht die liebsten Spielkameraden des Dash. Insgesamt geht das Dash 29 lieber eine innige Liebe mit dem Terrain ein oder pilotiert über weite Sprünge, als wendig über Baumstämme zu hüpfen oder um kleinkurvige Anlieger zu flippern.

Kurven – ja, bitte!
# Kurven – ja, bitte! - Engere Kurven erfordern allerdings mehr Aufmerksamkeit und aktives Fahren.

Manuals und Bunnyhops sind durchaus machbar, benötigen aber ordentlich Input durch den Fahrer, speziell in der größten Größe XL. Durch die lange, aber ausgewogene Geometrie gelingen Manuals allerdings, hat man das Rad einmal aufs Hinterrad gebracht, sehr sicher. Für die etwas größeren Sprünge wurde das Bike kurzfristig an meinen Radkumpanen und Sprungliebhaber Moritz  (nicht zu verwechseln mit meinem Testkollegen Moritz aus Mainz) weitergereicht, der das Crossworx über einige größere Rampen schubste. Hier liegt das Crossworx sehr satt in der Luft und sorgt immer für einen kontrollierten Absprung.

Auch nach steilen Abwärtspassagen kriegt mal das Vorderrad schnell wieder für eine kurze Surf-Einlage in die Luft.
# Auch nach steilen Abwärtspassagen kriegt mal das Vorderrad schnell wieder für eine kurze Surf-Einlage in die Luft.
Moritz segelt über einen der Tables
# Moritz segelt über einen der Tables - ein kontrollierter Absprung und ein satter Luftstand sorgen für Spaß, wenn die Reifen mal nicht am Boden sind.

Auch auf härteren Trails behält das Bike seine Linie. Besonders bei heftigeren oder schräg verlaufenden Wurzeln signalisiert die Fox 38 allerdings, dass man sie sehr präzise steuern muss – trotz aller Performance empfinde ich die Gabel insgesamt aber als etwas zu steif, besonders mit dem 35 mm Durchmesser umfassenden Acros-Lenker ist die Front nichts für weiche Gemüter. Wer kein EWS-Niveau fährt, würde am Dash auch allerbestens mit einer Fox 36 zurechtkommen. Die Fahrposition ist ziemlich ausgeglichen: Im Vergleich mit anderen Enduros habe ich für das Crossworx meine Position auf dem Bike nur minimal nach vorn verlagert, um noch mehr Grip auf der Front zu haben.

Wurzelflug mit Aussicht
# Wurzelflug mit Aussicht - mit dem Dash kann man eigentlich überall draufhalten.
Anpressdruck
# Anpressdruck - das gute Fahrwerk sackt auch in Anliegerkurven nicht durch.
Und auch stumpfe Landungen machen dem Dash eher nix aus.
# Und auch stumpfe Landungen machen dem Dash eher nix aus.
Crossworx Dash 29 Test-6
# Crossworx Dash 29 Test-6

