DirtySixer 32″ MonsterEnduro Bereit für die Megavalanche

DirtySixer deutet den Begriff Monster-Enduro neu: Das neueste Bike der Marke für Großgewachsene trumpft nicht, wie andere Super-Enduros, mit viel Federweg, sondern mit einer robusten Konstruktion, die perfekt für Fahrer bis 215 cm passen soll. Ein essenzieller Punkt sind dabei die 32" Laufräder, die sich auf der nächsten Megavalanche beweisen sollen. Wie DirtySixer das Bike für große Fahrer designt hat, lest ihr hier.
Titelbild

DirtySixer 32″ MonsterEnduro: Infos und Preise

32″ Laufräder tasten sich langsam vor auf dem Mountainbike-Markt und sollen für Fahrer aller Körpergrößen Vorteile bringen, insbesondere im XC-Bereich. Dabei darf man nicht vergessen, dass gerade große Fahrer aus allen Disziplinen von proportional dimensionierten Laufrädern profitieren können. Das Nadelöhr für Gravity-orientierte 32″ Bikes ist vor allem die eingeschränkte Reifenwahl – ein Maxxis Aspen ist an einem Enduro nur schwer vorstellbar. Hier kommt der Dissector der Taiwanesen ins Spiel: Er soll den 140 mm-starken Viergelenker von DirtySixer bereit für die Megavalanche 2026 machen, wo man das MonsterEnduro von einem Team aus besonders großen Rennfahrern testen lassen möchte. Eine modifizierte Manitou Dorado Federgabel stellt ebenfalls 140 mm Federweg zur Verfügung. Die verfügbaren Rahmengrößen beginnen bei L und enden erst bei XXXXL – richtig gelesen, 4XL! Damit will man Fahrern bis 215 cm das passende Abfahrtsgerät zur Seite stellen können. Für das Komplettbike mit dem in Taiwan gefertigten Aluminium-Rahmen werden 8.999 US-Dollar aufgerufen, die Auslieferung soll ab Ende Sommer 2026 beginnen.

  • Rahmenmaterial Aluminium
  • Laufradgröße 32″ (36″ möglich)
  • Hinterbau 4-bar Horst Link
  • Federweg 140 mm (vorn / hinten)
  • Besonderheiten Rahmengrößen und Konstruktion auf sehr große Fahrer abgestimmt
  • Nabeneinbaubreite 150 mm / 197 mm (vorn / hinten)
  • Innenlager T47 Fat Bike mit 189 mm Q-Faktor
  • Rahmengrößen L / XL / XXL / XXXL / XXXXL
  • Verfügbarkeit Auslieferung ab Ende Sommer 2026
  • www.dirtysixer.com
  • Preis (UVP) 8.999 US-Dollar (6.299 USD bei voll bezahlter Vorbestellung)
MonsterEnduro steht drauf, 140 mm Federweg sind drin – wie kann das sein? DirtySixer meint: Die großen 32 Laufräder vermitteln mehr als genug Kontrolle, um sogar an der Megavalance 2026 teilzunehmen.
# MonsterEnduro steht drauf, 140 mm Federweg sind drin – wie kann das sein? DirtySixer meint: Die großen 32 Laufräder vermitteln mehr als genug Kontrolle, um sogar an der Megavalance 2026 teilzunehmen. – Das Team an Testfahrern besteht dabei aus besonders großen Fahrern, denn das MonsterEnduro richtet sich genau an jene Mountainbiker, für die auch ein XXL-Rahmen noch zu klein ist.
Diashow: DirtySixer 32″ MonsterEnduro: Bereit für die Megavalanche
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Eine modifizierte Manitou Dorado Doppelbrückengabel schafft den Balanceakt aus Robustheit, Platz für 32" und Federweg.
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Eine modifizierte Manitou Dorado Doppelbrückengabel schafft den Balanceakt aus Robustheit, Platz für 32 und Federweg.
# Eine modifizierte Manitou Dorado Doppelbrückengabel schafft den Balanceakt aus Robustheit, Platz für 32 und Federweg.
Der Aluminiumrahmen setzt auf einen 4-bar Horst Link, der ebenfalls 140 mm Federweg zur Verfügung stellt.
# Der Aluminiumrahmen setzt auf einen 4-bar Horst Link, der ebenfalls 140 mm Federweg zur Verfügung stellt.

