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Mit der Fähre geht's auf die Insel!
Mit der Fähre geht's auf die Insel!
nina hoffmann fort william-3
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nina hoffmann fort william-4
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nina hoffmann fort william-5
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Schön grün hier! Und (noch) trocken …
Schön grün hier! Und (noch) trocken …
nina hoffmann fort william-7
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nina hoffmann fort william-10
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Downhill-World-Cup-Fort-William-Trackwalk-5070
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Das Bike für Fort William steht bereit!
Das Bike für Fort William steht bereit!
Kurz vor dem bekannten Roadgap wir die Strecke ungewöhnlich breit und bietet viel Linienwahl.
Kurz vor dem bekannten Roadgap wir die Strecke ungewöhnlich breit und bietet viel Linienwahl.
Wird Nina Hoffmann das erste Podium ihrer Karriere gelingen?
Wird Nina Hoffmann das erste Podium ihrer Karriere gelingen? - In der Quali ist sie auf Platz 4 gefahren und lag nur hauchdünn hinter einer gewissen Rachel Atherton.
Schon vor dem Start wusste Nina Hoffmann, dass ihr heute ein sehr guter Lauf gelingen könnte
Schon vor dem Start wusste Nina Hoffmann, dass ihr heute ein sehr guter Lauf gelingen könnte - doch dass sie am Ende tatsächlich auf dem Podium und auf Platz 3 landet, damit hätte sie wohl nicht gerechnet. Damit ist sie die erste Deutsche seit über 20 Jahren, die im Downhill aufs Podium fährt!
Wahnsinn! Platz 3!
Wahnsinn! Platz 3!
Das Podium der Frauen: Rachel Atherton gewinnt vor Tracey Hannah und Nina Hoffmann, die als erste deutsche Downhill-Fahrerin seit über 20 Jahren auf dem Podium landet
Das Podium der Frauen: Rachel Atherton gewinnt vor Tracey Hannah und Nina Hoffmann, die als erste deutsche Downhill-Fahrerin seit über 20 Jahren auf dem Podium landet - dahinter folgen Marine Cabirou und Veronika Widmann.
nina hoffmann fort william-17
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Alles in die Karre – jetzt geht es nach Leogang!
Alles in die Karre – jetzt geht es nach Leogang!

Braaap, es ist wieder soweit. Downhill-Action vom Feinsten, denn Runde Nummer 2 des Downhill World Cups stand an und das in keinem geringeren Ort als dem legendären Fort William! Und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es liegt ein super verrücktes Wochenende hinter mir und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an den Finaltag denke! Aber beginnen wir von vorn.

Fort William, Schottland. Keine Ahnung, seit wie vielen Jahren der Downhill World Cup hier schon ausgetragen wird, aber es ist auf jeden Fall eine halbe Ewigkeit. Und dieses Jahr bin auch ich das erste Mal dabei. Unsere Reise beginnt schon am Sonntag, eine Woche vor dem Rennen. Wir (das sind Lucas und ich) haben uns entschieden, per Auto und Übernachtfähre anzureisen. Der Stress, das Fahrrad, alle Ersatzteile, Werkzeug und jegliches Zubehör in Kartons per Flugzeug zu verfrachten, sich um ein Mietauto zu kümmern und dann trotzdem nur die Hälfte an Ausrüstung dabei zu haben, war uns einfach zu groß.

Mit der Fähre geht's auf die Insel!
# Mit der Fähre geht's auf die Insel!
Diashow: Downhill World Cup 2019 – Fort William - Bring es runter! Rennbericht von Nina Hoffmann
Alles in die Karre – jetzt geht es nach Leogang!
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Kurz vor dem bekannten Roadgap wir die Strecke ungewöhnlich breit und bietet viel Linienwahl.
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Also lieber einen Tag mehr Anreise und dafür Equipment für alle Eventualitäten im Gepäck. Unser Weg führt uns über Bonn, dort sammeln wir Felix Bauer auf. Damit ist unser Auto mehr als voll, denn neben unseren fünf Bikes, Ersatzteilkiste, Werkzeug, Pavillon und Co. haben wir auch noch Fahrrad und Werkzeug von Hannes Lehmann dabei. Der fliegt nämlich lieber :). Und so rollt das vollgestopfte Auto weiter Richtung Rotterdam, von wo aus uns die Fähre über Nacht nach Hull bringen soll. Eingecheckt und das Zimmer bezogen, machen wir uns auf Deck. Ich staune nicht schlecht, denn Langeweile kommt hier nicht auf – Duty Free Shop, Restaurant, Kino, Casino, Live Band – für jeden was dabei. Wir finden unsere Beschäftigung in der Kinderspielecke bei ein paar Folgen „Tom und Jerry“ und lassen uns schließlich noch von etwas Live-Musik berieseln. Der Abend geht schnell und witzig zu Ende, auch die Nacht ist entgegen meiner Erwartungen sehr angenehm und ich kann ein paar Stunden Schlaf tanken, ohne seekrank zu werden.

