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1.000 Bäume auf einer nahe gelegenen Ausgleichsfläche gepflanzt, um zu unterstreichen dass den Mountainbikern der Umweltschutz am Herzen liegt
1.000 Bäume auf einer nahe gelegenen Ausgleichsfläche gepflanzt, um zu unterstreichen dass den Mountainbikern der Umweltschutz am Herzen liegt
Nach der Legalisierung und umfangreichen Arbeiten über Winter ...
Nach der Legalisierung und umfangreichen Arbeiten über Winter ...
... soll es dann im Frühjahr richtig losgehen!
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Wer freut sich schon auf die schicken Dirtjumps?
Wer freut sich schon auf die schicken Dirtjumps?

Nach 2,5 Jahren mit Gesprächen und Vertragsverhandlungen wurde mit dem Dirtpark Würzburg ein Gelände für alle Dirtjump-Freunde im Dürrbacher Wald legalisiert: die Fuchsbautrails. Das Projekt zeigt einmal mehr: wer mit den öffentlichen Stellen in einen konstruktiven Dialog tritt, kann durchaus legale Mountainbike-Projekte realisieren – auch wenn es dafür oft einiges an Geduld und Zeit braucht. Wir haben alle Informationen zum Dirtpark Würzburg für euch.

Dirtpark Würzburg: Fuchsbautrails

Vor 2,5 Jahren wurde der Verein Würzburg Riders e.V. durch den Stadtjugendring Würzburg angesprochen, ob man die Jugendlichen unterstützen wolle, um „ein Gelände zum Mountainbiken zu ermöglichen“. Schon kurz danach saß man mit den Bayerischen Staatsforsten, der Stadt Würzburg und dem Stadtjugendring an einem Tisch. Zunächst bestand eigentlich wenig Hoffnung, ein solches Projekt realisieren zu können. Doch glücklicherweise hatten alle Seiten Lust auf ein solches Projekt und schon nach dem ersten Gespräch war klar, dass eine Möglichkeit für ein Dirt-Gelände besteht. Das Gelände, auf dem schon länger gebaut wurde, war glücklicherweise unproblematisch hinsichtlich Umwelt- und Artenschutz, wodurch es schnell in Vertragsverhandlungen ging, die sich aber über 1,5 Jahre hinzogen.

Ende November war es dann so weit, dass das Gelände – schon bebaut – übergeben wurde. Im Anschluss daran wurden noch 1.000 Bäume auf einer nahe gelegenen Ausgleichsfläche gepflanzt, um zu unterstreichen, dass den Mountainbikern der Umweltschutz am Herzen liegt. Der Dirtpark soll über den Winter inklusiver neuer Jumplines in einen Top-Zustand gebracht werden und kann dann ab Frühjahr 2021 befahren werden – sobald das Wetter es zulässt.

Im Rahmen des Projekts hat sich eine Gruppe aus Würzburg Riders e.V., DAV Würzburg und der DIMB ergeben, die jetzt mit BAYSF und dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an einem Tisch sitzt. Es besteht die Hoffnung, im Verlauf des nächsten und übernächsten Jahres weitere Trails zu legalisieren und nach Möglichkeit in einer angrenzten Gemeinde einen Asphaltpumptrack inklusive Jumpline zu realisieren.

Weitere Informationen zum Gelände, zum Baufortschritt und – wenn es denn soweit ist und Wetter und Corona es zulassen – der Eröffnung findet ihr auf www.instagram.com/fuchsbautrails.

1.000 Bäume auf einer nahe gelegenen Ausgleichsfläche gepflanzt, um zu unterstreichen dass den Mountainbikern der Umweltschutz am Herzen liegt
# 1.000 Bäume auf einer nahe gelegenen Ausgleichsfläche gepflanzt, um zu unterstreichen dass den Mountainbikern der Umweltschutz am Herzen liegt
Nach der Legalisierung und umfangreichen Arbeiten über Winter ...
# Nach der Legalisierung und umfangreichen Arbeiten über Winter ...
... soll es dann im Frühjahr richtig losgehen!
# ... soll es dann im Frühjahr richtig losgehen!
Wer freut sich schon auf die schicken Dirtjumps?
# Wer freut sich schon auf die schicken Dirtjumps?

