Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Loïc Bruni hat mal wieder allen gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist
Loïc Bruni hat mal wieder allen gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist - der Franzose ließ sich von seinem harten Sturz in der Vorwoche und einer vermurksten Qualifikation in keinster Weise aus der Ruhe bringen und bewältigte die rutschig-staubige Strecke in Leogang wahrhaft weltmeisterlich.
Tracey Hannah gilt seit ihrem Aufsehen erregenden Comeback vor sieben Jahren als Siegesanwärterin, konnte jedoch zuletzt vor zwei Jahren in Fort William triumphieren
Tracey Hannah gilt seit ihrem Aufsehen erregenden Comeback vor sieben Jahren als Siegesanwärterin, konnte jedoch zuletzt vor zwei Jahren in Fort William triumphieren - in Leogang sicherte sie sich endlich ihren vierten World Cup-Sieg nach 2007, 2012 und 2017.
Thibaut Daprela dominiert die Junioren-Klasse 2019 noch stärker als im Vorjahr
Thibaut Daprela dominiert die Junioren-Klasse 2019 noch stärker als im Vorjahr - es wird spannend sein, zu sehen, wie schnell der junge Franzose im nächsten Jahr das Männer-Klassement aufmischen kann.
Spannend wirds auch bei Vali Höll
Spannend wirds auch bei Vali Höll - die Lokalmatadorin ließ gar nichts anbrennen – außer vielleicht die Strecke!
Nach dem überraschenden dritte Platz in der Vorwoche konnte Nina Hoffmann direkt nochmal eine Schippe drauflegen
Nach dem überraschenden dritte Platz in der Vorwoche konnte Nina Hoffmann direkt nochmal eine Schippe drauflegen - die Thüringerin ist in absoluter Top-Form und konnte Tracey Hannah in einigen Split-Zeiten sogar Paroli bieten. Wie lange es für sie wohl bis zum ersten World Cup Sieg noch dauern wird?
Leogang hat auch abseits des Bikeparks einiges zu bieten.
Leogang hat auch abseits des Bikeparks einiges zu bieten.
Die Fahrer werden für die gewaltigen Felsmassive jedoch keine Augen gehabt haben …
Die Fahrer werden für die gewaltigen Felsmassive jedoch keine Augen gehabt haben …
… die waren wohl eher auf die ausgefahrene und rutschige Strecke gerichtet-
… die waren wohl eher auf die ausgefahrene und rutschige Strecke gerichtet-
leogang-finale-9657
leogang-finale-9657
leogang-finale-8717
leogang-finale-8717
Nach ihrem Patzer in Fort William machte Vali bei ihrem Heimrennen in Leogang einen extrem fokussierten Eindruck.
Nach ihrem Patzer in Fort William machte Vali bei ihrem Heimrennen in Leogang einen extrem fokussierten Eindruck.
Das Podium der Juniorinnen wurde wieder unter denselben drei Fahrerinnen ausgemacht
Das Podium der Juniorinnen wurde wieder unter denselben drei Fahrerinnen ausgemacht - auch wenn Vali für den Rest des Feldes außer Reichweite war, ging es dahinter durchaus spannend zu. Mille Johnset musste sich mit Rang drei begnügen.
Die Fort William-Siegerin Anna Newkirk setzte sich allerdings denkbar knapp durch.
Die Fort William-Siegerin Anna Newkirk setzte sich allerdings denkbar knapp durch. - Die weiße Weste der Führenden musste sie leider nach nur einem Rennen wieder abgeben.
Stattdessen darf Vali wieder weiß auf weiß tragen
Stattdessen darf Vali wieder weiß auf weiß tragen - wie die friesische Kriegsflagge.
Diese drei jungen Damen sind nach nur 1,5 Jahren im World Cup-Zirkus bereits sehr Podiums-erprobt.
Diese drei jungen Damen sind nach nur 1,5 Jahren im World Cup-Zirkus bereits sehr Podiums-erprobt. - Vali Höll siegt vor Anna Newkirk und Mille Johnset.
Ethan Shandro hat nicht nur einen berühmten Vater, der während des Trainings an der Strecke stand, sondern feierte auch einen grandiosen World Cup-Auftakt in Maribor
Ethan Shandro hat nicht nur einen berühmten Vater, der während des Trainings an der Strecke stand, sondern feierte auch einen grandiosen World Cup-Auftakt in Maribor - in Leogang lief es trotz gutem Speed nicht ganz so rund und der Trek-Fahrer konnte seine Top-Split-Zeit leider nicht ins Ziel bringen.
Leogang World Cup Finale-9873
Leogang World Cup Finale-9873
Matteo Iniguez gehört bereits seit seinem World Cup-Debüt im vergangenen Jahr zu unseren Liebingsfahrern
Matteo Iniguez gehört bereits seit seinem World Cup-Debüt im vergangenen Jahr zu unseren Liebingsfahrern - der junge Franzose ist einfach verdammt stylisch. Dass er jetzt auch noch schnell ist und sich den dritte Platz sichert, freut uns um so mehr.
Platz zwei in der Quali, Platz sechs im Finale
Platz zwei in der Quali, Platz sechs im Finale - Joey Foresta entwickelt sich in seinem zweiten Junioren-Jahr beständig nach vorne.
Knapp am Podium vorbei ging es für den einzigen verbliebenen FMD-Fahrer, Jamie Edmonson.
Knapp am Podium vorbei ging es für den einzigen verbliebenen FMD-Fahrer, Jamie Edmonson.
Kye A'Hern war 2018 eine der großen Junioren-Hoffnungen
Kye A'Hern war 2018 eine der großen Junioren-Hoffnungen - nach einigen Problemen lief es für ihn in Leogang nun wieder rund und er sicherte sich den zweiten Platz.
Bisher ungeschlagen ist allerdings Thibaut Daprela
Bisher ungeschlagen ist allerdings Thibaut Daprela - erster an allen Splits, erster im Ziel, 31. bei der Elite. Nicht schlecht, Chef!
Kye A'Hern hat die französische Nationalhymne schon so oft auf dem Podium gehört, dass er sie mittlerweile auswendig kann
Kye A'Hern hat die französische Nationalhymne schon so oft auf dem Podium gehört, dass er sie mittlerweile auswendig kann - der Australier sang kräftig mit.
Paula Zibasa schaffte es das erste Mal ins Finale der Frauen
Paula Zibasa schaffte es das erste Mal ins Finale der Frauen - mit 26 Sekunden Rückstand hat die SRAM Young Guns-Fahrerin allerdings noch ein gutes Stück Arbeit vor sich.
Das ganze Wochenende lief es so gar nicht rund für Veronika Widman, die vor allem mit den technischen Drops auf der Strecke so ihre Schwierigkeiten hatte