nina hoffmann fort william-3
# nina hoffmann fort william-3
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# nina hoffmann fort william-4
nina hoffmann fort william-5
# nina hoffmann fort william-5

Pünktlich um 7 Uhr läuft die Fähre in den Hafen von Hull ein und wir können uns auf in Richtung Fort William machen. Ein paar kurze Zwischenstopps mit Touri-Fotos und Mittagspause lassen uns schließlich am späten Nachmittag in Fort William ankommen. Felix schmeißen wir am Campingplatz raus. Er hat die riskante Entscheidung getroffen, die kommenden Tage mit seinem Fahrrad in einem Wurfzelt zu verbringen. Naja, nur die Harten kommen in den Garten, oder wie war das? Wir beziehen unsere Unterkunft und schwingen uns gleich auf die Enduro-Bikes, um nochmal kurz die Beine nach 2 Tagen Reise freizutreten.

Schön grün hier! Und (noch) trocken …
# Schön grün hier! Und (noch) trocken …
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# nina hoffmann fort william-7
nina hoffmann fort william-10
# nina hoffmann fort william-10

Die kommenden zwei Tage lassen wir auch entspannt angehen. Ein bisschen Training, ein bisschen Biken und ein bisschen schottische Landschaft genießen. Wir haben Glück, denn das Wetter zeigt sich in diesen Tagen von seiner besten Seite und lässt uns schließlich sogar ein Bad im eiskalten Flusswasser Schottlands nehmen, worauf Felix übrigens gar nicht klar kommt … Nun aber zum Ernst der Sache, weshalb wir diese Reise auf uns genommen haben. World Cup Fort William und pünktlich zum Start des Events öffnet der Himmel seine Schleusen. Dahin ist das schöne Wetter mit Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen. Nun gut, das ist Schottland und man muss es nehmen, wie es kommt.

Trackwalk

Also Regenjacke an, Regenschirm ins Gepäck und ab zur Nevis Range. Angekommen wird erst einmal die Lage gecheckt. Es dauert ein wenig, bis wir an die richtige Person gelangen, die uns zeigen kann, wo wir Auto und Pavillon parken dürfen. Dann heißt es aufbauen, Startnummer holen und im Auto mit laufender Standheizung auf besseres Wetter für den Trackwalk hoffen. Leider warten wir vergebens und machen uns schließlich gegen um 14 Uhr auf den Weg nach oben. Je nach Wolkendicke liegt die Sicht bei einer bis drei Gondellängen und vom Lift aus kann man ein Meer aus Regenschirmen die Strecke ablaufen sehen. Für mich gibt es diesmal einiges zu lernen. Ich kenne keinen Meter Strecke und bei 3 km Länge heißt das: Hirnschmalz anstrengen!

Downhill-World-Cup-Fort-William-Trackwalk-5070
# Downhill-World-Cup-Fort-William-Trackwalk-5070

Vor allem der obere Teil des Kurses ist schwer einzuprägen, ein Stein nach dem anderen und jede Kurve ähnelt der nächsten. Zum Glück gibt es genügend Helmkameraaufnahmen der letzten Jahre und die Streckenführung veränderte sich kaum in der Vergangenheit. Nach über 2 Stunden Fußmarsch und eine Schlammprobe reicher haben wir es geschafft. Ab ins Auto und in die Unterkunft. Ich habe ein etwas ungutes Gefühl. Das macht sich meistens breit, wenn ich eine Strecke noch nie gefahren bin, nicht weiß, wie sich das Rad verhält und wie ich zurechtkommen werde. Und dann noch dieses Wetter, auch für morgen ist kein Sonnenstrahl in Sicht … aber so läuft das nun einmal im Outdoor-Sport ;).