Um das MonsterEnduro für sehr große Fahrer ready zu machen, hat DirtySixer nicht einfach nur die Rohrsätze etwas länger gelassen und große Laufräder montiert. Mit großer Körpergröße kommt meist auch ein größeres Körpergewicht, und so ist die gesamte Rahmenkonstruktion des MonsterEnduros auf die Belastungen durch große Fahrer ausgelegt. Statt des Boost-Standards setzt der Rahmen vorn auf 150 mm weite Naben, hinten sind es sogar 197 mm. Damit wird ein stabileres Speichendreieck erreicht. Dazu kommt ein T47 Fat Bike-Innenlager zum Einsatz, das eine Kurbel mit einer 30 mm-Stahlachse aufnimmt. Der Q-Faktor der Kurbel wurde dennoch möglichst klein gehalten und kommt auf 189 mm. Auch die Laufräder sind robust ausgeführt: Die DirtySixer-Aluminium-Felgen kommen aus dem eigenen Haus und besitzen ein Anti-Snakebite-Profil, Offset-Speichenlöcher mit angewinkelter Bohrung und eine Triple-Wall-Konstruktion.

Wer über die Federwegszahlen bei einem „Monster-Enduro“ stolpert, dem antwortet DirtySixer, dass durch die großen Laufräder der Federweg weniger relevant wird. In Kombination mit den 32″ Reifen sollen die 140 mm an Front und Heck ausreichen, um Effizienz und Kontrolle im Gelände zu vermitteln. Auch unser erster Test mit der neuen Laufradgröße hinterlässt diesen Eindruck – und macht den Federweg als Kennzahl für die Bikekategorie nur noch unzuverlässiger.

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Geometrie

Das MonsterEnduro richtet sich in erster Linie an große Fahrer. Das erklärt, warum die Geotabelle erst ab Rahmengröße L anfängt und bis 4XL reicht. Damit will DirtySixer eine Spannweite von Körpergrößen von 170 bis 215 cm abdecken. Noch hält sich der Hersteller mit den Geo-Nummern bedeckt und kommuniziert nur einen Lenkwinkel von ca. 65°, einen Sitzwinkel von ca. 75° und eine Kettenstrebenlänge von 490 mm, wobei es sich um Vorserien-Werte handelt, die sich bis zur Produktion noch ändern können. Interessant ist, dass DirtySixer ein Sitzrohr mit 34,9 mm Innendurchmesser verbaut und die Kompatibilität mit 200 mm-Dropperposts unterstreicht.

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Ausstattung

Bei der Entwicklung eines 32″ Bikes stellen besonders diese drei Komponenten eine Limitierung dar: Felgen, Reifen und Federgabel. DirtySixer setzt hier auf Felgen aus dem eigenen Haus, die spezifisch auf die Belastungen ausgelegt sind und auch an deren E-Bikes zum Einsatz kommen. Die passenden Reifen für ein 140 mm-Geschoss stellt Maxxis in Form des neuen Dissectors bereit. Außerdem an Bord ist eine Manitou Dorado, die mit der modifizierten Gabelkrone bereit für 32″ Laufräder ist. Für Vortrieb sorgt zudem eine SRAM Eagle 90 Transmission, gegenteiliges bewirken die Magrua Louise Bremsen mit 200 mm Scheiben vorne wie hinten.

Die Manitou Dorado ist mit Custom-Gabelbrücken von DirtySixer ausgestattet.
# Die Manitou Dorado ist mit Custom-Gabelbrücken von DirtySixer ausgestattet.
Welcher Dämpfer am Serienbike zum Einsatz kommt, ist noch unklar.
# Welcher Dämpfer am Serienbike zum Einsatz kommt, ist noch unklar.
Breite Naben und große Bremsscheiben lassen nichts anbrennen. Verzögert wird mit Maguras neuer Louise.
# Breite Naben und große Bremsscheiben lassen nichts anbrennen. Verzögert wird mit Maguras neuer Louise.
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Endlich ein Bike in deiner Größe? Was sagst du zum DirtySixer MonsterEnduro?