Das ganze Wochenende lief es so gar nicht rund für Veronika Widman, die vor allem mit den technischen Drops auf der Strecke so ihre Schwierigkeiten hatte - zum Finale legte die Italienerin dann jedoch gekonnt den Schalter um und raste auf Rang 5 und damit das zweite Podium in Folge.
Raphaela Richter sorgte bei ihrem ersten World Cup für Aufsehen
Raphaela Richter sorgte bei ihrem ersten World Cup für Aufsehen - die im Downhill-Zirkus unbekannte Deutsche verpasste das Podium nur um gut eine Sekunde.
Mit Kate Weatherly stand das erste Mal eine Transgender-Athletin auf dem Podium
Mit Kate Weatherly stand das erste Mal eine Transgender-Athletin auf dem Podium - das sorgte für positive und kritische Stimmen von Teams, Konkurrentinnen und Fans zugleich. Über kurz oder lang wird sich die UCI damit eingehend befassen und klare Stellung beziehen müssen.
Bei Nina Hoffmann läuft es gerade wie geschmiert
Bei Nina Hoffmann läuft es gerade wie geschmiert - die Juliana-Fahrerin machte das ganze Wochenende über einen extrem starken Eindruck. Obwohl der Sieg sogar in Reichweite war, freute sie sich riesig über ihren zweiten Platz.
Marine Cabirou kam mit einer wirklich starken Zeit ins Ziel
Marine Cabirou kam mit einer wirklich starken Zeit ins Ziel - erstaunlicher Weise stürzte die stylische Französin unterwegs jedoch unbeobachtet so hart, dass ihr Visier vom Helm abriss. Sie wird über kurz oder lang auch um Siege mitfahren.
Gespannte Erwartung bei Nina Hoffmann, die es sich mal wieder im Hotseat bequem machen konnte.
Gespannte Erwartung bei Nina Hoffmann, die es sich mal wieder im Hotseat bequem machen konnte.
Rachel Atherton wirkte im Training extrem souverän, patzte aber erst in der Quali und stürzte dann im Finale in einer rutschigen Kurve.
Rachel Atherton wirkte im Training extrem souverän, patzte aber erst in der Quali und stürzte dann im Finale in einer rutschigen Kurve. - Für die sonst so dominante Britin läuft es dieses Jahr noch nicht ganz rund.
Tracey Hannah hingegen legte eine wahnsinnig starke Fahrt hin und meisterte die fiesen unvorhersehbaren Bedingungen am besten.
Tracey Hannah hingegen legte eine wahnsinnig starke Fahrt hin und meisterte die fiesen unvorhersehbaren Bedingungen am besten.
Im Ziel konnte sie es erst kaum fassen und musste erst von einer trotz Sturz begeisterten Rachel Atherton aufgerüttelt werden.
Im Ziel konnte sie es erst kaum fassen und musste erst von einer trotz Sturz begeisterten Rachel Atherton aufgerüttelt werden.
Dann war die Freude allerdings groß!
Dann war die Freude allerdings groß!
Genauso wie bei Kate Weatherly auf Rang drei.
Genauso wie bei Kate Weatherly auf Rang drei.
Nina Hoffmann war bei der Flower Ceremony den Freudentränen nahe!
Nina Hoffmann war bei der Flower Ceremony den Freudentränen nahe!
Tracey Hannah siegt vor Nina Hoffmann, Kate Weatherly, Marine Cabirou und Veronika Widmann.
Tracey Hannah siegt vor Nina Hoffmann, Kate Weatherly, Marine Cabirou und Veronika Widmann.
Die zweite Sektdusche in nur einer Woche für Nina
Die zweite Sektdusche in nur einer Woche für Nina - nicht dass die erfolgreiche Deutsche auf dem Zeug hängen bleibt!
leogang-finale-0721
leogang-finale-0721
Mr. Consistent
Mr. Consistent - Troy Brosnan legt wirklich jedes Wochenende auf jeder Strecke ein beeindruckendes Tempo hin. Wenn er so weiter macht, muss er kein Rennen gewinnen, um Gesamtsieger zu werden.
Unser Held des Tages: Johannes von Klebelsberg
Unser Held des Tages: Johannes von Klebelsberg - der italienische Meister ist verdammt schnell unterwegs obwohl er kein Team hat, trägt gerne Jeans und hat in Leogang die Nummer 69. Kann man das überhaupt noch toppen?
Oh Remi!
Oh Remi! - wenns um Racing-Style geht ist der Franzose in einer ganz eigenen Liga. Mit Platz 15 und sehr knappen Zeitabständen kommt er vor allem wieder in Form. Wir hoffen, ihn bald wieder auf einem World Cup-Podium zu sehen!
Jure Zabjek hat ein hartes Jahr hinter sich und kann aufgrund einer verletzten Hand den Lenker immer noch nicht ganz fest halten
Jure Zabjek hat ein hartes Jahr hinter sich und kann aufgrund einer verletzten Hand den Lenker immer noch nicht ganz fest halten - im Finale war davon nix zu sehen und der junge Slowene brillierte mit Rang 10!
Auch Florent Payet hat seit seinem grandiosen WM-Lauf 2016 mit Verletzungen zu kämpfen
Auch Florent Payet hat seit seinem grandiosen WM-Lauf 2016 mit Verletzungen zu kämpfen - ein Top 20-Ergebnis in Leogang kann sich aber sehen lassen.
Luca Shaw gewann letztes Jahr die Quali und stürzte im Finale dann leider hart
Luca Shaw gewann letztes Jahr die Quali und stürzte im Finale dann leider hart - aktuell fährt der Syndicate-Star aufgrund einer Verletzung nicht ganz vorne mit, schaffte es in Leogang jedoch wieder in die Top 10.
Simon Maurer fuhr eine grandiose Quali
Simon Maurer fuhr eine grandiose Quali - im Finale stürzte der deutsche Junioren-Meister von 2018 allerdings hart im unteren Streckenabschnitt.
Bei derart staubigen Bedingungen waren manche Linien eine wahre Lotterie
Bei derart staubigen Bedingungen waren manche Linien eine wahre Lotterie - wir drücken die Daumen, dass es beim nächsten Rennen besser für ihn läuft.
Auch David Trummer wird sich vor österreichischem Publikum mehr erhofft haben
Auch David Trummer wird sich vor österreichischem Publikum mehr erhofft haben - der Racing Dude verließ in der Stumpf-Sektion die Strecke und musste wieder hoch rennen. Der Speed ist jedoch da!
Speed ist auch bei Finn Iles da
Speed ist auch bei Finn Iles da - dafür mangelt es dem stylischen Kanadier einfach an Konstanz. Sturz auch in Leogang.
Wyn Masters macht aktuell weniger mit Rennergebnissen auf sich aufmerksam, als mit seinen Video und seit neustem einem Privateer-Award