Trainingsläufe auf pitschnasser Strecke

Etwas angespannt geht also am Freitag früh hoch zum ersten Training. Ich habe die Startnummer 6, das heißt, um eine Nummer am A-Training vorbei. Die Top 5-Mädels dürfen seit diesem Jahr im A-Training fahren, der Rest ist B-Training. Da ich aber wieder die Möglichkeit habe, am Nachmittag noch mein Timed Training zu fahren, lasse ich die ersten Läufe sehr ruhig angehen. Erstmal alles abchecken. Wie ist der Grip auf der pitschnassen Strecke? Sind die ausgesuchten Linien wirklich so fahrbar? Und komme ich mit genug Speed auf alle Sprünge zu? Vor allem Letzteres macht mir gern mal ganz schöne Probleme. Aber irgendwie lerne ich auch dazu und heute mache ich mir überhaupt nicht in die Hosen, springe das Road Gap in der zweiten Abfahrt und alle anderen Sprünge auch in den folgenden zwei Abfahrten.

Das Bike für Fort William steht bereit!
# Das Bike für Fort William steht bereit!

Das Selbstbewusstsein ist gestärkt und ich kann mich viel besser auf den Rest der Strecke konzentrieren. Zum Timed Training mache ich dann noch einen Lauf, schaue mir die mittlerweile total zerfahrene Waldsektion nochmal an und muss mich danach sogar zügeln, nicht noch einmal in den Lift zu steigen für einen zweiten Lauf – das Fahren im strömenden Regen ist dann nämlich doch ganz schön witzig. Aber Kraft sparen, Sonntag ist Finale! Zurück in der Unterkunft wird die Waschmaschine angeschmissen, die Heizung aufgedreht und die Schuhe ausgestopft. Hoffentlich wird alles einigermaßen trocken bis morgen …

Kurz vor dem bekannten Roadgap wir die Strecke ungewöhnlich breit und bietet viel Linienwahl.
# Kurz vor dem bekannten Roadgap wir die Strecke ungewöhnlich breit und bietet viel Linienwahl.

Qualifikation mit nassen Schuhen

Samstag früh, die Klamotten sind größtenteils getrocknet, die Schuhe natürlich nicht. Aber das Wetter sieht heute etwas vielversprechender aus. Zumindest von oben ist es einigermaßen trocken! Ich mache im heutigen Training nur noch zwei Läufe. Zum einen, weil die Strecke einfach unglaublich lang und fordernd ist, zum anderen bin ich das erste Mal „protected“. Das bedeutet, dass ich sicher im Finale bin, egal was nachher passiert. Das nimmt enormen Druck raus und lässt mich deutlich cooler an die Qualifikation herangehen. Trotzdem wird alles durchgezogen wie immer.

Wird Nina Hoffmann das erste Podium ihrer Karriere gelingen?
# Wird Nina Hoffmann das erste Podium ihrer Karriere gelingen? - In der Quali ist sie auf Platz 4 gefahren und lag nur hauchdünn hinter einer gewissen Rachel Atherton.

Zum Glück hat sich Junior Hannes Lehmann oben schon auf meiner Rolle warmgetreten und mir damit einen trockenen Platz in einem alten Lifthaus eines Sessellifts gesichert. Zu viel überdachte Fläche ist dort nämlich nicht. Diesmal ist allgemein ziemlich viel Trubel hier oben – Fahrerinnen, Mechaniker, Kameras und dann noch der wenige Platz. Das nervt mich alles ein wenig und ich muss mich echt bemühen, den Fokus zu halten. Direkt am Start kann ich mich dann aber gut konzentrieren und bringe einen sicheren Lauf runter. Ich komme sogar das erste Mal sauber über die Jumpline – was für ein geiles Gefühl. Schließlich heißt es für mich Platz 4 hinter Tracey, Marine und Rachel. Damit bin ich äußerst zufrieden und gehe mit einem breiten Grinsen und einer großen Portion Motivation ins Bett.

Finaltag – jetzt zählt’s!