Das ist uns aufgefallen

  • Geräuschkulisse Der Hinterbau gab nach der langen Regenzeit im Frühjahr und vielen üblen Matschfahrten nach einer Tour hin und wieder knarzende Geräusche von sich. Wir fragten nach und ließen Crossworx draufschauen – in unserem speziellen Fall hatte sich beim Reinigen Dreck in der Umlenkung verklemmt. Seit der Reinigung der Achse zwischen Schwinge und Umlenkung ist das Bike wieder leise.
  • Spuren am Hinterbau Bei höheren Drops kam es nach einigen Situationen zu Schleifspuren am Sitzrohr. Den Fahreindruck beeinträchtigten diese nicht, da diese nur sicht-, aber nicht spürbar waren. Dennoch baten wir Crossworx auch hier um ein Statement. Kevin Dewinski von Crossworx: „In Extremsituationen (Fahrwerk geht auf Block + stumpfer Einschlag) kann es mal zu einem leichten Kontakt zwischen Reifen und Sattelrohr kommen. Das ist einfach dem Design des Hinterbaus geschuldet. Um den Spagat zwischen Federweg und Hinterbaulänge zu schaffen, haben wir uns auf diese Kettenstrebenlänge geeinigt.“
  • Steil ist geil Mit dem supersteilen Sitzwinkel hat die thüringische Firma (fast) ein Alleinstellungsmerkmal, das für gemütliche Uphills ein kleiner Gamechanger ist. Speziell für lange Rahmen, die nicht auf sportliche Uphill-Effizienz ausgelegt sind, ist solch ein Winkel eine wirklich gute Idee, um Streckbank-Geometrien im Sitzen vorzubeugen.
  • Details Wie man Alurahmen mit sinnvollen Details versehen kann, wird am Dash gezeigt: Die Leitungsführung am Dämpfer und am Hinterbau vorbei oder auch die Integration der hinteren Bremse sind wunderschön gelöst.
  • Set-up Es lohnt, sich bei aufwändigeren Fahrwerken ausgiebig mit dem Set-up zu beschäftigen. Insbesondere in den Einstellungen von High- und Lowspeed-Druck- und Zugstufe lässt sich richtig viel herausholen. Waren mir Hinterbau und Gabel zunächst etwas zu harsch, lief das Bike mit je einem Token weniger in Gabel (von 3 auf 2) und Dämpfer (von 2 auf 1) und einem angepassten Setup im Anschluss sahniger, ohne an Progression einzubüßen.
  • Kettenstrebenschutz Im Test des Crossworx Dash wurde schon davon gesprochen, dass ein schicker, eigener Schutz kommen wird – und so kam es beim 29er-Modell auch. Dieses allerdings besteht aus einem recht harten Kunststoff, der meiner breiten Ferse in einer Abfahrt nicht standhielt und zerbrach. „Wir haben auf den eher enger werdenden Q-Faktor reagiert und den Kunststoffschutz etwas ausgespart. Scheinbar kann es, wenn man eng auf dem Pedal steht, zu einem Abbrechen des Schützers kommen. Das nehmen wir natürlich als Feedback mit und gehen bereits wieder zurück auf die ursprüngliche Kettenstrebenschutz-Variante ohne Aussparung. Im gleichen Zug ist die Schwinge nun auch schmaler geworden, wodurch diese Aussparung im Schutz nicht mehr nötig ist,“ so Kevin Dewinski von Crossworx dazu.
  • Bremsen Die Magura MT5 funktionieren bekannt brachial und sorgen in jeder Situation für viel Sicherheit. Lediglich die hintere MT5-Bremse habe ich nie wirklich quietschfrei bekommen, trotz neuer Beläge und längeren Einstell-Aktionen.
Die Magura MT5 blieb schleiffrei und zentriert
# Die Magura MT5 blieb schleiffrei und zentriert - quietschende Geräusche gab es dennoch häufig.
An dieser schraubbaren Aufnahme ist der Dämpfer befestigt.
# An dieser schraubbaren Aufnahme ist der Dämpfer befestigt.
Alles senkrecht?
# Alles senkrecht? - Der steile Sitzwinkel gefiel sehr.
Wunderschön
# Wunderschön - die kleinen Details am Rahmen.
Mit der Ferse bin ich an der Aussparung hängengeblieben – so brach der Kettenstrebenschutz.
# Mit der Ferse bin ich an der Aussparung hängengeblieben – so brach der Kettenstrebenschutz.
So wird der Kettenstrebenschutz ohne Aussparung in Zukunft wieder aussehen.
# So wird der Kettenstrebenschutz ohne Aussparung in Zukunft wieder aussehen.

