Der DIMB IG Koblenz ruft die Mountainbiker in der PLZ-Region 56+ dazu auf, sich zu vernetzen: Da sich viele Landkreise in Koblenz treffen, gibt es bezüglich Strecken meist viele Insellösungen innerhalb der einzelnen Kommunen, wobei sich Trails meist über deren Grenzen hinweg erstrecken. Um diese Insellösungen in ein übergreifendes Netzwerk naturnaher Pfade einzubinden, wird jetzt zu einem Zusammenschluss aufgerufen.

Da bis heute in der Koblenzer Region und deren Umgebung kein zusammenhängendes Trail-Angebot für Mountainbiker zur Verfügung steht, wohl aber einige Insellösungen, macht sich die IG Koblenz der DIMB (Deutsche Initiative Mountain Bike e. V.) jetzt daran, eine Vernetzung nicht nur der besagten Insellösungen, sondern auch der beteiligten Mountainbiker zu erreichen. Alle engagierten Mountainbiker aus dem Postleitzahlen-Bereich 56+ sind eingeladen daran teilzunehmen, ein übergreifendes Netzwerk entstehen zu lassen. Das betrifft insbesondere die Kreise Mayen-Koblenz, Westerwald, Rhein-Lahn, Rhein-Hunsrück und Neuwied.

Jeder Kontakt ist willkommen, die ganze Aktion wird über die Facebook-Seite des DIMB IG Koblenz organisiert. Wer teilnehmen möchte, kann hier mit dem DIMG IG Koblenz in Kontakt treten: Facebook-Seite DIMB IG Koblenz

Um eine möglichst große Reichweite zu erzielen, ist die DIMB IG Koblenz auch Teilnehmer des diesjährigen Region 56 + Awards.

Was haltet ihr von der Idee der DIMB IG Koblenz?

Infos und Bilder: Pressemitteilung DIMB IG Koblenz
  1. benutzerbild

    xyzHero

    dabei seit 04/2011

    Naja, zumindest in Koblenz hat das Ausweisen von Trails (Mini-Netzwerk) von offizieller Stelle her mMn zu einer Einschränkung geführt. Warum das jetzt laut der Forderung des DIMB regional übergreifend wünschenswert sein soll, ist mir schleierhaft smilie

    Wo gab es in der Nähe von Koblenz eine Ausweisung bzw. Einschränkung?

    Wenn du damit das Korridorkonzept im Stadtwald meinst, dort war es vorher nicht erlaubt abseits der offiziellen Wege zu fahren. Es gibt also erst seit kurzem ein Angebot auf MTB Trails zu fahren. Es ist nach meinem Wisseb nichts gesperrt worden, was nicht bereits vorher gesperrt war.

    Gruß xyzHero
  2. benutzerbild

    M_O

    dabei seit 05/2017

    Wenn ich mir beispielswiese Komoot anschaue, habe ich ein riesiges Wegenetz direkt vor der Haustür.
    Dieses Wegenetz besteht wie oben schon erwähnt nicht unbedingt aus legalen Trails. Teilweise sind auch keine längeren Trails vorhanden. Ich komme aus der Region Ilmenau im Thüringer Wald und da ist es je nachdem in welche Richtung man fahren möchte teils unmöglich, eine lange Tour mit sehr hohem Singletrailanteil zu fahren. Und das meiste was man dann an Singletrails drin hat ist nicht für MTBlerInnen freigegeben.
  3. benutzerbild

    f_t_l

    dabei seit 09/2015

    Ich komme aus der Region Ilmenau im Thüringer Wald und da ist es je nachdem in welche Richtung man fahren möchte teils unmöglich, eine lange Tour mit sehr hohem Singletrailanteil zu fahren.
    Hier geht es ja um die Region Koblenz (Rheinland-Pfalz). Wir haben hier natürlich ein komfortable Situation mit Eifel, Hunsrück, Westerwald und den Rhein-und Moseltälern. Wegenetze wie die Traumpfade, Rheinsteig, Moselsteig, Rheinburgenweg, Limesweg, Vulkanpfade etc gibt es hier. Singletrails en masse. Da kommt man mit Apps wie Komoot voll seine Kosten. Btw, ich fahre auf diesen Trails schon lange bevor sie überhaupt zu diesen Premiumwunderwanderwegen deklariert wurden smilie