Infos und Bilder: Pressemitteilung DirtySixer

71 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ja, 2024, Fox Float DPS vs. Float X und Rockshox Deluxe vs. Super Deluxe. Die RS Dämpfer sogar im gleichen Rahmen. Vivid ist so lange her und war zudem ein Vergleich zu coil und in nem Summum und auf Rennstrecke – nix Trailbike im offenen Gelände.

    Ich spürte keinen Unterschied zwischen RS Deluxe und Super Deluxe und entschied mich dann für den Deluxe. Unterschiede in der Zug- und Druckstufendämpfung – auch kleine – merke ich sehr wohl, aber eine Differenz der Änderung der Charakteristik durch Erhitzung zwischen den beiden, nöö.


    Klar und die Bauweise mit AGB ermöglicht besseres Hitzemanagement, aber hast du das mal gemessen? Hat's jemand mal gemessen?
    Sind die 80 mL nach z.B. 5 min in ruppigem Gelände nicht genau so heiss, wie die 50 mL auf gleicher Strecke bei gleicher Zeit?
    Falls es einen Unterschied gibt, spürt man den beim Fahren oder kann man den bloss im Labor messen?
    Joa... und jetzt das Ganze im Sommer am Südhang des Rhonetals (im Wallis) bei 35 °C im Schatten und einer Abfahrt von 2500 m auf 650 m runter mit kaum Pausen.
    Also ich merke da keinen Unterschied (auch nicht bei im Rahmen verbaute Dämpfer!). Heiss sind alle Dämpfer und schön warm dann auch die Dämpferseite der Gabel, das war früher bei der Fox 40 genauso, wie bei meinen gegenwärtigen Fox 36, 34 und Öhlins 36.
    Klar, der AGB vermag schnellere Kühlung zu bewirken, aber beim Hitzeeintrag verzögert sich die Hitzeentwicklung wohl lediglich um ein paar Duzend Sekunden – eine Minute oder so.


    Danke für deine Gedanken.
    Du hast völlig recht, ich fuhr früher hie und da DH Rennen und bin völlig baff was im EDR und DH WC für speeds der Standard geworden sind.

    Es stellen sich trotzdem so einige Gegenargumente:
    • ich fahre sehr regelmässig Abfahrten, die deutlich länger sind als EDR stages (auch die längsten),
    • fahre langsamer als z.B. EDR Elitefahrer und habe dadurch weniger Fahrtwind,
    • kann an einem Masterspodiumfahrer der Swissenduro Serie und zwei ex DH WC Elite Damen dran bleiben (sofern wir beide die Strecke gleich gut/schlecht kennen) und vermag mein Material zu fordern, auch wenn die Unterschiede zu EDR Elitefahrern enorm sind.


    - Ein Fox Float DPS hat doch die die gleichen Materialien (Dichtungen) verbaut wie ein Float X? Zumindest das Servicekit für einen RS Deluxe kann auch für den Super Deluxe benutzt werden. Scheint also nicht, dass gerade die kritischen Bauteile aus "stabileren" Materialien gemacht sind.


    - Der Maximaldruck ist bei oben erwähnten Dämpfern (RS Deluxe und Super Deluxe z.B. beide 360 psi, Fox wohl 300 psi) identisch. Das von dir erwähnte Problem mit höheren Drücken lässt sich nicht durch AGB lösen, sondern durch z.B. andere Übersetzungsverhältnisse im Fahrwerk. Viel Federweg bei geringem Hub – das birgt Probleme.

    Kritischer als piggy back oder nicht finde ich die Bremsanlage... aber im Gegensatz zum Dämpfer
    Bist du der Bruder vom Tanga Mann?
  2. Wow! Habe nie geglaubt das man Haibike beim Rahmendesign an Hässlichkeit über bieten kann. Hut ab.
    Die Megavalanche dann aber bitte nur mit den Reflektor-Pedalen antreten, sonst ist das nicht authentisch smilie