Wyn Masters macht aktuell weniger mit Rennergebnissen auf sich aufmerksam, als mit seinen Video und seit neustem einem Privateer-Award - den händigt er bei jedem Rennen einem schnellen Privateer aus. Bisher sind bereits über 11.000 € zusammen gekommen. Hier könnt ihr weiter spenden: <a href="https://www.gofundme.com/f/wc-dh-and-ews-privateer-fund">https://www.gofundme.com/f/wc-dh-and-ews-privateer-fund</a>
Connor Fearon ist immer schnell in Leogang
Connor Fearon ist immer schnell in Leogang - der Kona-Fahrer freute sich sichtlich über sein Top 10-Ergebnis.
Richtig beeindruckend war Charlie Harrison, der das Podium um 0,7 Sekunden verpasste
Richtig beeindruckend war Charlie Harrison, der das Podium um 0,7 Sekunden verpasste - dass er nach seinem extremen Drift in der erste Kurve noch so weiter ballern konnte, ist echt stark.
Max Hartenstern war nach seinem Lauf sichtlich enttäuscht
Max Hartenstern war nach seinem Lauf sichtlich enttäuscht - einige Fehler in den ersten Kurven warfen ihn bei knappen Zeitabständen etwas zurück. Die Geschwindigkeit ist allerdings da!
Leogang World Cup Finale-0649
Leogang World Cup Finale-0649
Leogang World Cup Finale-0683
Leogang World Cup Finale-0683
Matt Walker tritt langsam aber sicher aus dem Schatten seine Dauer-Rivalen zu Junioren-Zeiten, Finn Iles, heraus.
Matt Walker tritt langsam aber sicher aus dem Schatten seine Dauer-Rivalen zu Junioren-Zeiten, Finn Iles, heraus. - in Andorra darf er mit Nummer 7 am Rad fahren.
Leogang World Cup Finale-0646
Leogang World Cup Finale-0646
Brook Macdonald ist jedesmal spektakulär anzuschauen
Brook Macdonald ist jedesmal spektakulär anzuschauen - dem Neuseeländer folgte eine riesige Staubfahne auf Schritt und Tritt.
Ordentlich aggressiv sitzt auch der Teamkollege Laurie Greenland auf seinem Rad.
Ordentlich aggressiv sitzt auch der Teamkollege Laurie Greenland auf seinem Rad. - Im Finale stürzte er leider recht hart, ohne sich etwas zu tun zum Glück.
Kein Mensch wirkt auf dem Rad so kontrolliert, sicher und gleichzeitig pfeilschnell wie Loïc Bruni
Kein Mensch wirkt auf dem Rad so kontrolliert, sicher und gleichzeitig pfeilschnell wie Loïc Bruni - wie auf Schienen glitt er die staubige Strecke ins Tal!
Aaron Gwin scheint seinen Speed langsam wieder zu finden
Aaron Gwin scheint seinen Speed langsam wieder zu finden - nach eigener Aussage baute er ein paar kleine Fehler ein, weiß jedoch, woran er zu arbeiten hat und möchte in Andorra wieder richtig vorne mitmischen.
Danny Hart entwickelt sich nach einigen stürmischen Jahren zu einem sehr konstanten Podiums-Fahrer
Danny Hart entwickelt sich nach einigen stürmischen Jahren zu einem sehr konstanten Podiums-Fahrer - gut, dass der Style dabei nicht auf der Strecke geblieben ist.
Amaury Pierron verpasste das Podium denkbar knapp
Amaury Pierron verpasste das Podium denkbar knapp - nachdem er jedoch Samstagmorgen vor Schmerzen im Knie kaum fahren konnte, ist das eine sehr starke Leistung.
Er war unser Geheimfavorit
Er war unser Geheimfavorit - Loris Vergier ist mit seinem smoothen Fahrstil auf haarigen Strecken wie Leogang immer ganz weit vorne dabei.
Bis zum Schluss war Loris auf Schlagdistanz und holte immer mehr Zeit auf seinen Ex-Teamkollegen Bruni auf
Bis zum Schluss war Loris auf Schlagdistanz und holte immer mehr Zeit auf seinen Ex-Teamkollegen Bruni auf - der reagierte auf Vergiers Sturz ehrlich betroffen.
Normaler Weise lässt sich der junge Franzose auch Enttäuschungen nicht anmerken und scherzt im Ziel direkt wieder rum.
Normaler Weise lässt sich der junge Franzose auch Enttäuschungen nicht anmerken und scherzt im Ziel direkt wieder rum. - Dieses Mal war er jedoch sichtlich frustriert.
Was für ein knappes Rennen
Was für ein knappes Rennen - Greg Minnaar machte es nochmal richtig spannend und zeigte allen Zweiflern, dass in ihm noch richtig viel Speed steckt!
leogang-finale-3135
leogang-finale-3135
Die Pierron Brüder waren im ihrem Abschneiden nicht unzufrieden und tauschten im Ziel direkt Erlebnisse aus.
Die Pierron Brüder waren im ihrem Abschneiden nicht unzufrieden und tauschten im Ziel direkt Erlebnisse aus.
Steve Peat ist im Syndicate das Mädchen für alles
Steve Peat ist im Syndicate das Mädchen für alles - als guter Mentor reichte er Minnaar im Ziel direkt eine kühle Erfrischung!
Leogang World Cup Finale-1035
Leogang World Cup Finale-1035
leogang-finale-0828
leogang-finale-0828
Auch Troy Brosnan kann die Marseillaise mittlerweile auswendig und erntete dafür einiges an Respekt von Loïc Bruni.
Auch Troy Brosnan kann die Marseillaise mittlerweile auswendig und erntete dafür einiges an Respekt von Loïc Bruni.
Loïc Bruni siegte vor Greg Minnaar, Troy Brosnan, Danny Hart und Aaron Gwin.
Loïc Bruni siegte vor Greg Minnaar, Troy Brosnan, Danny Hart und Aaron Gwin.
Große Erfolge bringen auch ihre Bürden
Große Erfolge bringen auch ihre Bürden - dass der Siege seine teils riesige Sekt-Flasche auf dem Podium exen muss, ist mittlerweile fast schon eine Tradition geworden.
Auch nach der Siegerehrung war Loris Vergier die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben
Auch nach der Siegerehrung war Loris Vergier die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben - erst bei der After-Party wirkte der Franzose wieder locker wie eh und je. Außerdem kommt als nächstes ja der World Cup in Vallnord, wo er sich letztes Jahr so souverän den Sieg sicherte.
Gesamtführender ist und bleibt Troy Brosnan!
Gesamtführender ist und bleibt Troy Brosnan!
Nina Hoffmann genießt mittlerweile etwas Unterstützung durch das Santa Cruz Syndicate.
Nina Hoffmann genießt mittlerweile etwas Unterstützung durch das Santa Cruz Syndicate. - Das freute sich über ihren zweiten Platz genauso wie über den von Greg Minnaar.
Yeah Loïc!
Yeah Loïc! - Das wars aus Leogang – weiter gehts in ein paar Wochen in Andorra!

