„Ich möchte mit Ihnen über die Trends in der Bikebranche im vergangenen und in diesem Jahr reden” – so in etwa ließe sich der Einstieg in die erste Episode eures Lieblingspodcasts in 2021 formulieren. Wir finden heraus, wie gut unsere Vorhersagen für 2020 gealtert sind und lassen uns dazu hinreißen, auch für 2021 wieder ein paar Trends in der Bikebranche hellzusehen.

Direkt loshören:

Die Biere der Sendung

Arnes Top Five-Artikel

Unsere Vorhersagen für 2020 – eingetroffen oder nicht?

Wir haben uns vor etwa einem Jahr zu einigen Vorhersagen verleiten lassen und prüfen jetzt, ob diese eingetreten sind oder nicht. Eine Kurzübersicht unserer Prophezeiungen:

  • Hannes: mehr Mullet-Bikes und mehr High Pivot-Hinterbauten
  • Moritz: weiß es nicht mehr genau, denkt aber, dass es sich um eine Fotrsetzung und Verdichtung der Systemintegration an Bikes handelte
  • Marcus: mehr Elektronik am Bike

Unsere Vorhersagen für 2021

Auch in diesem Jahr wird in der Bikebranche so einiges passieren – jeder von uns hat eine Vorstellung, in welche Richtung es gehen wird, welche Trends aufkommen und wieder gehen. Die Kurz-Zusammenfassung unserer Wetten für 2021:

  • Hannes:
    • mehr Down Country-Bikes
    • neue Bikepark-Bikes
  • Moritz:
    • angespannte Verfügbarkeit von Produkten
    • Bike-Kategorien nähern sich an, Lücken schließen sich
    • Gravelbikes mit Federung
  • Marcus:
    • mehr Elektronik am Bike
    • mehr Gravelbikes, Lücke zwischen Gravelbikes und Cross Country-Bikes wird schmaler
    • stärkere Verlagerung der Bikekäufe in den Online-Handel (wir klären auch, warum das nicht mal ein Problem für die Händler vor Ort™ sein muss)

Unser Bike/Produkt des Jahres 2020

Wenn man nur ein Produkt oder Bike nennen dürfte, welches 2020 beeindruckt hat – welches wäre das? Wir haben uns diese Frage gestellt und geben Antwort:

Was testen wir gerade

  • Hannes: beheizte Handschuhe, beheizte Überschuhe, Variostützen im Vergleich, Schuhe von Crankbrothers, Übersicht über Tools, welche sich im Rahmen verstauen lassen
  • Moritz: Offroad-Modus von Zwift, Last Tarvo
  • Marcus: e-Gravelbike-Vergleichstest mit Canyon Grail:ON, Cannondale Topstone Neo Carbon Lefty und Orbea Gain

Fahrerkarussell

Das Fahrerkarussell dreht sich ungeachtet der Pandemie mit ordentlicher Geschwindigkeit. Es gab in den letzten Tagen eine Menge Bekanntmachungen über Teamwechsel – Moritz hat die wichtigsten Personalien parat:

Downhill

Cross-Country

Schaut, was ich gekauft habe

Dazu passend zwei Videos:

(1) Yeti am Mittag




(2) Kettensägen-Weltmeister




Empfehlungen

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Johannes Herden
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Marcus Jaschen
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Moritz Zimmermann

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  1. benutzerbild

    ObiWanChris

    dabei seit 10/2013

    Produkt des Jahres 2020 im MTB-Podcast, 2 mal ein Gravel-Bike smilie
  2. benutzerbild

    baconcookie

    dabei seit 07/2019

    Wieder eine sehr unterhaltsame Folge smilie

    Zur Bier Thematik:
    Auch wenn zu aktuellen Zeiten daydrinking absolut in Ordnung ist könnte man ja sonst die Regel einführen, dass zu nächsten Aufnahme so 2-3 Biere vorgetrunken werden müssen, dann könnte man auch was vorstellen jedesmal
  3. benutzerbild