  3. Ballern + 1500 hm am Stück.
    Alleine die abfahren mit 1500hm am stück dürften selbst in den alpen eher rar gesät sein.
    Führe dir mal die Karte der CH Landestopo zu Gemüte. Selbst >2000 hm am Stück (sagen wir mit weniger als 100 hm Gegenanstieg) hat's viele. Berner Oberland, Wallis, Tessin, Uri, Luzern, Ob- Nidwalden, Graubünden, Waadt. Das sind nur Kantone der CH. In den anderen Alpenländern (v.A. Zentral- und Westalpen) sieht's ähnlich aus. Ist ein grosser Spielplatz.
    Oftmals mit Gefälle vergleichbar und auch mal steiler wie die DH WC Strecke in Champéry. Gerne auch mit Bahnunterstützung mehrmals am Tag 1500 - 1600 hm am Stück runter. Alles möglich hier. Und wird alles gemacht. Nur landet eben nicht alles in Magazinen.

    Paar zufällige Screenshots von meinem Strava Konto:




    Wer die Aussichten erkennt, kann auch nachvollziehen wie hoch ich da war und wie weit bis in's Tal es ist. Meist so 2000 tm, meist ohne Gegenanstieg.



    Aber irgendwie auch ne müßige diskussion, die probleme mit heiß werdenem Öl sind schon seit jahrzehnten bekannt und piggybacks eine klassische methode um das problem zu kontrollieren.
    Sorry, bin nicht so im Forum unterwegs und wiederhole dann halt Diskussionen. Für mich persönlich ist das Thema jedoch offen. Bei jedem neuen Mal (Dämpferkauf) stelle ich mir erneut die Frage, da sich Rahmenbedingungen (eigene, aber auch z.B. Angebot) sich ändern.
  4. Das ist schon geil, Bikes für grosse Menschen anzukündigen und dabei einfach keinerlei Geometriedaten anzugeben.
    Vermutlich genauso durchdacht wie das geile Rahmendesign und 197mm Naben

  5. Führe dir mal die Karte der CH Landestopo zu Gemüte. Selbst >2000 hm am Stück (sagen wir mit weniger als 100 hm Gegenanstieg) hat's viele. Berner Oberland, Wallis, Tessin, Uri, Luzern, Ob- Nidwalden, Graubünden, Waadt. Das sind nur Kantone der CH. In den anderen Alpenländern (v.A. Zentral- und Westalpen) sieht's ähnlich aus. Ist ein grosser Spielplatz.
    Oftmals mit Gefälle vergleichbar und auch mal steiler wie die DH WC Strecke in Champéry. Gerne auch mit Bahnunterstützung mehrmals am Tag 1500 - 1600 hm am Stück runter. Alles möglich hier. Und wird alles gemacht. Nur landet eben nicht alles in Magazinen.

    Paar zufällige Screenshots von meinem Strava Konto:




    Wer die Aussichten erkennt, kann auch nachvollziehen wie hoch ich da war und wie weit bis in's Tal es ist. Meist so 2000 tm, meist ohne Gegenanstieg.




    Sorry, bin nicht so im Forum unterwegs und wiederhole dann halt Diskussionen. Für mich persönlich ist das Thema jedoch offen. Bei jedem neuen Mal (Dämpferkauf) stelle ich mir erneut die Frage, da sich Rahmenbedingungen (eigene, aber auch z.B. Angebot) sich ändern.
    Schöne Bilder!
    Ja, die Schweizer Alpen sind ein großer Abenteuerspielplatz mit sehr vielen sehr langen Abfahrten. Und nochmals ja, nicht jeder braucht Piggyback-Dämpfer.
    Meinerseits merke ich einen Unterschied zwischen den Fahrwerken meiner Fullies sehr, zwei davon mit Piggyback (RS Super Deluxe am Mega und Fox Float DPX am Reactor), zwei davon ohne (Fox RP23 am Horsethief, Fox am Epic) ohne. Die Nukeproofs sind wie Bügeleisen, das Horsethief ist auch ok, und das Specialized vergleichsweise recht harsch. Aber so richtig vergleichbar sind die Bikes halt nicht, und wahrscheinlich liegt es weniger am Dämpfer als am Federweg und der Geometrie.
    Ich bin nie Downhill- oder Endurorennen gefahren und könnte das technisch auch nicht. Aber ich fahre wie Du oft lange Abfahrten in den Alpen und schätze dabei einen guten Dämpfer.
Was meinst du?

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