Es ist die altbekannte Dramaturgie: Der World Cup-Zirkus reist zum dritten Rennen des Jahres in den kleinen Alpen-Ort Leogang, der dortigen Strecke wird vorschnell jegliche Tauglichkeit abgesprochen – und das Finale bietet dann spannende Rennaction vom Allerfeinsten. Auch das diesjährige Finale war keine Ausnahme!

Weder bei den Frauen, noch bei den Männern konnte sich bisher in diesem Jahr eine dominierende Person herauskristallisieren. Das Finale in Leogang hat diese Geschichte weitergeschrieben. Wer zu viel riskierte, der machte schnell unliebsame Bekanntschaft mit dem staubtrockenen und entsprechend rutschigen Boden – unter anderem Rachel Atherton und Loris Vergier können ein Lied hiervon singen. Andererseits musste man in Anbetracht der extrem knappen Zeitabstände auch absolut alles riskieren, um eine realistische Chance aufs Podest zu haben. Genau 100 % waren gefordert – nicht mehr und nicht weniger. Keine leichte Herausforderung!

Den Auftakt des spektakulären Finaltags machten wie immer die Juniorinnen. Hier waren alle Augen auf die Lokalmatadorin Vali Höll gerichtet. Am vergangenen Wochenende in Fort William musste sie sich erstmals in ihrer World Cup-Karriere einer Konkurrentin geschlagen geben, doch die SRAM Young Guns-Fahrerin Anna Newkirk konnte ihren Erfolg nicht wiederholen. Am Ende war es Vali Höll, die sich mit über 18 Sekunden Vorsprung mehr als souverän den Sieg sichern konnte und mit ihrer Zeit bei den Frauen auf Platz 3 gelandet wäre. Hinter der unfassbar schnellen Österreicherin reihten sich Anna Newkirk und Mille Johnset ein. Auch bei den Junioren gibt es ganz klar einen Fahrer, den es zu schlagen gilt: Thibaut Daprela konnte nach seinem World Cup-Gesamtsieg 2018 auch in diesem Jahr jedes Rennen gewinnen. Damit machte er in Leogang beeindruckend weiter. Hinter dem Franzosen folgten der Canyon-Fahrer Kye A’Hearn und Matteo Iniguez, der bisher weniger durch Rennergebnisse und viel mehr durch seinen grandiosen Style aufgefallen ist.

Diashow: Downhill World Cup 2019 – Leogang - From Dust Till Dawn – Fotostory vom Finale
Danny Hart entwickelt sich nach einigen stürmischen Jahren zu einem sehr konstanten Podiums-Fahrer
Jure Zabjek hat ein hartes Jahr hinter sich und kann aufgrund einer verletzten Hand den Lenker immer noch nicht ganz fest halten
Kye A'Hern hat die französische Nationalhymne schon so oft auf dem Podium gehört, dass er sie mittlerweile auswendig kann
Platz zwei in der Quali, Platz sechs im Finale
Max Hartenstern war nach seinem Lauf sichtlich enttäuscht
Diashow starten »
Loïc Bruni hat mal wieder allen gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist
# Loïc Bruni hat mal wieder allen gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist - der Franzose ließ sich von seinem harten Sturz in der Vorwoche und einer vermurksten Qualifikation in keinster Weise aus der Ruhe bringen und bewältigte die rutschig-staubige Strecke in Leogang wahrhaft weltmeisterlich.
Tracey Hannah gilt seit ihrem Aufsehen erregenden Comeback vor sieben Jahren als Siegesanwärterin, konnte jedoch zuletzt vor zwei Jahren in Fort William triumphieren
# Tracey Hannah gilt seit ihrem Aufsehen erregenden Comeback vor sieben Jahren als Siegesanwärterin, konnte jedoch zuletzt vor zwei Jahren in Fort William triumphieren - in Leogang sicherte sie sich endlich ihren vierten World Cup-Sieg nach 2007, 2012 und 2017.
Thibaut Daprela dominiert die Junioren-Klasse 2019 noch stärker als im Vorjahr
# Thibaut Daprela dominiert die Junioren-Klasse 2019 noch stärker als im Vorjahr - es wird spannend sein, zu sehen, wie schnell der junge Franzose im nächsten Jahr das Männer-Klassement aufmischen kann.
Spannend wirds auch bei Vali Höll
# Spannend wirds auch bei Vali Höll - die Lokalmatadorin ließ gar nichts anbrennen – außer vielleicht die Strecke!
Nach dem überraschenden dritte Platz in der Vorwoche konnte Nina Hoffmann direkt nochmal eine Schippe drauflegen
# Nach dem überraschenden dritte Platz in der Vorwoche konnte Nina Hoffmann direkt nochmal eine Schippe drauflegen - die Thüringerin ist in absoluter Top-Form und konnte Tracey Hannah in einigen Split-Zeiten sogar Paroli bieten. Wie lange es für sie wohl bis zum ersten World Cup Sieg noch dauern wird?