Fazit – Crossworx Dash290

Das Crossworx Dash290 ist ein Enduro zum Knüppeln: War einer der Pluspunkte beim Dash mit 27,5"-Laufrädern das flinke Herumtänzeln, so lädt das Crossworx Dash290 in noch mal wilderes Terrain ein. Die satten 155 mm Federweg am Heck nutzen feinfühlig jeden Zentimeter aus und das Bike bietet jede Menge Laufruhe. Die Komponentenauswahl unseres Testbikes bot keinen Anlass zum Meckern und war für den Enduro-Einsatz ideal kuratiert.

Der steile Sitzwinkel ist anders, als man es bislang gewohnt war – die Gewöhnung allerdings tritt so schnell ein, dass man sich das am Enduro durchaus immer vorstellen könnte. Allzu lange Uphill-Passagen allerdings zerren irgendwann am Oberschenkel – Mit 16,4 kg ist das Bike kein Leichtgewicht. Sieht man darüber hinweg, erhält man eine ausgewogene, top verarbeitete Abfahrtsrakete made in Thüringen, die insbesondere den richtig knorrigen Abfahrten den Schrecken nimmt.

Pro
  • tolle Sitzposition
  • gut funktionierender Hinterbau
  • schicke Details
Contra
  • recht hohes Gewicht
Ein gewaltiger Alu-Bolide fürs Grobe
# Ein gewaltiger Alu-Bolide fürs Grobe - das Crossworx Dash 29 kann im Test überzeugen und nimmt wilden Strecken den Schrecken.

Wie gefällt euch das Bike?


Testablauf

Wir sind das Crossworx Dash290 zwischen März und Juni 2021 gefahren. Von spätwinterlichen, extrem matschigen bis zu sehr trockenen Bedingungen musste sich das Bike im und um den Teutoburger Wald herum beweisen.

Hier haben wir das Crossworx Dash290 getestet

  • Teutoburger Wald Von staubtrockenen Hometrails bis hin zu matschigen Enduro-Abfahrten gibt es perfektes Test-Terrain.
Tester-Profil: Johannes Herden
61 cm97 kg98 cm59 cm193 cm
Egal, ob mit dem Enduro auf den Hometrails, dem Dirtrad im Skatepark oder auf dem Rennrad in der Langdistanz: Hannes ist in fast allen Bike-Kategorien zu Hause. Am liebsten aber geht’s für ihn bergab durch den Wald!
Fahrstil
verspielt und sauber
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trails, Pumptrack/Park/Street
Vorlieben beim Fahrwerk
Progressiv, nicht zu soft, schnelle Zugstufe
Vorlieben bei der Geometrie
Eher kürzerer Hinterbau, Lenkwinkel nicht extrem flach, die Front darf gerne etwas höher


Hier findest du alle weiteren Artikel der Neuen Deutschen Welle:

  1. benutzerbild

    Hannes

    dabei seit 11/2000

    Meistens ist es ja eine Kombi von beidem.
    Wobei ich finde eine Gabel einzustellen, ist leichter als der Dämpfer. Zur Zeit fehlt mir noch ein bisschen das Bügeleisengefühl. Allerdings finde ich den Pop gerade saugeil!
    Bei dem ersten Test schob es mir in wurzeligen Kurven über beide Räder weg. Das geschah zwar sehr kontrolliert aber das sollte es ja nicht. Ist auch jetzt weg!
    Im Test schrieb Hannes ja auch dass, das Fahrwerk von Dash wohl etwas spezieller einzustellen ist...
    Zumindest habe ich relativ lang gebraucht, bis es für mich perfekt war. Gerade wenn man doppelt Highspeed und doppelt Lowspeed-Einstellungen zur Verfügung stehen hat (plus Sag, plus Tokens), finde ich die perfekte Einstellung recht komplex, denn von den Basis-Einstellungen, die Fox empfiehlt, ging es teils erheblich weg – und da geht es auch irgendwann in die persönlichen Vorlieben und nicht zuletzt in das Terrain der Hometrails rein. Wenn mans aber einmal hat - sahnig!
  2. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Wobei der Tuning Guide von Fox schon echt gut ist, Gabel kann man Lech haben das die voll mit fett ist, dann ist die sehr bockig
  3. benutzerbild

    Jussi

    dabei seit 09/2007

    @Hannes danke für Antwort!
    Schade das du nicht mehr die Einstellungen parat hast, wäre mal interessant gewesen.