    Und das meiste was man dann an Singletrails drin hat ist nicht für MTBlerInnen freigegeben.
    Hier gibt es eigentlich so gut wie keine Einschränkungen oder Wegeregelungen. Außer im Koblenzer Stadtwald, da ist es stark eingeschränkt (worden) smilie
    Es ist nach meinem Wisseb nichts gesperrt worden, was nicht bereits vorher gesperrt war.
    Im Koblenzer Stadtwald war es nach meinem Empfinden nie ein wirkliches Problem. Das kam erst mit der Buddelei und Bauerei in letzter Zeit. Deswegen die Einschränkungen, die jetzt auch die Trails außerhalb der "großzügig" erlaubten Korridore betreffen. Viele kleine Schleichwegelchen wurden damit als illegal erklärt (obwohl da nie was gebaut/gebuddelt wurde).
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  4. benutzerbild

    xyzHero

    dabei seit 04/2011

    Hier geht es ja um die Region Koblenz (Rheinland-Pfalz). Wir haben hier natürlich ein komfortable Situation mit Eifel, Hunsrück, Westerwald und den Rhein-und Moseltälern. Wegenetze wie die Traumpfade, Rheinsteig, Moselsteig, Rheinburgenweg, Limesweg, Vulkanpfade etc gibt es hier. Singletrails en masse. Da kommt man mit Apps wie Komoot voll seine Kosten. Btw, ich fahre auf diesen diese Trails schon lange bevor sie überhaupt zu diesen Premiumwunderwanderwegen deklariert wurden smilie


    Hier gibt es eigentlich so gut wie keine Einschränkungen oder Wegeregelungen. Außer im Koblenzer Stadtwald, da ist es stark eingeschränkt (worden) smilie

    Im Koblenzer Stadtwald war es nach meinem Empfinden nie ein wirkliches Problem. Das kam erst mit der Buddelei und Bauerei in letzter Zeit. Deswegen die Einschränkungen, die jetzt auch die Trails außerhalb der "großzügig" erlaubten Korridore betreffen. Viele kleine Schleichwegelchen wurden damit als illegal erklärt (obwohl da nie was gebaut/gebuddelt wurde).
    Anhang anzeigen 1279866



    Anhang anzeigen 1279867

    Aber an dem Status der "Schleichwege" hat sich nichts geändert. Sie waren in der Vergangenheit nicht legal und sind es heute auch nicht. Sie wurden in der Vergangenheit in unregelmäßigen Abständen "geschlossen" und werden es auch heute auch noch. Das war vor 10 Jahren schon so,wenn auch in deutlich geringerem Umfang.
    Mittlerweile ist Mountainbiken zum Breitsport geworden, mit all den positiven und negativen Auswirkungen.
    Eine positive Auswirkungen ist, dass es nun legale Möglichkeiten gibt, Trails für Mountainbiker anzulegen, die auch Bestand habe und in die es sich lohnt Arbeit zu investieren, ohne Angst zu haben dass sie zerstört werden.
  5. benutzerbild

    f_t_l

    dabei seit 09/2015

    Eine positive Auswirkungen ist, dass es nun legale Möglichkeiten gibt, Trails für Mountainbiker anzulegen, die auch Bestand habe und in die es sich lohnt Arbeit zu investieren, ohne Angst zu haben dass sie zerstört werden.
    Vllt liegt da der Knackpunkt warum die Ansichten so auseinandergehen. Der typische Tourenfahrer nimm halt die Wege/Pfade wie sie sind und fährt regionübergreifend sein Ding. Die andere Gruppierung will bauen und buddeln und vor Ort maximal Spaß haben. Das hat natürlich sichtbare Auswirkungen und ruft die Gegenstimmen auf den Plan. Trotzdem werden am Schluss alle Zweiradler in einen Topf geworfen.

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