Das Rennen der Frauen sollte auch in Abwesenheit von Myriam Nicole und Tahnée Seagrave, die nach ihrem Sturz in Fort William mittlerweile erfolgreich operiert wurde, ein ganz besonderes werden. In einer der ersten Kurven ging Rachel Atherton unsanft zu Boden, sodass die Tür zum Sieg für die anderen Fahrerinnen weit offen stand. Diese Chance hat Nina Hoffmann auf eindrucksvolle Art und Weise genutzt: Mit einem hervorragenden Lauf konnte sich die Thüringerin in den Hot Seat katapultieren und von dort aus beobachten, wie sich die Konkurrentinnen schlagen. Nachdem auch Marine Cabirou stürzte und nicht an die Zeit von Nina Hoffmann rankam stand nur noch eine Fahrerin im Starthäuschen: Tracey Hannah hat schon mehrmals gezeigt, dass sie um den Sieg mitfahren kann, doch für einen Platz ganz vorne hat es in den vergangenen Jahren nie gereicht. Das sollte sich nun ändern – im Ziel wurde sie dann genauso wie Nina Hoffmann von ihren Gefühlen überwältigt. Mit dem Sieg in Leogang fährt Tracey Hannah nun auch im Trikot der Gesamtführenden und ist von nun an die Gejagte. Für kontroverse Diskussionen dürfte der dritte Platz von Kate Weatherly sorgen: Die Debatte über die sportliche Fairness von Transgender-Athletinnen hat durch dieses eher unerwartete Ergebnis erheblich an Fahrt aufgenommen. Es bleibt abzuwarten, ob die UCI hier zeitnah klare Regeln formuliert. Es bleibt eine schwierige Thematik, die leider auch von der tollen sportlichen Leistung der Neuseeländerin ablenkt.

Beim Finale der Männer sollten zahlreiche Profis von den extrem staubigen und rutschigen Bedingungen auf dem falschen Fuß erwischt werden. Schon recht früh im Finale brannte Loïc Bruni eine Zeit in den Leoganger Boden, an der sich Fahrer um Fahrer die Zähne ausbeissen sollte. Nachdem es auch dem absoluten Leogang-Experten Aaron Gwin und dem Vorjahressieger Amaury Pierron nicht gelang, den amtierenden Weltmeister aus dem Hot Seat zu verdrängen, waren alle Blicke nach oben gerichtet: Mit Loris Vergier und dem südafrikanischen Altmeister Greg Minnaar standen zwei Fahrer vom Santa Cruz Syndicate als letzte im Starthäuschen mit der grandiosen Aussicht auf die imposanten Leoganger Steinberge. Doch Loris Vergier fiel den rutschigen Bedingungen zum Opfer und musste im Ziel erstmal seine Gefühle sortieren. Und auch Greg Minnaar gelang es trotz eines hervorragenden Laufs nicht, Loïc Bruni von Platz 1 zu verdrängen. So war es der Specialized-Fahrer, der den zweiten Sieg des World Cup-Jahres ausgiebig feiern konnte und mittlerweile nicht mehr nur als WM-Experte gelten dürfte. In der Gesamtwertung nach wie vor ganz vorne liegt Troy Brosnan, der wie so oft auf Platz 3 landete – der Vorsprung auf Bruni könnte aber knapper kaum sein. Nach dem rutschig-staubigen World Cup-Doppelpack in Fort William und Leogang geht es in knapp 3 Wochen auf der ultrasteilen Strecke in Andorra weiter. Man darf gespannt sein, welche Geschichte die bis dato so packende World Cup-Saison 2019 dann schreibt.

Leogang hat auch abseits des Bikeparks einiges zu bieten.
# Leogang hat auch abseits des Bikeparks einiges zu bieten.
Die Fahrer werden für die gewaltigen Felsmassive jedoch keine Augen gehabt haben …
# Die Fahrer werden für die gewaltigen Felsmassive jedoch keine Augen gehabt haben …
… die waren wohl eher auf die ausgefahrene und rutschige Strecke gerichtet-
# … die waren wohl eher auf die ausgefahrene und rutschige Strecke gerichtet-
leogang-finale-9657
# leogang-finale-9657

Juniorinnen

1 – Vali Höll – 3:49.363 min

2 – Anna Newkirk – 4:08.112 min

3 – Mille Johnset – 4:08.629 min

leogang-finale-8717
# leogang-finale-8717
Nach ihrem Patzer in Fort William machte Vali bei ihrem Heimrennen in Leogang einen extrem fokussierten Eindruck.
# Nach ihrem Patzer in Fort William machte Vali bei ihrem Heimrennen in Leogang einen extrem fokussierten Eindruck.
Das Podium der Juniorinnen wurde wieder unter denselben drei Fahrerinnen ausgemacht
# Das Podium der Juniorinnen wurde wieder unter denselben drei Fahrerinnen ausgemacht - auch wenn Vali für den Rest des Feldes außer Reichweite war, ging es dahinter durchaus spannend zu. Mille Johnset musste sich mit Rang drei begnügen.
Die Fort William-Siegerin Anna Newkirk setzte sich allerdings denkbar knapp durch.
# Die Fort William-Siegerin Anna Newkirk setzte sich allerdings denkbar knapp durch. - Die weiße Weste der Führenden musste sie leider nach nur einem Rennen wieder abgeben.
Stattdessen darf Vali wieder weiß auf weiß tragen
# Stattdessen darf Vali wieder weiß auf weiß tragen - wie die friesische Kriegsflagge.
Diese drei jungen Damen sind nach nur 1,5 Jahren im World Cup-Zirkus bereits sehr Podiums-erprobt.
# Diese drei jungen Damen sind nach nur 1,5 Jahren im World Cup-Zirkus bereits sehr Podiums-erprobt. - Vali Höll siegt vor Anna Newkirk und Mille Johnset.