Der Finaltag zeigt sich leider wieder grau in grau und auch der Regen bleibt nicht aus. Ich habe von 8:15 bis 9:15 Uhr noch einmal eine Stunde Zeit um zu trainieren. Nachdem es diverse Diskussionen über A- und B-Training der Top 5 Mädels am Sonntag gab, wurde jetzt allen qualifizierten Mädels von 10:45 Uhr bis 11 Uhr die Möglichkeit für einen weiteren Trainingslauf am Sonntag eingeräumt. Mein Plan war es also diese Zeit zu nutzen, um so spät wie möglich noch einmal auf der Strecke zu sein. Mein erster Trainingslauf läuft allerdings ziemlich gut, außer der Waldsektion habe ich alles erwischt und im Ziel merke ich, dass mir die letzten beiden Tage schon gut in den Knochen stecken.

Ich entscheide mich kein zweites Mal zu fahren, sondern mich lieber auszuruhen, bis dann 12:57 Uhr mein Rennlauf ansteht. Das Wetter ist nach wie vor besch*****. Ich hocke mich deshalb in eine Decke eingemummelt ins Auto und versuche zu entspannen. Witzigerweise bin ich heute nicht so nervös wie vor dem Finale in Maribor. Ich weiß anhand meiner Quali, dass ein sicherer und sauber Lauf für einen Podiumsplatz reichen kann! Also hoch zum Start mit diesem Selbstbewusstsein. Warm-up wie immer, diesmal nur direkt neben Rachel Atherton 😉. Dann hochkämpfen zum Start durch Wind und Regen. Griffe abtrocken, Bremsscheiben abtupfen, Brille aus dem Beutel, Kopf an.

Schon vor dem Start wusste Nina Hoffmann, dass ihr heute ein sehr guter Lauf gelingen könnte
# Schon vor dem Start wusste Nina Hoffmann, dass ihr heute ein sehr guter Lauf gelingen könnte - doch dass sie am Ende tatsächlich auf dem Podium und auf Platz 3 landet, damit hätte sie wohl nicht gerechnet. Damit ist sie die erste Deutsche seit über 20 Jahren, die im Downhill aufs Podium fährt!

Mein letzter Gedanke, bevor ich aus dem Gate trete ist: Du kannst aufs Podium fahren, also bring es runter! Und los geht’s! Die ersten Kurven laufen gut, ich bremse sauber an und lasse schnell wieder laufen. Über die Steine passen die Linien. Plötzlich bekomme ich einen Schlag, ich klicke rechts aus. Kein Problem, denn ich komme direkt wieder aufs Pedal, weiter geht’s in Richtung Waldsektion. Davor habe ich am meisten Respekt, denn das hat in der letzten Trainingsabfahrt nicht so geklappt. Diesmal erwische ich die Einfahrt so gut wie noch nie und komme mega durch! Jetzt heißt es nur noch laufen lassen, in der Kurve vor der Jumpline so wenig wie möglich bremsen und dann treten, treten, treten.

Den ersten großen Double komme ich etwas zu kurz und raste innerlich aus, ich dachte der Speed reicht locker. Also gut, dann jetzt eben noch mehr treten! Die nächsten Sprünge passen, ich fliege durch die letzte Senke und höre schon die tobende Masse. Bäääm, über die Ziellinie. Anhand der Geräuschkulisse erahne ich schon, dass der Lauf für die aktuelle Bestzeit gereicht haben muss. Hammer, denn damit bin ich sicher auf Platz 4 und habe mein Ziel für die Saison 2019 erreicht! Wow! Rachel, Marine, Tracey – die letzten drei Mädels am Start. Dass Rachel Atherton meine Zeit deutlich unterbieten wird, war mir klar wie Kloßbrühe. Obwohl sie zwischen Split 2 und 3 sogar minimal Zeit verlor auf mich, kommt sie am Ende mit 8,9 sek. Vorsprung ins Ziel. Als nächstes Marine. Sie hat Rückstand auf Rachel. Ich realisiere allerdings nicht, dass das sogar Rückstand auf mich bedeutet. Nach der vorletzten Zwischenzeit stößt mich Vero (Widmann) an und sagt, „du wirst Dritte, du wirst Dritte.“ Ich schau ungläubig auf die Zeiten und als Marine über die Ziellinie fährt und ich immer noch Zweite bin, bekomme ich Gänsehaut.

Platz 3.