Wer wird den Fuchsbautrails im nächsten Frühjahr einen Besuch abstatten?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Würzburg Riders e.V.
  1. benutzerbild

    Günther Fischer

    dabei seit 12/2008

    ohne erlaubnis des grundbesitzers zu buddeln wird idr als illegal angesehen. habt ihr hier alle verständnisprobleme?
    Scheinbar war das nicht so
  2. benutzerbild

    AciD_Coffee

    dabei seit 08/2015

    In NRW z.B. ist es erlaubt auf befestigten Untergründen im Wald auch abseits der Forststrecken zu fahren. Liegt glaube ich daran das der "Weg" nur als befestigter Untergrund definiert wird. Wie es in anderen Bundesländern aussieht weiß ich nicht.
    Bauen aber ist immer illegal denn auch Erdhügel (weiß nicht ab welcher höhe) gelten als Bauten, auch wenn man bis 2m Höhe und Tiefe hier keine Baugenehmigung benötigt, muss das Grundstück erstmal das Recht ausweisen, überhaupt bauen zu dürfen. Da Wald idr kein Bauland ist müsste man hier erst eine Nutzungsänderung beantragen.
    Sollte es also ein Trail sein auf dem nichts gebaut wurde und der nur über befestigten Boden führt, ist der in NRW wohl nicht illegal (Weiß die Ausnahmen nicht, z.B. Umweltschutzgebiete).
    Überall da wo gebuddelt wir wohl eher doch. smilie
  3. benutzerbild

    Deleted 30320

    dabei seit 01/1970

    Bauen oder neu anlegen von trails ( was ja ohne gewisse "Bauarbeiten" auch nicht möglich ist ) ist immer "illegal" sofern man nicht die Genehmigung des Eigentümers hat. Eigentümer können Privatleute oder Stadt/Land/Bund sein. Problem an der Geschichte ist wenn also jemand auf meinem Grund und Boden eine Strecke baut hat erstmal der Eigentümer die Verkehrssicherungspflicht, d.h. er haftet falls es einen Mangel an der Strecke gibt und dort jemand stürzt oder verletzt. Deswegen wird der Eigentümer immer einen Haftungsauschluss mit dem Erbauer der Strecke abschliessen so das es meist Vereine sind die solche Strecken dann "legal" bauen dürfen und betreiben. Ist ne kmplexe Kiste und dauert oft ewig bei längeren Trails bis man alle Grundstückseigentümer unter einem Hut hat, daran scheitern auch oft Projekte. Oft will am liebsten gar keiner die Verantwortung tragen und es wird einfach nur gebuddelt, dann ist das geheule halt gross wenn der Eigentümer "zurecht" die Strekce wieder entfernt.

    Für "Selbstüberschätzung" haftet der Betreiber der Strecke übrigends nicht, wenn also einer meint er müsse das 6m Gap springen und schlägt in der Gegenseite ein ist das unter "Eigenverantwortung" zu verbuchen. Natürlich wird auch hier eine Versicherung versuchen sich die Kohle wieder zu holen. Gerade auch deswegen wird ein Eigentümer die Verantwortung auf einen Betreibe abwälzen wollen.

    Ich hoffe ich hab damals genug aufgepasst beim Trailscout smilie ansonten bitte korrigieren


    Für dieses Projekt kann man nur den beteiligten Gratulieren das sie diesen steinigen Weg gegangen sind und es geklappt hat, wüsche viel Spass und allseits "sturzfreien Betrieb" smilie auf der anderen Seite habe ich immer ein wenig bedenken das das befahren von vorhandenen Wegen bzw Pfaden irgendwann mal nicht mehr legal sein wird wenn erst genug solchen projekte entstanden sind.