Junioren

1 – Thibaut Daprela – 3:23.950 min

2 – Kye A’Hearn – 3:25.913 min

3 – Matteo Iniguez – 3:27.075 min

Ethan Shandro hat nicht nur einen berühmten Vater, der während des Trainings an der Strecke stand, sondern feierte auch einen grandiosen World Cup-Auftakt in Maribor
# Ethan Shandro hat nicht nur einen berühmten Vater, der während des Trainings an der Strecke stand, sondern feierte auch einen grandiosen World Cup-Auftakt in Maribor - in Leogang lief es trotz gutem Speed nicht ganz so rund und der Trek-Fahrer konnte seine Top-Split-Zeit leider nicht ins Ziel bringen.
Leogang World Cup Finale-9873
# Leogang World Cup Finale-9873
Matteo Iniguez gehört bereits seit seinem World Cup-Debüt im vergangenen Jahr zu unseren Liebingsfahrern
# Matteo Iniguez gehört bereits seit seinem World Cup-Debüt im vergangenen Jahr zu unseren Liebingsfahrern - der junge Franzose ist einfach verdammt stylisch. Dass er jetzt auch noch schnell ist und sich den dritte Platz sichert, freut uns um so mehr.
Platz zwei in der Quali, Platz sechs im Finale
# Platz zwei in der Quali, Platz sechs im Finale - Joey Foresta entwickelt sich in seinem zweiten Junioren-Jahr beständig nach vorne.
Knapp am Podium vorbei ging es für den einzigen verbliebenen FMD-Fahrer, Jamie Edmonson.
# Knapp am Podium vorbei ging es für den einzigen verbliebenen FMD-Fahrer, Jamie Edmonson.
Kye A'Hern war 2018 eine der großen Junioren-Hoffnungen
# Kye A'Hern war 2018 eine der großen Junioren-Hoffnungen - nach einigen Problemen lief es für ihn in Leogang nun wieder rund und er sicherte sich den zweiten Platz.
Bisher ungeschlagen ist allerdings Thibaut Daprela
# Bisher ungeschlagen ist allerdings Thibaut Daprela - erster an allen Splits, erster im Ziel, 31. bei der Elite. Nicht schlecht, Chef!
Kye A'Hern hat die französische Nationalhymne schon so oft auf dem Podium gehört, dass er sie mittlerweile auswendig kann
# Kye A'Hern hat die französische Nationalhymne schon so oft auf dem Podium gehört, dass er sie mittlerweile auswendig kann - der Australier sang kräftig mit.

Frauen

1 – Tracey Hannah – 3:42.107 min

2 – Nina Hoffmann – 3:44.542 min

3 – Kate Weatherly – 3:51.467 min

4 – Marine Cabirou – 3:51.671 min

5 – Veronika Widmann – 3:54.192 min

Paula Zibasa schaffte es das erste Mal ins Finale der Frauen
# Paula Zibasa schaffte es das erste Mal ins Finale der Frauen - mit 26 Sekunden Rückstand hat die SRAM Young Guns-Fahrerin allerdings noch ein gutes Stück Arbeit vor sich.
Das ganze Wochenende lief es so gar nicht rund für Veronika Widman, die vor allem mit den technischen Drops auf der Strecke so ihre Schwierigkeiten hatte
# Das ganze Wochenende lief es so gar nicht rund für Veronika Widman, die vor allem mit den technischen Drops auf der Strecke so ihre Schwierigkeiten hatte - zum Finale legte die Italienerin dann jedoch gekonnt den Schalter um und raste auf Rang 5 und damit das zweite Podium in Folge.
Raphaela Richter sorgte bei ihrem ersten World Cup für Aufsehen
# Raphaela Richter sorgte bei ihrem ersten World Cup für Aufsehen - die im Downhill-Zirkus unbekannte Deutsche verpasste das Podium nur um gut eine Sekunde.
Mit Kate Weatherly stand das erste Mal eine Transgender-Athletin auf dem Podium
# Mit Kate Weatherly stand das erste Mal eine Transgender-Athletin auf dem Podium - das sorgte für positive und kritische Stimmen von Teams, Konkurrentinnen und Fans zugleich. Über kurz oder lang wird sich die UCI damit eingehend befassen und klare Stellung beziehen müssen.
Bei Nina Hoffmann läuft es gerade wie geschmiert
# Bei Nina Hoffmann läuft es gerade wie geschmiert - die Juliana-Fahrerin machte das ganze Wochenende über einen extrem starken Eindruck. Obwohl der Sieg sogar in Reichweite war, freute sie sich riesig über ihren zweiten Platz.
Marine Cabirou kam mit einer wirklich starken Zeit ins Ziel
# Marine Cabirou kam mit einer wirklich starken Zeit ins Ziel - erstaunlicher Weise stürzte die stylische Französin unterwegs jedoch unbeobachtet so hart, dass ihr Visier vom Helm abriss. Sie wird über kurz oder lang auch um Siege mitfahren.
Gespannte Erwartung bei Nina Hoffmann, die es sich mal wieder im Hotseat bequem machen konnte.
# Gespannte Erwartung bei Nina Hoffmann, die es sich mal wieder im Hotseat bequem machen konnte.
Rachel Atherton wirkte im Training extrem souverän, patzte aber erst in der Quali und stürzte dann im Finale in einer rutschigen Kurve.
# Rachel Atherton wirkte im Training extrem souverän, patzte aber erst in der Quali und stürzte dann im Finale in einer rutschigen Kurve. - Für die sonst so dominante Britin läuft es dieses Jahr noch nicht ganz rund.
Tracey Hannah hingegen legte eine wahnsinnig starke Fahrt hin und meisterte die fiesen unvorhersehbaren Bedingungen am besten.
# Tracey Hannah hingegen legte eine wahnsinnig starke Fahrt hin und meisterte die fiesen unvorhersehbaren Bedingungen am besten.
Im Ziel konnte sie es erst kaum fassen und musste erst von einer trotz Sturz begeisterten Rachel Atherton aufgerüttelt werden.
# Im Ziel konnte sie es erst kaum fassen und musste erst von einer trotz Sturz begeisterten Rachel Atherton aufgerüttelt werden.
Dann war die Freude allerdings groß!
# Dann war die Freude allerdings groß!
Genauso wie bei Kate Weatherly auf Rang drei.
# Genauso wie bei Kate Weatherly auf Rang drei.
Nina Hoffmann war bei der Flower Ceremony den Freudentränen nahe!
# Nina Hoffmann war bei der Flower Ceremony den Freudentränen nahe!
Tracey Hannah siegt vor Nina Hoffmann, Kate Weatherly, Marine Cabirou und Veronika Widmann.
# Tracey Hannah siegt vor Nina Hoffmann, Kate Weatherly, Marine Cabirou und Veronika Widmann.
Die zweite Sektdusche in nur einer Woche für Nina
# Die zweite Sektdusche in nur einer Woche für Nina - nicht dass die erfolgreiche Deutsche auf dem Zeug hängen bleibt!
leogang-finale-0721
# leogang-finale-0721