    Es ist nicht das erste Fahrwerk welches ich einstelle, allerdings habe ich bei meinem CCDB Air fast 3 Monate benötigt bis es perfekt war aber dann gings es super sahnig! Mit der Gabel habt ihr auch recht, die finde ich recht simpel. Es ist auch nicht so als wäre dies mein erstes Fox Factory Fahrwerk, den CCDB ersetzte ich irgendwann gegen ein Factory Fahrwerk sowie eine Grip2 Gabel, vor allem der ältere X2 fand ich leichter abzustimmen, oder es lag am Banshee. Auf jeden Fall bin auch gespannt was sich aus der Kiste noch rausholen lässt...
    Bei der Grip2 Gabel hatte der HSR z.b einen großen Einfluss auf die Dämpfungscharakteristik...
  4. benutzerbild

    zepainisreal

    dabei seit 01/2007

    Mein Bike und Fazit nach dem ich es in Saalbach getestet habe
    IMG_0473.JPG

    Bin super happy, am Anfang vorallem konnte ich nur viel Uphill testen und war ueberrascht wie gut es mit dem Dinge berg auf geht auch ohne Lockouts. Dann Fun in Saalbach, mega laufruhig und wie oben jemand meinte Spruenge schluckt es super. Bin super zufrieden, fahr relativ standard FOX recommended settings und hatte eigentlich keine Probleme aber weiteres testing fehlt noch.
    Was es definitiv tut im jedem Bikepark: die Koepfe der anderen verdrehen smilie

    edit: Grad erst gemerkt das ja der Thread fuers 290er ist :x Verzeiht mir ;p denke aber der Unterschied zum 275 kann nicht so gross sein
  5. benutzerbild

    Jussi

    dabei seit 09/2007

    @m1chael_s ich habe das mal hierher geschoben um den „Aufbaufaden“ nicht zu zumüllen ;-)

    Ich habe das Dash jetzt in Summe ca. 250km gefahren. Dabei waren einige Park besuche (Chatel, Morzine, Mehring...), Homespots und auch viele Naturtrails was ich bevorzuge. (Reschensee, Schweiz...)

    Ich muß sagen das es für mich ca. 78kg Fahrfertig nicht leicht war ein Setup zu finden, sowohl bei der Gabel 38er Fox sowie beim Dämpfer X2 MJ22. Und es ist nicht mein erstes Foxfahrwerk in dieser Konfiguration.

    Man merkt die 38 ist bocksteif, ein riesen Unterschied zur 36.
    Der Dämpfer hat merklich mehr Dämpfung.
    Nachdem ich nun recht zufrieden bin muß ich sagen, das du mit dem Dash reinhalten kannst, es ist dafür gemacht, das Rad ist sauschnell. In der Luft ist es gefühlt super leicht trotz 16kg, es hat mega viel Pop und läd zum Spielen ein. Tabletops, Whips es geht sehr leicht und vorallem sehr sicher. Das wird wohl am tiefen Schwerpunkt liegen. Ich habe noch ein Banshee Legend ebenfalls mit tiefem Schwerpunkt, das verhält sich in der Luft ähnlich. Gewöhnungsbedürftig war für mich das tiefe Tretlager, ich fahre schon nur eine 170mm Kurbel, und wenn du mal bei reintreten hängen geblieben bist und in Folge dessen über den Lenker geworfen wurdest, wirst du vorsichtiger beim gasgeben auf Naturtrails, daran muß ich mich nach wie vor noch gewöhnen.

    Wichtig ist das richtige Setup, dieses zu finden ist nicht leicht. Aber ob das nun an Fox oder Crossworx liegt kann ich nicht sagen.

    Auf jeden Fall gefällt es mir mittlerweile sehr gut.

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