    Krassbiker

    dabei seit 08/2003

    Ich finde es gut, dass Gravelbikes nach wie vor Thema sind. Meiner Meinung nach ist und bleibt Graveln ein "Zwischinger" zwischen Rennrad und Mountainbike. Damit find ich es auch interessanter das Thema aus beiden Perspektiven zu betrachten anstatt es dem einen oder anderen Lager zuzuordnen.
    Ich höre den Podcast schon seit Beginn, allerdings nicht ganz regelmäßig. Mir persönlich ist es einfach als zu lange. Ich schaffe es meistens nur wenn ich geschäftlich bedingt viel mit dem Auto unterwegs bin.
    Wenn ich weniger Zeit habe sind mir ehrlich gesagt eure Ausschweifungen über die Themen, die nicht mit Radfahren zu tun haben zu lang. Also nicht falsch verstehen: ich finde es gut mitzubekommen was ihr privat sonst noch so macht wie puzzeln, Holzarbeiten usw. Aber ich würde mir wünschen wenn das dann nicht über gefühlt den halben Podcast diskutiert wird (ich hab den Eindruck ihr verzettelt euch da zu sehr und oft).
    Wäre es nicht denkbar, dass ihr euch dazu z.B. ein maximales Zeitlimit für alle setzt? Z.B. maximal 20 Minuten für alle 3 zusammen für alle Themen, die nicht irgendwie mit Radfahren zu tun haben (Puzzeln - selbst mit Mountainbikemotiv würde für mich z.B. nicht dazu zählen genauso wenig wie hobeln, oder dremeln solange es noch nicht nennenswerte Anteile an Holzrahmen auf dem Markt gibt 😉).
    Sonst finde ich den Mix absolut in Ordnung. Auch Diskussionen über Leistungsmessung finde ich absolut angebracht. Das Thema ist schon lange im Hobbybereich angekommen.
    Da ihr in dem Zusammenhang die Nutzung an mehreren Rädern und insbesondere auch die Lösungen und Preise fürs MTB angesprochen habt, wollte ich euch noch kurz mein Equipment vorstellen, da das eine sehr hochwertige und trotzdem Preisgünstige Variante ist.
    Und zwar nutze ich die Leistungsmesspedale von Favero. Die einseitige Lösung (also nur das Linke Pedal hat den Sensor) ist hier recht Preisgünstig für etwas über 300 Euro zu haben (Favero Assioma Uno).
    Jetzt sind die Pedal eigentlich Rennradpedale. Im Netz habe ich aber einen "Hack" gefunden wie man die Pedale auf MTB Pedale umbauen kann:


    Der Pedalkörper ist vom Hersteller Xpedo. Dieser hat sowohl Rennrad als auch MTB Pedale. Das MTB Pedal ist mit SPD Cleats kompatibel und paßt einwandfrei auf die Achse des Assioma Pedals. Der Umbau klappt wie im Video ohne Probleme. Das MTB Pedal bekommt man für 80-100 Euro. In Summe zahlt man so unter 450 Euro für MTB Wattmesspedale, die man in wenigen Sekunden zwischen Rädern wechseln kann.
    Ich hab das seit einem halben Jahr nun so in Betrieb und bin nach wie vor sehr begeistert von der Lösung!
    Allerdings verliert man dadurch grundsätzlich die Herstellergarantie. Wobei ich zu bezweifeln wage ob man es nachvollziehen kann, wenn man die Pedale vor Garantieanmeldung einfach wieder auf den Rennradpedalkörper umbaut...

    Zwift nutze ich mit den Pedalen auch. Das funktioniert auch sehr gut. Den MTB Modus kann ich leider nicht ausprobieren, da ich mich diese Saison entschieden habe auf eine freie Rolle umzusteigen um beim Indoor fahren auch weiter die Koordination zu schulen. Da gibt es scheinbar nur einen Hersteller nämlich Elite, der frei Rollen mit Magnetbremse anbietet, damit man auch etwas mehr Watt fahren kann.
  4. benutzerbild

    Marcus

    dabei seit 04/2001

    In Summe zahlt man so unter 450 Euro für MTB Wattmesspedale, die man in wenigen Sekunden zwischen Rädern wechseln kann.

    Das ist sehr gut, vielen Dank für den Tipp!
  5. benutzerbild

    Elhabash

    dabei seit 09/2019

    Entweder hat Youtube einfach die Entwicklung der Algorithmen aufgegeben und zeigt allen das selbe, oder es ist einfach so, dass grosse Denker zum selben Inhalt kommen: Der Sherp UND das Gruppe B Video sind mir in den letzten Tagen über den Bildschirm gegangen 8-)

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