Männer

1 – Loïc Bruni – 3:16.132 min

2 – Greg Minnaar – 3:456 min

3 – Troy Brosnan – 3:16.878 min

4 – Danny Hart – 3:18.126 min

5 – Aaron Gwin – 3:18.550 min

Mr. Consistent
# Mr. Consistent - Troy Brosnan legt wirklich jedes Wochenende auf jeder Strecke ein beeindruckendes Tempo hin. Wenn er so weiter macht, muss er kein Rennen gewinnen, um Gesamtsieger zu werden.
Unser Held des Tages: Johannes von Klebelsberg
# Unser Held des Tages: Johannes von Klebelsberg - der italienische Meister ist verdammt schnell unterwegs obwohl er kein Team hat, trägt gerne Jeans und hat in Leogang die Nummer 69. Kann man das überhaupt noch toppen?
Oh Remi!
# Oh Remi! - wenns um Racing-Style geht ist der Franzose in einer ganz eigenen Liga. Mit Platz 15 und sehr knappen Zeitabständen kommt er vor allem wieder in Form. Wir hoffen, ihn bald wieder auf einem World Cup-Podium zu sehen!
Jure Zabjek hat ein hartes Jahr hinter sich und kann aufgrund einer verletzten Hand den Lenker immer noch nicht ganz fest halten
# Jure Zabjek hat ein hartes Jahr hinter sich und kann aufgrund einer verletzten Hand den Lenker immer noch nicht ganz fest halten - im Finale war davon nix zu sehen und der junge Slowene brillierte mit Rang 10!
Auch Florent Payet hat seit seinem grandiosen WM-Lauf 2016 mit Verletzungen zu kämpfen
# Auch Florent Payet hat seit seinem grandiosen WM-Lauf 2016 mit Verletzungen zu kämpfen - ein Top 20-Ergebnis in Leogang kann sich aber sehen lassen.
Luca Shaw gewann letztes Jahr die Quali und stürzte im Finale dann leider hart
# Luca Shaw gewann letztes Jahr die Quali und stürzte im Finale dann leider hart - aktuell fährt der Syndicate-Star aufgrund einer Verletzung nicht ganz vorne mit, schaffte es in Leogang jedoch wieder in die Top 10.
Simon Maurer fuhr eine grandiose Quali
# Simon Maurer fuhr eine grandiose Quali - im Finale stürzte der deutsche Junioren-Meister von 2018 allerdings hart im unteren Streckenabschnitt.
Bei derart staubigen Bedingungen waren manche Linien eine wahre Lotterie
# Bei derart staubigen Bedingungen waren manche Linien eine wahre Lotterie - wir drücken die Daumen, dass es beim nächsten Rennen besser für ihn läuft.
Auch David Trummer wird sich vor österreichischem Publikum mehr erhofft haben
# Auch David Trummer wird sich vor österreichischem Publikum mehr erhofft haben - der Racing Dude verließ in der Stumpf-Sektion die Strecke und musste wieder hoch rennen. Der Speed ist jedoch da!
Speed ist auch bei Finn Iles da
# Speed ist auch bei Finn Iles da - dafür mangelt es dem stylischen Kanadier einfach an Konstanz. Sturz auch in Leogang.
Wyn Masters macht aktuell weniger mit Rennergebnissen auf sich aufmerksam, als mit seinen Video und seit neustem einem Privateer-Award
# Wyn Masters macht aktuell weniger mit Rennergebnissen auf sich aufmerksam, als mit seinen Video und seit neustem einem Privateer-Award - den händigt er bei jedem Rennen einem schnellen Privateer aus. Bisher sind bereits über 11.000 € zusammen gekommen. Hier könnt ihr weiter spenden: https://www.gofundme.com/f/wc-dh-and-ews-privateer-fund
Connor Fearon ist immer schnell in Leogang
# Connor Fearon ist immer schnell in Leogang - der Kona-Fahrer freute sich sichtlich über sein Top 10-Ergebnis.
Richtig beeindruckend war Charlie Harrison, der das Podium um 0,7 Sekunden verpasste
# Richtig beeindruckend war Charlie Harrison, der das Podium um 0,7 Sekunden verpasste - dass er nach seinem extremen Drift in der erste Kurve noch so weiter ballern konnte, ist echt stark.
Max Hartenstern war nach seinem Lauf sichtlich enttäuscht
# Max Hartenstern war nach seinem Lauf sichtlich enttäuscht - einige Fehler in den ersten Kurven warfen ihn bei knappen Zeitabständen etwas zurück. Die Geschwindigkeit ist allerdings da!
Leogang World Cup Finale-0649
# Leogang World Cup Finale-0649
Leogang World Cup Finale-0683
# Leogang World Cup Finale-0683
Matt Walker tritt langsam aber sicher aus dem Schatten seine Dauer-Rivalen zu Junioren-Zeiten, Finn Iles, heraus.
# Matt Walker tritt langsam aber sicher aus dem Schatten seine Dauer-Rivalen zu Junioren-Zeiten, Finn Iles, heraus. - in Andorra darf er mit Nummer 7 am Rad fahren.
Leogang World Cup Finale-0646
# Leogang World Cup Finale-0646
Brook Macdonald ist jedesmal spektakulär anzuschauen
# Brook Macdonald ist jedesmal spektakulär anzuschauen - dem Neuseeländer folgte eine riesige Staubfahne auf Schritt und Tritt.
Ordentlich aggressiv sitzt auch der Teamkollege Laurie Greenland auf seinem Rad.
# Ordentlich aggressiv sitzt auch der Teamkollege Laurie Greenland auf seinem Rad. - Im Finale stürzte er leider recht hart, ohne sich etwas zu tun zum Glück.
Kein Mensch wirkt auf dem Rad so kontrolliert, sicher und gleichzeitig pfeilschnell wie Loïc Bruni
# Kein Mensch wirkt auf dem Rad so kontrolliert, sicher und gleichzeitig pfeilschnell wie Loïc Bruni - wie auf Schienen glitt er die staubige Strecke ins Tal!
Aaron Gwin scheint seinen Speed langsam wieder zu finden
# Aaron Gwin scheint seinen Speed langsam wieder zu finden - nach eigener Aussage baute er ein paar kleine Fehler ein, weiß jedoch, woran er zu arbeiten hat und möchte in Andorra wieder richtig vorne mitmischen.
Danny Hart entwickelt sich nach einigen stürmischen Jahren zu einem sehr konstanten Podiums-Fahrer
# Danny Hart entwickelt sich nach einigen stürmischen Jahren zu einem sehr konstanten Podiums-Fahrer - gut, dass der Style dabei nicht auf der Strecke geblieben ist.
Amaury Pierron verpasste das Podium denkbar knapp
# Amaury Pierron verpasste das Podium denkbar knapp - nachdem er jedoch Samstagmorgen vor Schmerzen im Knie kaum fahren konnte, ist das eine sehr starke Leistung.
Er war unser Geheimfavorit
# Er war unser Geheimfavorit - Loris Vergier ist mit seinem smoothen Fahrstil auf haarigen Strecken wie Leogang immer ganz weit vorne dabei.
Bis zum Schluss war Loris auf Schlagdistanz und holte immer mehr Zeit auf seinen Ex-Teamkollegen Bruni auf
# Bis zum Schluss war Loris auf Schlagdistanz und holte immer mehr Zeit auf seinen Ex-Teamkollegen Bruni auf - der reagierte auf Vergiers Sturz ehrlich betroffen.
Normaler Weise lässt sich der junge Franzose auch Enttäuschungen nicht anmerken und scherzt im Ziel direkt wieder rum.
# Normaler Weise lässt sich der junge Franzose auch Enttäuschungen nicht anmerken und scherzt im Ziel direkt wieder rum. - Dieses Mal war er jedoch sichtlich frustriert.
Was für ein knappes Rennen
# Was für ein knappes Rennen - Greg Minnaar machte es nochmal richtig spannend und zeigte allen Zweiflern, dass in ihm noch richtig viel Speed steckt!
leogang-finale-3135
# leogang-finale-3135
Die Pierron Brüder waren im ihrem Abschneiden nicht unzufrieden und tauschten im Ziel direkt Erlebnisse aus.
# Die Pierron Brüder waren im ihrem Abschneiden nicht unzufrieden und tauschten im Ziel direkt Erlebnisse aus.
Steve Peat ist im Syndicate das Mädchen für alles
# Steve Peat ist im Syndicate das Mädchen für alles - als guter Mentor reichte er Minnaar im Ziel direkt eine kühle Erfrischung!
Leogang World Cup Finale-1035
# Leogang World Cup Finale-1035
leogang-finale-0828
# leogang-finale-0828
Auch Troy Brosnan kann die Marseillaise mittlerweile auswendig und erntete dafür einiges an Respekt von Loïc Bruni.
# Auch Troy Brosnan kann die Marseillaise mittlerweile auswendig und erntete dafür einiges an Respekt von Loïc Bruni.
Loïc Bruni siegte vor Greg Minnaar, Troy Brosnan, Danny Hart und Aaron Gwin.
# Loïc Bruni siegte vor Greg Minnaar, Troy Brosnan, Danny Hart und Aaron Gwin.
Große Erfolge bringen auch ihre Bürden
# Große Erfolge bringen auch ihre Bürden - dass der Siege seine teils riesige Sekt-Flasche auf dem Podium exen muss, ist mittlerweile fast schon eine Tradition geworden.
Auch nach der Siegerehrung war Loris Vergier die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben
# Auch nach der Siegerehrung war Loris Vergier die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben - erst bei der After-Party wirkte der Franzose wieder locker wie eh und je. Außerdem kommt als nächstes ja der World Cup in Vallnord, wo er sich letztes Jahr so souverän den Sieg sicherte.
Gesamtführender ist und bleibt Troy Brosnan!
# Gesamtführender ist und bleibt Troy Brosnan!
Nina Hoffmann genießt mittlerweile etwas Unterstützung durch das Santa Cruz Syndicate.
# Nina Hoffmann genießt mittlerweile etwas Unterstützung durch das Santa Cruz Syndicate. - Das freute sich über ihren zweiten Platz genauso wie über den von Greg Minnaar.
Yeah Loïc!
# Yeah Loïc! - Das wars aus Leogang – weiter gehts in ein paar Wochen in Andorra!

