Das erste Downhill-Finale im slowenischen Maribor ist Geschichte und bot wieder feucht-fröhlichen Abfahrts-Spaß. Hier findet ihr die vollständigen Ergebnisse aus allen vier Klassen.

Die Franzosen dominieren die Männer-Klasse! Loris Vergier setzt sich gegen Remi Thirion und Thibaut Daprela durch und gewinnt damit den zweiten World Cup seiner Karriere. Erneut sind viele Favoriten in den rutschigen Bedingungen gestürzt – leider ging auch Weltmeister und Quali-Sieger Reece Wilson nach einen Trainings-Sturz nicht an den Start, könnte jedoch beim zweiten Rennen am Sonntag mitfahren. Erwähnenswert ist auch der starke 17. Platz des deutschen Meisters Max Hartenstern.

Bei den Frauen hat Marine Cabirou nach einer verkorksten Qualifikation und WM ihren vierten World Cup in Folge gewonnen – und das, obwohl die Französin dieses Jahr mit einer kaputten Schulter und Corona-Erkrankung zu kämpfen hatte. Dahinter folgen mit ordentlich Abstand Myriam Nicole und Tracey Hannah – Nina Hoffmann verpasste das Podium als 6. mit Sturz in der ersten Kurve um wenige Zehntel.

In der Junioren-Klasse setzte sich nicht mal eine Woche nach Leogang erneut der Ire Oisin O’Callaghan durch – allerdings um weniger als ein Zehntel vor Daniel Slack. Die Juniorinnen gewann Leona Pierrini, Anastasia Thiele wurde Dritte.

Männer

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Frauen

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Junioren

Ergebnisse

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Gesamtwertung

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Juniorinnen

Ergebnisse

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Gesamtwertung

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Habt ihr mit den Ergebnissen so gerechnet?


Alle Artikel zum Downhill World Cup Maribor 2020 | Alle Infos zum Downhill World Cup 2020

  1. benutzerbild

    Hammer-Ali

    dabei seit 11/2016

    Sespri schrieb:

    Was mich mal interessieren würde, wie die doch recht beträchtlichen Zeitunterschiede zwischen den Frauen und Männern entstehen? Durchs Band weg sind die Männer etwa 20 % schneller auf den Pisten dieser Welt unterwegs. Und gemessen an den Laufzeiten ist das schon nicht wenig.

    Ist es das idR. höhere Gewicht der Männer, welches sie schneller werden lässt, (analog zu Bobfahrern, die auch alles Brocken sind)? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Elite Damen zögerlicher ans Werk gehen als die Herren und mehr bremsen oder weniger pedalieren als diese. Zumindest kann ich es optisch nicht erkennen.

    Das ist eine Frage die sich eigentlich verbietet.. ^^

    Es mag sein dass idR Männer mehr riskieren und aggressiver fahren, doch damit würde man hier dem weiblichen Geschlecht kaum gerecht werden. Denn die gehen hier schon ordentlich zu Werke, kann ja jeder sehen. Aber es mangelt ihnen im direkten Vergleich geschlechterspezifisch an Kraft, und das ist auf dem Niveau auch mit der besten Technik nicht wettzumachen.

    Und bitte keine Diskussion hierüber beginnen, das ist sooo öde!
  2. benutzerbild

    Flussradler

    dabei seit 02/2020

    Das war doch mal eine super Strecke, sehr abwechslungsreich. Bin schon gespannt auf das Rennen am Sonntag.
  3. benutzerbild

    Sespri

    dabei seit 01/2019

    Das war weder wertend gemeint, noch will ich eine grossangelegte Diskussion anregen. Es hat mich einfach gewundert, eben WEIL die Frauen auch ordentlich reinlangen. Darum habe ich geschrieben, dass ich nicht erkenne wo die letztlich doch deutlichen Unterschiede entstehen.
  4. benutzerbild

    joesportif

    dabei seit 05/2011

    Warum darf denn Martin Maes mitfahren ohne in den Quali-Resultaten aufzutauchen?
  5. benutzerbild

    ride-FX

    dabei seit 12/2009

    21. Platz Qualifikation

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