Ich bin Dritte! Was, ich bin Dritte? Ja, Mann! Tracey bringt dann einen sauberen Lauf runter und reiht sich hinter Rachel ein. Damit ist das Rennen vorbei, und ich bin Dritte. Waaaah! Mein erstes Weltcuppodium gleich mit Platz 3 und das bei meinem ersten Rennen im legendären Fort William. Verrückt, einfach nur verrückt!
 Okay, jetzt muss ich mich erstmal kurz orientieren. Vielleicht mache ich mal schnell mein Buff Tuch ab und den Dreck aus dem Gesicht, sieht für gewöhnlich besser aus :D. Dann Flower ceremony, Interviews geben, Fotos machen. Ich schüttel ständig meinen Kopf, gucke ungläubig durch die Menschenmassen und komme aus dem Grinsen nicht mehr heraus.

Wahnsinn! Platz 3!
# Wahnsinn! Platz 3!
Das Podium der Frauen: Rachel Atherton gewinnt vor Tracey Hannah und Nina Hoffmann, die als erste deutsche Downhill-Fahrerin seit über 20 Jahren auf dem Podium landet
# Das Podium der Frauen: Rachel Atherton gewinnt vor Tracey Hannah und Nina Hoffmann, die als erste deutsche Downhill-Fahrerin seit über 20 Jahren auf dem Podium landet - dahinter folgen Marine Cabirou und Veronika Widmann.

Als ich mein Rad aus dem Zielbereich schiebe, wollen Kids Autogramme haben. Die Family, mit der ich vor meinem Rennlauf in der Gondel saß, möchte Fotos machen. Ein kleines Mädel schenkt mir Ohrringe mit Kettengliedern. Ich drängel mich weiter durch die Massen zurück zum Auto. Dort ist nämlich erstmal Ruhe! Crazy, was hier gerade abgeht! Durchatmen und freuen!!! 
Ich ziehe mich in Ruhe um und wir schauen das Männerrennen. Dann geht’s zur Siegerehrung. Hinterm Podest gibt’s nochmal Glückwunsche von allen möglichen Leuten, Wyn Masters interviewt mich für seinen Channel Wyn TV und dann geht’s vor aufs Podest. Was ein geiles Gefühl! Diesen Moment werde ich so schnell, wahrscheinlich nie, vergessen. Mein erstes Weltcup-Podium und das in Fort William, bei meinem erst 6. Weltcup. Unbeschreiblich, was hier gerade abgeht!

nina hoffmann fort william-17
# nina hoffmann fort william-17

Total fertig und ausgelaugt geht es schließlich noch zu einem letzten gemeinsamen Abendessen. In der Unterkunft heißt es dann allerdings nicht weiterfeiern, sondern Klamotten packen. Morgen früh um 8 geht’s weiter, zur Fähre nach Newcastle, um dann den ganzen Dienstag von Amsterdam bis Leogang zu fahren. Zu diesem Trip dann aber nächste Woche mehr. Ich bin jedenfalls heiß wie eine Heizung und werde in Leogang Vollgas geben. Also bis nächste Woche und Braaap! 😊

Alles in die Karre – jetzt geht es nach Leogang!
# Alles in die Karre – jetzt geht es nach Leogang!

Alle Artikel zum Downhill World Cup Fort William 2019 | Alle Infos zum Downhill World Cup 2019

  1. benutzerbild

    _Kuschi_

    dabei seit 10/2002

    gf.me/u/taj64p

    Hier kann man direkt für Wyns Privateer Award spenden und damit mit Nina unterstützen...
  2. benutzerbild

    alleyoop

    dabei seit 04/2014

    Herzlichen Glückwunsch auch aus Österreich, drücke die Daumen für einen erfolgreichen Lauf bei uns in di Berg!
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    525Rainer

    dabei seit 09/2004

    Jack Reading bietet auf seinem YT Kanal auch tolle Einblicke wie vielseitig man alleine sein muss ohne team. Nach den kochen schnell Mal kurz ein laufrad umspeichen. toller Kanal der leider keinen interessiert. Keine blödelei, keine grosse Party, keine follower.
  5. benutzerbild

    WilliWildsau

    dabei seit 02/2004

    Wirklich schöner Bericht und ein klasse Ergebnis:cool:
    Hoffentlich bleibt sie von Verletzungen verschont und der Rest regelt sich dann von allein
    Ich drücke die Daumen
  6. benutzerbild

    Dagnarus

    dabei seit 04/2016

    Sehr sehr geil!

    Gratuliere und viel Erfolg in Leogang

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