Alle Artikel zum Downhill World Cup Leogang 2019 | Alle Infos zum Downhill World Cup 2019

  1. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    RFS_134 schrieb:
    Seh ich das richtig , da hat einer behauptet das Valli fett ist, oder so ähnlich und deshalb werden Beiträge + alle Zitate gelöscht :
    War es denn soo schlimm? :ka:

    Also ich fand den Beitrag bescheuert, blöd, dämlich und beknackt zugleich. Den kann man guten Gewissens löschen, muss man wohl aber nicht unbedingt. Das ist aber auch keine Diskussion wert.
  2. benutzerbild

    RFS_134

    dabei seit 10/2016

    Hammer-Ali schrieb:
    Also ich fand den Beitrag bescheuert, blöd, dämlich und beknackt zugleich. Den kann man guten Gewissens löschen, muss man wohl aber nicht unbedingt. Das ist aber auch keine Diskussion wert.

    ok
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Moritz

    dabei seit 01/2016

    RFS_134 schrieb:

    War es denn soo schlimm? :ka:


    Da gewinnt ein junges Mädchen bei einem World Cup, bei dem sie noch mehr als sonst im Fokus der Öffentlichkeit steht, mit 18 Sekunden Vorsprung und das einzige, was einem bestimmten User als Kommentar einfällt, ist eine abfällige Bemerkung übers Aussehen.

    Ein paar Fragen, die mir dazu spontan in den Sinn kommen:
    - Geht's noch?
    - Was soll der Scheiß?
    - Ist sich der User bewusst, dass er/sie da einen Kommentar über eine andere Person schreibt, die diesen Kommentar womöglich liest?
    - Wie würde der User reagieren, wenn irgend eine andere Person im Internet einen ähnlichen Kommentar über beispielsweise die Tochter des Users posten würde?
    - Hätte der User auch nur im geringsten Ansatz den Mut, den online geposteten Kommentar so in der Form ihr ins Gesicht zu sagen?
    - Nochmal: Was soll der Scheiß?
    - Wieso sollen wir so einem Scheiß eine Plattform bieten?

    Kurzum: Ja, ich fand die Kommentare soo schlimm, despektierlich, unnötig, daneben und bescheuert. Alles zusammen, und ja, das würde ich dem User auch genau so ins Gesicht sagen. Das Rennen in Leogang war so cool, spannend und dramatisch – da kann man gerne über tausend Dinge diskutieren, aber nicht über so einen Schrott.
  5. benutzerbild

    decay

    dabei seit 04/2003

    Absolut richtig so, man muss auf seiner Plattform nicht alles akzeptieren. Mehr davon!
  6. benutzerbild

    RFS_134

    dabei seit 10/2016

    Moritz schrieb:

    Kurzum: Ja, ich fand die Kommentare soo schlimm, despektierlich, unnötig, daneben und bescheuert. Alles zusammen, und ja, das würde ich dem User auch genau so ins Gesicht sagen. Das Rennen in Leogang war so cool, spannend und dramatisch – da kann man gerne über tausend Dinge diskutieren, aber nicht über so einen Schrott.


    Danke für die ausführliche Antwort, finde Zensur eigentlich generell unnötig, aber Verstehe deinen Standpunkt, man muss auf einer letztlich privaten Plattform auch nicht alles zulassen

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!