    Achso, auf der DIMB Webstíte gibts unter Legalize Freeride eine Leitfaden für das legalisieren von Strecken, dort kann man sich auch kundig machen wenn man was legalisieren will.
  4. benutzerbild

    Veggieknödel

    dabei seit 02/2007

    Super, dass das geklappt hat, hoffe es gibt viele Nachfolger.
  5. benutzerbild

    Sun on Tour

    dabei seit 05/2003

    Das Thema was erlaubt ist etc. ist komplex.
    Hier gibt es einen Beitrag dazu:
    ...

    Darauf kommt es beim Betretungsrecht nicht an.

    Was aber vom Betretungsrecht und auch vom Recht auf Erholung in freier Natur überhaupt nicht gedeckt ist, ist das Bauen neuer Wege ohne Zustimmung des Eigentümers. Es gibt kein Recht auf Buddeln auf fremden Grundstücken.

    Sehen wir mal kurz wie das rechtlich in sich stimmig so geregelt ist und so auch zusammenpasst.

    Vorweg schon mal: Sowohl das eingeräumte Betretungsrecht als auch das Buddeln sind Eingriffe ins Grundrecht auf Eigentum der Grundbesitzer. Das Betretungsrecht muss dieser dulden, das Buddeln nicht.
    Bisher sind die Eigentümer ihrer sozialen Verantwortung mehr oder weniger gerne nachgekommen, dass ihre Grundstücke auch zur Erholung fremder Menschen dienen. Diese Bereitschaft leidet in letzter Zeit nicht nur an der Zahl der Erholungsuchenden, sondern auch an Eigentumseingriffen unter dem "Deckmantel" der Erholung.

    Nach den verschiedenen Gesetzen ist das Radfahren auf Wegen gestattet. Zum Thema Wege kann man sich im Beitrag #40 informieren.

    Jetzt gibt es ja nicht nur die Möglichkeit, dass ohne Zustimmung des Eigentümers Trails angelegt werden. Der Eigentümer kann es auch selbst tun (Es gibt welche und es wäre schön, wenn das mehr machen würden) oder natürlich auch seine Zustimmung dazu gegeben haben, was dieser auch konkludent tun könnte in dem er das Buddeln duldet. Hier gibt es einen Beitrag, der darlegt, dass das weder unwahrscheinlich noch schwierig ist. Dazu passt, dass das nicht mit dem Eigentümer abgesprochene Anlegen von Trails eine Sachbeschädigung nach § 303 StGB darstellt, die nur auf Antrag hin verfolgt wird.

    Da man dies alles den Trails aber nicht ansieht, ist es für die Rechtssicherheit und den Rechtsfrieden zunächst einmal wichtig festzuhalten, dass es auf die Historie eines bestehenden Weges nicht ankommt.

    Für die Eigentümer, die nicht bereit sind diesen Eingriff in ihr Eigentümer hinzunehmen, entsteht Aufwand, den sie in der Regel selbst tragen müssen. Die Erbauer bleiben meist unentdeckt, so dass die Strafanzeige oftmals ins Leere liefe. Der Rechtslage entsprechend können sie den nun vorhandenen Weg nicht einfach sperren, da die Voraussetzungen nach Art. 33 Nr. 1 BayNatSchG nicht vorliegen, so dass zur Beseitung des Betretungsrechts auf den ihnen unliebsamen Trails nur der Rückbau bleibt. Da die Verursacher kaum auszumachen sind, fehlen ihnen nun auch die Adressaten, um für die Kosten des Rückbaus Schadenersatz einzufordern.

    Insoweit ist verständlich, wenn versucht wird bereits über die Wegedefinition das Betretungsrecht auszuhebeln. Dies ist aber weder naturschutzfachlich geboten noch rechtmäßig.

    Hier ein (bis auf einige Aussagen zur Haftung) sehr guter aktueller Fernsehbeitrag zum Thema vom 11.08.2020 aus Nürnberg:

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